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Fühle mich unter Druck gesetzt (sexuell)

nPimu"e88


Wo genau ist der Unterschied, ob man seinem Partner zuliebe den Müll runterträgt oder mit ihm schläft? Das sind beides Gefälligkeiten, die etwa den gleichen psychischen und physichen Einsatz erfordern. Oder ist der Körper ein heiliger Tempel?

alleine, dass du diese zwei dinge vergleichst spricht für sich, das bedarf keiner weiteren erklärung.

a>driaChaxna


Achso. Und wenn nicht?

Na dann eben nicht. Neulich gab es mal einen Faden, in dem ein Mann frustriert war, weil sie sich nicht die Zehen lutschen lassen wollte. Das wäre wiederum nichts für mich. Alles geht sicher mit niemandem. Das hat ja auch nicht direkt mit wonderfuls Problem zu tun.

M|aryE?llen


Wo genau ist der Unterschied, ob man seinem Partner zuliebe den Müll runterträgt oder mit ihm schläft?

Ich gestatte ihm beim Sex, in meinen Körper einzudringen. Das ist bei mir verbunden mit einer entsprechenden seelischen Nähe. Beides muss ich zulassen WOLLEN und es muss sich gut anfühlen, weil ich mich sonst nicht mehr gut fühle.

Die Frage ist doch wohl nicht dein Ernst.

mnin{imia


Hä?! Wenn ein BJ halt nicht zu ihrem "normalen" Repertoire gehört?

Ich kann nicht auf der einen Seite Sex (pauschal) als eine alltägliche Handlung deklarieren, um dann gleichermaßen bestimmte Aspekte wieder heraus zu nehmen. Ist zumindest für mich nicht einleuchtend.

Mia)ryvEllexn


Na dann eben nicht.

Jep. Aber da sehe ich dann nicht den Widerspruch, der in einem vorherigen Beitrag angemerkt wurde. Dass manche es lieben und andere es hassen, ist ja immer der Fall.

TpabrYis


Ich vermute mal, weil dann wieder die Liebe ins Spiel kommt. Und unter dem Aspekt der Liebe, wird das dann wohl eher als Geschenk entgegen genommen denn als Pflichterfüllung gesehen.

Naja, die Liebe wird allzu gerne als Machtmittel missbraucht. Schließlich könnte man auch aus Liebe verzichten. ;-)

a!drXiahUanxa


Warum "Spezielle Wünsche"? Wo genau ist der Unterschied, ob man seinem Partner zuliebe den Müll runterträgt oder mit ihm schläft? Das sind beides Gefälligkeiten, die etwa den gleichen psychischen und physichen Einsatz erfordern. Oder ist der Körper ein heiliger Tempel?

Ganz schön provokativ, aber da ist sicher was Wahres dran. Vielleicht ist es nur unsere Erziehung, die Sex zu so etwas Besonderem macht, was viele auch nur mit einem Partner (gleichzeitig) teilen wollen. Und da sehe ich schon einen Unterschied. Mein Partner kann der Nachbarin gern mal den Müll runtertragen ... Und der Vergleich hinkt auch sonst ein bisschen. Ein erwachsener Mensch sollte den Müll vielleicht runterbringen, weil es ihn selbst stört, wenn die Wohnung vermüllt und nicht, um dem Partner einen Gefallen zu tun.

pIereUgrinxa


Wo genau ist der Unterschied, ob man seinem Partner zuliebe den Müll runterträgt oder mit ihm schläft?

;-D ;-D ;-D

Hihi, das ist das Wort zum Dienstag :)=

A;llp{rops


Die Frage ist doch wohl nicht dein Ernst.

Da hast du natürlich recht |-o

Aber im Ernst, ich verstehe das Dilemma schon. man hat selber Lust, die Frau aber nicht. Was ist jetzt schlimmer: Dass sie "mitspielt", ohne Lust zu haben ist eher deprimierend. Aber ganz zuz verzichten ist auch deprimierend. Da hat der Betroffene doch eigentlich nur die Wahl zwischen nassen Socken und nasser Unterhose.

-4wondier2fxul-


Oder ist der Körper ein heiliger Tempel?

Meiner schon! ;-)

Ich setze Müll rausbringen nicht mit Sex gleich. Das wäre fatal, denn dann würde ich nämlich tatsächlich nie wieder Sex haben. Ich finde Müll rausbringen sowas von lästig und unangenehm und bin mehr als dankbar wenn mir das jemand abnimmt. Ich weiss, dass es getan werden muss wenn ich nicht verdrecken will, deshalb und nur deshalb mach das.

