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13.03.10 14:11
Angeregt durch den Singlebörsen- Faden, möchte ich nun diesen Faden eröffnen. Dort wurde nämlich die These in den Raum geworfen, dass generell ein "Männerüberschuss" vorläge und die Männer deshalb
a.) in den Singlebörsen prozentual starkes Übergewicht haben und
b.) es für Männer allgemein schwieriger sei, eine Partnerin zu finden, als für Frauen, einen Partner zu finden.
Dann müßte es ja in der Altersgruppe der fortpflanzungsfähigen Menschen mehr Männer als Frauen geben... ich hab bisher aber keine Statistik dazu gefunden.
Außerdem hab ich bisher die Erfahrung gemacht, dass eher Frauen es schwerer haben- also als Frau kommt man definitiv leichter an Sex, aber es ist schwieriger, einen geeigneten Langzeitpartner zu finden.
13.03.10 14:17
attraktive Frauen haben es ganz klar einfacher einen Partner zu finden, oder sollte ich sagen: sie müssen dafür nicht viel tun?
letztendlich wird es un unserer Gesellschaft größtenteils verlangt das der Mann auf die Frau zugeht, und die Frau selektiert dann.
Das Frauen es schwieriger haben einen geeigneten Langzeitpartner zu finden halte ich für ein Gerücht, also in meinem Umkreis ist mir nur bekannt das die Frau Schluß macht oder fremdgeht.
Das mag ab ü25 natürlich anders sein wenn sich die Frau gebunen hat, aber in meinen Kreisen ist es so.
13.03.10 15:05
also als Frau kommt man definitiv leichter an Sex
ich denke,DA liegt der Hund begraben...m.E. kommt es nämlich genau dadurch zu Äußerungen wie "Frauen haben es doch viel leichter,nen Mann zu finden"...was nach meinem Dafürhalten kompletter Schwachsinn ist,denn schneller Sex und eine langfristige Beziehung haben ungefähr 0,0 miteinander zu tun
Und was hab ich als Frau davon,wenn ich weiß,dass 5 Typen auf mich stehen und mir aber keiner davon zusagt?Dann hab ich immer noch keinen Partner...reicht schließlich nicht,dass sie mich toll finden,sondern ich muss sie ja auch toll finden
s.h. es mag ja sein,dass Frauen evtl. statistisch gesehen eine größere Auswahl haben,aber ich denke nicht,dass es dadurch automatisch einfacher wird... ich behaupte,es ist für beide Geschlechter gleich schwer,einen passenden Partner zu finden...
13.03.10 15:12
Dann müßte es ja in der Altersgruppe der fortpflanzungsfähigen Menschen mehr Männer als Frauen geben... ich hab bisher aber keine Statistik dazu gefunden.
www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/238393.html
Ich denke mir, dass es für Frauen leichter ist, einen Mann zu finden, dafür aber schwieriger, mit dem dann zufrieden zu sein. Es ist ja auch von der Natur so vorgesehen, dass Frauen höhere Ansprüche haben, immerhin können sie nur begrenzt viele Kinder auf einmal zur Welt bringen und auch immer nur eines auf einmal.(Ja, Zwillinge usw....) Männer sind da anders, sie "nehmen was sie kriegen können", gehen daher auch eher Kompromisse ein.
13.03.10 15:15
dass 5 Typen auf mich stehen und mir aber keiner davon zusagt?
wie isn das möglich dass einen von 5 keiner zusagt?
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13.03.10 15:19
wie isn das möglich dass einen von 5 keiner zusagt?
warum sollte das nicht möglich sein? 
13.03.10 15:23
Ich seh es auch so für schnellen Sex haben es (schöne) Frauer einfacher ,
willst aber was festes fürs Herz wird es schon schwieriger... 
Besonders wenn du über 35 bist.
