Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

GfäPnsemCoxnd


tsu_nami

Dinge ergeben sich nicht einfach so oder eben auch nicht. Ein wenig Entscheidung gehört auch immer dazu

Natürlich. Es war auch ein wenig ironisch gemeint mit dem "sich einfach nicht ergeben", weil dahinter ja immer auch ein Grund steckt. Ich wollte eigentlich wissen, ob sie es mit irgendwelchen Begründungen hinausgezögert hätte, ohne konkret etwas zu sagen. Das ist aber gar nicht mehr relevant, da ihr euch ja sowieso getroffen habt.

Meine spezielle Frau hingegen, das ist sehr, sehr kompliziert...

Ach, soo kompliziert ist das gar nicht... ;-)

Aber ich reduziere auch gerade Gegebeneiten auf eine in meinen Worten ausgedrückte Essenz, die nicht verständlich sein kann, oder?

Doch, die Essenz kommt rüber, mehr kann man in der Form hier auch schwer mitteilen. So ne Art Seelenverwandschaft? Sich selbst im Andern wiedererkennen, darüber sogar leicht erschrocken sein und gleichzeitig fasziniert von den dennoch vorhandenen Unterschieden bzw. unterschiedlichen Ausdrucksformen?


So, aber jetzt zum Eigentlichen. Man könnte es, nach meinem Eindruck nennen: Mutig oder feige Teil zwei?

aber für eine Beziehung oder "so was wie Liebe" reicht es nicht

Ich nehme mal das von dir beschriebene "Leiden" so hin, wie du es darstellst – ich gehe davon aus, dass es in irgendeiner Form psychisch ist und dich daran hindert, - übertrieben gesagt – IMMER und 100% ig DA zu sein, aufmerksam, offen, fröhlich, konzentriert, hingebungs- und verständnisvoll auf das Gegenüber EINGEHEN zu können. Sprich: du empfindest dich als nicht dauerhaft zumutbar für eine engere Bindung. Diese Gefühl kann ich sehr gut nachvollziehen.

Dennoch ist die Frage, ob deine Entscheidung nicht auch den Mut mangeln lässt, dem anderen die Entscheidung zu überlassen, wie er dazu steht. Dem anderen die Verantwortung zuzutrauen. Und gleichzeitig den Mut zu haben, es AUSZUHALTEN, wenn das Leiden offen zutage tritt. Sich dem anderen auf eine Art auszuliefern.

Wie gesagt, in meiner eigenen Form kenne ich das. Es ist eine schwere Entscheidung und es ist auch verständlich, warum du dich so entschieden hast.

Nur manchmal sollte deine Option 1 vielleicht stärker ins Gewicht fallen. Was, wenn du dein Leiden dein Leben lang mit dir rumschleppst? Willst du dann für alle Zeit die anderen vor dir "schützen"?

Was, wenn eine Partnerschaft mit jemandem, der damit auf für dich ganz unkonventionelle Weise damit umgeht, dein Leiden erleichtert?

habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was bedeutet es für andere Menschen und was bin ich oder kann ich für andere sein?

Aus meiner Erfahrung sollte man zumindest 50% dieser Gedanken auch den anderen überlassen.

Naja, ich will dich zu nichts drängen, dir nicht sagen, was du tun sollst. Eigentlich wollte ich damit nur sagen, dass ich diese Gedanken kenne...

W#eltenoarchJitekxt


Wie kann die Selbstwahrnehmung kongruent sein zur Fremdwahrnehmung, wenn doch die Fremdwahrnehmung einer Reihe von Filtern unterliegt und man von jedem Menschen ein wenig anders gesehen wird?

In gewisser Hinsicht passt sich die Selbstwahrnehmung der Fremdwahrnehmung an. Man weiß dann, wie man ankommt, welche Eigenschaften wahrgenommen werden und welche nicht. Ein guter Mix aus Anpassungsfähigkeit und der Berücksichtigung eigener Grenzen, Werte und Ideale führt zu Authentizität und Selbstbewusstsein.

Wenn ein Mädel kein Interesse an mir hat und ich ihr trotzdem hinterher rennen würde, weil ich davon überzeugt bin, dass sie mich ganz toll findet, dann ist meine Selbstwahrnehmung nicht kongruent zur Fremdwahrnehmung und in diesem Fall muss sich meine Selbstwahrnehmung anpassen.

Wenn ich glaube ich sei besonders lustig und merke dabei nicht, dass ich mich in 99% der Fälle zum Affen mache, dann ist meine Selbstwahrnehmung gestört.

