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Ich glaube, ich liebe meinen Mann nicht mehr

M-ijckfxlow


Ich hab jetzt nicht den ganzen Faden gelesen, aber schon auf der Seite hier stehen wichtige Angaben.

Kern meiner These ist, dass ihr nur zwei wirklich zukunftsfähige Optionen habt. Ihr trennt euch, was früher oder später mit mehr oder weniger Drama passieren wird, oder ihr versucht wenigstens, über eine Paartherapie am eigentlichen Problem zu arbeiten. Die Beziehung so weiterzuführen wird kaum eine grosse Chance haben, einer wird kaputtgehen, infolge dessen der andere später. Ihr seit völlig in ein andere verschmolzen, der eine kann ohne den anderen nicht, zusammen geht es ebenso wenig.

Aus meiner Sicht und eigenen Erfahrung habt ihr nicht ein Problem als Paar, ihr habt die Ursachen dafür in euch, jeweils ganz individuell, selbst. Du hattest eine emotional besuch....e Kindheit und Jugend, Urvertrauen scheint da ein Thema gewesen zu sein (und ist es womöglich heute noch). Er scheint in einer geradezu gegenteiligen Welt mit fürsorglichen und lebenden Eltern aufgewachsen zu sein. Wenigstens schon mal diese beiden Perspektiven kollidieren bei euch. Bei ihm scheint es mir aber auch so zu sein, dass er sehr bemüht ist, eine Fassade aufrecht zu halten. Warum sollte er ansonsten an einer unerwiderten Liebe festhalten, die nur noch vordergründiges Theater ist, gleichzeitig ist er (noch) nicht bereit, sich auf eine Therapie einzulassen, die aber das Problem manifestieren würde.

Ihr steckt, in meinen Augen (kann da auch total daneben liegen), in einer tiefen Identitätskrise. Das ist erstmal sehr unangenehm, aber auch eine gewaltige Chance. Voraussetzung dafür, dass ihr die Chance nutzen könnt, sehe ich allerdings in einer gemeinsamen Therapie. Meine (unsere!) Erfahrung war, dass getrennte Therapeuten und eigene Sitzungen, und dann gemeinsame Paartermine ganz wesentlich gewirkt haben. Das ermöglicht die individuellen Themen zu bearbeiten, ohne dass der Partner mit am Tisch sitzt, individuelle Themen, individuelle Lösungen. Auf der Basis dann in die Paarsitzung gehen, die Perspektive von Ich auf Wir, ermöglicht es an beiden Themenfeldern getrennt und doch nicht losgelöst zu arbeiten. Das bietet Entwicklungsraum für die Personen individuelle und für die Beziehung. Die Beziehung ist nichts anderes als das, was beide Partner mit einbringen, je individueller und mit voller Identifikation, je besser. Euere Beziehung heute ist ein künstliches Formalkonstrukt und nicht mehr Ausdruck euerer inneren Empfindungen.

Dein Mann will nicht in eine Therapie mit dir. Hat er dir mal gesagt warum nicht? Ist er sich damit bewusst, dass er dadurch für den Erhalt dieses "so tun als ob" mit verantwortlich ist? Es geht bei der Veränderung euerer Situation nicht um Schuldfragen, um Verantwortung geht es aber ganz bestimmt. In der Schuldfrage wäre es hilfreich, wenn keiner von euch fremdgegangen wäre (was ja wohl auch so ist), weil es dann keine Schulddiskussion geben müsste. In der Verantwortungsfrage dagegen muss man mal die Frage stellen, warum keiner fremdgegangen ist, dass ihr beide so wenig Verantwortung für euch selbst übernehmt, dass ihr nicht mal mehr für die Befriedigung euerer eigenen sexuellen Bedürfnisse einsteht, dass ihr euch, nur um keine "Schuld" auf euch zu laden, selbst verhindert. Ich denke, er will deshalb nicht in eine Paartherapie, weil er Angst davor hat, dass eine Trennung als Lösung dabei herauskommt. Verständlich, aber damit scheut er die Verantwortung vor sich selbst und auch dir gegenüber.

