Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

Fqrollexin


*mit unspektakulärer Praxis durch den Thread schlidder*

Vielleicht können auch mal ein paar Frauen Beispiele einstreuen, wie sie angesprochen wurden und ob das cool oder kacke war.

Unkompliziert: Als ich kürzlich allein in einer Bar saß, kam ein Typ dazu und sagte, daß ich vor Freude strahlen würde und er gern wissen würde warum. Daraufhin ein kurzes Gespräch über den vergangenen Abend, die Einladung, am vorhandenen Tisch eine Runde Billard zu spielen, ein persönlicheres Gespräch, freundliche Verabschiedung und beim nächsten Treffen Austausch der Telephonnummern wegen eines geplanten Konzertbesuchs.

Schmierig: Gestern habe ich im Vorbeigehen zwei aus der Kneipe kommenden Männern auf irgendeinen angeschickerten "Oha"-Kommentar hin einen schönen Abend gewünscht. Als ich grade mein Auto startete, standen sie an meinem Fenster und wollten mitfahren. Unmöglich dabei, sich trotz meiner Losfahrversuche ins Fenster zu lehnen.

Zwecklos: Kürzlich saß ein Typ neben mir in der Kneipe, ohne ein Wort zu sagen und überreichte mir am Ende einen Zettel mit folgendem unverständlichem Inhalt: "Wie oft denn noch? OK, für die totalen optischen Glückskinder gilt: Samstag 14.30 ehemaliger Beach Club, kleine Party" und Telephonnummer. Eine äußerst unsympatische Kombination von frustriertem Pessimismus und übertriebener Schleimerei.

Armseelig: ein Typ, den ich vom Sehen kannte, sprach mich am Thresen an, daß ich ihm gefalle und ob er mir ein Bier ausgeben könne. Soweit alles gut und nett. Dann rückte er damit heraus, daß er Geburtstag habe und sich einen Kuss von mir wünsche. Ich mußte ihn, natürlich ohne Kuss, unter den Thresen saufen und in ein Taxi verfrachten, um ihn loszuwerden. Zu dem Zeitpunkt hatte er mehrfach versucht, mich zu küssen.

Funktioniert immer: [am Kickertisch] einen Kurzen für alle bestellen, mir auch einen geben und den restlichen Abend mit mir um die Häuser ziehen. Sich das nächste Mal grüßen, irgendwann den Namen merken können und eines Tages Telephonnummern austauschen, um auch mal was anderes zu unternehmen. Dafür muß man sich natürlich öfter sehen, also die gleichen Locations aufsuchen.

Funktioniert nie: ohne vorausgehendes Gespräch zu mir gehen und nach einer Verabredung oder meiner Telephonnummer fragen.

Andersherum: kürzlich lachte ein Typ und wir hatten öfter Blickkontakt, ich fragte ganz plump, ob er immer in der Gegend oder auch manchmal auf dem Kiez sei, er antwortete er wohne dort und ich fragte, ob ich dann mal anrufen solle, wenn ich dort unterwegs sei und einen Kickerpartner bräuchte. Er gab mir seine Telephonnummer.

Fazit: am besten baggert es sich in Kneipen, weil man länger da ist, sich langsam näher kommen und sehr gut zufällig wiedertreffen oder gar gemeinsam weiterziehen kann.

Rjahja+s Gxnade


Frollein

Anschaulich, klar, nachvollziehbar. Eine Typologie des Angesprochenwerdens aus weiblicher Sicht. Gefällt mir. :)^

Ergänzend verweise ich zu dem Thema auf [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/293065/1/ diesen älteren Thread]].

C+hrisnu.rCh0ris


Hi...

Erstmal finde ich es schade, dass ein Posting in "Quarantäne" ist.

Ich habe in diesem Posting nur dargelegt, warum wieso etwas zusammenhängt und habe(versucht) Aussagen widerlegt.

Zugegeben in einem etwas Lehrerhaften(Nach dem Motto: Warum verstehst Du das nicht??) Ton.

Das liegt daran, dass ich den Eindruck habe, dass einige Leute immer wieder versuchen(und damit ist jetzt niemand bestimmtes gemeint!!) mit Oberflächlichen Gedankengängen(die ja richtig sind aber nicht zu Ende gedacht sind!) die Diskussion auf ein Level zu lenken welche in eine manipulative angreifende Richtung geht, auf persönliche Ebene.

