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Angeregt durch den Singlebörsen- Faden, möchte ich nun diesen Faden eröffnen. Dort wurde nämlich die These in den Raum geworfen, dass generell ein "Männerüberschuss" vorläge und die Männer deshalb a. >>>
K6anptorka am 13.03.10 14:11
28.04.11 22:34
@lulalu** Um erst einmal hier Missverständnissen vorzubeugen: es geht nicht um deine Freundinnen als Personen, es geht mir darum, ein bestimmtes Verhaltensmuster von Frauen offenzulegen, im Hinblick darauf, wen von beide Geschlechtern es leichter bei der Partnersuche hat.
Da du allerdings schon mal deine Freundinnen in die Diskussion als Beispiel erwähnt hast, erlaube ich mir auch darauf zu antworten.
Da ich wirklich keine deiner Freundinnen kenne und auch die Umstände nicht, möchte ich mich bewusst nicht auf deine Freundinnen beziehen, weil ich niemanden Unrecht tun möchte, dessen Situation ich nicht direkt kenne.
Ich weiche daher auf ein Gedankenexperiment mit fiktiven Personen aus, um das Gebot der Neutralität nicht zu verletzen und nicht in die Situation zu kommen, über jemanden zu urteilen, den ich nicht kenne:
Nehmen wir also an, es gibt sieben attraktive, charmante, gutaussehende, hilfsbereite und freundliche Frauen im Alter von 23 bis 30. Nehmen wir weiter an, es sind 8 Frauen, Antonia 23 Jahre, Bertha 24 Jahre, Cornelia 25 Jahre, Daniela 26 Jahre, Emilie 27 Jahre, Fredericke 28 Jahre, Gelinde 29 Jahre, Hannah 30 Jahre. Die Namen habe ich mir ausgedacht, sind also rein fiktiv und haben keinen realen Personenbezug.
Nun gehen wir davon aus, dass Antonia, Bertha, Cornelia, Daniela, Emilie, Fredericke, Gelinde und Hannah alle Single sind. Wir gehen weiter davon aus, dass sie keine überzeugten Singles sind. So was soll es ja auch bei sehr vielen Frauen geben. Doch wir nehmen an, diese Damen wünschen sich nichts sehnlicher als einen passenden Partner zu finden. Wir gehen davon aus, dass alle acht Frauen auf Männer stehen, also 100 Prozent hetero sind und auch nicht bi. Ich denke, dass du bis hierin, meine aufgestellten Annahmen ebenfalls für realistisch betrachtest. Ferner gehen wir davon aus, dass alle 8 Frauen in einer Großstadt leben, sagen wir einfach mal Berlin. Berlin gilt ja auch als Singlestadt. Von daher ist die Annahme von uns berechtigt.
Nun gehen wir davon aus, dass nach drei Jahren der Partnerwunsch bei allen 8 Damen nach wie vor existent ist, trotzdem sind sie alle noch Singles. Die jüngste Frau ist also nun 26 Jahre, die älteste Frau 33 Jahre.
Jetzt stellt sich natürlich für uns beide die Frage, warum das so ist?
Nun werden wir alle möglichen Antworten aufschreiben und dann auswerten, welche dieser Antworten dann die höchste Wahrscheinlichkeit hat. Die Antwort mit der höchsten Wahrscheinlichkeit ist dann auch die Antwort, die auf die meisten Frauen zutrifft. Das ist eine seröse Schlussfolgerung.
Fortsetzung...
28.04.11 22:40
.....Antwort 1: Die Frauen wollen in der Regel eine feste Partnerschaft, wohingegen die Männer sich nicht binden wollen, da sie "nur" ein sexuelles Verhältnis in der Regel mit der Frau haben wollen.
Antwort 2: Die Männer sind zu über 50 Prozent homosexuell, die Frauen haben also keine Chance den Man als Partner zu gewinnen. Daher gibt es einen gewaltigen Überschuss an heterosexuellen Frauen.
