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Ich glaube, ich liebe meinen Mann nicht mehr

dManxae87


AufderArbeit

Da die Mutter einseitig (der Mann hat an der Familie festgehalten) die Familie auseinander reisst, dann kann sie auch die Konsequenzen ziehen. Wir sind doch schliesslich modern :) Aber vermutlich wird ihr der Gedanke auszuziehen, Vollzeit arbeiten zu gehen und ggfs. noch Unterhalt für ihre Kinder zu zahlen nicht gefallen. Schade aber auch, wo sie doch dafür ihre "Freiheit" gewinnt.

Du kannst aber in einer Familie nicht nur einen die Konsequenzen tragen lassen, das tun zwangsläufig immer alle. Wenn du sie strafst, dann strafst du die Kinder mit. Ganztagesplätze sind eher rar in Deutschland, die Wahrscheinlichkeit das beide Kinder einen haben ist gering und selbst wenn kenne ich keinen der VZ arbeitet und Morgens Kinder gegen acht zur Schule bringen und dann um 16 Uhr schon wieder auf der Matte zum abholen stehen kann.

t5eLmarxe


@ danae87

Du kannst aber in einer Familie nicht nur einen die Konsequenzen tragen lassen, das tun zwangsläufig immer alle.

Du verlangst aber hier, dass der Mann, der die Trennung nicht will, die meisten Konsequenzen tragen muss.

Dem stimme ich nicht zu. Ich bin sicher es gibt auch noch einen anderen für die Kinder schonenden Weg, bei dem er nicht die Hauptlast tragen muss.

Dann soll sie sich doch bitte eine Wohnung in der Nähe suchen, wo die Kinder nach der Schule zu ihr kommen können und Abends gehen sie zu ihrem Vater zurück ins Haus.

Das wäre fair!

d_alnae8x7


Stimmt, verlange ich und ich behaupte nicht das es fair ist. Aber was im Leben ist schon fair? Ist es fair für die Kinder das ihre Eltern sich nicht mehr vertragen? Nein, ist es nicht. Sie sind maximal ausgeliefert, ihr Vater hätte versuchen können an sich zu arbeiten.

Eine Wohnung in der Nähe wäre dann eine Option wenn sie am Tag die Kinder im Haus betreuen könnte. Ansonsten haben die Kinder nicht ihre Zimmer zum arbeiten und spielen und zurückziehen. Dann würden sie wieder mehr bezahlen obwohl sie gar keinen Anteil haben.

Ich bin Scheidungskind und getrennt und ich bin absolut kompromisslos den Erwachsenen gegenüber denn ich weiß aus eigener Erfahrung was Kinder alles aufgeben müssen ohne eine Wahl gehabt zu haben. Was anderes ist es wenn die Kinder schon erwachsen sind, aber diese Kinder sind davon noch ein gutes Stück entfernt. Also kann er sich in meinen Augen entscheiden: Seine Ex im Haus haben während er weg ist oder das Haus verlassen. Die Wahl würde ich aber in der Tat ihm zugestehen weil er der verlassene ist. Wenn sie es dann grauenhaft findet da immer als Betreuung zu Gast zu sein dann fände ich das als Rechnung aushaltbar. Und es ist ja nicht für immer.

d$oomh_ixde


@ Pizza Esser

Er hat doch vollkommen recht. Ich sehe das ganz genauso wie AufderArbeit.

t=e@maxre


@ danae87

Also kann er sich in meinen Augen entscheiden: Seine Ex im Haus haben während er weg ist oder das Haus verlassen. Die Wahl würde ich aber in der Tat ihm zugestehen weil er der verlassene ist. Wenn sie es dann grauenhaft findet da immer als Betreuung zu Gast zu sein dann fände ich das als Rechnung aushaltbar. Und es ist ja nicht für immer.

Das find ich einen fairen Kompromiss. :)^

dQoomh.ide


Ich verstehe nicht warum sich der Partner ändern soll wenn man selbst mit diesem auf einmal unzufrieden ist. Sie hat sich doch einen falschen Partner erwählt der nicht zu ihr passt und mosert an ihm rum also soll sie auch ausziehen und sich was neues suchen. Die Kinder sind da zu schützen das ist klar. Aber den gesamten Rest von dem Beziehungschaos das man selbst angerichtet hat dann beim Partner abladen ist ja wohl mehr als unfair. Da würde ich auch erstmalig mit massivem Widerstand des Partners rechnen und das kann bis zur absoluten Ablehnung von Kooperation im Allgemeinen führen.

Bguddhlaf+anixa


Ich frage mich, wie ich ihm gegenüber das formulieren soll? Genau so? Seine Eifersucht ist stark. Ich will nicht alles noch schlimmer machen, aber anders wird es nicht gehen oder?

Er wird wütend auf mich sein müssen, um sich von mir lösen zu können oder?

Hallo BlackSwan,

die vielen Fragezeichen lassen darauf schließen, dass diese Erwägungen auch noch in fünf Jahren aktuell sein werden. Meine Frage ist: Was hat dich bisher davon abgehalten, "Nägel mit Köpfen" zu machen? Das es schmerzhaft werden würde, war ja schon vor sechs Jahren klar...

