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Single-Frauen Mitte 30, kinderlos und oft enttäuscht worden

Ebhema"liger NXutzer (O#15)


a.fish

Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich machen kann, aber ich finde das total strange und kann mir nie erklären, wie das funktioniert.

Ich glaube ich verstehe was Du meinst – es ist genau das was ich oben meine damit, dass mit so festgefahrenen Erwartungen "angekommen" wird.

So wird z.B. beleidigt reagiert wenn ich nicht erwartungsgemäß auf bestimmte Äußerungen/Situationen reagiere. Dann "liebe" (??nach wenigen Wochen?) ich nicht genug oder ich bin nicht interessiert genug....

Eine Partnerschaft ist doch das Ergebnis gegenseitiger Zuneigung. Man trifft sich, man mag sich, man tut das, was man gerne mit diesem Menschen tun möchte, weil man ihn mag – und die Gesamtheit dieser Verhaltensweisen, die aber doch automatisch aus den eigenen Bedürfnissen entstehen, die nennt man gemeinhin "Beziehung" oder "Partnerschaft".

So sehe ich das auch :)z :)^

T$aalhkxe


Tolle Antworten, ich danke Euch beiden: Stoff zum Nachdenken. :)=

d}er-be!rgshte1iger


Isabell

Dinge, die man früher nicht hinnehmen konnte – quittiert man heute mit einem liebevollen Lächeln. Weil man weiß, dass es für die Gesamtheit der Beziehung völlig unwichtig ist.

Darf ich deine Aussage auch folgendermassen verstehen: "Jüngere Frauen wählen vielfach nach den falschen Kriterien aus, weil sie (noch) nicht wissen, was in einer Beziehung wirklich von Bedeutung ist."?

L7olxaX5


Isabell hat vorallem über sich selbst geschrieben. Ich denke nicht, dass man ihre Erfahrungen / ihr Leben als Basis für Verallgemeinerungen nehmen sollte. Andere Menschen achten auch schon in jungen Jahren sehr auf die eigenen Grenzen und Bedürfnisse und machen daher überhaupt nie die Erfahrung sich sonderlich verbogen zu haben.

ah.fisxh


Oder man wird zusammen mit dem (einen) Partner älter und - hoffentlich ;-) - weiser.

EihemalFigekrK NuMtzer (F#15x)


der-Bergsteiger

"Jüngere Frauen wählen vielfach nach den falschen Kriterien aus, weil sie (noch) nicht wissen, was in einer Beziehung wirklich von Bedeutung ist."?

Nein, das soll es ganz und gar nicht heißen.

Ich habe mich auf einen anderen Beitrag bezogen, in dem es darum ging, dass Frauen ab oder in einem bestimmten Alter kompromisbereiter sein sollen/müssen und auch auf etwas, was ich selbst einen Absatz drüber geschrieben habe:

Deine Aussage: "Mit zunehmendem Alter MUSS eine Frau zu mehr Kompromissen bereit sein" – ist ein Schlag ins Gesicht für all' jene Menschen, die einen großteil ihres Lebens eben ZU kompromisbereit waren, sich selbst/ihr eigenes Wohlergehen dabei vergessen haben und darunter sehr leiden mußten.....(...)....Die Auffassung von "Kompromis" ändert sich auch in anderer Hinsicht: Dinge, die man früher nicht hinnehmen konnte – quittiert man heute mit einem liebevollen Lächeln.

Und natürlich spreche ich da auch aus eigener Erfahrung wie LolaX5 schon sagt, allerdings wollte ich damit nicht sagen, dass meine Erfahrungen als allgemeingültig zu nehmen sind und dass es keine jüngeren Menschen gibt, die nicht schon früh ihre eigenen Grenzen erkennen, wissen wie weit sie gehen können damit es ihnen selbst noch gut dabei geht. Ich weiß nicht, wo man diesen Umkehrschluß herausliest? ":/

Ich finde die Aussage, man müsse je älter man ist, umso kompromisbereiter sein (und ich lese da auch heraus: mehr "Abstriche" in seinen Ansprüchen machen) einfach grundsätzlich daneben und habe die Erfahrungen die ich gemacht habe mit reingebracht.

(Es wäre übrigens für mich genauso eine Horrorvorstellung wenn ein Mann mit mir zusammen wäre, weil er meint nichts "Besseres" (Jüngeres?) bekommen zu können, weil er eben "kompromisbereiter" sein muß....*schüttel*....)

M[oni&ka65


Ich finde die Aussage, man müsse je älter man ist, umso kompromisbereiter sein (und ich lese da auch heraus: mehr "Abstriche" in seinen Ansprüchen machen) einfach grundsätzlich daneben und habe die Erfahrungen die ich gemacht habe mit reingebracht.

Seh ich auch so, im Gegenteil, ich bin viel weniger kompromissbereit, denke ich.

E-hemKaligfer Nu%tzer (#x15)


Monika

Das meine ich auch.

Früher, da ging es mir darum eine Beziehung zu haben und und vor allem sie zu halten. Heute geht es mir mehr um die "berühmt-berüchtigte" (;-D) Bereicherung in meinem Leben. Meine Einstellung bezüglich dem Begriff "(Liebes)Beziehung" hat sich ziemlich geändert.