Antwort 3: Die Männer sind in der Regel beziehungsunfähig, daher haben die Frauen keine Chance ein festes Verhältnis mit einem Mann zu starten
Antwort 4: Die Männer haben Angst beim Sex mit der Frau zu versagen, darum gehen sie intuitiv jeder Frau aus dem Weg, um sich nicht als Weichei bei der Frau zu entblößen. Die meisten Männer sind also regelrechte "Kostverächter" und befriedigen sich lieber selbst.
Antwort 5: Die Männer haben zu hohe materielle Ansprüche.
Antwort 6: Die Frauen haben zu hohe materielle Ansprüche
Nun stellt sich uns die Frage, welche dieser Antworten wohl am wahrscheinlichsten ist. Klar sind Menschen verschieden, darum gibt es in Einzelfällen unterschiedliche Antworten, doch worum es ja jetzt uns gehen muss, wer ist denn nun derjenige von den zwei Geschlechtern, der "Hauptschuldige", dass Deutschland zur Alten-und Singlegeneration vergreist, entsprechend auch derjenige ist, der es "leichter" beim anderen Geschlecht bei der Partnersuche hat?
Antwort1 können wir ausschließen, weil Partnerschaftagenturen im ökonomischen Wachstumsprozess sind. Gerade Online-Partnerschaftsagenturen wie Parship oder ElitePartner beweisen ja an deren rapiden Anstieg von weiblichen und männlichen(!) Mitgliedern, dass es seriöse Männer gibt, die verzweifelt im Internet nach einer Partnerin suchen. Gezielt enscheiden sie sich für ElitePartner oder Parship, weil sie gerade eine feste Partnerschaft und eben nicht(!) den schnellen Sex zu einer Frau suchen. Da die männlichen zu den weiblichen Mitgliedern ansteigen, kann es also nicht so sein, dass die Männer in der Regel nur auf Sex aus sind. Ich darf dich an deinen ersten Beitrag in diesem Faden erinnern.
Antwort2 können wir ebenfalls ausschließen, weil es keine seröse Statistik gibt, die belegen kann, dass die meisten Männer homosexuell sind. Ich gehe davon aus, dass du auch Antwort 2 für unwahrscheinlich hältst.
......
28.04.11 22:41
Antwort3 Es wird in der Tat viele Männer geben, die beziehungsunfähig sind, doch es sind ja gerade die Männer oftmals, denen die Frauen hinterherlaufen. Das könnte womöglich ein Grund sein, warum viele Frauen leer ausgehen. Du hast das ja auch mal in einem anderen Forenbeitrag behauptet, dass du nur an diese "Bad-Boy[s]" anspringst. Nicht wahr? Dennoch können diese "Bad-Boys" aber nicht das Hindernis sein, weil es eben – wie man an den "Erfolgsstories" der Onlinepartneragenturen sieht, in der Tat sehr viele Männer gibt, die beziehungsfähig sind. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass die Mehrzahl der Männer doch in der Lage sind, eine Beziehung monogam zu führen. Antwort3 kann also auch nicht richtig sein.
Antwort4: In der Tat ist es richtig, dass gerade Männer in höheren Semestern Angst haben, keine Erektion beim Sex zu bekommen. Die Pharmaindustrie hat mit Potenzmittel stolze Umsätze zu verzeichnen gehabt, und noch immer lebt das Geschäft mit Potenzmitteln weiter. Doch die Statistiken zeigen uns, dass Potenzprobleme in der Regel bei älteren Männern auftreten. Da allerdings zahlreiche junge Männer Singles sind, kann dies also auch nicht zutreffend sein. Antwort 4 ist daher auch falsch.
