"Ungebildeter" Partner – macht das einen Unterschied?

hallo! ich habe hier schon oft über die probleme mit meinem freund geschrieben, vorwiegend ging es um eifersucht und misstrauen. doch nun betrachte ich die probleme zwischen uns von einer anderen (...)   >>>

jBessyx24  am 02.02.12  11:18

09.02.12  10:01

Was ist denn ein "Spinnerfach", bitte Erläuterung

Nichts konkretes, einfach das was die Welt nicht braucht. Tote Sprachen, Theretisches über Litaratur... such's dir aus.

TSap@s

09.02.12  10:02

Wenn man auch weiß, wie man die Intelligenz einsetzt :=o

Ich hab meinem Freund schon zig Mal erklärt, dass er die leeren Klorollen wegwerfen und nicht im Bad sammeln soll ;-D ;-D Es ist hoffnungslos.... :=o ;-D ]:D

mGäus+eohxr

09.02.12  10:05

Ich hab meinem Freund schon zig Mal erklärt, dass er die leeren Klorollen wegwerfen und nicht im Bad sammeln soll

dann versuche es mal anders: oh schatz, wie geil, sei ehrlich... du sammelst die, damit du mich mit einem selbstgebastelten adventskalender überraschen kannst...

... was meinst du, wie schnell er die dann entsorgt :=o

Dxie |Sehexrin

09.02.12  10:10

Du wirst lachen, DAS habe ich bereits getan ;-) ;-D

Ich hab es nach 5 Jahren aufgegeben ;-D

m.äusexohr

09.02.12  10:22

Nichts konkretes, einfach das was die Welt nicht braucht. Tote Sprachen, Theretisches über Litaratur... such's dir aus.

Ich dachte eher an Informatik :=o

S$childkrBöte007

09.02.12  10:32

@ taps

und wer entscheidet, welche Fächer nicht gebraucht werden? abgesehen davon, dass ich es meist eher als Kompliment auffasse, als Spinner bezeichnet zu werden, finde ich die Aussage schon ein wenig problematisch. Vielleicht ist dir nicht ganz klar, dass im geisteswissenschaftlichen Studium weniger das Fachwissen zählt (im Gegensatz zu natur- oder ingenieurswissenschaftlichen Fächern), sondern mehr die Denkweise, die man vermittelt bekommt. Man wird zum "Dickbrettbohrer" ausgebildet, man soll hinterfragen, reflektieren, analysieren, interpretieren, Manipulationen durchschauen, argumentieren, seinen Standpunkt vertreten... einfach selbstständig denken, und zwar professionell. Und es kann passieren, dass man das an vermeintlich sinnlosen Themen übt und trainiert, später ist man durch seine erlernten "Soft Skills" dennoch eine gefragte Arbeitskraft, auch wenn die Tätigkeit mit dem ursprünglichen Studium wenig oder gar nichts mehr gemein hat. Ich wäre also mit der Aussage "Spinnerfach" nicht so wirklich angemessen, nur weil man nach dem Studium keine visuell sichtbaren Brücken oder andere Gebäude baut.

bHodyl84

09.02.12  11:30

@ _Parvati_

Es geht im Grunde auch eher um die Meister, die sich im Ausland niederlassen wollen. Welchen Stand hat der Meister im Ausland? Wie ist dieser dort einzuordnen? Sowas wie ein Meister gibt es im Grunde nur hier, nur muss irgendwie international verständlich gemacht werden, was dieser Meister kann. Du kannst ihn ja letztendlich auch nicht so hinstellen, wie jemanden, der "nur" eine abgeschlossene Ausbildung hat. Vom Wissensstand her ist er nun mal eher mit einem Bachelor vergleichbar, nur halt mit dem Unterschied, dass er eben weniger theoretisches Wissen mitbringt. Aber durch die Berufspraxis, die ein Meister besitzt, kann er diese "Lücke" durchaus wettmachen.

Wer an die Sage der europäischen Arbeitsmobilität glaubt, dem scheint das auch einzuleuchten. Da dem aber nicht so ist, macht dieser Entschluss wirklich kaum Sinn.