Ihr habt beide für euch selbst Verantwortung (zu übernehmen), und dem Partner gegenüber, wenn euer Kommittiert lautet, dass euere "Beziehung" monogam sein soll. Unsere heutige Kultur ist sehr schuldfokussiert, es steht die frage im Raum, ob mein Verhalten einer "öffentlichen Moral" entspricht, ob "man das ... tun darf", und so weiter. Das ergibt Gebots- und Verbotskonstrukte, die mehr verhindern den ermöglichen. Die Verantwortungsfrage dagegen ermöglicht ganz andere Konstellationen. Ich übernehme Verantwortung dafür, dass es mir gutgeht (was absolut nicht mit Egoismus gleichzusetzen ist, man kann das ohne Rücksichtslosigkeit!), und wenn ich in einer Beziehung lebe, die bestimmte Regeln haben soll, dann übernehme ich auch die Verantwortung, dass sich der Partner selbstverantwortet darin entfalten kann. Alles andere ist mehr oder weniger ein Gefängnis. Um aus diesem Gefängnis herauszukommen muss man für sich selbst Verantwortung übernehmen (können), und zu erst an sich selbst arbeitet. Soll die Beziehung fortbestehen, dann müssen das beide. Dann haben beide die Chance auf Augenhöhe einen Neuanfang zu gestalten.

Bei mir/uns hat das funktioniert, das oben ist keine völlig praxisfremde Theorie.

C6o>mra6n


Aber wie gibt man jemanden frei, der nicht freigegeben werden will? Es ist ja nicht so, dass ich ihm falsche Hoffnungen mache. Im Grunde haben wir uns schon vor einem Jahr getrennt, aber er will mich einfach nicht loslassen. Auch wenn er mich nicht mehr berühren kann, Hauptsache ich bleibe bei ihm...

Das klingt unglaublich selbstzerfleischend. Dass man eine Beziehung retten will und nicht aufgibt, ist ja verständlich. Ich verstehe auch deinen Mann, dass er sich nicht direkt auf eine Trenung einlässt. Aber nach so langer Zeit ... hat er da immer noch Hoffnung, oder "braucht" er dich einfach auf einer anderen Ebene? Hat er noch genügend Selbstachtung, oder würde er von deiner Seite jedes Verhalten tolerieren, solange du bleibst?

Er scheint mir da gefangen, aber irgendeiner von euch beiden muss den Knoten ja auflösen.

BYlackS5wabn87


hat er da immer noch Hoffnung, oder "braucht" er dich einfach auf einer anderen Ebene? Hat er noch genügend Selbstachtung, oder würde er von deiner Seite jedes Verhalten tolerieren, solange du bleibst?

Er hat mal geäußert, dass er hofft, dass sich nach dem Umzug "alles" zum besseren wendet. Ich habe ihm hingegen schon klargemacht, dass sich an meinen Gefühlen ihm gegenüber nichts ändern wird, auch wenn wir uns in einer neuen Umgebung wohler fühlen werden (hoffentlich).

Brauchen...? Die Abhängigkeit voneinander aufgrund der Kinder spielt bestimmt auch eine Rolle. Er hat mich schon auch mal gefragt, wieviel Unterhalt er wohl zahlen müsste, wenn wir uns trennen.

Tja das mit der Selbstachtung weiß ich nicht. Eigentlich sagt er, es wäre sofort aus, wenn ich nen anderen hätte. Kürzlich hat er mich ja aber gefragt, ob ich denn nun eine Affäre hätte. Schwer zu sagen. Ich habe aber noch genug Respekt ihm gegenüber es nicht herauszufinden/herauszufordern.

Mein "Plan" ist nun, den Hausverkauf in Ruhe über die Bühne zu bringen und ihn dann zur Paartherapie zu schleifen bzw. irgendwo an einem neutralen Ort zu besprechen, wie es nun weitergehen soll.

r:alflinxden


und ihn dann zur Paartherapie zu schleifen bzw. irgendwo an einem neutralen Ort zu besprechen, wie es nun weitergehen soll.

Das mit dem Gespräch ist eigentlich schon total überfällig. Willst du damit echt bis nach dem Hausverkauf warten?

