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Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

RJahjaas IGnadxe


Werd ich mir mal reinziehen, die Kulturbombe.

Lieber das englische Original... die deutsche Site ist schlecht übersetzt und damit weit weniger witzig, wie ich finde.

GdullidJeggl


... wurd auch schon angesprochen :-) ...

... ich bin zwar selbst 100%ig davon überzeugt, dass Mann in fast allen Fällen nur Erfolg hat, wenn er die Sache erstmal selbst in die Hand nimmt, dennoch wurd ich auch schon vom Gegenteil überzeugt.

Weiß nicht genau, wieviele Frauen / Mädels ich angesprochen hab, seit ich sowas überhaupt mach. Nach meiner Zählung sinds 11, die ich angeplappert hab oder sonstwie von mir ausgehend den Kontakt hergestellt hab, davon wars 2mal n "Erfolg" :-)

Davon ham sich 5 wieder gemeldet bzw ich hatte / hab noch Kontakt zu ihnen. Die Bilanz is für mich okay, wenn ich davon ausgeh, dass bis letztes Jahr Frühjahr NIX gind mit Frauen. Woran lags? Ich hab vorher nix selbst gemacht.

Allerdings sind mittlerweile auch 2 Frauen direkt auf mich zugegangen. Das war einmal die schöne Geschichte mit der Musikerin (MK erinnert sich bestimmt) und an Silvester eine in Karlsruhe. Die kamen beide direkt auf mich zu und ham mich angesprochen.

Jedoch muss ich sagen, dass ich da beidesmal schon gute Vorarbeit in Sachen Blickkontakt geleistet hab und jeweils kurz davor war, selbst rüber zu gehn. War also eindeutig sichtbar, dass ich angetan war :-) Die eine war 26, die andre 27. Ob sowas am Alter liegt weiß ich nicht aber ich schätz, dass etwas ältere Frauen (älter als ich) sich eher überwinden, mich anzusprechen. Irgendwie herrscht da sowieso immer eine völlig offene, lockere Atmosphäre, wenn ich mich mit älteren Frauen unterhalt oder auch schon vorher beim Blickkontakt. Die traun sich wohl mehr und sind schon mehr gewohnt. Auch kommen da immer die interessantesten Gespräche raus, ich unterhalt mich weit gerner mit älteren als mit gleichaltrigen oder jüngeren!

Will mich da jetzt aber auch nicht festmachen, hab gerade 'ne 17-Jährige "am Start". Warum weiß ich au ned, is genau so eine, um die ich normalerweise 'nen Bogen mach... Irgendwie rockt die mich aber wahnsinnig! :-x

Und ich bin in derselben Zwickmühle wie MK: Wie gesagt rockt die mich wahnsinnig und zwar auf 'ne durchweg schöne Art und Weise und auf ihre Art. Aber hald nur auf und wegen ihrer Art. Und da liegt schon der Hund begraben... Sie kann mir nichtmal annähernd das "bieten", was mir eine ältere Frau bietet. Nicht dass mich ihre Anwesenheit langweilt, nein. Ich bin 100% bei ihr wenn wir was unternehmen. Gern sogar, die Zeit ist göttlich. Aber dann fehlt mir wieder die Kehrseite, das Andere. Ich kann mich bei ihr genauso fallen lassen wie bei jeder andren auch, wenn nicht sogar besser und dennoch hab ich das Gefühl, immer selbst die Sache im Griff zu haben. Heißt nicht, dass das nicht schön ist, mir machts wahnsinnig Spaß, selbst was zu steuern. Aber mir fehlt der Teil, in dem ICH gerockt werde. Nicht nur innerlich durch ihre Faszination, die sie an sich hat. Sondern dass ich AKTIV gerockt werd. Und den Teil hab ich bisher ausschließlich bei den zwei älteren erlebt (26 und 42). Das sind Welten! Nicht dass die "besser" sind oder mir "mehr bieten". Nein. Die strahlen was andres aus, können ganz andre Gefühle vermitteln.

Eine elende Scheiße, wie ich find.

Einerseits will ich doch nie ein Mädel verletzen und andrerseits will ich doch noch ich selbst bleiben. Ich hab da das Gefühl, mich unter Wert zu verkaufen, wenn nicht meine komplette Bandbreite dessen, was ich geben und aufnehmen kann, zumindest halbwegs abgedeckt ist. Ich will ja nicht nur genießen, ich verwöhn ja auch zuuuu gern, vermittel gern Gefühle und leb gemeinsam Stimmungen aus. Und auch DA unterscheiden sich die weiblichen Wesen leider stark, nämlich darin, wie empfänglich sie dafür sind.

Ich verstehs nicht, warum Frauen es schaffen, sich auf nur eine einzige Person total blind zu fixieren. Ich kann das sicher auch, dazu brauchts aber die Richtige. Wenn die da is, das merk ich dann. Vorher brauch ich micht nicht zu fixieren. Weder für SIE noch fürt MICH. Für mich wärs ne Zwangssituation und für Sie wärs 'ne Lüge meinerseits.

Jedenfalls steck ich wieder mal in der Klemme. (auch wenns relativ schön is :-D) Möcht die süsse nicht verletzen, hab ihr das Dilemma auch schon komplett dargelegt. Ich lass ihr JEDE Freiheit. Aber ich weiß, dass sie auf Dauer damit nicht klarkommen wird. Und ich auch nicht. Ich KANN mir nicht jede Freiheit nehmen, wenn sie das nicht auch will. Ich erzähl ihr wirklich alles und auch gern, wenn ich nicht wüsste, dass es ihr wehtut.

