Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

Cnhr-ysaEnthexme


_Tsunami_

Wenn wir doch in unsere Zukunft schauen könnten... ;-)

Also ich möchte meine Zukunft lieber nicht kennen, finde den Gedanken sogar erschreckend...dann wäre ja das Leben gar nicht mehr spannend ;-D

Auch wenn sich die Möglichkeit bieten würde, eventuell rechtzeitig Fehler zu vermeiden, die die Zukunft negativ beeinflussen können... (Weltenarchitekt vs. Mr. Lover Lover ;-))

Mal am Rande:

die (Film-) "Trickkiste":

Ich muß bei dem Thema Zukunft oft an eine Bekannte denken, der ich vor Jahren erzählte, ich möchte gern den Film

[[http://www.youtube.com/watch?v=26HJ52yRz2s Titanic von James Cameron]] sehen (nicht wegen der Liebesgeschichte, sondern weil ich bei einer Preview die Schiffs-Untergangsszene gesehen hatte, die ich technisch genial gemacht finde). Jedenfalls sagte die Bekannte zu mir: "Wozu willst du diesen Film sehen? Du weißt doch schon vorher, was da passiert?!"

Diese Aussage hat mich echt sprachlos gemacht. So will ich "die Zukunft kennen" ja auch nicht verstanden wissen 8-).

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Man findet - geschlechterübergreifend - zwischen verschiedenen Persönlichkeiten signifikantere Unterschiede (emotional, geistig, spirituell), als jene, die man zwischen Mann und Frau vermutet bzw. vorfindet.

Für mich ist eine monogame Beziehung (oder Ehe) mehr ein Akt der Selbstbeherrschung und weniger etwas, das ich auch so empfinde. Ich fürchte nur, dass 99,9% der Frauen das anders sehen und Erwachsenwerden wohl bedeutet diesen Umstand akzeptieren und damit leben zu müssen.

Weltenarchitekt, Ich glaube wirklich nicht, dass 99,9% der Frauen das so anders sehen als du. Mir ist rätselhaft, wie du auf diese hohe Zahl kommst. Wenn man sich z.B. Statistiken zum Fremdgehen anschaut, sind die Zahlen der fremdgehenden Männer meist nur geringfügig höher als die der fremdgehenden Frauen.

W`elwtenagrchiNtekt


SombrePrintemps

Aber ich formuliere es auch noch mal ausführlicher, wenn du eine feste Partnerschaft hast, du sie dann heiratest und die Frau dich jetzt nicht klammert und dir deine Freiheit lässt wie du auch ihr ihren freien Entfaltungsraum lässt, kannst du dann nicht mehr mit der für dich persönlich negativen Seite damit umgehen, das es immer noch andere tolle Frauen gibt, die dich auch für mehr reizen könnten. Warum ist es dann so ein innerer Zwang für dich persönlich das du eine von einigen Möglichkeiten gewählt hast?

Das ist genau die Frage, die mir so langsam aber sicher in den Kopf sickert. Es ist noch ein Weilchen hin, bis ich eine Familie gründen will, aber mein Studium nähert sich dem Ende und dann überlegt man schonmal, in welche Richtung es danach gehen soll. Ich bin in dieser Hinsicht zwiegespalten. Auf der einen Seite erkenne ich, dass Anziehungskraft zu Frauen zwar etwas sehr Schönes ist, auf der anderen Seite aber eben auch nur das: Anziehungskraft. Das Spiel ist verheißungsvoll, aber selten so befriedigend, wie es manchmal den Anschein hat.

Die Frage ist: Muss ich dieser Anziehungskraft irgendwann nachgeben, so dass ich darüber hinauswachsen kann und ihr irgendwann so wenig Bedeutung beimesse, dass das Thema für mich uninteressant wird (muss ich das erledigen, um erfüllt sterben zu können)? Oder werde ich diese Form der Anziehungskraft immer und für den Rest meines Lebens spüren, so dass ich darüber niemals hinauswachsen kann und ich mich damit abfinden muss und einfach sagen kann: Ich habe mich für diese Frau entschieden, auch wenn ich andere Möglichkeiten gehabt hätte und mit dieser Entscheidung lebe ich nun (brauche ich es nicht erledigen und kann auch anderweitig erfüllt sterben).

Und je nachdem, wie man diese Frage beantwortet, sieht eben auch meine Zukunft aus. Mal mehr wie die von MrLL, mal weniger.