Antwort5: In der Tat kommt es auch mal vor, dass beispielsweise ein junge Afrikaner oder Asiaten nach Europe kommen, um dort eine Frau zum heiraten finden wollen, damit sie nicht des Landes verwiesen werden. Hier darf aber nicht unberücksichtigt bleiben, dass oftmals für eine Scheinehe der Partnerin hohe Geldsummen ausbezahlt werden, wie das Kriminalbeamte oftmals monieren. Es ist also ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, d.h. die frau zieht aus so einer illegalen Scheinehe auch ihren finanziellen Mehrwert. Antwort 5 kann also auch nicht zutreffend sein.
Antwort6: Antwort1 -5 ist falsch, also muss Antwort 6 richtig sein. Erläutert habe ich das ja bereits in meinen letzten Beiträgen.
Doch ganz konkret heißt das also für unsere 8 fiktiven Damen: in der Tat gibt es viele charmante und einfühlsame "Frauenversteher", die sehr gern das Herz dieser 8 Damen erobert hätten. Aus der Sicht der 8 Frauen, ist es nun mal leider so, dass eben diese attraktiven Männer zwar charmant und gutaussehend sind, leider aber nicht in den sozialen Status haben oder den Gehaltszettel aufweisen können, den sie von einem Mann erwarten. Da nun mal die wohlhabenden Männer mit Prestige begrenzt sind, ist es für die acht Frauen um so schwerer, den passenden Topf für ihren Deckel zu finden.
Es kann durchaus sein, dass beispielsweise Hannah mit ihren jetzt 33 Jahren nicht nur einen Mann mit Prestige und hohem Einkommen wünscht, sondern darüberhinaus auch noch den Stück Humor, um sie zum Lachen zu bringen. Das macht aber im Endeffekt die Partnersuche für Hannah noch unrealistischer, weil für sie dann nur noch ein vermögender gutaussehender Kerl mit viel Humor und Esprit in Frage kommt, der aber auch ihre Freiheiten akzeptiert und sie nicht einengt, damit sie weiterhin auch in der Partnerschaft ihre Freiheiten als Single ausleben kann.
........
Nun mal eine ernstgemeinte Frage an dich: Wundert es dich, dass Hannah mit ihren 33 Jahren noch immer Single ist?? Oder sollten wir nicht eher mit den charmanten und gutaussehenden Männern mitfühlen, die ihre ganze Herzlichkeit dafür aufgebracht haben, um die Hannah anzuflirten, Hannah hingegen diesen Männern mit absoluter Gefühlskälte gezeigt hat, dass diese Männer ein Stück Dreck für sie sind?
So viel zu unserem doch etwas traurigen, aber an der Realität nahestehenden Gedankenexperiment. Dass mir diese arrogante Art von den allermeisten Frauen nicht gleichgültig ist, daraus möchte ich auch vor dir kein Geheimnis machen. Versetze dich mal in das Herz eines solchen Mannes hinein und frage dich dann selbst, wie wohl dann dein Eindruck über Frauen wäre? Dabei bitte ich dich, ehrlich zu dir selbst zu sein und dir nicht dabei in die Tasche zu mogeln.
Nun zu deiner persönlichen Situation: wenn du also wirklich unschuldig daran bist, dass du noch nicht den passenden Deckel für deine Topf gefunden hast und es Männer gegeben hat, die mit dir auch noch schlecht umgegangen sind, dann tut mir das echt leid für dich. Ich weiß sehr wohl, dass es auch Männer gibt, die mit ihren eigenen Frauen keinen guten Umgang pflegen und das lässt mich mit Sicherheit nicht gleichgültig: erst gestern bin ich auf ein Forenbeitrag bei ElitePartner von einer gestandenen Frau gestoßen, wo deren Ehemann am der der Silbernen Hochzeit ihr sagte, dass er sie nie geliebt habe (siehe
www.elitepartner.de/forum/gestaendni
t-umgehen.html
). Hier sehe ich natürlich auch, dass es viele Männer gibt, die kaum Anstand zu den schönsten Geschöpfen der Welt haben, nur sind das eher die Ausnahmen. Das tut mir für diese Frauen auch wirklich sehr leid, so leid, dass mir gestern der Appetit beim Abendessen bei meinem Lieblingsitaliener vergangen ist, obwohl ich mich schon die ganze Woche auf dieses Essen gefreut habe, und obwohl ich diese Frau noch niemals in meinem Leben gesehen habe. Nur ist es nun mal so, dass leider der große Teil der Frauen nun mal ganz anders ist.
