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(K)eine Chance für die Liebe: Ein Seitensprung und seine Folgen

Bzamba0m3-01


Ich meine damit, dass wenn man sich an schoene Erlebnisse erinnert, die doch schon laenger zurueck lagen.

( ich bin mit dem Tippen auf dem Telefon nicht so schnell, das Norge man mir bitte nachsehen.)

FYrankBoognrer


was ist schon lange?

F?rankoBog nexr


noch was vergessen

.....verlassen auch von deiner Frau, wenn du erwischt wirst. :)z

FFrOank7Bog ner


das Norge man mir bitte nachsehen.)

dass möge dir jeder nachsehen :=o

FnranrkBo=gner


Okay, ich klinke mich dann mal aus.

Mehr habe ich nicht zu schreiben dazu *:)

sctormtdroopeHrt21


ich weiß nicht wie meine Frau reagieren würde wenn ich den ganzen Abend nach der Arbeit vorm Rechner sitze und zocke - da geht doch jede Ehe kaputt oder?

oder "Frau" findet sich damit ab und macht auch ihr eigenes "Ding" -

früher oder später hätte es eh gekracht...mMn

RWeyfkjavxik


Nur mal so als Gedanke:

Könntest du dir vorstellen, was deine Frau dir raten würde?

Ich meine, angenommen, deine Frau läse diesen Faden: Was würde sie für das Beste halten, was du tun solltest?

Wäre sie mit einer Trennung vielleicht im Grunde auch einverstanden?

Oder wollte sie lieber von einer Affaire gar nichts wissen, selbst wenn diese existiert, und so weiter machen wie bisher?

Würde sie überhaupt noch mit dir zusammen sein wollen, obwohl du dir eine Zukunft mit deiner Nachtelfe wünschst?

Würde sie dir Zeit lassen oder sofort eine Entscheidung wollen?

Würde sie um die Ehe kämpfen bzw daran arbeiten wollen?

R/eyk\jaxvik


Zu den Kindern wollte ich noch sagen: gut, sie sind noch sehr klein, es wäre wirklich schade um die Familienkonstellation und den direkten Bezug zu ihnen :°(.

Andererseits- weil du den Ausdruck "Verlust der Kinder" gebrauchtest - ist es durchaus möglich, den Kindern ein Vater zu sein, auch wenn man nicht mehr mit der Mutter zusammen ist.

Ich will den Verlust an Nähe, den du mit deinen Kindern haben würdest, nicht kleinreden. Ich wollte nur sagen, vielleicht brauchst du es nicht so ganz schwarz zu sehen.

Gerade wenn nach einer Trennung ein gutes Verhältnis zwischen dir und deiner Frau erhalten bliebe, und ihr freundschaftlich miteinander umgehen könntet.

SNherTiMroKon


Sorry, aber mit der Entscheidung, den Kontakt zur "Nachtelfe" nicht abzubrechen, hast du doch bereits das Todesurteil über deine Ehe ausgesprochen. Wenn du nicht mal bereit bist, deiner Ehe diese Chance zu geben, wieso überlegst du noch so lange?

Natürlich hast du mit der Ehe und deinen Kindern Verantwortung übernommen und es ist nicht besonders heldenhaft deine Frau damit einfach so im Stich zu lassen, aber damit, eine "Zweckehe" aufrecht zu erhalten, tust du deiner Frau u.U. nur noch mehr weh. Welche Frau würde schon wollen, dass ein Mann nur aus Pflichtgefühl bei ihr bleibt- das ist doch irgendwo einfach nur entwürdigend.

Ich finde den Vorwurf des Jammerns auf hohem Niveau irgendwo schon gerechtfertigt- er wäre es vielleicht nicht, wenn du einfach so in die Situation geraten wärst, es vorher nicht schon geahnt hättest und VORALLEM danach den Kontakt abgebrochen hättest, um dir mal ein paar Gedanken darüber zu machen, was du eigentlich willst.

So klingt es eher nach einem klassischen Fall von "Ich hätte gern beides und es ist sooo gemein von mir zu erwarten, dass ich mich entscheiden soll". Damit tut man dir vielleicht ein bisschen unrecht- es ist keine leichte Situation, in der du dich befindest- aber so wie du dich verhälst, hast du ohnehin bald den point of no return erreicht... Wenn deine Frau herausfindet, dass du sie nicht nur betrogen, sondern auch danach den Kontakt nicht abgebrochen hast, kannst du deine Ehe sowieso knicken.

p/et,it6angel


Muss auch nochmal etwas schreiben, ich würde sagen, trenne dich.... so ist es wirklich unfair gegenüber deiner Frau. Kümmere dich aber weiterhin mit ihr um die Kinder! Versuche nicht im Streit oder sonst irgendwie dich von deiner Frau zu trennen...

