Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

nkinovxa


@ WA

Kennst Du die Comedy "Zwei Stühle – eine Meinung"?

Unterschreibe z.B. Deine Ausführungen zur Autorität mal wieder komplett.

8-)

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Die "hierarchische Weltsicht" der Männer erlebe ich täglich stark im Berufsleben (arbeite mit gut 70 % Herren, fast alle Ingenieure). Aber auch privat scheinen sich Männer am wohlsten zu fühlen, wenn geklärt ist, wo jeder seinen Platz hat. Das sehe ich mittlerweile sogar positiv, weil Ruhe in der Gruppe ist, sobald die Fronten geklärt sind.

Unter Frauen dagegen muss immer ganz fein darauf geachtet werden, sich nicht "über" die andere zu stellen: Die nehmen es sehr übel, wenn das "Gebot der Augenhöhe" mal verletzt wird.

(Populärwissenschaftlich hat sich zu dem Thema die Linguistin Deborah Tannen verdient gemacht, Buch "Du kannst mich einfach nicht verstehen")

Dass das im täglichen Geschlechterk(r)ampf haken muss, ist demnach nur logisch...

@ tsu_nami

Sich Selbstsicherheit aus einem Vakuum heraus einzureden, funktioniert sicher nicht. Ist wohl auch nicht, was vingtsun gemeint hat.

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Aber Regelwerk-konform denke ich, dass man durch Verhalten, Ausprobieren, Üben und Aktiv werden das eigene Selbstwertgefühl verbessern kann.

Ganz klar im Moment bei Nordstern (*wink* Coole Aktion!;-D): Sie hat einen Plan, sie probiert aus – und wird zusehends besser, was sich sicher auf ihr Selbstbild auswirkt, das dann wieder eine selbstsicheres Verhalten hervorbringt und weitere Erfolge nach sich zieht…etc.

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Depressive Verstimmungen werden genau entgegengesetzt verstärkt. (Und Depressionen sind wieder ein ganz anderes Kaliber… :-/)

Sicher kann man nicht nach Belieben an sich und dem eigenen Charakter herummanipulieren. Aber mit ein paar Techniken geht da ne Menge.

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@ MK

Hoffe, dass ich die Tage wieder auf meinen Webmailer zugreifen kann… :=o

n6inoxva


@ WA

Zum Thema Sanktion/kalt stellen:

Wie heißt es im Handbuch für Pferdeausbildung: "Strafe nie im Zorn."

Funktioniert auch für andere Warmblüter...

;-D

D!er Rrebexll


Nordstern schrieb.

Als er die e-mail 20 Minuten später gelesen hat (ich finde Lesebestätigungen immer noch toll)

Ich auch. Deswegen sende ich auch nie welche und fordere auch nie welche an. ;-D ;-D

Kann mir vielleicht mal jemand erläutern was LSE/HSE Typen und Betaisierung bedeutet. Ich habe dieses besagte Buch nicht. Wäre nett.

dbonadil99


Hi

hab mich hier ein bisschen durch geschöckert und es mit genuss gelesen.

Aber eine Frage bleibt noch immer reist wirklich der mann die frau auf oder ist es nicht umgekehrt ???

Wceltuenar4chitekxt


@ Rebell

Betaisierung: Könnte man auch mit "Erziehung" umschreiben. Frauen versuchen ihre Männer zu erziehen und wenn sie es geschafft haben, sind die Männer langweilig. Mehr oder weniger ;-)

LSE: Low-Self-Esteem

HSE: High-Self-Esteem

Aber ich glaube nicht, dass du jetzt viel schlauer bist ;-)

@ donadi

Schwierig. Es kommt ganz drauf an, was man darunter versteht.

Tendenziell senden Frauen eher als Männer bestimmte Signale aus, auf die Männer dann reagieren oder nicht. Man könnte also sagen, dass Frauen das ganze Prozedere initiieren. Auf die Signale auf eine bestimmte Art und Weise zu reagieren, ist dann die Aufgabe des Mannes und man könnte auch sagen, dass dort der eigentliche Aufriss losgeht. Wie bereits beschrieben wurde, machen das auch Frauen, aber häufiger sind es die Männer, die dann eine kommunikative Interaktion starten.

