Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

O'ptim\ismuxs


hrs-le - Du machst Dir aber sehr viele Gedanken. Hab ich auch mal. Ich habe aufgehört damit. Ich habe ein wesentlich leichteres Werkzeug für mich entdeckt. Meine Nase. Ich bin ein ausgeprägter Geruchsmensch. Ich muss jemanden gut riechen können. Und das funktioniert auf der Gegenseite eigentlich genau so. Egal ob das nun um Freundschaft oder eine erotisch gefärbte Beziehung geht. Was soll ich sagen? Bei mir funktioniert das phantastisch. Was nicht heisst, dass man oder auch frau sich nicht richtig durchschwitzen oder schmutzig machen darf. Gar nicht. Die Frage ist lediglich, ob es einen dann anwidert oder nicht, bezw. ob man was gegen die Geruchsemmissionen unternimmt oder nicht. Aber auch wandelnde Parfümerien sind bei mir nicht gefragt. Eben - ich muss einen Menschen einfach gut riechen können. Eigentlich ganz einfach. Und doch so schwer.

Ob Männer immer die Jäger sind, weiss ich nicht. Ich würde das gar nicht zu 100% unterschreiben. Manchmal sind sie durchaus auch Beute, merken es allerdings nicht. Es gibt da äusserst geschickte Damen auf diesem Erdball, die einen Mann glauben machen können, er sei der Drachentöter persönlich, dabei hat sie alles vorbereitet und er hat sich einfach vorbildlich verhalten. Ist Dir dieser Gedanke noch nie durch den Kopf geschossen?

_zTxhemr&oc_


WA / Optimismus / hrs-le

misch mich gleich ein ;-)

(Na WA, wieder nüchtern? Was hat der Amtsarzt gesagt? ]:D )

O>ptgimTismxus


Themroc - dann mische mal

_}Them*rxoc_


Also

Ich finde Opener, Routinen und den Rattenschwanz von Was tun? auch nicht entscheidend. Viel Kino oder den Paukenschlag zum Schluss (WA) scheint ja alles gegebenenfalls zu funktionieren. Der Grund dafür ist aus meiner Sicht, dass das Wie entscheidend ist. Die Frau ist bereit dich als Individuum zu nehmen und hat vielleicht weniger Scheuklappen, als gemeinhin befürchtet. Es darf eben nur nicht zum Bruch in der Authentizität kommen. Das geht am leichtesten wenn der Frame und die Persönlichkeit deckungsgleich sind (ala Optimismus).

Diese Erfahrung ist natürlich persönlich geprägt. Und da ich eher voran gehe (wurde schon als Draufgänger beschimpft), decke ich den Teil wohl automatisch ab und weiß nicht, wie ich als "Schüchterner" klar käme. Allerdings: bulldozern ist nicht.

Noch etwas dazu (WA):

Ich umarme sie gerne, drücke sie, küsse sie, berühre sie. Ihre Weiblichkeit, ihr Geruch und die Sanftheit ihrer Haut wirken betörend auf mich und ich kann gar nicht anders, als ihre Schönheit mit meinen Händen zu erforschen. Sie hingegen initiiert solche Berührungen weitaus weniger, ist aber nicht offensichtlich abgeneigt, wenn ich auf sie zukomme.

Neben Faulheit oder Hemmungen kann es auch folgendes sein: Sie nimmt deine unausgesetzten Avancen als Huldigung ihre Grandiosität und füttert Eitelkeit und Ego. Damit kannst du soviel nachschieben, wie du willst - es wird wenig zurückkommen, da es sich um eine Rollenverteilung handelt.

Das:

"Wenn ich zu viel an dir herumgrabbel, sag es mir!"

funktioniert garantiert nicht. Natürlich will sie, dass du gar nicht anders kannst, weil sie ja so toll ist. Aber das sollen episodische Ausbrüche sein, wo die Fetzen fliegen. Das andere riecht nach "am Rockzipfel hängen", auch ein wenig nach Abhängigkeit. Tut manchmal weh, aber das soll man sich verkneifen.