Ich weiß nicht, ob es auf diese Frage (jetzt) eine Antwort gibt. Wahrscheinlich nicht. Es wird sich irgendwie ergeben, wie so vieles im Leben, aber durch den Kopf geht sie mir trotzdem und das ist wohl das, was ich in dem Post von MrLL gesehen habe.

Ich würde in so einem Fall wenn es mir zu schnell geht, auf ihr persönliches Seelenleben eingehen, ihr die Sicherheit geben, das sie für dich innere Besonderheiten hat, weswegen du eine Beziehung mit ihr führst aber im gleichen Atemzug ihr vermitteln, das du sie nicht an der nächsten Straßenecke austauscht, obwohl du auch andere tolle Eigenschaften in anderen Frauen sieht.

Ich denke, dass ich das bereits tue.

Rede doch einfach darüber das du Bedenken hast dich zu schnell an die Falsche zu binden. Das man eben vorsichtig ist, weil es so oft mit Paarbeziehungen nicht klappt. Und du nach und nach sie kennenlernen willst, Schritt für Schritt und ihr das auch gleichzeitig mit Interesse an ihrem inneren Selbst begreiflich machst.

Hm, das ist nicht wirklich nötig, denn ich öffne mich ihr bereits emotional ganz ordentlich. Das merkt sie und das merke ich daran, wie sie auf mich reagiert.

ninova

Ich habe immer solch verbindliche Partner - während Frauen, die sich danach dringend sehnen, an solche Typen (sorry, nicht negativ gemeint) wie WA oder MK "geraten".

Nur zur Klärung (obwohl ich es nicht negativ verstanden habe): Ich halte mich nicht für beziehungsunfähig und ich denke, dass zwischen MK und mir ein signifikanter Unterschied besteht. Bei ihm ist das alles viel ausgeprägter, er scheint dieser Anziehungskraft auch wirklich nachgehen zu müssen, um irgendwann erfüllt sterben zu können. Ich halte mir diese Frage noch offen ;-)

WAs Gedanken, was Beziehung angeht (irgendewie binden nicht ausgeschlossen, aber nicht nach Schema F, optimaler Ansatz wird noch gesucht - verstehe ich das richtig?)

Das verstehst du weitestgehend richtig. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass ich nicht die Beziehungsform anders wählen sollte sondern meine innere Einstellung dazu eine Überprüfung erfordert, was ich ein stückweit gerade tue und was möglicherweise ein Grund ist, warum ich ausgerechnet mit der Sportlerin zusammen bin, die ein eher traditionelles Beziehungsverständnis hat.

Lewian

Ich versuche gerade zu lernen, dass es nicht so sehr darauf ankommt, Moeglichkeiten offen zu halten und vieles zu erleben, wie ich frueher dachte. Ich muss lernen, Entscheidungen zu treffen und gewisse Moeglichkeiten bewusst zu schliessen.

In genau diese Richtung geht der "Oder"-Teil meiner Frage oben und ich habe den Aspekt des Älter-werdens in diesem Zusammenhang auch schon vermutet.

Ich denke, wenn du dich irgendwann fuer Familie entscheidest, sollte es nicht aus "rationalen" (meint anscheinend: ein wenig bitteren) Erwaegungen passieren

So sollte es nicht rüberkommen. Es sollte nicht aus einem Gefühl von Verbitterung heraus kommen, das keineswegs. Mehr ein Neuordnen der eigenen Prioritäten.

Im übrigen sollte man sich als Mann auch immer mal die Frage stellen, was man eigentlich tut, wenn beim Sex mal was schief geht und die Frau von Abtreibung nichts hält. Das ist eine Frage, die in die gleiche Richtung geht.

Ich denke, es ist eher eine Frage der persoenlichen Entwicklung, zu sehen, wann die Zeit fuer Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche gekommen ist - und was du dann fuer "das Wesentliche" haeltst, und ob du in der Lage bist, dich darauf angemessen zu konzentrieren.

Gut gesagt.

In der heutigen Zeit, in der es viel weniger kulturelle Zwaenge und mehr oder weniger verbindliche gesellschaftliche Rituale gibt als frueher, hat der Einzelne mehr Verantwortung, sich selber bewusst zu entwickeln. Keiner sagt uns, was "richtig" ist (oder wir haben die Freiheit, denen, die es versuchen, nicht zu folgen). Das macht alles viel schwieriger. Es gibt immer die Gefahr, irgendwo haengen zu bleiben und nicht zu sehen, dass der Zug abfaehrt. Es gibt heute viel mehr Singles und Leute, die sich nicht binden wollen - spannend, ob uns das noch leid tun wird, wenn wir "richtig" alt sind (wobei man natuerlich auch in Unfreiheit und Beziehungen, die nicht gluecklich machen, haengenbleiben kann - zu frueh auf Zuege zu springen, die es schwer machen, auszusteigen, ist es auch nicht).

