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Höchste Zeit für ein neues Gesicht!

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Erfahrungen mit Ehe als reiner WG?

C6oEteSaujvage


Es ist blöd, sich einerseits für die Beziehung zu bemühen, andererseits Vieles schon auf Trennung auszurichten.

Ich finde das gar nicht blöd in eurem Fall, im Gegenteil.

Bis er ausgezogen ist und sich an den Gedanken gewöhnt hat, ohne sie wieter zu machen. Da war er ihr auf einmal wieder gut genug.

Wie ging das dann weiter? Sind die beiden dann wieder zusammengezogen? Oder waren sie längere Zeit in getrennten Wohnungen zusammen?

G1ürLteltieUr3x2


@ cotesauvage

Sowohl als auch. Annäherung zunächst in getrennten Wohnungen; dann ist er irgendwann wieder zurück ins gemeinsame Haus, sie haben jetzt nen kleinen Sohn, die Familie wirkt auf mich intakt und auch sie scheint mir seitdem auch nicht mehr so kratzbürstig zu sein. Ganz geht das nicht weg, aber so wie es jetzt ist gehört es eher zu ihrem Charakter und ist nicht übersteigert. Jeder hat irgendeine Seite, die einen ab und zu nervt. Sowas kann man hinnehmen, dafür hat dann er bestimmt auch Macken mit denen wiederum sie Geduld hat, schätze ich.

CUotesSauxvage


@ Gürteltier

Sehr ungewöhnliche Wendung, finde ich. Aber das zeigt halt, dass auch mal etwas passiert, was "man" nach der eigenen Lebenserfahrung für sehr unwahrscheinlich hält.

Mfilc;hmannx76


Meine Frau meinte mal im Rahmen der Ehetherapie, es würde ihr helfen meinen Wert zu erkennen, wenn wir längere Zeit (einige Monate) getrennt wären... Allerdings würde ich so ein Umzugs-Hin-und-Her, wie sie's gerade braucht, nicht mitmachen.

Es gibt Leute, die können offenbar partout den Wert von etwas nicht erkennen, das sie haben. Sie müssen es erst verlieren. Genau so meinte sie öfter, es würde meine Attraktivität in ihren Augen deutlich steigern, wenn sich andere Frauen für mich interessieren. Nicht sie beurteilt meine Attraktivität, sondern Andere tun das für sie. Ist wohl ne spezielle weibliche Art von Logik...

Vermutlich werd ich dann am wertvollsten für sie erscheinen, wenn ich ausgezogen bin und ne Neue hab. Dann allerdings für sie außer Reichweite bin. Das soll mal Einer verstehen... :|N

G>ür3telti{er32


;-D ;-D

Sorry dass ich grad auflachen muss, das ist nicht böse gemeint.

Es kann sein dass Deine Frau vielleicht selber kein so großes Selbstbewusstsein hat und sich daher nicht an sich selbst orientiert, sondern gerae eben nach besagten äußeren Faktoren. Vielleicht hält sie sich selber ja auch für ein bisschen uncool und glaubt, in Dir "halt auch nur" jemand Uncooles abgekriegt zu haben, sozusagen. Dabei ist sie wahrscheinlich sogar recht attraktiv, denkt aber nicht so von sich im Vergleich zu anderen.

Und dann noch ein bisschen sich von der Allzeit-Begattungs- und Waschbrettbauch-Mentalität Frauenzeitschriften, Medien und so weiter beeinflussen lassen und schon hat sie so einen Müll im Kopf, Dich nicht wertzuschätzen bis sie es sich verspielt.

Worte bringen da aber wirklich nicht viel. Mach ihr noch ein, zwei Mal lieber so richtig Angst. Dann hält sie Dich für den Größten und das treibt ihr die Flausen aus dem Kopf. Wer nicht hören will muss fühlen und ich glaub Deine Frau braucht das so.

