Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

W[estjwxind


Weltenarchitekt: Ich weiss nicht, ob ich das selbe meine, aber ich kenne das Gefühl, wenn man sich fragt, ob man nich einen anderen Weg hätte einschlagen sollen. Ich denke manchmal, dass es die Leute früher irgendwie einfacher hatten. Es gab nicht so viele unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten, Möglichkeiten eine Beziehung einzugehen usw. Alles war doch mehr vorgegeben, schon nur wegen den finanziellen Grenzen, man konnte seine Kräfte auf ein Ziel konzentrieren. Natürlich wurde dadurch die Freiheit stark eingeschränkt, ich habe aber oft das Gefühl, dass ich mit dieser Freiheit nicht gut umgehen kann. Kommt vielleicht auch davon, dass ich Student bin ;-D

Bin jetzt ins Philosophieren gekommen :-)! Was meinst du denn konkret im Moment mit deinen zwei Wegen?

Woeltena$rc}hitxekt


In meiner Situation geht es nicht so sehr darum zurückzublicken und zu überlegen, welchen Weg ich hätte einschlagen können. Ich bin zufrieden mit der Situation, so wie sie ist.

Für mich fühlt es sich gerade so an, als würde mir die Welt offen stehen und das einzige, was ich tun muss, ist loszulaufen. Ich kann meine Energie in das Eine investieren oder auch in das Andere. Es macht vielleicht nichtmal einen Unterschied, weil beide Wege es durchaus wert sind gegangen zu werden und das macht es etwas schwierig ;-)

Allerdings hat einer der Wege momentan durchaus eine etwas größere Anziehungskraft, das muss ich zugeben.

So dumm es klingen mag: Stell dir mal vor du müsstest überlegen, welche Henkersmahlzeit du zu dir nimmst. Spaghetti oder Pizza? Es macht letztendlich nicht den geringsten Unterschied. Vielleicht bringt beides unterschiedliche Konsequenzen mit sich, die natürlich sehr subtil ausfallen, aber von Bedeutung ist nur, dass du überhaupt was isst ;-)

Okay, ich muss zugeben, dass ich gerade in eine bestimmte Richtung tendiere und das Gefühl, die Qual der Wahl, nicht mehr so intensiv ist, wie es vorhin der Fall war. Aber das ändert sich wahrscheinlich eh wieder. Wird sich zeigen ;-)

r?oadrunAnerxII


Klingt schön, allerdings wird man dann auch doch immer wieder mit der Realität konfrontiert.

W2elten_arc;hitekxt


Du sprichst in Rätseln lieber roadrunner :-)

rYo!aQdru#nnerxII


Du kannst heutzutage nicht machen was du willst :)z.

Wnelten9arc.hitekt


Das kommt auf den Rahmen an, den man sich steckt. Das kommt darauf an, ob man bereit dafür ist die Konsequenzen zu tragen.

Ich bin der Meinung, dass ich definitiv alles machen kann, was ich will. Ich kann nur nicht alles haben, was ich will.

Wie ging die Konversation mit Gullideggl neulich so schön im Park?

Er: Das Leben ist kein Wunschkonzert, das muss ich mir wohl immer wieder sagen.

Ich: Ja, das ist es wohl wirklich nicht, aber man tut besser daran es nie vollständig zu akzeptieren und immer zu glauben, dass es doch eins ist.

n1in-ova


Ist ja eigentlich ein bisschen ein "Männerstrang" hier. Ziehe aber trotzdem eine Menge Gedankengut heraus. Vielen Dank.

Heute nochmals eine Frauensicht:

@ WA

Schräg, dass ich heut morgen etwas von Dir lese, was darauf passt, womit ich mich seit gestern Nacht beschäftige. (Mein derzeitiger "Gefährte" hat gestern beim Einschlafen das emotionale "L"-Wort benutzt! :-o Hilfe!!! Naja, egal...)

Du hattest ja nicht konkret geschrieben, in welchem Gebiet Deine Entscheidungen zu treffen sind. (...typsich Mann...)

Doch generell beschreibst Du eine klassisch-weibliche Emanzipationsthematik: Wenn Rollenkorsetts wegbrechen, steht man da im viiieel zu kurzen Hemd und muss entscheiden, entscheiden entscheiden. Alle Möglichkeiten sehen gut aus, alles ist irgendwie vielversprechend - und nix ist klar.

