» »

@ Männer: Deutsche Frauen zu anstrengend?

D2ize 8Sebhxerin


Also wir könnten darüber jetzt diskutieren, aber wenn die Wahl zwischen "biologischem und sozialem Geschlecht" nicht bereits völliger Dünnschiss ist...

gott bewahre... da gibt es haufenweise fäden (aus denen ich mich sehr bewusst raushalte)!

die ganze deutsche Nation ist sehr naiv und infantil

und ich dachte, die deutsche nation sei zu ernst und verkopft und disziplingesteuert... ":/

T}i@mbatuxku


NotMichaelCaine

Interessant.

Was mir nicht einleuchtet: Hierarchien aufgrund messbarer Leistungen sind "gute" Ungleichheiten und Hierarchien aufgrund Geschlecht, Herkunft, Kultur, etc. sind "schlechte" Ungleichheiten. Ok, lässt sich vielleicht argumentativ gut untermauern, weil das eine halt "erarbeitete" und das andere "zufällige" Ungleichheiten sind. Aber Ungleichheiten bleiben Ungleichheiten und die Einteilung in gut und schlecht ist ebenso willkürlich wie wenn ich Hierarchien aufgrund von Geschlecht oder Herkunft anerkenne. Davon, dass es bei den messbaren Leistungen erhebliche Messfehler geben kann, will ich gar nicht erst anfangen.

S2talEfyxr


Timbatuku

Naja, das kann uns ja nicht passieren. Wenn der Deutsche sich erst einem Thema angenommen hat, dann lässt er nicht locker, selbst dann nicht, wenn es seinen Kopf kostet. Auch so eine kulturelle Eigenart. ;-D

Oh ja. ;-D

NotMichaelCaine

Du hast hier genau denselben blinden Fleck wie in der Diskussion im Homo, Hetero, Bi Faden. Keiner nimmt Dir Deine persönliche Wertedefinition für Dein persönliches Leben weg. Geht auch gar nicht.

Nein, nur genau wie in dem Faden liest du irgendwas in meine Beiträge rein, was da gar nicht steht. ;-) Um meine persönlichen Wertedefinitionen geht es hier doch gar nicht. Die Unterschiede von Mann und Frau etwa sind auch keine persönlichen Werte, sondern biologische Fakten.

Politische Zielsetzungen haben jedoch die Aufgabe Strukturen zu schaffen in denen sich alle Individuen gleichermaßen entfalten können, solange sie damit anderen Individuen nicht schaden. Um das zu regeln haben wir eine Gesetzgebung.

Richtig, und diese Strukturen sind mit unserer Gesetzgebung de facto geschaffen.

Gesamtgesellschaftlich ist das ein wichtiges Ziel, da Menschen nun mal unterschiedliche Begabungen und unterschiedliche Fähigkeiten haben. Dieses Potential auszuschöpfen setzt voraus alle Menschen als gleichwertig anzusehen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Kultur, Sexualität und so weiter um ihnen die Möglichkeit zu eröffnen ihr individuelles Potential in die Gesellschaft einzubringen.

Gleichwertig, selbstverständlich...das würde ich niemals bestreiten. Aber wenn man der Vielfalt von Menschen und ihren unterschiedlichen Potentialen gerecht werden will, kann das ja nur heißen, Unterschiede auch anzuerkennen. Wir müssen wieder lernen, dass Unterschiede nichts schlechtes sind und nicht pauschal Diskriminierung bedeuten.

Wenn nicht mehr ein Geschlecht, eine Nationalität, eine Kultur, eine Sexualität per Definition für alle gültig besser ist als die anderen, ist es mit mehr Aufwand verbunden seinen Platz in der gesellschaftlichen Hierarchie zu halten oder zu verbessern.

Um besser oder schlechter geht es nicht. Es ist interessant, dass "anders" heutzutage automatisch mit "besser" oder "schlechter" einhergehen muss. ":/

Was dabei übersehen wird ist der Zugewinn an Freiheit für alle die eigenen Werte tatsächlich zu leben.

