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Mal wieder Polyamorie, Dreierbeziehung, offene Beziehung

j9aysuxng


Wobei genau das (ein Leben zusammen zu verbringen) mit meiner Frau klappen wird (subjektive Überzeugung). Ich würde widersprechen:

Polyamory DARF NICHT als Lösung für das Problem einer kriselnden zweier Beziehung herangezogen werden. Dann wird sie zur Flucht, zum Programm zur Rettung der Ehe, zur Ideologie und Bewegung, oder was weiß ich. Ideologien, Programme und Bewegungen sind aber intellektuelle Konstrukte, sind Überbau, die nicht wirklich etwas mit konkreten Empfindungen oder tiefen Willensäußerungen zu tun haben (Behauptung). Das ist zum Scheitern verurteilt, denke ich. Wenn es mit meinem Partner für ein Leben nicht klappt, dann kann die Lösung nicht im Dreier im Heu bestehen! Wenn meine Ehe kriselt muss ich daran arbeiten und nicht das Problem noch verkomplizieren, in dem ich gerade in einer verletzlichen Phase weitere Leute ins Boot hole und damit die Sache noch undurchsichtiger mache. Wenn ich die Beziehung schon zu zweit nicht managen konnte, wie sollte ich es zu dritt viert oder fünft schaffen?

Poly ist keine Lösung!!! Das scheitert immer (meine Meinung).

Polyamory ist eine Möglichkeit, die aus der Sicherheit und der Großzügigkeit gefestigter Beziehungen entstehen kann aber nicht muss!

Also kurz: Ich glaube, wenn man zufrieden in seiner zweier Beziehung ist, dann kann man die auch erweitern. Wenn man unzufrieden ist, dann sind alle Handlungen durch die Empfindung von Mangel motiviert. Dieser Mangel läuft aber eben gerade der propagierten Großzügigkeit, dem Reichtum etc. pp. zu wider.

J$ohSannxaM


der mensch ist NICHT für monogamie geschaffen, es liegt nicht in der natur des menschen - was heutzutage allein die hohe scheidungsrate zeigt

ich versteh auch nicht warum so viele menschen ein problem damit haben

warum wollen eigentlich alle immer die nummer 1 sein? die schönste, beste usw. für den mann sein oder umgekehrt

warum wird nicht akzeptiert dass es neben einem selbst auch noch andere menschen gibt die für den partner liebenswert sind bzw. sein könnten

im grunde kann jeder das machen was er für richtig hält, nur sollte man nicht eine "beziehungsform" verteufeln oder ähnliches

oRros-lxan


johanna: eine gesunde einstellung!

n)oeRrmxadi


Mir ist bewusst, dass ich jetzt einen sehr alten Thread wider rauskrame. Ich bin über den Begriff Poliamorie, was mir zuvor nicht bekannt war, auch erst vor zwei Tagen hier im Forum gestolpert. Es Beschreibt meine Gefühlslage sehr gut.

Ehrlich gesagt habe ich in den zwei Tagen nicht jedes einzelne Beitrag darüber gelesen. Werde ich noch nachholen.

Ich könnte auch nicht genau definieren was Liebe ist und wie es sich anfühlt. Obwohl ich jetzt schon ein Gewisses Alter habe.

Ich dachte bis vor einigen Tagen, dass mit mir was nicht stimmt. Soziopathie oder Gefühlskälte hatte ich ausgeschlossen. Aber ich kann für vieles nicht soviel Hingabe und Begeisterung empfinden, wie es die meisten anscheinend tun. Kann Freundschaften nicht nachvollziehen und sehe das als nehmen und geben, als ein Art Handel, mit Profit. Nicht ein Konzept der emotionalen Verbundenheit, sondern eher eine Beziehung, die auf Profit ausgelegt ist. Erfahrungsgemäß ist niemand Befreundet mit Personen die nicht in irgendeiner weise Nutzen bringen.

Ich glaubte auch nicht an das Konzept der "Liebe". Hatte immer Fehlinterpretationen, was damit gemeint sein könne. Dachte, dass Menschen eher sexuelle Lust und/oder krankhafte Besitzergreifung als Liebe definieren.

Jetzt jedoch versuche ich meine sichtweise auszudehnen.