CfoteSRauWvagxe


Es gibt Leute, die können offenbar partout den Wert von etwas nicht erkennen, das sie haben. Sie müssen es erst verlieren. Genau so meinte sie öfter, es würde meine Attraktivität in ihren Augen deutlich steigern, wenn sich andere Frauen für mich interessieren. Nicht sie beurteilt meine Attraktivität, sondern Andere tun das für sie. Ist wohl ne spezielle weibliche Art von Logik...

Ich finde so eine Denke einfach nur primitiv. Ich glaub auch nicht, das das bei Frauen häufiger ist als bei Männern. Gürteltier dürfte mit der Theorie vom Selbstbewusstsein da ganz richtig liegen.

Wer nicht hören will muss fühlen und ich glaub Deine Frau braucht das so.

Kann gut sein. Die Frage ist bloß, braucht man selber das? Wenn ich bei meinem Partner immer wieder eine Drohkulisse aufbauen müsste, damit er mich mal wieder etwas attraktiver findet, würde ich echt verzichten.

GPürtUelti6er32


Die Frage ist bloß, braucht man selber das?

Ich kenne Milchmanns Beziehung nicht, aber vielleicht hat sie ihn als lieben Kerl schätzen und lieben gelernt. Und dann über viele Jahre nichts davon bemerkt dass er auch mal Zähne zeigt. Das heißt ein Brüller muss halt mal sein.

Aber es wird nicht ausbleiben, dass er auch danach immer wieder mal ein bisschen knurren muss, das ist doch normal. Nur eben regelmäßig so theatralische Großaktionen, ne, das wär auch mir zuviel des Guten.

Ich unterstelle ihm, er hat zu wenig geknurrt und dadurch hat seine Frau ein falsches Bild von ihm bekommen.

Ich würde übrigens echt leiden wie ein Hund wenn meine Partnerin mich gezielt eifersüchtig machen würde. Das würde helfen, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Irgendwann würde ich anstatt um sie zu kämpfen, sagen, so mir reichts, ich hab was Besseres verdient das muss ich mir nicht antun.

Es muss sich halt stabilisieren, aber ohne zu kippen, in welche Richtung auch immer.

M"ilch{mann7x6


Meiner Meinung nach liegt ihr total richtig! Meine Frau hat glaube ich nicht viel Selbstbewusstsein – zumindest in vielen Dingen. Extrem zu unrecht finde ich, sie ist viel besser als sie denkt, aber so ist es eben. Lob und Komplimente haben bisher kaum etwas bewirkt. Einer der wenigen Ausreißer ist jedoch ihre Wirkung auf Männer. Sie weiß dass sie bei Männern gut ankommt. Klingt vielleicht komisch, aber meiner Meinung nach produziert das ein doppelt starkes "Attraktivitätsgefälle". Einerseits hält sie sich für besonders sexy und attraktiv, andererseits fehlen Frauen die sich für mich interessieren und mich "attraktiv machen", wodurch ich sexuell gesehen doppelt unattraktiv für sie bin.

Rein äußerlich, was Aussehen, Klamotten, Figur usw. angeht halte ich mich für mindestens genauso attraktiv wie sie. Und auch vom Charakter her bin ich meiner Meinung nach sicher nicht uninteressanter als sie. Sie behauptet jedenfalls, schon zu wissen dass ich gut aussehe und durchaus charmant und witzig bin. Aber das ist "bloß" ein neutrales, sozusagen zur Kenntnis genommenes Wissen. Fühlen tut sie, dass sie ne heiße Braut ist und ich ein altes Stück Brot, so ungefähr jedenfalls. Klingt ziemlich seltsam, oder?

Verstärkt wird das dadurch dass sie Musik macht und da ständig neue Leute (ausnahmslos Männer) übers Web kontaktiert und dann trifft. Ich hingegen (leider) arbeite praktisch nur mit Männern und treffe auch privat kaum Frauen. Lässt sich schwer ändern, wenn man halt in solchen Kreisen unterwegs ist, wo in einer klassischen Männerdomäne gearbeitet wird. Und nur um ihr was zu beweisen Frauen hinterherzulaufen, dazu hab ich auch gar keine Lust.

