Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

t0suv_naHmi


@ Gänsemond:

Jetzt hast du mich ja mal neugierig gemacht, welchen "groben Fehler" du meintest. Außer die Umwandlung der ersten in die dritte Person in der ersten Zeile fällt mir nichts auf.

na ja, ich hab es ja reingepastet, und dabei ist das ursprüngliche Layout verloren gegangen. die erste Zeile ist der Titel des Gedichts, und danach hätte eine Leerzeile kommen sollen.

der grobe Fehler ist, dass ich einfach falsch übersetzt habe, und zwar das englische Wort "enwrought". in den anderen Übersetzungen, die ich im Internet gefunden habe, wird das Wort enwrought mit "durchbrochen", "durchwirkt" oder "gewirkt" übersetzt. "beschrieben" ist zwar schlichtweg falsch, aber ich finde, "beschrieben mit goldenem und silbernem Licht" klingt besser und man kann es sich sehr gut bildlich vorstellen.

das Leben ist für mich ein Kampf, den ich nicht verlieren kann, da ich nicht fürchte etwas zu verlieren, was ich gar nicht habe;

Das klingt natürlich toll, hat mir auch gefallen. Nur jetzt fällt mir eben im Zusammenhang mit deiner Geschichte auf, dass es manchmal eben nicht um "haben" und "verlieren" geht. Die deutsche Sprache macht es einem in dieser Hinsicht manchmal recht schwer. Man "hat" niemanden, wenn man eine Beziehung zu ihm eingeht, dennoch ist es im Sprachgebrauch üblich, es als eine Beziehung "haben" zu bezeichnen.

Dieser Punkt ist gar nicht einfach, und was ich sagte, lässt so einiges an Interpretationsspielraum, aber so weit ich das deinen Aussagen entnehmen kann, siehst du das ähnlich, vielleicht sogar, genauso wie ich.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich in der Schule ein Buch lesen sollte, das nannte sich "Haben oder Sein". Dieses Buch drehte sich um zwei verschiedene Grundeinstellungen zum Leben, zu Beziehungen, und zu anderen Menschen. Grundeinstellungen zum Leben gehen fließend über in Grundeinstellungen zu Beziehungen, und die Schnittmenge ist groß.

Ohne jetzt weiter auf das Buch eingehen zu wollen, denn ich weiß gar nicht mehr genau worum es da im Detail ging, gehöre ich zur Fraktion der "Sein" Menschen, d.h. dass "haben" und "verlieren" für mich nur eine sehr geringe Bedeutung haben. Natürlich habe ich auch meine Bedürfnisse und Verlangen nach Sex, körperlicher Nähe, Freundschaft, Verständnis, Zuneigung, und sonstige Bedürfnisse.

Dennoch gibt es nicht all zu viele Dinge, die ich haben muss oder vor denen ich Angst habe, dass ich sie verliere; Beispiele dafür wären z.B. Geld, ein Haus, ein Auto, mein Status, mein Coolness-Image, Bewunderung meiner Person, eine Ehe, eine Freundin die nur meinen Bedürfnissen dient, viele Freunde, viele Freundinnen, Macht, oder was es nicht so alles gibt...

Da ich all die genannten Dinge gar nicht habe oder nur zu einem geringen Teil, lässt sich sowas natürlich einfach sagen... wenn ich die Dinge mal habe, werde ich sie natürlich mit meinem Leben verteidigen...

Nein, ganz im Ernst, diese tolle Glaskugel gibt´s ja noch nicht, und natürlich strebe ich auch nach materiellen Gütern, nach Sicherheit, und Respekt gegenüber meiner Person finde ich auch nicht schlecht, aber im Endeffekt treffe ich in jeder Sekunde Entscheidungen, und ich werde das Sein immer dem Haben vorziehen.

Vielleicht sollte ich noch was zum Sein sagen, aber ich glaube, ich habe auch so schon genug Verwirrung gestiftet, und beim Sein wird´s richtig kompliziert...

Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass dieses Wort "Haben" nicht auch das Wort "Besitzen" einschließt (nur für diesen Moment), dann kann man die Zeile

da ich nicht fürchte etwas zu verlieren, was ich gar nicht habe...

auch so weiterführen:

...aber ich fürchte mich davor, was passierte, wenn ich dich hätte, genauso wie davor, was wäre, wenn du mich nicht haben wolltest.

klingt vielleicht widersprüchlich, aber trotz meiner extremen "Faszination" und Zuneigung zu ihr, wäre/war mir immer klar, und ich würde nicht zuwiderhandeln: was geht, geht, und was nicht geht, geht eben nicht.

und du bist der einzige Mensch, der mich mal anders denken lassen hat...

Scheint mir insofern rätselhaft, als es im Zusammenhang mit den oberen Zeilen anklingt, als ob sie eben diesen "Habenswunsch" in dir geweckt hätte; als das Haben-wollen von Dingen, von überhaupt etwas. Aber so meintest du das sicher nicht?

Sie hat einen Habenswunsch in mir geweckt, aber nicht im Sinne von "haben", sondern im Sinne von Sein, mit ihr "Sein" zu wollen.

ich werde dir noch antworten, aber erst, wenn ich wirklich zeit hab. das ist mir wichtig!

Und, hat sie noch geantwortet?

ich hab gerade mal in meinen email-Account reingeschaut, das war Mitte Januar, als sie mir das geschrieben hat. wie schnell die Zeit doch vergeht... hätte gar nicht gedacht, dass das schon so lange her ist. fast schon 6 Monate. aber ich habe eh ein recht schlechtes Verhältnis zur Zeit und meine "kleine" Behinderung macht es nicht besser. ist aber nicht schlimm, dass ich keine Antwort bekommen habe, denn ich habe ja auch keine erwartet, und es ihr explizit so geschrieben. vielleicht hätte ich auf eine Antwort bestehen sollen, aber was hätte das bringen sollen?

