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Ich habe es satt, immer um Sex betteln zu müssen!

wNave_skevxen


Wie gut, dass ihr alle mich und meinen Freund so gut zu kennen scheint :) wenn man keine Ahnung hat...den Rest kennt ihr ja. In diesem Sinne - schönen Dienstag noch.

DU bezeichnest andere als ekelhaft (auch wenn die TE es vermutlich nicht mehr lesen wird) und bist dann so schnell angepisst, wenn ein bisschen Gegenwind kommt? Wenn wir schon bei Sprüchen sind: Wer austeilt, muss auch einstecken können.

M[ickfxlow


Ist ja nun schon etliche Jahre her der Post - Thema Arbeitslosigkeit dafür umso brisanter. Arbeitslose sind ja heute die "Sünder" der Nation. Früher noch als die armen Opfer bemitleidet, heute als Schmarotzer und "Faule" abgestempelt, die dem Staat auf der "Tasche" liegen.

Was man oftmals als "Faulheit" betrachtet, ist möglicherweise eine Depression, die durch Gefühle der Wertlosigkeit durch Ausgrenzung in der Gesellschaft, Unverständnis und Verurteilungen anderer zustande kommt. Der psychische Druck führt zu innerem Rückzug, Hoffnungslosigkeit, Bewusstseinseinengung und es folgt daraus ein Gefühl der Ausweglosigkeit. Der sexuelle Antrieb wird durch die aktivierte Stresshormonachse verringert, wie auch Schlafrhythmus und Appetit. Verdauungsbeschwerden stellen sich ein, Gedankenkreisen um ein und dieselben Themen, oft Angstzustände und darauffolgend nicht selten Alkohol- und anderer Substanzmissbrauch.

Erschwert wird es dem "Arbeitslosen" zusätzlich dadurch, dass Jobcenter keine Wahl auf freie Berufswahl mehr zulassen. Ferner ist das System derartig korrumpiert, dass Arbeitslose in Schwarzarbeit und Kriminalität gedrängt werden, um zu überleben. Andere ergeben sich in ihr Schicksal und werden depressiv. Das ist dann eine Frage der Persönlichkeit, der persönlichen Lebenserfahrungen, wie man auf Arbeitslosigkeit reagiert. Ein Langzeitarbeitsloser resigniert irgendwann unweigerlich. Das ist eine normale Reaktion auf gesellschaftliche Ausgrenzung, die im Gehirn dem Bereich der Schmerzverarbeitung zugeordnet ist und von körperlichem Schmerz neurologisch nicht unterschieden wird.

Sich über zu wenig Sex zu beschweren und jemanden, der offensichtlich leidet, als faul zu bezeichnen, zeugt von der weit verbreiteten Kurzsichtigkeit der Leute, die sich viel zu oft zu schade sind, sich etwas weiter als über den eigenen Tellerrand hinauszubewegen. Man könnte sich, vorausgesetzt es geht um Liebe und nicht nur um die Befriedigung der eigenen Triebe, um Verständnis bemühen. Je wichtiger einem das Wohlbefinden eines anderen ist, desto selbstverständlicher ist es, sich in ihn hineinversetzen zu wollen.

Tja. Der Betroffene hat mein Mitgefühl. Ich hoffe, er hat mittlerweile seinem Leben wieder eine sinnhafte Richtung geben können. Und hoffentlich ohne die Threaderöffnerin.

Sag mal, hast Du den Faden eigentlich gelesen? Du haust da Statements raus, die in keinster Weise irgendwie im Zusammenhang mit dem Inhalt stehen. Wo wird da von Langzeitarbeitslosigkeit gesprochen? Warum kriminalisierst Du Arbeitslose, redest von Alkohol- und "Substanzmissbrauch", von Depressionen? Die TS selbst betonte, dass sie den Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit überhaupt nicht sieht, das Problem hatte schon vorher bestanden. Ich hab das Gefühl, Du hast den Faden einfach instrumentalisiert, um deine ..."Ansichten" zum Thema Arbeitslosigkeit loszuwerden, zum Thema Sex hast Du jedenfalls nicht viel sagen können.

Mbic6kxfloqw


@ Unforgiving

Ist das ekelhaft, sich wegen seinen Trieben von jemandem zu trennen...sorry, meine Meinung, kann ich aber absolut nicht nachvollziehen.

Ich verstehe nicht, wie Du dich vor etwas ekeln kannst, das Du nicht mal nachvollziehen kannst. Da fällt mir ein Zitat ein, das da ganz gut passt:

wenn man keine Ahnung hat...den Rest kennt ihr ja

Zum Thema Egoismus

wenn man wegen Sexmangel Schluss macht sollte man nicht den anderen als egoistisch bezeichnen, find ich.

Das ist für mich die Definition von Egoismus:

Aber das liegt daran, dass Sex für mich das Unwichtigste überhaupt ist, demnach hab ich selber auch so gut wie nie Lust ... , obwohl er natürlich gern öfter Sex hätte.

und

... aber mein Freund akteptiert das seit 8 Jahren und betont immer wieder, dass er mich dafür nie verlassen oder betrügen würde, ...

Wenn Du also über Egoismus redest, dann hast Du davon echt Ahnung! Über Sex, nun, da hast Du ja schon den richtigen Spruch geprägt (siehe hier weiter oben...). Die TS hat sich übrigens nicht wegen ihrer Triebe getrennt, sondern wegen seiner Ignoranz und Inkompetenz ihr und ihren Bedürfnissen gegenüber, das versteht man allerdings erst, wenn man den ganzen Faden gelesen hat.

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