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Bin ich pervers weil ich meine erwachsene Stieftochter begehre

l9e|rche5nzunxge


Mal ganz grundsätzlich geschrieben:

Ich denke, dass es etwas durchaus sehr verbreitetes und "normales" ist, nahe Verwandten der Ehefrau auch sexuell attraktiv zu finden (wobei das die Stieftochter sein kann, aber zB. auch die Schwester der Ehefrau). Und speziell in dem Fall, in dem die eigene Ehefrau den Mann verlässt (wie im zweiten hier aufgeführten Fall), die Beziehung zu dieser bröckelt (wie im ersten hier aufgeführten Fall) oder wenn die Ehefrau verstirbt, ist es auch verbreitet und "normal", dass der Mann sich dann zu dieser nahen Verwandten hingezogen fühlt und eine Beziehung mit dieser beginnen will.

Warum ist das normal?

Ganz simpel, es muss ja mal Gründe gegeben haben, warum der Mann sich zu seiner Ehefrau hingezogen fühlte, warum er sie geheiratet hat. Eine nahe Verwandte aber hat oft viele ähnliche Eigenschaften wie die Ehefrau, sie sieht dieser ähnlich, riecht ähnlich, hat eine ähnliche soziale und emotionale Persönlichkeitsbildung (alles natürlich nicht immer, aber doch oft, "der Apfel fällt nicht weit vom Stamm")

Wenn ein Mann also seine Ehefrau attraktiv (nicht nur äusserlich, sondern insgesamt) findet, dann ist es nur naheliegend, dass er eine nahe Verwandte seiner Ehefrau auch attrativ findet. Und wenn die Ehefrau nicht mehr da ist (ihn verlässt oder wenn sie verstirbt), ist es auch nur naheliegend, dass sein ursprüngliches Interesse an seiner Ehefrau nun umgeleitet wird auf die nahe Verwandte seiner Ehefrau.

Gilt übrigens vermutlich ganz genauso mit umgekehrten geschlechtlichen Vorzeichen (dh. beispielsweise eine Witwe dürfte sich oft zB. dem Bruder ihres Verstorbene hingezogen fühlen oder die Stiefmutter dem Stiefsohn, letzteres übrigens begünstigt dadurch, dass in der Konstellation der Altersunterschied oft deutlich kleiner ist als in der Konstellation Stiefvater und Stieftochter).

Ganz konkret übrigens habe ich in der Verwandtschaft einen solchen Fall, ein Onkel von mir, der, nachdem seine erste Frau bei einem Autounfall starb, zwei Jahre später deren jüngere Schwester heiratete. Übrigens war da der Altersunterschied auch fast so groß wie in dem hier aufgeführten Fall, die erste Frau war bereits 10 Jahre jünger als er und deren kleine Schwester nochmal fast 10 Jahre jünger, zusammen also auch fast 20 Jahre Altersunterschied... (wenn auch bei anderen absoluten Zahlen, als sie heirateten, waren die beiden dann Mitte 50 und Mitte 30...)

cgriecUharxlie


Du bist eindeutig kein Vater.

Man(n) sieht seine Tochter "normal" nicht als sexuelles Wesen. Alleine der Gedanke läßt alle Väter, die ich kenne, so richtig kotzen, die würden sich eher kastrieren lassen.

Mit Freuden.

cSrmiegchahrlie


Deswegen auch:

Mann sieht Kind aufwachsen, ist vom Gefühl sein Kind. Sexuell tabu.

Mann sieht Kind aufwachsen, wird vom Gefühl nie so richtig sein Kind (warum auch immer!) Sexuell vorstellbar.

l<erc=henzCu3ngxe


@ criecharlie

Ich bin Vater einer Tochter und wenn es auf meine eigene Tochter bezogen wäre, ginge es mir genauso, wie Du beschreibst.

ABER es geht hier um das Thema "Stieftochter" nicht "Tochter", also nicht um das eigene Kind, sondern um eine nicht mal entfernt blutsverwandte junge Frau.