So, in der Zusammenschau aller deiner Texte kann ich mir jetzt ein gaaaanz grobes Bild machen, aus dem mir noch ein paar Fragen einfallen:

Der Grund, warum es eine 2-jährige Funkstille gab, ist ganz einfach. Ich hatte ein "Leiden" und habe es immer noch,

3) nichts sagen und nichts fragen, noch nicht mal sehen, und das ist in Anbetracht aller Umstände die beste Alternative für sie.

Verstehe ich das richtig, dass du im Grunde den Kontakt abgebrochen oder zumindest nicht forciert hast?

Richtig, ich hatte den Kontakt abgebrochen. das war der Zeitpunkt, einen Schritt weiter zu gehen, nach vielem hin und her, Klarheit für mich und sie zu schaffen, ihr zu sagen, dass ich sie "will", und sie zu fragen, wie sie dazu steht. aber es war eben gleichzeitig der Zeitpunkt, zu dem ich "debil" wurde und das beste "Angebot", dass ich ihr hätte machen können, wäre folgendes gewesen: hier ist ein Mensch, der dich über alle Maßen mag, der mit dir stehen und gehen will, und dieser Mensch ist ein "Trottel" bzw. "Krüppel", der mit seinem eigenen Leben nicht mehr klar kommt. Klar, da hätten viele Antworten kommen können, aber nach dem ich alle mir vorstellbaren und möglichen Varianten durchgegangen bin, und das war ein gewaltiges Kopfzerbrechen, welches ständig mit meinem Gefühl kollidiert ist, habe ich den Kontakt abgebrochen.

(Ein wenig komme ich mir gerade vor, wie ein liebeskranker Trottel, der es hätte irgendwie besser machen müssen, und alle Welt hätte gewußt wie, nur er selber nicht)

Wann war denn dieser Abend, wo du mit zu ihr nach Hause gegangen bist? Wo kann man den zeitlich einordnen? Wann kommt zeitlich gesehen, der hier beschriebene Emailaustausch? Vorher, nachher, großer Zeitsprung?

Das ist jetzt schwierig, aber ich versuche mal einen zeitlichen Ablauf meiner Geschichte darzustellen:

vor ca. 4,5 Jahren (doch nicht, 5 oder 6): der besagte Weihnachtsfeierabend

... Dinge, die ich jetzt nicht in Worte fassen kann, wg. der Menge, und meinem Gehirn

vor ca. 3 Jahren: potentielle Aussprache und "Behinderung", und anschließende "Pause"

vor ca. 1 Jahr:

hatte ich sie (auf der Arbeitsstätte) getroffen, und erfahren, dass sie gerade Alice-Kunde wurde (DSL-Anschluss). da ich zu der Zeit auch einen neuen Alice-Anschluss beauftragte, bat ich sie um ihre Kundennummer, damit ich sie für die, ich glaube, 20 EUR Werberprämie eintragen konnte. das hat dann auch gut geklappt und sie sagte bzw. schrieb, dass sie eigentlich gerne mal mit mir sprechen wolle, rein privat. und wir hatten uns dann verabredet, und über alles Mögliche gesprochen, und irgendwann später auch über das (wie sie es später nannte) "ernstere Thema". Sie hatte mir an dem Abend noch etwas gesagt von, dass sie "etwas verdrängt" habe, und sich gefragt hatte, "ob sie etwas falsch gemacht hätte". Ich erklärte ihr auch in einfachen (nicht "blumigen" Worten), warum ich den Kontakt abgebrochen hatte. Die "blumige"Mail kam dann etwas später. Na ja, wir hatten etwas mehr Kontakt (als in den 2 Jahren vorher) und dann ist das Ganze wieder versiegt... Funkstille... irgendwie schade, aber ich bin nicht motiviert, auf sie zu zu gehen, nicht dass ich es nicht wollte, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie zufällig treffe oder auch nur für einen kurzen Moment sehe, aber was mich gezwungener Maßen viel mehr beschäftigt, ist, dass ich meinen Tag gut überstehe, gegen meine Behinderung ankämpfe und sie hoffentlich demnächst "vernichte". Ich weiß dieser Tage ab und zu nicht, ob alles mal besser wird, und wohin es sich bewegt, aber ich habe einen Kern aus Diamant, und hoffe, dass er mich lange und weit trägt.

Na ja, ich weiß gerade nichts zu sagen, und irgendwie geht alles weiter...

B)utvch


etwas offtopic

Alexx82

Hi! *:)

Schön mal wieder hier zu lesen. Dein Beitrag zu den Prostituierten war dem ähnlich, was ich heute (mal wieder) erlebt habe.

Wir schauten uns zusammen die Prostituierten an.

Es gleichen einem Spießrutenlauf, wenn man dort als junger Mann alleine unterwegs ist. Man wird offensiv angesprochen und zur späten Stunde fangen die Damen auch an, einem am Arm zu packen und zum Stehen bleiben zu bewegen.

Da wir für vieles sehr offen sind, fragten wir uns, wie es wäre, wenn so eine Professionelle mich oral befriedigt und meine Freundin mir dabei zusehen würde. Wir wollten Auskunft über Preis und Ablauf einholen. Wir zögerten, weil die Situation(Straße war voll!) für uns beide neue war. Ich spürte die Aufregung(Angst), welches ich schon seit rund einem Jahr in dieser Form nicht gespürt habe.