Interessant wirds dann, wenn der Mann eine Frau aufreißen will, die ihn vorher noch gar nicht gesehen hat. Oder auch, wenn der Mann derjenige ist, der Signale aussendet und die Frau zunächst gar keine Absicht hatte oder sich ihrem Interesse gar nicht bewusst war (beispielsweise, weil sie gedankenverloren herumstand). Auch Männer können einen bestimmten Blick aussenden, der Frauen dazu veranlasst plötzlich ins Grübeln zu kommen.

Man kann es also pauschal nicht sagen. Für den Verführer ist nur entscheidend:

1. Bei Gefallen auf entsprechende Signale der Frau reagieren und Handeln.

2. Eigenes Herantasten (durch Signale oder Handlungen), wenn die Frau einen offenbar noch nicht bemerkt hat oder zunächst eine neutrale Position eingenommen hat.

DyeEr Re2bexll


Weltenarchitekt:

Betaisierung: Könnte man auch mit "Erziehung" umschreiben. Frauen versuchen ihre Männer zu erziehen und wenn sie es geschafft haben, sind die Männer langweilig. Mehr oder weniger ;-)

Wie gut das ich schwer erziehbar bin. ;-D

LSE: Low-Self-Esteem

HSE: High-Self-Esteem

Aber ich glaube nicht, dass du jetzt viel schlauer bist

Doch. Beim googlen nach Low-Self Esteem bin ich auf Ergebnisse gestoßen. Wobei Low Self hätte ich auch alleine hinkriegen können aber Esteem sagte mir nix. Beim suchen nach LSE kamen unter anderem Ergebnisse von diversen Pick up Foren und da habe ich nicht überall durchgelesen. Doch jetzt bin ich etwas schlauer. Danke sehr.

rPoadr?unne@rII


Weicht zwar etwas von eurem Thema ab, dennoch möchte ich kurz darüber berichten:

Als Ziel hatte ich mir gesetzt mehr auf Menschen zuzugehen, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Egal ob Mann oder Frau, ich wollte üben und zwar auch an anderen Interesse zeigen.

So saß ich also wieder da, wie immer. Der Gedanke, bleib sitzen, wozu mit anderen reden, es gibt dazu doch keinen Anlass roadrunner. Wohl eindeutig wieder die Stimme der Feigheit. Kurz überlegt, Gesprächspartner ausgesucht, drauf zugegangen, angesprochen. Das Resultat war positiv und am Ende mehrere Gespräche mit verschiedenen Leuten. Innerlich bemerkte ich das es mich fröhlicher/glücklicher machte. Es kam mir so vor, als würde sich mein ganzer Gesichtsausdruck ändern, zum positiven hin. Desto mehr positive Erfahrungen ich sammelte, desto einfacher fiel es mir ein neues Gespräch aufzubauen. Selbst die eigene Stimme wird klarer und deutlicher. Hin und wieder gerrät man dann schon noch in sein altes Verhaltensmuster, dabei muss ich mir eben immer selbst wieder in den Ar*** treten.

Es ist wohl auch wissenschaftlich erwiesen, dass solch positive Erfahrungen (welche auch immer) auf Dauer glücklicher machen. Es verbinden sich irgendwelche Synapsen im Gehirn, desto besser diese verästelt sind, desto schneller kann man auf schöne Erlebnisse zurückgreifen und fühlt sich glücklicher, als andere Menschen. Das hat nichtmal was mit Geld zu tun. Es kann den Glücksspiegel zwar anfangs anheben, dennoch macht Geld alleine nicht Glücklich, und irgendwann sinkt er wieder und es kann ich Depressionen umschlagen. Es sind eher die vielen kleinen Dinge, welche glücklich machen. Irgendwie so war es...

tEsu_nxami


@ Weltenarchitekt

Es ist also in erster Linie dann sinnvoll, wenn aus irgendwelchen Gründen (beispielsweise sehr erhitzten Gemütern) keine Kommunikationsgrundlage mehr besteht.

Okay, vielen Dank. Das hilft meinem Verständnis sehr.

