Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

A+lexTxx82


a.fish

Kann sein - die Frage ist, um welche. Unsterblich verliebt wird der mich ansprechende Mann noch nicht sein, so umwerfend ist mein Anblick nicht.

Seit wann geht es beim Erstkontakt ums verliebt sein? Es geht um die Kommunikation nonverbal und welche Wirkung sie auf dich hat.

Positiv verändert wird meine Laune von jenen Menschen, denen ich vertraue, gesetz dem Fall, sie sind in diesem Moment auch gut gelaunt.

Ahso jetzt kommen wir dem schon näher...Emotionen übertragen sich also?

Mh, die biochemische Erläuterung und oder lieber kurz halten? ;-D Emotionen entstehen u.a. in der Interaktion mit Menschen, beeinflusst durch Erfahrungswerten, eigener körperlicher u. psychischer Verfassung, den äußeren Umständen und vielen anderen Faktoren.

Diese pseudo Intellektuellen Antworten langweilen mich. Ich verweise auf das Inhaltsverzeichnis...

Nicht im böswilligen Sinne. Dennoch basieren die Regeln zum großen Teil auf dem Grundgedanken "Tue dies, damit jenes passiert".

Meine Güte wie kann man so penibel argumentieren? Wann beginnt bei dir die Manipulation? Du tust Tag täglich irgendwelche Sachen, wo du "Tue dies, damit jenes passiert". Bloß bei diesem Thema eckst du damit an. Frag mal deinen Freund was er alles getan hat, um dir zu gefallen. Ist das auch eine Art Manipulation? %-|

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So...keine Lust mehr darauf.

W;elt*enarchxitekt


fish

Dennoch basieren die Regeln zum großen Teil auf dem Grundgedanken "Tue dies, damit jenes passiert".

Völlig richtig. Und weißt du was? So ist es mit allen Dingen in dieser Welt. Wenn ich meinen Zahnarzt anrufe und um einen Termin bitte, dann bekomme ich den. Wenn du eine politische Diskussion mit einem Typen führst und der dich danach nochmal anspricht und er (oder ihr beide) es hinkriegt euch nochmal zu treffen, dann führt das zu eurer Beziehung. Prinzipiell hat jeder Mensch einen gewissen Handlungsspielraum. Jeder weiß grob, welche Handlungen welche Art von Reaktionen erzeugen. Manche laufen unbewusst ab, manche laufen bewusst ab. Wenn ich in Zukunft um 7:30, anstelle von 8:30 aufstehen will, dann muss ich meine alte Gewohnheit (den unbewussten Automatismus, den du hier so verteidigst) mit Bewusstheit erfassen und etwas daran ändern, indem ich mir tagtäglich in den Arsch trete.

Wenn ein Mann eine Frau sieht, die ihm gefällt, dann bleibt er in der Regel passiv. Warum? Weil das seine eintrainierte Verhaltensweise ist. Gesellschaftliche Konditionierung. Um diese schlechte Angewohnheit zu durchbrechen, muss er sie ganz bewusst erfassen und überlegen, was er daran ändern kann. Er muss seine Ängste überwinden und weil seine Angst ihn lähmt, muss er sich vielleicht auch mal was zurecht legen.

Du machst einen entscheidenden Fehler, wie so einige "Kritiker" in diesem Faden: Du nimmst an, dass es sowas wie "natürliches Verhalten" gibt und dass das, was hier gelehrt wird "antrainiert" ist. Das ist schlichtweg falsch. Es gibt kein "natürliches Verhalten" bzw. das, was man als natürliches Verhalten erkennt, sind all die unbewussten Prozesse, die man sich im Laufe seines Lebens eintrainiert hat, weil sie offenbar gut funktioniert haben. Und hier wird nichts antrainiert. Hier werden falsche Verhaltensweisen "abtrainiert", es wird also etwas entfernt, was den Handlungsspielraum in jeder Situation einschränkt. Außerdem werden Erfahrungen gesammelt, die das eigene Vorgehen bestärken. Man erkennt, dass etwas funktioniert und dadurch wird es zu "natürlichem Verhalten".

Themroc beschreibt lediglich den Prozess, weil er ihn bewusst erkannt hat. Das heißt aber noch lange nicht, dass es deswegen bewusst oder unnatürlich rüberkommt. Vielleicht in der Anfangsphase, während man eben versucht Dinge zu erkennen, aber viele Dinge werden zu natürlichem Verhalten. Ich könnte dir jetzt erklären, wie der Prozess des Zähneputzens abläuft. Würdest du dann auch glauben, dass ich unnatürlich bin, weil ich offenbar Bewusstheit über den Prozess des Zähneputzens habe? Als Kind musste ich diese Bewusstheit in der Tat aufbringen, um es zu lernen. Mittlerweile bin ich ganz gut darin mir automatisch die Zähne zu putzen.