Wenn ich das mit Sex genauso sehen würde, dann würde ich hier nicht schreiben. Denn dann hätte ich mit der Weile einen Ohrensessel und ein paar Katzen und würde allein durch die Welt gehen. Oder mit jemandem zusammen sein der ebenfalls keinen Sex haben möchte.

Liebe Männer: ich bin weder frigide noch habe ich keinen Spaß am Sex. Ich habe momentan einfach nur selten Lust.

In meiner Krankheitsphase hatte ich oft Lust, aber Angst wieder einen Rückfall zu haben. Dadurch hat sich vieles verändert und dieses Schuldgefühl ist aufgetaucht. Schuldgefühle sind unsexy!

Wenn ich so darüber nachdenke wird mir immer klarer, dass ich mehr Lust habe, wenn ich schlichtweg entspannt und ausgeglichen bin. Das ist zur Zeit einfach nicht der Fall weil ich jeden Tag müde bin und der Anstieg von einer 40 auf eine 60 Stunden Woche mich einfach momentan fertig macht. Ich will dieses Studium aber, und ich weiss, dass ich mich daran gewöhnen werde und es dann auch wieder etwas rosiger wird was Sex angeht.

Nichtsdestotrotz wäre es natürlich schön, wenn sich an meiner Einstellung zum Sex ein wenig was ändern könnte... Wenn ich was ändern könnte. Ich möchte zwar definitiv nicht dahin, dass ich es meinem Freund zum Gefallen tue, aber ich möchte es wieder als schön empfinden und als positiv und weg davon es als Last zu emfpinden und weg davon mich schuldig und zuständig zu fühlen.

T-acbr-is


Man muss ja nicht ganz verzichten, da man in der Regel auch noch zwei gesunde Hände zur Verfügung hat. :=o

-?wond9erufulx-


Ich gestatte ihm beim Sex, in meinen Körper einzudringen. Das ist bei mir verbunden mit einer entsprechenden seelischen Nähe. Beides muss ich zulassen WOLLEN und es muss sich gut anfühlen, weil ich mich sonst nicht mehr gut fühle.

Vielleicht liegt hier auch der Hund begraben? Vielleicht hab ich grad ein Problem mit zuviel Nähe zu ihm? Vielleicht fehlt mir einfach Zeit für mich allein um mich zu "regenerieren"?

m`ikni%mia


Warum "Spezielle Wünsche"? Wo genau ist der Unterschied, ob man seinem Partner zuliebe den Müll runterträgt oder mit ihm schläft? Das sind beides Gefälligkeiten, die etwa den gleichen psychischen und physichen Einsatz erfordern. Oder ist der Körper ein heiliger Tempel?

Warum sollte ich dem Partner zuliebe den Müll runter tragen? Ich mache das selber, weil ich es als eine Notwendigkeit erachte.

Und wenn man Sex und Müll weg bringen tatsächlich miteinander vergleichen könnte, dann würde es vor Prostituierten nur so wimmeln. Leichter kann man sein Geld echt nicht verdienen.

Ob Tempel oder nicht, dass liegt doch in jedermanns eigener Betrachtung.

Aber da sehe ich dann nicht den Widerspruch, der in einem vorherigen Beitrag angemerkt wurde. Dass manche es lieben und andere es hassen, ist ja immer der Fall.

Darum ging es aber bei dem Widerspruchspost nicht.

hTooxki1


Umgekehrt läuft es nicht anders! Hat der Mann genug Sex, wird Frau mit guter Stimmung, deutlich mehr Hilfsbereitschaft und der Bereitschaft, Dinge zu tun, auf die er sonst keine Lust hat, "belohnt".

Das stimmt. Aber dann kommt die Frage nach Henne und Ei. Und mE hat in den meisten keiner von beiden wirklich damit angefangen, sondern das schaukelt sich gegenseitig hoch, weil man sich immer an das vorher erinnert.

<sarkasmus on>Es ist mir schon klar, dass die drei Grundbedürfnisse des Mannes (Ruhe+Frieden, Essen+Trinken, Sex) grosse Herausforderungen für eine Frau darstellen (können). <sarkasmus off>

a+d*r1iashaxna


Wie (fast) immer entwickelt sich ein Faden in eine völlig andere Richtung. Es ging doch mal bei dem "Gefallen" darum, dass man als derjenige, der weniger Lust hat, vielleicht hin und wieder auch mal mitmachen kann, ohne dass man die ganz große Lust verspürt, am besten gekoppelt damit, dass sie beim Sex noch kommt. Oder ob man von vornherein sagt, ich schlaf nur mit ihm/ihr, wenn ich wirklich selbst unbedingt will und total scharf bin, ansonsten soll er/sie sich jemand anderes suchen.

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