Wenn ein Mädel meinen Sinn für Humor nicht teilt und damit nicht umgehen kann, dann ist das im Grunde ihr Problem, weil meine Art des Humors eine bestimmte Eigenschaft an mir ist. Wenn sie damit nicht umgehen kann, ist ihre Fremdwahrnehmung einfach nicht sehr gut geschult.

Wenn ein Mensch meinen Sinn für Details nicht teilt, dann ist das ebenfalls sein Problem, denn den Sinn für Details erlebe ich ganz für mich allein und teile ihn mit Menschen, die dafür ebenfalls einen Sinn haben. Es gibt aber keinen Grund mich anzupassen, nur weil jemandem dieser Sinn fehlt.

Ich denke, entscheidend für eine gewisse Authentizität ist die Fähigkeit zur Reflektion, zur Anpassung an die Fremdwahrnehmung im Rahmen gesellschaftlicher Interaktion, falls die eigene Selbstwahrnehmung gestört ist, aber auch die Wahrung der Selbstwahrnehmung gegenüber der Fremdwahrnehmung, wenn die Selbstwahrnehmung nichts mit gesellschaftlicher Interaktion zu tun hat. Dann bin ich vielleicht "ein bisschen eigenartig", aber keineswegs unselbstbewusst oder unauthentisch.

@ rr

Eigentlich führen alle drei Punkte im Kern zu einem einzigen Punkt und zwar zu Punkt c. Was bedeutet es denn für dich ein Mann zu sein? Es geht nicht darum hier Klischees auszupacken oder einer vordefinierten Männerrolle hinterherzueifern. Überlege doch mal für dich selbst, was es bedeutet ein Mann zu sein, denn darin liegt der Schlüssel zu Männlichkeit.

Ich denke ein zentraler Punkt von Männlichkeit lautet "Bestimmtheit" und glücklicherweise kann man mit Bestimmtheit alle möglichen Eigenschaften als männlich deklarieren (in gesundem Rahmen, versteht sich ;-)).

Es fängt mit der Art an, wie du Frauen berührst. Du kannst es mit unglaublicher Sanftheit tun und dennoch können deine Bewegungen bestimmt sein, also unbeirrt und sie lassen sich auch nicht beirren. Geh mal zu einer Frau hin und zur Begrüßung lässt du deine Finger einige Zentimeter etwas oberhalb ihrer Taille an der Seite entlangfahren, dann legst du deine Finger unter ihre Schulterblätter und ziehst sie mit sanften Druck einige Zentimeter in deine Richtung. Trotz der Sanftheit der Berührung ist diese Bewegung sehr männlich, weil sie bestimmt ist. Du willst sie zu dir heranziehen und du tust es einfach.

MK predigt es hier ja eigentlich immer wieder: Lerne dich auf die Frau einzustellen und deine eigene Individualität in diesem Kontext zum Ausdruck zu bringen. Was steckt denn dahinter? Dahinter steckt, dass du weißt was einer Frau, eben dieser bestimmten Frau, die du vor dir hast, gefällt und was sie braucht. Vielleicht weißt du manchmal sogar besser was sie braucht als sie selbst und in jeder Frau steckt ein kleines Mädchen, was hin und wieder einfach nur in den Arm genommen werden will, völlig egal, was sie sagt oder tut und das ist etwas, womit Männer oft überfordert sind, vor allem dann, wenn die Frau sowas sagt wie "geh weg". Es gibt einfach ganz enorme Unterschiede in der Art und Weise, wie ein "geh weg" gesagt wird. Die Kunst besteht darin herauszuhören, wie es gemeint ist und vielleicht dann einfach das Richtige zu tun und zwar sie in den Arm nehmen. Das ist Bestimmtheit. Du lässt dich nicht beirren und ziehst das durch, was du für richtig hältst (wieder in gesunden Rahmen!).

Lieb und nett zu sein hat nichts mit mangelnder Männlichkeit zu tun (obwohl ich zugegebenermaßen allergisch auf das Wort "nett" reagiere ;-)). Wenn du Bestimmtheit mit Sensibilität und Einfühlungsvermögen kombinieren kannst, dann bist du ein seltenes Exemplar von Mann. Vielleicht kannst du dann nicht jede haben, weil es nicht nur unter den Männern, sondern auch unter den Frauen einige ziemlich kaputte Exemplare gibt, die dich nicht wollen und die du selbst besser gar nicht haben willst. Aber von deinen Erzählungen her schätze ich die Frauen, mit denen du zu tun hast, eher als "normal" ein ;-)

Mit Bestimmtheit kannst du also Eigenschaften in dein eigenes Rollenbild vom Mann integrieren, weil du jederzeit subkommunizierst: Das ist für mich männlich und wenn ihr das nicht so seht, könnt ihr mich mal am Arsch lecken. Was steckt dahinter? Genau, Bestimmheit.