Warum kann ein Mädchen nicht einfach selbstbewusst genug sein, um über der Sache zu stehen? Ich hätt das früher auch nicht gekonnt, hätt mich angeklammert. Da war ich gegenüber Frauen und mir selbst in Bezug auf Frauen nicht sicher genug. Mittlerweile hab ich (gottseidank) erkannt, dass das nicht der Weg ist. Der ists erst dann wenn das BEIDE wollen. Und das zu finden is schwer.

P.S.: für die, die jetzt meinen, ich sei ein Arschloch: für euch bin ichs gern 8-) keine Diskussion diesbezüglich also.

Gruß Gullideggl

M8asch'inenxkanone


Ja, Gulli...

...das ist wiedermal so ein Text von dir, den ich selbst nicht anders schreiben würde. Verblüfft mich ab und zu, dieses Phänomen. Deckungsgleichheit bis hinunter zu einzelnen Redewendungen oder ausdrücken.

Ich verstehs nicht, warum Frauen es schaffen, sich auf nur eine einzige Person total blind zu fixieren.

Du sagst es! Versteh' ich auch nicht. An jedem Menschen gibt es doch etwas erlebenswertes zu entdecken! Sowohl seelisch und geistig als auch körperlich. Mit letzterem meine ich keine reine Physis, sondern Leidenschaft. Also "körperlich" im Sinne von "körperliches Erleben".

Ich war wie gesagt heute Nacht bei drei Freundinnen. Die kenne ich seit Urzeiten. Und jede von denen hat eine klare Anziehungskraft auf mich. Heute genau so wie damals. Dazu kommt, dass ich sie schon als Mädchen zwischen 17 und 19 kannte. Jetzt sinds junge Frauen, nicht weniger attraktiv, im Gegenteil, denn "Weiblichkeit" wird mit der Zeit immer vollkommener und verführerischer. Sie blödeln zwar genau so rum wie früher, aber neben diesem Geblödel besitzen sie heute Teifgründigkeit. Das wiederum macht sie menschlich anziehend. Hübsch sind sie außerdem. Aber richtig!! Top gepflegt so wie so und entsprechend gekleidet auch.

Also an dieser dreifach geballten Ladung Verführungskunst und Ästhetik ist mir mal wieder richtig bewusst geworden, dass es so viel zu entdecken gibt, in der Frauenwelt. Bei den Dreien konkret steht das für mich zwar überhaupt nicht zur Debatte, nein, ich meine, dass generell jede Frau (die etwas "auf sich hält" selbstverständlich) "erlebenswert" ist. Und damit wiederum meine ich nicht den "Geschlechtsakt". Das ist mir überhaupt nicht so wichtig. Was wichtig ist, ist ein bisschen Zeit miteinander verbringen. Den Anderen menschlich zu entdecken. Bis zu der Grenze, wo es emotional verbindlich wird und die Entscheidung "Beziehung: ja/nein". Bis zu dieser Grenze gehe ich mit jeder (für mich interessanten) Frau gern. Übertreten tue ich diese Grenze nur sehr selten. Einerseits, weil ich das selber so gut wie nie will, andererseits der Frau wegen, um sie nicht enttäuschen zu müssen.

Ich übertrete diese Grenze nur mit Frauen, denen gegenüber ich diese Frage klar bejahen kann.

Aber ich sehe keinen Grund, warum ich bis zu dieser Grenze nicht mit einer Vielzahl von Frauen gehen sollte. Dazu gehört sicher auch ein bisschen Erotik. "Triebbefriedigung" hingegen gehört für mich definitiv nicht dazu. Denn das macht (meistens) alles kaputt.

Und ich hätte meinerseits auch überhaupt kein Problem damit, wenn eine feste Freundin von mir ihrerseits mit anderen Männern solche "Wegstrecken" gehen würde.

Okay, Gulli. Wieder zurück zu dir.

Ich lass ihr JEDE Freiheit. Aber ich weiß, dass sie auf Dauer damit nicht klarkommen wird. Und ich auch nicht. Ich KANN mir nicht jede Freiheit nehmen, wenn sie das nicht auch will.

Du sagst es. So etwas geht nur in beiderseitigem Einvernehmen. Und selbst da ist es schwierig, weil man vorher nicht sagen kann, wie man im konkreten Einzelfall dann tatsächlich empfindet. In einer "festen Beziehung" ist alles "moralsich Verwerfliche" klar durch Verbote geregelt und ein ebenso klarer Strafkatalog steht für jede mögliche "Verfehlung" bereit. Während ein Kuss für einen anderen Menschen bei den meisten noch als Kavaliersdelikt durchgeht und vom Sünder auf Knien um Absolution gebeten werden darf, bedeutet ein genitaler Andock-Akt in den meisten Fällen den klaren und endgültigen Verstoß. Dabei werden zwei Sachen völlig übersehen:

1. Dass wirkliche "Untreue" auf seelischer Ebene stattfindet und ein Geschlechtsakt nicht im Mindesten so viel emotionale Sprengkraft besitzt, wie beispielsweise ein vertrauter Abend in tiefen Gesprächen und...

2. dass die Pimperei einfach eine Sache ist, die Spaß macht und (wenn sie aus Abenteuerlust geschieht!) gar keine Gefährung der eigenen Gefühlswelt darstellt.