Wir waren unentschlossen und liefen Hand in Hand an einer Süßen vorbei. Blieben kurz stehen. Zögerten und eh es mich überkam, lief meine Freundin schon auf Prostituierten zu und sprach sie an.

Bevor wir sie angesprochen haben war sie nur ein Mädchen von vielen. Im Gespräch merkt man wie menschlich sie ist. Erst jetzt wurde sie uns beiden sympathisch.

Erstaunlicherweise machte sie aus Prinzip keine drei, wegen der Sicherheit(angeblich). Es würde gehen, wenn noch eine Kollegin mit machen würde(vierer). Selbst bei der Kombination gibt es noch irgendwelche Regeln. Ich glaube, sie konnte es nicht ab, wenn man ihr dabei zusieht.

Die allgemeinen Preise war es auch ganz schön heftig. Kein Wunder, weil es die berühmteste Straße ist für solche Angelegenheiten in unserer Stadt ist.

60€ im Park Oral

80€ im Hotel(im Preis enthalten)

350€ Vaginaler Geschlechtsverkehr im Hotel(im Preis enthalten)

450€ Analen Geschlechtsverkehr im Hotel(im Preis enthalten)

Das ist ganz schön heftig.

Ich habe heute durch Zufall am Bahnhof beim Umsteigen einen früheren Bekannten getroffen, der permanent krumme Geschäfte machte. Wir treffen uns maximal zweimal im Jahr, immer zufällig und gehen dann in irgendwelche Spelunken im Rotlichviertel am Bahnhof was trinken.

Heute haben wir mal wieder kurz was miteinander zu tun gehabt. Ich bin noch kurz Zigaretten kaufen gegangen und er ist vorgelaufen und hat schon mal in der Kneipe ein Bestellung abgegeben. Als Einzelmann bin ich dann über den Strich geluschert und wurde natürlich in die Zange genommen. Lieb wie ich bin, habe ich die Angebote höflich abgelehnt. Es ging erstaunlich gut. Vor 10 Jahren hätten die mich eingesackt. Ist mir jedenfalls nicht nur einmal passiert. :-|

Egal, am Ende der Straße wo dann auch die Kneipe war, kam dann der Spruch aus dem Nichts: "Hey, bleib mal stehen..." Ich sah die Person nicht mal, sondern wurde quer von hinten beschossen. Da stand sie, Anfang 20, dunkler Typ, unverbraucht, nix mit Drogen, toller Körper usw.

Ich: "Ja?"

Sie: " hast du Lust zu ficken?"

Ich: "Wieviel?"

Sie: "50."

Ich: "Du bist echt süß, aber nein danke und bin in die Kellerkneipe..."

Wenn eine Frau oder Frauen bei einem sind, wird man übrigens nie von den Prostituierten angesprochen.

Da braucht man keine Angst zu haben. Diese Frauen legen sich nicht mit Freundinnen und Ehefrauen an.

Übrigens habe ich Prostituierte immer als sehr menschlich wahrgenommen. Wenn´s um Geschäft geht, wird knallhart verhandelt, klarer Fall. Aber wenn es um dich als Mensch geht, kann man mit denen perfekt plaudern,

Ich habe an drei Strichs gewohnt. Als die Damen gemerkt haben, dass ich da wohne und das nur mein Heimweg von der Arbeit ist, haben sie mir immer noch einen netten Abend gewünscht. Also, alles locker. :-)

Was man nie machen darf, wenn Prostituierte, die auf den Strich gehen, einen ansprechen, und man dann antortet: "Hau ab du blöde Nutte!" Ich habe drei sehr böse, sehr einseitige Schlägereien erlebt, wo erst die Prostituierte und dann die Kolleginnen einen Kerl zusammengetreten haben und später noch die Luden hinzukamen. Die haben die Kerle eine 100 m lange Straße im Zick-Zack runtergeprügelt. Oh du meine Güte... :-o

nzinUovxa


@ Alexx

Wenn ich dich in einen Bahnhof nach der Uhrzeit fragen würde, wäre das nicht offensichtlich? Es ist kein Kompliment und auch nicht platt, aber wohl sehr offensichtlich was ich vorhabe oder?

Da würde es aber Extrapunkte für Selbstironie und Originalität geben: DAS muß Mann sich erstmal trauen… :)^

"Auf die Sprünge helfen." Das klingt nach Abwertung der Beobachtungsgabe des Mannes. Du musst schon zeigen was du willst...

Abwertung vielleicht daher, dass ich hin und wieder genervt war, weil ich mMn durchaus gesagt habe, was ich wollte, aber dann SEHR deutlich werden musste – und das bei Männern, die durchaus äußerst interessiert waren. Gebe keinem bewusst die "Schuld", sehe aber (m)ein Kommunikationsproblem, das ich nicht immer gut gelöst bekomme.

Frauen hier, wie macht Ihr das?!

.

Wenn ein Mann dich zum ersten Mal sieht, meinst du er hat im ersten Moment Interesse mit dir anregende Konversation zu betreiben? (…). Er sieht doch nur eine Hülle (..). Er sucht in irgendeiner Form Kontakt. Bloß die Motivation dahinter ist nicht der verstandesmäßige Informationsaustausch.

Stell dir mal vor 90% der Männer denken in den ersten Sekunden in ihrem Unterbewusstsein:"Boah, hat die nen geilen Arsch.

