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Ich glaube, ich liebe meinen Mann nicht mehr

dyanaeX87


Black Swan

Ich meinte auch ihn mit den Zwanzigern. ;-)

Du sollst da nicht bleiben. Das ist auch nicht gut für deine Kinder, denn bedenke immer: sie werden die Beziehung versuchen zu leben die ihr ihnen vorlebt... Egal was man sagt, am Ende ist das was man tut entscheidend für die Kinder, weißt du sicher besser als die meisten. Aus eigener Erfahrung meine ich.

Er will nicht zu Gast sein, ja, versteh ich, aber du wolltest und willst ja auch vieles nicht und da fragt auch kein Schwein nach. Leb deinen Kindern einen gesunden Egismus vor, aber mir Plan. Lass dich beraten, bei ProFamilia, beim Jugendamt, beim Anwalt. Sieh zu das du deine chancen und Möglichkeiten genau kennst und dann sieh zu das es für die Kinder so gut läuft wie möglich und für dich das rausspringt was muss. Um SEINE Belange muss am Ende er sich kümmern, nicht du. Du bist nur dir und deinen Kindern verpflichtet.

dcaqnaex87


Und wenn er mitkommen will, zu den Terminen, eine friedliche Lösung finden will, dann nimm ihn mit. Wenn nicht, dann geh alleine.

BAla~ckSwa3n8x7


Danke, aber ich weiß eigentlich ziemlich genau, was rein rechtlich meine Möglichkeiten sind.

Hab 2 Jahre beim Rechtsanwalt gearbeitet und meine Mutter arbeitet bei der Arge/Agentur für Arbeit.

Emotional und moralisch gesehen habe ich momentan einfach gar keine Möglichkeit, die Trennung (räumlich) zu vollziehen.

ruandomx_dawg


Es klingt sehr danach dass dein sich immer wiederholender Alltag dich so überrumpelt hat dass du aus diesem Leben raus willst. Daher brauchst du diesen Reiz und würdest am liebsten fremdgehen (das verstehe ich), oder? Das mag vielleicht eine kurzfristige Lösung sein aber auf Dauer wird das die Depression bestimmt nur noch schlimmer machen. Du hast einen super Mann an den du dich aber eben so sehr gewöhnt hast dass du keine Abwechslung mehr in Dingen Sexualität hast. Wenn du ihn verlässt kann es passieren dass du in eine neue Beziehung gerätst und frühestens nach eins zwei Jahren wieder der selbe Alltag eintritt. Ich kann nicht beurteilen woran es liegt dass du keine Liebe mehr empfindest aber es kann sein dass du einfach prinzipiell nicht mit deiner Lebenssituation zufrieden bist (wegen des Stresses mit den Kindern, den Schulden, etc.) und deshalb deiner Beziehung die Schuld gibst. Ich glaube in Sachen Liebe würde sich durch eine Trennung nichts verändern, nur in Sachen sexueller Befriedigung. Ist es denn sein Charakter den du nicht magst? (du hast ja nur was über sein Aussehen gesagt, das ist ja nicht das einzige was zählt). Bezüglich einer Affäre wird dich die Schuld bestimmt den Rest deines Lebens verfolgen (besonders da du Kinder hast und dich deinem Mann gegenüber verpflichtet fühlst). Vielleicht liebst du deinen Mann ja doch aber spürst es nicht auf Grund der Depression, besonders weil er eh für dich da ist und du es für selbstverständlich hältst. Wenn er einmal weg ist kann es dich eventuell sehr belasten auch wenn du es anfangs nicht merkst. Um dein Leben zu verändern würde ich dir raten konzentriere dich erstmal auf dich selbst und geh in dich: was willst du eigentlich in deinem Leben? Wenn man wenige Gefühle empfindet ist es immer schwierig zu wissen was man eigentlich will, aber es ist notwendig da man sonst keinen Anlass hat überhaupt Entscheidungen zu treffen. Versuch deine Depression unter Kontrolle zu halten und mach dir im Voraus sehr intensiv Gedanken darüber, welche Entscheidungen zu treffen wirst, sonst machst du noch Dinge die du eigentlich nicht tun wolltest. Viel Erfolg @:)

S\üjntje


Mir/uns fällt momentan keine Lösung ein, die alle zufriedenstellt, die keinen oder nur wenig Schaden anrichtet.

die gibt es nicht, davon solltest du dich verabschieden.