Doch da es ja auch wirklich Frauen gibt, die wirklich nicht berechnend sind und bei der Partnerwahl keine materiellen oder karrierespezifischen Hintergedanken haben, gehe ich zu deinen Gunsten davon aus, dass du zu diesen wenigen Frauen gehörst. Das ist auch ein Gebot der Fairness, denn ich kenne dich nicht persönlich und habe deshalb auch nicht die Möglichkeit die Lage zu beurteilen. Und selbst wenn ich das könnte, dann würde ich das jetzt mit Sicherheit nicht in einem öffentlichen Forum machen, sondern dir direkt und ohne fremde Zuhörer mitteilen. Wenn ich diese Grundsätze nicht anwenden würde, dann hätte ich ja jetzt auch kein Recht die Frauen zu kritisieren. Dem ist aber nicht so, wie du hier erkennst.
Doch einige kritische Fragen tun sich bei mir auch bei dir auf:
Wenn du z.B. in einem schon länger zurückliegenden Beitrag schreibst, dass du "beziehungsunfähig" bist, dann sollt doch hier die Frage erlaubt sein, wie di auf so ein Urteil kommst, und vor allem, wenn dem wirklich so ist, warum tust du dann nicht an dir selber arbeiten um daran etwas zu verändern, anstatt zu behaupten, dass die Männer nur Sex haben wollen, und ansonsten an nichts anderem bei einer Frau im Allgemeinen interessiert seien? Du musst hier in einem öffentlichen Forum mir die Frage natürlich nicht beantworten, nur hast du selbst in einem Beitrag vor einigen Jahren geschrieben, ich zitiere dich jetzt:
"Mein Problem liegt auch darin, dass ich immer wieder auf diese "Bad-Boy" anspringe. Entweder sie sind es von vornherein oder sie werden bei mir erst dazu! Ich fühle mich bei all den anderen sonst sehr schnell eingeengt und flüchte. Im Grunde bin ich wohl selber Beziehungsunfähig und suche mir die aus, bei denen es einfach keine Chance gibt. Aber, muss ich nicht gerade deswegen bei diesen Männern mehr Geduld aufbringen, damit es endlich mal etwas wird!?
Irgendwie fühle ich mich in dieser Situation verzweifelt .. wie in einem Teufelskreis!"
Hier ist also die Frage zu stellen, warum das so bei dir ist? Männer hätten in dieser Ausgangsposition auch nicht die besten Karten bei den Frauen.
Das ändert aber nichts an dem, was ich geschrieben habe.
Im Gegenteil, ich denke, dass du selbst dir am meisten im Wege stehst und nicht die Männer. Hier würde ich sogar einer Partnerin Hilfe anbieten, doch das sei hier dahingestellt.
Doch gerne würde ich auf die Ausgangsfrage zurückkommen. Die Frage ist gewesen, wer hat es leichter bei der Partnersuche, Mann oder Frau?
Das könnten wir allerdings nur in einem Experiment überprüfen, welches wie folgt aussieht:
Wir melden uns beide bei einer serösen Online-Partneragentur an. Sagen wir mal bei ElitePartner oder Parship: bei beiden Partneragenturen ist sichergestellt, dass es sich hier um männliche und weibliche Singles handelt, die wirklich eine ernsthafte Partnerschaft suchen. So kannst du dir sicher sein, dass diese Männer – sofern sie Interesse an deinem Profil haben – wohl kaum dich anschreiben werden, weil sie eine schnell Nummer haben wollen, sondern weil sie dich echt als Mensch interessant finden. Du hast ja bereits selbst eingestanden, dass beim schnellen Sex die Frauen die Nase vorne haben, wenn es um Gelegenheit geht. Doch wir wollen beide eine ernsthafte Partnerschaft, zumindest müssen wir das für unser praktisches Experiment annehmen, sonst macht der Rest auch keinen Sinn mehr.
Wie werden also an einem bestimmten Tag uns beide ein Profil zulegen, sagen wir mal bei ElitePartner. Wir gehen außerdem davon aus, das wir beide attraktiv auf einem Profilbild erscheinen, weil wir beide wirklich gut aussehen. Über Geschmack lässt sich streiten, doch sagen wir mal, wir sehen in etwa "gleich gut" aus. Wir treffen uns bei einer /einem professionellen Fotografin/Fotografen und werden dort Bilder von uns anfertigen lassen. Dann lassen wir uns die Bilder auf CD-Rom für einen kleinen Aufpreis brennen und werden damit online gehen.
28.04.11 22:44
.....Fortsetzung
Wir vereinbaren für unser Experiment folgende Spielregeln:
1)Wir werden in beiden Profilen alle Fragen beantworten, sodass unsere Erfolgsaussichten maximal sind
2)Du beantwortest deine Fragen im Profil komplett
3)Ich beantworte meine Fragen im Profil komplett
4)Wir stellen zum gleichen Zeitpunkt unsere Fotos frei
5) Du "verwaltest" mein Profil, d.h. du schreibst an Frauen, mit denen ich die höchsten Matching-Werte habe. Dabei schreibst du in diesem Schreibstil, wo du denkst, dass ich die höchsten Kontaktchancen bekomme.
6) Ich "verwaltete" dein Profil, d.h. ich schreibe an (beziehungswillige!) Herren, mit denen du die höchsten Matching-Werte hast. Dabei schreibe ich so, dass ich glaube, dass du die besten Karten hast, einen niveauvollen(!!) Mann zu angeln.
7) Wir werden das Experiment für drei Wochen laufen lassen
8) Anschließend werden wir auswerten, welches unserer beiden Profile die meisten Dates ergattert hat. Habe ich (durch deine(!) Texte und Anschreiben) an Frauen in den drei Wochen mehr Dates, hast du das Experiment gewonnen. Dann haben wir Männer es wirklich bei der Partnersuche nach einer festen Beziehung leichter. Ist es aber so, dass ich mit deinem Profil und mit meiner Schreiberei mehr Männer begeistern konnte, sich mit dir zu daten, dann ist es so, dann hat es wohl die Frau leichter bei der Partnersuche nach einer festen Besziehung (also keine Sexbeziehung oder Seitensprung).
Der Sinn für Regel 6 und 6 ist, dass niemand von uns beiden dann sagen kann, dass der andere nicht so charmant, offen oder sonstige charakterliche Eigenschfaten nicht hatte, um beim anderen Geschlecht Erfolg zu haben.
Als Wetteinsatz würde ich vorschlagen: der Verlierer unseres Experiments muss dem Gewinner die Premium-Mitgliedschaft bei ElitePartner bezahlen. Dazu muss der dem anderen noch eine Flasche guten Rotwein ausgeben.
Einverstanden?
28.04.11 23:21
Der Artikel aus DER ZEIT ist zugegebenermaßen sehr hart geschrieben. Und hier kann ich wirklich den Unmut der Journalistin Sabine Rückert nachvollziehen: genauso wie ich ist auch die Journalistin darüber enttäuscht, dass die (Mehrzahl der) Frauenauch heute noch auf das Prestige und das Geld des Mannes regelrecht erpicht sind.
Der riesige Unterschied zwischen der Journalistin und dir ist der, dass sie über eine ganz genau abgegrenzte Frauengruppe schreibt: Nämlich über die Frauen des Herrn Kachelmann. Der Versuch das auf alle oder die Mehrheit der Frauen zu übertragen ist einfach GANZ GROSSER BLÖDSINN. Ja, es gibt solche Frauen. Aber gleichzeitig gilt: Es gibt massenweise Frauen, die NICHT auf Blender hereinfallen.
Und noch zum Schluss eine Bemerkung: ich finde, dass dein Einwand durchaus eine Berechtigung hat, wenn du anzweifelst, ob ich von relativ wenigen Frauen allgemeine Aussagen über die Mehrzahl der Frauen in Europa ableiten darf. Ich kenne deinen beruflichen Hintergrund nicht, darum verweise ich auf ein einfaches Beispiel: regelmäßig werden von Umfrageinstituten Prognosen gestellt: "Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, dann käme die Partei X auf x Prozent, die Partei Y auf y Prozent, die Partei Z auf z Prozent…etc." Diese Prognosen sind fiktiv und können meistens nicht überprüft werden, wohl aber vor den Wahlen direkt. Und da erkennt man, dass diese Prognosen meistens richtig sind. Ich kann mich nur an sehr wenige Ausnahmen erinnern, wo diese Wahlprognosen nicht eingetroffen sind. Doch in der Regel sind siekorrekt. Hier ist es auch so, dass diese Wahlprognosen nur durch eine verhältnismäßig kleine "Stichprobe" zu Stande kommt. Natürlich muss diese Stichprobe bestimmte Kriterien erfüllen, damit sie auch repräsentativ ist, doch die Stichprobe selbst ist verdammt klein im Verhältnis zu den mehr als 62 Millionen wahlberechtigten BürgerInnen. Trotzdem sind die Prognosen meistens richtig. An diesem Beispiel erkennst du, dass sehr wohl seriös ist, wenn ich das Verhaltensmuster von einer kleinen "Stichprobe" von Frauen auf die Allgemeinheit ableite.
Ganz davon abgesehen, dass Meinungsforschungsinstitute zuletzt bei einigen Wahlen spektakulär daneben gelegen haben, gibt einfach einen RIESENGROSSER UNTERSCHIED zwischen einer repräsentativen Stichprobe, die nach wissenschaftlichen Kriterien zusammengestellt wird und von Fachleuten interpretiert und hochgerechnet wird, und deinen völlig unqualifizierten Schlüssen auf Basis der Yellowpress. Schonmal in Betracht gezogen, dass es überhaupt nur ganz bestimmte Frauen sind, die in die Klatschpresse wollen und bereit sind, die Trophy-wife eines reichen Fußballspielers zu werden? Anscheinend nicht. 
Und "zufällig" scheint es für alle Fußballmillionäre in der Bundesliga alles andere als schwierig zu sein, eine heiratswillige Frau zu finden.
Wow, das ist ja mal eine Erkenntnis: Reiche Menschen haben es leicht Menschen zu finden, die etwas von ihrem Reichtum abhaben wollen.
Solche Tauschgeschäfte wird es immer geben und es hat genau gar keinen Sinn, sich darüber aufzuregen.
Im Gegensatz zu einigen wirklich jungen und charmanten Männern in meinem Bekanntenkreis, die schon über mehrere Jahre hinweg Singles sind.
Und was soll das beweisen? Es gibt auch massenweise nette Frauen, die jahrelang solo sind. So ist das eben. Es gibt nunmal keinen Automatismus: Guter Charakter ergo Beziehung.
Klarerweise spielen auch Aussehen, Status und Kompatibilität eine Rolle. Aussehen mehr bei Frauen, Status mehr bei Männern. Allerdings unterscheiden sich die Frauen zum Teil sehr stark darin, was für sie ein Mann mit einem hohen Status ist. Für manche hat ein armer Künster einen höheren Status als ein reicher Banker.
