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(K)eine Chance für die Liebe: Ein Seitensprung und seine Folgen

SVheriuMoion


Liebe sollte ja wohl keine Geldfrage sein :(v. Sich des Geldes wegen dazu zu entscheiden, in einer unglücklichen Beziehung zu bleiben, ist für mich mehr als unverständlich :|N.

m.akGathaF18U1


@ Antonio:

nein die Frage zielte auf graueKatze ab, da wir uns schon von einem anderen Thread kennen!

myakatmhVa18x1


super Analyse, die sehr schwarz malt.

So muss es nicht aussehen.

Die Analyse ist nicht rosig, ich würde sie aber realistisch nennen. Und ganz im Ernst, wäre ich die die betrogene Frau des TE, ich würde ihm erst mal richtig die Hölle heiß machen.

S,oyy.o


Und ganz im Ernst, wäre ich die die betrogene Frau des TE, ich würde ihm erst mal richtig die Hölle heiß machen.

ich hoffe doch, den Kindern zuliebe tätest du das nicht !!!!!

Am zerbrechen einer Ehe ist nie nur einer "schuld":-/

F-ranAkBo<gnexr


Am zerbrechen einer Ehe ist nie nur einer "schuld":-/

das ist eine sehr pauschale Feststellung :-/

E~ll\oraxn


Hallo :-)

Ich habe in einigen Beziehungsforen einmal ein wenig gestöbert und mir ist aufgefallen, das diese Frage häufig auftaucht.

"Ich lebe in einer glücklichen Beziehung und habe mich trotzdem verliebt, in Kollegen, Freund meiner Freundin, in den Nachbarn ect."

Wenn das passiert, fragen viele ängstlich. "Bin ich noch normal, stimmt trotzdem an meiner Beziehung etwas nicht usw."

Ich habe da meine eigene Antwort drauf gefunden, die ich dann auch gerne weitergebe.

Ich bin der Meinung, dass man durchaus mehrere Männer und Frauen lieben kann und auch gleich stark wertschätzen kann. Bei Bruder- und Schwesterbeziehungen spricht man auch von Liebe. Diese Liebe ist oftmals sehr tief und vermittelt ein gutes Gefühl, ohne jegliche Unsicherheit. Aber bei einem fremden Mann, Frau denkt der Mensch meist es müsse sich auch etwas Sexuelles abspielen.

Die Liebe hat immer etwas mit Gefühlen zu tun, aber sie selbst ist kein Gefühl. Sie ist im Grunde genommen, ein Annehmen der anderen Person, so wie sie ist. Am Anfang der Beziehung fällt das vielen natürlich leicht. Im Laufe der Beziehung kristallisieren sich die Fehler und Schwächen heraus und die Gefühle wandeln sich, aber was bleibt ist immer noch das Annehmen der Person, auch mit den Fehlern und Schwächen. Man ist froh und dankbar, dass ein anderer Mensch bereit ist, dass Leben mit einem zu teilen.

Warum soll man nicht auch froh sein, wenn einem das bei einem anderen Mann/Frau, außer dem eigenen Partner passiert. Das man jemanden so sehr wert schätzt, das man ihn so annehmen kann wie er ist.

Das bereitet vielen gehörige Kopfschmerzen, obwohl sie sich doch sagen könnten ich Liebe ihn/sie wie meinen Bruder/Schwester. Ich denke so etwas hat diese Gesellschaft einfach nicht gelernt. Es heißt entweder Partner oder Geliebter, aber Bruder und Schwester?

Begehren wird gerne mit Liebe verwechselt. Aber die Liebe an sich hat nichts mit Begehren zu tun. Begehren heißt, das man etwas haben will nur um selbst ein gutes Gefühl zu bekommen, genauso, wie wenn man ein Stück Schokolade haben will.

Ich denke man kann selbst entscheiden ob man begehren will oder nicht. Man kann auch einfach einen normalen Austausch anstreben, der meist darauf beruht, das einem gewisse Attribute an der anderen Person gefallen, die man selbst gerne hätte. Das kann natürlich auch zu begehren führen, muss es aber nicht, wenn man sich dessen bewusst ist.

An anderer Stelle habe ich ja schon einmal geschrieben, das die menschliche Sexualität etwas ist, das man sich antrainiert, wie Geschichten aus der Ethnologie wunderbar beweisen.

