Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

SRcohwargzerwTee


Aber zum Beispiel indem er ehrlich ist, sich an Abmachungen hält und wenn das nicht möglich ist, weil sich irgendwas ergeben hat, das auch so kommuniziert. Dass er einen nicht erdrückt und nur noch klettenmässig klebt (das wäre ja schon Kontrolle), etc.

Damit bin ich einverstanden, ist eine gute Beschreibung, wie man sich verhalten müsste, damit das Gefühl der Sicherheit sich frei entfalten kann :-)

aS.fxish


Sicherheit (materiell, aber vor allem emotional) herzustellen - wozu man als Mann naiverweise geneigt sein könnte - ist der Weg zum erotischen Rentnerdasein. Ich kann Männern nur raten: "Halte sie auf den Zehenspitzen".

Zur sicher überschäumenden Freude aller Beteiligten, möchte ich zu diesem Satz auch noch etwas sagen:

Ich schätze, das ist wieder der Unterschied zwischen Kennenlernen und Beziehung halten. Beim Kennenlernen ist das Neue, Unbekannte, schwer Einschätzbare ein Attraktivitätspunkt, weil es nach Abenteuer riecht und man sich dafür gerne ein bisschen auf die Hinterbeine stellt.

Um aber den Sprung in eine Beziehung zu tun (so man denn will) muss man einiges von sich preisgeben und sich einschätzbar machen. Nicht völlig vorhersehbar - aber ein Mann, der sich weiterhin nebulös und für mich uneinschätzbar verhält, ist im Endeffekt ein Mann, auf den ich mich nicht vollends verlassen kann.

Und das ist eine Qualität, die in einer Beziehung eine große Rolle spielt - beim Kennenlernen und fuck-buddy-Dasein eher nicht (was ja wohl auch mitunter der Reiz dieser Beziehungsform ist, no strings attached).

Sich einschätzbar und erkenntlich machen, birgt natürlich immer das Risiko, dass der Anblick dem Gegenüber nicht so zusagt. Das kann passieren und ist sicherlich ein Angstfaktor, wenn man letztendlich versucht, eine Beziehung einzugehen.

Ich stimme ja zu, dass Erotik von Überraschung lebt. Aber um überrascht zu werden, muss ich ja erstmal ein Bild vom Gegenüber haben, von dem dieses überraschende Verhalten dann eben abweicht. Ich bin sehr wohl der Meinung, dass sowohl Mann als auch Frau des Öfteren einen freundlichen Kniff in die Rippen braucht, um vom manchmal allzu bequemen Beziehungssofa aufzuschrecken - aber ihm oder ihr permanent den Stuhl unterm Hintern wegzuziehen, ist einer langfristigen Beziehung und der Schaffung gegenseitigem Vertrauens auch nicht zuträglich.

OFptimGismxus


Lewian

Ich denke nicht, dass sie Dich ausbremst. Wie gross ist denn der Altersunterschied? Könntest Du ihr Vater sein? Oder in welchem Rahmen muss ich mir das vorstellen?

Dass sie die Stelle erst antreten will, kann mehrere Gründe haben. Aber alles wären Vermutungen.

Ich nehme an, Du hast ihre Telefonnummer oder Mailadresse oder sowas. Mach Dich mal schlau, ob es nicht irgendwas gibt, das im weitesten Sinne mit ihrem (Eurem?) Beruf zu tun hat. Das kann durchaus eine Ausstellung, ein Konzert, ein Kinofilm ( ;-) ) oder sonst was sein. Und DAS bringst Du ihr begeistert vor und fragst sie, ob sie Dich begleiten würde.

Meinst Du, das könnte funktionieren?

_]TheJmroxc_


SchwarzerTee

Zweitens wollen die Frauen, dass ein Mann sich sicher in ihrer Gegenwart fühlt und nicht, dass er das Gefühl der Sicherheit für sie verschafft.

Das würde ich auch so sehen. Ein Mann sollte beim Kennenlernen Sicherheit in dem Sinn vermitteln, dass er weiß was er tut und will. Was ich meinte, war danach. Sicherheit in Form von Zusicherung, Versicherung, Persilschein. Das sehe ich kritisch. Ein wenig Unwägbarkeit und Spannung sollte bleiben.