Ich stimme zu. Das bringt mich zu einem weiteren Punkt an "Selbsterkenntnis": Genauso, wie mich mein Empfinden von Anziehungskraft zu allerlei Frauen verunsichert und ich mir die Frage stelle, ob ich da noch irgendwas erledigen muss, so weiß ich auch, dass ich keine halben Sachen mache. Wenn ich mich einmal dazu entschließe Familie zu gründen, dann ziehe ich das durch. Trennung und dann müssen die Kinder drunter leiden, das kommt gar nicht in die Tüte (es sei denn, es geht gar nicht mehr, aber damit es so weit kommt, muss ich wirklich alles probiert haben).

Chrysantheme

Das unterstreicht wieder meinen Eindruck, dass man ein Verhalten im Rahmen einer Beziehung nicht hauptsächlich am Geschlecht einer Person festmachen kann, sondern eben an ihrem Wesen/ihrem Charakter.

Ich denke sehr oft in männlich/weiblich, aber eigentlich gar nicht, um mich in meiner Wahrnehmung einzuschränken sondern im Gegenteil. Ich experimentiere damit und versuche herauszufinden, ob sich Polarität und sexuelle Spannung nicht durch eine solche Betrachtungsweise erzeugen lässt (es geht hier immer noch ums Frauenaufreißen ;-) ).

Dass viele Dinge geschlechterübergreifend sind und auch mal anders sein können, will ich gar nicht abstreiten. Trotzdem gibt es Stereotypen und es macht durchaus Sinn in männlich und weiblich zu unterteilen. Tatsache ist, dass beim Frauenaufreißen Männer meistens den ersten Schritt machen müssen und dass "männliche Eigenschaften" (z. B. Dominanz) dabei hilfreich ist. Es kann auch anders sein, keine Frage, aber ist es für mich nicht funktionell einfacher, wenn ich das erstmal so stehen lasse und sage:"Frauen sind so und Männer sind so" und mich anhand dieser Vorstellung entsprechend verhalte?

Tsunami

Die Polarität ist meines Erachtens mehr eine Sache des Mythos' als der Relevanz.

Was macht dann sexuelle Anziehungskraft aus, wenn nicht eine Polarität?

Chrysantheme

Ich glaube wirklich nicht, dass 99,9% der Frauen das so anders sehen als du. Mir ist rätselhaft, wie du auf diese hohe Zahl kommst.

Reine Spekulation meinerseits. Könnte auch am Alter liegen, da hört man von Frauen sowas eher.

Wenn man sich z.B. Statistiken zum Fremdgehen anschaut, sind die Zahlen der fremdgehenden Männer meist nur geringfügig höher als die der fremdgehenden Frauen.

Das sagt doch aber nichts aus über den initialen Wunsch nach einer monogamen Beziehung. Fremdgehen hat für mich mehr mit Angst zu tun. Angst davor den Partner mit den eigenen Bedürfnissen zu konfrontieren oder Angst davor dem Partner das gleiche Recht einzugestehen, welches man für sich selbst in Anspruch nehmen will.

TDommiM8x3


Chrysantheme

Einmal ist ein Jugendlicher unbeabsichtigt an einer Hausecke heftig mit mir zusammengeprallt. Wir haben uns einen Moment erschrocken angeschaut, dann meinte er "Wow, sind Sie immer so schön?" Das fand ich sehr nett, und es war auch keine Anmache, denn er ist gleich danach weitergegangen.

Das erinnert mich an einen der schönsten Momente letzten Jahres:

Es war ein sonniger Herbstabend. Ich hörte im Bus Musik und war in Gedanken etwas versunken, so dass ich eine Station zu weit gefahren bin. Ich stieg also aus und hatte noch ein paar Meter Spaziergang vor mir. Ich war sehr gut gelaunt und in meinen Ohren lief gerade "Beat it". Ich hielt meinen iPod in der Hand und drehte mit dem Daumen am "Rädchen" die Musik etwas lauter, schaute kurz links und rechts die Straße lang. Keiner da. Ich hielt es nicht mehr aus und fing an beim Gehen meinen Oberkörper und meine Arme zur Musik zu bewegen. Dann holte ich zum finalen "Move" aus (so Schlagzeug Stil, aber mit iPod statt Stöcken in der Hand) und sah dabei ein Mädel, dass mir von vorne - aber auf der anderen Straßenseite - entgegenkam. ERTAPPT! Ich musste dabei so derbe Grinsen, weil es so dämlich ausgesehen haben muss ;-D. Ich versuchte meine Lippen aneinander zu pressen um das Grinsen zu unterdrücken, aber ich hatte dennoch ein breites Grinsen im Gesicht. Und sie erst! Wunderschön! Wir hielten 5 Sekunden lang (10 m) die ganze Zeit Blickkontakt und grinsten uns an. Bis wir aneinander vorbeigelaufen sind.

Es klingt vielleicht komisch, aber obwohl nichts weiter passiert ist, war das einer der schönsten Momente des letzten Jahres. Schöner als das Rodeln mit Eliott/Carla und andere Verabredungen. Denn jedes Mal, wenn ich an dieser Stelle vorbei gehe, denke ich daran und hab wieder dieses Grinsen im Gesicht. Davon bekomme ich immer noch Monate später gute Laune. Und ich bin nicht der Typ, der sich besonders viel merkt. Aber in diesen 5 Sekunden habe ich mir ihr Gesicht, ihre Augen und ihre Lippen, die Art wie sie gegrinst hat und ihre Kleidung gemerkt.

Manchmal frage ich mich, warum ich Bock mich nicht umgedreht hab und hinterher gerannt bin. "Hallo, wahrscheinlich hälst du mich für einen Trottel, aber wenn ich dich jetzt nicht frage, ob du mit mir einen Kaffee trinken gehen willst, beiß ich mir später in den Hintern. Achso, ich heiße übrigens Tommi |-o."

Andererseits denke ich, wenn ich es verbockt hätte, dann hätte ich nicht diese schönen Erinnerungen. Und man sieht sich immer zweimal im Leben.

Jetzt mal eine Frage an die Damen:

Glaubt ihr, dass mein fettgedrucktes "Hallo" von oben, eine Chance gehabt hätte? Oder ist das doch zu dämlich, kitschig, praxisfremdes Hollywood-Denken?

L9ewixan


Weltenarchitekt

Die Frage ist: Muss ich dieser Anziehungskraft irgendwann nachgeben, so dass ich darüber hinauswachsen kann und ihr irgendwann so wenig Bedeutung beimesse, dass das Thema für mich uninteressant wird (muss ich das erledigen, um erfüllt sterben zu können)?

Ich wuerde sagen, so lange du es so formulierst (mit diesem fetten "muss"), ist die Zeit noch nicht gekommen. Ich glaube nicht, dass wir irgendwas tun muessen, um es am Ende erledigt zu haben. (Mit dieser Vorstellung wuerden wir es nicht auf die richtige Weise tun; da klingt die Verbitterung durch, die ich vorher meinte.)

Interessant ist: Kommst du irgendwann dahin, dass du es willst (egal ob du musst oder nicht)? Die Arbeit an der eigenen persoenlichen Entwicklung bestuende dann eher darin, dich wenigstens nicht aktiv daran zu hindern, dahin zu kommen (dir aber so lange noch die Moeglichkeit offen zu lassen, woanders hinzukommen). Eine Offenheit zu finden, die dir schliesslich auch gluecklich sein in einem solchen Leben ermoeglicht. Kann sein, dass du diese Offenheit schon besitzt... musst du selber entscheiden.

s3cooWttunxer


Für mich ist eine monogame Beziehung (oder Ehe) mehr ein Akt der Selbstbeherrschung und weniger etwas, das ich auch so empfinde. Ich fürchte nur, dass 99,9% der Frauen das anders sehen und Erwachsenwerden wohl bedeutet diesen Umstand akzeptieren und damit leben zu müssen.

Ich bin mal gespannt wie du empfindest, wenn du erstmal eine Frau kennen gelernt hast, für die du wirklich tiefe Gefühle empfindest und dir die all die emotionale Nähe und Wärme gibt, die du dich schon immer gewünscht hast. Wo du dich pudelwohl fühlst, wenn du sie siehst, und sie schrecklich vermisst, sodass es weh tut, wenn du sie nicht siehst.

Dann möchte ich wissen, ob du sie dann immer noch mit anderen Männern teilen wollen würdest (sexuell gesehen).