[[http://www.sgipt.org/gipt/sex/homo.htm]]

Grüsse von Elloran

F-rankBoGgner


Elloran

Langer Beitrag

aber für meinen Geschmack zu freizügig.

Die Liebe zwischen Mann und Frau beinhaltet auch Begehren.

Mit meiner Schwester bin ich ja schließlich nicht verheiratet.

Treue heisst auch; keine Krankheitserreger in die Ehe bringen.

In Zeichen von AIDS sollte Freizügigkeit sehr vorsichtig "gehandhabt"werden.

FIrankpBognxer


**Soyyo **

Noch ist die Ehe offiziell nicht kaputt. Man könnte abgeschwächt sagen; am Ehebruch ist nie nur einer schuld

Ich kann auch diese Aussage nicht unterschreiben.

Lass mich mal rekapitulieren:

Nein,nein, das war alles Andere, aber keine Notlösung.

Liebesheirat, Wunschkinder, kein Druck von außen.

Bis vor 4 Wochen habe ich felsenfest an eine Zukunft mit meiner Frau geglaubt.

Wir haben uns nur unterwegs irgendwo verloren...

zitiert in etwas anderer Reihenfolge.

Heiraten in heutiger Zeit muss niemand mehr. Wenn man nicht überzeugt ist, kann man es sein lassen.

Aber ich tippe auf; wir haben uns so aneinander gewöhnt, (eine Besere finde ich eh nicht mehr)

Dann kommt die Traumfrau.

Zonnnngggggg

Nix mehr Zukunft

Irgendwo verloren...................

Fadeneröffner ist nicht ehrlich zu sich selbst.

Ehe heisst Verantwortung für Frau und Kinder, auch in "schlechteren" Zeiten.

Warum kann keiner die Schuld und Verantwortung auf sich nehmen?

Was kann Frau dafür, wenn nach 5 Jahren der Zucker ab ist?

Was kann Frau dafür, wenn sie nach 20 Jahren nicht mehr so attraktiv ist?

Was kann Frau dafür, wenn Mann es (noch) einmal wissen will?

Das kann man natürlich auch umdrehen..

Was kann Mann dafür usw.usw.......?

Also, Bambam-01

nehm die Schuld auf dich, sei ein Mann, suche keinen Freispruch und entscheide selbst.

Zum Nachdenken hast du Beiträge genug.

FjrankBoxgner


Ehe ich es vergesse:

Ich bin/war ein Schuldiger.

Und wenn auch die Ehe noch "intakt" ist,

Kollateralschaden gibt/gab es.

Ich musste dafür bezahlen. :-|

E8l$loraxn


Hallo Frank, :-)

ich glaube da hast du mich etwas falsch verstanden.

Ich bin der Meinung das man Liebe, wenn es denn echte Liebe ist, nicht mit Begehren gleichsetzen sollte.

Man entscheidet selbst, wie man jemandem begegnen will. Wenn man etwas mit Sex anfängt, dann wird es auch mit Sex weitergehen. Die Frage ist, warum braucht man das.

Was viele so anziehend finden, ist dieses "aufregende" neue Gefühl. Das macht sie lebendig und alle ihre Sinne sind geschärft. Für mich ist das eine Flucht aus dem Alltag, vor allem dann, wenn man in einer intakten Beziehung lebt.

Wenn der Mensch den eigenen Partner, bewusst, mit voller Aufmerksamkeit betrachten würde, dann würde er feststellen wie seine eigenen Sinne wieder zum Leben erwachen.

Gewohnheit trainiert man sich selbst an, aber man kann sie auch wieder abtrainieren.

Das hat nichts damit zu tun, das man auf Teufel komm raus neuen Schwung in die Ehe bringen muss, mit irgendwelchem Gott weiß nicht was, sondern einfach damit bewusst den anderen wahrzunehmen und zu fühlen. Das kann funktionieren und so kann kann jede Berührung des anderen wieder zu einem Erlebnis werden. Das hat jeder selbst in der Hand.

Sexualität anderweitig muss nicht ausgelebt werden. Meist ist das überflüssig und bringt nur Ärger.

Ich kenne dutzende solcher aufregenden Geschichten, aber irgendwann kommt auch hier der Alltag und dann stehen viele wieder vor dem gleichen Problem. Das Problem hat nämlich nichts mit dem Partner zu tun, sondern mit einem selbst.