Okay, es gibt Menschen, die wirklich immer nur einen Menschen wollen. Und für die ist ein fremdgeführter Geschlechtsakt dann auch etwas entsprechend Dramatisches. Das ist in Ordnung. Aber das gilt eben nicht für alle.

Viel häufiger aber ist es so, dass sich Menschen mit dem Mittel der "Moral" und des "Verbotes" der Verantwortung ihrer Selbstentwicklung zu entziehen versuchen! Das klingt ketzerisch, ich weiß, denn "Moral" ist schließlich etwas "durchweg Gutes" und wer einem solchen Heiligtum die Verwendung als "Mittel zum Zweck" unterstellt, muss ein echter Judas sein. Ich werde aber umgehen erklären, was ich meine.

Konkret heißt das, es wird ein Reglement aufgestellt, dass beispielsweise "Gucken" erlaubt ist, "Küssen" schon die Kriegserklärung bedeutet und "Pimpern" den Weltkrieg auslöst. Der Volksmund formuliert das in solchen "Weisheiten" wie:

Appetit holen kann er sich woanders. Aber gegessen wird zu Hause!

Hinter so einem Reglement - das noch dazu sozial vollkommen akzeptiert und damit heiliggesprochen ist - kann man sich super verstecken und alle Fünfe der Selbstreflexion geradesein lassen. Das erwähnte Reglement ist nicht nur sozial, sondern sogar rechtlich abgesegnet! Das wiederum geht natürlich auf religiöse Ursprünge zurück, als den biblischen Ehebruch. Heute ist "Fremdgehen" so häufig und so allgegenwärtig und die Treue hat quantitiativ so an Bedeutung eingebüßt, dass - würden heute entsprechende Gesetze gemacht werden - das Delikt "Ehebruch" kaum als hinreichend für eine Scheidung erachtet werden dürfte. Das dürfte heutigen "Gesetzemachern" vermutlich heute so absurd erscheinen, wie die Strafe des öffentlichen Steinigens für Diebstahl.

Stellt euch mal mal die Gesichter von scheidungswillgen Ehepartnern vor, denen ein Richter sagen würde:

"Tut mir leid, 'Fremdgehen' ist als Scheidungsgrund nicht mehr gültig." ;-D

Und satt dessen würde der den Eheleuten mit auf den Weg geben:

"Lernen Sie mal, wieder miteinander zu reden, oder lernen Sie es überhaupt mal!"

MGasc*hinenkaxnone


Weiter...

Also, eine "feste Beziehung" ist überschaubar und berechenbar. Bietet (in meinen Augen) aber auch nur begrenzte Lebendigkeit und Risikobereitschaft. Denn bestimmte Risiken werden von vornherein "ausgeschlossen". Dass die dadurch erzeugte "Sicherheit" nur eine infantile und realitätsferne Vision ist, sieht man daran, wie oft auch solche "fest gemauerten" Weltgebäude auseinanderbrechen. Selbst der heilige Schwur der Ehe - sogar wenn religiösen Menschen ihn unter den Augen Gottes schließen! - kann nichts ändern an der profanen Tatsache, dass es keine "emotionale Ewigkeit" gibt. Man kann Liebe nicht "einwecken" oder einschweißen. Sie lebt nicht "bis ans Ende unserer Tage". Sondern einzig in der Gegenwart. Und deshalb muss man sich jeden Tag darum bemühen. Sie pflegen wie ein Lebewesen. Denn das ist sie: ein Lebewesen. (Etwas poetisch formuliert, geb ich zu, aber das ist nur Formsache.) Lässt man sie verkümmern, macht sie sich aus dem Staub. Und Eheschwüre oder christliche Segnungen beeindrucken sie dabei überhaupt nicht.

Sicher ist die Ehe genau als ein Versprechen um das "Bemühen um die Liebe" gedacht. Doch für die meisten Menschen ist die Ehe nichts anderes als ein Strohsack, auf dem sie sich nach geschlossener (und vollzogener ;-) ) Ehe - ermattet von der, den Trau-Altar zum Ziel habenden, vorausgehenden Liebesbuhle - den Rest ihres Lebens abhängen können.

Eine "offene Beziehung" hingegen ist eine viel größere Herausforderung an die "Arbeit an sich selber". Da ist nichts "geregelt". Also emotional meine ich. Und darin besteht das Risiko. Aber auch die Chance, sich von einer sozial und moralisch ferngesteuerten emotional unreflektierten Marionette zum emotional selbstreflektierten Menschen zu entwickeln.

Eine offene Beziehung ist in meinen Augen weit anspruchsvoller, als eine sogenannte feste. Zu letzterer gehört nur, dass man hin und wieder auftauchende Impulse der Lust auf andere Personen erfolgreich unterdrückt. Wenn man Glück hat, verdichtet sich das nicht zur Neurose und man wird tatsächlich zufrieden alt. Eine offene Beziehung hingegen bedeutet immer wieder "Beschäftigung mit sich selbst".

"Beschäftigung mit sich selbst" meine ich natürlich im Hinblick auf Emotionalität.

Und selbstverständlich kenne auch ich feste Beziehungen, die wirklich funktionieren und zwar deshalb, weil sich die Beteiligten aufrichtig darum bemühen. Aber das sind leider sehr wenige.

Ich schweife schon wieder ab... :-/

Ich erzähl ihr wirklich alles und auch gern, wenn ich nicht wüsste, dass es ihr wehtut.

Stimmt, das ist ein heikler Punkt. Es ist schwer einzuschätzen, was man mit "zuviel Ehrlichkeit" bei einem Anderen anrichtet.