13.03.10 15:33
sorry, aber wieso sollte ein Kerl bei einer attraktiven Frau nur auf Sex aussein anstatt auf eine glückliche Beziehung mit dieser?
also ich zumindest habe sowieo nur Sex mit Frauen wo ich mir mehr bei vorstellen kann,
war bis jetzt immer so, bis auf einer Ausnahme. 
13.03.10 15:35
ist mir jedenfalls noch nie passiert... dass fünf auf mich standen von denen mir keiner gefallen hat...
13.03.10 15:36
sorry, aber wieso sollte ein Kerl bei einer attraktiven Frau nur auf Sex aussein anstatt auf eine glückliche Beziehung mit dieser?
hä?Wer hat das denn behauptet?Für schnellen Sex sind aber nunmal die Voraussetzungen weitaus häufiger erfüllt als für eine dauerhafte Beziehung...im einen Fall reichts ja,wenn man sich gegenseitig attraktiv findet,im anderen Fall reicht das eben lange nicht...
13.03.10 15:37
Ich denke da bist eine Ausnahme
es gibt genügend wo nur ein schönes Äusseres reicht
und es nicht um mehr geht....
13.03.10 15:50
dann ist es wohl allgemein die Einstellung bei mir zu Sex, wenn ich eine Frau attraktiv finde lerne ich diese erstmal kennen, treff mich mit ihr paarmal, und wenns funkt lande ich vllt. mit ihr in der Kiste - aber eben nur wenns funkt und ich mir dann mehr erhoffe 
13.03.10 16:42
a.) in den Singlebörsen prozentual starkes Übergewicht haben und
definitiv. das hat aber nicht zwangsläufig etwas mit dem zahlenmässigen geschlechterverhältnis in der bevölkerung zu tun. auch in einem land mit 100 männern auf 100 frauen würden sich auf online-singlebörsen mehr männer als frauen tummeln.
b.) es für Männer allgemein schwieriger sei, eine Partnerin zu finden, als für Frauen, einen Partner zu finden.
allgemein vermutlich nicht, aber wenn auf 100 frauen 105 männer kommen, dann ist klar, dass zu jedem zeitpunkt mehr männer als frauen single sein werden, solange dreierbeziehungen selten genug sind um vernachlässigbar zu sein.
allgemein kann man zum thema "männerüberschuss" folgendes sagen:
- frauen haben es leichter an sex zu kommen, keine diskussion
- angebot und nachfrage regeln den markt. wer eine bestimmte sache dringender sucht ist in der schwächeren marktposition und wird im vergleich zu einer situation mit ausgeglichener "marktmacht" verluste hinnehmen müssen.
- die nachfrage nach sex ist von seiten der männer deutlich höher, auch bei ausgeglichenem geschlechterverhältnis hätten frauen auf dem "ons-markt" also die oberhand.
- wer dringender auf der suche nach ernsten beziehungen ist kann man nicht so eindeutig beantworten und hängt wohl auch von alter und region ab. (stadt vs land zb...)
- unabhängig davon wer durch den effekt der nachfrageseite bei der suche nach beziehungen in der besseren position ist führt ein geschlechterüberschuss zu einer verschiebung der marktmacht. vergleiche beispielsweise china (krasser männerüberschuss wegen der 1-kind-politik; allgemein wird gesagt ein mann der sich nicht massiv verschuldet um ein teures auto zu fahren, teure klamotten zu tragen und die frau in teure läden ausführen zu können hat in den grossstädten keine chance auf eine ehefrau) mit russland (krasser frauenüberschuss, weil sich die männer alle totsaufen; es gibt vielerorts verführungskurse für frauen, frauen treiben einen viel höheren aufwand als hier um für die männer gut auszusehen, etc.).
