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Fühle mich unter Druck gesetzt (sexuell)

fRia~mmxa


@ wonderful

Du hast, bevor Du die aktuelle Beziehung eingegangen bist und eine Zeitlang Single warst (nach mehreren gescheiterten Beziehungen) hier ganz tolle Diskussionen hinsichtlich Deiner Entwicklung geschrieben. Die ganze Zeit, die ich hier schon mitlese, möchte ich Dir den Tipp geben, Dir Deine eigenen Beiträge nochmals vorzunehmen – und nun tue ich es endlich.

Deine Lösungen stecken bereits in Dir drin, sie sind nur momentan etwas verschütt gegangen. Oder mit anderen Worten: Du selber bist Deine beste Ratgeberin; Du musst es nur zulassen.

-<wolndefrf4ulx-


@ KMoody

Das Problem bestand darin, dass ich mich unter Druck gesetzt fühlte, weil mein Freund Sex eingefordert hat und mir den Vorwurf machte, dass wir zuwenig Sex hätten.

Ich hatte ihm bereits klar gemacht, dass es so nicht geht, wurde aber den inneren Druck nicht los den er mir mit der Ansage gemacht hat und fühlte mich in die Ecke gedrängt was nicht dazu beitrug wieder Lust zu entwickeln.

Ich wollte versuchen den Druck loszuwerden, mich wieder entspannen zu können, damit nicht zusätzlich zu dem Stress den ich ohnehin schon habe noch der Druck kommt ihn befriedigen zu müssen. Da ich dachte es könnte mir helfen die Dinge aus einer anderen Sichtweise zu sehen, habe ich den Faden eröffnet.

Zwischenzeitlich hat mein Freund mir jedoch in einem Gespräch den Druck ein wenig genommen indem er sich für den massiven Vorwurf entschuldigt und erkannt hat, dass er es mit dem Druck für mich eher schwerer als leichter macht wieder Lust zu empfinden...

K>Mdoomdxy


Aha. Und was genau meinst du fehlt in meiner Beziehung?

Welcher grundsätzliche Baustein ist bei uns aus deiner Sicht nicht vorhanden?

Entweder Kommunikation: Ich-Botschaften. Ich brauche, ich habe, ich möchte, ich finde... Vielleicht kann dein Freund einfach nicht ahnen, was dir fehlt und was du brauchst?

Aber mir ist immer noch nicht klar, ob ihr nun konkret darüber redet oder nicht. Deine Aussagen dazu sind nicht so richtig eindeutig. Ich schrieb es bereits.

Oder aber grundsätzliches Verständnis für den jeweils anderen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich gerade viel Stress habe – so wie die letzten zwei Wochen und mein Partner ist nicht gewillt, mir bestimmte Dinge abzunehmen mich zu entlasten, würde ich mich fragen, wie viel ihm an mir liegt und wie sehr er an meinem Wohlergehen interessiert ist.

-lwondWerfuxl-


Danke fiamma @:) :)_

K|M$oodPy


Das Problem bestand darin, dass ich mich unter Druck gesetzt fühlte, weil mein Freund Sex eingefordert hat und mir den Vorwurf machte, dass wir zuwenig Sex hätten.

Ich denke, das ist etwas, womit man lernen muss, in einer Beziehung zu leben. Bedürfnisse sind unterschiedlich und jeder hat ein Recht darauf zu äußern, was ihm fehlt.

andTri]ahana


@ wonderful

Ich glaube, ich rede schon die ganze Zeit an Dir vorbei:

Sobald mal 2-3 Wochen nichts läuft, beschwert mein Freund sich. Es wäre zu wenig, er hätte Bedürfnisse und er könne ja auch nichts dafür, dass es so ist und überhaupt vermisse er das leidenschafttliche Lieben was wir mal hatten.

Das klang für mich so, als ob alle 2-3 Wochen Dein normaler Rhythmus ist, bzw. dass es schon seit langer Zeit so ist.

Ich finde 3 Wochen Flaute ist im Hinblick auf eine Beziehung die bisher über ein Jahr andauert doch eine recht kurze Zeit.

Wenn es nur um insgesamt 3 Wochen geht, verstehe ich Deine Sorge überhaupt nicht. Dann finde ich auch, Dein Freund sollte mal ein bisschen Verständnis für Deine neue Situation und den damit verbundenen Stress aufbringen.