Ich persönlich war früher sehr offen. "Viel zu offen" wie sich immer wieder herausstellte. Denn ich habe die Mädels damit verscheucht. Also ich habe keine Weibergeschichten zum Besten gegeben, aber eben meine Ansichten dargelegt.

Heute bin ich da konservativer. Ich halte erstmal den Ball flach und gucke was sich entwickelt. Dann, Stück für Stück, wenn es relevant wird, erzähle ich ein bisschen von mir.

Ich habe auch festgestellt, dass ich, je älter ich wurde, immer weniger so lebe, wie ich theoretisch beführworte. Also wenn ich eine Freundin hatte, dann hatte ich in den letzten Jahren in dieser Zeit auch keine Andere. Aber ausschließen kann ich es eben nicht. Und "präventiv" gebe ich diesen Konjuktiv nichtmehr preis. Wenn der Fall eintritt, dass ich jemand Anderen kennenlerne, habe ich immer noch Zeit, das zu offerieren. Wenns dann rummst, hat es wenigstens einen realen Grund und geht nicht aufgrund einer erklärten Theorie kaputt.

Ich merke gerade, ich labere die ganze Zeit nur von mir. Ich selbstherrliches Schwein.

Na ja, ist vielleicht auch ein Teil der Selbstbewusstwerdung.

für die, die jetzt meinen, ich sei ein Arschloch: für euch bin ichs gern...

Jo Määän! Dat is genau der richtige Keimstopp für Betroffenheitsfanatiker und Moralschwuchteln! ;-D

Ich schließe mich der Aussage an!

NsegatiLvSchwixngung


@MK

Woran merkst du denn das du verliebt bist?

Warst du deiner Meinung nach schon einmal verliebt?

So richtig?

Und würde es dir dann nicht wehtun wenn du Sie "teilen" müsstest?

Wenn es da einen anderen geben würde? Mit dem Sie sich genauso verhält wie mit dir? Also mit knutschen und Zärtlichkeiten?

M3asch,inen[kanxone


Dass ich verliebt bin merke ich - wie wohl jeder andere auch - daran, dass die Betreffende Bestandteil meines Denkens, meiner Beschäftigung, meines Empfindens wird. Dass sie in meiner inneren Welt präsent ist. Dass sie mir fehlt, ich mich nach ihr sehne.

Natürlich habe ich mich nur in Wenige auf diese Weise verliebt. Die meisten Sachen waren Schwärmereien.

Und würde es dir dann nicht wehtun wenn du Sie "teilen" müsstest?

Wenn es da einen anderen geben würde? Mit dem Sie sich genauso verhält wie mit dir? Also mit knutschen und Zärtlichkeiten?

Nein. Das ist es ja, was ich nicht verstehe. Also warum die Meisten das so erleben, wie du es beschreibst.

Ich war in meinem Leben zweimal eifersüchtig. Einmal im Ferienlager und einmal hat mir ein damaliger Kumpel ein Mädchen regelrecht ausgespannt. Also "weggenommen".

Aber das ist auch schon ne ganze Weile her.

Was ich nicht akzeptieren könnte wäre, wenn sie sich mit jemandem einlässt, der sie schlecht behandelt oder der über sie verfügen will, also Besitzansprüche geltend macht. Das wäre das Einzige, wo ich "einschreiten" würde. Das dann aber auch entschieden.

Nyegat[iUvScGhwixngung


Achtung: Provokation!!!

Das klingt für mich mit einem grossen ;-D nach:

Es gibt zwei Dinge die ich hasse:

1. Rassismus

2. Türken in der Strassenbahn!

Was ich nicht akzeptieren könnte wäre, wenn sie sich mit jemandem einlässt, der sie schlecht behandelt oder der über sie verfügen will, also Besitzansprüche geltend macht. Das wäre das Einzige, wo ich "einschreiten" würde. Das dann aber auch entschieden.

Was wäre denn wenn du mit ihr was machen willst und Sie immer genau dann mit jemand anderem (oder ständig wechselnden Anderen) "aktiv" ist?

Versteh mich nicht falsch, ich will hier in keinster Form deinen Modus Operandi "dizzen", ich möchte nur verstehen wie du tickst...

*mitdemlinkenaugeunkontrolliertzuckt*

tick...tick...tick

N|egativBSchQwi-ngyung


ich weiss auch nicht woher das bei mir kommt, aber sobald ein Anderer im Spiel ist der theoretisch das gleiche darf wie ich oder jetzt das darf was ich vorher durfte und jetzt nicht mehr ("Isch dann der Ex, weissu?") dann geht bei mir automatisch die Emotion los.

Entweder ich kapsel mich ab nach dem Motto, ich fühle:

Schmerz = Zustand den ich aktuell nicht brauche

Zustand den ich aktuell nicht brauche = ich baue Distanz auf

Oder aber ich sage mir: "Der Typ soll das haben was ich nicht (mehr) kriege? NFW, jetzt gibt es Krieg!"

Und dann beginnen die Spiele (Il morturie tes salutant <-- stimmt so, oder?)...

Mittlerweile kann ich jedoch auch jemanden anschauen und anlächeln während mein Hirn mir auf den Augeninnenseiten klar und blutig in SlowMo zeigt was ich und eine Kettensäge mit ihm...

Wuraharharhar...

Sorry aber ich habe vom Wochenende noch ein bisschen Wut im Bauch wegen einer jungen Dame...