O$pti8miWsm?us


Neben Faulheit oder Hemmungen kann es auch folgendes sein: Sie nimmt deine unausgesetzten Avancen als Huldigung ihre Grandiosität und füttert Eitelkeit und Ego. Damit kannst du soviel nachschieben, wie du willst - es wird wenig zurückkommen, da es sich um eine Rollenverteilung handelt.

Ach - tatsächlich? :-/

Also die Frauen, von denen ich "weiss", dass sie Huldigungen etc. "brauchen", sieht das eher anders aus.

Ich tippe mal auf Schüchternheit. DAS kommt auch in der weiblichen Hemisphäre vor.

O%ptimxismus


"Wenn ich zu viel an dir herumgrabbel, sag es mir!"

Lässt immerhin die Option offen, dass sie es JETZT sagen könnte, falls sie sich sonst nicht traut. Aber in einem gebe ich Dir, themroc, Recht. Es ist nicht DER Bringer. Ich denke, ich würde es lassen (das zu sagen) und es etwas forscher versuchen, wenn sie das "Gegrabbel" nicht abgewiesen hat. Klara Avancen. Schritt für Schritt, schauen, was passiert, wie sie reagiert. Und dann entsprechend weiter machen oder die Hände davon lassen.

_\The)mrocx_


Naja, es geht ja in WAs Beispiel um die Post-Aufriss-Phase. Da ist ja Berühren an sich nichts besonderes mehr. Was es davor schon ist.

Bei "ein Wochenende zusammen verbringen" - vielleicht zum ersten mal - sollte man Klette auf alle Fälle vermeiden. Es sei denn, das kommt ganz klar auch von ihr. Dann wäre haushalten natürlich Schwachsinn.

O;ptCimismuxs


Die Post-Aufriss-Phase. Darüber habe ich mir noch nie wirklich Gedanken gemacht. Ich bin da wohl einfach zu blauäugig, obwohl ich nicht mal blaue Augen habe. Ich mach einfach, wonach mir der Sinn steht, in der Regel. Klar und geradlinig. Natürlich stürze ich mich nicht mit einem Tarzanschrei auf mein Gegenüber.

Erstes Wochenende zusammen - da sollte man schon im Vorfeld einige Ideen sammeln, damit man verschiedene Möglichkeiten - eben Situations-bezogen - hat.

Post-Aufriss-Phase - ist das eine Kreation von Dir oder habe ich die Entwicklung dieses Begriffs einfach verschlafen? Ich werde wohl wirklich alt.... :=o

W8elten;arc}hitekt


Danke Jungs für eure Beteiligung. Da ist doch 'ne Menge greifbares dabei.

hrs-le

Es geht darum, wenig Angriffsfläche zu bieten, dass etwas abgesagt oder verneint werden kann. Eine fremde Frau wird immer eher "Nein" sagen, als "Ja". Das ist empirisch belegt.

Okay, sie wird immer eher "Nein" sagen, als "Ja". Das kann ich nachvollziehen. Dennoch stellt sich die Frage, inwiefern eine bestimmte Formulierung dabei ausschlaggebend ist und wieviel das wie dazu beiträgt. Wenn ich ihr jetzt sage:"Event X an Tag Y um Z Uhr, komm doch mit!" kann sie genauso "Nein" sagen und wird es auch tun, wenn sie nicht so Recht von der Sache überzeugt ist. Die Angriffsfläche bietet sich beim Thema "Treffen" doch immer, weil es in der Natur der Sache liegt. Letztendlich macht man ein Treffen aus und sie kann zusagen oder absagen. Welche Worte man nun dafür findet, dürfte doch relativ irrelevant sein (was nicht gleichbedeutend ist mit "keinen Plan haben, was man überhaupt mit ihr machen soll).

Daher erscheint es sinnvoll, eine "alternative Realität" zu erschaffen.

Erscheint mir schlüssig. Ich werde ggf. darauf zurückgreifen.