???

Edhemali(ger Nautzefr x(#15)


danae

:)z :)^

Zum Thema:

"Sie will ja die Trennung - er nicht, also muß sie auch die Konsequenzen tragen".

Das finde ich zu einfach, zu kurz gedacht.

doomhide, Du schreibst:

Ich verstehe nicht warum sich der Partner ändern soll wenn man selbst mit diesem auf einmal unzufrieden ist.

Es geht mehr um eine insgesamte (Ver)Änderung der Beziehung, innerhalb der Beziehung.

Wie heißt es noch so schön: "Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung".

Wir Menschen verändern uns ständig, entwickeln uns (weiter), auch bis ins (hohe) Alter. Klar müssen das nicht immer so große Dinge sein die eine Beziehung stark verändern. Es sind oftmals nur kleine Dinge, kaum spürbar. Oder z.B. ein neues Hobby usw.. Und in den meisten (bzw. idealerweise) Fällen entwickelt man sich gemeinsam weiter, in einem Miteinander.

Manchmal sind es aber auch große Entwicklungen, wie hier offenbar der Fall. Eine Entwicklung, die früher versäumt wurde aber nötig war. Und es ist ja nicht so, dass der Ehemann das nicht mitbekommen hätte, bzw. nicht hätte mitbekommen müssen. Es war ihm aber egal, er wollte es nicht, wollte sich nicht damit auseinandersetzen, wollte keine Kompromisse finden. Und diesbezüglich muß eben nun er die Konsequenzen tragen.

d+anaIe8x7


doomhide

Veränderungen heiratet man mit. Das wäre ja schauderlich wenn man immer so bleiben müsste wie bei der Hochzeit oder der Partner mit dem kompletten Stillstand einfach zuleben hätte. Gerade wenn man in so jungen Jahren heiratet wie hier ist doch völlig klar das da noch eine Menge Veränderung und Entwicklung in kurzer Zeit ansteht. Später dauert es vielleicht länger, aber auch da verändert man sich ja ständig durch Erfahrungen die man macht.

Wenn der eine Partner aber geistig noch immer Anfang 20 ist während der andere nun inzwischen eher Mitte 30 ist, dann ist die Klufft dessen was man will und erträumt und erwartet irgendwann zu groß. "In guten wie in schlechten Zeiten" bedeutet eben nicht das man ewig alles aushalten muss weil der andere sich doof verhält sondern beinhaltet eben gerade den gemeinsamen Wandel weil man gute und schlechte Erfahrungen teilt. Hier wurde es aber offenbar verpasst sich gemeinsam zu entwickeln, was sicher keine einseitige Angelegenheit ist.

Schuldfrage irrelevant. Bei der Frage wer wann wo und mit wem wohnt ist in erster Linie aus der Warte der Kinder zu betrachten und damit sind die Optionen eingeschränkt. Es gibt nicht nur eine Möglichkeit, haben wir hier ja gerade gesehen, aber gewisse Parameter sind einfach gesetzt.

dKanaxe87


Temare

Vielleicht kann die Te ja etwas aus dem Kompromiss mit in die Verhandlungen nehmen. Fände ich gut wenn sich da dann ein Weg findet damit die Kinder möglichst wenig abbekommen. :-)

BwlacckSw'an87


Danke an alle, die geschrieben haben.

Es ist schon erstaunlich - in der Zeit, in der ich um Rat gefragt habe, was ich tun könnte um in der Ehe wieder glücklich zu werden, kamen bei weitem nicht so viele Beiträge, wie jetzt wo ich eine Entscheidung gegen die Ehe getroffen habe.

Ja mein Mann arbeitet Vollzeit und Schicht, ich arbeite halbtags und bin größtenteils mit den Kindern und drei Hunden und 2 Katzen allein.

Ich lebe seit etwa 6 Jahren gefühlsmäßig mit meinem Bruder in einer Ehe. Seine Eltern sind auch zu meinen Ersatzeltern geworden (siehe beschissene aber durch Therapie aufgearbeitete Kindheit meinerseits) und haben z.B. für uns damals entschieden, dass ein gemeinsames Kind (das fast 13-Jährige ist aus der Beziehung davor) reicht. Das hab ich ihm nie verziehen und uns die drei Ersatzkinder (Hunde) nach und nach zugelegt.

Nein ich will mich in Zukunft nicht "austoben" - ich möchte einfach gerne meine eigenen Entscheidungen treffen dürfen und nicht in diesem emotionalen Gefängnis eingesperrt sein.

Wenn ich nunmal Probleme mit Mädelsfreundschaften habe, möchte ich mit Männern befreundet sein dürfen.

Wünsche und Vorstellungen, wie ich mein Haus bauen/einrichten will, möchte ich nicht ewig diskutieren müssen. Ich bin (eigentlich) ein Mensch, der sofort anpackt, nach Lösungen sucht. Mein Mann sitzt gerne aus oder lässt entscheiden (von seinen Eltern). Ich frage mich, wer von uns beiden noch in den Zwanzigern feststeckt...