@MK hast du eigentlich einen Typ wie man diese "negative" Energie umwandeln kann?

Um noch einmal, in einem jämmerlichen Versuch diesem Post ein bisschen Struktur zu geben, auf dein Wunschformat einer Freundin oder Beziehung zurückzukommen:

Wenn ich immer nur bis zu einem gewissen Punkt mit dem anderen Geschlecht gehen würde um dann jedoch "unverbindlich" zu bleiben...

Ich hab da ein bisschen Angst das ich dann zu "innerlich leer" wäre um die(/meine gefühlte) Liebe noch zu geniessen!

Aber ist Liebe vielleicht nur eine Illusion die wir erleben?

Ein Weibchen will natürlich einen Beschützer/Versorger haben da sie ja um den Zeitpunkt der Geburt eine leichte Beute für Jagdtiere ist...

Genauso wie uns die Kirche religiöse Lügen beibringt um die Massen unter Kontrolle zu halten genauso kann ja auch MK's Weg die neue Beziehungsart sein...

Mdas'chin~enkaxnone


Entspann deine Klüsen! ;-D

Also erstmal muss ich den von dir empfundenen Widerspruch ent-widerspruchen. ;-)

Dass ich einschreiten würde wenn jemand meine Freundin schlecht behandelt ist etwas ganz anderes, als das, dass ich nichts dagegen hätte, wenn sie sich mit jemand Anderem vergnügt.

Und der Rest

Was wäre denn wenn du mit ihr was machen willst und Sie immer genau dann mit jemand anderem (oder ständig wechselnden Anderen) "aktiv" ist?

ist auch schnell erklärt.

"Offene Beziehung" bedeutet nicht "Juchtelunternehmen". Es muss schon klar sein, dass die Partner zusammengehören. Und zwar nicht aus Pflicht oder Gewohnheit, sondern aus dem Empfinden heraus.

So, wenn aber beide nichts zusammen vorhaben und einer von Beiden dann etwas mit jemand Anderem unternehmen will, dann ist das eben nicht "verboten".

Aber so ein Unternehmen kann zur Gratwanderung werden. Es erfordert viel Fingerspitzengefühl und die Liebe muss "gut gepflegt" werden. Aber gerade in dieser Entscheidungsfreiheit kann eine Zusammengehörigkeit wachsen, die nicht zum größten Teil auf Angst basiert, sondern eben aus echter freier Entscheidung. Weil man weiß und erfährt, dass man bei seinem Partner alles bekommt was man braucht, dass er für einen da ist und dass man darüber hinaus die Freiheit hat, auch mal "zu gehen".

Selbstverständlich hat die Beziehung an sich Priorität. Also wenn einer von beiden fürs nächste Wochenende einen Plan macht und der Andere sagt, ne du, ich wollte gerade den und den anrufen, ob der Zeit hat, also das funzt natürlich nicht. Ebenso muss für beide klar sein, dass sie füreinander da sind wenn der Andere ihn braucht. Physisch wie auch seelisch.

"Freie Beziehung" verstehe ich persönlich so:

"Feiheit" ist erlaubt, wenn es die Beziehung erlaubt.

Aber die Beziehung ist in jedem Fall das Wichtigste.

Und man muss die Sache auch quantitativ betrachten. Mit parallelen Liebschaften über Jahre, funktioniert das bestimmt nicht. Also die Zusammengehörigkeit muss vorhanden sein.

Was wovon ich rede, sind Abenteuer. Keine wirklichen "Parallel-Lieben" mit echter zwischenmenschlicher Bindung. Denn daran glaube ich auch nicht.

Das Risiko eines solchen Unternehmens besteht darin, dass sich einer von Beiden mal "ernsthaft" in so ein Abenteuer verliebt. Und dann bedeutet "Freiheit" auch, dass der Andere ihn nicht unter Druck setzt, sondern ihm die Freiheit lässt, mit sich allein zu sein. Wenn das Innenleben wieder ins Lot gekommen ist, wird er schon zurückkehren.

Und genau das verstehe ich unter Vertrauen: Dass man dem Anderen vertraut, dass er im Sinne der Beziehung entscheidet. Was auch immer er dabei entscheidet. Ich muss nicht jede Entscheidung meines Gegenübers verstehen. Ich kann gar nicht jede verstehen. Ich muss ihm nur vertrauen können, dass er das, was er tut, mit seinem Gewissen vereinbahren kann.

An mir selber ist so vieles, was für Andere vollkommen unverständlich ist und doch weiß ich genau, dass es für mich richtig ist und dass es mich in der Summe der Effekte vorwärts bringt, auch wenn es mitunter für eine Weile so aussieht, als würde ich stagnieren oder sogar zurücklaufen. Da liegt der Umkehrschluss, dass ich dasselbe auch meinem Gegenüber gestatte, auf der Hand.

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ich möchte nur verstehen wie du tickst...

Ich hatte mal eine Freundin, die hat instinktiv gespürt wie ich "ticke". Wir hatten damals häufigen und recht engen Kontakt. Sie hat mal zu mir gesagt:

"MK, eigentlich bin ich ein ziemich eifersüchtiger Typ. Aber bei dir stört mich das komischerweise überhaupt nicht. Du könntest ne Woche lang bei Dieser oder Jener sein, aber ich wüsste genau, wenn ich dich anrufe, wärst du da."

Ein viertel Jahr später hatte sie dann aber wieder einen festen Freund. ;-) Und mit dem ist sie bis heute zusammen.