Auch wenn dieser Faden eine reißerische Überschrift hat, so geht es letztendlich darum seine eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und seinen Handlungshorizont zu erweitern. Stell es dir als einen Tanzkurs vor. Man muss viel Zeit, Energie und Bewusstheit investieren, um ein grandioser Tänzer zu werden. Ein grandioser Tänzer tanzt aber nicht mehr mit Bewusstheit, sondern automatisch und was bleibt übrig? Der pure Selbstausdruck. Wenn er wirklich gut geworden ist, bleibt vor allem sein eigener Stil und seine "angeborene Natürlichkeit" übrig.

Wenn du also in der Disco rumsitzt und du mich anlächelst und ich auf dich zukomme und irgendwas sage, heißt das noch gar nichts. Oder doch, es heißt etwas: Ich habe mich an deinem Lächeln erfreut und mir war danach diese Form des Energieaustauschs auf andere Weise fortzusetzen. Vielleicht gefallen wir einander und man sieht sich nochmal, oder auch nicht. Das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Und woher weißt du denn, dass nicht gerade ein noch besserer Traumprinz auf der Matte steht? Du wirst ja sicherlich mal einen Freund vor deinem jetzigen Traumprinzen gehabt haben und damals dachtest du sicherlich auch, dass er dein Traumprinz ist oder nicht ;-) ?

WAelt1enafrc7hitexkt


sys

Im Moment befinde ich mich auf einem See und muß nur noch 5000 km schwimmen ...

Falsch, du musst sogar 10.000km schwimmen. Glaubst du wir sind hier bei Wünsch-dir-was? Es ist eben NICHT so, wie a.fish es gerne glauben würde: Münze rein, Coladose raus. Du solltest dich schonmal mit dem Gedanken anfreunden, dass das hier ein langer Weg ist mit vielen Höhen und Tiefen. Ich will dich aber nicht demotivieren: Ein paar Dates fallen schon nach sehr kurzer Zeit hier und dort ab.

Mit roten Faden meine ich , daß ich einen Teil- Erfolg habe , auf dem ich dann aufbauen kann .

Das würde mich ziemlich beruhigen . Kann dann beim nächsten Mal vieles besser machen.

Im Moment komme ich nicht über das erste Ansprechen hinaus . Habe ich gestern wieder gemerkt .

Dein Teilerfolg ist, dass Frauen sich nicht angewidert wegdrehen. Du hast schon etwas erreicht und darauf kannst du aufbauen. Vergiss doch mal dieses "über das erste Ansprechen hinauskommen". Das wird nicht funktionieren, weil du zu verkrampft bist. Das wird eines Tages ganz automatisch passieren, wenn du jetzt endlich mal anfängst Frauen zum Lachen/Lächeln zu bringen.

Gmull;ideg,gxl


WA

Du machst einen entscheidenden Fehler, wie so einige "Kritiker" in diesem Faden: Du nimmst an, dass es sowas wie "natürliches Verhalten" gibt und dass das, was hier gelehrt wird "antrainiert" ist. Das ist schlichtweg falsch.

:)^ Endlich. Mir wurde schon schlecht beim Lesen und mir haben echt die Worte gefehlt.

Als wäre es auch nur im Entferntesten natürlich, alles dem Zufall überlassen zu wollen. Außerdem ist es total pervers rational, sich bei der Partnersuche nur an Interessen, Gleichartigkeit oder weiß ich was noch für Müll zu orientieren, DAS ist doch oberflächlich. Dann hab ich ne Beziehung, in der alles bestens funktioniert, die einfach an sich "funktioniert", als Selbstzweck sozusagen, mir nutz sie aber insofern nichts, wie sie nur an der Oberfläche kratzt. Da such ich doch lieber unter den 723 potentiellen Frauen die richtige oder eine der richtigen aus, bei der nicht nur das passt, was für ne Beziehung oder politische Gespräche notwendig ist. Ich leb doch nicht dafür, ein Idealleben nach irgendner bescheuerten Vorstellung zu durchleben. Ist doch sowieso totaler Dreck an unsrer modernen Welt: sie ist derart komplex, dass es immer krasserer Rationalität bedarf (jetzt generell auf unser hochtechnisiertes, weit vernetztes Leben bezogen). Das auch noch auf alles andre übertragen zu wollen, nur weil sich das bei der pragmatischen Alltagsbewältigung als richtig erweist, wäre doch Quatsch.

Ich findes es übrigens wesentlich tiefgründiger, nach der Ausstrahlung, nach dem Aussehen, meinetwegen nach den Brüsten zu suchen, die mir gefallen. Das was meine Vorliebe ist, kommt von ganz innen, ist das, wie ich erlebt habe und erlebe, lässt sich nicht großartig reflektieren. Aber dann politische Interessen oder sonstige Themenbereiche, die ich mir irgendwo angelesen habe, die womöglich noch ein Thema wie Politik behandeln, das geradezu das krankeste Konstrukt ist, alles andere als "natürlich", DAS als Basis zu setzen, das finde ich unnatürlich und... keine Ahnung, mir stößt da einfach auf. Nicht übel nehmen ;-)

_"Them!roc_


a.fish

der Ton wird schärfer

Stimmt, das sind keine Leisetreter hier und der Fadentitel hat dich ja auch gewarnt. Hier wird Tacheles geredet, weil man den hilfesuchenden Männern anders nicht beikommt. Bitte sieh einen leidenschaftlichen Disput aber nicht als Beleidigung oder gar den Versuch dich zu vertreiben. Damit du das glaubst: deine Fragen (Anwürfe) haben eine Reihe erstklassiger Beiträge provoziert. Besten Dank dafür :)^

WAs Beitrag zu kultureller Prägung und Anpassung, und dem Begriff 'natürlich' auf diesem Hintergrund, gehört gedruckt. Da hat Ninova völlig recht. Übrigens: der Begriff 'Natur', wie wir ihn heute noch verwenden, stammt aus dem 18. Jahrhundert - gepoppt wurde allerdings schon vorher.

