Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

KRat-i520B


Kleiner Nachtrag: Nicht das ihr denkt ich wolle hier mit einem Fallschirmsprung angeben. Ich wundere mich manchmal nur über mich selbst. Mut habe ich schon, aber wenn eine super-ober-hammer Frau vor mir steht kriege ich Bammel, fange an zu stammeln und renne übertrieben gesagt im schlimmsten Falle weg. ;-D

Frauen können einem echt den Kopf verdrehen.

t=su_n@amxi


@ vingtsun

Selbstbewusstsein hat ja verschiedene Definitionen, wie im Wiki link erklärt und eine davon trifft ja wohl haargenau auf meinen Beitrag zu.

Ich wollte und habe dir mit meiner letzten Aussage diesbezüglich nicht widersprochen; im Gegenteil, das war Zustimmung. Ich wollte dir lediglich zu verstehen geben, dass es bei mir anfangs zu einem Mißverständnis deiner Aussage kam, weil ich das Wort Selbstbewusstsein mit der "ursprünglichen" Bedeutung verwende bzw. verstehe; siehe den letzen Satz der Definition von Selbstbewusstsein in der Wiki:

"Die affirmative (positive) [[http://de.wikipedia.org/wiki/Konnotation Konnotierung]] im allgemeinen Sprachgebrauch des Begriffs verstellt den reinen Wortsinn: ein Modus des Selbstbewusstseins ist so etwa nicht nur der Stolz, sondern auch die Scham."

Sicher kann man nicht nach Belieben an sich und dem eigenen Charakter herummanipulieren.

Doch. Man ist, was man denkt.

... und tut. ;-)

Beispiel: Wenn ich mir persönlich den ganzen Tag einrede "Ich bin der coolste Hengst der Welt, kriege alle Frauen rum und bin Charmeur "hoch zehn".", dann hat das wenig mit meiner Realität zu tun, und noch weniger mit Selbstbewußtsein.

Natürlich nicht; das Unterbewusstsein ist beeinflussbar, lässt sich aber nicht "verarschen". Es müssen schon Sachen sein, von denen das Unterbewusstsein weiss, dass sie war sind.

Aber diese kann man um ein Vielfaches verstärken. Du sollst dir in der Autosuggestion, wenn wir mal bei deinem Beispiel bleiben, nicht sagen: ich bin der coolste Hengst auf der Welt und kriege alle Frauen. Stattdessen lieber: ich bin genauso cool wie alle anderen auch und wirke auf viele Frauen anziehend....oder so ähnlich. Du weist diese Sachen eigentlich selber, nur bist du dir ihrer nicht "bewusst". Positive Gedanken und Stimmungen halten sich viel schwieriger als negative, deshalb sollte man sie jeden Tag mit Autosuggestion verstärken. Das funktioniert prima, sehe ich ja selbst an mir, wie schon gesagt. Nicht von heute auf morgen, aber es funktioniert, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und sich Zeit nimmt.

Klingt interessant und in sich schlüssig, und wenn es für dich funktioniert, prima!

Gleichzeitig denke ich auch, dass das was du beschreibst, eine von vielen Möglichkeiten ist, sich sebst zu verwirklichen bzw. sein Leben zu "begehen".

Bei mir z.B. sieht es so aus:

Ich sehe mich und das Leben gerne so, wie sind, ganz pragmatisch, mit den ganzen Yin und Yang Facetten, also, gut und schlecht, männlich und weiblich, Freude und Leid, usw. Diese [[http://de.wikipedia.org/wiki/Inh%C3%A4rent inhärenten]] Attribute des Lebens und der Menschen nicht anzuerkennen, finde ich ignorant.

In meiner subjektiven Objektivät, sehe ich mich an einer bestimmten Stelle im Leben, und ich will mehr, eigentlich will ich immer mehr, denn ich mag Stillstand bzw. Passivität nicht; Stillstand bedeutet Degeneration bzw. Verfall - nichts erhält sich von selbst.