Schön und gut, aber dabei bleibt es ja nicht. Die "neuen Werte" sollen ja allgemeinverbindlich gemacht werden. Wenn ein Haufen verstörter Neofeministinnen die Existenz eines biologischen Geschlechtes bestreiten, dann können sie das gerne tun und meinetwegen jede Nacht in irgendwelchen Hinterzimmern ihrer eingebildeten Geschlechtslosigkeit frönen, aber in den Leitlinien von Unternehmen, Behörden und Schulen darf so ein Scheiß bitte draußen bleiben. Wer sich darin wiederfindet hat ja die Freiheit, es so zu sehen. Er muss es jedoch nicht anderen verbindlich aufdrücken - ebenso wie ich diesen Menschen ja auch keine Hausfrauen- und Mutterexistenz aufzuzwingen gedenke. Wir haben diese Freiheit. Hier und jetzt. Was sie den Menschen bringt wird sich zeigen.

SYhojxo


Verstehe ich alles, toll geschrieben, aber bringt keinen ins Bett. Kopf aus und Spass miteinander haben geht nicht wenn man sich die Birne weich denkt. Das soll deine Bildung nicht schmälern, aber man macht sich die Welt nicht einfacher indem man sie in ihre politischen Bestandteile zerlegt.

Es geht ja nicht jedem darum, sich die Welt einfacher zu machen, Du mein lieber kleiner Raubritter, der im dunklen Wald dieses finsteren Fadens dem unbedarft daherschreitenden Forenwanderer in den Weg springt und "KLISCHEE ODER LEBEN!" brüllt. Manch einer denkt, um zu verstehen.

Denken und Sex schließen sich übrigens gar nicht aus. Man muss nur trennen und abschalten können, dann geht das ganz hervorragend. Und Ambivalenzen aushalten, das ist vermutlich unabdingbar.

EWhema8lifger" N&utzer P(#56869x7)


@ Timbatuku

Teilen wirs auf:

Was mir nicht einleuchtet: Hierarchien aufgrund messbarer Leistungen sind "gute" Ungleichheiten und Hierarchien aufgrund Geschlecht, Herkunft, Kultur, etc. sind "schlechte" Ungleichheiten. Ok, lässt sich vielleicht argumentativ gut untermauern, weil das eine halt "erarbeitete" und das andere "zufällige" Ungleichheiten sind.

Zunächst einmal: Gesamtgesellschaftliche Ziele sind die für die wir das Instrument der Politik haben. Sind wir uns da einig? Dieses Instrument unterliegt einer Reihe von Beschränkungen - es kann beispielsweise nicht für das Umdenken in einem Individuum sorgen ;-). Soweit so gut. Welche Zielsetzung hat Politik also im weitesten Sinn?

Wenn Politik eine maximal produktive Gesellschaft willst geht es ebe nicht um gute oder schlechte Ungleichheit, sondern um: Welche Struktur unterstützt eine produktive, konstruktive Wertediversifikation, die sicher stellt, dass für alle Gesellschaftmitglieder eine gute Versorgung gewährleistet ist. Das ist eigentlich der politische Auftrag. So weit so schwammig.

Sind wir uns da einig?

Wiegelaygerer


@ shojo

ne ich unterstelle keinen Geschlechterkampf - wir haben einen.

Den haben wir von Natur aus und das ist auch gut so, dass macht ja die Spannung zwischen Mann und Frau aus, es ist die Basis für Erotik.

Den Kampf hat man immer zwischen Mann und Frau und die Emanzipation ist nur Mittel zum Zweck. Als politisches Programm hat sich das schon lange überlebt, gleichberechtigter geht es nicht mehr, da muss dann eben so eine Bombe wie Sender herkommen. Das erkennt man schon daran, dass Frauen immer in den Kampf gehen auf politischem Wege, sobald jemand an ihrer Chefrolle rüttelt. Die Idee, dass wir keinen Geschlechterkampf haben ist Ideologie, nicht die Beschreibung des Kampfes.