Ich will jetzt nochmal auf einige Vorstellungen eingehen, die durch deine Posts schimmern. Versuche aber, den Anschein des Angriffs zu vermeiden.

Ein populäres Missverständnis ist, dass der 'Aufriss' im Moment der Ansprache beginnt. Der berühmte 'Spruch'. Das ist absolut falsch. Da Kommunikation zu 80% non-verbal erfolgt, hat der Spruch ein schwaches Gewicht. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass ich dich erkennen kann, ohne mich dir zu nähern oder dich anzusprechen. Ich brauche dich einfach nur zu beobachten und weiß genug von dir, um zu entscheiden ob ich Interesse habe oder nicht. Ich überspitze: wenn ich dich eine halbe Stunde beobachtet habe, erfahre ich in den anschließenden drei Stunden Gespräch kaum Neues. Deine Körpersprache, die Klamotten, die Leute mit denen du dich umgibst: das alles sagt mir viel mehr, als die gefilterten Aussagen, die ich danach zu hören bekomme. Kommt einer und spricht dich an, weiß er längst mit wem er es zu tun hat. Von Beliebigkeit ist da keine Spur.

Mach dir mal den Spaß und schau dir das Treiben an. Im Club, auf einer Party. Es läuft wie auf Schienen. Und diese Gesetze gilt es zu erkennen. Nicht um zu manipulieren, sondern um endlich Klarheit zu schaffen und als Subjekt komplett zu werden. Manche Eltern sorgen dafür, dass schon die Kinder ausreichend auf diesem Gebiet Erfahrung sammeln. Und das merkt man diesen Leuten auch an. Die sind dann mit Mitte Zwanzig Virtuosen auf dem Gebiet und würden hier nie reinschauen. Vielen ist da etwas entgangen, und deshalb erledigen die das im Selbststudium. Mit Praktikum :-D

b+igge1rbaxng


@ Themroc Die Bemerkung über Eltern,

die ihre Kinder schon früh darauf vorbereiten...könntest du die wohl noch mal detaillierter ausführen ? Habe nämlich nicht wirklich verstanden, worauf du hinaus wolltest, finde das aber grundsätzlich sehr interessant.

aP.fisxh


Weltenarchitekt

Ersteinmal Danke für diesen Beitrag, solchen Input hab ich mir gewünscht. Ich hab ihn gestern schon gelesen und seitdem raucht mir der Kopf, wunderbar :-)

Völlig richtig. Und weißt du was? So ist es mit allen Dingen in dieser Welt.

Darüber habe ich beim und nach dem Verfassen meines Beitrags auch nachgedacht. Nicht das erste Mal, aber das erste Mal auf die Situation "Kennen lernen" gemünzt. Ich bin zu dem nicht ganze neuen Schluss gekommen:

Ich hasse den Gedanken, beeinflusst zu werden. Ich reagiere allergisch auf jede Form von Werbung, ich kann keine Geschenke annehmen, bei jeglicher Meldung in Presse oder Internet erfolgt erst einmal eine Recherche, wer das geschrieben hat und welche Interessen dahinter stehen könnten, Produkte, deren Verpackung in schönen, freundlichen Farben möglichst anziehend gestaltet wurde, werden schon erstmal gar nicht gekauft (oder doch, dann aber mit der grimmigen Gewissheit, dass ich den "Schwindel" durchschaut habe und es nur kaufe, weil es gerade im Angebot ist..doch, ganz bestimmt, das ist wahr.. :°(), es bereitet mir fast körperliche Schmerzen, wählen zu gehen, weil selbst die Partei, mit deren Program ich übereinstimme, alles daran setzt, dieses Program medienwirksam und gut verkäuflich darzustellen und damit eig. moralisch bei mir durchgefallen ist. Ich tue mich unheimlich schwer damit, Zuneigung zu zeigen, weil ich ja weiß, dass ich dann zurückgeliebt werde - aber das ist dann schließlich von mir provoziert, also nichts wert. (Zum Glück habe ich eine Beziehungsform gefunden, in der das kein Problem ist)

Ich möchte nicht beeinflusst werden und nicht beeinflussen. Ich möchte die Welt und die Menschen beobachten, erkennen, aber ich bin der Störfaktor, der das Bild verzerrt.

Und sowas hält mich nachts wach :-D Naja, wenn man keine Probleme hat usw.