Frauen scheinen seit den 60ern so genervt von dieser "Freiheit", dass viele in konservative Muster zurückdrängen, wie´s aussieht. (Ein "zuviel" an Wahlmöglichkeiten senkt übrigens die geistige Leitungsfähigkeit, stand kürzlich bei "Psychologie heute".)

So, und nun scheinen die Männer auch was gemerkt zu haben... ;-D ...und ringen ihrerseits um Emanzipation? Bei der geht es letztlich darum, nicht von Äußerem eingeschränkt zu sein, sondern den berühmten "eigenen Weg" zu finden. Das gilt auch für Männer - und scheint für Männer gleichermaßen schwierig, wie Du oben beschreibst.

Ein tolles Beispiel finde ich zum Beispiel roadrunners ständige Suche nach Regeln, Mustern, Reihenfolgen und "How to"- Bestimmungen. Wohl altersbedingt? Irgendwann merkt man, dass man die Regeln heutzutage eben selber machen muss, da man sie schließlich auch verantwortet. Dann merkt man, dass fast alles geht (...sogar S** vor der Ehe und in verschiedenen Stellungen *staun* ;-) ). Und irgendwann merkt man, dass man gar nicht "alles" will.

Und da sind wir dann wieder: entscheiden, entscheiden, entscheiden....

(Und wie ich es als Beziehungsphobikerin künftig mit dem o.g. Herren halte, ist auch noch nicht klar. :-/)

A`le-xx82


ninova deine Beiträge sind sehr gut. :)^

nPino]vxa


Moin Alexx,

Danke. Aber Deine doch auch, wie ich als altgediente HML weiß. ;-)

Bloß so selten...

Macht aber weiterhin höllisch Spaß, Euer aller Entwicklung mitzulesen.

Bsp rr:

- ich habe einen Korb bekommen :-)

- ich habe jetzt eine beste Freundin :-)

- ich habe eine Frau, welche an mir interessiert ist

- ich habe die Frau im Fitnessstudio angesprochen

Wenn das kein positives Denken ist... :-D

Wielt$enarc-hitxekt


Schön, dass du mit meinen Postings was anfangen kannst, ninova, auch wenn ich an dieser Stelle nicht so sehr in Männer/Frauen-Klischees denken will. Ich glaube zwar, dass dein Post mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist, aber interessanterweise tust du eigentlich genau das, was du in roadrunner siehst: Du versuchst einzuordnen, woher dieser (mein bzw. dein) Drang kommt und was er zu bedeuten hat :-)

Irgendwann merkt man, dass man die Regeln heutzutage eben selber machen muss, da man sie schließlich auch verantwortet.

Ja, aber es gibt durchaus Regeln, die man nicht ändern kann und die man einfach erkennen bzw. akzeptieren muss. Dieser ganze Thread hier dreht sich darum die Regeln beim Spiel der Verführung zu erschließen und ich bin fest davon überzeugt, dass es so etwas wie Regeln gibt. Die mögen relativ locker sein und sie sind keine Naturgesetze, aber wenn man die Regeln kennt und nach ihnen zu spielen weiß, wird man auch in der Verführungskunst spürbare "Erfolge" erzielen. Es ist wie beim Balzverhalten in der Tierwelt: Bestimmte Dinge müssen einfach gemacht werden, um zum Ziel der Replikation zu führen ;-)

(und nein, beim Menschen gehört Blumen kaufen nicht dazu ;-D)

Du erwähnst Emanzipation. Ich würde es nicht so sehr als Emanzipation beschreiben. Laut dwds.de bedeutet Emanzipation:

Emanzipation, die; -, -en 〈lat.〉 Befreiung aus entwürdigender Abhängigkeit:

In meinem Fall sehe ich es nicht als Befreiung aus entwürdigender Abhängigkeit sehen, sondern vielmehr als die Abgrenzung meiner eigenen Identität. Aber es geht vielleicht in diese Richtung.

Frauen scheinen seit den 60ern so genervt von dieser "Freiheit", dass viele in konservative Muster zurückdrängen

Ich würde eher sagen: Menschen scheinen seit Jahrtausenden lieber geführt zu werden, als selbst Entscheidungen zu treffen und sobald man erkennt, dass man die Wahl hat, wünscht man sich ein System her, das einem die Wahl erträglicher macht :-)

Ich halte das einfach für höchst menschlich, nicht explizit für weiblich oder männlich.