Wenn Liebe wirklich existiert, dann müsste ja Selbstlosigkeit und der Wunsch nach Zufriedenheit des Anderen, Liebe sein. So sehr, dass man den anderen auch weiterziehen lassen kann, wenn der Andere dadurch zufriedener und glücklicher ist. Also dass Mensch, sich zu sehr um den anderen sorgt, dass man sich selber aufgeben würde und der gegenüber im Mittelpunkt stünde. Liebe sollte dann für die Ewigkeit bestehen und nicht vergänglich sein...

Ich mache mir Gedanken, weil ich anscheinend in dieser verzwickten Lage bin und befürchte Poliamorös zu sein, falls es sowas tatsächlich gibt.

Ich habe meinen Ehemann, der mir sehr wichtig ist. Und wenn große Sorge um sein Gesundheit und seine Zukunft bzw. sein Gemüt, die Sorge ihn nicht zu verletzen wollen und für sein Glück zu Sorgen, Liebe ist, dann Liebe ich ihn auch sehr.

Und auf der anderen Seite habe ich ein Affäre, über den ich mir auch in einigen Aspekten Sorgen mache. Ich kannte ihn schon, bevor ich meinen Mann kennengelernt hatte und auch damals hatte ich das Bedürfnis, mit ihm mehr auszutauschen zu wollen, als nur Körperflüssigkeiten. Ich fand ihn faszinierend, intelligent und begehrenswert. Und wollte auch dass es ihm gut geht.

Er hatte sich verliebt und so ließ ich ihn gehen. Jetzt aber haben sich unsere Wege nach so vielen Jahren durch Zufall wieder gekreutzt. Ich dachte ich wäre über ihn hinweg und meine Gefühle für ihn wären jetzt nur noch rein körperlich. Es hat sich schnell herausgestellt, dass dies nicht so ist. Ich habe einiges über sein Leben und seine Pläne (mit seiner Freundin) erfahren, was mir jetzt auch ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Ich könnte ihn auch diesmal gehen lassen. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass seine Pläne nicht gut durchdacht sind, er Leid erfahren könnte. Zudem noch, dass seine Freundin es nicht so ernst mit der Liebe und Treue meint und nicht Lage zu ihm steht, ihm das Herz bricht.

Diese Empfindungen und Sorgen von mir müssen ja auch auf Liebe deuten.

Oder missinterpretier ich da auch was?

Wenn ja, wie kann ich mit diesen Gefühlen umgehen.

Das ganze depremiert mich grade sehr. Leider ist das Leben nicht so unkompliziert, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe die Befürchtung, dass obwohl ich meinen Mann ja (auch) Liebe, ich mich nicht mehr vollkommen fühlen könnte, da der andere "Teil" dem mein Herz auch gehört endgültig weg ist.

Was würde zugleich Liebesglück und Liebeskummer mit mir machen oder könnte ich meinen Mann für den Rest des Lebens glücklich machen, wenn ich selber zum Teil Liebeskummer empfinde und ihm das vollkommene Glück vortäuschen müsste? Ich selber bezweifle das. Es kommt mir vor als könne ich es niemals schaffen, mein Gefühlschaos unter Kontrolle zu bekommen und würde dadurch auch andere in meiner Umgebung unglücklich machen.

Ich sehe langsam keinen Ausweg mehr als mich von allem und jedem abzuwenden und einsam zu st...

RSalRphX_OHxH


Liebe ist kompliziert. Mitunter bedarf es ein bisschen Vernunft, die dazwischen grätscht und das in Liebe verwirrte Herz vorsichtig auf den Boden der Tatsachen holt.

Es ist normal, denke ich, dass man im Leben für mehr als nur einen Menschen Gefühle empfindet. Wie sollte man jemals einen Partner finden, wenn man nur zu einem einzigen Menschen auf der Welt kompatibel wäre? Irgendwann kommt dann der Punkt, wo man sich entschieden hat, man lebt eine Beziehung, heiratet und ist von nunan treu. Versuchungen wird es immer wieder geben, aber denen muss man nicht nachgeben. Dies Gefühl, man würde etwas verpassen, diese Lücke, die man da entdeckt, das vergeht wieder. Allerdings sollte man dann dieser neuen / alten Liebelei nicht mehr Raum geben als nötig. Wo das Herz meint, man könnte den alten Kontakt ja mal wieder intensivieren, kann der Verstand auch einschreiten und sagen "nein, das tut mir nicht gut, das lasse ich!".