Das finde ich sehr schade. Behauptungen meinerseits können doch widerlegt werden. Da habe ich nix dagegen !

Leider werden auch immer wieder nur Schnipsel von mir zitiert und aus dem Zusammenhang gerissen (ich nenne jetzt KEINE NAMEN, nicht, dass das hier gleich wieder weg ist) und dann widerlegt, was auf den einen Satz stimmen mag, allerdings im Gesamtzusammenhang eben grade falsch ist und das versuche ich hier klar zu machen und DARÜBER wollte ich gerne diskutieren. :°(

Vielleicht meldet sich die Person mal per PM bei mir...ich habe sogar den Eindruck, dass es garnicht die Betroffene Person, die ich zitiert habe, war...hmmm.

@RajMerchant

mir bissige Kommentare zu dem ganzen Gen- und Evolutionsgeschwurbel zu verkneifen. Aber für solch krude Theorien dann auch noch unter Soziologen Kronzeugen zu suchen... Also nein.

Äh Hallo ? Das war nicht auf die Gene bezogen, sondern auf den Irrglauben man habe einen eigenen Willen... daher die Buchempfehlung, NICHT wg. einer evtl. Gen-Theorie. (Soziologen würden mich kreuzigen :-o

Da haben wir uns wohl missverstanden. *:)

@Borbarad:

Ob ich es für vorteilhaft für die Frau halte, wenn sie einen Mann verlassen kann, wenn sie möchte?? Ja allerdings!

Schau, das meine ich. Du greifst einen Aspekt auf der klar von Vorteil ist und da gehe ich mit Dir konform ! Ja !

Aber das ist doch nur der erste Eindruck. Überleg doch mal weiter was passiert, wenn die Gleichmacherei so weitergeht.

Wie soll den eine Frau noch Respekt vor einem Mann haben, wenn dieser "gleichberechtigt" im Sinne von "so wie eine Frau" denkt, fühlt und sich VERHÄLT(und darauf kommt es an, er passt sein Verhalten an) ?

Wir sehen doch jetzt schon erste Auswirkungen, Männer achten immer mehr auf ihr Äußeres, es gibt immer mehr Männer, die sehr feminin wirken.

Ist es das was Frauen wollen ? Oder eher ein Robbie oder George Cloony ?.... Darüber sollte Frau mal nachdenken.

ALEX hatte hier mal ein MP3 zum anhören reingestellt und da wird genau das bestätigt, das Frauen sich wieder "richtige" Männer wünschen. @ALEX: Kannst Du den Link nochmal posten ?

Das Problem an der Sache ist, dass Männer nur ein Teil sind und die Frauen der andere. Bsp.: Wenn ein Mann dominant ist, wirkt das anziehend, männlich.

Wie soll er aber bitte noch dominant sein, wenn die Frau ihm auf der Nase rumtanzt ? Verstehst ?

@Gänsemond: Guter Beitrag, aus meiner Sicht richtig erkannt. Jetzt nur noch die weiteren Konsequenzen daraus ableiten.

Vielmehr könnte man doch von SOZIALER Instabilität sprechen, um die EMOTIONALE Stabilität zu wahren.

Sehr guter Ansatz ! Sehe ich auch so und hatte vorher das so noch garnicht betrachtet. Danke !

Auch für die Ami-Ausführung und "Versorger"-Ansatz ! Später hab ich hoffentlich mehr Zeit darauf einzugehen, ist nicht vergessen, grade mit dem Stamm, sehr interessant (da das ja nicht in mein "Puzzle" passen würde)

@flip-flop:

ok chris, du hast es geschafft. Diese Diskussion will ich nicht mehr weiterführen.

Das finde ich sehr schade.

Es ist keine gemeinsame Diskussionsbasis mit jemandem da, der behauptet, ich sei unweiblich und würde mich verstellen, wenn ich mich nicht von einem Mann versorgen lassen will.

So sollte das nicht rüberkommen, ich wollte nur ein Denkanstoß geben. Mit dem Versorgen war das eher in die Richtung gemeint, dass dies doch auch irgendwo mit Geborgenheit zusammenhängt und sich hingezogenfühlen zu einem Mann.