@ ninova und vingtsun

In meinem Sprachgebrauch sind die Worte [[http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbewusstsein Selbstbewusstsein]] und [[http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstwert Selbstvertrauen]] mit sehr unterschiedlichen Bedeutungen belegt, obwohl die Worte umgangssprachlich oft gleichgesetzt werden.

Ausgehend davon, dass du, vingtsun, mit Selbstbewusstsein das meinst, was ich unter Selbstvertrauen verstehe, verstehe ich deinen Punkt vollkommen.

Dir, ninova, kann ich in allen Punkten nur beipflichten. Hättest du das Wort Selbstbewusstsein verwendet, wäre ich allerdings schon wieder ins Grübeln geraten.

@ donadi99

Auszug aus "Lob des Sexismus" - [[http://lovehunter1.twoday.net/stories/4570261/main LSE/HSE Frauen/Typen]]. Lesen auf eigene Gefahr!

@ roadrunnerII

Freut mich, dass du diese Schritte gegangen bist, und dass sie dir gut tun. Warst du denn nicht auch sehr neugierig auf diese neuen Menschen und hast teilweise ganz neue, überraschende Facetten deiner Gesprächspartner kennengelernt? Ich frage das, weil das in deinem Bericht so gar nicht anklang.

rToad@rulnnexrII


Warst du denn nicht auch sehr neugierig auf diese neuen Menschen und hast teilweise ganz neue, überraschende Facetten deiner Gesprächspartner kennengelernt?

Doch teilweise war ich wirklich neugierig, nur hatte ich schonmal Probleme damit nachzufragen. Habe mir dann immer wieder eingene Ausreden gesucht, was aber letztendlich eher nur feige war.

K*ati3520xB


@ roadrunnerII

Das klingt wirklich gut! Ziel gesetzt, Ziel verfolgt und Ziel erreicht. Das ist ja auch der ursprüngliche Sinn dieses Fadens. Insofern weichst du nicht vom Thema ab sondern wir. Ich hoffe nur, du hast auch mit Frauen gesprochen. :-D

An manchen Tagen geht es mir auch so wie du. Meine Stimmung ist gut und mir fällt es leicht mit etlichen Leuten in Kontakt zu kommen. Davon schrieb ich bereits anno dazumal auf Seite ? als ich mich in der Strandbar befand. Das Schöne ist, nach jedem Kontakt ist das Wohlbefinden besser, das Lächeln steht einem besser, das Leben fühlt sich toll an und alles ist gut. Es geht nicht darum sich besser als Andere zu fühlen, es geht hierbei einfach nur um dich selbst. Ich denke, das ist auch eine Art Selbstreflexion. Es stärkt das Selbstbewusstsein ohne überheblich zu werden und es macht Spaß.

Ich frage mich nur, wieso du auf das Thema Geld kommst. Geld macht nicht glücklich, aber es tut gut es zu haben. :-) Das trifft aber sicherlich nicht auf deinen heutigen Abend zu.

Zur Zeit bin ich leider gesundheitlich etwas außer Gefecht gesetzt, ansonsten hätte ich mich auch wieder auf die "Kommunikations-Jagd" begeben. Dafür durfte ich heute testen wie es ist, nicht in super Klamotten auf die Strasse zu gehen. Noch schlimmer, ich rannte gesundheitsbedingt in einer Jogginghose durch die Gegend (wenigstens eine äußerst stylische). Was soll ich sagen. Ich durfte den ein oder anderen netten Blick einer Dame erhaschen. Eines habe ich gelernt. Frauen schauen erst in die Augen (zehntel Sekunde) und dann nach unten. Nach unten schauen war halt mein Verhängnis, die Straße ist doch kein Fitnessstudio. ;-D

_VTheNmroc_


Kritik aufgreifen vs. Kritiker kaltstellen

Zwei Wege, welchen beschreiten? Da ergibt sich im Kontext wenig Zweifel, die Entscheidung ist einfach. Katis Beispiel konnte uns nur die Worte übermitteln (Forum), die geben einen kleinen Teil des Geschehens wieder. Mimik, Gestik, Tonalität der Dame kenne ich nicht, aber Kati.