Wichtig ist natürlich auch, dass du inn dich gehst, und überlegst was dir wichtiger ist.

Wenn du es mit der anderen Versuchen willst dann tue es aber mit der konsequens das es nicht klappt und du deine Frau auch nicht mehr zurück bekommst.

Jlens~ Lovxer


@ bambam

Wenn deine Ehe wirklich nicht mehr zu retten ist, halte wenigstens noch 2-3 Jahre durch, den Kindernund dir zuliebe. Wenn die Kinder noch so klein sind, gibt es quasi jeden Monat was neues zu entdecken und du wirst es dir nie verzeihen, wenn du einen Moment verpasst.

AontoDnio V6ivvalxdi


@ makatha181

Danke fuer Dein Kompliment!

@ makatha181 und @graueKatze

Gilt die Frage, ob ich eine Frau aus einem anderen Thread sei, mir? - Wenn ja: Nein, ich bin hier nur mit diesem einzigen Account angemeldet und ein richtiger Mann, also keine Frau, die sich einen Fake erlaubt. Meinen Freund gibt es wirklich. Und diese Situation von Bambam-01 habe ich in aehnlicher Weise und mit vergleichbaren Gefuehlen auch schon erlebt.

@ Bambam-01

Vielleicht solltest Du Dir noch klar machen, was eine Scheidung mit ziemlicher Sicherheit bedeutet:

- Deine Frau bekommt die Kinder.

- Weil Du ein Baby hast, musst Du ihr Ehegattenunterhalt mindestens so lange zahlen, bis das Kind 3 Jahre alt ist.

- Danach haengt es von Deiner Frau und der Richterin (ja, viele Familienrichter sind inzwischen Frauen!) ab, ob Du weitere Jahre Ehegattenunterhalt zahlen musst.

- Fuer die Kinder musst Du nach der Duesseldorfer Tabelle zahlen (gibt es ueberall im Internet), bis sie 27 sind oder - falls es frueher ist - ihr Studium oder ihre Berufsausbildung abgeschlosssen haben. Bis sie 18 sind, bekommt allerdings Deine Frau das Geld.

- Was Deine Frau mit dem Kindesunterhalt macht, entzieht sich Deiner Einwirkung praktisch vollstaendig - solange die Kinder nicht gerade verhungern.

- Du wirst darueber beim Jugendamt Urkunden ausstellen lassen muessen, jedenfalls kann sie das verlangen. Das ist ein bisschen idiotisch, wie Du sehen wirst, denn die Urkunden laufen eigentlich zu Gunsten Deiner Kinder, doch Zahlungsempfaenger ist - bis sie 18 sind - Deine Frau, defacto ist es also eine Unterwerfung gegenueber Deiner Frau.

- Die Folge kann aber sein, dass Deine Kinder gleich wissen, wo sie sich bequem ihr Studim finanzieren lassen koennen - naemlich bei Dir (habe ich bei einem Kollegen erlebt - wiederholte Rechtsstreitigkeiten darum, ob die Tochter auch ernsthaft studiert, was in diesem Falle sogar vom Gericht in Zweifel gezogen wurde. Es folgten dann [zum beidseitigen Wohle] Verpfichtungen, dass wenigstens Studienbescheinigungen vorgelegt wurden. Da kann also auch noch in 20 bis ca. 26 Jahren viel Freude auf Dich zukommen ["Ironie aus"]).

- Du wirst wahrscheinlich das Sorgerecht mit Deiner Frau gemeinsam haben, aber es wird fuer Dich keine praktische Bedeutung haben, weil die Kinder bei ihr sind und Du Dich nicht um jede Entscheidung mit ihr streiten kannst / willst.

- Du hast das Umgangsrecht mit den Kindern. Das wird aber weitgehend von Deiner Frau bestimmt werden. Theoretisch kannst Du viel Umgang mit den Kindern haben, aber praktisch sieht es meistens so aus, dass Du die Kinder nur alle 2 Wochen ueber das Wochenende bekommst. Da das in den letzten Jahren in Deutschland so ueblich geworden ist, wirst Du wohl kaum auf eine Richterin hoffen duerfen, die Dir Extrawuerste braet.