Drittens können die Frauen ohne Gefühl der Sicherheit, gar keine erotischen Gefühle empfinden.

Das glaube ich überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Interesse wecken heißt Leben in die Bude bringen. Glaubst du, dass der schwitzende Gerüstbauer Gefühle der Sicherheit vermittelt, wenn er seine Cola-Light trinkt und die Büro-Schnecken zum Fenster stürmen?

ist ein guter Tipp, wie man seinen Hund behandeln sollte, nicht seine Frau

So etwas würde ich nie sagen!

Optimismus

Wenn sie emotionale Sicherheit fehlt, wird sie sich niemals wirklich im erotischen Sinne so fallen lassen, dass Du sie in die Sterne schiessen kannst.

Ich kenne beides, Abschuss mit und ohne Netz. Ich habe allerdings auch schon den Verlust an Attraktion zu spüren bekommen, in einer emotional stabilen Beziehung. So nach dem Motto: "Was nix kost (im übertragenen Sinn), das ist auch nix." Hier tute ich aber mal in dein Horn: bei einer anderen war es eher so, dass sie mit zunehmender Vertrautheit sich auch auch weiter öffnete (sexuell).

Du bist es nur nicht gewohnt, dass Dir dauernd jemand widerspricht. Kann das sein?

Wie, "kann das sein?" ? Natürlich ist das so. Meist ist kein Kraut gegen meine Argumente gewachsen. Mit den Füßchen stampfen zähl ich jetzt mal nicht mit.

ABER - wenn man dann krampfhaft am einstudierten Drehbuch festhält

Von sowas redet hier niemand

Und "das Ding" hält sich nicht von alleine fit.

Sechs, setzen und [[http://de.wikipedia.org/wiki/Morgendliche_Erektion#Ursache nacharbeiten]]

Lewian

Und unabhaengig davon, wuerdet ihr ihr Verhalten als "Ausbremsen" interpretieren?

Nein, absolut nicht. Das Verhalten ist völlig normal, wenn man Anlass und Ablauf bedenkt. Bis jetzt kann man nichts weiter dazu sagen.

macht es eigentlich Sinn, von mir aus mit irgendwas zu kommen in der Zwischenzeit (z.B. Einladung zu irgendeiner Sache wie Kino, jaja ich weiss ;-), aber ein kulturelles Ereignis ergaebe irgendwie einen guten Vorwand, nicht zu warten, bis sie sich wieder meldet), oder warte ich besser, bis sie sich wieder meldet?

Du kannst ganz beruhigt warten, wie verabredet. Wenn sie Lust hat dich zu treffen, wird sie sich melden. Aber auch, wenn sie es für nützlich hält, den Kontakt aufrecht zu erhalten. Was es ist, findest du später raus.

Vorpreschen ist aber auch kein Problem, vorausgesetzt, dein "kulturelles Ereignis" lässt sich leicht mit ihren Interessen verbinden. Dann ginge so etwas: "Sehe gerade, die Wildecker Herzbuben kommen am Samstag. Sie lieben doch das Volkstümliche, Lust mitzukommen?"

von ihr aus sieht es evtl. mehr oder weniger wie unser "normaler Rhythmus" aus, alle paar Wochen mal einen kleinen Plausch zu haben...

So ein normaler Rhythmus ist doch eine tolle Situation, um darauf aufzubauen. Macht es doch viel unverkrampfter. Ich würde mit ruhiger Hand den Kontakt intensivieren, bzw. ausprobieren, ob sie das auch möchte.

a.Fish

Zur sicher überschäumenden Freude aller Beteiligten,

:-D

Ich schätze, das ist wieder der Unterschied zwischen Kennenlernen und Beziehung halten. Beim Kennenlernen ist das Neue, Unbekannte, schwer Einschätzbare ein Attraktivitätspunkt, weil es nach Abenteuer riecht und man sich dafür gerne ein bisschen auf die Hinterbeine stellt.

Amen! Kurz, bündig, fundiert. :)^ Ich frage mich wirklich, wie man das in Frage stellen kann.