Am Anfang der Beziehung fand sie sich übrigens fett und unattraktiv (was auch totaler Blödsinn ist), daher war ich für sie gefühlt viel attraktiver als sie. Seit sie Einiges abgenommen hat und sich schicker anzieht hält sie mich nicht mehr für attraktiver als sich selbst, wodurch ich sozusagen schon wieder unattraktiv bin. Mann klingt das verrückt, aber meiner Meinung nach ist es so. Die Lösung unseres Sexproblems lautet also ganz einfach: dafür sorgen dass sie fett wird und sich hässlich fühlt. ]:D

Vielleicht hält sie sich selber ja auch für ein bisschen uncool und glaubt, in Dir "halt auch nur" jemand Uncooles abgekriegt zu haben, sozusagen. Dabei ist sie wahrscheinlich sogar recht attraktiv, denkt aber nicht so von sich im Vergleich zu anderen.

Sie hält sich für einigermaßen cool und ziemlich attraktiv. Und ja, denkt seither in mir jemand Uncooles abgekriegt zu haben.

Worte bringen da aber wirklich nicht viel. Mach ihr noch ein, zwei Mal lieber so richtig Angst. Dann hält sie Dich für den Größten und das treibt ihr die Flausen aus dem Kopf. Wer nicht hören will muss fühlen und ich glaub Deine Frau braucht das so.

Will ich einfach nicht. Wenn sich die Möglichkeit dazu ergibt immer sehr gerne. ;-D Aber nicht erzwingen, weil sie's "braucht". Vor allem reicht einmal nicht, andere Frauen müssen ihr ja immer wieder beweisen dass ich immer noch attraktiv bin.

Ich finde so eine Denke einfach nur primitiv.

Es ist nicht primitiv, und es ist auch keine Denke. Rational sagt sie selbst sieht sie's anders, aber man fühlt eben so wie man fühlt, und da ist irgendwas ein bisschen verdreht bei ihr. Hängt vielleicht mit ihren extremen Aussehenskomplexen seit der Kindheit zusammen, die sie bis vor vielleicht 6-7 Jahren hatte. Männer waren lange Zeit vor allem eine Bestätigung für sie ("Mich will ja doch einer, dann kann ich nicht SO Scheiße sein"). Diese Denke steckt vielleicht immer noch irgendwo in ihr. Dass nur jemand toll ist, der regelmäßig Erfolge beim anderen Geschlecht vorzuweisen hat. Seit wir zusammen sind kann ich keine nennenswerten Erfolge vorweisen – wozu auch? Außer eben das Date letztens, aber dessen Wirkung scheint schon wieder verpufft zu sein.

CBotQe1Saunvxage


es ist auch keine Denke. (...) Diese Denke (...)

;-) Aber ich weiß schon was du meinst. vielleicht war auch "primitiv" nicht der richtige Ausdruck. Aber wenn ich so in mich hineinfühle, finde ich grad keinen passenderen.

Ich finde das ganze Gewürge erniedrigend.

czaipir<oRvka


hm, ich finde, das hat nichts mit "erniedrigend" zu tun...Ich kann das sogar eine Idee weit nachfühlen...schon klar, dass es ziemlich verdreht ist...wie man fühlt, so fühlt man halt

cka\ipiraovk3a


bei mir ist es so, dass ich eigentlich schon recht selbstbewusst bin, aber trotzdem manchmal ganz gern Rückmeldung von außen habe...schwer zu erklären (und hat wohl vor allem mit der Art, wie ich aufgewachsen bin, und Asperger-Autismus zu tun)

Es ist aber nicht so, dass ich das BRÄUCHTE, schon gar nicht in Bezug auf meinen Mann, es ist wirklich nur ganz andeutungsweise

c?aip#irovxka


Mist, schade, dass man seine Beiträge nicht editieren kann...ich wollte noch sagen, ich bin halt teilweise nicht "selbst-bewusst" im wörtlichen Sinn

MjilchmaYnnb7x6


Ich finde das ganze Gewürge erniedrigend.

Fand ich auch mal. Aber das ist gefühlte Ewigkeiten her... Mittlerweile bin ich (zumindest in dieser Beziehung und Situation) für solche Gefühle ziemlich abgestumpft.