Und da dieser Vergleich immer aufgeführt wird. Natürlich hat ein Meister mehr praktische Erfahrung. Aber damit kann man doch keine theoretische Erfahrung ausgleichen. Das sind zwei total verschiedene Dinge.

Ich will damit sagen, dass ein Techniker oder Meister durchaus auf den Niveu eines Akademikers mithalten kann, erst recht, wenn der Akademiker keine oder wenig Berufserfahrung besitzt. Der Vorgesetzte von meinem Mann wird zudem auch besser bezahlt und das, obwohl er "nur" einen Techniker hat. Aber der Chef weiß ihn nun mal zu schätzen, eben, weil er im Grunde auch Aufgaben übernimmt, die letztendlich einem Ingenieur vorgesehen sind.

natürlich kann das auch alles sein. Ich bin sogar für solche Modelle, in denen ein junger Arbeiter, egal welchen Abschluss dieser hat, in den ersten Monaten bzw. Jahren innerhalb eines Unternehmens mit einem sehr erfahrenen Arbeiter zusammen arbeitet. Weil dadurch eben ein Erfahrungsaustausch stattfindet und sich die theoretischen Sachen aus der Uni mit den praktischer Erfahrungen vermischen. Das hat aber alles nicht mit der grundlegenden Thematik zu tun.

@ LilaLina

Die Aussage bezweifel ich.

Ein Meister verlangt lange Schul- und Lernzeiten, das in den meisten Fällen zusätzlich zur normalen Arbeit. Ein Bachelorstudiengang läuft relativ kurz und hat genauso viele Prüfungen etc. wie ein Meisterstudiengang.

Warum sollte er als "schwieriger zu erlanegn" eingestuft werden?

im Übrigen wird die Wertigkeit von Abschlüssen nicht danach abgestuft, wie schwer es war, den Abschluss zu erlangen.

Natürlich kann ich das nicht pauschalisieren und nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen. Dennoch habe ich Freunde die in der Schule ihr Abi mit 3,XX gemacht haben und nun eine Meisterausbildung machen. Davor hatten sie auch noch eine Art "Berufsschule" wo sie einige Fächer hatten, die man auch in der Oberstufe hatte und komischerweise sind ihre Noten von einer 3 bzw. einer 4 auf eine lockere 1 gerutscht, ohne das sie sich sonderlich anstrengen mussten. Im Gegenzug dazu ist es an der Universität wo ich studiere innerhalb des Studienganges ganz normal, dass es pro Semester ungefähr 8 Prüfungen gibt, macht über 6 Semester dann rund 48. Dabei liegt die Durchfallquote im Schnitt bei 50%, wobei es dann auch einige Module gibt, wo in beiden Prüfungen 70-80% der Studenten durchfliegen. Kann natürlich auch sein, dass die Studenten alle zu blöd sind, die Möglichkeit kann man nie ausschließen, doch vielleicht macht man es sich damit etwas zu einfach.

Hast du auch mal bei internationalen Firmen im Ausland nachgefragt?

Der Meister ist in Deutschland etabliert, daher werden deutsche Unternehmen eher weniger mit dem Beschluss zu tun haben. Aber dafür war der Beschluss ja auch nicht gedacht.

Im Ausland wird die deutsche Ausbildung geschätzt, nur kann leider kaum jemand den Abschluss "Meister" irgendwo einordnen.

Also bringt es nur etwas für die deutschen Meister, die dann international tätig sein können? Welchen Grad haben dann die Abschlüsse in den ausländischen Regionen? Diese ganze Thematik ist einfach verworren, unnötig und lenkt nur vom eigentlichen Problem ab. Anstatt die "Abschlüsse" gleichmachen zu wollen, sollte man lieber versuchen die Sprachbarrieren innerhalb der EU zu neutralisieren, damit man sich wenigstens in jedem Land ordentlich auf Englisch unterhalten kann.

