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Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

MVaschin$e4nkanxone


Eine interessante PN, die ich heute erhalten habe.

Hoi Maschinenkanone..

...zu folgendem Teil aus deinem letzten beitrag

Sie hatte einfach mal Lust zu naschen. Dadurch wäre - wenn ich darauf eingegangen wäre - ihre Beziehung nicht gefährdet gewesen, denn ich will gar keine Beziehung. Im Gegenteil, sie hätte sich nach dieser Abwechslung vielleicht wieder richtig auf ihren Freund gefreut. Ich weiß, das ist kontrovers, aber viele Menschen wollen einfach mal jemand anderen ausprobieren. Aus reiner Freude und Abenteuerlust. Ich behaupte:

Wenn in allen "festen Beziehungen" nur zweimal im Jahr ein Seitensprung erlaubt (und das ordentlich abgesprochen) wäre, würden die Hälfte aller Beziehungen besser laufen.

Aber die meisten Meschen wollen nunmal besitzen.

..wollte ich dir sagen: es stimmt! Zumindest für mich kann ich sagen,das es funktioniert, denn ich habe es letztens gerade herausgefunden. Meine Beziehung ist dadurch nicht gefährdet...jedenfalls solange es nicht herauskommt, denn der teil mit "abgesprochen" zählt leider für mich nicht....habe es heimlich gemacht, und alles menschenmögliche getan damit es heimlich bleibt.

Kann ich verstehen und verurteile es auch nicht. Solche Wahrheiten können der Gegenseite extrem wehtun. Und wenn man selber mal in so eine Situation kommt, lernt man auch, wie übersteigert tragisch man das dann erlebt. Es hat etwas Endgültiges, die Welt stürzt ein. Deshalb sollte man das - wenns denn passiert und nicht mehr rückgängig zu machen ist - strengstens geheimhalten.

Generell bin ich der Meinung, dass man sich selbst (und also seine Wünsche) verwirklichen sollte. Wenn eine "neue Erfahrung" dazugehört (auch rein sexueller Natur), und man mit seinem eigenen Gewissen nicht in Konflikt gerät, dann sollte man das durchziehen. Nachher ist man immer klüger und ein Stück gereifter. Man weiß dann auch ziemlich sicher, ob es richtig oder falsch war.

Wenn der Partner das nicht akzeptieren kann, man diese Erfahrung aber unbedingt machen will, dann ist "Heimlichkeit" der einzige Weg.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es dennoch "Betrug" bleibt. Und man sollte immer versuchen, sich in den "betrogenen" Partner hineinzuversetzen, also wie es einem selber gehen würde, wenn der so was täte und man dahinterkäme. Also man sollte vor Augen haben "was man tut". Ein solches Vorgehen ist natürlich auch keine "Dauerlösung", sondern immer nur was Vorübergehendes. Und letztlich sollte es nicht nur im Sinne des eigenen Vergnügens, sondern "im Dienst der Beziehung" geschehen, also um eigene Unzufriedenheit aufzulösen und dazuzulernen.

Eine solche Erfahrung kann auch dazu führen, dass die alte Beziehung endet. Aber das ist dann der Lauf der Welt und das zeigt dann auch, dass in der alten Beziehung ohnehin etwas nicht mehr funktionierte.

Die mit diesem Thema verbundenen Fragen sind kontrovers. Auch für mich persönlich. Ich kann keine von beiden Seiten mit Entschiedenheit beführworten. Aber auch nicht ablehnen. Jeder muss das für sich selbst entscheiden und jeder entscheidet das sicher auch für sich selbst zu verschiedenen Zeiten - je nach gegenwärtiger Lebenssituation - unterschiedlich. Wichtig ist, dass es einen vorwärtsbringt und dass es nicht zu Lasten des Partners geht, also dass man den in kein Unglück stürzt.