Ja und irgendwann mal vielleicht, ja da wäre ich echt gerne mal richtig verliebt, in einer Beziehung auf Augenhöhe, würde gerne mal jemanden küssen, mit dem es sich nicht falsch und komisch anfühlt, ich hätte gerne mal Sex mit Liebe und kein angewidertes Pflichterfüllen.

Ich verhungere emotional, werde/bin psychisch krank, weil ich meinem Mann zuliebe, um ihn ja nicht zu verletzen und eifersüchtig zu machen, meine ganzen Sozialkontakte aufgegeben habe und alles andere auch hinten anstelle. Schließlich lebt er auch nur für die Familie und hat keine Freunde mehr - da brauch ich doch auch keine.

Aber ja, ich ertrage das ganze jetzt schon so lange. Mein Mann hat mich auch gefragt, ob ich das nicht noch 5-10 Jahre durchhalten kann.

Klar kann ich das. Was ist schon das Glück von einem im Gegensatz zu dem von 3 Menschen?

Ich bin kein egoistischer Mensch. Ich tue alles für meine Kinder. Und für meinen Mann. Und für alle anderen.

Mir/uns fällt momentan keine Lösung ein, die alle zufriedenstellt, die keinen oder nur wenig Schaden anrichtet.

Mir fällt nur ein, dass im Sommer die 2-Jahresfrist in der Lebensversicherung, in der bei Suizid nicht geleistet wird, abläuft. Wär doch ein super Geschenk an meine Familie? Wenn ich ausziehe, verlieren sie mich ja auch, aber so kriegen sie noch ne Menge Kohle...

Tut mir leid, ich bin grad nicht ich selbst und natürlich meine ich das nicht ernst.

Ich weiß nur nicht mehr weiter.

BLlackVSwaxn87


Ich kann mir nicht vorstellen, ohne meine Kinder zu sein. Das 8-jährige Kind kommt fast jede Nacht zu mir ins Bett gekrochen und ich finde das schön, im Gegensatz zu meinem Mann.

Und ich kann verstehen, dass er nicht "zu Gast" sein und woanders wohnen will.

S{chokoaladensü7chtige


Aber bei dem was Du schreibst mußt Du Dich trennen. Ich fand den Vorschlag von danae eigentlich ganz gut, wenn die Kinder mit Deinem Mann im Haus bleiben und Du zur Betreuung mit dort bist. Daß Dein Mann nicht gehen will kann ich gut nachvollziehen. Meinst Du denn, Du kämst mit einer Zweitwohnung klar? Irgendwas kleines?

Oder könntet Ihr es hinbekommen, daß er Dich "freigibt" (er muß ja wohl irgenwie einsehen, daß Du ihn nicht mehr liebst) und ihr weiterhin als WG für die Kinder funktioniert (wobei das Deine Probleme nur bedingt lösen würde, z.B. Einrichtung etc.).

Es ist schwierig, aber wenn ich das so lese - Du mußt gehen! Wenn Du also das Wohl Deiner Kinder nicht wirklich real in Gefahr ist, dann laß sie doch erst mal bei Deinem Mann. Oder geht - bevor Ihr Euch räumlich trennt - zu einer Beratungsstelle.

Aber ich kann mir vorstellen, wie schwer das ist, wenn einer das völlig blockiert. Und die Augen verschließt. :)_

AhndTrusxch


Ich würde gehen. Und zwar mit den Kindern. Ohne noch großartig zu diskutieren, denn so, wie sich das für mich liest, wird dieser Mann alles versuchen, um die TE nur irgendwie verletzen zu können. Ohne Rücksicht auf die Kinder. Alleine der Vorschlag, dass die TE, die bisher hauptssächlich das Familienleben geregelt hat, doch ausziehen kann, aber Kinder und Haustiere bei ihm bleiben - was soll denn der Schwachsinn? Wie will er, der Schicht und Vollzeit arbeitet, plötzlich einen geregelten Alltag mit Kindern schaffen? Für mich sieht das sehr nach verletztem Ego aus, aber nicht danach, wie man gerade für die Kinder das ganze so gut wie möglich gestalten kann.

Und für die, die meinen, nur weil die TE sich trennt, müsse sie auch alleinig die Konsequenzen tragen: am Ende einer Beziehung haben immer beide Anteil. Egal ob nun aktiv oder passiv.

Wenn das Haus sowieso durch einen allein nicht zu halten ist, kann die TE auch gleich Nägel mit Köpfen machen.

Duiyanxa


Ich persönlich konnte nun nicht rauslesen, dass der Mann der TE nun alles tun wird, um sie zu verletzen ???

Mit diesem Gedankenspiel beschwört man den Rosenkrieg ja geradezu heraus. Ich hoffe die TE geht nicht "einfach so" mit den Kindern weg sondern versucht, diese Ehe und das Zusammenleben friedlich und geordnet zu beenden.

Da der Mann nun auch objektiv nichts schlimmes getan hat (kein Betrug, keine Gewalt), gibt es absolut keinen Grund, ihm die Trennung noch schwerer zu machen, als sie schon ist.

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