Wenn Du vollkommen unabhängig bist, können dann wirklich tiefe Gefühle entstehen ? Und wenn worauf basieren sie ?

Ich sehe, du bist in deinem Leben unglaublich unglücklich und das tut mir leid für dich.

Hmmm...eigentlich nicht :-|. Ironischerweise läuft es immer besser(theoretisch für mich auch nachvollziehbar, aber hart emotional zu akzeptieren). Was mich ziemlich fertig macht, ist nicht das was ich erlernt habe (nämlich das gleiche wie Du) sondern das was real abläuft.(Ich würde mir wünschen, dass es so ist, wie viele denken! Das ist aber (meiner Meinung und vieler vieler anderer viel nachdenkenden Personen) leider eine Illusion und das tut weh wenn Du Dich mal davon entfernst und die Sachen anders betrachtest. Und darüber wollte ich diskutieren.

Das diese Erkenntnisse nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen und nicht vollkommen sind ist mir klar.

Bei dir ist alles IMMER und bei JEDEM so.

Yepp, das ist einer meiner Schwächen. Die resultiert aus meiner Ungeduld, Provokation seitens anderer und meiner Überzeugung, nur so können Aussenstehende sofort erkennen um was es mir geht. Ich verkenne da nur die Tatsache, dass man auch anderer Meinung sein kann und berücksichtige immer wieder zu wenig ob sich andere schon mal damit beschäftigt haben.

Kritik angenommen.

Gruß Chris

AHlex?x82


@ALEX: Kannst Du den Link nochmal posten ?

Klar....

>

** Allen Männer würde ich dringen empfehlen diese MP3 zu hören!!!

[[http://rapidshare.com/files/6553343/Weltwoche01122005-Mann_nehme.mp3.html]]

Keine PUA-Sprache und gute Tonqualität.

Ich denke, dort wird sehr schön beschrieben, wo oft das Problem liegt.


Ich sehe schon, dass ich mit meinen > 8000 Zeichen (T34/85) über das Feld rollen muß, um hier halbwegs bestimmte Zusammenhänge aufzuzeigen. %-|

Um eine relativ guten Beitrag zu schreiben, brauche ich viel Zeit und ich wollte nachher trainieren und anschließend eine Studentenparty besuchen.

BcorTbwarxad


Chris,

es ist sehr schwierig mit dir zu diskutieren.

Du interpretierst Dinge in Beiträge und Sätze, die dort nicht stehen. Du vermischst Themen miteinander, die so gar nicht erwähnt oder überhaupt angesprochen wurden. Du gehst von Grundlagen aus, die für dich gültig sind, die du aber nicht ausführst und von denen du meinst, alle anderen müssten das genauso sehen.

Ich werde jetzt also mal deinen gesamten Beitragsteil an mich lückenlos zitieren, da du dich beschwert hast es würden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen. Ich möchte dich aber auch darauf hinweisen, dass du auf meinem letzten Beitrag an dich ebenfalls nicht vollständig geantwortet hast.

Zitat:---

Ob ich es für vorteilhaft für die Frau halte, wenn sie einen Mann verlassen kann, wenn sie möchte?? Ja allerdings!


Schau, das meine ich. Du greifst einen Aspekt auf der klar von Vorteil ist und da gehe ich mit Dir konform! Ja !

Aber das ist doch nur der erste Eindruck.

Auch auf den zweiten Eindruck halte ich es für richtig, dass der eine Partner den anderen verlassen kann, wenn er möchte.

Überleg doch mal weiter was passiert, wenn die Gleichmacherei so weitergeht.

Welche Gleichmacherei? Ist "Gleichberechtigung für die Frauen" gemeint?

Wie soll den eine Frau noch Respekt vor einem Mann haben, wenn dieser "gleichberechtigt" im Sinne von "so wie eine Frau" denkt, fühlt und sich VERHÄLT (und darauf kommt es an, er passt sein Verhalten an) ?

Was möchtest du mit diesem Satz sagen? Hier geht es plötzlich um "Gleichheit des Mannes" ...?

- wie kommst du auf die Idee, Männer sollten "so wie eine Frau" denken, fühlen, sich verhalten? Sich anpassen?

Das hat hier niemand erwähnt!