(Und wie ich es als Beziehungsphobikerin künftig mit dem o.g. Herren halte, ist auch noch nicht klar. )

Ein Vorschlag: Definiere den Kontext um. Das L-Wort zu sagen hat für viele Menschen einen hohen Stellenwert, wie man auch immer wieder hier im Forum lesen kann ("Wann habt ihr das erste Mal 'Ich liebe Dich' gesagt?" usw.) und drückt eine Verbindlichkeit aus. Das liegt meines Erachtens nach daran, dass man durch gesellschaftliche Konvention an diese Verbindlichkeit glaubt. Wenn du es schaffst diese Assoziation abzulegen, kannst du dich genauso frei fühlen, wie zuvor. Du führst dann nicht eine Beziehung, weil er das L-Wort gesagt hat, sondern du führst eine Beziehung in genau dem gleichen Maße, wie du sie jetzt bereits führst.

Zugegebenermaßen haben bestimmte Worte leider eine "gesellschaftliche Bedeutung" und man muss diese Bedeutung wohl auch verwenden, um irgendwie einigermaßen kommunizieren zu können. Das hält mich aber nicht davon ab diese Worte in meinen eigenen Gedanken umzudefinieren, damit sie meiner subjektiven Realität besser entsprechen. Es ist ein Dilemma und ich schreibe gerade sehr abstrakt, ich werde aber später nochmal etwas ausholen und ein konkretes Beispiel beschreiben.

Und irgendwann merkt man, dass man gar nicht "alles" will.

Ich glaube, dass man immer alles will und insbesondere das, was man nicht haben kann. Aber irgendwann lernt man sich zu arrangieren. Man nennt es Erwachsen-werden und es bringt dieses sanfte Gefühl von Traurigkeit mit sich, dessen melancholischen Klang man in stillen Momenten irgendwo hinter sich, außerhalb des eigenen Sichtfeldes, vernehmen kann.

Gut, ich möchte einräumen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt zu erkennen, dass man gar nicht alles will und zufrieden ist mit dem, was man hat, weil man im Grunde bereits alles hat, was man braucht (sofern man nicht gerade um sein Überleben kämpft). Aber zu erkennen, dass man bereits alles in sich hat, was man braucht, ist was völlig anderes, als sich mit ganz konkreten Dingen (z. B. dem Leben in einer Ehe) zu arrangieren und zu akzeptieren, dass man nicht alles haben kann und "eigentlich glücklich sein müsste mit dem was man hat".

Ersteres ist sowas wie Erleuchtung, letzteres ist die Akzeptanz, dass man sein ganzes Leben lang Sehnsüchte haben wird. Ich glaube, die meisten Menschen arrangieren sich und die wenigsten sind erleuchtet, was sehr schade ist.

Erleuchtung kann ich aber auch noch mit 60 oder 70 finden, jetzt will ich erstmal alles, haha ;-D

wFeavexr


Jetzt wird der Faden aber richtig philosophisch.

@ Ninova

(Ein "zuviel" an Wahlmöglichkeiten senkt übrigens die geistige Leitungsfähigkeit, stand kürzlich bei "Psychologie heute".)

Kannst du mir vielleicht schreiben wo genau der Artikel stand? Ausgabe oder Link?

Würd mich sehr freuen. Das ist was was mich schon länger beschäftigt.

Hab leider gerade nur Zeit zum lesen. Die Hausarbeiten sitzen mir im Nacken und morgen gehts auch noch auf ne Exkursion. Wobei das ja eher erfreulich ist.

r1oaodrunnjerxII


Irgendwann merkt man, dass man die Regeln heutzutage eben selber machen muss, da man sie schließlich auch verantwortet. Dann merkt man, dass fast alles geht

Es gibt gewisse Regeln, ohne diese Regeln wäre ich nicht soweit gekommen. Ich würde wohl jede Frau vergraulen. Ein Mensch kann sich ändern, in seinem Verhalten und de Vorgehensweise. Das auch einfach aus dem Grund, weil er aus Fehlern lernt und ihm bewusst wird, dass es anders besser geht. Ich kann doch nicht ewig nach meinen eigenen Regeln tanzen. Es fängt doch schon bei Kleinigkeiten an, geb einer Frau deine Nummer, überlass ihr die Entscheidung ob Sie sich meldet.

