Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

WOeltenar)chixtekt


Weltenarchitekt, Ehrlichkeit bedeutet nicht, dem Sprechdurchfall zu verfallen und dem Gegenüber ungefragt jegliche innere Regung mitzuteilen. Das zu Deinem zweiten Beispiel.

Der Hintergrund meiner Überlegung war, unter welchen Umständen Ehrlichkeit Vertrauen zerstören könnte...

wenn mir mein Partner sagt, dass er heut einfach miese Laune hat und ich ihm furchtbar auf den Senkel gehe, dann kann ich mit der Info weit mehr anfangen als mit "Ich brauche Zeit für mich".

Es sollte nur ein Beispiel für eine Ich-Botschaft sein, auch wenn es zugegebenermaßen ein schlechtes Beispiel ist.

Manchmal ist es auch nur entscheidend, wie man das formuliert, bzw. was ich damit ausdrücken will.

Das ist es, was ich damit sagen wollte. Die Intention ist oftmals entscheidender als der genaue Wortlaut.

Frage - warum sind so viele Männer so unendliche Breischleicher?

Kommt auf den Kontext an in dem du die Frage stellst (was ist der Hintergrund deiner Frage) und auf den Kontext an, in denen ein Mann um den heißen Brei herumschleicht. Ich empfinde Männer nicht per se als Breischleicher. Es gibt Umstände, in denen ich Breischleicherei von Männern verstehen kann. Unsicherheit ist ein großer Faktor. Man will sich nicht zu viel Blöße geben, weil man insbesondere beim Thema Frauen möglicherweise oft genug auf die Nase gefallen ist. Siehe dazu Themrocs Post:

Irgendwas passt oder klappt nicht im "mit den Frauen". Man versucht dies und das, redet sich den Mund fusselig, gibt sich noch mehr Mühe bei den Wenigen, die überhaupt noch zuhören. Oder der Einen. Man macht irgendwas grundsätzlich falsch, Kopfstand, wackelt mit den Füßen und spielt Lieder dazu. Nuscht. Es fehlt ein "Sinn", den andere offensichtlich mit in die Wiege bekommen haben. Nie würden die Frauen einem erklären, woran es hapert. Teils, weil sie es selber nicht reflektiert haben (wozu auch?), teils stimmt die Sprache nicht - oder die Ohren. Außerdem wäre es ungeil, damit kontraproduktiv.

Naiv betrachtet könnte ich die gleiche Gegenfrage stellen:"Warum sind Frauen solche Breischleicher und können Männern keine offensichtliche Abfuhr erteilen?" - das liest man hier auf med1 in jedem zweiten Post, den ein Mann aufgemacht hat. Wir sollten es aber besser wissen: Die Frauen verhalten sich aus ihrer Sicht dabei deutlich desinteressiert, die Männer checken es nicht. Und so ist es manchmal auch anders herum. Ein Mann verhält sich aus seiner Sicht bereits völlig kongruent und offen und die Frau empfindet es als Breischleicherei.

Schonmal aufgefallen, dass viele Frauen sich darüber beschweren, dass "er nicht weiß, was er will"? Dabei meinen sie:"Er weiß nicht, ob er mich will". Denn meist wissen die Männer ganz genau, was sie wollen: sie wollen sich nicht festlegen. Das ist für eine Frau aber nicht akzeptabel und sie empfindet ihn als "Fähnchen im Wind" und "Breischleicher".

OBptimi"smus


Weltenarchitekt - Richtig, es gibt (leider) auch sehr viele breischleichende Frauen. DAS ist wahr und vermutlich für die Männer nicht minder schwer. ABER - meine Erfahrung zeigt, je direkter (aber anständig) ich formuliere, was ich will oder wie ich etwas sehe, etc. umso eher ernte ich auch vom Gegenüber Direktheit.

Meine beste "Freundin" ist ein Mann und nein, es läuft weiter nichts sagte mir mal, dass es nicht sehr oft vorkommt, dass eine Frau wirklich sagt, was sie wie sieht. Ich hatte ihm vorgeworfen, selten klare Ansagen zu machen. Mittlerweile macht er das ziemlich häufig und es hat unserer Freundschaft in keinster Weise geschadet. Im Gegenteil. Wir wissen alle beide, was wir voneinander erwarten können und was nicht. Und DAS übrigens - fällt mir gerade was Wichtiges ein ;-) - schafft auch emotionale Sicherheit. Wir hatten ja darüber gesprochen... Ich will wissen woran ich bin.

e>ichoekrncQhqen


Weltenarchitekt

:)^ Einer der besten Saetze seit langen. Maenner wissen ganz genau was sie wollen.