Ich habe damals die Kinder im gemeinsamen Haus betreut und mir selbst eine kleine Wohnung in der Nähe gesucht, um eben möglichst wenig Schaden anzurichten. Das ist Blödsinn, der Schaden ist dennoch da.

Heute würde ich es nie wieder so machen.

Du bist Hauptbezugsperson, daher würde ich darauf bestehen, dass dein Mann auszieht für das Trennungsjahr. Und auf keinen Fall auf die hören, die sagen, du willst doch die Trennung, also musst du auch gehen.

d>annBae<87


Ich habe damals die Kinder im gemeinsamen Haus betreut und mir selbst eine kleine Wohnung in der Nähe gesucht, um eben möglichst wenig Schaden anzurichten. Das ist Blödsinn, der Schaden ist dennoch da.

Heute würde ich es nie wieder so machen.

Darf ich fragen wieso nicht? Würde mich wirklich interessieren weil ich von so einem Modell noch nie gehört habe.

Black_Swan

Du schon, aber es ist für deinen Mann vielleicht doch was anderes wenn es ihm Aussentstehende sagen, ihm auch sagen was gut für die Kinder ist. Das ist eine Chance die ich nicht verstreichen lassen würde. Außerdem hat sich in den letzten Jahren ja einiges getan, ich weiß ja nicht wann du da gearbeitet hast. Aber vorallem würde ich wohl versuchen das dein Mann sich von jemand neutralem anhört was gut für die Kinder wäre und was gangbare Wege wären.

CMomwran


BlackSwan

Emotional und moralisch gesehen habe ich momentan einfach gar keine Möglichkeit, die Trennung (räumlich) zu vollziehen.

Darf ich fragen, warum du moralisch keine Möglichkeit hast?

Warum schätzt du, dass die Möglichkeiten für deinen Mann viel höher sind als für dich?

Süntje

Du bist Hauptbezugsperson, daher würde ich darauf bestehen, dass dein Mann auszieht für das Trennungsjahr.

Ich schreibe das jetzt nicht, weil ich ein Mann bin. Aber ich finde die Logik erschließt sich mir nicht. Ich versetze mich mal in die Lage des Mannes:

- für ihn war die Beziehung offenbar in Ordnung, wie sie war (ein Urteil zu dieser Haltung steht uns nicht zu, wir kennen nur eine Seite).

- er wird verlassen

- vermutlich bedeutet das auch eine langfristige Trennung von den gemeinsamen Kindern

- und dann soll er auch noch das Haus räumen

Auf der anderen Seite die Frau:

- sie hält die Beziehung für untragbar

- sie möchte den Mann verlassen

- wenn sie das Haus unterhalten kann, kann sie auch eine neue äquivalente Wohnung unterhalten

Ein Finanzausgleich kann auch schon vor der Scheidung vereinbart werden.

Ihr werdet ja sicher nicht verlangen, dass der Mann auszieht und sich neben seinen zusätzlichen Wohnkosten weiter an dem Kredit und Hausunterhalt beteiligt.

Was die Kinder betrifft: Kinder machen Umzüge zu den dollsten Gelegenheiten mit. Insgesamte Wohnraumveränderung, berufliche Veränderung ... alles kein Problem. Das Haus haben sie erst vor 1 Jahr gekauft. Der Umzug ins Haus war ja auch kein Problem. Warum sollen die Kinder dann besonders drunter leiden, wenn sie eben nochmal umziehen? Es geht hier nicht um eine jahrzehntealte Familienheimat mit ideellem Wert.

Für mich ist das Wohl der Kinder lediglich ein vorgeschobenes Argument, welches ich nicht nachvollziehen kann. Haltet mich für ein Arschloch, aber als Mann würde ich an dieser Stelle (sofern ich das Haus und den Lastenausgleich finanziell auch allein stemmen kann) gerade mal Null Bereitschaft haben, das Haus zu räumen. Und ich würde definitiv erwarten, dass die Frau, die sich von mir trennen will, auch bitte dann eine neue Bleibe sucht. :|N

dwanaex87


Die ersten Beiträge hier sind fünf Jahre alt, Comran, die Kinder wohnen seit Jahren in dem Haus.