Am besten ist natürlich, wenn so was offen abgesprochen wird. Aber das ist auch der am schwierigsten umzusetzende Fall. Ich selbst bspw. befürwortet "offene Beziehung" vollständig und habe mich aus "Experimentierfreude" oder reiner Geilheit schon mit Frauen eingelassen, die ich besser keinem Kumpel gezeigt habe. Ich müsste also genau so ein Verhalten verstehen können. Doch selbst ich weiß nicht, wie es mir gehen würde, wenn eine Frau, die ich mit Haut und Haaren liebe, aus "Experimentierfreude" mit einem schmierigen Typen in die Kiste steigen würde. Nicht aus Eifersucht, sondern weil sie mir für so was zu schade wäre.

Ich kenne aber ein Pärchen, die nach der Methode "Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß" verfahren. Also jeder "darf", aber der Andere wills nicht wissen. So, zurück zu dir...

.

Und ob es jemand glaubt oder nicht, der Sex innerhalb der Beziehung war tatsächlich besser danach (oder auch nur meine Einstellung dazu).

. Wie ich gerade schrieb: "im Dienst der Beziehung" ;-)

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Wenn du möchtest, kannst du das hier als Beitrag in deinen Thread kopieren, ich möchte aber lieber nicht als Urheber genannt werden (dann hätt ich es ja gleich selber schreiben können)

LG,

Verstehe ich.

Guter Vorschlag, das anonym zu posten. Ich denke, diese PN sollte dem Thread nicht vorenthalten bleiben. Gerade weil du als Frau mit deinem Text die andere Seite einer solchen Entscheidung beleuchtet, statt der üblichen Moralvorstellung und "allgegenwärtigen Verdammnis" von Seitensprüngen.

turaeuBmer


Monika

Vielleicht ist die einzige Lösung die, dass du das Wunschbild aufgibst und dich auch mal mit Frauen beschäftigst, die erst auf den zweiten Blick oder nachdem man ihnen erheblich näher gekommen ist, zum Verlieben sind.

Tja... also eigentlich gehts mir nicht darum ueberhaupt eine Frau zu finden... ich habe momentan mehr ganz gewiss kein Problem bei Frauen anzukommen und mehr Angebote, als ich bedienen kann. Was ich hier fuer mich klaeren moechte und worauf ich angesprungen bin bei dieser Sonnebrillenszene ist genau dies: Frauen, die mich reizen, sind selten von mir beeindruckt. Frauen, die von mir beeindruckt sind, finde ich nicht interessant... Die Frage ist fuer mich, ob es ueberhaupt eine Beidseitigkeit geben kann, d.h. wenn ich von einer Erscheinung beruehrt bin, ob sie dann auch beruehrt ist...

Ich habe jedenfalls schon öfter diese Erfahrung gemacht, dass sich jetzt umgekehrt, ein Wunschbildmann als Enttäuschung entpuppte - Ent "täuschung" im wahren Sinn des Wortes, oft war ich nach 2maligen Treffen eher gelangweilt und desillusioniert. Gerade die Sorte Mann, deren erste Ausstrahlung ein "wow" bei mir ausgelöst hatte.

Kenn ich natuerlich ebenfalls. ICh frage mich aber - im Sinn der Psychohygiene :-) - warum dies Frau bei mir dann einen Wow-Effekt ausloesen konnte. Irgendetwas muss doch dann da gewesen sein!

Sehr viel häufiger bin ich aber gelandet bei denen, die mir zwar gefielen, aber erst bei näherem Kontakt mehr ausgelöst haben. Wunschbilder sind mit Vorsicht zu genießen.

Ist das dann nicht resignation: Tja, ich kann halt meine Traum maenner eh nicht haben... oder ich funktioniere mit meinen Traum maennern eh nicht?

Gruss,

MVaschlinejnkanoEnxe


Nanu?

Keine Umlaute mehr? Bist du umgezogen? ;-)

h^erbaSklxit


Nein, träumer

das ist keine Resignation, sicher nicht. Man sollte sich eher die Frage stellen, warum man überhaupt und unbedingt ein Idealbild braucht?

Idealbilder sind dazu da, enttäuscht zu werden und sie werden unter Garantie enttäuscht, ebenso wie die Erwartungen, die wir an den anderen haben.