_XTsunxami_


Denn meist wissen die Männer ganz genau, was sie wollen: sie wollen sich nicht festlegen.

Weltenarchitekt

:)^ Einer der besten Saetze seit langen. Maenner wissen ganz genau was sie wollen.

Ja. Und bei den Frauen ist es fast genauso. Da gibt es die Frauen, die sich festlegen wollen und jene, die sich nicht festlegen wollen. So legen sich die einen fest, und die anderen nicht.

Im Endeffekt bekommt jeder, was er/sie will. Großartig. :)^

O7ptimi-smus


Amen

S]chwarzer[Texe


Ja, das stimmt! :-) Alle Männer sind Schweine und wollen immer nur das eine ! ;-D

X@axn


Danke für eure Antworten, wird mir helfen lockerer damit umzugehen. :)^

nvinoZvAa


*Spontan auftauchende Mitleserin*

Moin, liebe Stranginsassen!

Sehr, sehr cool, dass so viele die ich kenne, noch da sind (Themroc, WA, Kuhlio etc), der Strang als Philosophie-AG weiterlebt und so viele Leute mit tollen Gedanken dazu gekommen sind (Schwarzer Tee, Hermina...).

Bin begeistert!

Hat noch jemand Kontakt zu Herrn Maschinenkanone? Hab zum letzten Mal vor einem halben Jahr von ihm gehört.

Ansonsten: Weiterhin ein tolles Niveau hier. Lesestoff.

Ich hab grad andere "Baustellen", als hier mitzurede deshalb: *:)

*Wieder abtauchende Mitleserin*

Svc0hwar#zexrTee


Maschienenkanone

Villeicht hat er ja auch seinen Glück in einer schönen Beziehung gefunden und die schwere Artellerie niedergelegt :-)

_YThemxroc_


WA

Was würdest du sagen, wie stellt man denn fest, wie weit man sich wirklich selbst traut?

Es geht dabei um zwei Sachen. Erstens: "Was traue ich mir zu?", zweitens: "Was traue ich mich zu tun?" Das sind nämlich zwei Paar Schuhe.

Die erste Frage beantworte ich mit einer Mischung aus kritischer Projektion und gemachten Erfahrungen. Die Projektion besteht aus "Was wäre wenn"-Situationen. Drei Skins wollen dich aufmischen, was tust du? Du verlierst deine ökonomische Basis, was dann? Damit das nicht bei guten Vorsätzen oder Selbstbetrug bleibt, vergleiche ich meine Projektion mit erlebten Episoden, die in die jeweilige Kategorie fallen. Damit weiß ich in etwa, was ich mir wohl zutrauen würde.

Frauen: der Fall ist einfach und richtig zu entscheiden, mittlerweile. Es ist so, wie Schwarzer Tee es beschrieben hat. Ich brauche ein gewisses Energieniveau, das sich aus anderen Quellen nährt. Fühle ich mich körperlich angeschlagen, Probleme im Job oder sehe ich scheiße aus, ist jeder Versuch Schwachsinn. Solche Mankos stinken drei Meilen gegen den Wind. Gut drauf und proper, sind mir meine Frauenkörpersprache-Lektionen ;-) in Fleisch und Blut übergegangen. Das liest sich wie ein Menü. So, liebe mitlesenden Mädchen: vor drei Stunden ist Themroc im Bus über eine gefallen, die er zwei Jahre nicht getroffen hat. Glücklicherweise konnte er mit Robinson Crusoe sagen:"I've got my week's work done by Friday", und war überhaupt prächtig in Stimmung. Die Dame ist geschmolzen, konnte ihr Glück selber nicht fassen (wg. Zufall im Bus) und platzt heraus: "Du siehst aber verdammt gut aus". Sollte mich mal morgens sehen.

Ich sah natürlich aus wie immer, aber die Power überträgt sich und schon sehen sie, was sie sehen möchten.

Zurück, zweite Frage: "Was traue ich mich zu tun?" Da kann man allerdings ran und die Grenzen verschieben. Das ist wie Training, das ist Training. "Just do it (tm)". Da kann man immer üben, egal wie man aussieht oder drauf ist, es geht nicht um Erfolg, sondern inner game. Gibt eigentliche keine Entschuldigung da zu schwächeln. So umreißt man dann das Potential.