Auch sone witzige Story - Deutsches Paar in der Disco, Frau wird angegraben, bevorzugt von Südlandern. Freund darf nicht einschreiten, weil die Frau ja selbst ihren "Fraumann" stehen kann. Deutscher Freund steht total angefressen daneben, weil Freundin dabei halb mit anderem Mann flirtet, er merkt das und ist total am kochen, sagt aber kein Wort. Südländer nimmt Deutschen keinen Meter ernst und meint das ist ein Waschlappen. Freundin merkt gar nicht was abgeht und erzählt nachher was sie für einen tollen Abend gehabt hat. Freund ist angepisst, Südländer erzählt was der Freund für ein Schwächling war. Aber wehe der deutsche Freund macht dann was in der Disco oder geht dazwischen, dann kann er sich erstmal von der Freundin runter machen lassen, will er ja auch nicht, er will lieb gehabt werden ;-D

SO ein Affentheater würde der Südländer gar nicht mitmachen, da wäre schon bei einem kleinen Flirt Feuer unterm Dach. Auch diese Verhältnisse sind typisch deutsch und die Mädels bei uns sind sich weder ihrer Verantwortung bewusst, noch wissen sie was sie da anrichten, bis der Freund dann irgendwann anfängt "ganz komische Sachen zu machen" könnte was mit Eifersucht zu tun haben?

Was sagen die Mädels dann? Eifersucht ist sein Problem, muss er mit klarkommen usw. Das auch das rumbefehlen ist und man Affekte weder wegdiskutieren kann und man sehr wohl für die Emotionen des Partners auch Verantwortung trägt, vor allem wenn sie auf Geheiss des Partners hinten angestellt werden müssen, darauf kommen viele Frauen gar nicht. Aber dann wundern wenn es irgendwann "Psycho" wird. Ich kenne keinen einzigen Latino oder Türken, der das in der Form mitmachen würde. Na klar ist das typisch deutsch und die deutschen Männer sind bei sowas völlig am Boden. Weder ihre Frau, noch der andere Mann nehmen sie ernst? Total geil, so kommen die nie aus ihrer Waschlappenecke raus. Wenn die Frauen in diesem Land nur im Ansatz eine Ahnung hätten wie übel das für viele deutsch Männer ist was hier abgeht, dann würden sie was machen? Sich kaputt lachen wieviel Macht sie haben, machen sie auch so schon. Das Problem sind auch gar nicht die Frauen, ne den Männern geht es schlecht und das muss dringend geändert werden!

SKhojo


ne ich unterstelle keinen Geschlechterkampf - wir haben einen.

Ich hab keinen. Mein Kerl auch nicht. Wir haben lieber Sex.

MRuff: Pvottxer


Mein Kerl auch nicht.

Ha! Du hast ihn gefragt und er hat "Ja Schatz" geantwortet? ;-D

Sshojo


Auch sone witzige Story - Deutsches Paar in der Disco, Frau wird angegraben, bevorzugt von Südlandern. Freund darf nicht einschreiten, weil die Frau ja selbst ihren "Fraumann" stehen kann. Deutscher Freund steht total angefressen daneben, weil Freundin dabei halb mit anderem Mann flirtet, er merkt das und ist total am kochen, sagt aber kein Wort. Südländer nimmt Deutschen keinen Meter ernst und meint das ist ein Waschlappen. Freundin merkt gar nicht was abgeht und erzählt nachher was sie für einen tollen Abend gehabt hat. Freund ist angepisst, Südländer erzählt was der Freund für ein Schwächling war. Aber wehe der deutsche Freund macht dann was in der Disco oder geht dazwischen, dann kann er sich erstmal von der Freundin runter machen lassen, will er ja auch nicht, er will lieb gehabt werden ;-D

Das ist echt affig, so ein Verhalten, aber ich kenne niemanden persönlich, bei dem das so laufen würde.

SZhojxo


Ha! Du hast ihn gefragt und er hat "Ja Schatz" geantwortet? ;-D

Hallo, spinnst Du, bitch? Täte er nie! Er sagte: "SIR JAWOHL SIR!" Hier herrschen Zucht und Ordnung!

WCegelag]exrexr


@ shojo

Verstehe ich alles, toll geschrieben, aber bringt keinen ins Bett. Kopf aus und Spass miteinander haben geht nicht wenn man sich die Birne weich denkt. Das soll deine Bildung nicht schmälern, aber man macht sich die Welt nicht einfacher indem man sie in ihre politischen Bestandteile zerlegt.

Es geht ja nicht jedem darum, sich die Welt einfacher zu machen, Du mein lieber kleiner Raubritter, der im dunklen Wald dieses finsteren Fadens dem unbedarft daherschreitenden Forenwanderer in den Weg springt und "KLISCHEE ODER LEBEN!" brüllt. Manch einer denkt, um zu verstehen.