Desweiteren ist die Körpersprache für mich mittlerweile ein wichtiger Teil, mit diesem Thema habe ich mich ebenfalls befasst. Einfaches Beispiel: "Hände aus den Taschen". Und früher hatte ich wirklich gern die Hände in den Taschen. Jetzt denke ich, wie bescheuert sah das denn bitte aus. In der Regel haben die meisten Menschen die Hände in den Taschen, muss ich das jetzt noch genauso machen, weil ich es sonst immer gemacht habe? Nein!

Es geht vieles, aber es kann auch das Falsche sein!

Wsestwxind


Weltenarchitekt

Man nennt es Erwachsen-werden und es bringt dieses sanfte Gefühl von Traurigkeit mit sich, dessen melancholischen Klang man in stillen Momenten irgendwo hinter sich, außerhalb des eigenen Sichtfeldes, vernehmen kann.

Diese Beschreibung trifft genau, was ich oft empfinde! Ist das von dir selbst? Nicht dass ich dir das nicht zutrauen würde, aber es klingt so nach Hesse, irgendwie.

Muss ich notieren :)^

wEeavxer


Ich will doch mitschreiben. Wenn es schon fast um mein Lieblingsthema geht, müssen die Hausarbeiten eben erst mal kurz warten.

@ Weltenarchitekt

Wenn du von Wegen sprichst, welche Art Weg meinst du da? Die Richtung in die dein Leben im ganzen verlaufen soll oder eher kleinere Schritte. Bei mir sind das meist große Schilder, die nach links auf ein konventionelles Leben mit Studium, Arbeit usw. führen und nach rechts auf das Leben das ich mir insgeheim wünsche.

Vor diesem Problem stehe ich gerade. Ich weiß nicht was ich will, ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist. Mein Gefühl sagt in einem Moment dies, im anderen Moment das. Mein Kopf sagt wieder was ganz anderes. Wie soll man in diesem Chaos eine Entscheidung treffen?

Da geht es mir seit 2-3 Jahren so ähnlich und seit ich diesen Faden kenn noch um so mehr. Welcher "Weg" mag wohl der richtige sein? Meiner Meinung nach ist es relativ egal welchen Weg man geht. Solange man auf jedem Weg aufmerksam ist und die Dinge richtig wahrnimmt. Zum Beispiel hätte ich diesen Faden nie gefunden, hätte sich nicht vor einigen Monaten die Wege zwischen einem mir unglaublich wichtigem Menschen und mir getrennt. Dadurch hab ich zwar den einen Weg verlassen müssen bin aber jetzt hier angekommen und hab viele Dinge über mich gelernt und lerne immer weiter. Ich denke, wenn man auf dieser Stufe des "Nachdenkens" angekommen ist, es kein zurück mehr gibt. Wer einmal diese Stufe erklommen hat, kann nicht wieder auf die Stufe zurück, bei der er einfach glücklich ist, seiner Arbeit nachgeht, vielleicht seine Familie versorgt und in den Tag lebt. Ich betone, alles meine Sichtweise.

Aber das ist eben die momentane Stufe. Es geht sicherlich weiter. Vielleicht gibt es Entscheidungen, Entwicklungen oder Momente die einen plötzlich eine Stufe weiterheben. So wie es bei mir 1 Jahr im Ausland und der Kontakt mir einem außergewöhnlichen Menschen war, das mich auf meine momentane Stufe gebracht hat.

Doch allein sich dessen bewusst zu sein, macht das ganze für mich schon lebenswert. Auch wenn oft Resignation bei mir mit dazukommt. Oft habe ich den Gedanken das alles gleichgültig ist. Ist jetzt nicht so schlimm wie es sich anhört. Ich verwende oft das Wort gleichgültig. Doch eigentlich ist es ja nicht negativ besetzt. Alles ist gleichgültig heißt ja nicht, das nichts Wert hat, sondern genauso viel Wert hat, wie alles andere.

Welche Entscheidung ist also die richtige? Mich fasziniert warum wir Entscheidungen unterschiedlich gewichten. Wie du sagst: "Henkersmahlzeit Pizza oder Leberkäse?". Als Henkersmahlzeit vielleicht wichtiger, als wenn ich heut Abend im Biergarten von der Karte bestelle. Aber warum? Warum ist mir die eine Entscheidung so viel wichtiger als eine andere? Vielleicht kennt ihr eine Antwort? Und sind diese unterschiedlichen Gewichtungen überhaupt berechtigt? Ohne wäre man sicherlich glücklicher, vielleicht sogar "erleuchteter".