_uTsu^naNmi_


Ich glaube, dass diese Situation

wenn du erstmal eine Frau kennen gelernt hast, für die du wirklich tiefe Gefühle empfindest und dir die all die emotionale Nähe und Wärme gibt, die du dich schon immer gewünscht hast. Wo du dich pudelwohl fühlst, wenn du sie siehst, und sie schrecklich vermisst, sodass es weh tut, wenn du sie nicht siehst.

in WAs Lebenskonzept nicht wirklich existiert bzw. niedere Priorität hat.

Deshalb hat diese Frage

Dann möchte ich wissen, ob du sie dann immer noch mit anderen Männern teilen wollen würdest (sexuell gesehen).

eine offensichtliche Antwort bzw. wurde schon von ihm gegeben.

Es geht dann auch nicht so sehr um ein Teilen, als viel mehr darum, ihr die selbe Freiheit zuzugestehen, wie WA sie auch für sich beanspruchen möchte.

_ATsunyami_


Du weißt doch schon vorher, was da passiert?!"

Diese Aussage hat mich echt sprachlos gemacht. So will ich "die Zukunft kennen" ja auch nicht verstanden wissen 8-).

Ganz meine Linie. Wäre ja sonst arg zzz.

Allerdings gibt es auch Gegenargumente. Zum Beispiel Sex. Da weiß man ja auch schon vorher, was passiert.

CWhrysa&nthexme


_Tsunami_

Allerdings gibt es auch Gegenargumente. Zum Beispiel Sex. Da weiß man ja auch schon vorher, was passiert.

:-D

Gut es gibt sicher sooooo viele Variationen des Sex, dass man hoffentlich im Detail nicht vorher weiß, was passiert :=o. Aber du hast recht, das ist ein gutes Gegenargument. Mir war ja in diesem Moment gar keine Antwort eingefallen... Ich hatte nur überlegt, wie es sich lebt, wenn man niemals einen Film anschaut, der auf historischen Ereignissen beruht, oder niemals ein gutes Buch zweimal liest... :|N

...oder niemals wieder eine Frau aufreißt ;-); da weiß Mann ja auch schon, was passieren wird.

C@hrysanxtheme


Tommi83

Jetzt mal eine Frage an die Damen: Glaubt ihr, dass mein fettgedrucktes "Hallo" von oben, eine Chance gehabt hätte?

Erstmal finde ich, wie du, dass das ein wirklich besonderer Moment war. Auch weil du beschreibst, dass du noch heute sehr gern daran zurückdenkst; und ich bin mir sicher, dass das Mädel auch immer wieder gern daran denkt. @:)

Wenn du sie angesprochen hättest, wäre von ihr sicher eine positive oder zumindest freundliche Antwort gekommen, denn ihr hattet ja langen Blickkontakt und

... ich hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Und sie erst!

Aber vielleicht wäre es dann eine Verabredung von vielen geworden, wer weiß, ob du dann heute immer noch so gern daran denken würdest...

Allerdings hätte ich an deiner Stelle für das Ansprechen einen anderen Wortlaut gewählt als

"Hallo, wahrscheinlich hälst du mich für einen Trottel, aber wenn ich dich jetzt nicht frage, ob du mit mir einen Kaffee trinken gehen willst, beiß ich mir später in den Hintern. Achso, ich heiße übrigens Tommi |-o."

Mir würde es seltsam vorkommen, wenn ein Mann, der mich anspricht, sich zunächst "kleinmacht", indem er sich als Trottel bezeichnet :-/ Und warum sollte sie dich überhaupt für einen Trottel halten? Weil du so schön abgerockt hast ;-D ? Das sah doch bestimmt cool aus 8-).

Der ultimative Spruch für diese Situation fällt mit jetzt auch nicht ein, aber dafür gibt es hier ja genügend andere Experten :)z.

_6TseunaWmi_


Hmm... kurze Umformulierung / Reduktion wirkt (vielleicht) Wunder:

"Hallo! Ich muss dich einfach fragen: Trinkst du einen Kaffee mit mir? Denn sonst beiß' ich mir später in den Hintern, dass ich dich nicht gefragt habe."

Allerdings denke ich, dass es auch so schwierg ist. Ein bisschen Gelenkigkeit (á la Themroc) und Kreativität muss schon sein. Auch ein bisschen "Stottern" ist nicht das Schlimmste.

_yTsu.namyix_


Ich erzähl' einfach mal wieder eine Geschichte, eine Mini-Geschichte, obwohl es nicht mehr so meine Art ist.