Es gibt einen interessanten Film, der das gut darstellt. Ich glaube Bon Jovi spielt da eine Hauptrolle. Der Film heißt "Der Verführer" im Deutschen.

Grüsse von Elloran

FXranMkBognexr


Ich bin der Meinung das man Liebe, wenn es denn echte Liebe ist, nicht mit Begehren gleichsetzen sollte.

Ich hab dich nicht falsch verstanden.

Was ist echte Liebe ? Liebe zwischen Mann und Frau ohne Begehren, bzw. ohne Erfüllung kann hündisch sein.

Mutter, Schwester?! Okay, die muss man nicht begehren :-/

Aber auch nicht echter, als wenn ich Liebe und Begehren verbinde.

Wenn man etwas mit Sex anfängt, dann wird es auch mit Sex weitergehen.

Das stimmt nicht. Da kann auch eine grosse Liebe daraus werden.

Grüsse

von Frank

F/rankBBogFnxer


Was viele so anziehend finden, ist dieses "aufregende" neue Gefühl. Das macht sie lebendig und alle ihre Sinne sind geschärft. Für mich ist das eine Flucht aus dem Alltag, vor allem dann, wenn man in einer intakten Beziehung lebt.

Nun ja, Flucht aus den Alltag? :-/

Es juckt, oder man hat etwas versäumt

und wenn die Gelegenheit da ist, tut man es.

Wenn der Mensch den eigenen Partner, bewusst, mit voller Aufmerksamkeit betrachten würde, dann würde er feststellen wie seine eigenen Sinne wieder zum Leben erwachen.

Das kann sein, muss aber nicht.

Gewohnheit trainiert man sich selbst an, aber man kann sie auch wieder abtrainieren.

Fremdgehen ist eine Gewohnheit, die man sich ungern abtrainiert.

Das hat nichts damit zu tun, das man auf Teufel komm raus neuen Schwung in die Ehe bringen muss, mit irgendwelchem Gott weiß nicht was, sondern einfach damit bewusst den anderen wahrzunehmen und zu fühlen. Das kann funktionieren und so kann kann jede Berührung des anderen wieder zu einem Erlebnis werden. Das hat jeder selbst in der Hand.

Optimist

Sexualität anderweitig muss nicht ausgelebt werden. Meist ist das überflüssig und bringt nur Ärger.

Sexualität sollte schon ausgelebt werden. Möglichst in einer glücklichen Ehe.

Sonst kanns Ärger geben. :=o

Ich kenne dutzende solcher aufregenden Geschichten, aber irgendwann kommt auch hier der Alltag und dann stehen viele wieder vor dem gleichen Problem. Das Problem hat nämlich nichts mit dem Partner zu tun, sondern mit einem selbst.

Da unterschreibe ich. Das ist der Kern vom Problem.

Grüsse

tGeaxl


elloran

Wenn der Mensch den eigenen Partner, bewusst, mit voller Aufmerksamkeit betrachten würde, dann würde er feststellen wie seine eigenen Sinne wieder zum Leben erwachen.

das blendet eine grundlage des lebens völlig aus: veränderung.

jeder mensch entwickelt sich im laufe der zeit und zwei, die vor jahren zusammen passten, müssen das nicht für immer tun - wenn man die neuen bedürfnisse (und ich meine nicht sex) die mit der entwicklung einhergehen vernachlässigt, macht das auf dauer unglücklich.

vielleicht brauchte mann/frau vor einigen jahren etwas anderes als heute.

die ehe -bis dass der tod uns scheidet- ist ein relikt aus ganz ganz anderen zeiten und vor allem ein wirtschaftliches konstrukt, das den heutigen bedürfnissen vieler menschen nach authentizität entgegenarbeitet.

nicht der tod scheidet die menschen in der realität, sondern das leben. und das ist auch in ordnung - so lange man seinen (ex)partner respektiert und fair bleibt :)z

FPran{kBognxer


Hmm.

Wobei nicht auszuschließen ist, dass ideale Paarungen ein Leben lang halten.

tTeaxl


Wobei nicht auszuschließen ist, dass ideale Paarungen ein Leben lang halten.

ideale paarungen gibt es auf jeden fall :)z :)^ nur trifft das eben nicht auf alle zu, die mal die ringe getauscht haben ;-)

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