Anscheinend ist dein Mann grad in so einer "ist mir doch alles egal Phase" oder "wie es kommt, kommt es halt". Er hat aufgehört um dich und eure Ehe zu kämpfen. Vielleicht genau aus dem Grund, weil er nicht sieht, das es dir wichtig wäre - was du ja auch grad nicht so richtig beurteilen kannst.

Echt blöde Situation. Ich wünsche euch viel Kraft, das ihr eine gemeinsame Lösung findet

B~lack'SPwan87


Dankeschön ralflinden @:)

Ich weiß, ich finde immer wieder etwas, wonach ich es aufschiebe, aber mir ist jetzt einfach wichtig, dass diese Auflösung des gemeinsamen Eigentums reibungslos über die Bühne geht.

Danach kann man auch viel einfacher getrennte Wege gehen...

E(wodk36


Überlege dir mal: dein mann lässt ein Affäre zu aus lauter Verzweiflung damit er dich halten kann wenn das nicht liebe ist ....und das du es nicht machst finde ich gut....ist das nur aus respekt oder weil du ihn noch liebst

Bnlac*kSwahn8x7


Ich weiß, wie sehr mich mein Mann liebt, glaube mir Ewok. Dass ich ihn nicht ebenso zurücklieben kann hat mich lange Zeit sehr gequält, bis hin zum Selbsthass, was aber auch nicht Sinn der Sache sein kann.

Ich liebe ihn als Menschen. Er ist Teil meiner Familie. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen ihn leidenschaftlich mit Zunge zu küssen oder sonstwie intim mit ihm zu werden. Es fühlt sich falsch an. Als ob er mein Bruder wäre.

Dabei würde ich mir das schon wünschen, meine Sexualität irgendwie ausleben zu können. Ich bin noch zu jung, wir sind noch zu jung um so ein Leben zu führen.

Nach einem kurzem Gespräch heute denke ich allerdings nicht, dass er zulassen könnte, die Ehe zu öffnen. Ich habe ihm sogar vorgeschlagen, dass ich erstmal treu bleibe und er dieses Angebot für sich wahrnehmen soll. Nein, dafür ist er nicht der Typ und er braucht das nicht.

Ich habe erneut eine Paartherapie vorgeschlagen und er hat wieder gesagt, er hat Angst "vor dem Ergebnis"...

EFwok[36


ich weiss das du in liebst und nicht nur als bruder sonst hättes du nicht 6 jahre lang andauernd von einer eheberatung gesprochen mach nägel mit köpfe und nicht nur ein hin und her ...denk mal logisch nach ....nicht böse gemeint .....ist aber so .

Welcher mensch würde das so lange mit machen nur der liebt von herzen

EDwookx36


Ich habe gerade gelesen das du noch in ein anderen forum gepostet hast,da schreibst du das ist dein mann und ihr sagst du das du in wie ein bruder siehst und dann noch mit seinen vater ein Geheimnis hast .....nicht sexuell..

Ich wäre froh wenn ich so ein partner hätte der zu mir steht.....mach deine augen auf nicht jeder hat so ein glück :-) :-) :-)

BYlac"kSwa9n87


Sorry aber das hilft mir nicht.

Weißt du, warum ich nicht Nägel mit Köpfen gemacht habe und diese Situation seit 6 Jahren aushalte, ist ziemlich einfach zu erklären: weil da zwei Kinder sind, für die ich mir, auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen in der Kindheit, ein intaktes Elternhaus und Harmonie gewünscht habe. Damit sie nicht leiden müssen, halte ich das aus.

Und da ist ein gemeinsames Haus, in das man sehr viel Arbeit gesteckt hat, das ich mir alleine aber nicht leisten kann und das nicht infolge eines Rosenkriegs oder aus finanziellem oder Zeitdruck verschleudert werden soll.

Und ja, da ist auch Respekt, ich will meinem Mann nicht wehtun, aber Liebe, auf freiwilliger Basis oder wie man so schön sagt "auf Augenhöhe" ist es leider nicht. Wären die Kinder und das Haus nicht, wären wir schon lange getrennt.

Das Ganze mit Liebe erklären zu wollen, ist zwar romantisch, aber leider an der Realität vorbei.