Um aber den Sprung in eine Beziehung zu tun (so man denn will) muss man einiges von sich preisgeben und sich einschätzbar machen. Nicht völlig vorhersehbar - aber ein Mann, der sich weiterhin nebulös und für mich uneinschätzbar verhält, ist im Endeffekt ein Mann, auf den ich mich nicht vollends verlassen kann.

Nebulös, schwer einzuschätzen oder gar sprunghaft? Nein, das meine ich natürlich auch nicht. Aber zuverlässig in seiner inneren Unabhängigkeit und potentiellen Mobilität. Schwer zu beschreiben.

Sich einschätzbar und erkenntlich machen, birgt natürlich immer das Risiko, dass der Anblick dem Gegenüber nicht so zusagt.

Richtig, aber das muss sein. Also Zweideutigkeiten ausräumen, erkennbar bleiben. Klar, das Ergebnis davon ist nicht immer angenehm.

einen freundlichen Kniff in die Rippen braucht, um vom manchmal allzu bequemen Beziehungssofa aufzuschrecken

Jepp. So jedenfalls meine Erfahrung.

SDchwagrzxerTee


Das glaube ich überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Interesse wecken heißt Leben in die Bude bringen. Glaubst du, dass der schwitzende Gerüstbauer Gefühle der Sicherheit vermittelt, wenn er seine Cola-Light trinkt und die Büro-Schnecken zum Fenster stürmen?

Ok an diesem Punkt müssten wir weiter darauf eingehen, was ein Gefühl der Sicherheit eigentlich ist... ich glaube Sicherheit ist kein eigenes Gefühl, es ist nur die Abwesenheit von unangenehmen Gefühlen wie Angst oder Zweifel. Andererseits ist Vertrauen meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Gefühl und ist die Voraussetzung für den eigentlichen Sex.

Also der "Gerüstbauer" in diesem Kontext wird nicht als Person gesehen, sondern als sexuelles Objekt. Und die "Büro - Schnecken" würden dann möglicherweise schon davon sexuelle erregung spühren, weil sie sich ziemlich sicher fühlen, hinter der Glasscheibe ;-D

Aber ich glaube nicht, dass sie auch wirklich sex mit dem Mann haben würden ohne ihm wenigstens einbisschen zu vertrauen.

a..f4ish


@ Themroc

Ich frage mich wirklich, wie man das in Frage stellen kann.

Ich frag mich gar nichts mehr. :-D Nein, stimmt nicht. Aber ich fürchte, sehr viele Menschen haben wirklich noch nicht darüber nachgedacht, dass das zwei grundlegend verschiedene Situationen sind. Man siehe nur mal wieder den neuen "Wie werde ich kein netter Kerl"-Thread oder auch aktuelle Erlebnisse in meinem Bekanntenkreis - rinn in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. %-| "Muss Liebe schön sein", kommentiert mein Freund. Für mich hat so ein Rumgekasper nicht viel mit Liebe, sondern ganz viel mit mangelnder Selbstreflexion zu tun. Und mit zuviel Disney!

Nebulös, schwer einzuschätzen oder gar sprunghaft? Nein, das meine ich natürlich auch nicht. Aber zuverlässig in seiner inneren Unabhängigkeit und potentiellen Mobilität. Schwer zu beschreiben.

Konsequenz im Handeln - hoffentlich begründet in Konsequenz im Fühlen - gibt einem Konturen, an denen man sich orientieren (und aus reiben) kann.

Bei meinem Freund kann ich mich darauf verlassen, dass ich mich bei gewissen Dingen nicht auf ihn verlassen kann. ;-) Das ist schon okay so. Da weiß man, woran man ist.

Sprunghaftigkeit - das Wort hat mir vorhin gefehlt, Danke. :)z

Aber auch ansonsten gefestigte Menschen können mE mit zu häufigen "Spielchen" viel kaputt machen. Es ist natürlich nur meine Auffassung, aber für mich muss eine Beziehung auch ein Rückzugsort sein. Wo man sich mal ausruhen kann, ohne auf der Hut sein zu müssen. Spielen ist ganz witzig, aber es ist auf Dauer auch anstrengend und im falschen Moment geradezu zermürbend. Sicherheitsbedürfnis, Frau, q.e.d. ;-D

Die hohe Kunst ist wohlm zu erkennen, was wann angesagt ist.