Mir bewußt der Tatsache, dass ich mich nicht nur erhalten will, sondern darüber hinaus, noch sehr viel mehr, weiß ich auch, dass das nur auf eine Art und Weise möglich ist, und zwar durch Arbeit - gedankliche "Arbeit" oder praktische "Arbeit" - Reflektion oder "einfach in die Welt hinausgehen".

Das was ich beschrieben habe, ist eine Facette meiner Persönlichkeit oder meines Selbstbewusstseins, und diese Facette führt zu "mehr" - und es ist das, was für mich "funktioniert".

Obwohl mir diese "Facette" nicht zugefallen ist, ist doch nichts Außergewöhnliches oder Geheimnisvolles an ihr - das finde ich das Schöne daran.

GSänIsemoxnd


ninova

Das "Aufreißen" beginnt für Frauen – so meine Theorie – wenn der erste Kontakt schon hergestellt ist. Und selbst dann würde ich oft eher von Re-Aktionen in Bezug auf männliche Aktivitäten sprechen. Oder um die Bemühung, männliche Aktionen herauszufordern. Um ein Auffordern, ein Ermutigen. (Frauen, was sagt Ihr?)

Habe dazu vor x Seiten mal viele Erlebnisse aufgeschrieben. Kann dem bedingt zustimmen. Es gab und gibt Situationen, wo ich "kalt" klar mache, d.h. ohne vorherige Kommunikation, die mir irgend eine Sicherheit gibt, dass der Mann mich beachtet/gut findet. Ich denke, ein großer Vorteil des weiblichen Geschlechts ist eben, dass diese Bereitschaft der Männer auf einen Flirt einzugehen von vornherein höher ist als andersherum.

Ich bin generell gar nicht auf Männer/Partnersuche.

Partnersuche nicht, aber Männersuche manchmal schon. ;-) Es gibt Tage (bzw. Nächte) wo ich explizit darauf aus bin, jemanden "abzuschleppen". Hm, das ist für mich trotzdem noch ein schwieriges Thema das zuzugeben, weil man da nicht eben immer die besten Reaktionen von seiner Umwelt bekommt. Drüber stehen kann ich auch noch nicht. Blöde Situation. :-/

Dass ich einen Mann sehe und denke "Wow, lecker!" passiert gelegentlich (erst gestern…). Es ist für mich aber spontan wirklich NIE ein Handlungsimpuls, warum auch immer.

Das ist für mich nicht notwendig ein Handlungsimpuls, da es ja häufig auch einfach um den Spaß am Flirt geht, da muss dann kein "Traumprinz" vor mir stehen. Wenn ich aber jemanden wirklich ein lecker Kerlchen finde und die Gelegenheit günstig ist, kann sich daraus eine spannende Nacht ergeben.

Aktiv das Gespräch suchen würde ich höchstens, wenn es etwas Sachliches zu reden gibt

;-D Stuß reden, anbaggern...

Ich persönlich werde zudem generell nicht oft "kalt" angesprochen, da ich kühl und abweisend wirke – und das ist okay

.

Das ist bei mir auch so. Deswegen übernehme ich den Part denn auch gerne.

tsu_nami

der grobe Fehler ist, dass ich einfach falsch übersetzt habe, und zwar das englische Wort "enwrought". in den anderen Übersetzungen, die ich im Internet gefunden habe, wird das Wort enwrought mit "durchbrochen", "durchwirkt" oder "gewirkt" übersetzt. "beschrieben" ist zwar schlichtweg falsch, aber ich finde, "beschrieben mit goldenem und silbernem Licht" klingt besser und man kann es sich sehr gut bildlich vorstellen.

Joa, das würde ich jetzt mal ganz konkret unter dichterischer Freiheit verbuchen!

Ich kann mich daran erinnern, dass ich in der Schule ein Buch lesen sollte, das nannte sich "Haben oder Sein".

Der gute Erich Fromm?

