Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

r|oa;drun`nerII


Ist nicht guter Sex auch ein Bestandteil einer festen Beziehung?

Kann ich nicht sagen, habe es noch nie ausprobiert ;-D.

Ich brauche Zeit, bevor ich die scheinbar schönste Nebensache der Welt anteste!

Ich mein warum sollte man mit einer festen Absicht weibliche Bekanntschaften angehn?

Warum? Um den Freundeskreis zu erweitern. Mit Frauen kann man Sachen machen, die sind mit Männern nicht so toll.

M-amsc(hine]nkanoxne


Um gottes Willen, wie leicht wird man missverstanden...

"Sobald Liebe/Gefühle ins Spiel kommen sei bei ihm Schluss", jedenfalls so etwas in der Art :)z.

Nie und nimmer habe ich sowas geschrieben! Ohne Gefühle interessieren mich Liebesgeschichten überhaupt nicht.

Aber das jetzt nochmal aufzurollen ... da ess ich lieber Abendbrot. ;-)

rPoad runxnerII


Irgendwo in diesem Thread ist es verstreut, wo du meines Wissens erwähnst, dass du keine feste Beziehung möchtest.

Es kann natürlich auch sein das ich mich irre, und wenn entschuldige ich mich hiermit für diese Falschaussage.

M\astchin^enxkanone


Na nu mal Äppel und Birnen auseinanderhalten.

Negiert formuliert:
"Feste Beziehungen" sind nichts für mich, das stimmt. Aber "Gefühlslosigkeit" ist ebenso wenig was für mich.

Positiv formuliert:
Ich will eine offene Beziehung, die auf beiden Seiten auf gesundem Selbstbewusstsein, Selbstverständnis und Selbstwert aufbaut, mit aufrichtigen und reflektierten Gefühlen, sich selbst und dem Anderen gegenüber.

Reduziert formuliert:
Ich will eine Beziehung die emotional funktioniert und keine emotionalen Defekte mit Selbstwertprothesen wie "Ich will der/die Einzige für dich sein!" oder "Du gehörst mir!" zu reparieren versucht.

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Übrigens Roady, mal grundsätzlich: ... entschuldige dich niemals, wenn nicht eindeutig ein Fehler auf deiner Seite festgestellt werden kann! Und erst Recht nicht präventiv!

Ich muss jetzt Zähneputzen gehen, aber ich bin sicher, WA kann dir das bei Bedarf in gewohnter Eloquenz erklären. ;-)

M-aschineHnkanoxne


Ach,

ninova

Ich melde mich noch! *:)

WNelt.enLarch*itekt


Wisst ihr was mein Problem ist? Ich drücke mich vor schwierigen Entscheidungen. Ich habe ein Sicherheitsbedürfnis. Ich hatte erst angenommen, dass ich das insbesondere bei anderen Menschen suche, das tue ich gewissermaßen, aber vor allem suche ich es in meinen Gedanken. Ich drehe und wende alles solange in meinem Hirn, bis es irgendwie passt und irgendwie stehe ich mir dabei dann selbst im Weg. Ich habe Angst davor Schwäche zu zeigen, obwohl ich durchaus weiß, dass es Stärke ist, wenn man Schwäche zeigen kann und dennoch tue ich es nicht. Ich habe Angst davor Menschen zu verletzen und ich habe durchaus auch hin und wieder Angst davor irgendwo anzuecken. Ich frage mich, ob ich mir in den letzten Wochen gewissermaßen einen Schutzschild aufgebaut habe aus Idealen, Prinzipien und Glaubenssätzen, aber so langsam macht mich das müde. Es ist so anstrengend darüber nachzudenken und ich gehe mir selbst auf den Keks. Ich laber und laber und komme doch zu keinem Entschluss und vielleicht muss man manchmal eine Entscheidung treffen, mit der man alles, was man bisher gesagt und getan hat, relativiert und den ganzen Mist, der sich in seinem Gehirn angestaut hat, über Bord wirft, damit man zu einer Art Nullpunkt kommt und wieder offen ist für Neues, auch wenn es andere verletzt und inkongruent erscheint. Meine Flexibilität ist mir auf gewisse Weise abhanden gekommen und mein gesamtes Streben nach Perfektionismus hat mich vor allem zu etwas gemacht, was ich nie sein wollte: aalglatt.

Okay, ich will nicht übertreiben. Ich ecke auch hier im Forum immer wieder mal an und das ist auch gut so, aber im Großen und Ganzen habe ich mir doch irgendwo ein Selbstbild geschaffen, welches zu viele Ansprüche an mich selbst stellt und das ist nicht mehr gesund. Es schränkt mich ein.

Bist du auf der Suche nach einer festen Beziehung, oder suchst du Frauen, mit denen du Spaß haben kannst.

Um bloßen Sex ging es mir nie. Bisher habe ich, so dumm es klingen mag, irgendwas Neues und Unbekanntes, eine Veränderung gesucht. Ich wollte mich nicht festlegen auf die Art, wie diese Veränderung auszusehen hatte und dennoch kam sie in Form einer Frau. Gestern habe ich diese Frau gewissermaßen verloren und ich hatte in der Tat das Gefühl etwas verloren zu haben zugunsten meiner Prinzipien, die mir aber allesamt einen Scheißdreck nützen, wenn mein Gefühl was anderes sagt. Ich meine, wenn ein Prinzip lautet, dass ich mir eine gewisse Unverbindlichkeit bewahren will, damit ich weiterhin offen bleiben kann für alles Neue, was bringt mir das, wenn das dazu führt, dass ich mich niemals für eine einzelne neue Sache entscheiden kann?