Zum Cola-konsumierenden Bauarbeiter: Wiederum nur meine Auffassung, aber für mich ist ein bissl fickerig sein nicht mit Erotik gleichzusetzen.

S$chw\arzerNTee


Andererseits ist Vertrauen meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Gefühl und ist die Voraussetzung für den eigentlichen Sex.

Hah da muss ich mir doch gleich selbst widersprechen. ;-D

Ich glaube Vertrauen ist auch keine Gefühl, sondern ein Zustand, wo man mehr oder weniger weiß welche Gefühle der Partner hat.

Manchmal ist es echt schwer etwas mit Worten zu beschreiben, was sich eigentlich auf einer anderer Ebene abspielt ....

_6T>hemrOoc_


ich hatte hier schon mal recht länglich die Gravitationskräfte zwischen Mann und Frau aus meiner Sicht beschrieben und die in "Begehren", "verliebt sein" und "Liebe" aufgeteilt, weil ich anders der Sache nicht beikomme. Die Dinge überlagern sich, das macht es so schwer zu fassen. Dabei ist das Begehren - oder es zu wecken - für mich von zentraler Bedeutung, ob beim Aufriss oder in der Beziehung. Ohne das läuft gar nichts. Begehren braucht aber kein Vertrauen oder Sicherheitsgefühl. Im Gegenteil, egal was ich erlebe oder lese: Distanz scheint der Schlüssel zur (erotischen) Anziehung.

SchwarzerTee

Aber ich glaube nicht, dass sie auch wirklich sex mit dem Mann haben würden ohne ihm wenigstens einbisschen zu vertrauen.

Ich bin mir nicht sicher, dass sich deinen Ansatz überhaupt verstehe. Wenn es so ist, teile ich die Ansicht aber nicht. Natürlich wird ein Sex-Kontakt vermieden, wenn Gefahren davon ausgehen könnten (platt: kein Kondom zur Hand). Das bedeutet aber doch nicht, dass der Kontakt eigentlich gewünscht wäre. Dieser Wunsch wird nicht durch vertrauensbildende Maßnahmen ausgelöst.

a.fish

Nein, stimmt nicht. Aber ich fürchte, sehr viele Menschen haben wirklich noch nicht darüber nachgedacht, dass das zwei grundlegend verschiedene Situationen [ Kennenlernen und Beziehung halten ] sind.

Eben. Da wirken unterschiedliche Kräfte und die Spielregeln ändern sich auch. Ohne "Überbleibsel" aus der ersten Phase (Attraktion) läuft sich die Beziehung tot, zum Kennenlernen braucht man aber keine "Beziehungskünste".

mangelnder Selbstreflexion zu tun. Und mit zuviel Disney!

:)^

aber für mich muss eine Beziehung auch ein Rückzugsort sein. Wo man sich mal ausruhen kann, ohne auf der Hut sein zu müssen.

Das ist wohl der spezielle Reiz und das finde ich auch positiv und wichtig. Wenn es dann aber mehr und mehr Richtung "faule Haut" geht, ist das Ende nah. Ich meine auch nicht Spielchen, sondern klare Grenzen und eigene Ambitionen. Die beim anderen kennen zu lernen, das war doch das Spannende. Sind sie weg, ist die Spannung weg.

für mich ist ein bissl fickerig sein nicht mit Erotik gleichzusetzen.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt ;-)

a#.fxish


@ Themroc

Ich meine auch nicht Spielchen, sondern klare Grenzen und eigene Ambitionen. Die beim anderen kennen zu lernen, das war doch das Spannende. Sind sie weg, ist die Spannung weg.

Weg .. im Sinne von bekannt? Ich denke eigentlich nicht, dass das passieren kann. Einfach weil kein Mensch heute derselbe wie gestern ist. Natürlich schmeißen wir nicht jeden Tag unser komplettes Wertessystem über Bord, aber neuen Input bekommen wir ständig. Um immer derselbe zu bleiben, muss man entweder über eine sehr gut trainierte Ignoranz verfügen (was ich niemandem absprechen möchte ;-D) oder tot sein.