Wir sehen doch jetzt schon erste Auswirkungen, Männer achten immer mehr auf ihr Äußeres, es gibt immer mehr Männer, die sehr feminin wirken.

Ist es das was Frauen wollen? Oder eher ein Robbie oder George Cloony?... Darüber sollte Frau mal nachdenken.

Robbie oder George Clooney SIND Männer, die auf ihr Äußeres achten!!

Davon abgesehen hat hier niemand etwas darüber gesagt, das er den metrosexuellen Typ attraktiv findet!

ALEX hatte hier mal ein MP3 zum anhören reingestellt und da wird genau das bestätigt, das Frauen sich wieder "richtige" Männer wünschen. @ALEX: Kannst Du den Link nochmal posten ?

Frauen wünschen sich richtige Männer, OK.

Wo genau hat jemand was anderes behauptet? Oder bezieht sich das jetzt auf deine persönliche Definition, das "nette" Männer automatisch keine "richtigen" Männer sind?

Das Problem an der Sache ist, dass Männer nur ein Teil sind und die Frauen der andere. Bsp.: Wenn ein Mann dominant ist, wirkt das anziehend, männlich.

Wie soll er aber bitte noch dominant sein, wenn die Frau ihm auf der Nase rumtanzt? Verstehst ?

Nein, das verstehe ich nicht!!

Bist du der Meinung, die Unabhängigkeit der Frau ist gleichbedeutend damit, dass sie ihm "auf der Nase rumtanzt"?

Nochmal: Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Glaubst du, der Mann können nur DANN dominant sein, wenn die Frau abhängig von ihm ist?? (was für ein Armutszeugnis wäre das..)

Andersherum wird ein Schuh draus;wenn er dominant IST dann tanzt sie ihm nicht auf der Nase herum. Dann wird er sich durchsetzen oder einfach gehen.

Und nochmal als ganz und gar untheoretisches Beispiel: Ich bin seit mehr als 8 Jahren mit meinem netten Freund zusammen. Ich bin nicht abhängig von ihm, da ich einen eigenen Job und eine eigene Wohnung habe. Warum nur bin ich immer noch mit ihm zusammen? Wie konnten überhaupt GEFÜHLE entsehen ??? *:)

Und übrigens will ich gar keine Kinder!

Du hast irgendwo sinngemäss erwähnt, du hättest den Eindruck Frauen wollen "einen guten Freund, mit dem sie auch noch Sex haben können"

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH,

du hast die meiner Meinung nach beste Basisformel für eine langfristige Beziehung entdeckt!

Cahrisnu:rChriLs


Welche Gleichmacherei? Ist "Gleichberechtigung für die Frauen" gemeint?

Jein. Das im zusammenhang mit der Auswirkung auf Männer. Männer verändern ihr Verhalten dadurch auch. Das ist das Problem. Sie werden zu Kinderwagenschieber.

Davon abgesehen hat hier niemand etwas darüber gesagt, das er den metrosexuellen Typ attraktiv findet

Genau DAS wird aber passieren...ist das so schwer zu verstehen ?

Worüber soll sich denn Mann/Frau noch definieren ? Über die Geschlechtsteile ? Verstehst ?

- wie kommst du auf die Idee, Männer sollten "so wie eine Frau" denken, fühlen, sich verhalten? Sich anpassen?

Das hat hier niemand erwähnt!

Gut. Also: Es wird doch verlangt, dass männer mehr auf Frauen eigehen sollen ? Richtig?

So, was passiert denn wenn Männer darauf eingehen ? Sie beschäftigen sich damit.

Balancetechnisch(d.h. um ein schöneres Zusammenleben zu ermöglichen) ist die RICHTIG, allerdings wird es doch schon seit geraumer Zeit ins Gegenteil verkehrt.

Frauen denken Männer müssen perfekt sein und sie selber tun kaum etwas um auf Männer einzugehen (die Masse wohlgemerkt und zum Glück nicht alle).

Daraus resultiert dann Verweiblichung und Frauen finden das (lohischerweise) nicht gut, wollen einen "richtigen" Mann.

Und das beißt sich. Das prangere ich an.

Andersherum wird ein Schuh draus; wenn er dominant IST dann tanzt sie ihm nicht auf der Nase herum. Dann wird er sich durchsetzen oder einfach gehen.