Wenn er so denkt, ist das okay (…obwohl die Vokabel "Hülle" grenzwertig ist…wie wäre es mit "äußerem Erscheinungsbild"?). Wenn er sich traut, zu äußern, was er möchte, finde ich persönlich das prima.

Aber in Sachen Stil, Ausdruck und Ansprache habe ich halt ein paar Vorlieben, wie jede(r) andere auch - und die sind nicht sooo ungewöhnlich (womit wir bei vielen Punkten aus dem "Regelwerk" wären..)

Er muss mich nicht "erobern" , wie in einem schlechten Liebesroman: Ich werde schon meinen Beitrag leisten. Aber ein bisschen "Spielspaß" darf bitte dabei sein. Denke, dieser Wunsch ist ziemlich verbreitet.

(Holzhammer-Vergleich: Wenn jemand Blähungen hat, ist das auch natürlich, authentisch und verzeihbar. Aber es gibt dezente und weniger dezente Wege, damit umzugehen…) :-o

Wenn er dich jetzt kennengelernt hat und dir das im Nachhinein sagt zum Beispiel:

"Als ich dich das erste mal sah, fand ich dein Po zum anbeißen."

Wie würdest du, dann im nachhinein darüber denken?

Respekt! Das ist ein erwachsener Mann mit Manieren, der meine Reize schätzt. Der darf dann auch "anbeißen"... ;-)

Ist doch irgendwo kurios, dass ein "Fremder" die sexuellen Attribute nicht kommentieren darf und ein Bekannter schon.

Er "darf" durchaus – wenn damit leben kann, dass die Reaktion auf diese Äußerungen evtl nicht ganz seinen Erwartungen entsprechen wird… ;-D

Dass es ein Bekannter ohne negative Folgen darf, hat mit Vertrauen zu tun und einer guten Balance zwischen Nähe und Distanz, die sich in Bekanntschaften irgendwann ergibt / erarbeitet wird.

_>Thcemro!c_


@ WA

Tut mir Leid, wenn ich 'olle Kamellen' erzähle ;-) Lob des Sexismus habe ich aber zum Beispiel nicht gelesen. Dass diese Bücher, PUA -Foren, das Regelwerk (jetzt erschießt mich MK) und eigene Erlebnisse in Teilen deckungsgleich ;-) sind, liegt am 'Untersuchungsgegenstand'. Das Spiel verläuft linear.

Ich meine auch nicht, dass man als Bulldozer auftreten soll. Es geht in diesem Faden aber um ein paar prioritäre Leitlinien, die dann in eine konkreten Situation variiert werden. Natürlich schmeiße ich den Schraubenschlüssel in die Ecke, wenn bei einer Dame (oder auch einem Freund) Not am Mann ist.

Vielleicht besser formuliert: sei verlässlich in dem, was man von dir erwarten kann, und was man nicht erwarten kann. Die angenehmsten Gegenüber sind für mich die, deren Interessen und Grenzen ich klar erkennen kann. Selbst wenn das mit meinen kollidiert.

@ ninova

"Unterschreiten des Mindestabstands". Wunderbar. Dynamit. Ich habe das beispielsweise mal an der Kasse bei einer Tanke bewusst getestet. Vor mir eine sehr hübsche, junge Frau. Ich stehe dahinter und halte den mitteleuropäisch üblichen Abstand. Ich bin an dem Morgen sehr gut 'drauf und sie scheint auch fröhlich. Sie dreht sicheinmal kurz um (zeigt dem Wart etwas) und unsere Blicke treffen sich. In dem Moment (1-2 Sekunden) mache ich einen bewusst-entschlossen Schritt auf sie zu, den Blick haltend.

Ein riesen Lächeln übernimmt ihr Gesicht und so bleibt es, bis wir das Gelände verlassen. Da ich nach ihr zahle, muss sie noch am ihrem Rad rumfummeln und eine Runde um die Säulen drehen, damit sie mich noch erwischt, als ichdann an der Kasse fertig bin. Die Geschichte hat keine weiteren saftigen Details, es geht um den von Dir beschriebenen Effekt.

Holzhammer

Ich hatte schon mal geschrieben, um wie viel sensibler weibliche Antennen und Wahrnehmungen sind - damals an die Jungs gerichtet. Sie, die Jungs, müssen das schärfen, sonst verstehen sie nie, was gerade abläuft. Du als Frau ziehst aus dem gleichen Sachverhalt _Deine_ Konsequenzen. Bravo. Tja, wenn sich beide Seiten generell so annähern könnten, stünde in Kürze die Volkswirtschaft still.

Muss Dir (m)eine große Schwäche für Deine stilistisch blitzsauberen Beiträge gestehen…..

Verflixt! Und der letzte Satz war jetzt komplett missverständlich |-o : Kein Flirtversuch Richtung T., sondern eine Anmerkung, die eigentlich separat stehen sollte

Erstmal: Danke! Ich habe dem Regelwerk einiges zu verdanken, da will ich mir keine Blöße geben. Und keine Sorge, ich kriege deinen Kommentar nicht in den falschen Hals. Wenn ich flirte, dann hier öffentlich zum allgemeinen Vergnügen. Eine PN hat bisher nur Luis von mir gekriegt, und so etwas willst Du bestimmt nicht lesen ...

n|inzova


Männlich sein?

Bestimmt.

Verlässlich.

Mit erkennbaren Grenzen.

Variieren können.

Umfassend wahrnehmen.

Auch mal spielerisch agieren.

Die Guten sind wohl so oder ähnlich...

:)*

.

.

@ Themroc

Tja, wenn sich beide Seiten generell so annähern könnten, stünde in Kürze die Volkswirtschaft still.