Zudem sind viele, viele Frauen nicht auf einen höheren, sondern auf einen ähnlichen Status aus. Ich würde z.B. keinen Mann wollen, der reich ist. Das wäre immer ein unangenehmes Ungleichgewicht. Ebenso würde ich keinen Mann wollen, der dauerhaft finanziell von mir abhängig wäre (Viele Männer scheint das nachwievor nicht zu stören, bzw. sie finden es sogar toll, dass sie im Tausch gegen Geld eine schöne Frau bekommen können, wenn es um genügend Geld geht.
– Wenn es um wahre Liebe geht, kann Reichtum aber auch ein Hindernis sein. Weil man ja die ganzen Golddigger aussortieren muss... )
Klar wollen auch viele der Frauen erfolgreich im Beruf stehen, doch dann sind sie eher darauf aus, sich einen Mann zu angeln, der für die ein geeignetes Sprungbrett ist für deren eigene Berufskarriere.
Noch nie gehört, dass Frauen für Männer unattraktiver werden, je mehr beruflichen Erfolg sie haben? Für Frauen gibt es keinen Stausbonus (wie für Männer), sondern einen Status-Malus. Die wenigsten Männer würden eine Frau wollen, die beruflich deutlich erfolgreicher ist als sie. Und von diesen wenigen würden es einige (bis viele) wohl nur wollen, damit sie selbst auf der faulen Haut liegen können. Also bleiben für beruflich erfolgreiche Frauen eben die Männer mit gleichem oder höheren beruflichen Status als aussichtsreichere Zielgruppe übrig.
So, das war jetzt mein letzter Versuch, dein Weltbild etwas geradezurücken. Wenn du weiterhin über die Schlechtigkeit des weiblichen Geschlechts jammern willst: Nur zu, werd glücklich mit deinen Annahmen... (Aber wundere dich nicht, wenn sich keine Frauen für die interessieren.
Das liegt dann aber an deinen Ansichten, und nicht an deinem Status, wie du vermutlich annehmen wirst...)
28.04.11 23:38
6) Ich "verwaltete" dein Profil, d.h. ich schreibe an (beziehungswillige!) Herren, mit denen du die höchsten Matching-Werte hast. Dabei schreibe ich so, dass ich glaube, dass du die besten Karten hast, einen niveauvollen(!!) Mann zu angeln.
7) Wir werden das Experiment für drei Wochen laufen lassen
8) Anschließend werden wir auswerten, welches unserer beiden Profile die meisten Dates ergattert hat. Habe ich (durch deine(!) Texte und Anschreiben) an Frauen in den drei Wochen mehr Dates, hast du das Experiment gewonnen. Dann haben wir Männer es wirklich bei der Partnersuche nach einer festen Beziehung leichter. Ist es aber so, dass ich mit deinem Profil und mit meiner Schreiberei mehr Männer begeistern konnte, sich mit dir zu daten, dann ist es so, dann hat es wohl die Frau leichter bei der Partnersuche nach einer festen Besziehung (also keine Sexbeziehung oder Seitensprung).
Der Sinn für Regel 6 und 6 ist, dass niemand von uns beiden dann sagen kann, dass der andere nicht so charmant, offen oder sonstige charakterliche Eigenschfaten nicht hatte, um beim anderen Geschlecht Erfolg zu haben.
Was soll diese blödsinnige Regel mit der Fremdverwaltung? Es geht bei diesen Kontaktbörsen doch gerade darum sich schriftlich etwas kennen zu lernen. Und das wäre ja wohl nicht ansatzweise gegeben, wenn die Nachrichten ein anderer schreiben würde. 
BTW: Ich würde in drei Wochen z.B. sicher maximal ein Treffen "rausbekommen", weil ich erstens kein Foto reinstellen würde und zweitens die meisten Männer durch meine Nachrichten vermutlich abschrecken würde. 
02.05.11 14:56
Hier ist die Frage, wer hier verbittert ist?
Ganz klar: DU.