Wenn Du wegen 3 Wochen Sexflaute eine Therapie anfangen würdest, würde ich Dir ein Therapie vorschlagen. ;-)

Also sorry, dass ich Dich völlig falsch verstanden habe.

-HwondKerfu?l-


Wenn Du wegen 3 Wochen Sexflaute eine Therapie anfangen würdest, würde ich Dir ein Therapie vorschlagen.

;-D Danke! Dieser Satz hat mich tatsächlich grade herzhaft zum Lachen gebracht!! ;-)

Also sorry, dass ich Dich völlig falsch verstanden habe.

:-D :)_

Vielleicht war ich einfach nicht klar genug... ;-)

T~omToVm92


Ich kenne das Problem momentan auch. Seit Oktober ging bei uns das Studium los, woraufhin meine Freundin in eine WG zog, neben Uni und Lernerei noch einen Job hat und wir uns dadurch leider eher wenig sehen. Da ich meine Ausbildung ordentlich vergütet bekomme und noch zuhause wohne, hab ich mehr Zeit, als sie. Das macht die Sache noch schlimmer, weil ich öfter Lust und Zeit habe, als sie im Moment.

Allerdings geht es nun so langsam wieder bergauf und letzten Endes liegen die Prioriäten um die berufliche Zukunft doch eh höher, als eine Beziehung – außer man heiratet reich. ]:D Jedenfalls sehe ich mich aus eigenem Wohlwollen heraus für unsere Beziehung verpflichtet selbst kürzer zu treten, wenn ich sie dadurch unterstützen kann. Zumal mir Sex keinen Spaß macht, wenn meine Freundin grad nicht in der Laune dafür ist.

Da schau ich mir lieber einen guten Porno an. :=o

s,ensi belImaxn


Das Problem bestand darin, dass ich mich unter Druck gesetzt fühlte, weil mein Freund Sex eingefordert hat und mir den Vorwurf machte, dass wir zuwenig Sex hätten.

Kann das Gefühl des Druckes auch aus fehlendem Verständnis für die Sorgen und "Nöte" deines Freundes herrühren? Wenn ich für ein Problem Verständnis habe, dann empfinde ich es nicht als Druck sondern verstehe das Unbefriedigtsein und nehme es als solches an.

Aber irgendwie scheinst du dir selbst nicht im Klaren zu sein.

Und ich denke schon, dass es ein Problem ist, wenn man nach gerade mal ein Jahr Beziehung (das sehe ich als kurz an) schon drei Wochen "Lust-Durststrecken" drin hat- du selbst hast es ja offenbar auch schon so gesehen- deswegen die Fadenseröffnung. Deswegen verstehe ich nicht, warum du versuchst, auf einmal dein Problem wieder zurückzunehmen.

Ich habe den Eindruck, dass du dir in deiner Beziehung eben nicht sicher bist- mir fehlt etwas die Begeisterung und das Verständnis für deinen Freund (hinter der ja eigentlich Liebe stecken sollte).

Wenn du stimmungsmäßig weiterhin wie ein Pendel hin- und herschlagen solltest, gebe ich der Beziehung mit deinem Freund keine sehr lange Zeitdauer- was ich dir aber nicht wünschen würde.

Und wenn dir dein Freund bei Haushaltsdingen nicht hilft, dann solltest du ihm das deutlicher klarmachen- seine diesbezügliches mangelndes Engagement (falls die wirklich so ist) ist für eine Beziehung eben auch nicht erbaulich. Denke aber auch darüber mal nach, ob du nicht einfach auch einen Teil der Arbeit die du erledigst, einfach auch mal stehen lassen kannst. Es muss nicht alles permanent hochreinlich sein. Menschen können sich nämlich sehr gut selbst unnötig viel Stress machen- umso mehr, je pedantischer sie werden.

und letzten Endes liegen die Prioriäten um die berufliche Zukunft doch eh höher, als eine Beziehung

Nö, das ist bei weitem nicht bei allen Menschen so. Beruflich habe ich 1000-de Möglichkeiten, in Deutschland muss ich mir nicht mal Gedanken ums Überleben machen. Auf Geld und Karriere bin ich nicht angewiesen, den Verlust kann ich wegstecken, irgendwie komme ich schon wieder zu Geld und Karriere, aber einen lieben Menschen zu verlieren, wiegt für mich wirklich schwer, der Mensch ist nicht einfach ersetzbar oder austauschbar, weil jeder wirklich einmalig ist- Geld und Karriere ist wesentlich leichter zu wechseln, weil es viel stärker ähnelt...