Viele Menschen gehen fremd, der Drang nach Sex mit anderen scheint gross zu sein. Gleichzeitig ist das Bedürfnis nach Treue des Partners sehr gross, ein krasser Widerspruch. Offene Beziehungen leben von der Erkenntnis, dass sexuelle Untreue kein Drama sein muss, dass es eine Bereicherung sein kann. Polyamorie geht noch ein Stück weiter, über die sexuelle Ebene hinaus zu Gefühlen, Liebe zu mehreren. Es ist eine Gratwanderung. Ich führe eine offene Beziehung, kann meiner Frau sexuelle Abenteuer von Herzen gönnen. Aber eine Liebesbeziehung mit einem anderen geht nicht. Da wäre dann Ende.

Insofern wirst Du Dich fragen müssen, wie Dein Mann in der Richtung so tickt, und ob Du das wirklich versuchen willst? Ich halte es für gefährlich, diese Diskussion aus Deiner Situation heraus zu starten. Es ist ist eine Sache, wenn man versucht, als Paar gemeinsam im Swingerclub oder später auch mal allein seine Sexualität neu zu beleben, zu bereichern. Etwas anderes ist es, dem Partner zu sagen, Du, da gibt es einen anderen, wollen wir uns nicht öffnen? Da ist die Verletzung schon vorprogrammiert, das geht schief.

Itn0dovixna


Zudem noch, dass seine Freundin es nicht so ernst mit der Liebe und Treue meint

Na er selbst meint es mit der Treue ja auch nicht wirklich ernst. Bliebe also für ihn, abzuwägen, ob sich der Rest der Beziehung gefühlsmässig die Waage hält, dann sähe ich keinen Anlass zur Sorge, dass ihm Unrecht geschieht. Er könnte ihr ja schließlich (theoretisch ohne die Umstände genau zu kennen) ebenso das Herz brechen.

Wenn Du Dir da solche Kopfzerbrechen machst, wäre er denn überhaupt bereit, eine polyamore Beziehung mit Dir zu führen. Würde er sich von seiner Freundin trennen wollen (oder meint er auch, Euch beide gleichermaßen zu lieben)? Oder wäre Dein Mann dazu grundsätzlich in der Lage? Er weiß ja wohl nichts von Deiner Affäre (egal ob rein körperlich oder auch emotional). Wenn diese Frage nicht von beiden mit JA beantwortet wird, bleibt wohl nur eine Entscheidung.

Polyamorie funktioniert meiner Meinung nach nur dann, wenn alle Beteiligten diese Lebensform unterschreiben können.

Und mal ehrlich, wenn Du Dich von beiden abwendest, dann fühlst Du Dich nicht mal mehr halb vollkommen. Wäre das Deine einzige Alternative?

EDhema@liger^ NutzeRr h(#56^8697x)


Wenn Liebe wirklich existiert, dann müsste ja Selbstlosigkeit und der Wunsch nach Zufriedenheit des Anderen, Liebe sein. So sehr, dass man den anderen auch weiterziehen lassen kann, wenn der Andere dadurch zufriedener und glücklicher ist. Also dass Mensch, sich zu sehr um den anderen sorgt, dass man sich selber aufgeben würde und der gegenüber im Mittelpunkt stünde. Liebe sollte dann für die Ewigkeit bestehen und nicht vergänglich sein...

Ist sie das denn nicht?

Ich vermute Du kämpfst eigentlich mit dem Unterschied Liebe vs Beziehung allgemein. Da ist aber schon der Ansatz falsch: Liebe und Beziehung bedingen sich nicht zwangsläufig und existieren auch unabhängig voneinander gleichzeitig. Immer. Das machts z.B. ja auch so schwer wenn eine Beziehung beendet ist: Liebe bleibt ja meistens, aber es ist eben noch etwas anderes da, weshalb die Beziehung nicht funktioniert hat. Das kann Trennungen ja so schmerzhaft machen oder nicht?

Ich habe einiges über sein Leben und seine Pläne (mit seiner Freundin) erfahren, was mir jetzt auch ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Ich könnte ihn auch diesmal gehen lassen. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass seine Pläne nicht gut durchdacht sind, er Leid erfahren könnte.

Hast Du ihm mitgeteilt welche Bedenken Du hast? Und wenn nein, warum nicht?