Und sicher machen Kinder Umzüge mit, aber in diesem Fall haben sie sowieso schon einen großen Verlust und Wandel zu verkraften und da sollte man ihnen nicht noch ihre vertrauen Räumlichkeiten nehmen. Ehrlich, ich würde es ohne Kinder genau wie du sehen, aber das ist wirklich kein vorgeschobenes Argument. Es ist auch ein Fakt auf den das Jugendamt sehr achtet, weil sich die Stabilität des sonstigen Umfelds sich als so wichtig erwiesen hat.

C9omrxan


Die ersten Beiträge hier sind fünf Jahre alt, Comran, die Kinder wohnen seit Jahren in dem Haus.

Ja, OK, den Zeitsprung habe ich wirklich verpasst. Aber das Argument bleibt das gleiche: warum soll der Umzug jetzt für die Kinder schwerer sein als der Umzug vor 5-6 Jahren?

Hier ist eine Beziehung gescheitert und jeder hat irgendeinen Teil dazu beigetragen. Es wird sich so vieles ändern, da ist das wohnliche Umfeld nur ein Baustein.

Außerdem ist bei einem Verbleib immer noch nicht klar, was nach der Scheidung mit dem Haus ist. Den Kindern steht der Auszug höchstwahrscheinlich früher oder später ohnehin bevor. Glaubst du, wie wären glücklicher, wenn sie noch ein Jahr darauf warten müssen - das stets vor Augen?

d:an+ae8x7


Hier ist eine Beziehung gescheitert und jeder hat irgendeinen Teil dazu beigetragen. Es wird sich so vieles ändern, da ist das wohnliche Umfeld nur ein Baustein.

Und genau da hast du den Punkt. Das wohnliche Umfeld ist ein Baustein, ein wichtiger, für Kinder viel wichter als für Erwachsene. Sie verlieren etwas entscheidendes, nämlich ihre Eltern als Einheit, als Personen die ihrem Leben einen sicheren Ramen geben. Das ist quasi ein riesen Baustein der nun durch zwei neue und kleinere Bausteine ersetzt wird. Deshalb gilt es alle anderen Bausteine zu halten damit diese neuen Steine in ruhe einsortiert werden können und damit die Festigkeit des neu gestalteten Fundaments erprobt werden kann. Wenn sie nun geht und ihm das Haus lässt und die Kinder und die Haustiere, dann bleibt der Baustein:wohnliches Umfeld gleich, aber sie verlieren "Hauptbezugsperson" zusätzlich zu "generellen Ramen". Das macht es schwerer. Wenn sie nun mit der Mutter ausziehen (was das Jugendamt vermutlich unterbinden würde wenn er es darauf anlegen würde) dann würden sie eben einen anderen elementaren Baustein verlieren.

Vor ein paar Jahren haben sie ihr wohnliches Umfeld verloren/gewechselt, aber die anderen Bausteine blieben und somit das Grundgerüst dessen erhalten woraus sie ihre Sicherheit ziehen. Da konnten sie das neue Umfeld einsortieren und die Regeln da kennenlernen und erproben weil vieles andere noch bekannt war. Deswegen ist der Umzug in diesem Zusammenhang eine ganz andere Sache als wenn die anderen Parameter auch noch in Frage gestellt werden.

Kinder sind da anders als Erwachsene. Deren Bedürfnis nach Kontinuität ist viel viel höher. Das ist eben so wenn man Kinder ab, man kann nicht einfacha lles in Trümmer hauen.

Außerdem ist bei einem Verbleib immer noch nicht klar, was nach der Scheidung mit dem Haus ist. Den Kindern steht der Auszug höchstwahrscheinlich früher oder später ohnehin bevor. Glaubst du, wie wären glücklicher, wenn sie noch ein Jahr darauf warten müssen - das stets vor Augen?

Ja. Man muss es nicht ständig vor ihnen thematisieren. Die können sich ein Jahr lang erstmal an die Veränderungen in ihrem sozialen Gefüge gewöhnen und austesten wer nun wann und wie da und belastbar ist. Welche Regeln wegfallen, welche neu dazukommen und soweiter. Dazu stehen ihnen ihre vertrauten und Sicherheit spendenden Zimmer zur Verfügung um sich zurück zuziehen und Wunden zu lecken. Und wenn da Balance drinne ist können sie sich dem nächsten zuwenden.