Für mich war in solchen Situationen dann nur immer wieder schwer und auch erstaunlich, wie schnell ich für die Betreffenden "verzichtbar" wurde. Wie schnell ihre oft beschworenen und bekundeten Gefühle mir gegenüber bedeutungslos wurden. Doch daraus kann ich ihnen natürlich keinen Vorwurf machen. Das ist allein mein Bier.

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dann geht bei mir automatisch die Emotion los.

Entweder ich kapsel mich ab nach dem Motto, ich fühle:

Schmerz = Zustand den ich aktuell nicht brauche

Zustand den ich aktuell nicht brauche = ich baue Distanz auf

Oder aber ich sage mir: "Der Typ soll das haben was ich nicht (mehr) kriege? NFW, jetzt gibt es Krieg!"

Short question: What does NFW mean?

Zu Sache:

Schön exploriert! Ja, so funktioniert das emotional. Geht mir im Grunde auch so. Ich habe das immer dann erlebt, wenn eine Frau, die mir wichtig war, irgendwann (in der Regel recht plötzlich und unangekündigt) wieder einen "festen Freund" hatte. Ich wurde dann regelrecht ausgebootet. Da habe ich jedes Mal dasselbe gefühlt, wie du es beschreibst. Meine Lösung lautete "Distanz". Es dauerte dann jedes Mal recht lange, bis ich wieder normal und entspannt mit ihnen umgehen konnte. Bestimmt ein halbes Jahr. Hilfreich war für mich, die konsequente Meidung körperlicher Nähe. Also keine Umarmungen mehr, etc.. Doch irgendwann habe ich mit Jeder wieder Frieden geschlossen. Irgendwann konnte ich sie auch wieder umarmen, ohne dass mirt das Herz geblutet hat. Mit nahezu Jeder ist dann eine Freundschaft draus geworden.

Il morturie tes salutant

(Meines Wissen heißt es: MORITURI TE SALUTANT. ;-) ) Na ja, dem (beziehungstechnischen) Untergang geweiht war ich häufig. Dem Tod Gott sei Dank nicht. ;-D "Krieg" war nie mein Ding. Da die Kriegsentscheidung immer lautete: Feste Beziehung oder Niederlage, und da ich Ersteres ohnehin nie wollte, bin ich auch gar nicht ins Feld gezogen. Ich habe mich auch mit allen meinen "Nachfolgern" verstanden. Und die wussten alle, dass zwischen mir und ihrer jetzigen Freundin "mal was lief". Das war aber nie ein Problem.

hast du eigentlich einen Typ wie man diese "negative" Energie umwandeln kann?

Du meinst Tipp? ;-D Schwierig. Wenn ich nicht ich wäre, würde ich selber meinen, dass jemand wie ich ein Rezept dafür/dagegen entwickelt haben müsste. Leider muss ich da passen. Ich selber sitze es einfach aus. Ich denke sehr viel daran und irgendwann vertut es sich. Dann kommt es wieder und dann geht es wieder. Diese Zyklen verlieren immer mehr an Kraft. Und irgendwann kommen diese Gedanken nicht mehr oder nur noch wenn man daran erinnert wird. Und irgendwann verwandeln sie sich auch in freundliche Gedanken, also in die sprichwörtlichen "schöne Erinnerungen".

Mehr kann ich dir dazu leider auch nicht raten.

Oder nur eins: Geh joggen. Das entstresst auf ganzer Linie. ;-)

Zumindest vorübergehend.

Wenn ich immer nur bis zu einem gewissen Punkt mit dem anderen Geschlecht gehen würde um dann jedoch "unverbindlich" zu bleiben...

Ich hab da ein bisschen Angst das ich dann zu "innerlich leer" wäre um die (/meine gefühlte) Liebe noch zu geniessen!

Stimmt. Wenn du so empfindest, dann mach das nicht. Dann lass dich voll drauf ein und stürme über die "Grenze" mit fliegenden Fahnen. Dann geh aufs Ganze.

Aber ist Liebe vielleicht nur eine Illusion die wir erleben?

Du lieber Himmel! :-o

Ohne Liebe is alles fürn Arsch!

Sicher leben viele in einer Illussion und meinen, das sei Liebe. Aber wirkliche Liebe kann jeder finden. Das fängt in ihm selber an! Und wenn dort einigermaßen Klarheit und Ordnung herrscht und man ungefähr weiß was man sucht, muss man nur noch die Augen aufhalten und ein bisschen Mut beweisen. Sowohl im Kennenlernen, als auch später in der Beziehungspflege. Und man darf Konfrontationen jeglicher Art nicht scheuen! Kein Wachstum ohne Geburt. Keine Geburt ohne Schmerzen.

Nein, keine Frage ... du kannst Karriere machen, dich selbst verwirklichen, eine Autorität werden und Macht und Ansehen erlangen. All das ist wichtig für die Persönlichkeit (wenn man drauf abfährt). Sehr viele Menschen leben so und meinen, sie seien glücklich, weil sie in der allgegenwärtigen Jagd immer zufriedenstellend weit vorn liegen. Doch ohne Liebe ist all das Dreck.

Meines Erachtens gibt es nur zwei Formen von Glück:

Selbstverwirklichung und Liebe.

Nur wenn beide zusammenkommen, ist ein Mensch rundum glücklich.