Das Problem sehe ich eher darin, dass man den Partner nicht mitnimmt auf seinen Wegen. Sondern "die Beziehung" als feststehende Institution sieht und die eigene Entwicklung sozusagen vor der Haustür stattfindet. Und dann trifft man sich am Esstisch wieder und erkennt sich plötzlich nicht mehr. Oder redet nur noch über Sonderangebote und den Feierabendverkehr - vielleicht, weil man die Welt tatsächlich so erlebt und gar nicht bewusst wahrnimmt, wie ..wunderlich die Welt um uns herum ist. Oder sich aus Müdigkeit und Frustration davon abgewendet hat.

Da hakt es dann aber nicht am Partner, sondern daran, wie man sein Leben begreift und erlebt.

Wobei man sicher eine größere Aufmerksamkeit aus einem anderen Menschen herauskitzeln kann - aber ich habs schonmal anderswo geschrieben: im Grunde möchte ich nicht als Coach für die persönlice Entwicklung meines Partners fungieren. Vielleicht, weil ich mit meiner eigenen noch zuviel zu tun hab oder weil ich schlicht zu faul dazu bin.

Zur Erotik schreib ich sicher nachher noch was - aber gerade müsste ich eigentlich dem Herrn Munzinger zuhören (falls der Name jemandem etwas sagt) und da kommt irgendwie wenig sinnliche Stimmung auf - vielleicht sollte ihm jemand eine Cola spendieren?

SLchwar_zerTxee


Ich bin mir nicht sicher, dass sich deinen Ansatz überhaupt verstehe. Wenn es so ist, teile ich die Ansicht aber nicht. Natürlich wird ein Sex-Kontakt vermieden, wenn Gefahren davon ausgehen könnten (platt: kein Kondom zur Hand). Das bedeutet aber doch nicht, dass der Kontakt eigentlich gewünscht wäre. Dieser Wunsch wird nicht durch vertrauensbildende Maßnahmen ausgelöst.

Ich sehe schon, wir denken in völlig unterschiedlichen Konzepten, und unterschiedlicher Zeitauflösung. Ist aber leztendlich egal, ich bin nach wie vor der Ansicht, dass die Ehrlichkeit wohl der am besten passende Begriff ist, wenn man den Erfolg aller zwischenmenschlichen Beziehungen auf einen gemeinsamen nenner bringen möchte :-)

_rTqhemcrocx_


a.fish

Weg .. im Sinne von bekannt?

Nein, im Sinn von ... weg. Ich beobachte Pärchen, bei denen die Grenzen ständigen Erosionsversuchen ausgesetzt sind. Falsch verstandener Wunsch nach (oder Demonstration von) "Harmonie" und "Verständigung". Endstadium: Partner-Look. Eigene Ambitionen (vielleicht nur Hobbys) werden auf Eis gelegt.

Das Problem sehe ich eher darin, dass man den Partner nicht mitnimmt auf seinen Wegen. Sondern "die Beziehung" als feststehende Institution sieht und die eigene Entwicklung sozusagen vor der Haustür stattfindet. Und dann trifft man sich am Esstisch wieder und erkennt sich plötzlich nicht mehr. Oder redet nur noch über Sonderangebote und den Feierabendverkehr

Treffer, das ist mir auch schon passiert.

im Grunde möchte ich nicht als Coach für die persönlice Entwicklung meines Partners fungieren. Vielleicht, weil ich mit meiner eigenen noch zuviel zu tun hab oder weil ich schlicht zu faul dazu bin.

Letzterem Verdacht würde ich mal nachgehen. Neben der Bequemlichkeit oder dem berechtigtem Wunsch, so eine Verantwortung nicht zu übernehmen, spielen vielleicht auch noch Macht-Optionen eine Rolle.

Herrn Munzinger

???

L3ewnian


Optimismus, themroc

Merci fuer die Antworten. (Wenn noch mehr Leute was schreiben, ich beschwer mich nicht...)

Das Mittagessen war gestern, heute habe ich darueber geschrieben und schon mal ein besseres Gefuehl bei der Sache, sehr gut. Was ich mache, weiss ich noch nicht. Mal sehen, ob ich einen Anlass finde, der mehr oder weniger "wie die Faust aufs Auge" passt.. das Gute an der Situation ist ja wirklich, ich kann im Prinzip auch einfach abwarten.