Ohne jetzt weiter auf das Buch eingehen zu wollen, denn ich weiß gar nicht mehr genau worum es da im Detail ging, gehöre ich zur Fraktion der "Sein" Menschen,

Klar, logo!

klingt vielleicht widersprüchlich, aber trotz meiner extremen "Faszination" und Zuneigung zu ihr, wäre/war mir immer klar, und ich würde nicht zuwiderhandeln: was geht, geht, und was nicht geht, geht eben nicht.

Hey, aber wer legt denn hier fest, was geht und was nicht? Was wäre möglich gewesen, wenn du nicht deine Option 3 gewählt hättest?

Sie hat einen Habenswunsch in mir geweckt, aber nicht im Sinne von "haben", sondern im Sinne von Sein, mit ihr "Sein" zu wollen.

Ok, soweit wollte ich das gar nicht interpretieren...

ich werde dir noch antworten, aber erst, wenn ich wirklich zeit hab. das ist mir wichtig!

ist aber nicht schlimm, dass ich keine Antwort bekommen habe, denn ich habe ja auch keine erwartet,

Also bitte, in diesem Fall geht es nicht um deine Erwartungen, was du hier tust, ist dein Licht unter den Scheffel stellen. Wenn sie sagt, sie antwortet, hat das mit deinen Erwartungen primär nichts zu tun. Ich möchte einfach mal beide Seiten sehen, so gut das geht aus deiner subjektiven Sicht. Objektiv sehe ich nun: Sie sagt: Es ist mir wichtig, zu antworten - aber sie antwortet nicht.

und es ihr explizit so geschrieben. vielleicht hätte ich auf eine Antwort bestehen sollen, aber was hätte das bringen sollen?

Nein, darum gehts nicht. Es geht um ihre selbstbestimmten Handlungen.

All dies wird jetzt natürlich komplett gewendet. Was du hier schreibst, finde ich romanreif (nicht abwertend gemeint!!!)

Das mit deiner Brille klingt so psychosomatisch, besonders wenn du sagst, dass mit deiner alten Brille alles noch gut war. Ich denke mal, du hast medizinisch alles probiert und ausgetestet, was möglich ist. Hast du dir auch überlegt, dass deine Augen streiken? Das da irgendein Auslöser war, der ihnen "genug" gegeben hat? Sendepause ???

(Ein wenig komme ich mir gerade vor, wie ein liebeskranker Trottel, der es hätte irgendwie besser machen müssen, und alle Welt hätte gewußt wie, nur er selber nicht)

Naja, das geht uns allen manchmal so...

nochmal Ninova

Abwertung vielleicht daher, dass ich hin und wieder genervt war, weil ich mMn durchaus gesagt habe, was ich wollte, aber dann SEHR deutlich werden musste – und das bei Männern, die durchaus äußerst interessiert waren. Gebe keinem bewusst die "Schuld", sehe aber (m)ein Kommunikationsproblem, das ich nicht immer gut gelöst bekomme.

Frauen hier, wie macht Ihr das?!

Naja, ich habe kein Problem damit, jemandem direkt und konkret zu sagen, was ich von ihm will. Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall. (Ich habe mal Arbeitskollegen einen Porno geschenkt, auf dem weibliche Orgasmen dargestellt werden, weil wir uns darüber unterhalten haben, danach hatte ich ständig Anfragen, ob der und der nicht auch ne CD haben kann. Irgendwie hat sich das zu einer Lawine entwickelt, der ich in meiner Naivität "Is doch nurn Porno ???" nicht ganz folgen konnte...)

Soweit erstmal...

_CTheDmroxc_


@ Kati

Mir stand tatsächlich der Sinn nach weiteren (vernünftigen) Gesprächen mit ihr.

Nachvollziehbar und legitim. Klingt harmlos und man könnte das ad Infinitum so halten. Ich nenne das mal Variante 1. Variante 2 wäre: das versucht jemand ohne sich aus der Deckung zu begeben auf niedrigem energischem Niveau, risikofrei, Verpflichtungen beim Gegenüber zu erzeugen. Das ist eine Vertreter-Methode und würde Widerwillen bei mir erzeugen.