Ja, hier hast Du recht. Nur wenn Frau gleiches tut (da Medien schreien: EMANZIPATION) (motto: das läßt Du Dir gefallen ?? Schieß ihn ab !)

Dann entstehen nur noch leichte Abhängigkeitsbeziehungen, doch um starke Gefühle zuzulassen, meine ich, muss die Abhängigkeit hoch sein, - sowohl beim Mann als auch bei der Frau.

Du hast irgendwo sinngemäss erwähnt, du hättest den Eindruck Frauen wollen "einen guten Freund, mit dem sie auch noch Sex haben können"

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH,

du hast die meiner Meinung nach beste Basisformel für eine langfristige Beziehung entdeckt!

Richtig, wenn ich gerne ein Freund haben will mit ein bisschen Sex. :-/ Das ist dann aber auch alles und das ist für mich emotional nicht befriedigend.

Ich hör jetzt auf damit. Jeder so wie er will. Und wenn man keine Kinder will, auch gut.

Aber denkt an meine Worte...sollte es doch mal tiefer gehen.

Tschö Chris

Cyhri^snUurChxris


PS: soll loGischerweise heißen...

Wißt Ihr, wir versuchen seit ca. 30 Jahren einen Jahrtausendaltes Machtgefüge auszuhebeln und wundern uns, wieso wir nicht einfach mal alles kurz ändern können und sind emotional unbefriedigt.

Als wenn wir an einer Schraube drehen könnten, ohne das das Auswirkungen hat auf andere Sachen...

Das ist leider typisch für heutige Denkweisen und deswegen knallt's an allen Ecken und Enden.

Frohe Party heut' Abend,

Tschö Chris

AKlex1x8x2


@ ChrisnurChris

Ich hör jetzt auf damit.

NAAAAAA!

Wer wird schon so schnell aufgeben! :-|

Meine Panzer sind doch schon auf dem Weg.

Grabe dich solange ein! ;-)

EChema{lihger Nutzier (#14159x06)


Chris

auch für dich :-), ich bin zwar ein "mädchen", aber ich habe einen nick im forum. mit diesem möchte ich angesprochen werden ;-).

glaub mir Mädchen, Du hast keine Ahnung, sorry, aber wenn Du magst setze Dich mal mit Elias, Einführung in die Soziologie, auseinander.

wie du meinst :-D. deine bewertung, was meine ahnung angeht, interessiert mich (verzeih mir ;-D) herzlichst wenig ;-).

Das was Du denkst, was Du willst, ist ein Produkt Deiner "Umwelt".

Nicht mehr und nicht weniger. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, was "Du willst", hängt von der Umgangsweise und Geflogenheit in Bezug zur Entwicklung und Evulotion ab.

umwelt, somit geschichtliche und soziale entwicklung ist nicht gleich gene. es wäre besser, wenn du weniger aggressiv reagieren würdest, dann könntest du vielleicht auch auf das antworten, was ich wirklich schreibe. dass der mensch durch seine umwelt determiniert ist, ist nichts neues.

Mädchen, es ging nicht um die "Treue" ein Leben lang, sondern um die Treue wenn Du einen Partner hast (zum xten Mal... )

*trockene antwort - ja, genau das habe ich gemeint. von lebenslanger treue habe ich kein einziges wort geschrieben.

und zwar emotionale Treue und da sind Frauen ANDERS als Männer...

wenn du noch mehr verallgemeinerst, wird es nicht realistischer. zu den "kleinen betas" äußere ich mich nicht :-D, ist nicht mein niveau ;-).

G:äns7em#onxd


*]@;

@Chris

Ich verstehe, dass da etwas ist, was dich bewegt, aber ich brauche mehr Informationen. Ich glaube, du kommst nicht weiter, zumindest bei mir, wenn du das nicht an irgendwelchen praktischen, eventuell selbst erlebten, Beispielen klarmachst. Du sagst, dass sei alles offensichtlich, ist es mir aber nicht. Ich habe auch ein Problem mit "der Gesellschaft", diesem Korsett von Normen, Konventionen und Moral, in das wir uns auch noch selbst pressen, um funktionieren zu können. Ich erkenne aber die Notwendigkeit gezwungenermaßen an. Wir brauchen einen Rahmen, um überleben zu können. Und dieser Rahmen ermöglicht uns immerhin die Freiheit, über seine Sinnhaftigkeit nachzudenken. Die Frage ist, ob es überhaupt Sinn macht, den Rahmen zu sprengen. Über kurz oder lang werden wir uns ein neues Modell ausdenken, dass genauso anzweifelbar und fehlerbehaftet ist. Ist es nicht eher purer Egoismus, der einen sagen lässt: Ich will mich nicht an (letzten Endes selbstgemachte, [natürlich nicht von mir oder dir oder sonstwem, sondern von uns allen über die Zeit betrachtet]) Regeln halten und tue was ich will? Oder die Tatsache, dass Regeln angezweifelt werden, ist tatsächlich der Ausdruck ihrer Unzeitgemäßheit.