TsobmTo'm9x2


Es geht beim Arbeiten nicht nur ums Überleben, sondern eine Arbeit zu finden, die einem auch irgendwie Spaß, damit man diese auch für die nächsten 50 Jahre machen kann, ohne Depressionen zu bekommen. Und die Chancen, die sich mir jetzt bieten, für die Zukunft, die ich mir gestalten möchte, steht mir nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung. Davon abgesehen braucht es auch einen Job, mit dem man halbwegs gut was verdienen kann, wenn man sich im Leben was leisten will und nicht nur am Existenzminimum leben will.

Meine berufliche Zukunft werde ich somit keinesfalls für eine Beziehung opfern, die irgendwann unverschuldet von selbst enden kann. Denn arbeiten muss ich in jedem Fall bis zum Ende.

Ja, das sieht wohl jeder anders. Aber von einigen Seiten kam die Forderung an die TE, sie möge doch das Studium abbrechen, um die Beziehung zu retten. Sorry, aber meiner Meinung nach, stehen erstmal die eigenen Ziele vor und je nach dem, wie gut sie mit dem Partner zusammen passen, funktioniert das oder nicht.

-AwRonde}rfulx-


Zudem war es mit meinem Freund besprochen, dass ich dieses Studium machen werde, er hat mich sowohl in der Entscheidungsfindung als auch bei den Gedanken "wie schaffe ich das zeitlich" durchaus unterstützt.

Uns war beiden klar, dass ich mich an die Mehrbelastung erst gewöhnen werden müsse, umso verwunderter war ich über seinen "Ausbruch".

Nach einigem Hin und Her (Überlegen) denke ich nun, dass seine Vorwürfe und seine Forderungen Ausdruck des gerade in dem Moment vorhandenen Drucks war. Es sprudelte ja quasi in dem Moment aus ihm heraus als ich ihn grade verwundert abwies weil er grade fünf Minuten zuvor durch die Tür kam. Ich war überrumpelt und er war schlicht geil. Was dabei herauskommt ist in dem Moment bei ihm Frustration und daraus entstehende Vorwürfe und nach einigen drüber nachdenken von mir ("Was war das jetzt? Meint er das generell oder ist das nur zeitweise so?" etc) auch dieser Faden. Wobei Frauen, in diesem Fall ich, ja auch manchmal reden/schreiben um sich ihrer eigenen Gedanken und Gefühle klarer zu werden. Womöglich war das auch ein Beweggrund für den Faden?! ;-)

Deswegen verstehe ich nicht, warum du versuchst, auf einmal dein Problem wieder zurückzunehmen.

Ich nehme mein "Problem" in dem Sinne nicht zurück (wobei ich immer noch das Gefühl habe, dass du etwas anderes Problem nennst als ich) sondern ich entwickele meine Gedanken. Nur weil ich gestern etwas als Problem angesehen habe, heisst das nicht, dass ich es heute noch so sehe, deswegen schreibt man ja auch hier: um andere Sichtweisen zu bekommen um sich auszutauschen und für sich herauszufinden ob es denn wirklich ein Problem für einen selbst ist.

Ich habe den Eindruck, dass du dir in deiner Beziehung eben nicht sicher bist- mir fehlt etwas die Begeisterung und das Verständnis für deinen Freund

Das sagst du also nachdem du ein paar Seiten über meine Gedanken an 2 tagen von ca 400 oder mehr Tagen meiner Beziehung gelesen hast? :-D Irgendwie amüsiert mich das. ;-D

Ist doch klar, dass ich hier dieses Thema beleuchte und nicht mal eben noch nebenbei ein paar Schmankerl aus meiner Liebeskiste erzähle. Ich berichte eher sachlich, meine Euphorie hebe ich mir dann für Zeiten außerhalb med1 auf ;-)

Und Verständnis habe ich und davon ne ganze Menge, erst Recht für meinen Liebsten. Ich denke das weiss er und ich weiss das auch, dir muss ich das nicht belegen.

Und wenn dir dein Freund bei Haushaltsdingen nicht hilft,

Er hilft mir doch. Ich habe nichts Gegenteiliges geschrieben. Zumal er das nichtmal müsste, denn wie gesagt wir wohnen getrennt und jeder hat seinen Haushalt, dennoch unterstützt er mich.