Heute stand ich mal wieder vor unserem Firmengebäude - zum Rauchen. Da läuft man immer "Gefahr", anderen rauchenden Kollegen zu begegnen. Und da kamen sie schon, im Zweier-Pack, zwei Kolleginnen. Die eine (blonde) Kollegin bewegte sich auf dem winterlichen Gelände etwas tapsig und unsicher, geriet leicht ins Trudeln, konnte sich aber gut fangen. Ich sagte, etwas ungewohnt für mich, aber ohne besondere Absicht: "Pass' auf, meine Liebe." Für den Bruchteil einer Sekunde, schien jegliches Eis zu schmelzen und sich eine Wolke der Sanftheit breit zu machen. Dann neckte die (blonde) Kollegin die andere Kollegin durch ein leichtes Kitzeln/Stupsen. Die brünette Kollegin, welche durch das Necken der anderen Kollegin einen leicht unsicheren Stand hatte, meinte dann zu mir: "Du mußt mich doch beschützen." Mir fiel keine sinnvolle Entgegnung darauf ein. Ich erzählte noch so ein bisschen ins Blaue. Dann war meine 5-minütige Raucherpause vorbei.

W\elten,archxitekt


Lewian

Ich wuerde sagen, so lange du es so formulierst (mit diesem fetten "muss"), ist die Zeit noch nicht gekommen. Ich glaube nicht, dass wir irgendwas tun muessen, um es am Ende erledigt zu haben. (Mit dieser Vorstellung wuerden wir es nicht auf die richtige Weise tun; da klingt die Verbitterung durch, die ich vorher meinte.)

Interessanter Gedanke, aber vielleicht ist das nicht ganz richtig angekommen. Es sollte kein muss sein, welches ich nur tue, um es am Ende erledigt zu haben. Es war mehr so gemeint: Muss ich es tun, weil es mich innerlich so sehr dazu drängt, dass ich unglücklich bin, wenn ich es nicht tue.

Interessant ist: Kommst du irgendwann dahin, dass du es willst (egal ob du musst oder nicht)?

Sagen wir es so: Ich will ja bereits irgendwo dieser Anziehungskraft nachgeben, aber eine Beziehung (inkl. körperlicher Exklusivität) hat einen höheren Stellenwert für mich. Insofern ist es schlicht und ergreifend ein Abwägen der eigenen Prioritäten.

scoot

Ich bin mal gespannt wie du empfindest, wenn du erstmal eine Frau kennen gelernt hast, für die du wirklich tiefe Gefühle empfindest und dir die all die emotionale Nähe und Wärme gibt, die du dich schon immer gewünscht hast. Wo du dich pudelwohl fühlst, wenn du sie siehst, und sie schrecklich vermisst, sodass es weh tut, wenn du sie nicht siehst.

Ich fühle mich pudelwohl, ich bekomme emotionale Nähe und Wärme und ich vermisse sie auch hin und wieder mal, aber an der Schmerzgrenze bin ich deswegen glücklicherweise noch nicht und hab ich auch nicht vor zu sein. Ich wüsste auch nicht, warum das Vermissen irgendwas mit der Tiefe der empfundenen Gefühle zu tun hat. Tiefe Liebesgefühle sind das eine. Verlustgefühle das andere. Sie gehen bei vielen Menschen wohl Hand in Hand, bei mir aber höchst selten.

Dann möchte ich wissen, ob du sie dann immer noch mit anderen Männern teilen wollen würdest (sexuell gesehen).

Man könnte es so erklären: Es gibt das innere Kind in mir, das seinen Lolli ganz gewiss nicht teilen will. Mir sind Gefühle dieser Form also durchaus bekannt und zeitweise empfinde ich auch so (oder eben ein Teil in mir). Es gibt aber auch den Teil in mir (vielleicht der erwachsene Mann, was weiß ich), der einsieht, dass persönliche Entfaltung, Freiheit und demnach auch "wahre Liebe" (so weit man als Mensch dazu überhaupt fähig ist) über solchen Dingen stehen. Das ist wahrscheinlich total überzogener Idealismus, aber was solls. Eine Prise Idealismus tut mir gut ;-)

Um deine Frage zu beantworten: Es kommt auf den Kontext an, ob ich sie teilen wollen würde. Zum einen würde ich das gleiche Recht für mich beanspruchen. Zum anderen würde ich versuchen abzuwägen, ob da eine Form der Respektlosigkeit vorliegt und sie es aus Machtgründen oder sonstwas tut - oder ob sie es tut, weil es ihrer persönlichen Entfaltung dient. Entscheidend ist für mich in letzter Konsequenz wohl, wie ihr Verhältnis zu mir ist. Wenn ich bzw. die Beziehung darunter leiden würde, dann würde ich es nicht wollen (oder die Beziehung aufgeben). Wenn die Beziehung dadurch bereichert werden würde, dann wäre das etwas völlig anderes.