M=asch!inenkanxone


Nachtrag

Also dass ohne Liebe alles leer ist und wie es sich anfühlt, wenn Liebe im Spiel ist, das begreift man erst, wenn es passiert. Da merkt man plötzlich, wie hohl alles bisher war und wie schön und warm es mit einem Mal ist und dass man auf die jetzt gefühlte Fülle nie wieder verzichten möchte.

Menschen die das nicht kennen kommen oft mit Sachen wie "Liebe ist eine Illussion" oder "...was für Idioten!"

Solche Aussagen sind in jedem Fall ein Armutszeugnis. Oder besser gesagt ein Zeugnis über das Fehlen der Erfahrung "Liebe".

Unterstreichung: Ich rede von Liebe! Nicht von Verliebtsein!

M|asZchin7enka{nonxe


Noch n Nachtrag ;-D

Bei all dem was ich hier geschrieben habe muss ich trotzdem noch mal ausdrücklich anfügen, dass es sehr wohl Menschen gibt, die eine feste Beziehungen leben und für die das kein fauler Kompromiss ist, sondern Überzeugung und die so ihr Glück finden. Dass steht gar nicht zur Diskussion.

Jedoch habe ich gerade in der jüngeren Generation unzählige Male festgestellt, dass in festen Beziehungen "unterdrückte Wünsche" eine große Rolle spielen. Ich habe oft genug Kumpels erlebt, gerade in Diskos, wenn sie schon bissl im Leim waren, wie sie dann - fast schon ausfällig - geplaudert habe, welche von den "geilen Säuen" :-/ in diesem Laden hier sie gern mal hämmern würden. Und über "das was sie zu Hause hatten" (Original-Ton!) sind sie ziemlich unfein hergezogen.

Da habe ich mir jedes Mal gedacht: "Junge, wenn du sowas mitmachst und zu faul oder zu feige bist, mitzubestimmen was du willst, dann bist du an deinem Elend selber Schuld!"

Aber am nächsten Tag waren sie immer alle wieder "glücklich" und "aus Überzeugung" treu.

Die geradezu kristalline Form "männlicher Dumheit" ist die Überzeugung, dass Männer "durchaus mal fremdgehen könnten" und das "etwas ganz anderes wäre, als wenn Frauen das machen". Immer wenn ich einen Bekannten in diesem Zustand des "Suff-Frustes" gefragt habe:

"Was wäre denn, wenn deine Susi mit dem da...?"

Kam als Antwort:

"Da würde ich ausrasten!"

Versteht ihr jetzt, was ich mit "unreflektiertem Menschsein" meine?

Aber wie gesagt, ich kenne auch feste Beziehungen die wirklich funktionieren. Eben weil sie beide Partner wirklich aufeinander einlassen, nichts "runterschlucken" und sich nicht der Resignation "Es könnte ja noch viel schlimmer sein..." hingeben.

Feste Beziehungen, die von Beziehungsarbeit getragen werden finden auf jeden Fall meinen Respekt.

NZegativTSchwi_ngunxg


@MK

Baby, meine Klüsen sind so entspannt das grosse und böse Hunde in meiner Gegenwart Angst kriegen...

:-/

;-D

NFW = No fucking way!

Und extra für dich:

Typ = Tipp (jaaaaaaaaaaaa...) . ;-D

Nun zu dir!

Rauch dir erst mal eine für mich, hab gerade aufgehört...!

Meines Erachtens gibt es nur zwei Formen von Glück:

Selbstverwirklichung und Liebe

Absolut, hier gebe ich dir Recht und sehe das dies auch in etwas abgewandelter Form auch in meine Weltsicht der Dinge passt.

Und noch einmal Respekt an dich und an den Weg den du gegangen bist, da du meiner Meinung nach eine ganze Menge Vorsprung hast in diesem Thema.

Selbstverwirklichung ist ein sehr sehr wichtiger Aspekt der in unserer aktuellen Gesellschaft glaube ich immer mehr verkümmert. Alle Konsumkids kriegen den Arsch nachgetragen und haben eigentlich keine "richtige Motivation" im Leben was zu erreichen.

Ja ich weiss, ich übertreibe hier mit Absicht aber es hilft mir beim argumentieren...;]

Und was die richtig gut können ist Verantwortung weiterreichen oder nicht übernehmen, jammern oder meckern aber nichts verändern und immer nur das wollen was sie nicht gerade haben. Deswegen regen mich diese von dir beschriebenen Wochenend-Machos extrem auf, da die immer nur labern aber nix tun. Zu Hause nichts ansprechen und ja jedem Konflikt aus dem Weg gehen. Aber dann nach 12 Bier sind sie die Mörderhelden und ihren (zumeist noch unterbewussten) Selbsthass projezieren sie dann auf die schönen Frauen die sie dann sehen und "nicht haben können". Das die zu Hause ein Weibchen haben was denen den Arsch nachträgt, kocht, Wäsche macht registrieren die ja schon gar nicht mehr.

Was die Liebe angeht. Ich glaube ich weiss wie sich das anfühlt. Nur habe ich es glaube ich schon zu lange nicht mehr gespürt...

Ich bin auf der Suche nach der Richtigen. Nach meiner Seelenpartnerin mit der ich zuerst die Welt bereisen und mir die Birne weichpoppen will, Kinder gross ziehen und irgendwann nach einem Leben im Sonnenuntergang händchenhaltend neben ihr in der Erde und im Jenseits weiterexistieren will.

Hoffnungslos romantisch wie ich nun mal bin kann sich das auch in das genaue Gegenteil verwandeln, das heisst ich werde den Exitus alleine erleben.