Es geht nicht darum, den Frame auf Teufel komm raus beizubehalten (Stichwort Reframing), sondern nur, den Frame nicht durch Angriff zu verlieren.

Macht Sinn, ich habe mich da wohl in Details verloren.

Kann gut funktionieren, wenn Du sie im Kopf schon klargemacht hast.

Ich denke da sprichst du etwas sehr Wichtiges an. Der Kopf ist nunmal verdammt entscheidend und ich bin leider noch zu unfähig das in bestimmten Situationen einzuordnen. Ihr kennt die Gunwitch-Method, bei der es darum geht den sexuellen Vibe auf sie zu übertragen, indem man es einfach selbst fühlt und man sie will. Intention ist etwas verdammt wichtiges und ich kann an dieser Stelle eine Parallele zum Tango-Tanzen ziehen: die Intention ist spürbar, weil sich der Körper, der Gesichtsausdruck, die gesamte Körpersprache daran anpasst. Dadurch kann man beim Tango Spannung erzeugen. Man fasst die Intention einen Schritt nach links zu machen, fühlt bereits, wie man diesen Schritt macht, wartet aber noch ab. Man wartet noch einen Takt und noch einen Takt und dann entlädt sich die Spannung in den Seitenschritt. Das kann extrem geil sein und berauschend wirken.

Ich habe diese glasklare Intention in Bezug auf die Verführungskunst auch schon einige Male gespürt und es hat sich so angefühlt, als hätte ich sie einzig und allein dadurch verführt, weil ich sie wollte (jetzt müsste man nur noch immer glasklar fühlen können, was man eigentlich in jedem Augenblick will ;-)). Man könnte dieses Thema wahrscheinlich noch viel breiter treten, ich will es aber mal nutzen, um meine kleine Verwirrtheit weiter zu erörtern:

Neben Faulheit oder Hemmungen kann es auch folgendes sein: Sie nimmt deine unausgesetzten Avancen als Huldigung ihre Grandiosität und füttert Eitelkeit und Ego. Damit kannst du soviel nachschieben, wie du willst - es wird wenig zurückkommen, da es sich um eine Rollenverteilung handelt.

Die Frage, die sich mir stellt ist nun, ob es das in meinem Fall wirklich sein kann oder ob ich allein durch meine Intention (oder mein Innergame) sowas verhindere. Ich lasse mich nicht in eine Hündchen-Rolle zwängen und ich berühre sie in jedem Moment, weil ich es so will, weil es mir gefällt und ich tue es nicht, um unmittelbar etwas zurückzubekommen. Natürlich ist es schmeichelhaft für sie, das ist es mit Sicherheit, aber muss es deswegen schlecht sein? Eine Mann/Frau-Rollenverteilung bewerte ich durchaus positiv ;-)

Ich empfinde es als männlich, wenn man Geben kann, ohne etwas dafür zu verlangen und ich habe an und für sich gute Erfahrungen damit gemacht jede Menge zurück zu bekommen, wenn ich erstmal Gegeben habe.

"Wenn ich zu viel an dir herumgrabbel, sag es mir!"

funktioniert garantiert nicht.

Ich weiß, dass das nicht funktioniert und da liegt auch mein Problem mit direkten Ansagen. Solche Situationen lassen sich einfach nicht wirklich mit direkten Ansagen lösen.

Aber das sollen episodische Ausbrüche sein, wo die Fetzen fliegen. Das andere riecht nach "am Rockzipfel hängen", auch ein wenig nach Abhängigkeit. Tut manchmal weh, aber das soll man sich verkneifen.

Tja, genau das ist es nun. Ich hatte mich zwischendurch eben genau das gefragt. Wirkt es nach Abhängigkeit und "am Rockzipfel kleben" oder lässt sich das durch die richtige innere Einstellung verhindern? Auf der anderen Seite sieht hrs-le darin auch ein "Führung behalten".

Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich Spannung abbaut, wenn man sie oft berührt und dieses Quentchen Spannung dann für das Fetzenfliegenlassen fehlt. Das wäre weniger eine Betrachtung von Abhängigkeit/Unabhängigkeit sondern eine Messung auf der Skala "sexuelle Polarisierung". Viel Berührung schafft Vertrauen und Nähe (ich glaube es gibt sogar Studien, die die Anzahl der Berührungen zwischen Partnern damit in Verbindung bringen wie glücklich sie sind oder so ähnlich), wenig Berührung auf der anderen Seite erzeugt Spannung. Wobei es nicht so einfach ist. Viel Sex kann nervig sein und profan werden, viel Sex kann aber auch noch mehr anheizen. Wisst ihr was ich meine?

Bei "ein Wochenende zusammen verbringen" - vielleicht zum ersten mal - sollte man Klette auf alle Fälle vermeiden.

Ich denke, dass ich nicht den Eindruck einer Klette erweckt habe. Aber ein bisschen süchtig nach ihrer Weiblichkeit darf man als Mann doch sein, oder ;-) ?

Na WA, wieder nüchtern? Was hat der Amtsarzt gesagt?

Es hat aber auch bis zum Abend des Folgetages gedauert, bis ich wieder nüchtern war. So schlimm wars schon lange nicht mehr ;-)

Sorry Leute, wenn ich das Thema so aufbausche, aber es beschäftigt mich ;-) Ich muss zugeben, dass ich euch einige Informationen vorenthalte und wahrscheinlich ist das nicht der beste Weg, aber ich will anhand dieser Situation versuchen herauszufinden, worauf es denn nun wirklich ankommt. Es geht mir gar nicht so sehr um diese Situation im speziellen, sondern allgemein um Situationen, in denen man Unsicherheit verspürt, weil sie sich passiv/distanziert verhält.

Ich habe übrigens irgendwann mal angefangen zu Haushalten. Wir sind im Park spazieren gegangen und ich bin einfach neben ihr gelaufen, ohne sie zu berühren. Sie kam dann wieder etwas auf mich zu und hat sich subtil an mich geschmiegt, woraufhin ich sie wieder in den Arm genommen habe.

OKpti3miFsmxus


Hach - klingt das romantisch. Also, ich würde mal so aus der Ferne sagen (ohne besagten, verschwiegenen Hintergründe zu kennen), dass die Dame eigentlich doch recht deutlich "antwortet". Etwas schüchtern, aber deutlich. Merkst Du das denn gar nicht?

Sie kam dann wieder etwas auf mich zu und hat sich subtil an mich geschmiegt, woraufhin ich sie wieder in den Arm genommen habe.

DAS wäre doch ein idealer Zeitpunkt, um mal gewisse Dinge klar zu stellen. GLASKLAR! Aber wenn keiner von beiden sich traut, kann dieser Tango so lange weiter gehen, bis die Musik aus ist. Hoffentlich legt dann jemand eine neue Platte auf...

O6ptimiOsmuxs


Es hat aber auch bis zum Abend des Folgetages gedauert, bis ich wieder nüchtern war. So schlimm wars schon lange nicht mehr

DAS wirkt bei den meisten der Damenwelt ziemlich unsexy. Nicht mal James Bond ist mal blau. Und sie wollen doch einen Helden haben....

voerknalKlNteSie


_Themroc_

na, du lehnst dich ja ganz schön weit aus dem Fenster. ;-D

Ganz ungefiltert mein Eindruck (obacht, jetzt wird's schmutzig und anmaßend ;-) )

Du bist over-sexed und scharf wir eine Rasierklinge. Wie kann denn sonst sowas kommen:

das lasse ich jetzt mal unkommentiert so stehen und antworte darauf, wenn denn dann, per PN. ;-)

Wie so etwas kommen kann?

Ja bitte, was verstehst du denn unter Party bei mir am Samstagabend? Wieso kannst du nicht das tun, was sogar dein Sohn als normale Einladung einschätzt.