Gut, ich möchte einräumen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt zu erkennen, dass man gar nicht alles will und zufrieden ist mit dem, was man hat, weil man im Grunde bereits alles hat, was man braucht (sofern man nicht gerade um sein Überleben kämpft).

Ich verbringe die vorlesungsfreie Zeit oder auch früher meinen Urlaub sehr gerne abgeschieden von der Außenwelt. So gut das eben noch geht. Auf dem Kanu oder beim Zelten, oder beides. Dabei stelle ich immer wieder fest, das ich am glücklichsten bin wenn ich morgens aufstehe sobald die Sonne rauskommt, Feuer mache, lospaddle, Abends wieder Holz sammeln, Essen, schlafen. Die essentiellen Dinge für mich im Leben. In diesen Wochen bin ich am glücklichsten. Ich kann mich an diese Momente mit besonderer Freude zurückerinnern. Doch sobald ich wieder in der "normalen" Welt angekommen bin, sprich Uni, Party, Arbeit und und und, welche nicht unbedingt schlechter ist, sondern gleichgültig, funktioniert dieses einfache Leben nicht mehr. Ich habe andere Sehnsüchte, die jedoch auch von der Gesellschaft selbst geweckt werden.

Ersteres ist sowas wie Erleuchtung, letzteres ist die Akzeptanz, dass man sein ganzes Leben lang Sehnsüchte haben wird. Ich glaube, die meisten Menschen arrangieren sich und die wenigsten sind erleuchtet, was sehr schade ist.

Das stimmt. Vielleicht ist man schon auf dem richtig Weg, wenn man das erkannt hat und man merkt das man in dieses Akzeptanz Schema abzurutschen droht. Ist doch auch schon was Wert oder?

Und jetzt arrangier ich mich mal wieder weiter mit meinem Studium ;-D

n|inoZva


Mönsch, ich sitz grad im Büro und hab zu arbeiten. Aber – verflixt - hier ist´s netter.

WA, ich formuliere das mit den "Regeln" mal ein bisschen korrekter. Und dann meinen wir mit unseren Postings wohl Ähnliches.

Natürlich "mache" ich keine Regeln, bin ja weder Gott noch Göttin.

Ich meine vielmehr, dass jeder Mensch sich aus der angebotenen Vielfalt sein persönliches Paket aus Regeln und Verhaltenweisen selbstverantwortlich zusammenstellt. Mehr oder weniger sinnvoll und erfolgreich. Und im Optimalfall aus den Ergebnissen lernt.

Roadrunner möchte noch Hinweise, wo denn diese Regeln versteckt sein könnten.

Ich vermute, dass ich aufgrund fortgeschrittenen Alters mehr Regeln, Tricks und Varianten kenne als er, bin aber weiterhin auf der Suche nach Neuem – und muss genauso ständig auswählen.

Und MK zum Beispiel hat ein so hübsches und nützliches Gesamtpaket zusammengestellt, dass man es für den Anfang ziemlich komplett übernehmen kann, angefangen beim Verhalten, über Körpersprache, bis zur verbalen Ausdrucksweise. (Und: nein, Blumen gehören auch meiner Meinung nach nicht zu den Reproduktionsvoraussetzungen. ;-D)

Eine "Emanzipation" wäre zum Beispiel möglich, wenn man den Grundgedanken verstanden hat und ihn variiert, wie zum Beispiel (frei erfunden!) ein roadrunner das "Regelwerk" vielleicht eins zu eins erfolgreich umsetzt– nur mit den Händen in den Hosentaschen, falls er es so will. Und das würde funktionieren, weil es authentisch ist, aber nicht über die Stränge schlägt.

WA, dein letzter Absatz klingt ein wenig pessimistisch, hat aber vielleicht mit dem Thema Deiner PN zu tun? Das "erleuchtete Abfinden" mit einer Tatsache (Bei mir: "Ich bin halt, wie ich bin") kann sehr erfüllend sein. Dafür muss man aber durchs tiefe Tal...

@ weaver

Peinlich! Find den Artikel grad nicht, gucke aber heut noch mal. Auf jeden Fall online.

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