;-D

KTati52x0B


Ninova, das ist doch mal eine schöne Zusammenfassung des männlich Seins. :-)

Ich bin auch eher ein Mann der netten Sorte. Auf Anhieb bin ich vielen Menschen total sympathisch. Das erleichtert mir zwar einiges im Leben, vor allem im Beruf, aber in einer Kennenlernphase wirkt das zum Teil wie ein Bummerang. Ich versuche es ja, aber so richtig verstehe ich das bis heute nicht.

Ein aktuelles Beispiel das mir offen gesagt an die Nieren geht:

Heute bekam ich von einer Angebeteten zu hören: "Du bist kein guter Mann!" Wie bitte? Ja, sagte sie, du bist kein guter Mann. Du bist zwar nett und charmant, kannst zuhören aber du kannst dich nicht in mich einfühlen, bist nicht bestimmt, jammerst rum, du bist viel zu egoistisch und stehst nicht deinen Mann. Wir passen nicht zusammen, ich würde dich immer wieder ändern wollen und du darunter leiden.

Natürlich bin ich über ihre offenen Worte froh, denn so brauche ich mir keine Hoffnungen machen. Wir kennen uns seit 4 Wochen und haben viele schöne Stunden verbracht aber sie merkte, dass ich nicht der Passende für sie bin. Das verstehe ich soweit, denn das merkt man nicht immer unbedingt von Beginn an, manchmal Jahre zu spät.

Aber, ich hasse das. Ehrlich gesagt sollte man die Worte "du stehst nicht deinen Mann" aus jeglichen Gehirnen dieser Welt verbannen.

Männlich sein?

Bestimmt.

Verlässlich.

Mit erkennbaren Grenzen.

Variieren können.

Umfassend wahrnehmen.

Auch mal spielerisch agieren.

Die Guten sind wohl so oder ähnlich...

Grundsätzlich finde ich mich in diesen Worten wieder. Das eine vielleicht ausgeprägter als das andere und ich würde mich dennoch nie als perfekten Mann bezeichnen. Ich fühle mich als Mann und ehrlich gesagt auch als ein guter Mann. Was einen guten Mann ausmacht, bedeutet jeder Frau natürlich etwas anderes. Ich habe aber keine Lust, dieses immer rauskehren zu müssen bzw. immer den starken Mann zu spielen. Ok, das liegt vermutlich wirklich an meinem stark ausgeprägtem Egoismus. Wenn ich liebe, dann bedingungslos und dennoch bleibe ich in einer Beziehung immer sehr egoistisch. Ich hoffe es eines Tages zu verstehen oder die Frau zu treffen, mit deren Attributen der Männlichkeit ich übereinstimme.

Zu der Thematik des Mann Seins wollte ich mich gar nicht äußern aber das heutige Gespräch mit der Dame nagt echt an meinem Selbstbewußtsein.

Ich werde mir wieder einmal die beliebten Regeln des Frauenaufreißens durchlesen und die nächsten Wochen beim Flirten meinen Mann raushängen lassen (nicht aus der Hose natürlich).

_lThe9mrovc_


@ Marc

Deine Beobachtung ist richtig. Einige deutsche Frauen sind -- eine besondere Herausforderung. Man könnte jetzt ewig lamentieren: verkniffen emanzipatorisch, hasenfüßig, triviale politische Korrektheiten. Vergiss es. Das schert dich nicht. Zieh um, oder stell dich der Situation.

Akzeptable interpersonelle Distanz in Nord-Europa:

Ninova: stimmt, Armeslänge.

Ich höre auf zu posten. Was Du zum Aspekt 'Frauen aufreißen = Menschen aufreißen' schreibst, führt sehr nah an den Kern des Problems. Jungs: diese Zange gehört in euren Werkzeugkoffer. Vertriebler haben immer die höchsten Einkommen in der Firma. Oder sind keine mehr.

Natürlich 'übe' ich auch an Männern. Mein letzter Aufriss war ein 70 jähriger Ingenieur im Flieger. Ich setz mich daneben, er mustert kurz, und vergräbt sich hinter der FAZ: "Lass mich blos in Ruhe".

Bürschchen, das wäre doch gelacht. Bei der Landung weiß ich intime Details des Kraftwerkbaus in Zentral-Afrika. Er war nicht mehr zu stoppen und folgt mir an meinen Platz am Kofferband.

Dieses öffnen (können) macht riesigen Spaß, und wird von Frauen, die ja auch unsicher sind, gerne vorausgesetzt. Macht den Versuch bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Eben auch mit Männern. Bonus: Hast du die Männer, kriegst Du die Frauen dazu.

gKw7eYndoclynxn


roadrunner

Ich weiß nicht mehr wer es hier geschrieben hatte, aber es hieß, auch wenn sie kein Interesse hat, wirst du genau da sein, wo du voher warst.

Ich war das @:) freut mich, dass das hängengeblieben ist - ihr habt nichts zu verlieren!

_^Them#rocx_


@ Kati

Ganz kurz: Alarm - sie testet dich. 4Wochen? - klassisch. Ihre unverschämte Deklassierung muss - ich wiederhole - muss an Dir abperlen. Antwortest du in der Sache, geht's abwärts.

Entweder will sie wissen, ob du ein Kerl bist der Ihrer Wert ist - dann zeig's ihr, knall ihr etwas vor den Latz. Oder sie versucht dich zu betaisieren, um dich neben Waschmaschine und Trockner einzusortieren. Umgehend ( evtl. vorübergehend) kalt stellen.