Was bringt mir das Prinzip, dass ich nichts Festes will, um weiterhin offen für andere Frauen zu sein, wenn es vielleicht in letzter Konsequenz eine feste Beziehung oder eine bestimmte Frau ist, die mir all das Neue und Unbekannte geben, wonach ich mich sehne?

Ist es dann nicht besser auf das Prinzip zu scheißen und sich dem Gefühl hinzugeben? Bleibt man nicht automatisch offen für Neues, weil es die Gefühle sind, die sowas lenken?

Das ist fast so, als wäre man in einer Gesprächsrunde mit Freunden und man unterhielte sich den ganzen Abend darüber, worüber man sich unterhalten sollte, anstatt sich einfach zu unterhalten ;-)

Ich hatte heute das Gefühl, dass ein Loch geblieben ist, was sich nach Ersatz sehnt, weil ich etwas Wertvolles verloren hatte und das war ein mieses Gefühl, weil es mich zu der Frage bringt, wonach ich denn nun eigentlich suche und das ist gar nicht so leicht zu beantworten und doch ist mir ein Wort in den Sinn gekommen, das vielleicht gar nicht so untreffend ist: Selbsterkenntnis - und zwar darüber, dass mir andere Menschen einen Spiegel vorhalten und ich erkenne, wer ich eigentlich bin. Darüber muss ich aber nochmal ein wenig nachdenken.

Wonach suche ich? Ich kann es dir nicht genau beantworten. Ich weiß nur, dass vieles in mir nach einer bestimmten Frau schreit. Vielleicht kann ich es dir morgen sagen ;-)

w`eVaver


@ Weltenarchitekt

Ich muss immer wieder feststellen, dass ich mich, wenn ich deine Texte lese, irgendwie selbst beschrieben sehe. Ich weiss nicht wie du auf deine Gedanken kommst. Ich kann sie auch nicht (hoffentlich noch nicht) so konkretisieren wie du. Trotzdem denk ich mir oft: "Hey, so geht es mir eigentlich auch oft!".

Was ich mich allerdings dabei frage. Du klingst für mich sehr nachdenklich. Das bin ich auch. Meißtens schon zu nachdenklich. Für mich ist der typische "Frauenaufreißer" jemand der eher nicht der nachdenkliche Typ ist. Sondern in meinem Kopf ist da jemand, der immer locker, unbesorgt und gut drauf ist. Die beiden Eigenschaften lassen sich bei mir oftmals nicht vereinen und ich denk teilweise sehr viel nach und bin recht introvertiert. Wie ist das bei dir?

Wobei ich feststelle, dass diese Art Frauen auch gefällt. Wenn sie auf Gedanken kommen, die vielleicht sonst nicht jeder hat oder anspricht. Nur entspricht das eben nicht meinem Idealbild eines "Aufreißers" und ich denke , dass es viele Frauen einfach nur langweilen würde. Keine Ahnung ob das stimmt.

Momentan geht es mir auch so, dass ich mich für den Weg des Regelwerks entschieden habe und erstmal meine Möglichkeiten auschecken will. Dabei muss ich mir auch grad eine Frau aus dem Herzen ziehen und ihr ziemlich wehtun, die ich in den letzten Wochen sehr schätzen gelernt habe. Aber irgendwie ist dieser Virus in mir momentan freigesetzt, das ich irgendwie erstmal meine Fähigkeiten und meine Wahrnehmung fördern will. Ob das der richtige Weg ist.

MLaschine'nkanoxne


Dieses Forum ist auf bestimme Weise verfickte Scheiße. Gerade hatte ich einen längeren Text geschrieben, drücke in der Vorschau eine falsche Taste -> weg war er. wunder, ärger, hinguck, fluch ... alles für'n Arsch! Scheiß "Vorschau"! Was nützt sowas, wenn ein Klick auf den Zurück-button einen nicht ins ausgefüllte Textfenster zurückbringt? Scheiße ist sowas. Schlicht und einfach scheiße. In einem Forum wird geschrieben. In diesem Forum werden teilweise bedeutende Inhalte geschrieben. Wenn sowas ohne Probleme vernichtet wird, taugt die Eingabeoberfläche generell nichts.
Die Vorschaufunktion taugt bestenfalls zur optischen Formatierungsüberprüfung!

Doch gerade eben besann ich mich auf meine angeborene Genialität und dass ich diesen längeren Text doch wieder in meinen Texteditor geschrieben hatte, bevor ich ihn hier reinkopiert, geprüft und dazu ein paar Mal durch die Vorschau gescheucht hatte.

Es geht nichts über Eigenverantwortung!
Eingabefenster und Vorschaufunktion, ihr könnt mich mal kreuzweise!
Ich kontrolliere meinen Text selber!

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Also, hier ist mein Text. Gerettet aus der sicheren (und im Gegensatz zu diesem Forum immer funktionierenden) Umgebung meines Texteditors:

Ich hab lange nicht mehr geschrieben, aber jetzt muss ich mal korrigierend eingreifen.

WA

Wisst ihr was mein Problem ist? Ich drücke mich vor schwierigen Entscheidungen.

Falsch. Du bewahrst dich davor, Entscheidungen zu fällen, die du noch nicht mit der nötigen Gewissheit fällen kannst, weil dir hinreichende Erfahrungswerte fehlen.