Ich sagte, 2 Minuten sind viel Zeit. Wie viel Zeit sind dann 4 Wochen. Sie kommt aus einer Beziehung. Hast du sie mal in den Arm genommen, überhaupt: bist du mal körperlich geworden? Das zu verweigern, oder nicht zu initiieren, kann ein grober Affront sein. Es geht nicht darum Fehler zu vermeiden, sondern das richtige zu tun.

Es kamen erste Anmerkungen, zuerst subtil, dann zunehmends unter der Gürtellinie. Ich denke es war zum einen aus Genervtheit, zum anderen aus Selbstschutz.

ihre Kritiken waren zum Schluss weniger Gespräche, mehr Monologe und boten keinerlei Perspektive.

Kati, sie äußert sich hier ja nicht, und ich gehe mal davon aus, dass sie eine normale Person ist. Darf ich mal deutlich werden? Höre auf, ihr auf die Nerven zu gehen. Willst du 'Gute Freunde' mit ihr bleiben, dann schau, wie du helfen kannst. Wenn du etwas daraus ziehen kannst, dann tue das.

Glückwunsch zum Fallschirmsprung (das habe ich mich noch nicht getraut). Vielleicht sogar eine gute Übung in der anderen Sache.

Kqati}520xB


@ _Themroc_

Du hast schon irgendwie Recht, kann deine Gedanken nachvollziehen. Sie ist eine normale Person, wir hatten ständig Körperkontakt (Händchen halten, Umarmungen, Sex) und ich gehe ihr seit geraumer Zeit gar nicht mehr auf die Nerven. Ich hatte zwischenzeitlich tatsächlich leicht übertrieben, was dennoch nicht ihre übertriebene Reaktion rechtfertigt.

Willst du 'Gute Freunde' mit ihr bleiben, dann schau, wie du helfen kannst. Wenn du etwas daraus ziehen kannst, dann tue das.

Das ist ein schönes Schlusswort für das Thema. Es tat gut, Eure Meinungen dazu zu hören. Danke schön!

Übrigens finde ich dies

Es geht nicht darum Fehler zu vermeiden, sondern das richtige zu tun.

einen der typischsten Denkfehler. Wenn ich so darüber nachdenke, sollte das auch für die erste Kontaktaufnahme gelten. Sehe ich eine faszinierende Frau und möchte sie ansprechen, dann denke ich "tue dies nicht, tue das nicht, mach nicht diesen oder jenen Fehler." Das Richtige zu tun heißt ganz einfach: hingehen und anquatschen. Natürlich überlegt ganz im Sinne von MK. Nehme ich mir zu Herzen.

Kda4ti52x0B


Auf den letzten Seiten ging es um Selbstwertgefühl und –bewusstsein. Ich hatte Samy Molcho erwähnt, der sich intensiv mit Körpersprache auseinandersetzt. Im Buch "Körpersprache im Beruf" widmet er sich u.a. dem Thema Selbstfindung. Ich finde seine Ansätze in Bezug auf das eigene Empfinden, die Wahrnehmung unserer Umwelt und nicht zu letzt für das Frauenaufreißen sehr interessant. Allerdings setzt er dies in Bezug auf die Körpersprache und Rollenspiele, die jeder von uns wie selbstverständlich im Alltag einsetzt.

Ich würde Euch gerne ein davon zitieren. Wer Lust hat, der sollte es lesen. Da es sehr lange Textauszüge sind, habe ich es Euch unter folgendem Link zur Verfügung gestellt:

[[http://ozjagq.bay.livefilestore.com/y1phuWkP-oPCQ5JEcEQIeVk431VVzMsfPD-lo0f7lkpGd3sFhWe8uYPAmWYgYzrY1iOzm6MNNaJ1_LxZhfJCZfjQg/molcho.htm]]

Seine Beobachtungen und Thesen finde ich teilweise in mir wieder. Ich kann auf Menschen zugehen und sie ungeniert ansprechen. Es ist bei mir auch zu einer Gewohnheit geworden. Leider ist aber auch eine schlechte Gewohnheit von mir, bei attraktiven Frauen eben nicht auf sie zuzugehen. Es fällt mir schwer, aus meiner gewohnten Rolle zu schlüpfen. Eine andere Rolle einzunehmen, heißt dennoch nicht zwangsweise, nicht man selbst zu sein.