KJati5x20B


@ _Themroc_

Danke für deine Worte. Ich habe das auch schon wieder ad acta gelegt bzw. mich heute mit ihr ausgesprochen. Ist soweit auch alles geklärt (Rüffel hier, Rüffel da)

Mir ging es auch mehr um dieses ewige "Steh deinen Mann" was zwar Spaß macht aber nicht immer. Für den ursprünglichen Gedanken dieses Fadens hat es aber mit Sicherheit große Vorteile. ;-D

tosu_$nam1i


gestern Abend

war ich bei der Sommerfeier unserer Firma, nette Gegend, netter Laden. im Laufe des Abends wurde ich dann (mal wieder) zum Hauptvernichter des "flüssigen Goldes". das hat dann insbesondere den Effekt, dass ich (Formulierung ist ein wenig übertrieben) "mit allen über alles rede", da macht es dann auch keinen Unterschied, ob mir Frau oder Mann "gegen über steht" oder eine Gruppe. jetzt weiß ich zum Beispiel, dass wenn du in Köln einen "halben Hahn" bestellst, ein halbes Brötchen, belegt mit Käse, bekommst, oder, dass Taucher auch öfter einen Hammer mit sich führen müssen, um sich damit auf die Füße zu hauen. mit einem, Vorgesetzten habe ich dann über die "falschen" Entscheidungen in seinem Leben gesprochen. und "Schwule gehen gar nicht... denn sie bringen uns ja nichts", worauf ich sie aber um ein wenig mehr Offenheit und Toleranz gebeten habe.

irgendwann gegen 24h - ich stand den ganzen Abend draussen mit "wechselnden Partnern" an einem Stehtisch, weil´s mir drin zu warm und zu blöd war - haben mir die Kollegen noch ein Ständchen gesungen, weil ihnen bekannt war, dass ich heute Geburtstag habe. ich hätte das gerne unterbunden, aber das ging nicht. ich bin halt absolut kein "Geburtstagsmensch", normaler Weise begehe ich den gar nicht. urplötzlich stand meine "Flamme", mit der ich den ganzen Abend kein Wort gewechselt hatte, neben mir, und hat mir aus heiterem Himmel, vor versammelter Mannschaft einen Kuss auf die Wange gedrückt... das war unser einziger "Kontakt" an diesem Abend...

war´s eine Frage, eine Aussage, oder einfach nur ein Kuss? ehrlich gesagt, möchte ich mir keine Gedanken darüber machen. auf jeden fall fand ich es irgendwie mutig...

mein "Leiden"

vor 2-3 Jahren habe ich meine Brille "verloren", die einzige, also musste eine neue her, und damit begann das ganze Drama. habe eine sehr hohe Brechstärke bzw. Dioptrienzahl und sehr komplizierte Augen. klingt nach einem einfachen Problem mit einer einfachen Lösung. wenn´s denn mal so wäre... *seufz*

in den vergangenen 2-3 Jahren habe ich Unmengen an Geld und Zeit investiert, um wieder "normal" sehen zu können. eins weiß ich jetzt ganz ganau, wenn man nicht normal oder richtig sieht, ist das ein riesiges Problem...

was ist also genau passiert? ich war in den letzten Jahren bei Dutzenden von Augenärzten und Optikern, die mir die verschiedensten Glaswerte gemessen und "verabreicht" haben. Zwar unterschiedlich gut oder schlecht, aber der Effekt war, auch nach angemessener Zeit der Gewöhnung, der, dass ich nicht richtig sehen konnte, dass mir teilweise fast der "Kopf geplatzt" ist, sei es, dass ich nur auf der Straße ging und mir die "Welt" angeschaut habe, oder vor einem Bildschirm saß, was noch viel schlimmer ist. Ich lese seit 3 Jahren nichts mehr, keine Zeitung, kein Buch, keine Illustrierte, nur das Notwendigste auf Arbeit. Klar, es gibt Ausnahmen, sonst würde ich euch hier ja nichts schreiben, aber das ist im Verhältnis zu dem, was normal ist, was ich brauche und will, um ein "normales" Leben zu führen viel zu wenig. Der "Schmerz" beginnt mit dem Aufstehen, wenn ich meine Augen aufmache, und endet mit dem Schlafengehen, wenn ich meine Augen wieder zu mache. Ich sehe die Welt nicht mehr richtig, die Menschen und natürlich auch die Frauen nicht, die ich vielleicht "aufreißen" will.

Ich kann und mag auch nicht lange in die Gesichter von anderen Menschen schauen, weil sie irgendwie verschwommen sind, kann auch Mimiken nicht richtig erkennen.

Mein Gehirn rattert die Ganze Zeit, damit die über meine Augen wahrgenommenen Reize zu einem sinnvollen Bild zusammengefügt werden. Mein Gehirn arbeitet ständig auf Hochtouren, und trotzdem kann ich nicht sehen. Dazu kommen die Effekte, dass ich nur sehr langsam denken und reagieren kann. Sprechen und Handeln ist schwierig, und man kann sagen, dass nach einem Arbeitstag (vor dem Bildschirm) mein Tag gelaufen ist, aber auch die anderen Tage sind nicht viel besser.

Es ist nicht immer so, aber vor 1-2 Wochen hat mein Gehirn komplett abeschaltet, war als hätte mir jemand den Stecker gezogen, lag 3-4 Tage einfach nur im Bett. Wenn ich aufstehen wollte, war der nächste Gedanke und die nächste Aktion, mich gleich wieder hinzulegen und die Augen zu zu machen. Konnte nicht sehen, keinen klaren Gedanken fassen, noch nicht mal sprechen, was aber auch nicht nötig war.