Beispiel:

Ich habe Angst davor Schwäche zu zeigen, obwohl ich durchaus weiß, dass es Stärke ist, wenn man Schwäche zeigen kann und dennoch tue ich es nicht. Ich habe Angst davor Menschen zu verletzen und ich habe durchaus auch hin und wieder Angst davor irgendwo anzuecken.

Wieviel Erfahrung hast du persönlich mit diesen genannten Problemstellungen? Wie oft hast du tatsächlich jemanden verletzt? Wie oft bist du ernsthaft angeeckt? Wie oft konntest du sowas für dich adäquat beräumen, dass du damit später deinen Frieden machen konntest?

Du hast keine Angst vor der Frage "Beziehung ja oder nein", sondern davor, dass durch dein Verhalten anderen Menschen das widerfährt, was du ihnen auf keinen Fall "antun" möchtest.

...im Großen und Ganzen habe ich mir doch irgendwo ein Selbstbild geschaffen, welches zu viele Ansprüche an mich selbst stellt und das ist nicht mehr gesund. Es schränkt mich ein.

Das stimmt wohl. Aber das ist ebenso natürlich wie Obenstehendes.

Ich meine, wenn ein Prinzip lautet, dass ich mir eine gewisse Unverbindlichkeit bewahren will, damit ich weiterhin offen bleiben kann für alles Neue, was bringt mir das, wenn das dazu führt, dass ich mich niemals für eine einzelne neue Sache entscheiden kann?

Lösung 1: Du suchst dir ne Frau, die das Ganze genau so sieht. -> Eine schier endlose Oddysee (oder wie das geschrieben wird) steht dir bevor. ;-)

Lösung 2: Du entscheidest dich (intern, für dich allein ) für "Unternehmen auf Zeit". Preislage: die kommenden drei Monate fokusiere ich mich auf diese Frau. Und dann mal sehen was wird. -> Auch nicht leicht. Aber wesentlich effektiver als "Lösung 1". Sollte dir währenddessen die parasche Versuchung über den Weg laufen, kannst du immer noch "situationsangemessen" umdisponieren.

Ich meine, wenn ein Prinzip lautet, dass ich mir eine gewisse Unverbindlichkeit bewahren will, damit ich weiterhin offen bleiben kann für alles Neue, was bringt mir das, wenn das dazu führt, dass ich mich niemals für eine einzelne neue Sache entscheiden kann?

Welche Bedeutung hat für dich eigentlich der Begriff "Geduld"? Deine 13 Jahre Schule hast du auch nicht im Crashkurs absolviert. Und wie oft hast du diese Schule mit allem was dazu gehört verflucht? ;-) Hier geht es auch um eine "Schule". Aber eine weitaus schwieriger als die, wo du lesen, schreiben und rechnen gelernt hast.

Ist es dann nicht besser auf das Prinzip zu scheißen und sich dem Gefühl hinzugeben?

Das ist in so einer Situation nahezu immer "das Beste". Denn wenn Gefühle erstmal da sind, hat es wenig Zweck, die zu bekämpfen. Zumindest macht einen das nicht glücklich. Die Bekämpfung von Gefühlen geschieht sehr oft aus Angst. Angst vor den Folgen dieser Gefühle.

Bleibt man nicht automatisch offen für Neues, weil es die Gefühle sind, die sowas lenken?

Nein. Sehr viele Menschen leben ihr ganzes Leben im selben Trott, weil sie von eben beschriebener Angst von allem (emotional) Neuen und Unbekannten ferngehalten werden.

Das ist fast so, als wäre man in einer Gesprächsrunde mit Freunden und man unterhielte sich den ganzen Abend darüber, worüber man sich unterhalten sollte, anstatt sich einfach zu unterhalten ;-)

Ich glaube, du solltest mal wieder mit ner stockfremden Frau (damit es völlig unverbindlich und frei ist) ne Nacht lang durchvögeln. Deine Schaltzentrale bracht mal einen gründlichen burnout...

Ich hatte heute das Gefühl, dass ein Loch geblieben ist, was sich nach Ersatz sehnt, weil ich etwas Wertvolles verloren hatte und das war ein mieses Gefühl, weil es mich zu der Frage bringt, wonach ich denn nun eigentlich suche ... ist mir ein Wort in den Sinn gekommen, ...: Selbsterkenntnis - und zwar darüber, dass mir andere Menschen einen Spiegel vorhalten und ich erkenne, wer ich eigentlich bin. Darüber muss ich aber nochmal ein wenig nachdenken.

Wie üblich stellen sich die konstruktiv richtigen Schlussfolgerungen bei dir von selber ein. Dein Gedanke ist also richtig. Nur "denke" auch darüber nicht zu viel nach. "Erfahre" diese Thematik besser! "Denke" nicht zuviel über dich nach, sondern "probiere dich aus"!

Ich weiß nur, dass vieles in mir nach einer bestimmten Frau schreit.

Hör dir auch dieses Schreien genau an! Es klingt furchtbar und es ist ebenso falsch, diesem Schrei vorschnell nachzugeben, wie ihn resigniert oder gar aggressiv zu ignorieren. Aber hör ihn dir an!

Wmelt%enarWchQit^ekt


Ich weiss nicht wie du auf deine Gedanken kommst.

Wenn ich das wüsste ;-)

Für mich ist der typische "Frauenaufreißer" jemand der eher nicht der nachdenkliche Typ ist.