Roadrunner II hat in seinem Bericht ähnliche Erfahrungen gemacht und ist dabei über seinen Schatten gesprungen. Eine wichtige Voraussetzungen bei der Zielverfolgung des Frauenaufreißens, wie ich denke.

Nochmal zur Erinnerung, Zitat von RRII:

So saß ich also wieder da, wie immer. Der Gedanke, bleib sitzen, wozu mit anderen reden, es gibt dazu doch keinen Anlass roadrunner. Wohl eindeutig wieder die Stimme der Feigheit. Kurz überlegt, Gesprächspartner ausgesucht, drauf zugegangen, angesprochen. Das Resultat war positiv und am Ende mehrere Gespräche mit verschiedenen Leuten. Innerlich bemerkte ich das es mich fröhlicher/glücklicher machte. Es kam mir so vor, als würde sich mein ganzer Gesichtsausdruck ändern, zum positiven hin. Desto mehr positive Erfahrungen ich sammelte, desto einfacher fiel es mir ein neues Gespräch aufzubauen. Selbst die eigene Stimme wird klarer und deutlicher. Hin und wieder gerrät man dann schon noch in sein altes Verhaltensmuster, dabei muss ich mir eben immer selbst wieder in den Ar*** treten.

Waeltwena>rchtitexkt


Das hast du abgetippt? Danke dafür. Ich glaub ich muss mir das Buch mal besorgen.

Kvat|ix520B


Ja, sorry für Tippfehler. :-)

t:su_naxmi


@ Gänsemond

Ich denke, ein großer Vorteil des weiblichen Geschlechts ist eben, dass diese Bereitschaft der Männer auf einen Flirt einzugehen von vornherein höher ist als andersherum.

Das sehe ich genauso.

Es gibt Tage (bzw. Nächte) wo ich explizit darauf aus bin, jemanden "abzuschleppen".

Find ich gut. Und wenn man auf die Zustimmung

seiner Umwelt

"wartet", kann man manchmal lange oder vergeblich warten. Wo bleibt da der Spaß? :-)

Der gute Erich Fromm?

Ja, der war´s.

klingt vielleicht widersprüchlich, aber trotz meiner extremen "Faszination" und Zuneigung zu ihr, wäre/war mir immer klar, und ich würde nicht zuwiderhandeln: was geht, geht, und was nicht geht, geht eben nicht.

Hey, aber wer legt denn hier fest, was geht und was nicht? Was wäre möglich gewesen, wenn du nicht deine Option 3 gewählt hättest?

Sehr gute Frage. grübel, grübel...

Was möglich gewesen wäre, wenn ich mich nicht für Option 3 entschieden hätte, ist natürlich nicht zu beantworten. Dann hätte ich mich damals schon anders entscheiden müssen.

Hätte ich damals auf mein Gefühl gehört, hätte ich bestimmt anders entschieden. Aber manchmal, in Ausnahmefällen, halte ich das Gefühl nicht für den besten Ratgeber. So auch damals. Also hatte ich rational, nach "äußeren Faktoren", also Lebensumständen, Interessenabwägung und Entwicklungsmöglichkeiten, meine Entscheidung getroffen. Und ich halte die Entscheidung damals wie heute für richtig, auch wenn ich sie dabei gleichzeitig bevormundet habe.