Wenn du bestimmt bist, bist du auch in der Lage dazu eine Frau zu "führen", sodass sie sich bei dir sicher und geborgen fühlen kann. Es geht nicht darum alles zu entscheiden oder zu machen oder sie zu bevormunden. Es geht darum ihr einen Raum zu geben, in dem sie sich fallen lassen kann, in dem sie mal "kleines Mädchen" sein darf ohne Erwartungen, ohne Maske und ohne Rollengehabe.

Du kannst die Kontrolle auch abgeben und dich der Zärtlichkeit und Fürsorge der Frau hingeben. Schau dir Alexx Geschichte an, wie er seine Freundin einfach hat machen lassen und wie sehr sie es genossen haben muss ihn zu verwöhnen.

roadrunner, welche Dinge tust du mit Bestimmheit und in welchen Dingen, speziell im Umgang mit Frauen bist du dir unsicher?

Noch ein paar Anmerkungen:

Man fällt sicherlich mal auf die Nase. Man kann sich auch mal täuschen und lässt ne Frau besser in Ruhe, aber das wird man dann schon merken. Damit ist aber nichts verloren, ganz im Gegenteil: Man lernt dazu.

Sich nicht beirren zu lassen bedeutet nicht, dass man kompromisslos wird oder jegliche Kritik abblockt. Mein Text ist mit gesundem Menschenverstand zu verstehen.

Stimmt, manchmal denke ich echt zuviel nach, "was ist wenn ich dies und das tue..wird sie mich zurückweisen"?

Ich denke auch sehr viel nach, das ist mir bewusst und es ist okay so wie es ist. Es ist wichtig mit sich selbst und seinen Eigenschaften umgehen zu können. Ich nehme mich beim Nachdenken nicht zu ernst und ich versuche das Nachdenken auch zu "unterbrechen", indem ich Dinge einfach erlebe und dann darüber nachdenke. Nachdenken ist bei mir dennoch sehr ausgeprägt. Vielleicht habe ich nur gelernt es in bestimmte Bahnen zu lenken, sodass es mir nützt und nicht schadet.

Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, was der Unterschied zwischen Mut und Stärke ist?

Dazu habe ich mal etwas gelesen, was ich in eigenen Worten wiedergebe:

Mut ist aufrichtig weiterzugehen, obwohl einem vor Angst die Beine schlottern, sich also über seine Angst hinwegzusetzen. Vielleicht fühlt man sich in diesem Moment klein und schwach, aber wenn man es schafft einen Fuß vor den anderen zu setzen, dann ist das wahrer Mut.

Stärke ist, wenn man es schafft einen solchen Mut aufzubringen. Stärke ist eine Sammlung von Eigenschaften, die man "sicher" hat und auf die man zurückgreifen kann. Mut ist die Erschließung neuer Eigenschaften durch die Hinwegsetzung über die Angst.

Lsewixan


roadrunner

c) Ich solle mehr Mann sein

Diese Aufforderung wird gerne gegeben und ist grundsaetzlich paradox. Man wird mit Sicherheit nicht "mehr Mann", indem man sich bemueht, mehr Mann zu sein, weil die Frauen das wollen. (Aehnliches, etwas abgewandelt, gilt auch fuer deinen Punkt b.)

Trotzdem kannst du solche Saetze als Anlass nehmen, etwas ueber dich zu lernen und dich weiterzuentwickeln.

Die anderen haben schon sehr gute Sachen geschrieben. Ich finde es sehr wichtig, dass du, wenn du derartige Hinweise bekommst, als eigenstaendige Persoenlichkeit darueber nachdenkst. Was die Leute schreiben (oder andere Leute sagen), so klug es auch immer klingt und so respektiert sie auch immer sind, und so sehr du ihnen auch gefallen willst: Letztlich bist es immer du, der entscheidet, was du dir von solchen Anregungen nehmen willst und was nicht. Das ist sehr wichtig. Wenn du solche Sachen gesagt oder geschrieben bekommst, pruefe jeden einzelnen Punkt fuer dich bewusst. Die entscheidende Frage ist nicht, "ist das richtig oder falsch", sondern die entscheidende Frage ist: "Passt es zu dir?" - Leuchtet es dir ein? Gefaellt es dir? Denke nicht nur darueber nach, "fuehle" auch daruebner nach. Du entscheidest, was du tust und in welche Richtung du dich entwickeln willst.