Das Argument kannst du auch für den Mann einsetzen. Wenn das Haus eh nicht gehalten werden kann, dann kann er auch gleich ausziehen statt noch ein Jahr darauf zu warten oder er zieht halt nur für das eine Jahr aus wenn sie dann eh raus muss und er sie ausbezahlt. Ein Jahr ist für einen Erwachsenen doch überschaubar, besonders wenn man den Kindern damit etwas erleichtert das man schon selbst kaum aushalten kann.

daanaee8x7


Nebenbei will er sie ja die Kinder auch gar nicht mitnehmen lassen. Wie auch immer er sich die Betreuung dann vorstellt.

CIomraxn


Das Argument kannst du auch für den Mann einsetzen. Wenn das Haus eh nicht gehalten werden kann, dann kann er auch gleich ausziehen

Ich habe unterstellt, dass der Mann in der Lage ist, das Haus zu halten und die Frau auszuzahlen. Bei der relativ geringen Verschuldung halte ich das für möglich.

Wenn beide das Haus nicht halten können, kann man in Ruhe den Plan erarbeiten.

Wenn beide das Haus allein halten könnten, wäre das Haus eine Verhandlungsbasis, da gebe ich dir auch Recht. Aber da bräuchten die beiden Einigkeit.

Aber nochmal: der hypothetische Vorteil für die Kinder kann nicht einfach alles vom Tisch fegen. Der Mann hat auch Interessen. Wenn die Frau ihn verlässt, die Kinder bei sich hält und das Haus für sich beansprucht, für welches er im Trennungsjahr noch weiter seinen Zahlungsanteil leisten soll - dann bleibt ihm NICHTS! Nicht nur das, er hat auch noch Verluste durch den benötigten zusätzlichen Wohnraum.

Ich finde das alles andere als fair und als betroffener Mann würde ich dieser Konstellation nicht freiwillig zustimmen. Wer einseitig ein Lebensmodell aufkündigt, muss auch seinen Teil der Verantwortung tragen. Nicht sich aus diesem Leben herausziehen, aber die Rosinen (Kinder, Haus) wie selbstverständlich behalten.

djaenaeN8w7


Aber nochmal: der hypothetische Vorteil für die Kinder kann nicht einfach alles vom Tisch fegen. Der Mann hat auch Interessen. Wenn die Frau ihn verlässt, die Kinder bei sich hält und das Haus für sich beansprucht, für welches er im Trennungsjahr noch weiter seinen Zahlungsanteil leisten soll - dann bleibt ihm NICHTS! Nicht nur das, er hat auch noch Verluste durch den benötigten zusätzlichen Wohnraum.

Ich finde das alles andere als fair und als betroffener Mann würde ich dieser Konstellation nicht freiwillig zustimmen. Wer einseitig ein Lebensmodell aufkündigt, muss auch seinen Teil der Verantwortung tragen. Nicht sich aus diesem Leben herausziehen, aber die Rosinen (Kinder, Haus) wie selbstverständlich behalten.

Seh ich anders. Ich an seiner Stelle würde gehen. Für meine Kinder. Zumindest bis sich alles gesetzt hat, dann könnte man noch immer umbauen. Kinder wischen in der Tat das was die Eltern fair finden in meinen Augen komplett vom Tisch. Würden nun beide VZ arbeiten und nicht Schicht, wäre also die Betreuung immer durch beide geleitet worden hätte ich ebenso kompromisslos gesagt das sie gehen muss und kein Anrecht auf Haus und Kinder hat wenn die Kinder durch ihre Forderungen ihr zu Hause verlieren würden weil der Mann zum Auszahlen verkaufen muss.

Und natürlich hat er noch was. Er ist noch immer Vater der Kinder, ihm gehört noch immer die Hälfte des Hauses. Das kann und soll ihm niemand nehmen. Er soll ihr nicht alles überschreiben, nur temporär das Feld räumen oder eben ertragen das sie die Kinder in seinem Haus betreut.