Was aber dann auch okay ist, weil wenn es sich so entwickelt dann ist das zu akzeptieren.

Das soll jetzt auch nicht heissen das ich mich in mein Schicksal fügen will und "reaktiv" einfach nur weiteratme und dem Leben die Schuld für meine Misere geben.

Bullshit. Ich bin aktiv, ich stehe zu meinen Entscheidungen, ich übernehme Verantwortung für mein Handeln... Und trotzdem sitze ich manchmal Sonntags frustriert rum und stelle mir all diese Jammerfragen.

Dementsprechend freue ich mich explizit für dich das du gerade eine Prinzessin hast und hoffe das sich das so entwickelt wie du dir das vorstellst...

Over and out!

Vibe

NfeBg8ativQSchwiWnguxng


Nachtrag

Wenn ich nicht ich wäre, würde ich selber meinen, dass jemand wie ich ein Rezept dafür/dagegen entwickelt haben müsste

Du hast dahinter einen Smiley vergessen. Einen grossen Smiley. Einen verdammt grossen Smiley...

Mistah MK, mahn!!!

:-p

Arleixx82


Endlich Ferien und eine neue Geschicht

Habe endlich ferien und kann mich wieder paar interessanteren Dingen beschäftigen.

War heute tranieren und wollte danach in der Mensa Essen gehen.

Auf meinem Weg dorthin fiel mir ein (wieder mal) grosses Mädel auf. Mir fällt sowas immer sehr schnell auf, weil ich ja selber 198cm bin =). Würde sagen 185cm, blonde Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und länger als schulterlang. Gute figur klar..

Jedenfalls lief ich hinter ihr und so wie sie gekleidet war sah sie aus, als ob sie auch in der Mensa speisen wollte bzw Studentin war. Dabei kam ich mir irgendwie ziehmlich dumm vor Jemanden zu "verfolgen", wie in einem Film =).

Ich liess sie natürlich nicht aus den Augen und dachte mir, wenn sie alleine ist, ist es "realtiv einfach". Ich verlor sie aber aus den Augen als ich meine Mensakarte auflud. Ich tat zwar so, als ob ich mich bei der Essensauswahl nicht entscheiden könnte und dachte sie kommt nach. Tat sie aber nicht.... mist dachte ich mir!

Beim Essen beobachtet ich den ganzen Speisesaal. War fast fertig, als ich sie doch wieder sah aber mit Freundin. Das macht die Sache natürlich "schwieriger".

Ich setzte mich erstmal um, weil ich nichts sehen konnte. Aber hielt immer noch soviel Abstand, dass ich nicht zu auffällig wurde =). Ich tat erstmal so, als ob ich was lesen würde aber Jeder der mich 2-3min beobachtet wusst, dass es nicht so war. Mitten im Essen reinplatzen oder dazuzusetzen kam mir irgendwie nicht geschickt vor.

Typisch für das Zögern ist meist, dass sich die Situation "verschlechtert". So kam es dann auch...

Zwei Jungs kannten die beiden offenbar und setzten sich dazu.

Die Mensa wurde leerer und ich glaube die zwei Mädels bemerkte mich..war auch nicht schwer, wenn nur noch 5-10 Leute in einem grossen Saal sitzen =).

Irgendwie fiel mir in diesem Zusammenhange das Regelwerk ein und die Stelle wo über das Spannern geschrieben wurde.

"Was tun, spricht Zeus?" Pflegte mein Mathelehrer immer zu sagen.

Ich sah den Speisezettel und dachte mir:"Da hast jetzt schon so lange gewartet...schreib einfach 2-3 Sätze auf den dummen Zettel und drück ihr den in die Hand."

Die Lichter gingen aus und ich machte mich auf dem Weg einen Stift aufzutreiben. Meine Handschrift ist auch nicht die sauberste und ich war dazu noch nervös. Ich schrieb auf den Zettel in der Art."Schwer ein Gespräch anzufangen bei der Ausgangslage aber ich wollte mich trotzdem bemerkbar machen" Noch eine Aufforderung mir zu schreiben, wenn sie lust hat und Nummer rauf....fertig.

Anschliessen suchte ich die Drei(waren nur noch Drei) auf und drückte ihr den Zettel mit den Worten "Das ist für dich!" in die Hand. Sie war sehr überrascht naja wie immer...und bedankte sich. Ich fuhr Heim und hatte danach das Gefühl als könnte man doch sein Leben verändern bzw das Schicksal lenken! Ein tolles Gefühl!!!

Bis jetzt hat sie sich nicht gemeldet. Aber es war für mich ein weiterer wichtiger Schritt, vorallem wieder ein Stück "extremer" also diesmal im realen Leben und nicht in der Disco! Irgendwie lustig das Ganze. Ich finde irgendwie gefallen daran =).

Weiss hier jemand, wie man sonst "persönlicher" in Kontakt kommt bei so einer Situation ??? ? Ich finde das einfach zu "hart", wenn mehrer Leute da sind also sprich eine Gruppe(ab 3-4 Personen). Zettel mit Nummer hinterlasse geht ja noch. MK schrieb hier mal sowas von "beiseite nehmen" in der Art "ich leihe mir mal deine Freundin kurz aus" vielleicht geht das ganz einfach, aber ich kann mir das momentan nur sehr schwer vorstellen.

NPegat[ivSc9hwinxgung


och das geht schon...

einfach machen, nicht denken...(aber immer höflich bleiben, frech und bestimmt, aber immer gentlemanlike)

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