Zum Beispiel sagst du, dass du lieb und nett bist, und fragst dich, ob dich das unmaennlich macht. Damit kannst du dich beschaeftigen, wobei die entscheidende Frage aber nicht ist, ob das "maennlich" ist oder nicht (das ist meiner Meinung nach eine der dusseligsten Fragen, die in diesem Forum immer und immer wieder durchgenudelt werden), sondern ob deine Art, lieb und nett zu sein, gut und passend fuer dich ist. Es geht darum, ueber dich selbst Bescheid zu wissen und klarzubekommen, ob du "lieb und nett" bist, weil du in ungesunder Weise einige Dinge in dir unterdureckst, die dich anderswohin fuehren wuerden, und die es vielleicht einmal verdienen, ausprobiert zu werden (und sei es, einmal vehement zu widersprechen, wenn du anderer Meinung bist), oder ob du dich im Einklang mit dir selber lieb und nett verhalten kannst. Dieses haengt sicher auch von der Situation ab,. und es mag sein, dass du manchmal (fuer dich) "richtig" lieb bist, aber in anderen Situationen ein Teufelchen in dir steckt, welches auch mal die Hauptrolle spielen sollte, weil es Unheil in dir selber anrichtet, wenn du iohm nicht von Zeit zu Zeit Auslauf verschaffst.

Also: Wenn es um deine persoenliche Entwicklung geht, gib die Zuegel nicht aus der Hand. Tue nichts, weil jemand sagt, du solltest das und das tun. Aber hoere zu und benutze solche Sachen, um fuer dich selber neue Wege zu erkunden, und selber zu entscheiden, ob sie etwas fuer dich sind.

Gbäns;emoxnd


Lewian

Was die Leute schreiben (oder andere Leute sagen), so klug es auch immer klingt und so respektiert sie auch immer sind, und so sehr du ihnen auch gefallen willst: Letztlich bist es immer du, der entscheidet

Siehst du denn dahingehend eine (unbeabsichtige) Manipulationsgefahr?

WA

Wie kann die Selbstwahrnehmung kongruent sein zur Fremdwahrnehmung, wenn doch die Fremdwahrnehmung einer Reihe von Filtern unterliegt und man von jedem Menschen ein wenig anders gesehen wird?

Kann sie natürlich niemals komplett, aber es ist möglich. Zumal die Fremdwahrnehmung ja die Selbstwahrnehmung bestimmt und andersrum. Wenn das ein ausgewogenes Wechselspiel ist (also weder totaler Realitätsverlust, noch absolute Konformität), dann decken sich die beiden doch größtenteils?

Ich verstehe die Frage als Zweifel an meinem Beitrag, war das so gemeint? Wenn ja, verstehe ich nicht, wieso du daraufhin aber fast das gleiche schreibst, was ich (zumindest) gemeint habe. Wenn nein - dann bin ich wohl paranoid :=o

(kommt wohl dabei raus, wenn Selbst- und Fremdwahrnehmung einfach nicht zur Deckung kommen wollen ;-D)

LGewiuan


Gaensemond (und roadrunner)

Siehst du denn dahingehend eine (unbeabsichtige) Manipulationsgefahr?

Nein, das nicht. Was ich geschrieben habe, beinhaltet keinerlei negative Aussage ueber die gegebenen Hinweise, und es trifft auf beliebige Sachen zu, die den Leuten so gesagt werden.

Generell (also jetzt nicht speziell bei roadrunner und auch nicht speziell in diesem Faden) beobachte ich einfach oft, dass es eine unguenstige Kultur im Umgang mit Ratschlaegen und Hinweisen gibt; dass Dinge zu verallgemeinernd klingen oder auch zu verallgemeinernd von den Adressaten gehoert werden. Dass es also als "so muss es sein" herueberkommt (unabhaengig davon, ob es "wirklich" so formuliert oder gemeint war) und es dann entweder unkritisch uebernommen oder dagegen in einer unkonstruktiven Weise andiskutiert wird, naemlich die Richtung "stimmt das so allgemein oder nicht", anstatt dass derjenige, fuer den diese Hinweise sind, individuell prueft, was er damit anfangen kann, und eigenstaendige Entscheidungen trifft. Das wuerde ich nicht "Manipulation" nennen, weil es ja in gewisser Weise dessen eigene Verantwortung ist.

Ich dachte halt, ich schreibe mal was Allgemeines ueber eine gute Einstellung zu solchen Hinweisen, die man hier bekommt.

rvoadbrunEnerIxI


@ Weltenachritekt,

tsu_nami, Gänsemond, Lewian

Vielen Dank für die sehr ausführlichen Antworten auf meine Fragen :)^.