Der Wunsch Entscheidungen für den anderen zu treffen, die eigentlich nur den anderen betreffen - ist das Liebe?

I<n4dozvinxa


Liebe und Beziehung bedingen sich nicht zwangsläufig und existieren auch unabhängig voneinander gleichzeitig

So treffend in einem Satz formuliert! Denn wie oft liebt man und kann keine Beziehung führen, manchmal auch ganz ohne Drama nur, weil der andere einen nicht zurückliebt.

Wenn Liebe wirklich existiert, dann müsste ja Selbstlosigkeit und der Wunsch nach Zufriedenheit des Anderen, Liebe sein. So sehr, dass man den anderen auch weiterziehen lassen kann, wenn der Andere dadurch zufriedener und glücklicher ist. Also dass Mensch, sich zu sehr um den anderen sorgt, dass man sich selber aufgeben würde und der gegenüber im Mittelpunkt stünde. Liebe sollte dann für die Ewigkeit bestehen und nicht vergänglich sein...

Und das ist sie oft genug, man lässt geliebte Menschen gehen, uneigennützig und zu deren Vorteil. Aber sie darf trotz allem vergänglich sein, ist sie auch oft. Sie war gut und stark zu ihrer Zeit, und dann gibt es die Zeit, in der sie zur Vergangenheit zählt. Sonst macht man sich ja verrückt den Rest seines Lebens.

Warum bezweifelst Du die Existenz von Liebe??

Ich sehe langsam keinen Ausweg mehr als mich von allem und jedem abzuwenden und einsam zu st...

Und jetzt ohne Theatralik, wenn die beiden Dich nicht glücklich machen können, wendest Du Dich ab und findest einen Menschen, bei dem alles passt und Ihr Euch beide glücklich macht und nicht glücklich vorspielen müsst.

n_oer\madi


@ Ralph_HH

Ich würde es nicht wagen, meinem Mann dies zu gestehen. Er ist was sowas angeht sehr konservativ und würde offene Beziehungen in keinster Form dulden.

@ Indovina

Ich kann die Fragen alle nur mit Nein beantworten. Für ihn ist es nur was körperliches. Er hatte mal eine Ehe hinter sich, wo die Frau sich in den anderen verliebt hatte. Für ihn ist es OK "wenn man sich das sucht, was man zuhause nicht bekommt" Aber man kann nicht dasselbe suchen, was man eh schon hat.

Weder mein Mann noch Er würden diese Lebensform unterschreiben.

@ NotMichaelCaine

Ich habe ihm meine Bedenken nicht mitgeiteilt, weil ich denke, dass er es nicht hören will. Er sieht anscheinend das als nur rein körperliche FB an. Ich sehe in mir nicht das Recht mich einzumischen. Will auch keine Entscheidungen für ihn Treffen. Aber trotzdem sind diese Bedenken da.

Mir ist bewusst, dass hier keine offene Dreiecksbeziehung zustande kommen kann. Darum bemühe ich mich auch nicht.

Auch ist mir bewusst, dass das was mit meiner Affäre läuft, sehr naiv von mir ist und ich irgendwie körperlich ausgebeutet werde. Er empfindet rein garnichts emotionales. Für ihn ist es so wie es aussieht nur Sex und nichts anderes. Aber trotzdem sind meinerseits diese Gefühle da.

Mir geht es jetzt eher darum zu erschließen, wie ich meinen Gefühlschaos unter Kontrolle bekommen könnte. Es wirkt grad für mich so schwierig die Notbremse zu ziehen und auszusteigen. Ich sehe nicht diese stärke in mir, da meine Gefühle die Kontrolle haben.

Wenn ich diese Beziehung geheim aber aufrecht erhalte, sie fortsetze, verletze ich meinen Mann. Ich spüre Reue, aber nicht wegen dem körperlichen sondern wegen den emotionalen Gefühlen.

Wenn ich sie beende und versuche diese Gefühle zu unterbinden, so ist meine Befürchtung verletze ich mich selber. Wenn ich es nicht schaffe und dieser Kummer ewig bleibt. Damit dann auch der Gedanke und Reue, es nicht so lange es ging fortgeführt zu haben.