Denken und Sex schließen sich übrigens gar nicht aus. Man muss nur trennen und abschalten können, dann geht das ganz hervorragend. Und Ambivalenzen aushalten, das ist vermutlich unabdingbar.

Und ich denk mir meinen Teil..... ;-D

Ist auch egal, ich habe meine Erfahrung geteilt und kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mit der Sicht alles andere als alleine bin. Diskussionen ob jetzt was Klischee, biologistisch oder soziokulturell sind, die interessieren mich nicht. Mir geht was auf die Nerven und wenn das so ist sag ich das - fertig. Dinge die offensichtlich sind zu analysieren, abzuwägen, zu beleuchten - vor allem wenn es um Bereiche geht die einfach nur gegeben sind und affektiv sind, nein das ist nicht richtig. Ich stimme Dir sogar in dem Punkt hier komplett zu :

Denken und Sex schließen sich übrigens gar nicht aus. Man muss nur trennen und abschalten können, dann geht das ganz hervorragend. Und Ambivalenzen aushalten, das ist vermutlich unabdingbar.

Gibt es nichts gegen zu sagen auf den ersten Blick - aber dann verrat mir doch mal warum solche Sachen wie erektile Dysfunktion, Scheidungen etc. pp so stark zunehmen? Könnte daran liegen, dass sehr viele Paar es eben nicht hinbekommen das zu trennen und meine Sicht der Dinge hilft denen viel mehr als alles andere. Warum haben denn Paare im Urlaub besseren Sex? Keine Arbeit, kein Stress, keine Politik, Sonne, paar Cocktails. Man fickt nicht mit dem Kopf ;-D

Wenn ich mich gebildet unterhalten möchte gehe ich in ein Philosophieforum, aber nicht in ein Forum, in dem handfeste im im Kern simple, offensichtliche Probleme besprochen werden.

Die Seele des Klischees ist die gelebte Realität. Wir können uns selber nicht verneinen.

Wie auch immer habe alles gesagt dazu, wem das nicht gefällt - von mir aus, kein Problem. Viel Spass euch allen noch und ne gute Woche.

g*a-uloxise


Das wird schon wieder so ein "ich krieg keine ab, also ist die ganze Gesellschaft daran schuld!"-Faden. Laangweilig.

S(hojxo


Das wird schon wieder so ein "ich krieg keine ab, also ist die ganze Gesellschaft daran schuld!"-Faden. Laangweilig.

Klingt ein bisschen so, wa?

WNegela^gerer


@ shojo

Auch sone witzige Story - Deutsches Paar in der Disco, Frau wird angegraben, bevorzugt von Südlandern. Freund darf nicht einschreiten, weil die Frau ja selbst ihren "Fraumann" stehen kann. Deutscher Freund steht total angefressen daneben, weil Freundin dabei halb mit anderem Mann flirtet, er merkt das und ist total am kochen, sagt aber kein Wort. Südländer nimmt Deutschen keinen Meter ernst und meint das ist ein Waschlappen. Freundin merkt gar nicht was abgeht und erzählt nachher was sie für einen tollen Abend gehabt hat. Freund ist angepisst, Südländer erzählt was der Freund für ein Schwächling war. Aber wehe der deutsche Freund macht dann was in der Disco oder geht dazwischen, dann kann er sich erstmal von der Freundin runter machen lassen, will er ja auch nicht, er will lieb gehabt werden ;-D

Das ist echt affig, so ein Verhalten, aber ich kenne niemanden persönlich, bei dem das so laufen würde.


Dann ist Dir ein großer Teil der Realität in diesem Land nicht geläufig. Nur weil du solche Männer/Frauen nicht kennst, heisst es nicht das es das nicht gibt. Und wie es das gibt! Dreimal darfst du raten woran das liegt - Fängt mit E an und hört mit N auf. ;-)

SVhoxjo


Seit wann ist der Experte gesperrt und der Wegelagerer da? Ich will da jetzt nichts unterstellen, sie sind ja sehr unterschiedlich, vor allem, was den Wortreichtum betrifft, aber es ist schon irgendwie so, dass das Universum nimmt und dann auch, manchmal leider, wieder gibt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH