Mann oder Frau, wer hat es schwerer bei der Partnersuche?

Angeregt durch den Singlebörsen- Faden, möchte ich nun diesen Faden eröffnen. Dort wurde nämlich die These in den Raum geworfen, dass generell ein "Männerüberschuss" vorläge und die Männer deshalb a.   >>>

Khan:t2ork\a  am 13.03.10  14:11

13.03.10  16:51

dennoch finde ich die etwas speziellere frage interessant, von welchem geschlecht es im alter von 20-40 mehr menschen auf der suche nach einer langfristigen, ernsten beziehung gibt. was denkt ihr zu dieser frage?

spontan würde ich auf Frauen tippen ;-D

warum ich das denke:

-ich glaube,Frauen haben sich mit 20 schon öfter ausgetobt als Männer,weil sie in der Regel einfach früher anfangen (also,zumindest war das in meiner "Generation" so ;-D ) und sind somit früher bereit für einen neuen Lebensabschnitt namens "feste Beziehung"

-bei Frauen fängt irgendwann die biologische Uhr an zu ticken...also mit 20 vielleicht noch nicht,aber ich denke ab Mitte 20 geht es bei vielen schon los,dass sie sich ernsthafte Gedanken über Familienplanung machen und dafür muss ja erstmal der passende Partner her...Männer scheinen das auch mit um die 30 oft noch gelassener zu sehen

Ausnahmen bestätigen die Regel ;-D

D=ie An\onyxme

13.03.10  16:53

@ Die Anonyme

so siehts "leider" aus... Kerle von Anfang 20-25 die sich nach einer ernsthaften Beziehung sehnen werden teilweise sitzengelassen oder verarscht. :-/

mnarLcodkslx89

13.03.10  16:54

Außerdem hab ich bisher die Erfahrung gemacht, dass eher Frauen es schwerer haben- also als Frau kommt man definitiv leichter an Sex, aber es ist schwieriger, einen geeigneten Langzeitpartner zu finden

Dazu muß man aber wiederum die Wertigkeiten, die diese Dinge für den einzelnen Menschen einnehmen, geschlechtsspezifisch betrachten :)

Für Männer führt der Weg in eine Beziehung nämlich tendenziell erstmal über Sex. Irgendjemand schrieb unlängst in diesem Forum sinngemäß "Frauen suchen eine Beziehung, um dann irgendwann mal Sex zu haben, und Männer suchen Sex, um dann irgendwann eventuell mal eine Beziehung anzufangen". Trifft natürlich nicht jeden Einzelfall, aber ich finde es recht bedenkenswert.

MBas2ter Txhief

13.03.10  17:20

@ Black Gun

Das hast schön analysiert und geschrieben, danke dafür. Statistisch hast du die Sache gut erklärt und dazu fällt auch nichts weiter ein. Einen weiteren Aspekt sehe ich aber noch. Und das ist der des Anspruches der Frau an den potentiellen Partner. Ich denke Frauen sind hier deutlich wählerischer. Wenn man mal eine fiktiven "Marktwert" postuliert, der sich den begehrten Eigenschaften des jeweiligen Partners bestimmt, dann werden Frauen sich einen Partner suchen, der mindestens dem gleichen "Marktwert" entspricht wie sie selbst. Besser noch wäre ein Mann mit einem "Marktwert"deutlich höheren, der über dem eigenen liegt. Männer mit einem niedrigeren "Marktwert" werden nicht in Erwägung gezogen. Bei Männern ist dies anders, die wenigsten Männer wünschen sich eine Frau mit signifikant höheren "Marktwert". Primär wird Gleichwertigkeit angestrebt. Ist dies nicht zu erhalten, wird auch ein geringerer "Marktwert" akzeptiert. In der Folge dieses Selektionsverhaltens haben es die Frauen jetzt trotz Männer-Überschuss schwieriger einen adäquaten Partner zu finden.

t*an0guy

13.03.10  17:28

Wenn man mal eine fiktiven "Marktwert" postuliert, der sich den begehrten Eigenschaften des jeweiligen Partners bestimmt, dann werden Frauen sich einen Partner suchen, der mindestens dem gleichen "Marktwert" entspricht wie sie selbst. Besser noch wäre ein Mann mit einem "Marktwert"deutlich höheren, der über dem eigenen liegt. Männer mit einem niedrigeren "Marktwert" werden nicht in Erwägung gezogen. Bei Männern ist dies anders, die wenigsten Männer wünschen sich eine Frau mit signifikant höheren "Marktwert". Primär wird Gleichwertigkeit angestrebt. Ist dies nicht zu erhalten, wird auch ein geringerer "Marktwert" akzeptiert. In der Folge dieses Selektionsverhaltens haben es die Frauen jetzt trotz Männer-Überschuss schwieriger einen adäquaten Partner zu finden.

womit wir bei der Reacher/Settler-Diskussion angelangt wären ;-D also meine Erfahrungen bestätigen deine Theorie zumindest nicht...bzw. es kommt evtl. darauf an,wie man "Marktwert" definiert,aber so auf den ersten Blick würde ich behaupten,dass ich eher Paare kenne,bei denen die Frau den höheren Marktwert hat,als umgekehrt :-/

Primär wird Gleichwertigkeit angestrebt.

ich hab's immer gewusst: ich bin ein Mann!;-D also ernsthaft...ich würde keinen Mann wollen,der in meinen Augen einen höheren Marktwert hat als ich...da hätte ich vermutlich ständig Angst,nicht mithalten zu können,nicht gut genug zu sein usw. nicht sehr förderlich fürs Ego :=o vielleicht bin ich da ja die große Ausnahme,aber das würde mich eigentlich wundern...

aber: woran misst sich denn nun besagter Marktwert?

Dhie 1Ano2nym:e

13.03.10  17:32

aber: woran misst sich denn nun besagter Marktwert?

bei den Männern am Schlüsselbund und bei den Frauen an der

Farbe der Blondierung und der Oberweite ]:D (ironisch ´gemeint)

das würde mich auch interessieren ??? ??? ???

Ibngwxer1

13.03.10  17:35

@ Die Anonyme

Ich würde es nicht als Marktwert bezeichnen, aber ich kenne kein Paar, in dem die Frau einen höheren sozialen Status als der Mann hat.

K<iraxth

13.03.10  17:38

ist doch auch altersabhängig, in jungen Jahren kann wohl kein Kerl mit Kohle punkten....

da tut sich finanziel bei Männlein wie Weiblein nicht viel.

Womit Kerle sonst punkten: Style, Body, "Alphamännchen", große Clique/Freundeskreis, Bildungsgrad,

bei Frauen denk ich wäre es genauso...

m\arcUodsl8x9

13.03.10  17:41

aber ich kenne kein Paar, in dem die Frau einen höheren sozialen Status als der Mann hat.

also ich schon...auch wenn manche dieser Paare inzwischen keine mehr sind ;-D

D-ie hAnoqnymxe

13.03.10  17:41

Dann müßte es ja in der Altersgruppe der fortpflanzungsfähigen Menschen mehr Männer als Frauen geben... ich hab bisher aber keine Statistik dazu gefunden.

[[http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/]]

Voila

Außerdem hab ich bisher die Erfahrung gemacht, dass eher Frauen es schwerer haben- also als Frau kommt man definitiv leichter an Sex, aber es ist schwieriger, einen geeigneten Langzeitpartner zu finden.

Dann musst du aber definieren, was "geeignet" bedeutet. Wenn mein Partner 2m groß sein muss, aussehen muss wie Brad Pitt, Kohle haben muss wie Bill Gates, ok dann ist es in der Tat für eine Frau schwerer einen "geeigneten" Partner zu finden als für einen Mann.