- es gibt in deutschland, wie in fast allen ländern ohne besondere verzerrende demografische effekte, einen männerüberschuss in den heiratsrelevanten jahrgängen. also mindestens bis 45. durch die höhere lebenserwartung von frauen wird der frauenüberschuss bei den omis aber so krass, dass auf die gesamtbevölkerung ein leichter frauenüberschuss herrscht. dennoch gibt es in den relevanten altersklassen einen männerüberschuss. ein problem in deutschland ist, dass dieser regional sehr ungleich verteilt ist. kurz gesagt ist der männerüberschuss in den ländlichen gegenden ostdeutschlands massiv und führt dort mit sicherheit zu spürbaren verwerfungen am partner- und heiratsmarkt.
siehe dazu auch folgendes:
www.blackxistenz.de/maennerueberschuss.pdf
(ist auf der eigentlichen homepage nicht mehr erreichbar...)
www.welt.de/politik/deutschland/article906286/Im_Osten_fehlen_die_Frauen.html
www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Studien/Not_am_Mann_Webversion.pdf
seite 41, kapitel 4.4.
häufig kommt das thema männerüberschuss in diskussionen von erfolglosen männern als argument für ihre erfolglosigkeit. sicherlich ist es quatsch, wenn man, wie frauen häufig in solchen fäden, behauptet, ein starker männerüberschuss hätte gar keine auswirkungen auf die partnersuche. gleichzeitig ist aber die häufig von männern aus dieser ecke gebrachte these, der männerüberschuss sei DER hauptgrund für ihre erfolglosigkeit, ebenfalls blödsinnig. nicht jede frau ist begehrenswert, aber jeder mann will eine begehrenswerte frau. auch in einer gesellschaft ohne männerüberschuss käme auf jede attraktive frau mehr als ein mann, der an so einer frau interessiert ist. der männerüberschuss ist nicht der hauptgrund dafür, dass es um jede begehrenswerte frau einen konkurrenzkampf gibt, aber er verschärft ihn.
ein weiterer verschärfender effekt ist der, dass die phase der hohen attraktivität bei frauen zeitlich enger begrenzt ist als bei männern. ein gut erhaltener, weltgewandter, wohlhabender mann von 45 jahren wird beinahe ausnahmslos allen 45-jährigen frauen an marktwert deutlich überlegen sein, auch den gut erhaltenen, weltgewandten, reichen. von der attraktivität abgesehen ist auch die zeit für familiengründung bei frauen eher vorbei als bei männern. kurz gesagt: die marktmacht der frauen schießt in jungen jahren ziemlich in die höhe, höher als bei einem vergleichbaren mann, aber sie fällt auch schneller und radikaler wieder ab. mit anderen worten: frauen haben vielleicht mehr auswahl bzw die männer mehr konkurrenz, aber sozusagen als ausgleich für diesen nachteil bei der partnersuche haben männer etwas mehr zeit, und deutlich mehr zeit wenns ums thema kinderkriegen geht.
sämtliche aussagen meines posts beziehen sich selbstverständlich nicht auf einzelne individuen sondern auf den durchschnitt des gesamten geschlechts.
dennoch finde ich die etwas speziellere frage interessant, von welchem geschlecht es im alter von 20-40 mehr menschen auf der suche nach einer langfristigen, ernsten beziehung gibt. was denkt ihr zu dieser frage?
13.03.10 16:51
haha... Black Gun, geiler Text 
dennoch finde ich die etwas speziellere frage interessant, von welchem geschlecht es im alter von 20-40 mehr menschen auf der suche nach einer langfristigen, ernsten beziehung gibt. was denkt ihr zu dieser frage?
also.. ich spreche da jetzt mal aus MEINER bisherigen Erfahrung, was ich miterlebt habe und was ich aus Freunden/Freundinnen/Eltern/Verwandten so gesehen habe:
ich glaube zwischen 20-25 sind es ganz klar die Männer die sich nach einer festen Bindung sehnen, von 25-40 sieht es ungefähr ausgeglichen aus, und von 40 aufwärts sind es die Frauen die eine ernsthafte Beziehung/Ehe führen möchten.
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