Zum Thema Karriere kann ich nur nochmal sagen, dass all das zwischen meinem Freund und mir besprochen worden und gemeinsam entschieden worden ist. Das Studium ist nicht nur wichtig für mich, sondern auch für eine eventuelle Familie die wir mal gemeinsam haben könnten.

KMMoodxy


Er hilft mir doch. Ich habe nichts Gegenteiliges geschrieben.

Äh doch. Vielleicht ist das ein Teil der Verwirrung, die hier über das/dein eigentliches Problem entsteht:

Mein Freund kann auch Dinge tun um "mir zu helfen"... Er könnte wenn er denn will dafür sorgen, dass ich Entspannung finde (Bsp. Füße massieren oder irgendwas an lästiger Arbeit abnehmen), er könnte auch eine entspannte Atmosphäre schaffen und versuchen mir die momentane "Last des Alltags" von den Schultern zu nehmen, damit würde er mich schon erotisieren.

Aber das sind zum Teil Dinge die er nicht tun möchte und zu denen ich ihn auch nicht zwinge. Ich erwarte das nicht und fordere es nicht ein.

Vielleicht meinst du etwas anderes und hast dich ungeschickt ausgedrückt?

-BwonKderfuxl-


Vielleicht meinst du etwas anderes und hast dich ungeschickt ausgedrückt?

Möglich |-o

Ich versuche es mal anders:

Generell unterstützt er mich ohnehin, ich ihn ebenfalls. Es würde mir helfen, wenn er mir in dieser Streßphase noch etwas mehr unter die Arme greifen oder mehr als sonst dafür sorgen würde, dass Entspannung bei mir aufkommt. Ich erwarte es aber nicht und fordere es auch nicht ein.

Nichtsdestotrotz ist eine generelle Unterstützung seinerseits vorhanden. Möglich wäre auch, dass es sogar noch mehr wäre, wenn ich es sagen würde, dass ich das momentan gut gebrauchen könnte, da hätte ich dann aber wieder Sorge, dass es so rüberkommt als würde ich es einfordern...

KeMnoodUy


Generell unterstützt er mich ohnehin, ich ihn ebenfalls. Es würde mir helfen, wenn er mir in dieser Streßphase noch etwas mehr unter die Arme greifen oder mehr als sonst dafür sorgen würde, dass Entspannung bei mir aufkommt. Ich erwarte es aber nicht und fordere es auch nicht ein.

Nichtsdestotrotz ist eine generelle Unterstützung seinerseits vorhanden. Möglich wäre auch, dass es sogar noch mehr wäre, wenn ich es sagen würde, dass ich das momentan gut gebrauchen könnte, da hätte ich dann aber wieder Sorge, dass es so rüberkommt als würde ich es einfordern...

Dein Freund kann nicht hellsehen. Wenn du ihn bittest, bestimmte Dinge für dich zu übernehmen, oder dir abzunehmen, forderst du nichts, sondern du bittest ihn. Das ist ein großer Unterschied.

Ich würde schon erwarten, dass mein Freund mich in stressigen Zeiten unterstützt, denn von der gewonnen Freizeit profitieren beide.

-%w;onde'rful~-


Nunja...

Generell gehe ich dabei mit:

Wenn du ihn bittest, bestimmte Dinge für dich zu übernehmen, oder dir abzunehmen, forderst du nichts, sondern du bittest ihn. Das ist ein großer Unterschied.

Wir hatten aber vor einiger Zeit mal eine ziemlich heftige Diskussion, man könnte auch sagen einen ordentlichen Streit, weil ich ihn um etwas bat und er es als einfordern verstand. Offensichtlich haben wir da also ein bisschen Schwierigkeiten einander richtig zu verstehen, vielleicht bin ich da deswegen so vorsichtig geworden. Nachdem wir uns zu der damaligen Zeit also ordentlich Wind und Worte um die Ohren "gehauen" haben wurde uns klar, dass wir uns missverstanden hatten. Nichtsdestotrotz war es ein heftiger und teilweise verletzender Streit, da wir beide enorme Hitzköpfe und Sturköpfe sind.

Ich werde es aber dennoch mal versuchen in mich zu gehen und es nicht fordernd formulieren und ihn dann wohl vielleicht doch mal bitten mir vielleicht mal die Füße zu massieren :-D

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