Wie gross ist denn der Altersunterschied? Könntest Du ihr Vater sein?

Sagen wir so... im Prinzip schon, wenn ich ziemlich frueh angefangen haette.

"Sehe gerade, die Wildecker Herzbuben kommen am Samstag. Sie lieben doch das Volkstümliche, Lust mitzukommen?"

Ha..ha..haaaah... sicher doch... :p>

K(uhlixo


Lewian

Das meiste wurde eh schon gesagt, die Idee von Themroc mit dem Ereignis, was an einem speziellen Tag ist, und wo du mit ihr unbedingt "hinmusst", finde ich sehr gut.

Sollte sowas gerade nicht stattfinden, dann warte ab, beschäftige dich anderweitig, wenn sie es nicht will, wird der Kontakt auch nicht abbrechen.

Sollte sie in 2-3 Wochen immer noch kein Lebenszeichen von sich gegeben haben kannst du ja mal nachhaken.

Optimismus

Wann wirst Du Kontakt mit ihr aufnehmen? Wie wäre es mit gleich?

Hatte gestern Abend schon mit ihr geschrieben, musste dann aber wieder weg und deshalb habe ich da nicht gefragt. Jetzt eben aber.. sie meinte, können wir vielleicht schon machen aber sie ist ziemlich verplant (auf meine generelle Frage, ob sie Lust hat nächste Woche etwas zu unternehmen). Hm wirklich gezogen hat sie auch nicht, als ich vorsichtig nachgehakt hab, hab dann nur gemeint, dass ich mich nächste Woche nochmal melde (VZ oder Schule). Antwort: Ja ok, kannst machen... Naja :-/

Ich hab ehrlich gesagt gar keine große Lust darauf, dran zu bleiben. Entweder sie will - oder halt nicht. Lange Überzeugungsarbeit werde ich nicht leisten. Da ist die Zeit wo anders besser investiert 8-)

Aber - da gibt es zwei Sorten von Frauen. Die wirklich schüchternen, und es gibt die scheinbar schüchternen,

Bis jetzt habe ich noch nicht herausgefunden, zu welchem Typ sie gehört...

Die können einer Frau auch liebevoll erklären, wie ausgezeichnet der Faltenrock zum Gesicht passt - und erst der Rollkragenpulli; echt klasse, man sieht nicht mal mehr das Doppelkinn. ;-D Ich glaube, Du willst nicht wissen, wie ich darauf reagiert hätte.

;-D ;-D

Hm, okay nein will ich nicht wissen :-D

Okay - ich simpel dann ein bisschen mit. Und was ist, wenn ich dauernd eine andere Sicht der Dinge habe?

Du bist immer willkommen :-D

Was dann ist? Daaann bringt dir das Christkindl keine Weihnachtsgeschenke, weil du immer widersprochen hast ;-D

Nein, nur zu, wenn alles so eindeutig wäre, dann wären wir wohl nicht hier.

Themroc

Kein großes Tamtam, aber ruhig direkt nachfragen, wenn die Gelegenheit da ist. "Sag mal, neulich. Magst du kein Kino oder war das der falsche Film?" Einfach frei weg. Die Art der Antwort könnte auch interessant sein, ob sie ausweicht, allgemein bleibt oder ganz offen Auskunft gibt.

Ich glaube ich war von Anfang an auf der falschen Fährte :=o

p#urscHhe>82


Lewian

Bei dem Mittagessen habe ich dann gesagt, ich haette Lust, sie auch mal abends zu treffen

Also mmn hast Du damit unmißverständlich klar gemacht, in welche Richtung Du gerne weiter gehen würdest.

Sie meinte darauf, gerne, und sie wuerde sich deswegen melden, nachdem sie ihre neue Arbeitsstelle angetreten haette (wir hatten u.a. ueber ihre Berufswahl gesprochen), so dass sie dann davon erzaehlen koennte.

Ich kann mir vorstellen, daß diese neue Arbeitsstelle verdammt wichtig ist und einen völlig neuen Lebensabschnitt einläuten soll.