Deinen Ausführungen über das sog."natürliche" Verhalten kann ich nichts entgegensetzen, _Themroc_ hat Recht, das gehört gedruckt. Es ist so, wie du es schreibst, ich will aber keine Einflussgröße im Lernen Anderer sein, so wie ich keinen Einfluss spüren möchte. Das Prinzip "Mensch" funktioniert genau so, wie du es beschreibst, aber genau das gefällt mir nicht. Du brauchst mir nicht schreiben, dass völlige Autonomie völligen Stillstand bedeuten würde, diesen schlimmen Verdacht hab ich selber ;-) Es ist ein ungelöstes Dilemma (ist das jetzt doppelt?).

Und woher weißt du denn, dass nicht gerade ein noch besserer Traumprinz auf der Matte steht? Du wirst ja sicherlich mal einen Freund vor deinem jetzigen Traumprinzen gehabt haben und damals dachtest du sicherlich auch, dass er dein Traumprinz ist oder nicht ;-) ?

In der Tat, hier muss ich sagen, dass ich ganz einfach einen Schnitt gesetzt und meine Optionen selbst eingeschränkt habe: weniger Entscheidungen, mehr Zeit zum Glücklich sein. Soll heißen, ich könnte mich natürlich weiter nach einer "besseren" Partie umsehen oder aber ich übe mich in einem einzigen Bereich meines Lebens mal in Zufriedenheit ;-) Warum sind die Mönche im Kloster so glücklich? Weil die morgens nicht überlegen müssen, was sie anziehen sollen.

@ Gullideggl

Ich weiß nicht direkt, wo sich unser Ansatz in der Partnersuche unterscheidet, bis darauf, dass wir sie an anderen Merkmalen festmachen.

Ich findes es übrigens wesentlich tiefgründiger, nach der Ausstrahlung, nach dem Aussehen, meinetwegen nach den Brüsten zu suchen, die mir gefallen. Das was meine Vorliebe ist, kommt von ganz innen, ist das, wie ich erlebt habe und erlebe, lässt sich nicht großartig reflektieren.

Genau das ist der Grund, weshalb die Einstellung des Menschen zur Welt mir wichtig ist. Weil meine Einstellung, meine Werte, das, was ich als richtig/falsch als wichtig erachte - welches sich in Teilen in einer politischen Richtung niederschlägt - von ganz innen kommt und auch wenn an der Oberfläche andere Interpretationen und Sichtweisen möglich, nötig und interessant sind, möchte ich einen Menschen als Partner, dessen grundsätzliche Werte mit den meinen übereinstimmen.

Diese Werte, dieses Gefühl habe ich mir nicht "angelesen", sondern sie machen meine Persönlichkeit aus. Die "Ausführung" in Politik, sozialen Engagement, persönlicher Lebensgestaltung, konkret zu bezeichnender Ansichten zu best. Themen ist soz. der Phänoytp. Der kann bekannterweise auch bei gleichem Genotyp variieren, aber er gibt zumindest schon mal wichtige Hinweise, also warum ist es "unnatürlicher" sich danach zu richten als nach der Größe der Brust?

@ _Themroc_

Stimmt, das sind keine Leisetreter hier und der Fadentitel hat dich ja auch gewarnt. Hier wird Tacheles geredet, weil man den hilfesuchenden Männern anders nicht beikommt.

Tacheles ist mir nur Recht :-) Schade finde ich allerdings, dass Alexx82 sich anscheinend irgendwie persönlich von mir angegriffen fühlt. Der Erfolg gibt ihm und dem Regelwerk doch Recht, warum meine allein von mir und meiner kleinen Welt ausgehenden Überlegungen ihn so aufregen, verstehe ich nicht.

Besten Dank für die Beiträge zurück, ich kann daraus wirklich so Einiges ziehen um meine Reaktionen besser zu verstehen.

Hier z.B.:

Ich überspitze: wenn ich dich eine halbe Stunde beobachtet habe, erfahre ich in den anschließenden drei Stunden Gespräch kaum Neues.

haben sich mir die Fußnägel gekräuselt. Ich denke, da hast du noch etwas angesprochen, was mich so negativ gegenüber Kennen-lern-Versuchen macht. Ich schrieb ja schon weiter oben, dass ich versuche, so wenig Außenwirkung wie möglich auszustraheln, um die Reaktion der Menschen auf mich nicht zu verfälschen. Ich versuche keine äußerlichen Zeichen zu tragen, die mich irgendeiner Gruppe zugehörig erscheinen lassen - geht aber natürlich schlecht, denn irgendwie muss ich ja aussehen.

Ich gehe nicht gern in Clubs, ich bin da nur öfter, weil mein Partner da gern hingeht. Ich bin dort nicht gerne, auf Grund dessen, was du später schreibst: es läuft alles wie auf Schienen.

Soziale Mechanismen sind leicht zu erkennen, wenn man das Auge darauf richtet. Und sie wiederholen sich immer und immer und überall und bei jedem. Voraussehbar, einprogrammiert, vorprogrammiert.

Ich will mich dem nicht unterwerfen - ich lehne es ab! So! Der Himmel ist blau? Nö, dagegen! ;-D

Spricht mich nun jemand an, dann

- hat er mich von der Position des Beobachters zum Beobachteten gemacht. Gruuuselig.

