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Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

Lnola+X5


Aber dennoch bin ich der Meinung, dass das Leben vieler Männer durchaus deutlich mehr von sexueller Frustration geprägt ist als das von Frauen, bzw dass sexuelle Frustration durchschnittlich eine größere Rolle im Leben der Männer spielt als bei Frauen. Oder liege ich da auch falsch?

Ich würde da tendentiell zustimmen. Gibt ja auch Männer für die Sex als Dienstleistung nicht in Frage kommt. ( :)^ ) Aber auch sonst scheinen Männer mit Sexmangel öfter Frust zu entwickeln als Frauen mit Sexmangel. Und nein, ich glaube nicht dass dass ausschließlich oder vorallem an der Ausprägung der Libido liegt. ":/ Vielleicht hat es etwas mit der Schuldzuschreibung zu tun. Wenn (vermeintlich) andere (wie z.B. die Frauen mit ihren Ansprüchen) Schuld sind, dann scheint das sehr viel eher Frust zu forcieren, als wenn man die Schuld bei sich selbst sieht. Auch der weit verbreitete Eindruck, dass Frauen ja jederzeit Sex bekommen könnten, wenn sie bloß mit dem Finger schnippen, scheint mir Frust verstärkend zu sein. Weil es eben auch wieder den Eindruck nährt, dass man als Mann in der benachteiligten Position sei.

_8TsunVamxi_


Geht es beim Frauenaufreißen wirklich nur um Sex?

_UTsunAami_


Viel Sex?

_cT]sunaxmi_


Poppen bis die Galle hochkommt?

L5olavXx5


Nachtrag:

Dass es unter Männern eher üblich ist, mit Sex zu prahlen als unter Frauen, könnte auch ein relevanter Faktor sein, der bei (den anderen) Männern sexuellen Frust erzeugt. :)z

L9o^l7aX5


Insgesamt glaube ich, dass sexueller Frust nur zu einem sehr kleinen Anteil tatsächlich dem fehlenden Sex geschuldet ist. Das Hauptproblem sind sicher die damit einhergehenden Gedanken...

__Tsurnamxi_


Richtig. Sex ist nicht das Problem.

NJarrxas


Aber dennoch bin ich der Meinung, dass das Leben vieler Männer durchaus deutlich mehr von sexueller Frustration geprägt ist als das von Frauen, bzw dass sexuelle Frustration durchschnittlich eine größere Rolle im Leben der Männer spielt als bei Frauen. Oder liege ich da auch falsch?

Ich würde da tendentiell zustimmen. Gibt ja auch Männer für die Sex als Dienstleistung nicht in Frage kommt. ( ) Aber auch sonst scheinen Männer mit Sexmangel öfter Frust zu entwickeln als Frauen mit Sexmangel. Und nein, ich glaube nicht dass dass ausschließlich oder vorallem an der Ausprägung der Libido liegt. Vielleicht hat es etwas mit der Schuldzuschreibung zu tun. Wenn (vermeintlich) andere (wie z.B. die Frauen mit ihren Ansprüchen) Schuld sind, dann scheint das sehr viel eher Frust zu forcieren, als wenn man die Schuld bei sich selbst sieht. Auch der weit verbreitete Eindruck, dass Frauen ja jederzeit Sex bekommen könnten, wenn sie bloß mit dem Finger schnippen, scheint mir Frust verstärkend zu sein. Weil es eben auch wieder den Eindruck nährt, dass man als Mann in der benachteiligten Position sei.

Nachtrag:

Dass es unter Männern eher üblich ist, mit Sex zu prahlen als unter Frauen, könnte auch ein relevanter Faktor sein, der bei (den anderen) Männern sexuellen Frust erzeugt.

Hm, interessante Sache. Da stimme ich tendenziell auch mal zu, aber ich sehe das mit der Schuld nicht ganz so, sondern es scheint eher eine "Machtfrage" zu sein. Viele Männer haben das Gefühl, sexuell auf das Wohlwollen der Frau angewiesen zu sein, was ja auch stimmt, ein Mann kann ja nur Sex mit einer Frau haben, wenn sie das auch will (et vice versa). Und da fühlen sich manche Männer eben schon in der Position des Bittstellers, was durchaus Frust erzeugen kann, wenn man es bei vielen Frauen probiert, aber dennoch nur Ablehnung bekommt. Ich denke, viele Männer haben das Gefühl, da einer asymmetrischen Machtverteilung zu unterliegen, was ja auch ein Stück weit stimmt, da es oft bzw meist so ist, dass der Mann in der werbenden und die Frau in der auswählenden Position ist (ob das kulturell oder biologisch bedingt ist, darüber will ich mich jetzt nicht streiten... :=o ). Also, ich finde da ist das Thema Machtasymetrie einfach entscheidend.

Was man dagegen tun kann: Ein für Frauen (oder die eine Frau, die man möchte) begehrenswerter Mann werden.

Insgesamt glaube ich, dass sexueller Frust nur zu einem sehr kleinen Anteil tatsächlich dem fehlenden Sex geschuldet ist. Das Hauptproblem sind sicher die damit einhergehenden Gedanken...