Das heißt dann eigentlich, Menschen brauchen Idealbilder, um etwas dazuzulernen, nämlich, daß Vorstellungen und Wünsche immer wieder enttäuscht werden im Leben. Nicht alle, bei Gott, ich hasse Verallgemeinerungen, aber bei Idealen ist es so.

Und man kann auch ohne leben, ich hatte nie eine Vorstellung, wie der Mann sein soll, den ich liebe, und das war und ist gut so, weil ich ein Glück erfahre, das ich anders nie kennenlernen würde :-D

AendrfeaHx1


Manchmal spielt uns unser Gehirn Traumbilder von einem Menschen vor, bis wir ihn/sie dann kennenlernen und dann desillusioniert werden!

Leider ist eines der ersten Dinge, die wir an der anderen Person wahrnehmen das Aussehen und wenn dies in unser Beuteschema passt, dann wollen wir ihn/sie und machen uns - unterbewusst - selbst etwas vor! :-/

Aber nur bis wir ihn/sie kennenlernen!

Dann wissen wir mit wem wir es zu tun haben! ;-D

M onjika6x5


traeumer

Ist das dann nicht resignation: Tja, ich kann halt meine Traum maenner eh nicht haben... oder ich funktioniere mit meinen Traum maennern eh nicht?

Mit geht es ganz ähnlich wie dir. Der Mann, der mich total anmacht, ist fast nie der, mit dem ich wirklich zusammen passe. Er passt fürs Bett, aber nicht fürs Leben, wenn du so willst.

Es gibt natürlich Kompromisse, aber wie halt Kompromisse so sind, dann passt es nirgendwo richtig. Ehrlich gesagt, ich habe mich damit abgefunden, irgendwie lebe ich mit diesem Phänomen :-)

Allerdings habe ich eben schon öfter die Erfahrung gemacht, dass der Traummann (sorry, ein blödes Wort), also der, der eine sofortige Wirkung auf mich hatte, sich eher dann doch, auch was diese Wirkung anbelangte, als Nullnummer entpuppte. Das ist manchmal schon beim zweiten näheren Blick so.

Andererseits gibts eben die, da fängt es langsam an und steigert sich immer mehr, vor allem, wenn dann mal was läuft.

Und wiederum gibt es die, die absolut und hervorragend zu mir passen, aber es ist nie die große Leidenschaft. Tja..

tDraeuxmer


Heraklit /Andrea / Monika

Nein, träumer,

das ist keine Resignation, sicher nicht. Man sollte sich eher die Frage stellen, warum man überhaupt und unbedingt ein Idealbild braucht?

Idealbilder sind dazu da, enttäuscht zu werden und sie werden unter Garantie enttäuscht, ebenso wie die Erwartungen, die wir an den anderen haben.

Hm. Das klingt fuer mich aber dennoch nach Resignation.

Ich finde Idealbilder lebenswichtig. Allerdings muss man nicht aufhoeren, daran zu arbeiten, um sie zu verfeinern und seinen Erfahrungen anzupassen. Ohne Idealbild hast Du daoch gar keine Richtung und keinen Antrieb! Da duempelt man dann so vor sich hin...

Das heißt dann eigentlich, Menschen brauchen Idealbilder, um etwas dazuzulernen, nämlich, daß Vorstellungen und Wünsche immer wieder enttäuscht werden im Leben. Nicht alle, bei Gott, ich hasse Verallgemeinerungen, aber bei Idealen ist es so.

ICh wuerde eher sagen, dass de Erwartung, die Ideale wuerden sich irgendwann von alleine einstellen, naiv ist, ja. Aber nictsdestoweniger brauche ich Ziele fuer mein Leben.

Und man kann auch ohne leben, ich hatte nie eine Vorstellung, wie der Mann sein soll, den ich liebe, und das war und ist gut so, weil ich ein Glück erfahre, das ich anders nie kennenlernen würde.