Wenn Sie verletzend / testend 'drauf ist, ist der Gegenstand (Eigenschaft Katis) der Kritik austauschbar. Irgendwas ist ja immer ;-) Ich nehme das jetzt einfach mal an, dass sie verletzen wollte. "Du bist kein Mann" (mein Destillat) ist schon ein ziemlicher Klopper, von da aus geht's eigentlich nicht weiter. Ich vermute, dass sie vorher schon subtiler versucht hat, eine Mann/Frau-Konstellation abzuwehren. Die harsche Art wirkt verzweifelt.

Kati du hast ja weiter verhandelt. Ich verstehe nicht, warum. Ich sehe in solchen Gesprächen nur wenig Perspektive, außer auf weitere Gespräche (ist es vielleicht das, wo nach dir der Sinn steht?). Möchte sie eigentlich gern weiterhin mit dir Kontakt, so zum Quatschen? Würdest du dich darauf einstellen?

Du bist aber ja wieder unterwegs, und durftest

den ein oder anderen netten Blick einer Dame erhaschen

Prima. Nur kurz zum Verständnis: welcher Arzt hat dir die Jogginghose verordnet?

r oadrqunnxerII


Ich frage mich nur, wieso du auf das Thema Geld kommst. Geld macht nicht glücklich, aber es tut gut es zu haben. :-) Das trifft aber sicherlich nicht auf deinen heutigen Abend zu.

Das war eher nur ein Beispiel, welches ich mal irgendwo aufgefasst habe.

Nach unten schauen war halt mein Verhängnis, die Straße ist doch kein Fitnessstudio.

Kleider machen Leute, oder wie nennt es sich gleich. Jedenfalls ist es bei mir so, dass ich mich im falschen Outfit einfach nur richtig unwohl fühle. Am schlimmsten ist es, wenn meine Haare nicht so wie ich wollen ;-).

Zur Zeit bin ich leider gesundheitlich etwas außer Gefecht gesetzt

Na dann gute Besserung ;-).

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Habe zu diesem ganzen Thema bereits ein Buch gelesen, wie präsentiere ich mich, wie verbessere ich meine Haltung. Es hat durchaus etwas bewirkt. Werde mir jetzt gleich das nächste Buch bestellen, welches sich mit dem Thema Gesprächsaufbau/Gesprächsführung/Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen etc. befasst. Vielleicht werden es sogar eher zwei drei Bücher. Diese sollen sogar Praxisbeispiele haben, welche dann ausgeführt werden können/sollen. Das wird hart, mal sehn ;-D.

_dThXemkrocx_


ninova

Aber auch privat scheinen sich Männer am wohlsten zu fühlen, wenn geklärt ist, wo jeder seinen Platz hat.

Womit du bei einem Kernpunkt des Fadens wärst. In der Regel ja. Aber man muss sich den Platz nicht unbedingt zuweisen lassen. Manche haben etwas gegen Passivität in der Frage "mein Platz in einer WElt mit Frauen" . Überhaupt gegen Passivität. Eigentlich ist ja alles geregelt: Rockstar, stinkreich, extrem gut aussehend? Nein? Hinten anstellen, "Sie werden aufgerufen". Ich verstehe es so, dass das Regelwerk Hilfe für diese Truppe bieten soll. Wer alles gut findet, wie es ist, kann weiter blättern.

Und du gibst uns zu verstehen, MK sei wohlauf? Gute Nachricht!

v5ing/tsuxn


Selbstbewusstsein hat ja verschiedene Definitionen, wie im Wiki link erklärt und eine davon trifft ja wohl haargenau auf meinen Beitrag zu.

Ein sich selbst eingeredetes Selbstbewußtsein, wie soll das funktionieren? Ein sich selbst eingeredetes Selbstbewußtsein ist kein Selbstbewußtsein.

Sicher kann man nicht nach Belieben an sich und dem eigenen Charakter herummanipulieren.

Doch. Man ist, was man denkt.

Beispiel: Wenn ich mir persönlich den ganzen Tag einrede "Ich bin der coolste Hengst der Welt, kriege alle Frauen rum und bin Charmeur "hoch zehn".", dann hat das wenig mit meiner Realität zu tun, und noch weniger mit Selbstbewußtsein.

Natürlich nicht; das Unterbewusstsein ist beeinflussbar, lässt sich aber nicht "verarschen". Es müssen schon Sachen sein, von denen das Unterbewusstsein weiss, dass sie war sind.