Ja, mag sein, aber ich bin vielleicht nicht so der typische Aufreißer. Ich bin kein harter Typ, dem das alles am Arsch vorbeigeht, auch wenn ich vielleicht manchmal gerne so wäre. Das würde vieles einfacher machen, aber würde mich auch nicht befriedigen.

Die beiden Eigenschaften lassen sich bei mir oftmals nicht vereinen und ich denk teilweise sehr viel nach und bin recht introvertiert. Wie ist das bei dir?

Ich habe gar nicht so den Anspruch der "typische Frauenaufreißer" zu sein, da würde mir was fehlen. Ich lerne aber durch dieses Regelwerk bzw. generell im Umgang mit Frauen, wer ich bin, was mir wichtig ist und was ich eigentlich will. Ich finde heraus, auf welchen Typ Frau ich stehe und ich stehe nicht auf den Typ Frau, der Spielchen spielt und taktiert. Ich bin tendenziell auch eher introvertiert. Man sieht mich wohl selten irgendwo total abspacken, dafür bin ich einfach zu "ruhig" im Sinne von "ich hab die Ruhe weg".

Nur entspricht das eben nicht meinem Idealbild eines "Aufreißers" und ich denke , dass es viele Frauen einfach nur langweilen würde. Keine Ahnung ob das stimmt.

Diese Frauen interessieren mich aber nicht. Das ist bei allen Zweifeln und Gedanken, die ich in den letzten 24 Stunden hatte etwas, was ich mit ziemlicher Gewissheit sagen kann: Ich habe in letzter Zeit gelernt, dass ich eigentlich gar kein Interesse an jeder Frau habe. Frauen sind was tolles, aber Frauen sind zum Teil genauso kaputt, wie jeder andere Mensch und das muss ich mir nicht geben ;-)

Wobei ich feststelle, dass diese Art Frauen auch gefällt. Wenn sie auf Gedanken kommen, die vielleicht sonst nicht jeder hat oder anspricht.

Diese Frauen gibt es und diese Frauen sind es, die mich bereichern. Ich suche im Grunde Frauen, die die Welt mit ähnlichen Augen sehen, wie ich. Das muss nicht bedeuten, dass man immer einer Meinung ist, sondern dass man ein ähnliches Gefühl für die Welt hat. Eine ähnliche Auffassung von Ästhetik beispielsweise. Kann aber gut sein, dass ich in zwei Monaten schon wieder was anderes will.

@ MK

Ich schreibe auch immer vorher im Texteditor ;-)

Falsch. Du bewahrst dich davor, Entscheidungen zu fällen, die du noch nicht mit der nötigen Gewissheit fällen kannst, weil dir hinreichende Erfahrungswerte fehlen.

Guter Punkt, aber es kommt aufs gleiche hinaus: Ich habe Angst davor weiterzugehen, den ersten Schritt ins Ungewisse zu machen.

Wie oft hast du tatsächlich jemanden verletzt? Wie oft bist du ernsthaft angeeckt? Wie oft konntest du sowas für dich adäquat beräumen, dass du damit später deinen Frieden machen konntest?

Selten - Selten - Selten.

Du hast keine Angst vor der Frage "Beziehung ja oder nein", sondern davor, dass durch dein Verhalten anderen Menschen das widerfährt, was du ihnen auf keinen Fall "antun" möchtest.

So ist es, aber dieser Anspruch lähmt mich auf gewisse Weise, weil er verhindert, dass ich einfach mal einen Fuß vor den anderen setze und überlege, was ich eigentlich will, weil ich durchaus darauf bedacht bin nicht zu verletzen und vielleicht auch Angst davor habe, dass jemand, den ich gerne habe, etwas schlechtes über mich denken könnte. Ich weiß, dass das irgendwo idiotisch ist, aber es ist nunmal da. Ich bin aber bereits auf dem Weg der "Besserung" ;-)

Lösung 2: Du entscheidest dich (intern, für dich allein ) für "Unternehmen auf Zeit". Preislage: die kommenden drei Monate fokusiere ich mich auf diese Frau. Und dann mal sehen was wird. -> Auch nicht leicht. Aber wesentlich effektiver als "Lösung 1". Sollte dir währenddessen die parasche Versuchung über den Weg laufen, kannst du immer noch "situationsangemessen" umdisponieren.

Wichtiger Punkt und deswegen gut, weil es ein Weg des Erlebens ist und nicht des Nachdenkens, was du ja weiter unten noch beschrieben hast.

Deine Schaltzentrale bracht mal einen gründlichen burnout...

Das glaub ich auch ;-)

Hör dir auch dieses Schreien genau an! Es klingt furchtbar und es ist ebenso falsch, diesem Schrei vorschnell nachzugeben, wie ihn resigniert oder gar aggressiv zu ignorieren. Aber hör ihn dir an!

Ich höre ihn schon seit geraumer Zeit und ich glaube, vorschnell nachgegeben habe ich bisher nie. Es war eher eine Zurückhaltung aus Angst vor dem Unbekannten. Aus Angst, gewohnte Gewässer zu verlassen und Vertrautes hinter mir zu lassen. Sicherlich auch die Angst davor das Gefühl zu bekommen einen Fehler gemacht zu haben.

Naja, Fehler gehören dazu (das ist furchtbar leicht gesagt), momentan verspüre ich Entschlossenheit und Neugier, auch wenn mir ein bisschen die Knie zittern ;-)

Nur "denke" auch darüber nicht zu viel nach. "Erfahre" diese Thematik besser! "Denke" nicht zuviel über dich nach, sondern "probiere dich aus"!