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Zurückhaltung ist oft eine Form von "sich nicht in den Mittelpunkt stellen wollen", sich nicht wichtiger nehmen als andere, oder einfach nur Höflichkeit und Respekt. Eigentlich keine schlechten Dinge, oder?

Schlecht ist es nicht, wobei sicherlich jeder einmal das Verlangen danach hat, einmal im Mittelpunkt zu stehen.

Und jetzt kommt der dümmste Ratschlag der Welt: Wenn du et"was" fragen willst, frage! Wenn du et"was" sagen willst, dann sag es! Und konsequenter Weise, wenn du et"was" tun willst, dann tu es!

Der Ratschlag ist sichr garnicht so "dumm" wie du schreibst. Hier muss man sich teilweise auch erstmal überwinden, zu fragen oder etwas zu tun.

Was bedeutet es denn für dich ein Mann zu sein?

Ich denke, diese Frage ist für mich äußert schwer zu beantworten. Es gibt aber durchaus Situationen, wo man, wie man so schön sagt, "deinen Mann stehen musst".

Es fängt mit der Art an, wie du Frauen berührst. Du kannst es mit unglaublicher Sanftheit tun und dennoch können deine Bewegungen bestimmt sein, also unbeirrt und sie lassen sich auch nicht beirren. Geh mal zu einer Frau hin und zur Begrüßung lässt du deine Finger einige Zentimeter etwas oberhalb ihrer Taille an der Seite entlangfahren, dann legst du deine Finger unter ihre Schulterblätter und ziehst sie mit sanften Druck einige Zentimeter in deine Richtung.

Werde ich berücksichtigen und nächstes mal direkt in die Tat umsetzen. Wenn man solche Dinge liest, könnte das Regelwerk noch viel weiter ausgebaut werden :-).

roadrunner, welche Dinge tust du mit Bestimmheit und in welchen Dingen, speziell im Umgang mit Frauen bist du dir unsicher?

Es fing damals bei kleinen Dingen an, in denen ich mir immer unsicher war, oder teils noch bin. Doch ich würde sagen, dass es sich größtenteils gelegt hat. Ich habe mir fest vorgenommen, nicht soviel zu denken, sondern zu handeln. Wie MK auch schrieb, "du kannst nichts falsch machen". Ich bin mir zum Beispiel ziemlich unsicher, in welchen Situationen ich Frauen ansprechen kann. Ich liege im Freibad, und denke, "wow, die sieht nett aus, soll ich die ansprechen?". Würde ich zwar gerne, nur weiß ich in so einem Falle nicht wie. Dann kommt die Stimme der Feigheit, sie findet es sicher lächerlich, sie fühlt sich genervt, sie hat sicher einen Freund, es würde nur neuen Ärger geben und und und. Doch an dieser Stimme der Feigheit möchte ich arbeiten.

Bei der letzten war ich mir unsicher, ob ich die anfassen darf, ob ich sie küssen darf, letztendlich hats dann doch geklappt. Mein Gefühl, dass sie mich mag, hatte mich in diesem Falle nicht getäuscht, da hätte ich ruhig viel aktiver werden können. Doch das ist vorbei, mir ihr, beziehungstechnisch wird dort nie was laufen.

G*ä}nsexmond


Lewian

Ich dachte halt, ich schreibe mal was Allgemeines

Achso, ok :-D

(Ich werde mal gar nicht weiter darauf eingehen, da ich da eh deiner Meinung bin. Nur soviel: Das ist denke ich ein Forumskommunikationsproblem und - es kann echt nerven.)

s,c`hlumpf{ig


Ja, diese Tipps sind echt gut. Einige sind umgesetzt andere warten darauf ;-D

Seit einer echt harten Beziehungskrise hat sich bei mir ein innerlicher Bremsklotz in Bezug

auf den Umgang mit dem anderen Geschlecht gelöst. Früher war für mich nur schon das

Nachschauen bei interessanten Frauen Tabu, geschweige den das Flirten oder nur schon

Sprüche klopfen. Nicht dass es meine Partnerin verboten hätte… nein, irgendwie war es ein

selbst auferlegtes Tabu. Dadurch bin ich auch an Feiern zum "Langweiler" mutiert weil ich

mich immer zurück genommen habe.

Seit ich durch die Krise auf dieses Forum gestossen bin habe ich nicht nur meine Einstellung

gegenüber meiner Beziehung geändert, es hat auch grundlegend meine Sicht auf den

Umgang mit Frauen verändert.