Ehrlichkeit: Gäb's keine Fische, müsste man sie erfinden:

Ehrlichkeit bedeutet nicht, dem Sprechdurchfall zu verfallen und dem Gegenüber ungefragt jegliche innere Regung mitzuteilen.

Ehrlichkeit ist manchmal nur, nicht die Unwahrheit zu sagen. Und aufrichtig zu antworten. Wie? - naja, ich bin Waage ;-)

Diese Fragen [Ehrlichkeit] sind doch sehr vielschichtig. Nehmen wir mal "Kann ich Ehrlichkeit erwarten?". Wenn ich diese Frage stellen würde, dann wohl aus zwei Gründen: a) ich fühle mich unsicher und benötige Bestätigung oder b) ich setze damit ein Zeichen:"Ich erwarte Ehrlichkeit", das wäre dann quasi die rhetorische Frage.

Wenn ich diese Frage hören würde, dann wäre mir klar: a) mein Gegenüber fühlt sich unsicher und braucht Bestätigung oder b) mein Gegenüber erwartet prinzipiell Ehrlichkeit von mir.

Du hast völlig Recht. Auch die Frage der Ehrlichkeit (wie die des Vertrauens), macht man hauptsächlich mit sich selber aus, das ist Teil der inneren Regeln. Das war mein Fazit:

Und deshalb werden diese Fragen auch nicht gestellt.

Optimismus

... Breischleicher?

Weil sie dich nicht so richtig scharf finden oder schüchtern / ängstlich sind. Find's heraus, von Fall zu Fall.

Xan

Erzähl mal mehr über die Romantik, falls du nicht wieder Pause machst. Meine Entjungferung war nämlich ungeheuer romantisch, hat die ganze Nacht gedauert, Sternenhimmel incl. Ich hab gesagt "zu romantisch zum poppen", aber Opti hat Recht, das ist wahrlich kein Hinderungsgrund. Du musst die Romantik nur als Teil sehen, Zuckerguss. Wichtig ist die Frau, nicht die Sterne. Also, wenn du nicht gerne zwei Sachen gleichzeitig betrachtest, guck auf die Frau. ;-)

Ninova

Wiedergänger?, was soll das denn? "Philosophie"? Wir tippen hier die praktischen Handgriffe, die ein Kerl drauf haben muss. Klar, für Weibsvolk fällt das schon unter Philosophie. "Bin begeistert", na, dann mal Arsch hoch. Hör auf zu klatschen und lege die Finger auf die Tastatur. "Andere Baustellen" haben wir alle.

viele die ich kenne, noch da sind

:)z

W%T-R6evoLlutixon


Ehrlichkeit ist manchmal nur, nicht die Unwahrheit zu sagen.

verstösst absolut gegen meine Prinzipien. Jeder kann das machen wie er will, aber sowas sehe ICH als ein Zeichen von Schwäche, kommt für mich nicht in die Tüte. Da enthaltre ich lieber Info vor, da muss ich wenigstens nicht lügen. ;-)

_6TOsuntamxi_


eine Weihnachtsgeschichte (ohne Sex und ohne Aufreißen)


Gestern war die Weihnachtsfeier unserer Firma. Ich kam dort zwei Stunden nach dem offiziellen Beginn an. Habe am Eingang erstmal ein neon-violettes Armbändchen bekommen und 8 Spielchips. Auf den Begrüßungscocktail, der mir von der Bedienung als süß bestätigt wurde, habe ich verzichtet, und mir gleich ein kleines Bier bestellt. War bei meiner Ankunft eh schon angetütert, also weiter im Text. Beim Anblick des proppevollen Raums, wo die Leute sich über das Buffet hermachten, bekam ich gleich einen Anflug von Klaustrophobie. Vielleicht war es aber auch ein bisschen sowas wie eine leichte Form von Misanthropie.

Habe mich also gleich mit meinem Bier in die Raucher-Lounge begeben. Dort war es zwar eher kalt und zugig, weil ein großes Fenster sperrangelweit offen war, aber zumindest hatte man dort Platz. Da habe ich dann mehr oder weniger den Großteil des Abends verbracht. Hatte eh keinen Hunger. Phasen des Schweigens wechselten sich damit ab, dass ich extrem laut war und die Leute vollquatschte. Ein bisschen, kam mir der Gesprächsablauf vor, wie im Forum. Ich glaube, nicht nur XXX war da, sondern auch Tsunami.