- unterstellt er mir, dass ich nach eben diesen Mechanismen funktioniere, was mich fuchsig macht, was er aber natürlich nicht wissen kann

- zwingt er mich in eine Situation, in der ich bewusst und - in meinen Augen - gegen mein eig. "natürliches" bzw. angestrebtes Verhalten agieren muss. Das bringt mich dazu, mich falsch zu fühlen und daher unterstelle ich ihm dasselbe.

Und am Ende kann ich mich der Frage von biggerbang anschließen. Magst du das näher ausführen? :-)

Gkullaidaegxgl


a.fish

Ich weiß nicht direkt, wo sich unser Ansatz in der Partnersuche unterscheidet, bis darauf, dass wir sie an anderen Merkmalen festmachen.

Nicht ganz. Der Unterschied liegt nicht nur darin, wie sich die Lebenseinstellung bei uns äußert, sondern der Hund liegt da tiefer begraben:

Ich hasse den Gedanken, beeinflusst zu werden.

ZACK!

Ich reagiere allergisch auf jede Form von Werbung, ich kann keine Geschenke annehmen

Da bist du mir insofern extrem ähnlich, als dass ich sowas eigentlich auch nicht mag. Nur dass bei mir die Allergie ausbleibt und ich Geschenke durchaus annehmen "kann", nur mach ichs nicht gern. Und ich denk da nicht an Manipulation.

Das ist jetzt etwas extrem:

Ich tue mich unheimlich schwer damit, Zuneigung zu zeigen, weil ich ja weiß, dass ich dann zurückgeliebt werde - aber das ist dann schließlich von mir provoziert, also nichts wert.

Was ist daran nichts wert? Darfst du nicht leben? Leben heißt unter aderem Interaktion, auf andere Wirken, andere auf sich wirken lassen, das heißt in Kausalketten zu treten, diese zu ändern oder neue anzuzetteln. Hast du Angst davor, etwas falsch zu machen? Ists für dich tatsächlich besser, jegliches Hervorrufen positiver Gefühle zu unterlassen, weil das Manipulation ist? Vielleicht hast du einfach zu große Angst, selbst anderen Menschen zu schaden, diese zu beeinflussen und womöglich tragen diese dann nen Schaden davon oder lernen gar daraus!?

Ich möchte nicht beeinflusst werden und nicht beeinflussen. Ich möchte die Welt und die Menschen beobachten, erkennen, aber ich bin der Störfaktor, der das Bild verzerrt.

Stichwort: Menschenauster... :-/

Und sowas hält mich nachts wach :-D Naja, wenn man keine Probleme hat usw.

Tu was dagegen, das geht so nicht. Find ich zumindest. Wenn ich nur ansatzweise solche Gedanken hab wie du, bin ich schon schlechte gelaunt, ist auf Dauer nicht gesund.

Was ich komisch finde: Du willst keinerlei Beeinflussung. Was du aber an dir selbst ständig manipulierst, gestützt auf den manipulierenden Umwelteinflüssen (Werbung, werbende Männer usw.), das ist noch wesentlich weitreichender. Und woher kommts? Von den Umwelteinflüssen, gepaart mit deinem Hass auf dieselben. Letztendlich kommts doch von außen. Was willst du also wirklich nicht, dich selbst nicht beeinflussen lassen oder andere nicht beeinflussen?

Die "Ausführung" in Politik, sozialen Engagement, persönlicher Lebensgestaltung, konkret zu bezeichnender Ansichten zu best. Themen ist soz. der Phänoytp. Der kann bekannterweise auch bei gleichem Genotyp variieren, aber er gibt zumindest schon mal wichtige Hinweise, also warum ist es "unnatürlicher" sich danach zu richten als nach der Größe der Brust?

Es wird durch das unnatürlich, was du als Gründe für deine Einstellung aufführst. Ich dachte mir schon irgendwas in die Richtung. Wenn du Interaktion in der Welt vermeiden willst, weil du weder manipuliert werden noch selbst manipulieren willst, ist das natürlich der beste Weg.

Übrigens orientiere ich mich nicht nur an Äußerlichkeiten. Aber das ist das erste, was ich seh. Und auch gewissermaßen KO-Kriterium: Wenns da nicht passt, kann ich mir mit der Person nichts über ne Freundschaft hinaus vorstellen. Bin da übrigens auch sehr flexibel. Und letztendlich entscheidet der Charakter, wie sie drauf ist und wie sie auch mich wirkt und ich auf sie. Das stellt sich sehr schnell beim ersten Date heraus, obs von der Wellenlänge her grob passt. Und dass der Rest auch passt, dafür hat die Auswahl davor schon gesorgt. Was ist daran schlimm? Unnatürlich? Was ist daran manipulativ?

Was ich nicht sagen wollte: dass die innersten Dinge die höchsten sind. Ich hab noch dermaßen viel Mist in mir, der irgendwann raus muss, da ist nicht alles gut. Aber wofür leb ich denn? Das wird nicht besser, wenn ichs einschließe und mich isoliere.