Du, es war tatsächlich eine ganz normale Party gemeint. Mit netten Leuten, Getränken und Musik. Und Knabberzeugs oder Speis. Mein Sohn war übrigens auch dabei. ;-) Und ehrlich gesagt hatte ich nicht dabei an wilde Sexorgien gedacht, wenn alle anderen Gäste den Weg nach Hause antreten. Das ist das Schöne. Ich will aber gar nicht bestreiten, dass Sex mir ungeheuer wichtig war und auch noch ist. Aber in diesem Falle liegt die Sache anders. Deswegen hatte ich ja auch den Gedanken, dass ich mich vielleicht gar nicht wirklich in ihn verknallt habe, sondern nur das Gefühl geniesse, dass er mir Anerkennung schenkt wegen meiner schöpferischen Ader. Und das vor versammelter Klasse. Das tat sooo gut. x:) Vielleicht verwechsel ich da etwas? Kannst du meiner weiblichen Logik wenigstens ein bisschen folgen? @:)

Und der Grund, warum ich es nicht tun kann, ist immer noch der, dass er der Lehrer meiner Kinder ist. Ich habe da leider diese natürliche Schamgrenze, die mich daran hindert. Und das Nichtwissen ob einer eventuellen Frau Deutschlehrer. ;-D

Dieser Konflikt lähmt dich, lässt dich erstarren.

damit hast du recht. :-/

Die einzige gültige Option für dich ist, dass er den Knoten durchschlägt, Es aufbricht, dich auf's Pferd hebt.

das mag sein, aber das gilt nur für diesen speziellen Fall, wegen der ungünstigen Konstellation.

Das ist - entschuldige - eine Unterstellung und sowieso irrelevant.

warum?

Also bitte: was machst du? Komm jetzt nicht wieder mit den Briefen, das gilt einfach nicht, weil es nicht die Ebene betrifft, die dich antreibt.

doch, es betrifft ja eben die Ebene, die mich antreibt. Die Leidenschaft zum Schreiben und die Gefühle, die er mit seinem Interesse dadurch angefacht hat. In mir gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern ganz viele Zwischentöne.

Das wird auf Dauer nicht die Lösung sein.

das wird sich zeigen. ;-)

hNrs*-le


WA:

Dein letzter Satz zuerst:

Ich habe übrigens irgendwann mal angefangen zu Haushalten. Wir sind im Park spazieren gegangen und ich bin einfach neben ihr gelaufen, ohne sie zu berühren. Sie kam dann wieder etwas auf mich zu und hat sich subtil an mich geschmiegt, woraufhin ich sie wieder in den Arm genommen habe.

Das ist genau das, was ich meine. Sowas ist auf der nonverbalen Ebene lösbar. Wenn Du die Körpersprache beobachtest, wirst Du alle nötigen Informationen bekommen.

Dennoch stellt sich die Frage, inwiefern eine bestimmte Formulierung dabei ausschlaggebend ist und wieviel das wie dazu beiträgt.

Ihr lebt in zwei verschiedenen Realitäten, habt unterschiedliche Wahrnehmungen. Du kannst nie wissen, wie etwas ankommt. Du kannst darüber mutmaßen und mit Bedacht vorgehen.

Wenn ich ihr jetzt sage:"Event X an Tag Y um Z Uhr, komm doch mit!" kann sie genauso "Nein" sagen und wird es auch tun, wenn sie nicht so Recht von der Sache überzeugt ist.

Richtig. Aber noch viel wahrscheinlicher wird sie hier nein sagen: "Hallo hier ist der XXX, erinnerst Du Dich noch an mich? Wir haben uns gestern in der Disse kennengelernt. Ich wollte Dich fragen, ob Du eventuell Zeit hast für ein Treffen......". Gähn. Zu 90% wird sie sagen: viel in der Schule zu tun, bla bli blup, frag nochmal nach Ostern.

Eine gut erzählte Geschichte, mit einem Bezug zu einem Ereignis, zu dem ich gehe, verbunden mit einer direkten Einladung, mich zu begleiten, hat eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit. Garantien gibt es nicht.