Immerhin hab ich irgendwann kapiert, dass ich mich – soweit das möglich ist wenn man noch an einer gemeinsamen Lösung interessiert ist – von ihrer (Un)Lust unabhängig machen muss. Da sie mit einer offenen Beziehung doch nicht klar kommt, ist der einzig verbliebene Ausweg für selbstbestimmten Sex die Trennung irgendwann. Durch das Ultimatum ist diese Selbstbestimmung jetzt endlich greifbar für mich.

Es geht mir gar nicht darum, immer Sex haben zu können wann ich will. Dieses Glück haben ohnehin die Wenigsten. Ich will diese feste Verknüpfung "Lust = Zurückweisung" nicht mehr in meinem Kopf haben. Da hab ich viel lieber gar niemanden für Sex, als eine Partnerin vor der Nase zu haben die ich liebe und begehre, aber nicht begehren dürfen soll. Und wenn ich schon Sex habe, dann will ich gegenseitiges Begehren und nicht nur einen ganz ganz leichten Anflug davon.

@ caipirovka:

Ist doch normal, dass man ein bisschen Rückmeldung gut findet. Wer hat nicht gern einen Partner, der von anderen attraktiv empfunden wird? Bei meiner Frau ist es aber nicht so dass sie so eine Rückmeldung nur ganz nett findet. Sie braucht sie regelrecht.

Ein anderes für mich irgendwie seltsames Beispiel: Sie ist sich auch bei Klamotten teilweise ziemlich unsicher. Klamotten, die nicht "kaschieren" machen sie unsicher. Wenn sie merkt dass sie von anderen Leuten genauer angesehen wird, dann weiß sie nicht ob das positive Blicke sind oder Abfällige. Das verunsichert sie total. Sie kann sich nicht einfach vor den Spiegel stellen und feststellen dass sie gut aussieht, oder ihr etwas nicht steht. Daher vermeidet sie auffälligere Sachen, denn sie kann ja nicht wissen ob der Durchschnitt die gut oder schlecht findet. Und wenn mehrere Leute etwas an ihr doof fänden, dann sähe sie Scheiße aus ohne es zu merken. Sie denkt die Gefahr besteht, dass sie wie eine kleine dicke Bauernpflunse mir pinkem Minikleid in der Dorfdisco aussieht, die auch nicht merkt wie peinlich sie rumläuft. Auch da vertraut sie ihrer eigenen Einschätzung nicht, genau wie bei der Bewertung wie toll oder eben nicht ich bin. Das mit den Klamotten gefährdet halt nicht unsere Ehe und Familie, wie es beim Sex ist.

C-oteS&auvxage


Fand ich auch mal. Aber das ist gefühlte Ewigkeiten her... Mittlerweile bin ich (zumindest in dieser Beziehung und Situation) für solche Gefühle ziemlich abgestumpft.

Das ist ja noch schlimmer ... Es ist schon klar, dass es dadurch für dich noch schwieriger ist, aus dieser Lage irgendwann wieder herauszukommen.

Es geht mir gar nicht darum, immer Sex haben zu können wann ich will. Dieses Glück haben ohnehin die Wenigsten. Ich will diese feste Verknüpfung "Lust = Zurückweisung" nicht mehr in meinem Kopf haben. Da hab ich viel lieber gar niemanden für Sex, als eine Partnerin vor der Nase zu haben die ich liebe und begehre, aber nicht begehren dürfen soll. Und wenn ich schon Sex habe, dann will ich gegenseitiges Begehren und nicht nur einen ganz ganz leichten Anflug davon.

Das sind völlig "normale" Gedankengänge. Ein Glück, dass du die noch hast, auch wenn du die seit langer Zeit nicht mehr pflegst. So hast du wenigstens eine Chance, sowas nochmal zu erleben – mit einer anderen Frau.

Wie war das eigentlich mit deinem Date? Warum ist daraus nicht mehr geworden?

Wie wirst du in der Zeit des Ultimatums mit potenziellen Dates umgehen?