Und sie behält nicht nur die Rosinen, sie behält mit den Kindern quasi nur den Job den sie vorher auch schon hatte. Sonst muss er sofort den Job wechseln, Teilzeit gehen, damit er den Job anteilig übernehmen kann. Fänden aber auch alle eine unverhältnismäßige Forderung. Sie behält mit dem Haus das zur Hälfte ihm gehört nämlich etwas das sie gar nicht will. Die Bindung an seine Schwiegermutter und deren Meinung bei allem. Sie bekommt eben nicht die volle Freiheit. Auch nicht tolle.

C8om"ra~n


nur temporär das Feld räumen

Genau davon rede ich. Ich würde das als Mann nicht wollen, dass ich neben der Familie auch noch meines Lebensraums beraubt werde, ohne dass ich diese Entscheidung selbst getroffen hätte.

Man könnte sich genauso darauf einigen, dass man zum Wohl der Kinder zusammen weiterlebt. Das wäre doch für die Kinder das beste, oder nicht? Aber sie hat sich entschieden, dies nicht zu wollen, obwohl er das angeboten hat und sie im ursprünglichen Beitrag den Kindern nie eine Trennung zumuten wollte.

Diese Meinung hat sie geändert. Und sie muss sich ja über irgendwelche Konsequenzen dabei im Vorfeld Gedanken gemacht haben - schließlich geht dieser Prozess über Jahre. Und in diesen Gedanken tauchten sicherlich nicht nur Maximalforderungen gegenüber dem Mann auf, sondern auch Alternativen. Treibende Kraft war ihr Wohlergehen und nicht das Wohlergehen der Kinder. Ich vermeide hier absichtlich das Wort "Schuld", aber ihre Entscheidungen sind immerhin eine "Ursache". Sie hat über den Mann ja nicht wirklich Schlechtes gesagt, was die Kinder betrifft. Und er hat selbst den Wunsch geäußert, die Kinder bei sich zu lassen. Wenn das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht, ist das auch eine Alternative: dass sie allein geht.

danae, wir sollten froh sein, dass wir die ganze Diskussion auf einer hypothetischen Ebene führen. Wie mies es BlackSwan geht, das kann ich nachfühlen und möchte nicht in der Haut stecken. Aber den Mann bedauere ich fast noch mehr, denn BlackSwan hat die ersehnte Freiheit vor Augen - eine "Riesenlast ist von der Schulter gefallen". Der Mann gewinnt gar nichts, er verliert nur. Hoffen wir einfach, dass wir nie in eine solche Situation geraten.

dea:nage87


Man könnte sich genauso darauf einigen, dass man zum Wohl der Kinder zusammen weiterlebt. Das wäre doch für die Kinder das beste, oder nicht?

Nö, denn die erlernen ja wie man eine erfüllende Beziehung fürht, eine Beziehung auf Augenhöhe vom vorgelebten Vorbild. Und auch die Sache mit dem Selbstwert. Wer will seinen Kindern schon vorleben sich selbst komplett aufzugeben und unglücklich zu sein. Wer will den Kindern vorleben das es in Ordnung ist wenn die Schwiegermutter entscheidet wann und wieviele Kinder geboren werden? Wenn der Mann sich immer tragen lässt während die Frau immer trägt? Ne danke, ich wünsche mir für meine Kinder andere Beziehungen.

Wenn sie geht, ganz, dann steht die Betreuungsfrage im Raum. Er ist auf Schicht, VZ. Wie soll das rein praktisch gehen? Und dann fällt der Baustein der Bezugsperson weg.

Hoffen wir einfach, dass wir nie in eine solche Situation geraten.

Aber das war ich doch. Mehrfach. Nur war ich das Kind das mit der Mutter gegangen ist oder sich gewünscht hat sie würde endlich gehen oder auch weinend einen Vaterersatz verlassen musste. Ich bin das verdammte Kind das viel Therapie gebraucht hat um Wunden zu schließen und um zu lernen wie man eine Beziehung führt.

Und ich bin die Mutter die gegangen ist. Zum Glück ohne Haus und Hochzeit, so das er schlicht wenig zu melden hatte. Ich habe mich gezwungen den Mann jedes Wochenende in meiner Wohnung mitzuversorgen und ich habe das Risiko getragen das mein neuer Partner diese Nähe nicht akzeptiert. Ich bin nur zu haben mit dem Ex im Schlepp, zu Weihnachten, zu Ostern, in der Urlaubsplanung. Nicht weil ich das unbedingt brauche sondern weil meine Kinder den Mann brauchen.

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