Das ist wohl der wichtigste Punkt in deinem Post. Danke :-)

r;oa$dru$nnerxII


Schonmal davon gehört, dass vergebene Männer auf Frauen attraktiver wirken?

Habe schon gehört, "Seitdem ich eine Freundin habe, kann ich mich vor Frauen kaum noch retten". Ist an dieser Aussage etwas wahres dran, kann ein Mensch so stark nach außen anders wirken? Das müsste heißen, er hat eine völlig andere Ausstrahlung, nicht verbissen auf der Suche nach einer Frau.

M*aschinxenk)anxone


Ich kann das auf jeden Fall bestätigen. Ich hatte, so lange ich aktiv mit Frauen (oder Mädchen) zu tun habe, nie "eine Frau". Also "nur eine". Ich war regelmäßig oft lange Single (meist über Phasen von einem halben Jahr), aber wenn ich dann ein Mädchen kennengelernt hatte, kamen immer noch ein/zwei weitere hinzu. Wie von selbst. Konnte ich drauf warten. Das muss sehr wohl was mit Ausstrahlung von Selbstzufriedenheit und Selbstbewusstsein zu tun haben. Das steht einem irgendwie auf der Stirn.

Von anderen Männern wurde mir das bestätigt. Der Spruch gerade eben, dass einem das "auf der Stirn steht", ist von einem Bekannten, der genau das seinerseits bestätigt hat.

Also ich hatte immer entweder gar keine (und lernte dann auch seltsamerweise lange Zeit gar keine Frau kennen), oder zwei/drei parallel. Und die lernte ich ebenso unerklärlicherweise innerhalb kurzer Zeit "wie von selbst" kennen.

Magie. ;-)

SXt5iSmpy


Tja; wer hat dem wird gegeben. Die wichtigste Grundregel was das Thema Frauen angeht!

Ich merke das gerade auch wieder: Monatelang nichts gelaufen, dann mit einer übernachtet (es wurde nicht mehr draus) und in den Wochen darauf kam das große Frühlingserwachen...

Eine im Zug kennengelernt die nun regelmäßig zum massieren kommt, letztes WE habe ich 2 Frauen angesprochen, die danach dann mit meinen beiden Kumpels Sex hatten und gestern hatte ich einen ONS. Und das alles an 3 Wochenenden! Unerwähnt bleiben die Telefonnummern die ich ohne Mühe bekam und noch sehen werde was passiert. Das halbe Jahr vorher war totale Flaute.

In Zeiten in denen ich "versorgt" bin, werde ich angesprochen, verführt und muß selbst oft gar nichts mehr machen.

Warum das so ist das können vermutlich nur die Frauen selbst verstehen. Warum sie sich den Popo aufreissen für vergebene und sie genauso attraktive Singles links liegen lassen. Wir Männer können das nicht verstehen, uns bleibt nur danach zu handeln. Schönen Frühling Jungs @:)

WQate9rffly


Schonmal davon gehört, dass vergebene Männer auf Frauen attraktiver wirken?

Habe schon gehört, "Seitdem ich eine Freundin habe, kann ich mich vor Frauen kaum noch retten". Ist an dieser Aussage etwas wahres dran, kann ein Mensch so stark nach außen anders wirken? Das müsste heißen, er hat eine völlig andere Ausstrahlung, nicht verbissen auf der Suche nach einer Frau.

Das gilt allerdings nicht nur für Männer. ;-) Wenn man (frisch) vergeben ist, ist man eben einfach glücklich und das zeigt sich natürlich auch im Verhalten. Und glückliche Menschen sind definitiv attraktiver :)z

M aschIiqnenk[anoxne


Schon wieder ist mir der Text abgehauen. ...und wäre, wenn bei mir nicht der Texteditor im Hintergrund wäre, unwiderbringlich verloren gewesen. Ein Klick auf den Zurück-Button bringt den Text nicht wieder zum Vorscheind, sondern fördert nur eine leere weiße Seite zutage.

Tut mir leid, sowas darf nicht passieren. Das Fourm ist sicherheitstechnisch gesehen scheiße.

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Ich war mal wieder unterwegs.

Sonnabend Nacht zu Sonntag. Es ist spät. Ich war vorher auf einer gemütlichen Geburtstagsfeier. Als einziger Mann unter vier Frauen. ;-) Hatte aber nichts zu bedeuten. Vorher war ich noch im LIDL einkaufen und traf dort eine Freundin mit ihrer 2-jährigen Tochter, die auch gleich drei Häuser von der "Geburtstagswohnung" entfernt wohnt und seltsame 3mm große Krabbelkäfer im privaten Sandkasten auf ihrem keinen Grundstück hat. Das traf sich prima, denn jene Freundin, welche heute Geburtstag feierte, kennt sich mit allem was "Natur" angeht, bestens aus und so besorgte ich bei der Freundin im "Drei Häuser weiter"-Haus am Geburtstagsabend per Plastebecher drei solcher Käfer zur Artenbestimmung. Wir können sie zwar trotz Käferbuch nicht eindeutig identifizieren, aber wir haben drei Krabbelkäfer in einem Polypropylenbecher. Und das ist doch schon mal was!

Dann fahre ich in der Disco, wo ich früh halb drei ankomme und mich frage, ob um die Uhrzeit überhaupt noch was läuft und ob der Weg hierher nicht umsonst war.