Der "Inzucht-Vermeidungs-Instinkt" greift hier keineswegs zwingend, zumal es ja auch keine Inzucht wäre. Ganz richtig, es wird regelmäßig vom Gefühl nicht das eigene Kind, weil es ja auch nicht das eigene Kind ist! Speziell beeinflusst auch, je nachdem, in welchem Alter man das Kind kennenlernt (zB. noch vor oder erst in oder nach der Pubertät)...

t7hat's Hthes wa`y it is


Stieftochter = die normalen Inzestprotokolle greifen nicht.

Ich war mal in einer Situation, in der sie (die Stieftochter) sich einen Spass daraus gemacht hat, den Kerl ihrer Mutter anzugraben. Es war ganz ernsthaft ziemlich hart, dem zu widerstehen. (Die verdammt anziehende) Mutter um die 40, (das jüngere Äquivalent in Form ihrer) Tochter um die 20, man selbst zwischendrin, das ist Stoff für einen Haufen Phantasien, und es tut wirklich nicht gut, wenn diese von der Realität befeuert werden %:|

Also sei froh, dass die Tochter dir keine eindeutigen Signale gibt, und sieh dich mal häufiger im Spiegel an, vielleicht hilft dir das ja dabei klarzusehen :-D

csriCechtarxlie


Das ist ja das, was ich meine. Die "Stief"töchter werden nicht als eigene Kinder wahrgenommen, auch, wenn alle davon ausgehen, evtl. inkl. dem Mann selbst.

P6urp(lelixke


In Zeiten, in denen Patchwork-Familien immer mehr werden.... ....finde ich, spielt das auch keine Rolle mehr ob nach der letzten Ex dann die Stieftochter oder eine andere Bekannte als Partnerin folgt.....

Ntutella$broqt 7x7


Man sollte bei der ganzen Thematik auch nicht vergessen, das eine "Stieftochter" evtl. auch viel eher dazu neigt den Partner der Mutter zu "provozieren" als es eine leibliche Tochter täte. Denn auch für die Stieftochter handelt es sich hierbei um einen aus ihrer Sicht "fremden Mann".

Sieht er auch noch ganz gut aus, ticken auch Stieftöchter ganz anders.

ccriecnhcarlxie


....ich kenne das Provozieren auch, aber nicht, weil man was von ihm will, sondern weil man so viel von der Wirkung von Frauen auf Männer gehört hat und das bei dem ausprobieren will, bei dem man sich sicher fühlt.... so ähnlich wie:

hey, bring' mir das Skifahren bei.

Dass sich derjenige dann echt Hoffnung macht - ich glaube, das steht nicht so auf dem Plan.

Da sind die Mädels zu jung um das einzuschätzen.

c*rietcharplixe


Ich kenne den Fall, da hat derjenige dann irgendwann nachgegeben bzw. von sich aus die Initiative ergriffen (Kind von hinten Brüste massiert) - das gab bei dem Mädchen einen Schock für's Leben. Noch zwanzig Jahre später hat sie davon ganz irritiert gesprochen, dass sie das mit den Küssen auf den Mund provoziert hat was sie monatelang bei ihm ausprobiert hat, oder sich vor ihm nackt zu zeigen, wie sie es vor dem Papa auch gemacht hätte,

hatte sie erst später kapiert.

Nvutellacbrotx 77


Da sind die Mädels zu jung um das einzuschätzen.

Unterschätze die "Mädels" nicht. Auch in meinem Bekanntenkreis habe ich schon ähnliches erlebt. Und gerade die, die sehr offen erzogen wurden, testen das gerne aus. Man darf nicht nach dem Spruch "was ich nicht kenn, gibt es nicht" gehen, sondern muss auch mal etwas weiter nach links oder rechts schauen.

c)r3iebcha*rlie


Das ist nicht das, was ich meine.

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