Wenn du aber fragst: Hat es ein Mann schwerer irgendeinen Partner zu finden als eine Frau, dann muss ich dies ganz klar bejaen.

KkruRidqo

13.03.10  17:45

Woher habt ihr eure Daten? Ich habe noch nie eie Frau angegraben, bloß weil sie weiblich war und nur ein paar mal, bloß weil sie hübsch war. Ich müsste eine Woche, oder einen Monat lang durchgehend Leute anflirten, um eine Vorstellung zu kriegen, wie groß meine Erfolgsaussichten sind; und diese dann mit anderen Testpersonen abgleichen. ;-)

Cfalm{aDr

13.03.10  17:49

frauen haben es definitiv einfacher...

wegen schon genannten "mann spricht frau an, frau sucht dann aus"-prinzip...

eigentlich find ich das großen käse, v.a. in zeiten der emanzipation...

wUisem=an8(6

13.03.10  17:49

und von 40 aufwärts sind es die Frauen die eine ernsthafte Beziehung/Ehe führen möchten.

und dann nehmen sie echt Jeden!

Wünschen tun sie sich die meisten Frauen doch einen Partner mit einem guten sozialen Status und mit genügend Geld. Nur dass so ein gutsituiertes Mannsbild (vorzugsweise Anwalt, Architekt oder Arzt) lieber eine Jüngere (Farbe der Blondierung und der Oberweite - Ingwer1 :)^ ) nimmt. Obendrein sind Männer im Alter meist sexuell aktiver als Frauen.

Deshalb lautet meine Hypothese bezüglich des Marktwerts: ältere Frauen, die eher eine feste Bindung anstreben, suchen einen Partner mit Status und nicht unvermögend, ältere Männer bevorzugen hingegen jüngere Frauen, die nicht klammern.

Da es aber mehr jüngere Frauen mit Trüffelschwein Qualitäten gibt, bzw Frauen, die immer noch den "Pretty Woman Traum" träumen und ständig auf der Jagd sind, bleibt den älteren Frauen keine andere Wahl, als Irgendeinen zu nehmen.

z4asnzixr

13.03.10  17:51

eigentlich find ich das großen käse, v.a. in zeiten der emanzipation...

Glaub mir, du willst nicht von aktiven Feministinnen angemacht werden.

C`almaxr

13.03.10  17:52

Bei Männern ist dies anders, die wenigsten Männer wünschen sich eine Frau mit signifikant höheren "Marktwert". Primär wird Gleichwertigkeit angestrebt. Ist dies nicht zu erhalten, wird auch ein geringerer "Marktwert" akzeptiert.

das bezweifle ich. trifft weder auf mich noch auf meine männlichen freunde und bekannten zu. sorry, aber diese "hauptsache irgendeine frau"-einstellung haben meiner beobachtung nach vor allem verzweifelte loser mit minderwertigkeitskomplexen.

meiner persönlichen erfahrung nach haben in meiner altersklasse (22-28) männer wie frauen sich ganz gut im singleleben eingerichtet und um das aufzugeben muss schon wirklich ein überzeugendes "angebot" vor der tür stehen. für eine frau, die man nur mit viel wohlwollen und notstand attraktiv findet, mehr als 50% der zeit nervtötend findet und mit der man wenig gemeinsam hat würden nur die wenigsten männer die ich kenne auf die annehmlichkeiten eines selbstbestimmten singlelebens verzichten.

vielleicht haben frauen heutzutage sehr hohe, manchmal zu hohe ansprüche ans andere geschlecht, aber ich nehme in den letzten jahren bei den männern eine art spaltung wahr: die einen erhöhen ebenfalls ihre ansprüche, was vielleicht mit steigendem alter auch einfach der lauf der dinge ist; und die anderen nehmen jede frau die sie abbekommen und binden sich damit natürlich häufig "unter wert".

B+laHck xGun

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