Das ist doch gar nicht der Punkt. Die interessante Frage fuer mich ist, warum ich mich in gewisse Frauen verknalle, mit denen ich letztendlich nichts anfangen kann. Das moechte ich wissen. ICh verknalle mich ja nicht in alle Frauen. Aber im Sinne einer Arbeit an der Geschlossenheit meiner Persoenlichket interessiert mich, was genau mich bei den Frauen anzieht, die mich kitzeln in szenen wie Maschinenkanones Spiegelbrillenlady.

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Manchmal spielt uns unser Gehirn Traumbilder von einem Menschen vor, bis wir ihn/sie dann kennenlernen und dann desillusioniert werden!

Genau. Es ist mir zB sehr deutlich vor Augen, dass ich mich in meiner Beurtelungsfaehigkeit seit meiner fruehen Pubertaet sehr gesteigert habe. ICh lasse mich nicht von ausserlichkeiten bluffen. Das aendert aber nichts daran, dass ich manchmal beeindruckt sein kann, wenn die Ausserlickeiten AUCH ins Auge fallen.

Leider ist eines der ersten Dinge, die wir an der anderen Person wahrnehmen das Aussehen und wenn dies in unser Beuteschema passt, dann wollen wir ihn/sie und machen uns - unterbewusst - selbst etwas vor!

Gerade darum geht es doch!! ICh will wissen, warum ist denn mein Beuteschema gerade so wie es ist ??? Das ist doch die Frage! Es geht also letzlich darum, kennenzulernen, was das eigene Unterbewusste will und warum! Es gibt ja genuegend Beispiele, wo die Reihe de Partner, die eine(r) hatte alle zum gleichen Typ gehoeren... (- bei mir nicht!)

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Mit geht es ganz ähnlich wie dir. Der Mann, der mich total anmacht, ist fast nie der, mit dem ich wirklich zusammen passe. Er passt fürs Bett, aber nicht fürs Leben, wenn du so willst.

Schoen, dann bin ich hier mindestens nicht allein :-)

Aber ich kann dies nicht mal selbst sagen, denn an Frauen, die mich auf diese Art reizen, komme ich ueberhaupt nicht ran...

Es gibt natürlich Kompromisse, aber wie halt Kompromisse so sind, dann passt es nirgendwo richtig. Ehrlich gesagt, ich habe mich damit abgefunden, irgendwie lebe ich mit diesem Phänomen.

Siehe oben!

Allerdings habe ich eben schon öfter die Erfahrung gemacht, dass der Traummann (sorry, ein blödes Wort), also der, der eine sofortige Wirkung auf mich hatte, sich eher dann doch, auch was diese Wirkung anbelangte, als Nullnummer entpuppte. Das ist manchmal schon beim zweiten näheren Blick so.

HAst Du dich denn nicht gefragt, warum Du darauf abgefahren bist? Das hat doch mit Dir selbst zu tun und nicht mit dem Mann! Du hast was falsches erwartet!

Andererseits gibts eben die, da fängt es langsam an und steigert sich immer mehr, vor allem, wenn dann mal was läuft.

Da erwartest Du nichts, bist offen...

Und wiederum gibt es die, die absolut und hervorragend zu mir passen, aber es ist nie die große Leidenschaft. Tja..

Tzpus bruder... kenne ich auch, ist langweilig, weil es keine Dynamik hat!

Gruss, die Damen,

m}arc-_anton


Ich habe meine Idealbilder spätestens seit desem Faden größtenteils die Toilette heruntergespielt. Für lebenswichtig halte ich sie nicht unbedingt. Mag sein, daß sie mich hier und da vor etwas bewahrt haben. Wenn Steine, die ich vor mir selbst herumgeschoben habe, das können.

S9eraf2ine


:-o

Also das klingt nun wirklich resigniert.

M<aschi0nenkaUnoxne


Ich glaube, meine Damen, Sie mißverstehen den Träumer. ;-)

Er meint mit Sicherheit nicht das pubertäre Hinterherjagen nach einem Wunschtraum, der keine Kompromisse duldet.

Idealbilder sind dazu da, enttäuscht zu werden

Nun, da wurde wohl der Effekt mit dem Ursprung verwechselt. Sicher werden der Fantasie entsprungene Idealbilder enttäuscht, weil Menschen eben "leben" und dementsprechend individuell und nicht idealtypisch sind. Doch bedeutet das zwangsläufig, dass solche "fantastischen Idealbilder" keine realen Pendants besitzen können? Kaum!