Allgemein gesagt, erwecken deine Beiträge bei mir den Eindruck, dass du eine konkrete Vorstellung davon hast, wie Männer- und Frauenrollen für dich sein sollten. Könntest du die mal erläutern? Aus unten stehenden Zitaten deute ich jetzt mal heraus, dass du die "klassische" Rollenverteilung suchst. Dass du sie sozusagen wiederhaben willst. Dass sie (aufgrund von Emanzipation? Globalisierung? Wirtschaftsaufschwung? Demokratie?) verloren gegangen ist. Du meinst also, es müssen Unterschiede zwischen den Geschlechtern vorhanden sein, um emotional befriedigende Beziehungen führen zu können. Ich kann nicht sagen, dass diese Vorstellung für mich auch gilt, aber bist du tatsächlich der Meinung, dass schleift sich ab? Wenn du tatsächlich eine "Gleichmacherei" wahrnimmst, hast du schon mal drüber nachgedacht, ob das vielleicht zeitgemäß ist? Gesellschaftlich sinnvoll? Dass man eben keine "starken" Männer mehr braucht, um die Sippe vor Ungemach zu schützen, sondern alle Anforderungen der heutigen Gesellschaft (besonders Arbeit, aber auch Familie) von egal welchem Geschlecht genau gleich gut erfüllt werden können?

Ok, erstmal hierzu:

Überleg doch mal weiter was passiert, wenn die Gleichmacherei so weitergeht.

Wie soll den eine Frau noch Respekt vor einem Mann haben, wenn dieser "gleichberechtigt" im Sinne von "so wie eine Frau" denkt, fühlt und sich VERHÄLT

Ist es das was Frauen wollen?

Zunächst mal bedeutet Gleichmacherei ja nicht, dass sich die Männer den Frauen anpassen, sondern dass sich beide Geschlechter in der Mitte treffen. Wenn sich das deiner Meinung nach so entwickelt - alles rein theoretisch -, würde man irgendwann nur noch von "solchen Menschen" umgeben sein. Das Wollen würde dann vom Angebot bestimmt werden. Wenn es nur noch solche Männer gäbe, würde auch jeder so einen wollen. Wie gesagt, es ist dann einfach nicht mehr notwendig, einen "starken" Mann als Versorger, Beschützer etc. zu wollen. Aber was wäre daran schlimm?

Das hier fand ich noch interessant:

Wenn Du vollkommen unabhängig bist, können dann wirklich tiefe Gefühle entstehen? Und wenn worauf basieren sie ?

...doch um starke Gefühle zuzulassen, meine ich, muss die Abhängigkeit hoch sein

Bin ich komplett gegenteiliger Meinung. Abhängigkeit erzeugt Angst. Angst blockiert positive Gefühle. Aber trotzdem - können tiefe Gefühle entstehen, wenn du die Freiheit hast, dich jederzeit für etwas (anderes) zu entscheiden? Dich stört wahrscheinlich die Wahllosigkeit in der endlosen Wahl, alles wird zur Beliebigkeit degradiert. Du meinst, wenn man sich auf nichts einlassen muss, wird man auch nie seine ganzen Gefühle, sein Selbst auf eine Person konzentrieren. Dabei setzt du aber voraus, dass jeder Mensch ständig nach etwas Besserem strebt und schnell eine schwierige Beziehung aufgibt, um bloß nichts zu verpassen. Das muss nicht zwangsläufig der Fall sein. Denn durch die Freiheit, sich entscheiden zu können, kann man sich doch auch für etwas entscheiden. Dafür, bei einer Sache zu bleiben. Dafür, sich bewusst zu machen, dass die permanente Suche nach dem Optimalen zu einer Hetzerei nach dem flüchtigen Glück ausartet, das auf Dauer nicht befriedigen kann.