Den anderen Teil des Abends habe ich beim Spiel zugebracht. Da gab es ein paar low-level Utensilien für Roulette und Black Jack. Die Idee war gut und für die Leute sehr unterhaltsam. Es steckt wohl in jedem ein kleiner (Glücks-) Spieler. Die "vereinfachten Regeln" waren allerdings unter aller Kanone, also sehr weit entfernt von den realen Casino-Regeln. Beim Roulette konnte man nur auf Rot oder Schwarz setzen, also zum Beispiel kein Plein, Cheval oder Carré. Bin also direkt zum Black Jack Tisch und habe dort das Spiel beobachtet. Die Regeln, nach denen dort gespielt wurde, waren so ziemlich das Kurioseste, was ich je gesehen habe. Ich denke, die dort zu sehende Spielweise gibt es kein zweites Mal. Nachdem ich die offensichtliche "Schwäche" der Regeln erkannt habe, was wirklich nicht schwer war, habe ich den am Tisch sitzenden Spielern erstmal erklärt, wie sie in Null-Komma-Nix die Bank bzw. den Dealer ausnehmen können. Gesagt, getan. Habe dem Dealer aber dann anschließend noch dazu bewegt, eine der "Regeln" zu ändern, da das Spiel sonst sehr einseitig und ziemlich sinnfrei ist.

Ich glaube, eine der Kolleginnen will was von mir. Zumindest hat sie, schon gut angetrunken, mir mehrmals am Abend in einem lauten Befehlston gesagt, ich solle mich auf den freien Platz neben sie setzen. Sie schien es lustig zu finden. Ich nicht. Ich lass mich doch nicht rumkommandieren. Später hat sie noch einen Essens-Gutschein für 2 Personen gewonnen, was ich feststellte, als ich neugierig auf den gerade von ihr ausgepackten Gewinn schaute. Sie sagte so etwas wie, dass sie gar nicht wüsste, mit wem sie dahin gehen solle. Ich sagte ihr, dass sie bestimmt jemanden finden würde und verkrümelte mich schnell.


Falls die Kollegin aus der Geschichte hier mitlesen sollte: @:)

S-chwar/zerTee


Ich bin heute zufällig in einem Bücherladen über diese Buch gestolpert und mir gleich gekauft:

Amazon

Die Ideen und Erklärungen in diesem Buch stimmen erstaunlich oft mit meiner eigenen wahrnehmung und Erfahrungen überein (auch Theorien, die ich dadurch aufgestellt habe). Sehr empfehlenswert für alle, die über Zwischenmenschliche nonverbale Kommunikation was lernen wollen. :)^

Gerade im Umgang mit Frauen ist es ein sehr aktuelles Thema, weil sie von Natur aus sehr empfindlich für die nonverbale Kommunikation sind.

XJan


_Themroc_

So sah es bei mir aus.

War ne angenehme Sommernacht und wir auf einem Spielplatz. Sterne, großer Mond und wir am Schaukeln. x:)

Sind uns dann natürlich näher gekommen und dann war die Frage, zu mir oder dableiben. Ich habe mich dann entschieden dazubleiben und so haben wir fast die ganze Nacht da verbracht. Dann habe ich sie nach Hause gebracht und bin auch nach Hause (an Sex hab ich zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr gedacht).

Muss wohl echt die Frau genauer anschauen. ;-D

nTi@nxova


@ Themroc

Wiedergänger?, was soll das denn? "Philosophie"? Wir tippen hier die praktischen Handgriffe, die ein Kerl drauf haben muss. Klar, für Weibsvolk fällt das schon unter Philosophie. "Bin begeistert", na, dann mal Arsch hoch. Hör auf zu klatschen und lege die Finger auf die Tastatur. "Andere Baustellen" haben wir alle.

;-D

Alle Achtung!

Und wieder zeigt Themroc, wie´s in der Praxis geht: Frau hat "eigentlich" entschieden, nix zu machen.

Mann fordert frech heraus.

Frau ist kurz empört, grinst dann - und tut, was Mann sagt: Tippen!

Und fühlt sich wohl dabei.

Voila!

Da ist der Weg von der Philosophie zu den "praktischen Handgriffen" (??!:-o ) nicht mehr weit, Jungs. MK hätte an dieser Interaktion seine helle Freude...

(...und Herr T. weiß längst, dass ich ein Fan von ihm bin...)

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