Die im Zitat angesprochene Enttäuschung von "Idealbildern" oder "Wunschträumen" ist außerdem keinesfalls der "Sinn" derselben. Einen "Sinn" haben die nämlich gar nicht. Sie haben nur eine "Quelle". Und diese Quelle ist die Sehnsucht eines individuellen Menschen nach Vervollkommnung. Aus diesem sehnsüchtigen Wunsch entspringen Wunschbilder. Und das geschieht vollkommen "sinnlos". Die haben keinen "Sinn". "Pragmatik", im Sinne funktionaler Kausalität , sucht man da vollends vergebens. ;-)

Wunsch- oder Idealbilder entspringen der Fantasie, der Vorstellung eines Menschen. Sie sind eine mentale oder psychische Manifestierung des eigenen Wünschens. Sie machen Wünsche richtig spür- und überhaupt erst greifbar. Und damit geben sie dem Menschen eine Richtung, eine Orientierung. Wunschbilder sind die Kristallisation des eigenen ästhetischen Empfindens. Das versucht jeder mehr oder weniger vollständig zu erfüllen.

Und wer sagt, jeder Mensch braucht Wunschbilder nur aus dem Grund, um selbige enttäuschen zu lassen, also meine Damen! Das ist ja, als würde man sich einen Hund kaufen, nur um ihn vom Auto überfahren zu lassen!

Wunschbilder sind Kinder der Seele, die sie beflügeln ... ihr Auftrieb und Hoffnung schenken!

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Ha! ;-D Bis eben hatte ich euren Text, Heraklit, Andrea und Monika, gelesen. Jetzt lese ich weiter in Träumers Text hinein und stelle in Sachen "Richtung und Antrieb" wiedermal fast wörtliche Kongruenzen fest.

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Ich bin heute ... genau! Erst heute ... vor ein paar Stunden! x:) ...einem Idealbild begegnet! Die Tochter meines Chefs! Es ist unglaublich! Ich habe sie vor einem knappen Jahr mal kurz gesehen und mir blieb nur in Erinnerung, dass sie bildhübsch war. Ich hatte meinen Chef damals auch mal gefragt, wie es kommt, dass er so eine hübsche Tochter hat und er meinte: "Wie das kommt? Na seh' ich so scheiße aus?" ;-D

Der Mensch ist übrigens ... hahaaa! Ihr Skeptiker! Ich merke gerade, ich habe ganz spontan ein vollkommen realistisches Beispiel für ein real existierendes Ideal an der Angel! Mein Chef ist nämlich (in meinen Augen) der ideale Chef. Echt. Was besseres kann man sich nicht wünschen! Ich erwähne das nur, um zu verdeutlichen, dass Idealbilder nicht immer enttäuscht werden müssen. Sie können sich sogar "überrfüllen" - wie diese konkrete Erfahrung mir zeigt.

Zurück zur Sache.

Letzte Woche kam ich in die Firma und da saß ein fremdes Mädchen rum. "Jawolllll !" ;-D denke ich mir, "Endlich mal ne hübsche Praktikantin!" (Nicht solche Truthennen wie sonst immer.) Die da war ne verdammt hübsche Praktikantin!!

Pustekuchen. :-| Nischt mit Praktikantin. Die Tochter vom Chef. Ich hab sie gar nicht wiedererkannt, die Haare hat sie jetzt bissl anders.