Damals habe natürlich ich entschieden, dass es nicht geht, und somit ging es nicht. Und das wird auch in Zukunft wieder der Fall sein, dass wenn einer (aus welchen Gründen auch immer) entscheidet, dass es nicht geht, es nicht geht. Dieses Mal, und nur weil der Kontakt noch besteht, ist das überhaupt möglich, wird es etwas anders sein. Denn dieses Mal wird es "gehen oder nicht gehen", nachdem ich alles gesagt und (insbesondere) getan habe, wozu ich in den vergangenen Jahren nicht im Stande war. Mit jedwedem Ergebnis kann ich gut leben, aber noch habe ich das Gefühl, dass ich noch nicht alles getan habe, und dass muss und will ich noch "aufarbeiten", sobald ich, wahrscheinlich in ein paar Wochen, wieder "normal" wahrnehmen und handeln kann.

Wenn sie sagt, sie antwortet, hat das mit deinen Erwartungen primär nichts zu tun. Ich möchte einfach mal beide Seiten sehen, so gut das geht aus deiner subjektiven Sicht. Objektiv sehe ich nun: Sie sagt: Es ist mir wichtig, zu antworten - aber sie antwortet nicht.

Ja, natürlich hast du vollkommen Recht. Und ich weiß, dass ich noch eine Antwort bekommen werde, allerdings auch nur, wenn ich ihr dabei ein wenig "auf die Sprünge" helfe.

(War da noch eine Frage, die ich nicht beantwortet habe?)

Das mit deiner Brille klingt so psychosomatisch, besonders wenn du sagst, dass mit deiner alten Brille alles noch gut war. Ich denke mal, du hast medizinisch alles probiert und ausgetestet, was möglich ist. Hast du dir auch überlegt, dass deine Augen streiken? Das da irgendein Auslöser war, der ihnen "genug" gegeben hat? Sendepause ???

Klar, woher weiß ein Verrückter, dass er verrückt ist? Aber ich bin physisch und psychisch ziemlich stabil, sprich, kaum Krankheiten und sowas wie Streß kenne ich eigentlich nicht. Das einzige, was mich zwar nicht aus der Bahn geworfen hat, aber extremst eingeschränkt hat, ist diese stark reduzierte Seh-, Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsfähigkeit, bedingt durch suboptimal angepasste Glasstärken. Die Anpassung war extrem schwierig durch Mangel an Referenzwerten und sehr sensibler Augen. Kann nicht erklären, warum es für die Ärzte und Optiker so schwierig war, eine entsprechende Anpassung vorzunehmen, aber ich bewege mich jetzt bei Glaswerten, die mir weder in der Vergangenheit noch jetzt ein Arzt "verschreiben" würde - und jetzt fehlt nur noch ganz wenig zum "Normalzustand".

Weiß schon gar nicht mehr wie es ist, normal zu sein, oder ob es besser ist, aber zumindest fällt dann eine "Entschuldigung", Dinge nicht zu tun, weg...

tVsu_(namxi


@ Kati520B

Ich würde Euch gerne ein davon zitieren. Wer Lust hat, der sollte es lesen. Da es sehr lange Textauszüge sind, habe ich es Euch unter folgendem Link zur Verfügung gestellt:

Auch von mir aus ein Danke für die Mühe. Samy Molcho steht jetzt bei mir auf der Liste der noch zu lesenden Bücher; ebenso wie LdS, "The Game" und "The Mystery Method". :=o

n=inovxa


Zum Vokabular: mit "SelbstBEWUSSTsein" meine ich schlicht die Selbstwahrnehmung. Ähnlich neutral ist der "SelbstWERT" (könnte man mit "self esteem", high oder low, übersetzen). Unter "SelbstSICHERHEIT" verstehe ich hingegen eine positive Einschätzung der eigenen Person. (Hab paar einschlägige Uni-Semester absolviert und unterscheide da bewusst – auch wenn das leider unüblich ist.)

@ Themroc

Dass Männer sich ungern Hierarchieplätze zuweisen lassen und gern nach oben rangeln, ist mir nicht entgangen. Solange das in zivilisierter Art und Weise geschieht: Fein.

.