Sehe ich nicht so. Sex macht Spaß, ist toll und einfach ein Bedürfnis. Ein sinnliches Erlebnis. Wenn ich das längere Zeit nicht bekomme, dann stört mich das schon, auch ohne, dass das mein Selbstbild Kratzer bekommt oder ich dann vor meinen Kumpels nichts zum Prahlen habe (was ich nicht mache. Hier im Forum bekommt man zwar einen ganz anderen Eindruck, aber das hier ist ja anonym. Wer mich aber persönlich kennt, bekommt keine Sexstories zu hören, wenn auch nur eine klitzekleine Chance besteht, dass er / sie die Fraue kennen könnte. Diskretion und so).

LaolaxX5


Wenn ich das längere Zeit nicht bekomme, dann stört mich das schon,

q.e.d. ;-) Dieses Stören ist der kleine Teil den ich meinte. ;-) Aber "Es stört mich" und "ich hätte gerne" alleine ist noch meilenweit weg vom Vollbild einer (fast alles beherrschenden) Frustration entfernt...

Da stimme ich tendenziell auch mal zu, aber ich sehe das mit der Schuld nicht ganz so, sondern es scheint eher eine "Machtfrage" zu sein. Viele Männer haben das Gefühl, sexuell auf das Wohlwollen der Frau angewiesen zu sein, was ja auch stimmt, ein Mann kann ja nur Sex mit einer Frau haben, wenn sie das auch will (et vice versa). Und da fühlen sich manche Männer eben schon in der Position des Bittstellers, was durchaus Frust erzeugen kann, wenn man es bei vielen Frauen probiert, aber dennoch nur Ablehnung bekommt. Ich denke, viele Männer haben das Gefühl, da einer asymmetrischen Machtverteilung zu unterliegen, was ja auch ein Stück weit stimmt, da es oft bzw meist so ist, dass der Mann in der werbenden und die Frau in der auswählenden Position ist (ob das kulturell oder biologisch bedingt ist, darüber will ich mich jetzt nicht streiten... :=o ). Also, ich finde da ist das Thema Machtasymetrie einfach entscheidend.

Naja, mit dieser Macht-asymmetrie-These bist du ja wieder bei der Die-Frauen-sind-schuld-These... ;-D Viele Männer meinen dass es an der (böswilligen) Verweigerung der allmächtigen Frauen liegt, dass sie keinen Sex haben, also der Machtausübung der Frau. Aber wem könnte eine Frau die Schuld geben, wenn sie zum Sex nunmal ein paar mehr Vorraussetzungen braucht als viele Männer? Soll sie über die Ungerechtigkeit des Zufalls lamentieren? Oder mit Gott hadern, weil er ihr keinen interessanten Mann vorbei schickt? ;-D Dass irgendein Mann zu Sex bereit wäre, nützt ihr ja nichts. Die Macht, nein zu Sex sagen zu können, zaubert einem ja nun auch keinen Sex herbei. ;-D

N}arr2axs


Klar du hast recht und ich bin ja auch alles andere als frustriert ]:D ;-D Also ich kann das schon so unterschreiben, wie du das beschrieben hast. Ob ich allerdings nicht hochgradig frustriert wäre, wenn ich jetzt z.b. 2 Jahre lang keinen Sex hätte, obwohl ich mir Mühe gebe, Frauen zu verführen, das ist die große Frage... Denn wie bei allem ist das vor allem eine Frage der Relation...

SetimBpy6x7


Ich glaube, in den meisten Fällen ist die Ursache für Frustration nicht die Situation an sich sondern die Art und Weise, wie wir über die Situation denken.

S-timmpxy67


Es gibt mit Sicherheit auch Frauen, die es genauso schwer haben, wie einige Männer, an Sex zu kommen.

Im Allgemeinen besteht zwischen Männern und Frauen aber ein Unterschied, wenn es um Sex geht. Ich behaupte mal, den meisten Männern reicht es schon aus, wenn Sie die Frau einigermaßen attraktiv finden (selbst wenn es nur einige Attribute sind...), die Frau sympathisch und zugänglich ist, um mit ihr Sex haben zu können.

Bei vielen Frauen scheint das hingegen komplexer zu sein. Selbst wenn Frau einen Mann attraktiv und sympathisch findet, gehört da meistens doch noch mehr dazu, damit Sie sich sexuell von ihm angezogen fühlt. Er muss meistens eben auch in der Lage sein, die Frau zu verführen, gesellschaftlicher "Status" spielt bei vielen Frauen da sicher auch eine Rolle (Ist er es "wert", dass Frau sich mit ihm einlässt?), er muss der Frau das Gefühl geben, dass er genau SIE will etc.

Ich behaupte mal, viele Männer hätten eher weniger ein Problem damit, wenn eine Frau Ihnen signalisiert "Ich will jetzt Sex mit IRGENDEINEM Typen und wenn Du nicht willst, dann nehme ich eben irgendeinen Anderen". Viele Frauen brauchen da wohl eher das Gefühl, dass Sie ganz persönlich gemeint sind.