Ich bemerke an dieser Stelle nochmal, dass das ein Ideal ist, was ich hier beschreibe. Zum Teil empfinde ich so, zum Teil aber auch weitaus "egoistischer".

Ich würde mir von dir lediglich wünschen, dass du deine eigenen Gefühle ein wenig kritisch betrachtest. Du schwebst gerade auf Wolke 7 und in ein paar Jahren sieht die Welt schon wieder anders aus.

Tsunami hat es eigentlich schon ganz gut getroffen ;-)

Tommi

Glaubt ihr, dass mein fettgedrucktes "Hallo" von oben, eine Chance gehabt hätte? Oder ist das doch zu dämlich, kitschig, praxisfremdes Hollywood-Denken?

Ich stimme Chrysantheme zu. Warum dich selbst als Trottel bezeichnen? Das ist unnötig. Ansonsten finde ich, dass du dich selbst zu kritisch betrachtest. Ihr hattet schon einen Moment, der jegliche Rationalität aus den Gedanken entfernt. Du hättest auch hingehen können und einfach nur "Hallo, schön dich zu sehen" oder so sagen können. Ihr habt bereits kommuniziert. Deswegen ist es eigentlich egal, was danach kommt und je mehr Gedanken du dir darum machst, desto schlechter.

_-The=mYroc_


Chrysantheme

Ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass Frauen, wenn es um die Attraktivität von Männern geht, einfacher gestrickt seien als Männer.

Du begreifst den Punkt nicht, vielleicht hilft ja ein Oskar-Wilde-Zitat: "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden."

Das ist einfach gestrickt und berechenbar. Jetzt etwas klarer? Und das Verändern oder Verbiegen von Präferenzen (im Gegensatz dazu) kommt mir nun gerade nicht zu Pass, ist mit meinen Interessen kaum zu vereinbaren. Es ist nämlich ein Akt der Korrumpierung - der dir bestimmt nicht passieren kann, gelle?

Meinst du damit, du würdest meinem Blick nicht ausweichen?

zzz Nu verheb dich mal nicht, warum sollte mir sowas in den Sinn kommen? Oder verwechselst du schon mal lieber weggucken mit Blick ausweichen? :=o 8-)

Ninova

Beim Klassentreffen hat es übrigens nicht funktioniert: Einige haben immer noch die kleine dicke Uncoole von damals gesehen.

Dann hast du es falsch angestellt, zu wenig agiert. Ich bin rumgeflitzt und hab mich überall mal sehen lassen. Einer meinte, er bringt mich aus dem Takt, wenn er mich zu ner Rede nötigt. Mitnichten. Bingo! freut sich die Rampensau. ;-D

während die anderen schwelgten, dass "früher alles schöner gewesen" sein soll

Jo, früher war auch schön, jetzt ist noch schöner ...

Xan

wollte in dem Zustand nicht mein Glück versuchen. Deshalb bin ich an ihr vorbeigegangen und habe gegrüßt. Sie lächelt mich an und ich gehe weiter.

Absolut richtig, wenn du blau bist.

Darauf könnte ich aufbauen aber da mir ein großteil der Nacht fehlt weiß ich nicht wie das ankommt.

Aufbauen ist zu viel gesagt, jedenfalls gut, dass ihr euch gesehen habt. Wie das ankommt? "Xan ist (war) besoffen". Das ist alles. Kein Ruhmesblatt, kein Beinbruch. Vor allem kein Thema um anzuknüpfen.

Oder ich warte ab

Nein, geh los.

Tsunami

Ich sagte, etwas ungewohnt für mich, aber ohne besondere Absicht: "Pass' auf, meine Liebe."

Das hat einen patronisierenden Unterton, deshalb schreckt man erstmal vor sowas zurück. "meine Liebe, mein Lieber" ist etwas von oben herab. Aber du bist damit durchgekommen. WA, was sagt der leadership primer noch gleich dazu? ;-)

"Du mußt mich doch beschützen."

Na bitte.

Mir fiel keine sinnvolle Entgegnung darauf ein.