Als erstes fällt mir eine schwarhaarige Frau auf, die mich ausgiebig mustert, aber nicht lächelt. Ich notiere das und gehe erstmal komplett die Location checken. Eine ältere, blonde Frau fällt mir auf. Etwas verlebt, aber nicht ungeil. Geht an mir vorbei, bestimmt da hinter aufs Klo.

An einer Säule treffe ich eine alte Bekannte. Kurzes Bla bla.

Die Blonde von gerade eben kommt zurück. Aha, sie war also tatsächlich auf dem Klo. Ich gucke mal, wo sie hingeht und siehe da, sie setzt sich zu der Schwarzhaarigen. Die guckt mich wieder an, guckt auch nicht weg, aber lächelt nicht. Zumindest nicht auffallend. Ich überlege, ob ich gleich mal hingehen soll. Keine Angst aufkommen lassen. Bissl geht mir dennoch die Muffe. Blödsinn, sowas habe ich über hundert Mal gemacht. Ich gucke nochmal rüber, sie guckt nach wie vor zu mir und reckt den Hals, weil jemand im Weg steht und den Blick zu mir versperrt. Also los.

Ich gehe hin, sie sieht mich, lacht verschämt und zieht den Kopf ein, wie 'Ach du scheiße, der kommt!' Ich setze mich neben sie. Bevor ich was sagen kann, eröffnet sie:

"Wir haben auch grad überlegt ... bist du der von letztens?"

Cool! Initiativ muss ich wiedermal gar nichts machen. :-)

Bla bla und blubb blubb, woher sie kommen, wie lange sie schon hier sind, ob allein oder mit Männern ... das übliche Gelaber... Ich frage, warum die zwei denn allein hier rumsitzen, als attraktive Frau muss man doch nur rumstehen oder rumsitzen uind es dauert nicht lange, bis irgend ein Spast angerannt kommt. So wie ich zum Beispiel. Sie lacht echt niedlich und amüsiert sich süß über das, was ich so blöd daherlabere. Also ich gefalle ihr ganz offensichtlich. Sie erzählt mir, dass sie drei Freunde hatte, jeweils für ungefähr ein Jahr, und seit dem keinen mehr hat, weil sie einen will, der es ehrlich meint. 'Oh je, Mädchen', denke ich mir, 'Da bist du bei mir ja genau richtig' ;-D
Weiterhin erzählt sie mir, dass sie vor nicht allzu langer Zeit im Frauenhaus war. Wegen ihrem letzten Freund. Oh oh, das ist allerdings nicht mehr lustig. Ich frage:

"Das volle Programm?" (also Kloppe, Terror, Verfolgung) und sie bejaht.

Hübsch ist sie. Und so niedlich verschämt. Wenn ich ihr was ins Ohr sage (wegen dem Lärm), legt sie ihren Kopf komplett an mein Gesicht. Ich schnuppere bei der Gelegenheit an ihren überschulterlangen glatten, kohlrabenschwarzen Haaren. Alles in Ordnung. Wie alt sie ist, lässt sich schwer schätzen. Sie hat ordentlich Lachfalten, aber wirkt sehr jung. Mädchenhaft jung, oder besser jugendlich. Mental unverbraucht.

Irgendwann will ich es wissen und frage sie, wie alt sie ist. Ich soll sie schätzen. Will ich nicht. Sie wirkt wie 24, maximal 28. Also nicht unreif, sondern lebenslustig. Aber faltentechnisch könnte sie auch 30 sein. Ich will nicht schätzen, sondern biete ihr an:

"Sagst du's mir einfach so, wnen ich dir nachher gleich sage, wie alt ICH bin?" Nein, will sie nicht und lacht wieder so verschämt. Dabei lehtn sie immer ihren Kopf an meine Schulter, als wöllte sie sich dahinter verstecken weil sie sich schämt. Sie ist schon echt süß. :-) Und Berührungsängste hat sie auch nicht.

Ich versuche einen billigen Trick. Erstmal frage ich sie nach ihrem Namen. Sie heißt ... sagen wir Anja. Ich sage ihr meinen Namen, gebe ihr die Hand und frage sie, wie ihre Freundin heißt. Sie sagt es mir (hab ich vergessen) und ich frage ihre Freundin:

Hallo [Name], wie alt ist denn die Anja?

Ich rechne mit sowas wie "Na du Schlingel, so austricksen lassen wir uns nicht!", doch zack bumm, es funktioniert, die Freundin sagt mir, dass die Anja 37 ist. Das hätte ich nun aber echt nicht gedacht! :-o Ich erfahre, dass sie zwei Kinder hat, Mädchen und Junge, 16 und 10 Jahre und wie ich so mit ihr rede, entdecke ich die ... wie nenne ich sie jetzt am besten ... sagen wir ... Sophie. Ok. Das ist die Frau mit der "Wurstgeschichte". Manche hier kennen ja den Comic dazu von vor ein paar Wochen. Sie sieht wieder top aus, wie immer.

Anja und ihre Freundin gehen tanzen und die Anja tanzt genau so, wie es zu ihr passt. Ausgelassen und quietschvergnügt. Ich gehe derweil mal zur Bar, um meine Nummer aufzuschreiben. Denn der Anja ... also der werde ich meine Nummer wohl mal mitgeben. Sie kommen zwar aus einem Vorort, ca. 30km weg, aber wurscht.