Ich habe mir viele Jahre mantramäßig gesagt, wie schlecht ich nur sein kann, dass ich einen Mann, der mich so sehr liebt, nicht zurücklieben kann und mich zum Sex mit ihm gezwungen, der teilweise nur mit Alkohol möglich war und ich hatte zwischendurch auch immer mal wieder Suizidgedanken...das ist falsch und ungesund und ich muss anfangen, auch mal an mich zu denken.

Dass mein Mann mir nun gesagt hat, dass es ihm sehr schlecht geht, macht es natürlich nicht besser. Er sagt, sein Leben läuft aus dem Ruder. Er hasst seine Arbeit, seine Ehe läuft beschissen und nun hat er die Sache mit seinem Vater/seinen Eltern erfahren; das einzige, von dem er dachte, es sei beständig, über 45 Jahre Ehe und dann so etwas.

Er hat davon gesprochen, sich nach den Weihnachtsferien einweisen zu lassen.

Wenn es ihm hilft, ihn stabilisiert, dann sollte er das wirklich tun. Vielleicht tut ihm auch der Abstand zu mir auch ganz gut.

p%aRrazexllnuxss


Warum tun sich Menschen so etwas an? Gegenseitig. Du tust das wegen der Kinder? und dem Haus?. Denkst du wirklich, dass die Kinder euer Vabanque-Spiel nicht mitbekommen? Eure völlig zerstörte Welt?

Du wirst dir irgendwann die Frage von ihnen gefallen lassen müssen, warum zum Teufel ihr euch das angetan habt. Ich denke, dass dein Mann die Situation begriffen hat und letztendlich handeln wird. Weil einer handeln muss.

B7lackS.wan87


Denkst du wirklich, dass die Kinder euer Vabanque-Spiel nicht mitbekommen? Eure völlig zerstörte Welt?

Ja sie bekommen mit, dass ihre Eltern irgendwie nicht ganz glücklich sind und es wird Zeit, dass sich daran etwas ändert.

Ich versuche nur die bestmögliche Lösung für alle zu finden bzw. alles am Laufen zu halten.

Ich denke, dass dein Mann die Situation begriffen hat und letztendlich handeln wird. Weil einer handeln muss.

Hier würde ich ja fast lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Mein Mann und handeln? Wenn ich böse wäre, würde ich sagen, er läuft davon, weil er es nicht wahrhaben will. Aber ich bin nicht böse, kann ihn sogar sehr gut verstehen.

Du wirst dir irgendwann die Frage von ihnen gefallen lassen müssen, warum zum Teufel ihr euch das angetan habt.

Ich habe immer den Vergleich, was meine Eltern sich und vor allem uns Kindern angetan haben und muss sagen, dass ich die Sache wesentlich schlechter angehen könnte.

pLaraz"ellnuxss


Ich habe immer den Vergleich, was meine Eltern sich und vor allem uns Kindern angetan haben und muss sagen, dass ich die Sache wesentlich schlechter angehen könnte.

Ja. Und wenn dein Mann in der Klapse ist wird alles besser. Du gehst die 'Sache' so gut an, dass sich am Ende alles komplett im Chaos auflöst. Dann hast du für dich, für euch und für die Kinder, den Worst-Case schlechthin. Nur weil du 'auf_Teufel_komm_raus' alles zusammen halten wolltest. Was ist denn, wenn dein Mann dann nicht mehr arbeiten kann und alles hinwirft? Weil alle Entscheidungen bis zum Sanktnimmerleinstag herausgezögert wurden?

EZllaUganxt


weil da zwei Kinder sind, für die ich mir, auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen in der Kindheit, ein intaktes Elternhaus und Harmonie gewünscht habe. Damit sie nicht leiden müssen, halte ich das aus.

Ja sie bekommen mit, dass ihre Eltern irgendwie nicht ganz glücklich sind und es wird Zeit, dass sich daran etwas ändert.

Siehst du den Widerspruch? Das was ihr euren Kindern vorlebt, ist kein intaktes Elternhaus und Harmonie. Und irgendwie nicht ganz glücklich ist meilenweit von der Realität entfernt. Weißt du, meine Eltern haben sich auch scheiden lassen, aber ich habe Erinnerungen daran, wie sie sich umarmt und geküsst und miteinander gekuschelt haben, Händchen gehalten haben. Ich habe sie als sich liebende Personen gesehen und ich glaube, dass das ganz ganz wichtig ist.

Und warum schiebst du die Verantwortung sich zu trennen immer auf deinen Mann ab? Du sagst doch selbst, dass er keine Entscheidungen trifft und immer auf andere abwälzt. Dann entscheide endlich für ihn, für dich. Ihr leidet beide. Wenn ihr euch trennt, leidet er noch ein bisschen mehr und ein bisschen länger. Aber dann habt ihr beide endlich die Chance auf einen Neustart. Wenn du ihn doch gern hast, dann tu ihm den Gefallen und lasse ihn nicht mehr länger in dieser Konstellation leiden. Das Leiden danach wird wieder vergehen.

BZlWackS"wan87


Mein Mann liest hier wieder mit. Er hat sich durch einige Äußerungen selbst verraten. Gefunden hat er den Faden ja schon vor Jahren, aber gemeint, es sei eigentlich zu schmerzhaft mitzulesen. Nun hat er aber mitbekommen, dass ich wieder vermehrt aktiv bin bei med1 und die Neugier siegte.

Völlig verständlich.

Nun ist es für mich aber irgendwie komisch und ich bin gehemmt. Ich versuche es dennoch, hier weiterzuschreiben.

Mich haben auch 2 sehr liebe Privatnachrichten mit persönlichen Erfahrungsberichten erreicht, für die ich sehr dankbar bin, weil ich daraus viel ziehen kann.

Was ist denn, wenn dein Mann dann nicht mehr arbeiten kann und alles hinwirft? Weil alle Entscheidungen bis zum Sanktnimmerleinstag herausgezögert wurden?

Nun, ich will nicht abgehoben klingen, aber finanziell brauchen wir uns keine Sorgen mehr zu machen.

Ansonsten liegt die seelische Gesundheit meines Mannes nicht allein in meiner Verantwortung.

Ich lerne da gerade endlich, mich abzugrenzen, also den Schuh lass ich mir nicht mehr anziehen!

meine Eltern haben sich auch scheiden lassen, aber ich habe Erinnerungen daran, wie sie sich umarmt und geküsst und miteinander gekuschelt haben, Händchen gehalten haben. Ich habe sie als sich liebende Personen gesehen und ich glaube, dass das ganz ganz wichtig ist.

Mein Mann und ich streiten nicht, es geht ziemlich harmonisch zu bei uns, wir liegen auch mal händchenhaltend auf der Couch und umarmen uns auch. Die Kinder haben es friedlich/harmonisch und werden wohl aus allen Wolken fallen, wenn wir uns trennen, wenngleich sie wohl mitbekommen, dass wir "irgendwie unglücklich" sind, gestresst, mit irgendetwas belastet, aber wer ist das nicht heutzutage mal?

Es sind ja ganz abgesehen vom nicht vorhandenen Sexualleben noch einige andere Bausstellen (im wahrsten Sinne) und Schwierigkeiten in unserem Leben.

Mir ist nichts wichtiger, als dass die Kinder keinen seelischen Knacks abbekommen, aber von allem kann ich sie nicht fernhalten.

So werden sie lernen (hoffentlich), dass man ruhig auch mal eine Durststrecke durchmachen kann, wenn man es danach besser hat.

Es sollte sich halt nicht mehr allzu lange hinziehen, da gebe ich dir recht.

Und warum schiebst du die Verantwortung sich zu trennen immer auf deinen Mann ab? Du sagst doch selbst, dass er keine Entscheidungen trifft und immer auf andere abwälzt.

Ich habe mir immer den Kopf zu viel über andere zerbrochen und mir Verantwortung aufgeladen, die ich nicht hätte tragen müssen. Mir fällt es hier noch schwer zu unterscheiden, aber ich habe im Grunde für mich eine Entscheidung getroffen, dass ich den Hausverkauf/Umzug abwarten werde, weil ich es für mich oder mir gegenüber verantworten kann und nur das ist wichtig.

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