Arm um die Schulter und furchteregend den Horizont beäugen. ;-)

C_hrysTantghe{me


Weltenarchitekt

Tatsache ist, dass beim Frauenaufreißen Männer meistens den ersten Schritt machen müssen und dass "männliche Eigenschaften" (z. B. Dominanz) dabei hilfreich ist.

Das macht das Flirten und Frauenaufreißen ja auch viel spannender und prickelnder, wenn dieses "Mann-Frau-Ding" (so hast du es glaube mal genannt auf den vorangegangenen Seiten ;-)) zum Tragen kommt. Und die Dominanz des Mannes beim Aufreißen finde ich sogar sehr wichtig, mir gefällt das; das gehört zum Spiel dazu. Es kommt natürlich darauf an, wie der Mann diese Dominanz einsetzt;

einmal beispielsweise kam ein Mann auf mich zu, blieb vor mir stehen, musterte mich unsicher und faßte mir dann einfach ins Haar mit den Worten: "Schöne Haare hast du..." Das empfand ich als plumpe Anmache :|N und hab ihn abgewimmelt; ein anderes Mal war ich beim Einkaufen, habe gar nicht auf meine Umgebung geachtet, da kommt ganz plötzlich ein wildfremder junger Mann auf mich zu, bleibt vor mir stehen, lächelt mich an und küßt mich einfach so mitten auf den Mund :-o - ich war seeeehr überrascht! Und er griente ganz fröhlich und selbstbewußt auf mich herunter (ich bin ziemlich klein :=o) . Das wirkte ganz anders als die Anmache des ersten Typen...

aber ist es für mich nicht funktionell einfacher, wenn ich das erstmal so stehen lasse und sage:"Frauen sind so und Männer sind so" und mich anhand dieser Vorstellung entsprechend verhalte?

Ja natürlich ist das einfacher und völlig nachvollziehbar.

Was ich eben nicht mag sind diese verallgemeinernden Aussagen wie: "Frauen wollen immer eine Beziehung, Männer wollen eher nur Sex" , weil sich solche Allgemeinplätze mit meinen Erfahrungen überhaupt nicht decken. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass du explizit solche Aussagen getroffen hast :-).

_Themroc_

Warum so angriffslustig? Sollte ich dir irgendwie zu nahe getreten sein, tut mir das leid. Ich hatte meinen letzten Post an dich eher spaßig-ironisch gemeint und die Fragen rhetorisch; du hättest dich nicht so aggressiv rechtfertigen müssen.

T>ommib8x3


Danke für eure Antworten. Das mit dem "Trottel" war von mir gar nicht so selbst abwertend gemeint, gibt ja auch sympathisch verplante "Trottel", aber ihr habt recht: Weniger ist hier definitiv mehr!

@ Chrysantheme

Auch weil du beschreibst, dass du noch heute sehr gern daran zurückdenkst; und ich bin mir sicher, dass das Mädel auch immer wieder gern daran denkt. @:)

Ich bin auch immer wieder überrascht, was für Kleinigkeiten einem den Tag retten können. Scheinbar völlig unbedeutende Dinge können das Leben so aufwerten. Zum Beispiel lernt man wochenlang für eine Uniprüfung und was davon übrigbleibt ist eine Note, über die man sich kurz freut, mit sich zufrieden ist und dann abheftet. Emotional kommt da nicht wirklich was bei rum. Auf der anderen Seite hat mir meine Tanzpartnerin letztens Kekse aus ihrer Heimat mitgebracht, innerlich hab ich gestrahlt.

Ein ermutigender Gedanke, wenn man sich klar macht, wie wenig eigentlich nötig ist, um glücklich zu sein.

Weil du so schön abgerockt hast ;-D ? Das sah doch bestimmt cool aus 8-)

Und wie ]:D


Und nun bin ich spitzohrig:

ein anderes Mal war ich beim Einkaufen, habe gar nicht auf meine Umgebung geachtet, da kommt ganz plötzlich ein wildfremder junger Mann auf mich zu, bleibt vor mir stehen, lächelt mich an und küßt mich einfach so mitten auf den Mund - ich war seeeehr überrascht! Und er griente ganz fröhlich und selbstbewußt auf mich herunter (ich bin ziemlich klein ) . Das wirkte ganz anders als die Anmache des ersten Typen...

Hör doch nicht auf zu erzählen, wenns gerade spannend wird ]:D Wie hast du reagiert? Was hat der junge Mann zu dir gesagt?

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