In all deinen Beiträgen kommst du nur zu einem Schluss: alle Frauen sind geld- und statusgierige Blutsaugerinnen. Ich frage mich, was dir angetan wurde, um eine solche negative Grundhaltung zu verursachen. Eigentlich tust du mir sehr leid, denn deine Chancen auf eine erfüllende Beziehung stehen eher schlecht. Keine Frau ist an einer Beziehung mit einem Mann interessiert, der sie von vorneherein für eine geldgeile Schlampe hält.
03.05.11 09:49
Noch nie gehört, dass Frauen für Männer unattraktiver werden, je mehr beruflichen Erfolg sie haben?
Das ist mir neu, ich kenne nur die Variante, dass viele Frauen sagen, "es muss auf Augenhöhe sein". Übersetzt: der Mann muss mindestens ein gleichwertigen Beruf haben. Oft genug sieht man das in allen möglichen Zeitschriften. Herr Unternehmer heiratet das erfolgreiche Model, nicht Hausmeister Krause.
Bevor du jetzt hier gegenargumentierst: ja, es gibt auch Ausnahmen.
Für Frauen gibt es keinen Stausbonus (wie für Männer), sondern einen Status-Malus.
Ein hübsche Frau hat meist schon genug Status. Die braucht sich nicht noch im Beruf die Hände schmutzig machen. Ihr steht die Tür offen zu arbeiten oder sich einen Mann zu suchen und mit diesem eine Familie zu gründen. Uns Männer bleibt diese Tür jedoch meist verschlossen. Es gibt für uns nur die Option arbeiten zu gehen. Frage mal, wieviele Frauen einen Mann an ihrer Seite haben wollen, der beruflich nicht erfolgreich ist?
Die wenigsten Männer würden eine Frau wollen, die beruflich deutlich erfolgreicher ist als sie. Und von diesen wenigen würden es einige (bis viele) wohl nur wollen, damit sie selbst auf der faulen Haut liegen können. Also bleiben für beruflich erfolgreiche Frauen eben die Männer mit gleichem oder höheren beruflichen Status als aussichtsreichere Zielgruppe übrig.
Komm sei mal ehrlich: willst du einen Mann, der beruflich nicht vorkommt?
Die einzige Ausnahme bildet Mr. Latino-Lover, der der beruflich gestressten Karrierefrau Honig ums Maul schmiert und sie damit um den Finger wickelt. Doch irgendwann stellt Karrierefrau fest, dass dieser Typ drei Nebenfrauen hat und sie einfach nur nach Strich und Faden ausnutzt.
27.06.11 20:27
.. wenn das so weiter geht können sich bald alle bei der
Partnersuche ab 50
anmelden .. oder zu irgendwelchen Ü Party's gehen. 
Aber ein interessanter Beitrag! 
28.06.11 16:48
Natürlich gibt es Frauen, die extrem Wert auf Status legen und für die es wichtig ist, dass der Mann Kohle hat. Ich hab so eine Frau auch schon bei einem Date kennengelernt, Kategorie Luxusweibchen...
Die Frau war durchaus sympathisch und ich hätte mir auch mehr vorstellen können, aber sowas spürt man dann doch bei einem Treffen und lässt dann eben die Finger davon.
Es gibt aber doch nicht nur solche Frauen.
Natürlich spielt es schon eine gewisse Rolle, ob der Mann finanziell auf eigenen Beinen steht oder ob er von Hartz IV lebt. Für mich als Mann wäre das zwar nicht entscheidend, es würde die Beziehung aber definitiv beeinflussen.
Es gibt auch Frauen, die sich mit den Lebensumständen des Partners arrangieren können.
Momentan bin ich gerade dabei eine Frau kennenzulernen. Sie hat ein eigenes Haus im Ausland, ich wohne in einer inzwischen schon etwas heruntergerissenen Mietwohnung in der Stadt. Von mehreren Dates mit mir hat Sie das bisher nicht abgehalten.
Und ich fahre auch kein Auto sondern nur ein älteres Motorrad. 
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