Und für viele Frauen ist es wohl auch wichtig, dass der Mann gewisse "Führungsqualitäten" hat und dass Sie das Gefühl hat, ihm "folgen zu wollen."

Für die meisten Männer spielt das so gut wie gar keine Rolle, da reicht es oft, dass die Frau Interesse zeigt, selbst wenn die Frau schüchtern ist. Unsicherheiten auf Seiten der Frau schreckt die meisten Männer, die Interesse an Sex haben wohl eher nicht ab, zumindest macht das die Frau nicht prinzipiell unattraktiv, solange Sie deswegen nicht komplett mauert. Bei einigen Frauen kann Schüchternheit oder Unsicherheit beim Mann offenbar ein regelrechter Lustkiller sein, selbst wenn Sie den Mann anfangs als durchaus attraktiv wahrgenommen hat.

Es stellt sich ja auch die Frage, warum es so viele Ratgeber für Männer gibt zum Thema "Wie verführe ich eine Frau". Für Frauen gibt es zwar auch diverse Tipps in Frauenzeitschriften, aber in dieser Bandbreite gibt es das anscheinend nur für Männer. (Bücher, Foren, CDs, Workshops etc...)

Selbst ein halbwegs attraktiver Mann, muss sich richtig ins Zeug legen, wenn er eine Frau für ein ONS finden will. Zufallstreffer dürften da eher die Ausnahme sein. Eine durchschnittlich attraktive Frau muss dafür wohl weitaus weniger Energie aufwenden und hat es wahrscheinlich auch nicht mit den Verhaltensweisen zu tun, die man bei einigen Frauen findet: Erstmal auf unnahbar machen, den Mann "testen", sich nicht so einfach "hergeben" wollen etc.

Mir ist das hier im Faden irgendwann mal ganz massiv aufgefallen: Die meisten wirklich brauchbaren Tipps kamen meistens von Männern. Ganz konkrete Handlungsanweisungen und Ratschläge. Von Frauen kommen dann eher Allgemeinplätze wie "Irgendwann läuft Dir die Richtige über den Weg" oder "Du darfst eben nicht suchen. Lass Dich doch einfach finden!"

Das ist zwar sicherlich lieb gemeint, aber es zeigt eben auch auf, wie unterschiedlich beide Seiten das Kennenlernen wahrnehmen. Da ist in den meisten Fällen eben der Mann als aktiver Part gefragt, der die Initiative ergreift. Mit "warten auf die Richtige" ist bei einem Mann in den allermeisten Fällen gar nichts gewonnen.

_OTsu(nami3_


Gerne würde ich einmal wissen, worum es beim Frauenaufreißen eigentlich geht?

Kpongbo-Oxtto


Gerne würde ich einmal wissen, worum es beim Frauenaufreißen eigentlich geht?

Wenn wir Intimität und Sexualität als menschliches Grundbedürfnis definieren, kontere ich mit folgender Gegenfrage: Worum geht es beim Kauf von Essen und Klodeckeln?

SCNR ;-)

Xxan


Guten Abend

Schön das dieser thread nach all der Zeit noch existiert, ich war viel zu lange nicht mehr dabei.

Ich möchte etwas loswerden, was mich beschäftigt und wofür ich mir keine besseren Zuhörer als euch vorstellen kann. :)

Es ist ca 3 Monate her…

Ich lerne an der Uni eine junge Frau über Bekannte treffen. Wir Wechseln ein paar Worte und sehen uns vorerst nicht wieder. 1-2 Monate vergehen. Wir treffen bei einem Vortag wieder aufeinander und erst jetzt fällt mir auf mit was für einer Frau ich es hier zutun habe, hübsch, intelligent, feminin.

Ohne groß Worte zu wechseln streichel ich ihr über die Wange und massiere sie. Es gefällt ihr sichtlich, ihre Handy Nr. rückt sie allerdings nicht raus, kein Problem, ihre Entscheidung.

In den nächsten Tagen laufen wir uns öfter zufällig über den Weg, reden nicht viel sondern schauen uns viel in die Augen. (fast immer sind Freundinnen von ihr dabei). Die Ferien stehen an und ich mache keine Anstalten nochmal an ihre Nr. zu kommen. Am letzten Tag vor den Ferien zeigt mit ein Freund eine SMS: "Hier für Xan, er soll sich mal bei… melden." Ich schreibe es Zeitgründen nur zu Weihnachten eine SMS, es kommt nichts zurück. Okay, denke ich mir, werden uns so oder so wieder sehen. Das Semester geht weiter und ziemlich bald taucht sie in meiner Nähe auf. Grüßt mich von selbst aber nicht und auch sonst kommt nichts von ihr. Da ich auch keine Lust habe, mich mit so wenig zufrieden zu geben, ignoriere ich ihre Blicke bei zufälligen Begegnungen ca 2 Wochen.

Letzten Freitag haben wir uns das 1. Mal wieder gegrüßt.

Soweit so gut, lässt mich irgendwie nicht los. ;(

ps: Schreibe vom smartphone aus und entschuldige mich für ein evtl schlechtes Format und Tippfehler, aber so kann ich die Wartezeit gut nutzen.

Gruß Xan

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