Ich bin allerdings der Meinung, auch zum Vorteil des potentiellen Partners. Denn auch wenn ich heute in manchen Dingen weniger kompromisbereit bin – so bin ich in vielen anderen Bereichen "angenehmer" und das meinte ich auch mit der Aussage "etwas viel eher mit einem Lächeln zu quittieren" bei dem ich früher sozusagen Theater gemacht habe. Ich beziehe nicht mehr alles auf mich, achte mehr auf die Bedürfnisse des Partners....... Vielleicht könnte man es auch "souveräner" nennen? Mein Problem ist allerdings, dass ich die gleiche Souveränität von dem potentiellen Partner erwarte – und das ist ein Fehler glaube ich.... :-/

MAonikaB6x5


Isabell

Das geht mir genauso. Ein potentiell neuer Partner würde von meiner Lebenserfahrung insofern profitieren, dass ich viel mehr hinnehme ohne großes Theater, wo ich früher mich und/oder ihn unter Druck gesehen habe, etwas zu ändern. Ich nehme einen Menschen mehr einfach so, wie er ist, allerdings – und das ist der Unterschied – kommen für mich auf viel weniger Menschen in Frage, weil ich ein paar Kriterien habe, von denen ich nicht mehr abrücken würde. Möglich, dass ich dann auch niemand Passenden finden würde.

Mein Problem ist allerdings, dass ich die gleiche Souveränität von dem potentiellen Partner erwarte – und das ist ein Fehler glaube ich....

Wieso sollte man das nicht erwarten können?

L^olaXx5


Wenn man allein sein kann, MUSS man in Bezug auf's bevorzugte Geschlecht natürlich gar nichts. Aber wenn man lieber nicht allein wäre, dann MÜSSTE man eventuell doch das eine oder andere anders machen oder anders sehen. :-/ Nichts gegen hohe Ansprüche. WENN man dann jemanden findet, mit dem's (beiderseitig) passt, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass es auch längerfristig klappt. :)^ Aber die hohen Ansprüche (egal ob im Laufe des Lebens erworben oder immer schon vorhanden) erhöhen natürlich auch die Wahscheinlichkeit allein (und um den Bogen zum Fadentitel zu schlagen: kinderlos) zu bleiben.

E,hemali[ger Nu<tzerc (#15x)


Ein potentiell neuer Partner würde von meiner Lebenserfahrung insofern profitieren, dass ich viel mehr hinnehme ohne großes Theater, wo ich früher mich und/oder ihn unter Druck gesehen habe, etwas zu ändern. Ich nehme einen Menschen mehr einfach so, wie er ist, allerdings – und das ist der Unterschied – kommen für mich auf viel weniger Menschen in Frage, weil ich ein paar Kriterien habe, von denen ich nicht mehr abrücken würde.

Genau :)^

Wieso sollte man das nicht erwarten können?

Natürlich kann man das erwarten, tue ich ja auch – wenn nicht, dann würde ich wieder viel zu kompromisbereit sein ;-). Das Problem ist nur, dass die Männer die ich im letzten Jahr getroffen habe, zwar anfangs völlig begeistert davon waren wie "souverän" ich doch bin, dass ich sie so akzeptiere wie sie sind, dann aber vermehrt von mir erwartet haben, dass ich mich "einmische". Ist schwer zu erklären. Da kamen dann Erwartungen von wegen, dass ich auf sie "stolz" sein müsse, weil sie bestimmte Dinge erreicht haben. Überzogen gesagt "Mami, lob' mich mal" (ok, SEHR überzogen ;-), geht aber in die Richtung ;-)). Oder es wurde eine Eifersucht meinerseits vorausgesetzt, die gar nicht da war......

M;oniBka65


Isabell

Vielleicht waren sie das nicht gewöhnt und haben deine Haltung als Gleichgültigkeit übersetzt. Das wäre dann vielleicht etwas, was einfach nur Zeit bräuchte.

E>hemalige7r Nutze]r (f#x15)


Monika

Hmmm....naja, es handelte sich ja auch nicht nur um ein paar Tage. Aber letztendlich hat mir das Vertrauen dann nicht ausgereicht mich völlig einzulassen.... :-/

EthemaliMger Nutze@r (#15)


Das ist sicher ein (der) Punkt, bei dem "es" (also dass es noch nicht klappen will) an mir liegt. Vielleicht hätte es bei dem Einen oder Anderen auf Dauer doch geklappt – aber ich traue mich noch immer nicht wirklich.....

T;aaJlkxe


Das ist sicher ein (der) Punkt, bei dem "es" (also dass es noch nicht klappen will) an mir liegt. Vielleicht hätte es bei dem Einen oder Anderen auf Dauer doch geklappt – aber ich traue mich noch immer nicht wirklich.....

Isabell

Ein wichtiger Punkt, finde ich. All das läuft für mich unter "für eine andauernde Beziehung überhaupt reif sein". Ich kann mir tausend Gründe zusammenstricken, warum eine dauerhafte Beziehung in meinem Leben einfach nicht funktionieren will, aber wie oft steht wohl dahinter, dass ich selbst im Grunde mehr Angst als sonstwas davor habe?

Das kann meiner Ansicht nach sogar so weit gehen, dass ich den Partner unbewusst in die Flucht schlage, auch durch sexuelle Verweigerung natürlich, denn darauf reagieren die allermeisten Männer zuverlässig ... :=o

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