_{Them~rocx_


bigger und fish

Die Bemerkung über Eltern, die ihre Kinder schon früh darauf vorbereiten...könntest du die wohl noch mal detaillierter ausführen

Los geht's:

Das Regelwerk befasst sich mit einem kleinen (aber wichtigen) Teilaspekt des Themas 'Soziale Kompetenz'. In den letzten Jahren erleben wir eine Art Roll-Back was Veranlagung versus Aneignung hinsichtlich der Persönlichkeit eines Menschen betrifft. Das heißt, mit der zunehmenden "Popularität" genetischer Forschung werden Anlagen immer wichtiger in der Diskussion (Gewalt-Gen, Schwulen-Gen, ...). Bei der 'Sozialen Kompetenz' aber bin ich überzeugt, dass sie fast ausschließlich erworben ist.

Soziale Kompetenz müssen wir lernen, den Rahmen dafür stecken Familie und Schule (ein sozialer Raum, den Kinder und Jugendliche per Gesetz betreten müssen). Zunächst Familie: sind sich die Eltern der Schlüsselkompetenz bewusst, gestalten sie das Familienleben entsprechend: kommunikativ und verlässlich (im Gegensatz zu beliebig / verwahrlost). Sie machen die Kinder zu Akteuren. Sie können aber noch mehr tun: bewusst weitere Sozialkontakte für das Kind herstellen, die den Fundus an unterschiedlich Erfahrungen erweitern. Platt: Jugendgruppe, Sportverein, etc. Hier sind die Rollen erstmal nicht klar verteilt wie zu Hause, es stellen sich somit neue Anforderungen und ein anderes Lernprogramm.

Dieses umgehen mit und schließlich selbst gestalten wechselnder/neuer Situationen führt mit der Zeit zu einem erweiterten Repertoire beim Subjekt. Und wird Teil des Charakters der Person. Das - nun sind wir wieder bei WA und Gulli - wird dann von dir als authentisch ('natürlich') wahrgenommen. Wie aufs Fahrrad schwingen.

Wo Regeln für Interaktion gesetzt werden (jetzt sind wir zB bei der Schule), liegen die Schwerpunkte zunehmend auf integrativem, ausgleichendem Verhalten (Frauen-Quote im Grundschule-Lehrerzimmer: 98%). Das ist auch gut und schön, reicht aber nicht. Denn: man muss auch führen können. Willst du Präsident werden, musst du zuhören und vermitteln. Aber auch deinen Punkt rüberbringen und deine Interessen verfolgen können.

Es gibt aber noch ein Feld -neben der Politik - wo Führung gefordert ist: beim Frauen aufreißen (Bill Clinton, Nicolas Sarkozy, Willy Brandt: notorische Womanizer). Vergiss alle politisch korrekten Ansätze zu dem Thema, das ist Humbug. Es läuft seit vielen 100000 Jahren gleich, und es ist besser die Realität zu erkennen, als Luftschlösser zu bauen. Das jedenfalls empfehle ich. Und hier gehört das Regelwerk hin. Denn: die Rollen sind bei dem Spiel klar verteilt, und vom Mann wird einfach Initiative und Führung erwartet. Es wird vorausgesetzt, dass er das kann. Wie Reifen wechseln, Baum fällen, Zündung einstellen. Keine Diskussion. Und wie heißt es noch: "Wenn wir das nicht können, werden wir das üben!"

Fish: dass du vieles nicht begreifst mit dem wir uns hier rumschlagen, liegt ganz einfach daran, dass du als Frau einem anderen Programm folgst. Diese extreme Passivität und 'sich verstecken', wie du das hier schilderst, wäre keine Option für den Mann, der als solcher wahrgenommen werden will. Du kannst in deiner Komfortzone verharren, für die Jungs geht das nicht. Was deine Einstellung angeht, hat Gulli oben aus meiner Sicht viel Wahres geschrieben. Ok, danach hast du nicht gefragt ...

Wenn ich es mit einem so verkopftem Wesen zu tun hätte, würde ich Bildung und Kultur zur Seite legen und versuchen, den Höhlenmensch von der zu Leine lassen. Signale durch Ohren, Augen und Haut einschleusen, an der Großhirnrinde vorbei manövrieren, um dann per Kleinhirn und Rückenmark das vegetative Nervensystem System zu stimulieren. ;-)

_LThemr>ocx_


... von der Leine zu lassen ...

LOewifan


a.fish

Ich hasse den Gedanken, beeinflusst zu werden. Ich reagiere allergisch auf jede Form von Werbung, ich kann keine Geschenke annehmen, bei jeglicher Meldung in Presse oder Internet erfolgt erst einmal eine Recherche, wer das geschrieben hat und welche Interessen dahinter stehen könnten, Produkte, deren Verpackung in schönen, freundlichen Farben möglichst anziehend gestaltet wurde, werden schon erstmal gar nicht gekauft (oder doch, dann aber mit der grimmigen Gewissheit, dass ich den "Schwindel" durchschaut habe und es nur kaufe, weil es gerade im Angebot ist..doch, ganz bestimmt, das ist wahr.. :°(), es bereitet mir fast körperliche Schmerzen, wählen zu gehen, weil selbst die Partei, mit deren Program ich übereinstimme, alles daran setzt, dieses Program medienwirksam und gut verkäuflich darzustellen und damit eig. moralisch bei mir durchgefallen ist.