Ein wichtiger Punkt den ich bisher hier noch nicht gefunden habe steht bei mir für meine

Wandlung. Allerdings habe ich natürlich nicht alle 500 Seiten gelesen ;-).

Jedoch möchte ich euch meinen Knackpunkt zum Erfolg nicht vorenthalten.

Nimm dich selbst wichtig!!! Du hast was zu bieten das andere Interessiert.

Klar einem Narzisst müsste ich das Gegenteil sagen, aber es geht hier schliesslich darum

die "Hemmungen" gegenüber Frauen zu verlieren :)z

Ich habe mich lange selber als unwichtig und uninteressant gesehen, kein Wunder wenn

man es dadurch auch wird.

Dass sich meine Anstrengungen auch bemerkbar machen habe ich erst letzthin erfahren. Als

mir eine "neue" Bekannte, also eine Frau dich mich erst seit etwa einem halben Jahr kennt,

gesagt hat: " Du weißt nicht, welche Wirkung du auf Frauen hast"

Einerseits eines der besten Komplimente die ich bis dahin bekommen habe, andererseits

auch ein Hinweis das ich noch nicht von mir überzeugt bin. Aber schliesslich ist noch kein

Meister vom Himmel gefallen.

Darum für alle, die was aus sich machen wollen, frei nach Jimmy Cliff,

"You can get it if you really want but you must try, try and try Try and try, you'll succeed."

s0chlumpzfxig


Upps... die Formatierung ist ja mehr als übel. :-o

g.wenLdol.ynxn


@ roadrunner

Stimmt, manchmal denke ich echt zuviel nach, "was ist wenn ich dies und das tue..wird sie mich zurückweisen"? etc.

Was kann ich dagegen tun?

Nicht soviel vorher nachdenken ;-), einfach ausprobieren. Angenommen, sie weist dich zurück - na und? Dann bist du genau so weit wie vorher, bevor du sie angesprochen hast. Also - was hast du schon zu verlieren?

tAelAef_onlad[y


Hallo!

Ich muss zugeben, die Regeln sind gut, vor allem mit der Einleitung,

dass es alles nur Theorie ist... eben bei jedem anders.

Noch etwas dazu aus der Sicht einer Frau:

Am besten ist es, wenn man nicht quer durch den ganzen Raum auf eine Person zu geht,

und sie anspricht... sondern wenn man neben ihr steht...

an der Biertheke, an der Kloschlange, an der Bushaltestelle...

und wenn man einen konkreten ersten Satz hat "teures Bier hier",

"soll ich dich vor lassen, du musst so dringend", "immer die Verspätung",

dann merkt man recht schnell, ob der Gegenüber daraus eine Unterhaltung

entstehen lassen will...

Und standart aber wichtig: Immer man selbst bleiben.

Und wenn einem mal ein unsinniger Satz raus rutscht, einfach weiter machen.

Also ich als Frau spreche oft fremde Männer an, oft auch nicht unbedingt,

um sie anzugraben, sondern manchmal auch nur einfach zur Kommunikation.

Den Unterschied verstehen die meisten auch sofort,

also ob ich sie grade angrabe oder nicht.

Und ich muss euch sagen - liebe Frauen - die Männer reagieren IMMER sehr positiv überrascht und gespächig freundlich. Hab nur gute Erfahrungen gemacht.

Als Frau ist es eindeutig einfacher, weil Männer sich so gut wie nie blöd angemacht fühlen, sondern erstmal einfach gut darauf reagieren.

Und wenn der Kerl leider nur nett ist und nicht mehr,

dann kann man sich auch lächelnd verabschieden.

Also ganz ehrlich, amn kann nur gewinnen,

und fairer für die Männerwelt ist es allemal!

_|Th^eLmroc_


@ rr

Vor lauter Konzentration auf Frauen und Chancen, vergiss dich selber nicht. Was du auf keinen Fall tun darfst, ist, dich dauernd auf das weibliche Gegenüber zu konzentrieren und zu viel zu reflektieren. Nicht, weil das nicht in Ordnung wäre, sondern weil sie das nicht mögen. Vermeide jeden Hauch von Bedürftigkeit. Hab es niemals nötig.

Frauen haben kein Problem damit, die 1234. zu sein, nur damit die 1. Keine will die 1. Geige spielen, sie wollen sich einfügen. Es ist klar, man muss raus, sich in in die Situation begeben. Das ist das Regelwerk. Aber bleibe dabei autark. Scheiß auf den Fick. Wenn MK sein Jagtgebiet betritt, begrüßt er zunächst 84 Damen und scherzt. Damit demonstriert er sozialen Wert, die 85. folgt der Meute.