Die Frage, die sich mir stellt ist nun, ob es das in meinem Fall wirklich sein kann oder ob ich allein durch meine Intention (oder mein Innergame) sowas verhindere. Ich lasse mich nicht in eine Hündchen-Rolle zwängen und ich berühre sie in jedem Moment, weil ich es so will, weil es mir gefällt und ich tue es nicht, um unmittelbar etwas zurückzubekommen.

Du verhinderst die unerwünschte Hineinzwängung in eine Rolle vor allem, indem Du der Frau dann Aufmerksamkeit und Energie entziehst, wenn sie an einem bestimmten Punkt blockt. Dann sind eure Absichten nicht gleich und da Du nicht unbegrenzt Lebenszeit und Energie hast, musst Du diese anderweitig investieren. So lange sie Dich gut behandelt und ihr eine gute Zeit habt, die auch in Deinem Sinn verläuft und Du Grund zu der Annahme hast, dass sie die Zeit ebenso genießt, kannst Du investieren, wonach Dir gerade ist.

Ich empfinde es als männlich, wenn man Geben kann, ohne etwas dafür zu verlangen und ich habe an und für sich gute Erfahrungen damit gemacht jede Menge zurück zu bekommen, wenn ich erstmal Gegeben habe.

Gut. Ich habe nicht das Gefühl, dass Du Dich in dieser Sache verlierst und nicht in der Lage bist, sinnvolle Grenzen zu setzen. Darum geht es m.E.

Viele Männer lassen sich ja in die Freunde Schublade stecken, obwohl sie eigentlich was ganz anderes von einer Frau wollen und leiden dann. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. Eine ehrliche Freundschaft ist eine fantastische Sache, aber zwischen Männern und Frauen ist das wirklich schwer. In der Konsequenz lasse ich eine Frau fallen, wenn sie mich in die Freundschaftsschublade steckt, obwohl ich das nicht will. Ich weiß, dass diese Freundschaft nur zu sehr hohen emotionalen Belastungen auf meiner Seite führen würde.

Ich weiß, dass das nicht funktioniert und da liegt auch mein Problem mit direkten Ansagen. Solche Situationen lassen sich einfach nicht wirklich mit direkten Ansagen lösen.

Alles was körperlichen Umgang mit Frauen angeht, würde ich insbesondere am Anfang nicht verbal klären. Einfach behutsam vorwärts schreiten und auf die Reaktion achten. Wenn ihr etwas nicht gefällt, dann wird sie Deine Hand stoppen, oder sich leicht abwenden, oder sich etwas auf Distanz zu Dir bringen. Oder sie wird sagen, "lass das bitte, das geht mir zu weit (oder zu schnell)." Dann sagst Du, "Okay, wir können das später tun." Das ist dann ein selbstbewusster Umgang mit einer Situation, die ihr Unbehagen bereitet hat. Du unterstellst mit dem Verweis auf später nicht, dass es ihr grundsätzlich nicht gefallen hat, sondern dass nur der Zeitpunkt ungünstig war.

Ich kann Dir nur raten, alles über Körpersprache zu lesen, was Du in die Hände bekommen kannst. Und vor allem: beobachte Menschen, wie sie miteinander umgehen. Das ist der Schlüssel dazu, in vielen Situationen relativ genau zu wissen, woran man ist und somit Unsicherheit zu verhindern.

Wisst ihr was ich meine?

Im Grunde beschreibst Du ja da die Grundlage für die Spannung zwischen den Polen. Es geht immer um Nähe und Distanz und das Wechselspiel damit. Was man im Überfluss hat, erzeugt Völlegefühle, woran es mangelt, danach bekommt man Hunger. Also tut man natürlich gut daran, mit bestimmten Dingen zu haushalten oder auch mal freigiebig zu sein. Nicht aus egoistischen Motiven, sondern um das Spiel für beide aufzuladen.

Aber ein bisschen süchtig nach ihrer Weiblichkeit darf man als Mann doch sein, oder

Yupp. Jede Menge. Es gibt nichts schöneres als eine sehr feminine Frau, die sich ihrer Weiblichkeit sehr bewusst ist und damit umgehen kann.