Es gibt eine grundlegende gegenseitige Abhaengigkeit zwischen Menschen. Kein Mensch kann ohne andere Menschen existieren. Der Baerenanteil unseres psychologischen Innenlebens inklusive all dessen, was sich ueberhaupt durch Sprache benennen laesst, kommt von anderen menschen (denn wir haben die Sprache von anderen menschen gelernt, jedes einzelne Wort).

Gegenseitige Beeinflussung gehoert zu den Grundbedingungen des Mensch-Seins. Da kommt keiner raus.

Wenn du mal ueberlegst: Als Kind warst du extrem abhaengig, deine Eltern und viele andere haben dich beeinflusst. Daran kannst du nichts mehr aendern. Aber ist es nicht irgendwie seltsam, dann heute, wo du erwachsen bist und einen viel besseren bewussteren Zugriff hast, Einfluesse von aussen, mit denen du dich weiterbringen und entwickeln koenntest, ausschalten willst? Damit gibst du den aelteren Einfluessen, die zu dir gekommnen sind, als du noch viel abhaengiger warst, und die in deinem (wie in jedem) Unterbewusstsein wirken, eine groessere Kraft.

(In der Politik ist es aehnlich; wenn man Demokrat ist, erkennt man an, dass eine gute Meinung nur dann Wirkung entfalten kann, wenn man in der Lage ist, andere davon zu ueberzeugen. Eine Partei, die ihr Programm nicht verkaufen kann, ist keine gute - weil einflusslose - Partei.)

Ich möchte nicht beeinflusst werden und nicht beeinflussen. Ich möchte die Welt und die Menschen beobachten, erkennen, aber ich bin der Störfaktor, der das Bild verzerrt.

Interaktion ist nicht "Verzerrung". Wir leben durch Interaktion. Wenn man Menschen nicht in ihrer Kommunikation erkennt, erkennt man sie gar nicht. Und wenn man nur in der Ferne bleibt, waehrend andere interagieren, dann ist man vor allem ... fern. Das ist keine gute Position fuer praezises Beobachten.

Ich tue mich unheimlich schwer damit, Zuneigung zu zeigen, weil ich ja weiß, dass ich dann zurückgeliebt werde - aber das ist dann schließlich von mir provoziert, also nichts wert. (Zum Glück habe ich eine Beziehungsform gefunden, in der das kein Problem ist)

Liebe und Zuneigung sind etwas zwischen Menschen. Dazu gehoert der Kontakt, und was waehrend des Kontaktes passiert.

OK, so sehe ich diese Sachen. Ich finde aber auch, an die

anderen:

Wenn a.fish nicht angesprochen werden will, dann ist das eben so. Das ist ihr gutes Recht. Da muss der ansprechfreudige Mann eben andere finden. Hilft ja nichts.

aM.fi\sh


Gullideggl

Danke für die Antwort. Auf die Aussagen zu meiner Einstellung einzugehen, würde, denke ich, endgültig vom Thema wegführen. Aber sei dir sicher, dass ich sie mit Interesse gelesen und bedacht habe.

Nur eines versteh ich immer noch nicht, den Unterschied zw. deiner und meiner Vorauswahl. Wir sind uns beide einig, dass im Endeffekt der Charakter passen muss.

Du vorsortierst nach Brüsten ( ;-) ), ich vorsortiere nach Weltanschauung. Nichts davon finde ich besser oder schlechter als das Andere, es sind nur unterschiedliche Kriterien.

Das stellt sich sehr schnell beim ersten Date heraus, obs von der Wellenlänge her grob passt. Und dass der Rest auch passt, dafür hat die Auswahl davor schon gesorgt.

Ganz genau. Aussehen ist nur einfach kein Kriterium für mich, wie der Mensch vor mir aussieht, beeinflusst Anziehungskraft und (sexuelle) Attraktivität für mich nicht. Seine Einstellung sehr wohl. Also handeln wir doch im Grunde beide gleich, was diesen Teil der Partnerwahl angeht.

_Themroc_

Wenn ich es mit einem so verkopftem Wesen zu tun hätte, würde ich Bildung und Kultur zur Seite legen und versuchen, den Höhlenmensch von der zu Leine lassen. Signale durch Ohren, Augen und Haut einschleusen, an der Großhirnrinde vorbei manövrieren, um dann per Kleinhirn und Rückenmark das vegetative Nervensystem System zu stimulieren.

|-o Da bekomm ich es ja glatt mit der Angst zu tun. Eine von der Leine gelassene a.fish hat die Welt noch nicht erlebt und ich glaub, das will auch keiner ;-D

Lewian

Danke für deine Gedanken zum diesem Thema. Dies hier:

Wenn du mal ueberlegst: Als Kind warst du extrem abhaengig, deine Eltern und viele andere haben dich beeinflusst. Daran kannst du nichts mehr aendern. Aber ist es nicht irgendwie seltsam, dann heute, wo du erwachsen bist und einen viel besseren bewussteren Zugriff hast, Einfluesse von aussen, mit denen du dich weiterbringen und entwickeln koenntest, ausschalten willst? Damit gibst du den aelteren Einfluessen, die zu dir gekommnen sind, als du noch viel abhaengiger warst, und die in deinem (wie in jedem) Unterbewusstsein wirken, eine groessere Kraft.

ist ein sehr interessanter Gedanke, den ich so noch nicht hatte. Allerdings will ich Einflüsse nicht komplett ausschalten - nur solche filtern und erkennen, die auf (unbewusste) Manipluation ausgelegt sind. Ich will Einflüsse haben, das habe ich zu allgemein geschrieben, aber ich will sie eben ganz bewusst auswählen und nur diese zulassen, die mich auch wirklich weiterbringen, nicht solche, die mich "benutzen" hin zu dem einen oder anderen Verhalten.

Viel Erfolg bei den Frauen und ein schönes Wochenende wünsche ich!

nwinovxa


-Stippvisite-

Wow, spannende Diskussion hier, tolles Niveau.

Lieber Fisch, ich hoffe, dass du noch mal irgendwann Mut fasst, dich auf das einzulassen, was auch ohne dein Zutun sowieso um dich herum abläuft: Das Leben, in all seinen Farben und Formen, so prosaisch es manchmal auch daherkommt...

Meine Reaktion auf die - wohl frauentypische - Angst vor Manipulation ist übrigens eine ganz andere als deine, vielleicht sogar sowas wie gegenphobisch: Ich MACHE - manchmal um jeden Preis. Bezogen auf Männer heißt das: ICH suche aus und spreche an (...das hat meist nix mit Aufreißen zu tun...aber auch schon mal ;-D).

Das ist natürlich ein ungewöhnliches Modell, soll aber nur kurz die Bandbreite dessen belechten, wie man mit unangenehmen Gefühlen alternativ umgehen kann.

@ WA

LEHRER haben also gesagt, dein Stil sei nicht gut? :-o :-o :-o

Wer in diesem Land hat eigentlich erlaubt, dass ausgerechnet Schmalspur-Germanisten wie unsere Deutschlehrer darüber entscheiden, wer schreiben kann und wer nicht?! Verflixt!!!!!! (Gibt hier gar nicht genug Ausrufezeichen...)

.

Dazu zwei Anmerkungen: Unter Text-Profis gelten zum Beispiel Lehrer als notorisch schlechte Stilisten: Hör dich in solchen Kreisen mal um.

Und in der Journalisten-Ausbildung ist dann auch der Begriff "Aufsatzstil" eins der unflätigsten Schimpfworte, mit denen man einen Text kommentieren kann.

.

Ich kann und werde dir sicher keinen Pulitzerpreis prophezeien - das wäre unseriös. Aber ich kann dich bitten, die These zu vergessen, ein Lehrer habe mehr Kompetenz im Beurteilen von Texten als ein Wüstenkamel in der Herstellung von Speiseeis.

Schönes Wochenende. Klasse, dass (fast) alle wieder da sind - außer MK... :-/

_LTheDmrozc_


fish

Zurück zum Kern. Es ist für den Mann, der ein Auge auf dich geworfen hat, völlig egal ob er romantisch verliebt, fasziniert von deinen politischen Ansichten oder scharf auf deinen Arsch ist. Er muss was tun. Sieht er außergewöhnlich gut aus, oder hat viel Geld, verdient das sogar auf der Bühne: dann hat er kein Problem. Hier geht es um die restlichen 95%, die - wenn sie passiv bleiben - in die Röhre schauen. Also haben sich einige gesagt: so geht das nicht weiter. Mit solchen Leuten hast du es hier zu tun.

Wir sprechen hier von einem Anbieter-Markt. Dein Verhalten - wie von dir geschildert - können sich nur diese (potentiellen) Anbieter erlauben. Die Nachfrager brauchen Initiative, Durchhaltevermögen und eine klare Vorstellung vom Ziel.

Topf/Deckel - Da findet sich schon was. Auch darum geht es nicht. Klar kann man immer den Kerl mit der Zange oder die Wärmflasche mit Ohren spielen. Was die Jungs hier sehen wollen, ist das Blitzen in den Augen der Frau. Wenn ich mal gut drauf bin und das was ich weiß auch praktiziere, kommt unweigerlich der Punkt, wo die Frau mich anfasst. Immer ändert sich dabei ihr Gesichtsausdruck. Um so etwas geht es mir. Um direkte, unvermittelte Anziehung.

Was dir fehlt, ist Selbstvertrauen. Lass den ganzen Frauen/Männer-Kram außer acht: da musst du ran, ist in anderen Bereichen noch viel wichtiger. Aber übe auch ein bisschen mit den Jungs: so haben wir alle mehr Spaß.

Ninova

... tolles Niveau ...

Ja, das geht mir auch zunehmend auf den Sack. ;-D

t3svuna+mi_xrev


The heart has its reasons which reason knows nothing of.

-- Blaise Pascal

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