Ich stecke jetzt in einem Dylemma, weil ich nicht einschätzen kann ob jemals der Alltag zurückkehren wird. Ob die Gefühle zu diesem Einen auch schwächer werden, so dass ich dann nicht der versäumten Möglichkeit mit ihm Zeit zu genießen hinterhertrauere.

E|hema=ligeLr NutzLer (#56x8697)


Wenn ich sie beende und versuche diese Gefühle zu unterbinden, so ist meine Befürchtung verletze ich mich selber. Wenn ich es nicht schaffe und dieser Kummer ewig bleibt. Damit dann auch der Gedanke und Reue, es nicht so lange es ging fortgeführt zu haben.

Schau auf die Basis: Was ist wirklich die Ursache für den Schmerz?

Das Gefühl jemanden zu lieben ist - erst mal - nicht schmerzhaft. Das Gefühl nicht wieder geliebt zu werden von dieser Person - das ist das was weh tut oder nicht?

Das ist aber schon jetzt die ganze Zeit der Fall? Du sagt selber - er liebt Dich nicht! Es ist nur Sex. Was also ändert sich wirklich, wenn Du es beendest? Du hörst auf Dir selbst die Gelegenheit zu geben zu glauben der Sex würde bei ihm doch noch zu Liebe werden. Denn das ist es worum es eigentlich geht. Du versuchst Dir über Sex die Möglichkeit offen zu halten das von ihm zu bekommen was Du ihm schon immer geben willst. Er will das aber gar nicht. Er hat andere Pläne. So und nicht anders ist er im moment.

Fazit ist: Es geht nicht darum aufzuhören ihn zu lieben. Es geht eigentlich darum aufzuhören zu hoffen, dass er Dich liebt wenn Du ihm Sex gibst. Fakt ist er tut es nicht und das tut Dir jetzt schon weh. Diese Hoffnung aufzugeben tut zusätzlich höllisch weh, weil es eben bedeutet keine Beziehung mit ihm zu führen und weil es bedeutet, dass Du akztieren musst, dass Du jemanden liebst, der Dich nicht liebt.

Lieben kannst Du ihn aber unabhängig davon soviel Du willst. Auch wenn er nicht in Deinem Leben ist. Wenn diese Liebe dann an stärke verliert, weil keine Beziehung draus wird ist das etwas was uns allen ständig früher oder später passiert. Wir treffen auf andere oder anderes was den Focus für unser lieben bildet. Frag Dich mal warum das nicht mehr Dein Mann ist oder ob er es nicht doch sein kann wenn Du in Deiner aktuellen Beziehung etwas änderst?

n;oe4rm9adi


Danke für die Antwort. Ich glaube unbewusst ist schon diese Hoffnung da. Es schmerzt jetzt schon, aber ich werde deinen Rat befolgen.

E.he9maliger WNutze7r (#K56&8697x)


:°_

Wenns Dir irgendein Trost ist: Deinen aktiven Part - jemanden zu lieben - kann Dir keiner wegnehmen. Nie. Das geht nicht.

Für eine Beziehung reicht einseitige Liebe halt nicht aus.

Rpalp^h_xHH


Die Frage wäre, warum man eine Affäre eingeht. Sex? Für den einen ist es schlicht die Gelegenheit, der Spass am Sex. Für den anderen eine Kompensation dafür, dass der Sex zu Hause zu selten ist, zu kurz, immer das gleiche. Manch eine Frau fängt eine Affäre an, weil sie dort ein Gefühl des Begehrt werdens erfährt, dass sie zu Hause nicht (mehr) erlebt. Und manch einer verliebt sich neu, weil der/die neue ein Feuer entfacht, was zu Hause schon lange nur noch auf Sparflamme brennt.

Man sollte sich also fragen, was einen so anfällig für die Affäre macht. Kann man die Ursache denn abstellen? Den Sex mit dem eigenen Ehepartner wieder beleben? Den Gefühlen neue Impulse geben? Wenn ja, sollte man vielleicht doch lieber an der Ehe arbeiten als sich für die Affäre krumm zu machen. Wenn nein... Wäre es dann nicht ehrlicher, sich zu trennen, bevor man sich in neue Abenteuer stürzt? Eine Affäre kommt meistens ans Licht. und dann? Eine kurze Liebelei, eine kurze Affäre kann eine Beziehung mitunter verkraften, je langer das dauert und je mehr Gefühle da im Spiel sind, desto unwahrscheinlicher ist das. Am Ende stehst Du dann alleine da, denn der Mann, für den Du gerade Feuer und Flamme bist, wird kein Ersatz.

nQoermNadxi


Ich kann nur für mich sprechen. Ich bin diese Affäre eingegangen, wegen der emotionalen Verbundenheit.