Professioneller Rat hat mir nicht geholfen, denn organisch sind meine Augen in Ordnung, und es müßte eigentlich alles okay sein. Ist es aber nicht. Dennoch gibt es Hoffnung. Seit 1-2 Jahren versuche ich, und irgendwas muss ich ja tun, meine Augen selbst auszukorrigieren, mit den paasenden Gläsern, d.h. ich bin ein Stammgast beim Optiker meines Vertrauens, laufe gleich durch ins Testzimmer mit der Testbrille, und "bastel" an meinen perfekten Gläsern, schaue mir bei meinen "Versuchen" diverse Leseproben an, laufe mit der Testbrille durch das Geschäft und auf die Straße, alles mit dem Ziel wieder "normal" sehen (und leben) zu können. Das hat bis jetzt unglaublich viel Geld, Zeit und Nerven gekostet, weil der Optikerladen schon mein zweiter Wohnsitz ist, ich unzählige Gläser bestellt habe und es immer noch nicht richtig ist. Aber es wurde über die letzten 1-2 Jahre tendenziell besser, und ich glaube (mal wieder), ich bin demnächst da, wo ich hin muss, und habe dann meine perfekte Sehprothese. Die bereits stark reduzierte Belastung ist leider immer noch zu belastend, aber es fehlt nicht mehr viel.

Ihr könnt das bestimmt nicht nachvollziehen, erachtet meine "Versuche" auch nicht als eine sinnvolle Lösung, und außerdem ist dieser Post (über meine Augen) extremst off-topic, aber schreiben mußte ich es doch.

Ich gelobe, dass wenn es mir hoffentlich bald wieder "gut" geht, ein paar topic-nähere Beiträge zu leisten.

so ganz allgemein

möchte ich mich heute mit einem klitzekleinen Abstecher in die Welt der Philosophie und Grundeinstellungen verabschieden (Zitat von G.B.S):

"Es gibt Menschen auf dieser Welt, die sehen die Dinge wie sie sind, und fragen, warum? Es gibt andere Menschen auf dieser Welt, die träumen von Dingen, die niemals waren, und fragen, warum nicht?

tjsu_naxmi


Männlich sein?

Bestimmt.

Verlässlich.

Mit erkennbaren Grenzen.

Variieren können.

Umfassend wahrnehmen.

Auch mal spielerisch agieren.

Die Guten sind wohl so oder ähnlich...

auch Frauen, die so sind, finde ich nicht schlecht... ;-)

K0ati+520B


Auch wenn du es nicht hören magst:

.

.

HAPPY BIRTHDAY tsu_nami @:) :)^ ;-D

rboadr)unnerxII


Nehmt das Leben nicht zu ernst, denn ihr kommt niemals lebend raus!

Im Endeffekt stimmt es sogar, wenn ich, oder auch verschiedene andere, sich nie etwas trauen, kommt man zu nichts. Man bereut es höchstens im Alter. Irgendwann, werden wir alle unter der Erde liegen und bis dahin, sollte man zumindest alles gewagt und versucht haben.

M1ar*cB74x7


Großes Lob an den Autor für diese 1a Anleitung;)

Habe zwar nicht alles gelesen, da ich das Problem nicht hab und auch die Zeit net;).

Hatte damals genau die gleichen Probleme, keine Freunde, keine Freundin, kein Sex etc. Hab mir dann immer vorgenommen an Sylvester fürs nächste Jahr "nächstes jahr lernste mal eine kennen"

Doch Jahr für Jahr verstrich und ich wurde immer nachdenklicher, bis ich dann irgendwann mit 22 angefangen hab massiv umzudenken (im großen und ganzen das zu tun was hier auf den ersten Seiten steht)

Damals war ich derjenige mit dem die Frauen nur geredet haben wenn grad kein anderer da war der sie unterhalten hat, und sobald dann was "Besseres" wieder da war, wurde man fallen gelassen wie ne heiße Katoffel.

Damals konnte ich mir immer die geilsten Ausreden anhören wenn ich mich mal wieder bei einer "Bekannten" gemeldet hab, wieso sie nie was geschrieben hat.:

Sorry Stress auf Arbeit, muss im Moment total viel lernen etc

Damals war ich immer der Dumme bei dem man sich gemeldet hat falls am PC wieder was net ging.

Und mir sind viele Sachen aufgefallen:

Lügen sind heutzutage schon ganz normal, hauptsächlich kleinere, damit man selbst kein schlechtes gewissen hat und der andere nicht sauer auf einen ist.

Beispiel: Frauen. Man hat Kontakt mit einer, sei es zB weil man ihr grade mal Nachhilfe beim Studium/Schule gibt. Schreibt man dann auch mal "privat" und sie hat absolut kein Bock auf dich, aber als Nachhilfelehrer biste grade gut genug kommen so sachen wie "du hab echt keine zeit grade sorry". Die wenigstens sagen dir die Wahrheit, nämlich dass du net ihr Typ bist und langweilig bist. Keine Angst ist bei Männern genau das gleiche.

Habe auch gemerkt dass eine Frau eigentlich nie nicht Zeit hat wenn sie was von dir will.

Angenommen schreibst ne SMS, email oder willst dich mal treffen um mit ihr zu quatschen oder telefonieren.

Jetzt einfach mal umdenken: Würdet ihr als Kerl nem Weib ne plumpe Abfuhr geben welches gar net so schlecht aussieht, nur weil ihr beispielsweise am lernen seid? Wohl eher nicht, und genauso ist es auch umgekehrt.