- Du kannst praktisch nicht verhindern, dass die Mutter ihren Kindern ueber Dich das vermittelt, was sie denkt. So kann sie Euch leicht entfremden, und Du wirst Deine Kinder vielleicht bald nicht mehr als Deine unvoreingenommenen Freunde (oder wie ich es ausdruecken soll) empfinden.

- Wenn sie "mauert", wirst Du wenig ueber den Alltag Deiner Kinder erfahren.

- Da Deine Nachtelfe weit weg wohnt und Du arbeiten musst, musst Du Dir ueberlegen, wo Du Deinen Lebensmittelpunkt haben wirst. Wenn Du in Muenchen bleibst (habe ich das richtig in Erinnerung?), benoetigst Du eine eigene Wohnung, was gerade in Muenchen und bei Deinen Zahlungsverpflichtungen schmerzhaft sein wird. Es wird auch nicht sehr gemuetlich sein, in eine moeglichst kleine und billige Wohnung jeden Tag zu kommen und Tag fuer Tag bzw. Nacht fuer Nacht alleine zu sein; so jedenfalls schaetze ich Dein Empfinden ein, besonders jetzt, nachdem Du in Deinem eigenen Haus leben konntest.

- Du willst natuerlich Deine Nachtelfe sehen: Dann muss sie zu Dir kommen, aber Deine Wohnung ist wahrscheinlich nicht gerade einladend. Und Du willst Deine Kinder treffen, fuer die Du Platz haben musst, damit sie bei Dir bleiben koennen und sich wohlfuehlen. Da geht der Widerspruch weiter, denn dafuer benoetigst Du letztlich doch eine akzeptable Wohnung, die aber die meiste Zeit nur leer steht.

- Das Organisieren der Treffen ueber die weite Entfernung wird ein elendigliches Jonglieren sein, an welchem Wochenende wer von Euch allen wohin faehrt.

- Versteht sich Deine Elfe mit Deinen Kindern, also besonders Deinem groesseren? Akzeptiert sie auch das kleine Kind?

- Wirst Du ihr Kind moegen?

- Moegen sich ihr Kind und Deine?

- Kannst Du Dir vorstellen, Deine Kinder im wesentlichen aufzugeben und stattdessen das fremde Kind wie Dein eigenes anzunehmen?

- Wie teilt ihr die Pflichten fuer Euer Haus auf, willst Du es ihr ueberlassen und die naechsten 20 Jahre dafuer zahlen? Was wuerde da die Elfe sagen?

- ...

- ...

Das geht hier noch endlos weiter, und es gibt sicherlich viele Familien, die das irgendwie leidlich unter einen Hut bringen, aber einfach ist es mit Sicherheit nicht und kostet viele Nerven.

So empfindsam, wie Du offenbar bist, wird es Dir bestimmt immer das Herz brechen, wenn Du wieder von Deinen beiden Kindern Abschied nehmen musst. Auch das musst Du einplanen.

Es ergibt sich also, dass die gluecklichen Stunden mit Deiner Elfe durch sehr viele harte andere erkauft werden muessen.

So, ich mache erst einmal Schluss, aber alle solche Ueberlegungen haben bei meinem Freund jedenfalls zum Ergebnis gefuehrt, lieber die Eheberatungsprofis aufzusuchen und ihnen eine Chance zu geben, als einer unsicheren Zukunft mit seiner Elfe, mit der er trotzdem noch einen freundlichen, aber nicht erotischen Kontakt mehr hat, sozusagen eine nette Bekanntschaft, der man einst nahe war und die auch ihrerseits ihren Kampf um ihre Ehe gewonnen hat.

Also: nochmal viel Kraft!:)* :)* :)*

wzho_.made_qwhxo


Antonio,

super Analyse :)^ :)^ :)^ Kann man besser nicht beschreiben, was alles zu bedenken wäre.

S,ün5tjxe


super Analyse, die sehr schwarz malt.

So muss es nicht aussehen.

Dennoch ist eine Paartherapie sicher wünschenswert und bestimmt nicht umsonst. Dort bekommt ihr Hilfe, wie auch immer ihr euch entscheiden wollt.

tPeal


antonio hat schön umschrieben warum es so viele resignierte menschen gibt - weil es bequem ist ;-)

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