Ich gehe zur Bar, denn dort gibt es Kugelschreiber und Zettel (Visitenkarten habe ich heute abend keine mehr im Portemonnaie. Mir noch nie passiert...). An der Bar ist es wie immer gerammelt voll, direkt vor mir stehen zwei Frauen, Ende zwanzig, Anfang dreißig. Blond. Ich gestikuliere zum Barkeeper, der sieht mich nicht und eine der Frauen macht Platz und ruft mir zu: "Willst du ran hier?" Ich bedanke mich mit einem Kopfnicken und stehe unvermittelt hauteng neben deren Freundin, die auf einem Barhocker sitzt. Sie guckt mich etwas überrascht, aber nicht unfreundlich an. Nichts anbrennen lassen:

"Guten Tag, wir können uns jetzt mal kennenlernen!" Nebenbei verklickere ich dem Barkeeper, dass ich einen Kuli brauche und mache gegenüber der Frau (die angesichts meiner Dreistigkeit erheitert grinst) weiter im Text:
"Aber wenn wir gemeinsam was erleben wollen, müssen wir uns beeilen, denn ziemlich bald bin ich hier wieder weg!" Ihr Grinsen verbreitert sich übers ganze Gesicht. :-) Dann lege ihr meinen Pullover, den ich in der Hand habe weil ich vergessen habe, den an der Garderobe mit der Jacke abzugeben, auf den Schenkel, mit der Bitte mal kurz drauf aufzupassen. Sie legt behütend ihre Hand darauf und ich wühle in meinem Portemonnaie nach einer Visitenkarte. Die Frauen gucken gleich neugierig mit rein ob's da was zu holen gibt und ich beschwichtige gleich: 'Das lohnt sich nicht! Nur Staub und Echo drin!' Jetzt erst stelle ich meine vollkommene Visitenkartenlosigkeit fest. ??? Ich frage die Frauen, ob eine einen Zettel einstecken hat. Frau Nummer zwei kramt ihre Eintrittskarte hervor. Passt. Ich nehme sie und kritzel meine Nummer + Name + Fratze drauf. Dann reiche ich den Stift zurück an den Barkeeper und verabschiede mich höflich von den beiden Frauen.

Bevor ich wieder hintergehe sondiere ich die Tanzfläche an diesem Ende und sehe jene Frau, die ich eines Abends vor vielleicht drei Monaten kennengelernt hatte und die daraufhin den ganzen Abend Hand in Hand mit mir durch die Disco spaziert ist. Sie tanz dort mit einem Mann und sieht mich, aber erkennt mich nicht. Ich gehe mal schnell rüber und sage "Hallo". sie guckt mich an, scheint mich aber immer noch nicht zu erkennen. Sie hat auch schon ziemlich einen im Kopp und sagt mir, dass sie vorhin schon in ner anderen Locatioin war. Doch irgendwann klingelts und sie erkennt mich wieder und gleich halten ihre Hände wieder die meinen fest und ihr Körper rückt auf Umarmungsdistanz heran. Ich unterstreiche, dass ich nur mal "Hallo" sagen wollte (schließlich tanzt sie gerade mit einem Mann, der da im Moment grad wie bestellt und nicht abgeholt temporär alleine rumwackelt). Sie lässt mich nicht los (sie ist wirklich ziemlich anhänglich, was an und für sich niedlich ist, aber eben nicht in ner Disco, wo ich Bewegungsraum brauche) und ich sage ihr, dass ich jetzt wieder "da rüber gehe". Sie fragt, ob ich sie mitnehme und ich entgegne, dass ich dort erwartet werde. In gespielter Brüskierung wirft sie meine Hände von sich ... ich bin frei! Kehrt und zurück zur schwarzhaarigen Anja. Doch halt, auf dem Weg dorthin sage ich erstmal der Sophie "Hallo". Sie riecht wieder nach geilem Parfüm. Und riecht überhaupt geil. Mit ihr werde ich später noch bissl Zeit verbringen.

Zurück bei der Anja lasse ich den Zettel erstmal stecken (den gebe ich ihr am Schluss). Wir unterhalten uns noch etwas und auch zu der von der Bar habe ich noch zweimal kurz Kontakt.

So weit zu meinem (mittlerweile) gestrigen Abend.

M!aschinsenkIajno5ne


Nochwas.

Letzte Woche bin ich mit meiner besten Freundin in einer laubwäldlichen Gegend am Stadtrand spazieren. Irgendwann kommen uns zwei junge Frauen in klusive Hund entgegen. Etwa eine halbe Stunde später überholen dieselben uns von hinten und lassen einen betörenden Parfümhauch in der Waldluft stehen. Wir rätseln kurz was das sein könnte (was natürlich blödsinnig hoffnungslos ist, wenn man so ein Parfüm nicht gerade konkret kennt) und ich will mal nachfragen, weil es mich interessiert. Also Gang hochschalten und hinterher. Auf deren Höhe angekommen quasseln die ungestört weiter. Ich laufe ein paar Meter direkt neben ihnen her, bevor die mich wahrnehmen. Doch dann schnallen sie's.

Auf die Gefahr hin, dass ich ein intimes Frauengespräch unterbreche, aber ich habe mal eine ziemlich bekloppte Frage. Eine der beiden ist deutlich attraktiver zurechtgemacht und die muss wohl so schnuppern, denn sie ist luftig gekleidet und insgesamt femininer vom Stil her als die Andere, welche eher "unkosmetisch" aussieht und sowas wie einen Bundeswehparka an hat, der ja in guter Näherung hermetisch abdichtet und kaum Parfümmoleküle hindurchdiffundieren lassen würde.

Die beiden gucken mich an, als würde mir Gras aus der Nase wachsen. Die Attraktivere entgegent: Hm?
"Eine von ihnen lässt hier eine dezente Parfümwolke stehen, die zig Meter weit zu riechen ist. Sehr angenehmes Zeug und mich würde interessieren was das ist!"

Die Parkafrau sagt zur Eleganten: Das must du sein. (Ach nee!) Und nun passt auf! Die Elegante guckt mich verwundert an, schnuppert an ihrem Seidentuch, das sie um den Hals trägt, tritt einen Schritt auf mich zu und hält mir ihren Hals samt Tuch zum "Vergleichsschnüffeln" hin! Das ist doch mal geil, oder? Ich bin ihr stockfremd und sie lässt mich an ihrem Hals schnüffeln. Also dass sowas keiner "missbrauchen" wird, weil jeder viel zu perplex dazu sein wird, ist klar, das ist also ungefährlich, aber allein jemand Fremden so nah in die eigene räumliche Intimzone hinein- und an den eigenen Hals ranzulassen, also das ist schon ganz schön mutig. Die meisten Menschen halten bei Fremden instinktiv und grundsätzlich einen Mindestabstand von ca. 80cm!

Sie sagt mir, dass es sich um "Adict" von Dior handelt, wir scherzen noch mal hin und her und die beiden setzen ihren Weg fort.
Falls die Frage auftaucht: In so einer Situation (zwei befreundete, mir aber fremde Frauen) versuche ich normalerweise nie, einen Kontakt zu legen. Denn es wäre einfach zu offensichtlich und es ist viel zu wenig Zeit für ein effektives Gespräch, denn die Freundinnen sind ja MITEINANDER uinterwegs und haben sicher genügend zu bereden. Auch hier war für mich klar: "Smalltalk und erledigt!"
Eine Ausnahme von dieser Regel mache ich nur, wenn spontan ordentlich was fließt, also "die gleidche Wellenlänge" sofort spürbar ist.

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Und abschließend noch ne Geschichte über Phlegma und Begrenztheit.

Vor ein paar Monaten war ich in einem großen Kaufpark einkaufen. Es war da noch kälter, nur drinnen eben nicht. Ich zog meine Jacke aus und trug sie mit mir herum. Das war mir lästig. Es ist nachgewiesen, dass 50% des Einkaufsstresses zu Weihnachten aus Überhitzung resultiert, weil die Leute in dicken Winterklamotten sich lange in gut beheizten Kaufhäusern aufhalten. Im T-Shirt würden sich die Leute viel wohler fühlen und wären deutlich entspannter bei der Sache. Das gilt nicht nur zu Weihnachten, sondern generell in der "Jacken-Jahreszeit".

Spontant kam mir eine brillante Geschäftsidee! Und die wollte ich auch gleich der Tante am zentralen Info-Stand mitteilen und gin hin:

"Guten Tag. Ich hab da ne Idee! Wenn sie - wie in einer Discothek oder einem Opernhaus - eine zentrale Garderobe einrichten und für jedes Kleidungsstück zur Aufbewahrung einen Euro nehmen würden, würden die Leute diesen Service liebend gern in Anspruch nehmen [Denn welchen 50-Euro-Wochenend-Einkäufer schert schon ein einzelner Euro, wenn er dafür angenehm temperiert einkaufen kann?] und Sie könnten damit einen Haufen Geld zusätzlich verdienen! [Wenn man sich die Fluktuation in solchen Zentren anguckt, dagegen sind Opern ein Witz.]"

Also ich dachte ja, dass die Olle wengistens zum Schein sagt: "Ist gut, ich leite es mal weiter...", aber nein, es ging folgendermaßen weiter (höflich lächelnd):

"Da hätteich ja viel zu tun!"
"Nicht SIE sollen das machen, sondern selektives Personal!"
"Ach, ich muss mich auch um meine Jacke selber kümmern, wenn ich einkaufen bin."
"Hm, dann bleibt eben alles wie es ist."

Mehr viel mir bei so einer geballten Ladung negativer Mentalität nicht ein. Die Idee ist wirklich gut! In jedem Einkaufszentrum gibts einen Zeitschriften- und Kippenladen, der sich so über die Runden krebst. Laienmaler verkaufen vor Ort angefertigte "Portraits vom Foto" (die immer irgendwie anatomisch scheußlich und fachlich unausgebidlet aussehen) und stinkige Fressbuden, die umständlich geputzt werden und strenge Hygieneauflagen erfüllen müssen, gibt es an jeder Ecke. Der obligatorische Gemüse-Vietcong und der Friseurladen dürfen auch nie fehlen.

Aber auf die Idee, einen Laden anzumieten und dort eine Miet-Garderobe einzurichten, ist offenbar noch keiner gekommen.

Die Olle am Schalter jedenfalls war ein Präzedenzfall für "Angestelltendenken". Gerade der letzte Satz zeigt diese typische "Mit dem Arsch an die Wand komm" -Denkweise. Null Mitdenken, Null logische Überlegung, Null konjunktives Denken, Null Abenteuergeist. Jede ungewohnte Idee unittelbar, ja geradezu reflektorisch, als "Blödsinn" abtun, die Arbeitszeit absitzen, machen was der Chef sagt -> das ist Geist des primitiven Angestellten. Und deshalb bleiben solche Leute auch immer genau das.

Die einzige Motivationen lauten:
- Geld
- Angst vorm Chef.

So, jetzt schlaf ich mal bissl...

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