Habe schon alles erlebt von "keine Zeit gehabt zum Beantworten der email/sms" (über nen Zeitraum von 2 wochen, ja nee is klar) bis hin zu noch viel offentsichtlicheren Dingen.

Das Verhalten von Männern und Frauen ist in vielen Sachen gleich. Und je nach dem wie man auftritt, danach richtet sich auch wie man vom anderen Geschlecht behandelt wird.

Und wenn man sich schlecht verkauft und nichts hat womit man aus der Menge hervorsticht, also kein feature hat was die Konkurrenz nicht auch hat, dann ist man (das Produkt) auch net sehr Interesant für das Gegenüber(den Käufer).

Und wenn nach 2 Sekunden schon klar ist "das ist nix für mich" dann geht man einfach lieber gerne schnell weiter.

Da ich auch zu Beginn keine (richtigen)Freunde hatte, keine Freundin etc bin ich einfach irgendwann mal alleine drauf losgezogen, in meiner damaligen Heimatstadt (nicht gro 15k Einwohner).

Es gab dort eine Kneipe, meist nur ältere Leute, außer bei irgendwelchen Veranstaltungen, wo es aber junge, oft auch ganz gut ausehende Bedienungen gab.

Eines Abends hab ich mich dann mal gestylt und bin einfach drauf los. War nicht viel los, und so hab ich mich dann mit einer der Bedienung länger unterhalten und eins kam dann zum anderen, haben Nummern getauscht zum Schluss etc.

Und das beste an dem Abend war einfach die Bestätigung für mich selber auf dem Heimweg.

Ab da an hab ich dann den Spieß quasi langsam umgedreht. Spieß deshalb weil ich damals immer bei den Mädles hinterher gerannt bin, ich derjenige war der sich gemeldet hat aber fast nie dann ne Antwort bekommen hat.

Ab da an ging es steil bergauf. Wichtig ist langsammes rantasten, ruhig auch erstmal diejenigen Frauen ansprechen die einen net so interessieren, nur zum Üben. Übung macht den Meister. Wenn es dann in die Hose geht ärgert man sich weniger, und wenn es da dann schon scheitert, dann wäre man bei nem halben Modell mit Sicherheit schon alle Male gescheitert.

Nicht sofort in die Vollen gehen. Wer noch nie in nem Auto saß, und sich dann in nen Ferrari setzt wird das Ding auch an die Wand fahren, langsam rantasten ist der Schlüssel.

Und je besser euer "Objekt" aussieht desto mehr können ist auch gefragt. Ne attraktive/hübsche Frau weiß in den meisten Fällen dass sie gut aussieht und ist deshalb auch wählerischer und hat höhere Anforderungen.

2 Umschläge in einem 50euro in dem anderen 100euro, wer würde dann da sich mit 50 zufrieden geben wenn er die Wahl hätte;)

Jedenfalls nachdem ich dann mein Studium abgeschlossen hatte und auch einen sehr gut bezahlten Job in einer großen Firma bekam ging es nur noch Bergauf.

Mitlerweile passiert es sogar dass ICH von Frauen angesprochen werde (vgl damals war es schon nen echtes highlight für mich wenn mal im supermarkt mich eine gefragt hat ob sie an der kasse mal eben vorbei kann).

Und ich verhalte mich teilweise auch wie die Mädels von damals (nicht absichtlich). Heißt im klartext ich schreibe auch nicht immer allen überhaupt oder sofort zurück, wenn ich mit einer was hatte und für mich wars nur nen ONS und sie fragt wieso ich mich nicht mehr melde, oder auch wenns netmal zum ONS kam, sag ich auch meist "Stress im job".

Das ganze ist zwar irgendwo fies, doch habe ich in meiner Jungend auch keine Frau erlebt die mich anders behandelt hat und so habe ich es als "Normalität" mit der Zeit angesehen. Ich finde auch dass eine Frau dann sowas erkennen muss und wenn ich sage "stress im job" dass sie es dann in ein "sorry will dich nicht verletzen, aber so dolle finde ich dich jetzt auch net" übersetzt.

Ich habe es auch mal mit der "Wahrheit" versucht, nur als mir dann 2 total ne Szene gemacht haben nach nem ONS, weil es für mich eben nur nen ONS war und net mehr und ich aber ihnen vorher gar nichts versprochen oder gesagt hab, bin ich wieder auf "notlüge" umgestiegen.

Wäre hingegen froh gewesen wenn man mir damals diese Ehrlichkeit erwiesen, und nicht meine Naivität von damals dann noch so derartig ausgenutzt hätte.

Ich habe leider auch schon oft davon gehört, dass Frauen meinen dass Männer immer mit ganz offenen Karten zu spielen haben, man als Frau aber hingegen nicht.

Wenn bei Frau dann heute auf morgen die Gefühle sich verändert haben kann Frau nix dafür, wenn der Kerl sie aber dann net mehr liebt hat man sie ja "von anfang an verarscht"

Wie gesagt ich belüge keine Frau, aber nur weil man mal Sex hat ist das kein garant auf ne Beziehung und man muss es auch nicht erwähnen. Wenn das Thema vorher nicht zum Sprechen kommt dann ist es eben so und dann ist keiner dem anderen was schuldig oder hat die Situation ausgenutzt. Verarschen würde ich es nennen wenn eine Frau den ganzen Abend von Familie Kindern etc reden würde und ich würde ihr dann schön honig um den Bart schmieren und ihr sagen wie recht sie doch hat und dass das auch mein Wunsch ist.

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