Bemühe dich nicht. Zieh' dein Ding durch. Brich ein Date ab, wenn Du zum Schach verabredet bist. Verschieb ein Treffen, wenn du an der Maschine schraubst. Sie lieben es. Kombiniere das Regelwerk mit einer Art innerer Fremdenlegion. Du hast einen Auftrag, der heißt: roadrunner.

Lies oder guck Pferdeflüsterer. Nähere dich, aber abgewendet.

Das hört sich vielleicht verächtlich an, aber schau dich um. Die Frauen, die hier mitschreiben, sind die 'Crème de la crème' (ok, Gewitterziegen mal ausgenommen) und die Ausnahme von der Regel. Find mal eine wie Telefon, die die Situation reflektiert hat.

Achte auf dich, und lass' die Damenwelt teilhaben.

W!eltenIarcyhitekxt


@ Gänsemond

Ich verstehe die Frage als Zweifel an meinem Beitrag, war das so gemeint? Wenn ja, verstehe ich nicht, wieso du daraufhin aber fast das gleiche schreibst, was ich (zumindest) gemeint habe. Wenn nein - dann bin ich wohl paranoid

War nur ein Einleitungssatz, keine wirkliche Kritik.

@ rr

Dann kommt die Stimme der Feigheit, sie findet es sicher lächerlich, sie fühlt sich genervt, sie hat sicher einen Freund, es würde nur neuen Ärger geben und und und. Doch an dieser Stimme der Feigheit möchte ich arbeiten.

Stell dir diese Stimme der Feigheit mal vor mit Mickymaus-Ohren und zwei Oktaven höher, wie sie so zu dir spricht. Vielleicht hilft dir diese Vorstellung bereits.

@ Themroc:

Vermeide jeden Hauch von Bedürftigkeit. Hab es niemals nötig.

Das ist richtig fürs erste Kennenlernen. Für später nur noch in letzter Konsequenz, aber das sollte nicht ständig gezeigt werden.

Bemühe dich nicht. Zieh' dein Ding durch. Brich ein Date ab, wenn Du zum Schach verabredet bist. Verschieb ein Treffen, wenn du an der Maschine schraubst. Sie lieben es.

Kann ich dir nicht ganz zustimmen. Auf gewisse Weise hast du nicht ganz Unrecht und zwar damit, dass man fürs erste Kennenlernen nicht unbedingt seinen ganzen Alltag umkrempeln sollte. Aber gerade der Satz "bemühe dich nicht" ist längerfristig gesehen schlichtweg Unsinn, denn die Frauen, die Créme de la Créme, wie du sagst, werden dir einen Vogel zeigen, wenn du dir keine Mühe gibst und es an gewisser Ebenbürtigkeit und Ausgeglichenheit fehlt, nur weil du dein Ding durchziehen willst.

Und das hier kapier ich gar nicht:

Frauen haben kein Problem damit, die 1234. zu sein, nur damit die 1. Keine will die 1. Geige spielen, sie wollen sich einfügen.

Kannst du das nochmal verständlich formulieren ;-) ?

KSatil520B


Guten Abend,

ich habe gerade folgende Zeilen passend zum Thema aus einem anderen Forum entnommen:

habt Ihr schon mal von einer Frau einen Korb bekommen? Ich schon. War ein blödes Gefühl, oder?

Hat einem erstmal die Motivation geraubt.

Seit ein paar Monaten bekomme ich keine Körbe mehr [Achtung Phrase, es handelt sich bei dem Autor um einen Männercoach der natürlich auch auf Kundensuche ist]. Nicht, weil ich plötzlich hübscher geworden bin ... :-)

Sondern weil mir jemand gesagt hat, daß ich bisher falsch tickte. Tolle Erkenntnis nach 47 Jahren.

Vorher war es so, daß ein Teil ( ... ;-)) von mir gedacht hat: hey, diese Frau ist attraktiv, die will ich ... kennenlernen.

Mit einem anderen Teil, dem zwischen den Ohren, dachte ich, nein, lass es, sie ist zu hübsch oder zu jung oder zu alt oder sie hat einen Freund oder sie will gerade nicht gestört werden oder blablabla, was einem halt so an Vorwänden einfällt, um nicht in die Puschen zu kommen. Ich weiss, dem einen oder anderen sind solche Gedanken völlig fremd, ich weiss aber auch, dass viele Männer das gleiche Problem haben oder hatten.

Das Problem ist, dass man nicht mit dem Herzen denkt.