Heute war ich wieder dort, für ne ganze Weile, und hab sie genauer gescannt... Himmelblaue Augen, mit einem kurzen und distanzierten Lächeln, aber eines von der Art, dass mich voll wegsemmelt! Das Gesicht ... das Profil ... das war betörend! Das hat alles gestimmt, das war wirklich einfach ideal! Der I-Punkt war ihre Stimme. Ob man die "klangvoll" nennen kann weiß ich nicht, auf jeden Fall hatte sie Kraft. Und das liebe ich! Frauen mit ner Stimme, die tatsächlich "spricht". Ich kanns gar nicht beschreiben. Ich hab da so an den Rechnern und ner Maschine rumgefummelt und hatte fast schon Angst, dass sie spürt, wie ich sie "betrachte". Aber ich konnte nicht aufhören. Ich war total gefesselt. Sie ist ein bestimmter Typ von Frau, auf den ich optisch total abfahre. Deren bloßer Anblick mir regelrecht die Sinne (oder zumindest das klare Denken - das aber auf jeden Fall!) raubt. Und dieser "bestimmte Typ von Frau" ist sie in Vollendung. Auch wenn es vollkommen verblödet klingt, aber sie ist so schön, dass es weh tut. |-o

Ehrlich. So ein bildschönes Mädchen habe ich lange nicht mehr gesehen.

Na gut. So, jetzt mal "Schweben einstellen" und zurück auf den Boden der Realität.

Ach so, eins noch an der Stelle. Erspart mir bitte:

Und Kanone? Hast du sie angesprochen?

Diese Frage liegt in diesem Thread ja nahe. Ich hab ein paar Worte mit ihr gewechselt, aber ich habe sie nicht zum Zwecke des Kennenlernens angesprochen. Warum, sei jetzt mal dahingestellt. Ich komme mir da einfach viel zu klein vor. Außerdem fände ich es anmaßend meinerseits.

So, Boden der Realität:

Es gibt Idealbilder. Sowohl optische, als auch menschliche.

.

...ihr hättet sie sehen sollen! Unglaublich!! x:)

Die Welt ist so ungerecht. :-( So ein Mädchen möchte ich mal kennenlernen! :°(

M_ascmhiXnen)kanone


"überrfüllen" heißt natürlich "übererfüllen".

m?arc-@anLton


Serafine

Also ich fühle mich so besser. Keine Sorge, meine Idealbilder, etwas davon habe ich noch, sind/waren nicht schlimm. Aber doch irgendwie hinderlich.

mWarc-axnton


Außerdem

haben Idealbilder den Nachteil, daß sie Menschen ausgrenzen, die für mich gut sein könnten.

MJonilka6x5


traeumer

HAst Du dich denn nicht gefragt, warum Du darauf abgefahren bist? Das hat doch mit Dir selbst zu tun und nicht mit dem Mann! Du hast was falsches erwartet!

Das glaube ich gar nicht mal, denn diese Art Enttäuschung geht ziemlich schnell, bevor sich Erwartungen aufbauen können. Das hat sich alles auf rein körperlicher Ebene abgespielt und das verpufft nach meiner Erfahrung manchmal sehr schnell, wie eben ein Traum, weil der Mann dann bei näherem Hinsehen das einfach nicht mehr auslöst.

Resigniert habe ich übrigens nicht, ich habe einen Weg gefunden, wenigstens für eine bestimmte Zeit oder dann und wann mit Männern, die mich total reizen, Sex zu haben. Das läuft dann manchmal total mies, aber auch super gut.

Aber eine richtige Beziehung geht irgendwie nie. Und mittlerweile steht das Thema auch nicht mehr so im Vordergrund.

Meiner Ansicht nach hat es mit einem selber zu tun, läuft über Projektionen. Das ist ein längeres Thema, nur, die Erkenntnis nutzt nichts, es wird, so ähnlich wie bei der Psychoanalyse, nicht einfach anders, weil man weiß, woher es kommt.

Mit Idealbild hat das eher weniger zu tun, denn zum Idealbild würden bei mir einige Charaktereigenschaften, Interessen etc. dazu gehören. Das, was ich meine, hat rein etwas mit der köperlichen Ausstrahlung zu tun, mit schierer Erotik.

S<era)fine


Monika65

Das glaube ich gar nicht mal, denn diese Art Enttäuschung geht ziemlich schnell, bevor sich Erwartungen aufbauen können.

Das versteh ich nicht. Wenn du enttäuscht bist, dann musst du doch unweigerlich Erwartungen gehabt haben. Ansonsten wär dir doch das, was passiert, vollkommen egal.

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