Aber diese kann man um ein Vielfaches verstärken. Du sollst dir in der Autosuggestion, wenn wir mal bei deinem Beispiel bleiben, nicht sagen: ich bin der coolste Hengst auf der Welt und kriege alle Frauen. Stattdessen lieber: ich bin genauso cool wie alle anderen auch und wirke auf viele Frauen anziehend....oder so ähnlich. Du weist diese Sachen eigentlich selber, nur bist du dir ihrer nicht "bewusst". Positive Gedanken und Stimmungen halten sich viel schwieriger als negative, deshalb sollte man sie jeden Tag mit Autosuggestion verstärken. Das funktioniert prima, sehe ich ja selbst an mir, wie schon gesagt. Nicht von heute auf morgen, aber es funktioniert, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und sich Zeit nimmt.

KMatiu520xB


Guten Morgen Diskutanten,

ich habe lange überlegt ob ich Euch so viel Text zumuten soll. Lenkt ja wieder ein wenig vom Faden ab aber ich freue mich darüber, dass ihr an meinen Gedanken teilgenommen habt.

Ich beziehe mich erneut auf das Thema Kaltstellen. Es wäre wohl besser gewesen, ich hätte euch gleich ein paar Einblicke mehr in die Geschichte mit der Dame gegeben. Was war passiert:

Wir beide sind relativ frisch aus Beziehungen gepurzelt und haben uns über Freunde in einem Club kennen gelernt. Es folgten 3 oder fast 4 Wochen (nicht täglich) mit weiteren Treffen. Wir hatten viel Spaß, redeten viel, zogen um die Häuser und auch in ihr Haus :-x Wir pushten uns gegenseitig. Das Verhältnis war von Beginn an sehr offen. Wir redeten und offenbarten und sehr viel. Und wir kritisierten (positiv) uns gegenseitig im Sinne der Weiterentwicklung. Wir traten uns sozusagen motivierend gegenseitig in den Hintern.

Dann wurde ich ihr zu schnell, zu voreilig. Sie bekam schlichtweg Panik, dachte sie wird mit einer neuen gemeinsamen Lebensplanung und einem Klammeraffen konfrontiert. Das war ihre Sicht der Dinge. Hinzu kam, dass sie selbst erschrocken war, denn sie begann ebenfalls mehr zu planen als ihr Recht war. Es kamen erste Anmerkungen, zuerst subtil, dann zunehmends unter der Gürtellinie. Ich denke es war zum einen aus Genervtheit, zum anderen aus Selbstschutz. Treffend formuliert:

Ich vermute, dass sie vorher schon subtiler versucht hat, eine Mann/Frau-Konstellation abzuwehren. Die harsche Art wirkt verzweifelt.

Ich stand also vor der Wahl zwischen Kritik aufgreifen vs. Kritiker kaltstellen. Wobei sich für mich kein "Versus" ergibt. Kritik sollte man immer aufgreifen, natürlich gefiltert. Eine Aussage "Du bist kein Mann" ist für mich keine ernste Kritik. Über "du jammerst zu viel" denke ich dann aber schon nach.

Dennoch übertrieb sie deutlich und vermutlich hätte sie jeder andere von Euch kaltgestellt und ich hätte es jedem geraten. Aber nicht im Sinne von einem Rückzug um sich interessanter zu machen, sondern ein kompletter Bruch. Ciao ciao Madame.

Themroc (Rocthem ??? ;-D): du verstehst nicht warum ich weiter verhandelte. Nun, war es denn ein Verhandeln? Ich wollte und konnte dies nicht auf mir sitzen lassen und erklärte ihr meine Sichtweise der Dinge. Allerdings mit dem Nachdruck den sie anscheinend braucht und sie begann mich zu verstehen. Dabei ließ ich es offen, ob wir weiterhin Kontakt haben.

Warum war mir das wichtig? Es liegt an diesem Menschen, an dieser Frau. Ich bin ein recht pragmatischer Mensch. Mit fast 37 Jahren werde ich in meinem Leben nicht mehr mit jedem Menschen auskommen müssen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Früher ließ ich mich auf alles ein. Merke ich heute die Chemie stimmt nicht, dann ziehe ich mich recht schnell zurück. Inzwischen bin ich in der Hinsicht ziemlich konsequent, sei es privat oder im Beruf. Ich lehne bisweilen sogar Aufträge oder Kooperationen ab (bin selbstständig) wenn mir der Mensch nicht passt.