Aber ob Du ihr Deine Sucht auf die Nase binden kannst, hängt von ihrer Persönlichkeit ab. Das kann auch schnell nach hinten losgehen.

Optimismus:

hrs-le - Du machst Dir aber sehr viele Gedanken. Hab ich auch mal. Ich habe aufgehört damit.

Dazu beglückwünsche ich Dich. Vielleicht mache ich das auch bald mal. Aber es geht um Erkenntnis. Nachzudenken ist gut, wenn man nicht heiß dabei läuft und aus dem ganzen einen Gewinn ziehen kann.

Ich bin ein ausgeprägter Geruchsmensch. Ich muss jemanden gut riechen können. Und das funktioniert auf der Gegenseite eigentlich genau so.

Ist nachvollziehbar, ich sehe das auch so. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, zu verstehen, was die Anziehung zwischen zwei Menschen ausmacht. Riechen ist dabei ein Aspekt. Aber bei weitem nicht der einzige.

Ob Männer immer die Jäger sind, weiss ich nicht. Ich würde das gar nicht zu 100% unterschreiben. Manchmal sind sie durchaus auch Beute, merken es allerdings nicht. Es gibt da äusserst geschickte Damen auf diesem Erdball, die einen Mann glauben machen können, er sei der Drachentöter persönlich, dabei hat sie alles vorbereitet und er hat sich einfach vorbildlich verhalten. Ist Dir dieser Gedanke noch nie durch den Kopf geschossen?

Mit Deiner Beobachtung hast Du gewiss Recht. Und wenn mich eine total scharfe Biene anmacht und flachlegen will, dann kann sie das gern tun, ich werde sie nicht daran hindern. Ich werde mich auch nicht darüber beschweren, dass ich sie nicht jagen durfte.

Auf der anderen Seite mag ich die Idee, meine Jägerqualitäten zu verbessern, um nicht darauf angewiesen zu sein, auserwählt zu werden. Da wartet manch einer lange Jahre.

OnptimUismyuxs


Eine ehrliche Freundschaft ist eine fantastische Sache, aber zwischen Männern und Frauen ist das wirklich schwer.

DAS sehe ich NICHT so. Ich pflege genau so eine Freundschaft. Schon ziemlich lange. Und sie funktioniert eben genau aus dem Grund so gut, weil absolut KEIN Erotikfaktor mitspielt.

Aber ich habe schon verstanden, was Du damit sagen wolltest.

Riechen ist dabei ein Aspekt. Aber bei weitem nicht der einzige.

Unterschätze Deine Nase nicht. Manchmal ist sie genauer, als das ganze Drumherum. Denn die Nase ist fähig (menschlich natürlich unbewusst) Veränderungen in der Hormonlage des Gegenübers zu erschnuppern. Wir haben nur verlernt, darauf zu "hören".

Und wenn mich eine total scharfe Biene anmacht und flachlegen will, dann kann sie das gern tun, ich werde sie nicht daran hindern. Ich werde mich auch nicht darüber beschweren, dass ich sie nicht jagen durfte.

Nein, so meinte ich das nicht. Es gibt Frauen, die so raffiniert sind, dass Du noch immer denkst, Du hättest die Beute erlegt, obwohl letztendlich DU die Beute warst.

v$erknWa)llteSie


Und sie funktioniert eben genau aus dem Grund so gut, weil absolut KEIN Erotikfaktor mitspielt.

genau das ist die unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Freundschaft zwischen zwei Geschlechtern. Habe ich auch schon erlebt, aber selten. Bei den anderen ging es nur eine gewisse Zeit lang gut. Dann stellte sich Eifersucht und Neid ein. Danach kannst du es abhaken, leider. Denn Gefühle hast du ja für den Menschen trotzdem, wenn auch nur platonisch. Und traurig hat es mich auch jedes Mal gemacht. Aber da müssen wir alle durch. ;-D

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