Was mich ziemlich fertig macht, ist ... das was real abläuft.

Bezieht sich das auf die eben erwähnte Wahlfreiheit? Hier wäre mir wieder ein praktisches Beispiel lieb? Ich weiß nicht, was für dich "real abläuft"? Was siehst du, was dich so stört?

Worüber soll sich denn Mann/Frau noch definieren ? Über die Geschlechtsteile?

:-) Worüber sollten sie sich deiner Meinung nach denn definieren?

Frauen denken Männer müssen perfekt sein und sie selber tun kaum etwas um auf Männer einzugehen ... Daraus resultiert dann Verweiblichung und Frauen finden das (lohischerweise) nicht gut, wollen einen "richtigen" Mann.

Und das beißt sich. Das prangere ich an.

Danke, dass du meinst Verweiblichung bedeute Perfektion... ;-)

Wenn du den Eindruck hast, dass Frauen nichts tun müssen, damit ein Mann etwas von ihnen will, dann kann das ja auch daran liegen, dass die Männer das Gefühl vermitteln, sie würden schon alles selber machen. Das klingt fast so, als ob sämtliche Frauen den Männern absolut die kalte Schulter zeigen und die Männer aus lauter Verzweiflung darüber, nicht wahrgenommen zu werden, auch Frauen sein wollen...

Richtig, wenn ich gerne ein Freund haben will mit ein bisschen Sex. Das ist dann aber auch alles und das ist für mich emotional nicht befriedigend.

WAS ist denn dann für dich emotional befriedigend?! Ich weiß schon, dass du meinst, du willst nich so ne Lusche (Kinderwagenschieber) sein, den die Frau ab und zu mal rüberlässt, aber was genau sollte es denn dann sein?

MxasKchin1enkcanone


Wer hat denn nun 'gedrückt'?

Wenn derjenige chris' Posting für so schlimm hielt, kann er doch auch die Courage an den Tag legen, das öffentlich zu sagen.

Das wäre wenigstens im Nachhinein respektabel.

Also nur Mut!

MXaschiZne3nkanoxne


Jetzt befinden sich TATSÄCHLICH...

...prima Radierlöcher in der "Diskussion". :(v

Mal sehen ob der "Held" noch Charakter zeigt oder...

Na, mal sehen...

M-on ikax65


Aus unten stehenden Zitaten deute ich jetzt mal heraus, dass du die "klassische" Rollenverteilung suchst. Dass du sie sozusagen wiederhaben willst

Genau da aber gehören doch Kinder dazu. Ich finde das einigermaßen verwirrend.

CDhri`snurC4hris


@Gänsemond:

dass du eine konkrete Vorstellung davon hast, wie Männer- und Frauenrollen für dich sein sollten. Könntest du die mal erläutern?

Das ist sehr schwierig, da ich selber noch in der Entwicklung stecke. Ich denk' mal drüber nach um es irgendwie in Worte zu fassen.

es müssen Unterschiede zwischen den Geschlechtern vorhanden sein, um emotional befriedigende Beziehungen führen zu können.

Definitiv. Ich erläutere gleich nach folgendem Zitat:

du tatsächlich eine "Gleichmacherei" wahrnimmst, hast du schon mal drüber nachgedacht, ob das vielleicht zeitgemäß ist? Gesellschaftlich sinnvoll?

Gesellschaftlich sinnvoll oder nicht ist für mich nicht mehr tragbar, wenn die Gefühle auf der Strecke bleiben und ich habe zumindest den Eindruck, das wir immer mehr Egoisten erzeugen, ohne uns bewußt zu machen, dass wir dadurch vereinsamen.

Wenn "Gleichmacherei" der (vermeintliche) Preis für Fortschritt unserer Gesellschaft ist, mit oben genannten Konsequenzen, dann gehe ich diesen Prozess nicht mit.

Wenn Du alles hast was Du brauchst, wozu brauchst Du dann noch die anderen ? (übertrieben ausgedrückt)

Und viel gravierender: Warum dann gleich bei ersten Problem(ch)en sich nicht trennen ? Hier sehe ich schwerwiegende Folgen auf uns zurollen mit dem faden Beigeschmack der Beziehungsunfähigkeit.