Und für Frauen ist es sogar recht einfach, einzuhaken, wenn das System erstmal erkannt ist, zumal man auf die Verwirrung der Männer bauen kann: Zurückhauen dürfen sie nicht – unterwerfen wollen sie sich nicht. Die meisten kommen dann schwer in Rudern… ;-D

@ Gänsemond

Vielen Dank für den Austausch in Sachen "Frauen reißen auf". Sehr spannend, dass so vieles ähnlich ist und es trotzdem reichlich Unterschiede gibt.

Weißt Du vielleicht noch, auf welchen Seiten Du Deine Erfahrungsberichte niedergeschrieben hast? Oder weiß es jemand anders?

(Ich "übe" nach 18 Jahren in irgendwelchen Beziehungen erst seit gut einem Jahr auf dem Single-Markt. Da fehlt die Routine…Infos deshalb dankbar angenommen.)

.

Es gibt Tage (bzw. Nächte) wo ich explizit darauf aus bin, jemanden "abzuschleppen". Hm, das ist für mich trotzdem noch ein schwieriges Thema das zuzugeben, weil man da nicht eben immer die besten Reaktionen von seiner Umwelt bekommt. Drüber stehen kann ich auch noch nicht. Blöde Situation.

Volltreffer! Der beteiligte Mann findet es supertoll, "abgeschleppt" zu werden. Andere Männer reagieren abwertend, andere Frauen stutenbissig – zumal, wenn sie selber gern gewollt hätten und sich nicht trauen. ;-D Da kannste nix richtig machen…zumal in (m)einer Kleinstadt…

Und es klingt so, als würdest Du (wie ich) eher im Nachtleben als im Supermarkt "aufreißen" oder "abschleppen". (Wobei Ersteres eher Männer tun, Letzteres eher Frauen? These…) ???

.

Ist ein ONS für Dich hinterher immer okay? Ich tendiere nach einigen missglückten ON-Versuchen offensichtlich eher dazu, solche Bekanntschaften als "nicht-Beziehungen" über ein paar Wochen laufen zu lassen. Etwas kompliziert…für alle Beteiligten…zugegeben. :-/

.

@ Kati

In "Deiner" Frau erkenne ich mich ein bisschen wieder. Kontakt aufnehmen, genießen, dann verunsichert zurückziehen, Annährung erneut möglich, aber nur reglementiert.

Wenn der Mann mit dem Abstand und der "nicht-Beziehung" umgehen kann, entsteht daraus möglicherweise etwas Neues, Anderes, völlig außerhalb der Norm.

Würde aber Themroc beipflichten (so ich ihn richtig verstanden habe): Sei aufmerksam, dass es kein "Spielchen" auf Deine Kosten wird (…das muss nicht bewusst passieren) und pass auf Deine Grenzen auf. Wenn sie Dir zu viel Energie abzieht, geh besser...

nuinoxva


Himmel, schon wieder so ein Durcheinander geschrieben!!!

>:(

.

Also, die These (siehe oben) zur Diskussion lautet:

Männer "reißen auf", tendenziell?

Frauen "schleppen ab"?

.

Klar, dass es auch anders sein kann, wie Gänsemond sagte. Aber könnte das die grobe Struktur der häufigsten Fälle sein?

_rThem$rocj_


@ ninova

Dass Männer sich ungern Hierarchieplätze zuweisen lassen und gern nach oben rangeln, ist mir nicht entgangen. Solange das in zivilisierter Art und Weise geschieht: Fein.

Das muss ein wenig aufgedröselt werden, und zwar in "Berufliches" und "Frauenwelt". Zum ersteren, gerade gelesen: "Ein schlechter Soldat, der nicht General werden will". Aber hier hat man zuerst einmal vernünftig 3. Geige zu spielen, bevor man zum Taktstock greift. Da hat wohl keiner Probleme erstmal Rad im Getriebe zu sein, gleichzeitig aber Chancen zu ergreifen.