G rapejfruitzsaft


Auch wenn man hier keinen besonders vertiefenden Einblick in eine Beziehung erhalten kann, finde ich nicht, dass man die Konstellation in dieser Ehe mit der Situation vergleichen kann, wie es in manchen Familien stattfindet, dass die Frau von der Erziehung der Kinder zu stark eingenommen wird und der Partner dabei dauerhaft zu kurz kommt, sodass die Auflösung dann darin besteht, anders mit den Belastungen umzugehen.

Eher denke ich, dass es für beide vielleicht zu der schmerzlichen Erkenntnis führen könnte, dass die erotische Anziehung von ihrer Seite her leider nicht ausreicht.

Ich habe das jedenfalls selber so erlebt und erst nach 10 Jahren Beziehung festgestellt, dass ich meinen Mann in erotischer Hinsicht eigentlich gar nicht richtig begehre. Das festzustellen war selbst für mich sehr hart, aber ich habe ihn dann frei gegeben, auch, weil mir klar war, dass ich ihn dauerhaft sexuell nicht umfassend glücklich machen könnte. Allerdings habe ich mich nie total verweigert.

Leider wollte er dann dennoch weiter an der Ehe festhalten und er hat die Scheidung über mehrere Jahre hinausgezögert. Erst als ich mich getrennt hatte und von meinem neuen Partner schwanger war, wurde ich geschieden. Danach sprach er 4 Jahre nicht mehr mit mir, was ich aber aufgrund bestimmter Gemeinsamkeiten (u.a. Immobilien) so nicht akzeptieren wollte und dagegen gesteuert habe.

Mittlerweile sind wir sehr gut, aber nicht zu intensiv befreundet, die Wunden sind verheilt. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir uns trotz aller Schwierigkeiten auch immer treu und soweit es eben für uns selber möglich war, auch offen zueinander waren.

Rückblickend kann ich aber sagen, dass ich nicht eine Minute dieser 10 Jahre Partnerschaft bereut habe, auch wenn sie im intimen Bereich eher auf Sparflamme lief. Dennoch bin ich froh, dass ich sie endgültig hinter mir lassen konnte und das wäre ohne heftige Streits bei der Ablösung vielleicht gar nicht möglich gewesen.

Für mich selber weiß ich mittlerweile, dass ich nur sehr sehr selten einen Mann wirklich so richtig anziehend finde und mich bei ihm fallen lassen kann. Aber wenn, dann eröffnet sich für mich natürlich eine vollkommen andere Art von Beziehung als das, wofür ich mich früher in dieser einen Ehe abgequält habe. Und der Begriff "Qual", den ich hier aus Beiträgen aufgegriffen habe, trifft es sehr gut, finde ich, auch wenn ich diese Ehe sonst sehr geschätzt habe.

Dass man aber für Kinder wirklich alle Qualen im Leben und noch mehr darüber hinaus, auf sich nimmt, ist eben die andere Seite davon und insofern finde ich die Entwicklung, wie sie Milchmann hier vorangetrieben hat, mit Umzug und den Gesprächen, Überlegungen etc., wirklich bewundernswert! Doch ich finde es schwer zu sagen, was man den beiden für die Zukunft wünschen möchte...jedenfalls eine Aussicht auf ein Ende der Qualen…und dafür ist eine "Deadline", Frist oder ein Termin schon eine tolle Idee. Allerdings wäre es vielleicht angemessen, aufzupassen, dass die gemeinsamen gelebten Werte nicht dadurch verfallen, dass man irgendwelche "zweigleisigen" Methoden fährt. Jedenfalls nicht, wenn man den Kindern zu Liebe ein "freundschaftliches Danach" anstrebt.

Mir selber war jedoch klar, dass es sehr viele bzw. überwiegend Paare gibt, die sexuell überaus glücklich sind und der Gedanke hat mir dann schon sehr viel Mut gemacht, mich aus der ehemals fürs Leben angelegten Partnerschaft zu lösen und einen Neuanfang mit einem anderen Mann zu wagen. Doch am Anfang steht eine Entscheidung...

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