Klingt ignorant und überheblich? Nein, das ist reiner Egoismus. In der Kürze liegt die Würze, kennen lernen, abchecken, Entscheidung treffen. Natürlich gebe ich meinem Gegenüber eine Chance, so wie ich es auch erwarte. Und ich halte mich dabei stets an die Manieren (danke Ninova, das Wort fehlte hier) und an die allgemein gültigen Benimmregeln bei der menschlichen Kommunikation. Nicht so viele Gedanken darüber machen was kommen könnte, offen auf Menschen zugehen, das sind in etwa MKs Worte. Dadurch fällt es leichter einen Kontakt aufzubauen. Es ergibt sich im Gespräch und einen Rückzug kann man immer noch machen. Fällt mir leider bei attraktiven Frauen noch immer schwer, sonst wäre ich nicht hier im Faden.

Irgendwas in meinem Inneren, nennen wir es Bauchgefühl, bewog mich zur Aufrechterhaltung des Kontaktes zu ihr. Themroc, ihre Kritiken waren zum Schluss weniger Gespräche, mehr Monologe und boten keinerlei Perspektive. Erst meine Reaktion ergab eine Perspektive auf weitere Gespräche. Mir stand tatsächlich der Sinn nach weiteren (vernünftigen) Gesprächen mit ihr.

Es mag perplex klingen aber sie will weiterhin mit mir Kontakt halten und ich kann mich darauf einstellen. Es wäre sicherlich anders, wenn ich mich Hals über Kopf in sie verliebt hätte. Es sind schon Gefühle im Spiel. Erklären kann ich es auch nicht, aber ich lasse es einfach laufen ohne den Kopf zu verlieren.

Um das Thema abzuschließen kann ich nur sagen, jedem anderen hätte ich vermutlich zum Kaltstellen geraten. Ich werde das "Spielchen" erstmal mitmachen, hat auch seine amüsanten Seiten.

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Nur kurz zum Verständnis: welcher Arzt hat dir die Jogginghose verordnet

Keiner! Ich hatte letzte Woche eine ambulante OP und zur Zeit ist es in weichen Klamotten einfach angenehmer. Gestern musste ich in die Stadt und machte mir MKs Worte zu herzen nehmend einen kleinen Spaß daraus. Kleider machen Leute, klar, aber das ist nicht alles.

Ich teste zur Zeit einfach meine Grenzen (und die der anderen). Teilweise sehr extrem aber es tut gut. Vor ein paar Wochen stürzte ich mich trotz fehlender Schwindelfreiheit in 4000m Höhe bei einem Tandem-Fallschirmsprung aus dem Flugzeug. Verdammt, stand da so an der offenen Heckklappe des Transportflugzeuges und es ging kopfüber runter. Ich weiß nicht, ob ich es wiederholen würde aber der freie Fall in Richtung Erde blies mir regelrecht alle schlechten Gedanken aus dem Kopf. Alles erschien so leicht und einfach, die Erde sah so schön aus und alles war so positiv. Was kann mir jetzt schon ein Korb einer Frau noch antun?

Genauso teste ich meine Grenzen bei den Frauen. Dafür helfen mir MKs Regeln sehr und es macht Spaß.

RRII: Das mit der Körpersprache ist sehr interessant und darauf wurde hier und da bereits eingegangen. Hierin liegt eine ganze Menge Potential die wir im Faden glaube ich noch gar nicht richtig ausgeschöpft haben. Ich habe mich vor einigen Jahren sehr intensiv mir Samy Molcho beschäftigt. Molcho ist einer der berühmtesten Pantomimen und legte einige Bücher auf, beispielsweise Körpersprache im Beruf oder Partnerschaft und Körpersprache. Das wird übrigens auch sehr gerne von Schauspielern gelesen und umgesetzt, er selbst lehrte eine zeit lang am Max-Reinhardt-Seminar. Die Bücher sind teilweise recht komplex aber super spannend. Kann ich jedem empfehlen.

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