In welcher Funktion hast du mit den Firmen gesprochen, dass deine Erfahrung so viel anders ist?

Eigentlich nur auf privater Ebene. Ich denke schon, dass ich dabei die ehrlichste Antwort bekommen habe.

@ Mäuseohr:

Mein Freund hat immer hart gearbeitet und das 10 Jahre, im Sommer oft 15 Stunden am Tag. Ich kann nur sagen, dass er ein sehr interessierter Mensch ist. Er liest sehr viel über sein Fachgebiet, beschäftigt sich nebenbei auch mit den Neuheiten in der Branche.

Habe ich ja nie bestritten. ich habe nie behauptet, dass dein Freund nicht interessant ist oder ähnliches

Und wenn dir der Bachelor so schwer gefallen ist, liegt das vlt auch an dir. Manchen fliegt eben nicht alles zu.

Das hängt sicherlich auch mit dem studierten Fach zusammen.

BurothaeDrhoxod

09.02.12  11:51

Ich dachte eher an Informatik

Warum das denn? Nein die gerade nicht. Von Ausnahmen abgesehen (wer braucht und programmiert schon ein eigenes Betriebssystem?), machen die, die ich kenne alle was Handfestes in Unternehmen und schwafeln nicht.

Auch in der Naturwissenschaft kommt es später nicht mehr auf das einmal gelernte Wissen an (das ist schnell überholt), sondern mehr auf die Herangehensweise an Aufgaben.

und wer entscheidet, welche Fächer nicht gebraucht werden?

Die Geldgeber also im Prinzip die Wirtschaft. Man kann ja mit seinem Wissen für sich hin theoretisieren, aber dann ist das Fach in meinen Augen überflüssig. Ich kenne einige, die studieren, nur um des Studiums willen. Spätere Einsatzgebiete, praktischer Nutzen – Achselzucken.

man soll hinterfragen, reflektieren, analysieren, interpretieren, Manipulationen durchschauen, argumentieren

Eben! Ich würde in meiner Firma niemanden einstellen, der alles bis ins Kleinste "seziert", bevor es endlich mal zum Handeln kommt. Ich glaube, um solche Akademiker ging es in einigen der Posts hier. Doch genug OT.

TQapxs

09.02.12  12:01

Warum das denn? Nein die gerade nicht.

Das aber ist aber merkwürdig. Denn als ich Informatik mit dem Nebenfach Literaturwissenschaft studiert habe, kam es mir so vor, als sei der pro Kopf Anteil an Spinnern im Fach in der Informatik um ein vielfaches höher als in der Literaturwissenschaft .

S.childlkrötxe007

09.02.12  12:39

Das waren bestimmt NERDS ;-D

m3äusexohr

09.02.12  13:37

kam es mir so vor, als sei der pro Kopf Anteil an Spinnern im Fach in der Informatik...

Ach so. Das gibt sich aber schnell, wenn sie in der Arbeitswelt angekommen sind und Ergebnisse liefern müssen. Wir haben schon so einige "klein" gekriegt.

Tuaps

09.02.12  13:51

Ach so. Das gibt sich aber schnell, wenn sie in der Arbeitswelt angekommen sind und Ergebnisse liefern müssen. Wir haben schon so einige "klein" gekriegt.

Komisch, denn auch in der Arbeitswelt kenne ich das genau anders herum ???

S1childkWröteH00x7

09.02.12  13:54

Naja, jedenfalls ist der Begriff Spinnerfach schlecht gewählt, da er genau das Gegenteil von dem beschreibt, was Real ist.

Wahrscheinlich denken sich irgendwelche Träumer sowas aus ;-D

S@ch!ildkrö'tex007

09.02.12  14:27

@ Brotherhood

Das hat aber alles nicht mit der grundlegenden Thematik zu tun.

Doch. Aber du scheinst nicht zu verstehen, worauf ich hinaus will. aber das ist jetzt auch egal. Wir werden eh nicht auf einen Nenner kommen. Außerdem wird das jetzt langsam wirklich zu viel OT.

_OPa}rvat~i_

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