Wenn man mit dem Herz denkt, ist man nicht mehr schwanzgesteuert. Die physische Attraktivität einer Frau ist nicht das ausschlaggebende. Da stimmen mir sicherlich die meisten zu. Man erwartet von einer Frau viele andere, wichtigere Eigenschaften. Eigenschaften, die von Herzen kommen und zu Herzen gehen.

Welche die sind, kann jeder für sich selbst entscheiden. Meine Wünsche wären unter anderem: Humor, Kreativität, Spontanität, Sinn für Romantik, Neugier, aber auch Fähigkeit zur Selbstkritik, Fähigkeit, die Dinge auf den Punkt zu bringen, Fähigkeit ,Verantwortung zu übernehmen, tierlieb, kinderlieb, usw.usw. Schreibt doch mal auf, was Euch wichtig ist. Und überlegt, was für Euch ein ganz wichtig ist, und was nicht so.

Ausschlusskriterien wären zB. Zickengene, Dramagene, Verantwortung auf andere schieben.

So, und jetzt kommt die entscheidende und wirkungsvolle Änderung im Mindset.

Wenn ich weiß, was mir wichtig ist, kann ich ihr die Gelegenheit geben, mir zu zeigen, ob sie diese Eigenschaften hat. Nicht ich muss irgendwelche Prüfungen bestehen, Hindernisse überwinden und zeigen, was für ein toller Kerl ich bin. Sie muss es. Wenn sie für mich wichtige Charaktereigenschaften nicht hat, kommt sie als Partnerin für mich nicht in Frage. Sie mag aussehen wie eine Mischung aus Audrey Hepburn, Grace Kelly und Cindy Crawford, sie käme nicht in Frage (ok, für eine Nacht vielleicht). Verona Feldbusch/ Pooth würde ich nicht wollen (offensichtliche Zickengene).

Auf die Gefahr ,-) hin, dass Frauen mitlesen: sagt nicht, das wäre nicht fair. Ihr macht das so ähnlich doch schon immer. Vor ein paar Monaten hatte ich eine Verabredung, da hatte ich das Gefühl, sie hatte eine Liste zum Abhaken dabei: Musikgeschmack, Restaurantvorlieben, Reiseziele, usw.

Männer, Ihr müsst Euch nicht qualifzieren. Falls sie tatsächlich "Nein" sagt, macht sie das sicher sehr charmant und kippt Euch keinen Drink ins Gesicht. Und dann? Nichts, sie hat die wichtigsten Eigenschaften nicht erfüllt: Euch interessant zu finden oder gerade frei zu sein.

Probiert es einfach aus. Es nimmt den Druck und die Angst.

Und das ist wichtig, um locker und spielerisch zu sein.

Das ist schon eine ganz andere Sichtweise als die bisher hier besprochene. Ehrlich gesagt bin ich nicht der gleichen Meinung sondern eher etwas schockiert über diese Denke. Das kommt auch noch ausgerechnet von einem Männercoach?!

Wie seht ihr das? Ist da was dran? Ich finde, dass diese Sichtweise eher eine ignorante Einstellung zur Folge hat oder sagen wir, es kommt mir etwas respektlos den Frauen gegenüber vor.

_:TBhemroxc_


@ WA

ich zitier mal nicht in der 3. Ebene. Thema:Bedürftigkeit. Nein am Anfang nicht und auch später niemals. Sie mag die Göttin sein, gut sag ihr das. Aber bleibe auf dem Sprung.

Frauen, die ich kenne oder beobachte, sortieren jede Situation neu. Das ist anders als bei Männern. 'La donna e mobile'. Lies die Fäden mit 'Lust auf einen Neuen'. Männer denken bei einer Beziehungen an eine Art Vertrag, Frauen an einen schönen Tag, oder zwei. Oder Nächte. Oder Enttäuschungen.

'Créme de la Créme', das sind nicht alle Frauen. Sondern ich meine die, die hier konstruktiv mitschreiben. Die begreifen, dass die Jungs ne Aufgabe haben, die man nicht soeben wuppt, oder die sich von selbst erledigt.

Kannst du das nochmal verständlich formulieren

Versuch. U-Engel hat mal geschrieben: Du musst der Programmdirekor sein. Pass Dich Ihr nicht an, hole sie in deine Welt. Ganz direkt: wenn du 100 + X gev**** hast, fragt Sie sich , ja warum den mich nicht. Siehe Faden 'Von allen will er nur Sex, nur nicht von mir'.

Die sexuelle Attraktivität spielt eine prominente Rolle im Selbstverständnis der Frau. Sie will begehrt werden. Also, der Notorius ist ein Weibermagnet.

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