Beim zweiten ("Frauenwelt") gibt es kein Einsortieren oder - noch schlimmer - hochrangeln. Da bleibst du Sieger oder gehst leer aus. Die Bronzemedaille kannst du dahin stecken, wo die Sonne niemals scheint. Zur Veranschaulichung ein kleiner Griff in die Mottenkiste:

In einer ehemaligen Beziehung kam sie sich immer näher mit ihrem Abteilungsleiter. Überstunden, gemeinsame Projekt-Erfolge, etc. Kommentare wie: "Den finde ich sehr nett.", "Den kann ich gut leiden." häuften sich. Der Klassiker eben. Wie weit das physisch gegangen ist, weiß ich nicht. Emotional war auf alle Fälle etwas los. Jedenfalls waren wir dann mal privat bei ihm eingeladen, für mich die Gelegenheit, die Sache wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Ich habe ihm den Abend über kleine Befehle erteilt, ihn quasi kellnern lassen ("Haben Sie noch etwas Mineralwasser für mich?"), die Auswahl des Weins bestimmt, andere 'Tipps' gegeben und auch nicht davor zurückgeschreckt, ihm auf mal die Schultern zu klopfen. Ich habe schon entspannter gegessen, hier musste das aber sein.

Auf der Rückfahrt war sie eher ruhig ... Zuhause wurde sie gleich aktiv und außerordentlich - wie soll ich sagen? - hingebungsvoll.

@ Kati

ninova schrieb:

Würde aber Themroc beipflichten (so ich ihn richtig verstanden habe): Sei aufmerksam, dass es kein "Spielchen" auf Deine Kosten wird (…das muss nicht bewusst passieren) und pass auf Deine Grenzen auf. Wenn sie Dir zu viel Energie abzieht, geh besser...

Ja, so sehe ich das. Die richtige Portion guten Willen zeigen, im Übrigen aber erkennbar bleiben. Beende es, falls sie eher genervt wirkt oder du dich ausgebeutet fühlst. Fortgesetzt darüber zu diskutieren halte ich nicht für hilfreich.

K0atix520B


"SelbstBEWUSSTsein" - "SelbstWERT" - "SelbstSICHERHEIT"

Das hatte ich auch so ungefähr verstanden. Auf meinem verlinkten Text (Seite 510) geht es um SelbstFINDUNG. Ich dachte aber, dass passt dennoch ganz gut zum Thema. Hast du, Ninova, das gelesen?

Sei aufmerksam, dass es kein "Spielchen" auf Deine Kosten wird (…das muss nicht bewusst passieren) und pass auf Deine Grenzen auf. Wenn sie Dir zu viel Energie abzieht, geh besser...

Schön, hier haben wir das zweite gute Schlusswort zu dem Thema. Ich hatte mich bei Euch nicht ganz deutlich ausgedrückt. Mein Rückzug war quasi bereits vollzogen, dennoch besteht weiterhin (guter) Kontakt, nur nicht mehr so intensiv. Ganz im Sinne Eurer Kommentare und Anregungen.

Ich bin dennoch sehr neugierig, was sich daraus entwickeln wird, egal in welcher Richtung. Keine Sorge, ich pass schon auf mich auf. Also danke Euch für die Hilfe.

rGoadru"nnerVII


Seit nun längerer Zeit habe ich wieder mal eine junge Frau in meinem Alter gesehen wo mir von vornerein bewusst war, "wow, genau mein Typ". Zur Verstärkung war Sie mit einer Freundin unterwegs.

Ich war mir sicher "du traust dich sie anzusprechen", aber wegen was? Einfach so, was sagst du ihr? Diese Fragen gingen mir in diesem Moment durch den Kopf. Ich sollte dringend mal ein paar Zettel mit meiner Handynummer dabei haben, einfach so, man weiß ja nie. Dann kam auch recht schnell der Augenblick, wo "die Zwei" ihren Weg fortsetzten. Letztendlich ist es dann daran gescheitert, dass mir in dieser Situation kein Anfang für ein Gespräch eingefallen wäre.

Als sie weg war fiel mir natürlich der entsprechende Grundstoff für ein Gespräch ein. Tja das war wohl zu spät. Werde versuchen daraus zu lernen.

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