Du meinst, wenn man sich auf nichts einlassen muss, wird man auch nie seine ganzen Gefühle, sein Selbst auf eine Person konzentrieren. Dabei setzt du aber voraus, dass jeder Mensch ständig nach etwas Besserem strebt und schnell eine schwierige Beziehung aufgibt, um bloß nichts zu verpassen.

Besser hätte ich es nicht formulieren können.

doch auch für etwas entscheiden. Dafür, bei einer Sache zu bleiben. Dafür, sich bewusst zu machen, dass die permanente Suche nach dem Optimalen zu einer Hetzerei

Das ist eine schöne Vorstellung. Einige Menschen mögen dazu in der Lage sein.

Worüber sollten sie sich deiner Meinung nach denn definieren?

Darüber denke ich mal nach. Es ist schwer zu beschreiben, es ist ein Gefühl. Ein Gefühl von Nähe zu dem anderen, allerdings keine Freundschaft im herkömmlichen Sinne. Dieses Gefühl ist viel zu schwach und wird meiner Meinung nach heutzutage als Ventil (miß)(ge)braucht um vom eigentlichen Bedürfnis abzulenken.

real abläuft

Real läuft ab, dass ich viel Heuchelei und Verlogenheit spüre. Beispiel ? Frau:"Status von Dir (Status= Cheftyp, dickes Auto etc., hohes Ansehen, viele Freunde)ist mir nicht wichtig. Auch nicht unbedingt das Aussehen. Für mich zählt..."

Das ist, nach meiner Meinung, mit Verlaub, eine eingeimpfte Dioktrin der Emanzipationsbewegung. Ich werde tagtäglich vom GEGENTEIL überzeugt !!

Weißt Du, ich habe mich immer gewundert, warum ich so gut bei Frauen angekommen bin. Ich (versuche) verkörpere diese Eigenschaften die so "männlich" wirken.

Und dann kam das Experiment: Ich änderte einfach mal ein paar Sachen: War lieb, freundlich, zuvorkommend, legte auf Status nicht mehr soviel wert etc. etc.

Ich wollte mich anpassen. Ja !

Eines Tages hörte ich dann diesen Satz von ihr:

Irgendwie Komisch, Du bist eigentlich so wie ich es mir vorstelle: Lieb, nett, gut im Bett, aber irgendwie ist das GEFÜHL nicht da ...

Und was passierte ? Die Frau machte mit mir Schluss. Eine von 3 Frauen in meinem ganzen Dasein bis jetzt.

Was war passiert ? Fragte ich mich. Und kaufte mir ein paar Bücher, besann mich auf meine alten Stärken und

merk(t)e was real abläuft: Frauen wollen keine Weicheier, sie wollen Männer die wissen wo es lang geht, die sie führen können wo sie sich fallen lassen können und sie wollen Status, Sexappeal, Arschverhalten und selektieren ganz brutal danach aus. Gut, ich bin auf der Sonnenseite(mal wieder), aber diese Selektion macht mich doch fertig.

Männer aus lauter Verzweiflung darüber, nicht wahrgenommen zu werden, auch Frauen sein wollen...

Da ist etwas dran ! Gerade bei Männern die nicht soo von "Gott" gesegnet sind. Definitiv. Sie wollen Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht und kriegen so wenigstes das Gefühl dazu zugehören.

emotional befriedigend?! Ich weiß schon, dass du meinst, du willst nich so ne Lusche (Kinderwagenschieber) sein, den die Frau ab und zu mal rüberlässt, aber was genau sollte es denn dann sein?

Eine Beziehung, die eine hohe Abhängigkeit beinhaltet, die jedoch beiderseits vorhanden ist um überhaupt in der Lage zu sein auch mal schwierige Zeiten durchzustehen.

Wißt Ihr, meines Erachtens erfährt man(frau) erst wahre Zuneigung, ähnlich wie bei Familienmitgliedern, oder langjährigen Freunden, wenn man auch mal das Tal der Tränen gesehen hat und das wird durch geringe Abhängigkeit doch garnicht mehr durchschritten, oder ?

MCaschuinenxkanone


Nochmal:

Wer hat denn nun "bewertet"!?

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