Da hat alles andere erst mal untergeordnete Priorität.

Haken daran ist, dass sie erst in drei Wochen zu arbeiten anfaengt

War diese Ausbildung eher ein 2-wöchiger Kurs oder 5 Jahre Studium?

Nach zweiterem ist eine Periode des "Abschaltens" nur logisch.

OlptJimis9muxs


_Themroc_

Glaubst du, dass der schwitzende Gerüstbauer Gefühle der Sicherheit vermittelt, wenn er seine Cola-Light trinkt und die Büro-Schnecken zum Fenster stürmen?

Die Frage ist falsch. Glaubst Du, dass das in der Realität auch so abläuft? Ausserdem sieht ja nicht jeder Bauarbeiter so aus, schleppt nicht "sinnlos" ein Multipack von dem Gesöff in ein reines Frauenbüro, kippt eine Dose und verschwindet dann im Lift.

Hier tute ich aber mal in dein Horn: bei einer anderen war es eher so, dass sie mit zunehmender Vertrautheit sich auch auch weiter öffnete (sexuell).

Genau - ich war's aber nicht ;-D

Wie, "kann das sein?" ? Natürlich ist das so. Meist ist kein Kraut gegen meine Argumente gewachsen. Mit den Füßchen stampfen zähl ich jetzt mal nicht mit.

Also ich hab hier keine Kräuter eingesetzt und auch nicht gestampft. Deine Argumente sind oft nachvollziehbar, sogar mit ihren "Denkfehlern" aus meiner Sicht. Darin liegt wohl auch der kleine/grosse Unterschied. Macht aber nichts. Seltsam, dass Dir nie jemand widerspricht. Bist Du etwa Richter? Oder sowas in der Art?

Sechs, setzen und nacharbeiten

Hast Du Alzheimer? Wir sprachen davon, was geschehen kann, wenn es zu einer frontalen Umarmung kommt. Und nicht von der Morgenlatte. Wie die zustande kommt, weiss sogar ich. Ich steh mal wieder auf und behalte die sechs - das ist hier nämlich das Beste!

SchwarzerTee

Aber ich glaube nicht, dass sie auch wirklich sex mit dem Mann haben würden ohne ihm wenigstens einbisschen zu vertrauen.

Genau so sehe ich das auch. Ich spring ja auch nicht jeden an, nur weil er auf den ersten Blick lecker aussieht.

a.fish

Aber auch ansonsten gefestigte Menschen können mE mit zu häufigen "Spielchen" viel kaputt machen. Es ist natürlich nur meine Auffassung, aber für mich muss eine Beziehung auch ein Rückzugsort sein. Wo man sich mal ausruhen kann, ohne auf der Hut sein zu müssen. Spielen ist ganz witzig, aber es ist auf Dauer auch anstrengend und im falschen Moment geradezu zermürbend. Sicherheitsbedürfnis, Frau, q.e.d.

Die hohe Kunst ist wohlm zu erkennen, was wann angesagt ist.

Stimmt genau. Und viele wissen dann nicht, wann der Punkt gekommen ist, endlich damit aufzuhören.

Kuhlio

Ich hab ehrlich gesagt gar keine große Lust darauf, dran zu bleiben. Entweder sie will - oder halt nicht. Lange Überzeugungsarbeit werde ich nicht leisten. Da ist die Zeit wo anders besser investiert

Scheint möglicherweise so. Vielleicht ist es aber auch ganz anders. Ein kleines bisschen würde ich noch durchhalten. Aufgeben kannst Du dann immer noch. Das heisst ja nicht, dass Du Dein restliches Leben deswegen total auf Eis legen musst, oder?

Du bist immer willkommen

Was dann ist? Daaann bringt dir das Christkindl keine Weihnachtsgeschenke, weil du immer widersprochen hast

Nein, nur zu, wenn alles so eindeutig wäre, dann wären wir wohl nicht hier.

Danke :-x Oder das Christkindl bringt mir ganz viele, weil ich meine Meinung gut vertreten habe. Ja, die Eindeutigkeit,.... Könnt Ihr Jungs nicht einfach ein bisschen einfacher ticken?

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