Es geht hierbei nicht (nur) um Sex oder das Gefühl nicht begehrenswert zu sein. Ich fühle mich von meinem Ehemann begehrt, geliebt und mit dem Sex stimmt auch alles. Genauso begehre und liebe ich meinen Mann auch.

Ich habe jetzt bemerkt, dass man auch jemand anderen lieben kann ohne dass die liebe zum ersteren weniger wird bzw. zu kurz kommt. Die Liebe zu beiden Personen ist gleich groß. Der Sex ist von Person zu Person unterschiedlich. Die Persönlichkeiten beider Personen sind auch nicht identisch. Jede dieser Personen ist irgendwie eine weitere Bereicherung für eine Person.

In meinem Fall ist/war der Sex zweitrangig. Es ging mir auch nicht darum, mal einen Abenteuer zu erleben. Ich hatte es erst später erkannt, dass die Affäre nur dadurch zustande kam, weil ich eben auch zu der zweiten Person Liebe empfunden habe.

Zu meiner Verteidigung, ich habe ja nicht irgendeinen x beliebiegen der mir über den Weg lief "genommen", hab es nicht darauf angelegt eine Affäre, einen Abenteuer zu starten. Wenn man jemanden liebt, da kommt man sich auch früher oder später körperlich näher. Und wenn man genau diese Liebe zu mehr als einer Person empfindet, dann ist es nicht komplett ausgeschlossen, dass man auch zu einer weiteren Person sich auch körperlich hingezogen fühlt.

Ich verstehe zwar die bedenken, dass man daran zweifelt dass es möglich sein kann, parallel mehrere Menschen zu lieben. Ich meine nicht nur Sympathie oder mögen, sondern wahre, ehrliche liebe. Aber ich bin mit meinen Gefühlen so ziemlich sicher, dass es nicht nur eine leichte Sympathie zu beiden ist. Ich liebe sie so aufrichtig sehr, dass ich ein Leben lang bei ihnen bleiben würde und beiden emotional treu wäre.

Natürlich habe ich auch bei meiner recherche auch berichte und videos gefunden, wo unter dem Vorwand "poliamorös" zu sein, frühere Partner nur noch hingehalten wurden um ausgebeutet zu werden. Wo es offensichtlich nicht mehr so viel emotionale Hingabe gab. Zum teil auch als Vorwand irgendwelche abstrusen und abartigen Praktiken zu verfolgen. Teils wirkten Erklärungen und Praktiken sehr fragwürdig, unsachlich. Es gab auch große "Gemeinschaften" worin es auch nur zugeht wie eine riesige Orgie, wo jeder mit jedem alles macht. Die definieren es auch als Liebe, aber deren Auffasung von Liebe stimmt nicht mit meiner überein.

Ich Liebe diese beiden Männer eher auf romantischer, hingebungsvoller, unsterblicher weise. Und nicht im Sinne von "Jetzt mach ich mal und schaue was sich daraus entwickelt ob wir harmonieren."

Jeder hat sich schon mal im Leben bis zu den Ohren verliebt und nicht jeder wird die erste und "einzige" Liebe geheiratet haben. Viele müssen ja einen weiten Weg durchlaufen bis sie die Person finden, die die Liebe erwiedert und man nicht mehr die 2. Wahl ist. Also ist es möglich mehrere Menschen im Lebenslauf zu lieben.

Was ist dann, wenn eine alte Liebe aus der Vergangenheit auftaucht? Wenn es wirklich Liebe war, wird diese/ dieser Person ja wieder die erloschenen Gefühle entflammen.

C2ote(Sa&u;vaxge


@ TE

Bitte doch die Moderation, aus deinem Thema einen eigenen THread zu machen. Nachdem ich diesen bescheuerten Eingangs-Artikel gelesen hatte, hätte ich fast nicht weitegelesen. Erst als ich auf den Namen eines "Altusers" gestoßen bin war mir klar, dass hier jemand einen uralt-Thread herausgekramt hat (der mit deiner Situation mE nichts zu tun hat).

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