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Erfahrungen mit Ehe als reiner WG?

MZonikwa65


Für mich wäre das auch keine Lösung, weil mein Körper sich nicht so überlisten ließe. Ein Ultimatum würde ich ohnehin nicht mitmachen. Ein "halbwegs befriedigendes" Sexleben, damit assoziiere ich ein anstrengendes Verfahren, dass man dann im nachhinein als "naja, ganz ok" bezeichnet. Und genau das hat dann wieder zur Folge, dass der nächste Versuch auch anstrengend wird. Irgendwann hat man dann nicht mehr nur keine Lust mehr, sondern eine richtig gehende körperliche Abneigung. So würde das bei mir laufen.

v?anillsasky03


Warum ließ dein Vater deine Halbgeschwister "normal" aufwachsen, du aber wurdest mit der Wahrheit konfrontiert? Verstehen muss man ihn nicht und ja – sein Verhalten ist krank, mehr als krank. Er ist nie zu dir und deiner Mutter gestanden. Wie ging es deiner Mutter damit? Ich könnte das nicht. Ist deine Mutter so labil, dass sie das alles geduldsam ertragen hat?

tja, ich fand es auch unfair, dass ich alles ertragen muss. aber ich kam eben als letzte.

meine mutter hat sich nach ein paar jahren getrennt, als keine besserung in sicht war.

ich habe jetzt, mit 33, meine halbgeschwister kontaktiert und mich mit ihnen getroffen.

meinen bruder hab ich zum ersten mal gesehen, meine schwester nach 15 jahren wieder. es hat mich sehr aufgewühlt, aber es war gut für mich. endlich bin ich alt genug, das selbst in die hand nehmen zu können.

mein vater war, glaube ich, sogar erleichtert. der hat sich so in seine zwei welten verstrickt, dass er alleine einfach keinen durchbruch mehr geschafft hätte.

vEangillasBkyx03


milchmann sorry, das war an autumn gerichtet und off-topic.

Eihemali)gTer pNutzer8 (#15x)


:)z

Also ich weiß nicht, irgendwie passt auch Sex und Anstrengung nicht zusammen....(also natürlich emotionale Anstrengung, nicht körperliche ;-D).

Und hier geht es um Jahre des "Aufbaus" einer solchen Anstrengung – ob da ein Jahr ausreicht? Noch dazu mit klarem Ultimatum? ":/

M%ilechmPann7x6


Tja, ob ein Jahr ausreicht (bzw. waren es zu Beginn 14 Monate)? Vielleicht nicht. Aber wir kennen das Problem auch schon seit 1 1/2 Jahren. Auch davor gab es das Problem schon, aber meine Frau konnte es sich und mir einfach noch nicht eingestehen. Klar könnte man noch länger warten. Ultimatum Ende 2015, oder was auch immer. Aber ehrlich: so lang will ich einfach nicht mehr weiter rumeiern. Insgesamt haben wir von Frühling 2011 bis Ende 2013 fast 3 Jahre. Wenn wir's in drei Jahren nicht schaffen, dann nie. Das habe ich für mich festgelegt, ohne es natürlich beweisen zu können.

Was ist ein halbwegs befriedigendes Sexleben? Genau sagen kann ich das zwar nicht, aber Grundvoraussetzung ist regelmäßige Lust auf beiden Seiten. Und die Lust ist daran der Knackpunkt. Dass meine Frau 2, 3, 4 mal im Monat wirklich Lust auf mich hätte und mit Spaß bei der Sache wäre. Diese Lust kann man sich nicht erarbeiten, jedenfalls kann ich mir das in unserem Fall nicht vorstellen. Was wir versuchen möchten ist der Unlust, die alles blockiert, die Grundlage zu entziehen. Und dann hoffentlich nicht Neutralität zu haben, sondern wieder eine gewisse Lust aufeinander. Mag blauäugig gedacht sein, aber andere Möglichkeiten sehen wir gar nicht. Ihr?

Daher auch momentan die Fixierung auf den "Fetisch". Meine Frau meint das wäre der allergrößte Auslöser ihrer Unlust. Durch die Vergangenheit sind viele negative Assoziationen in ihr gespeichert, wodurch alles erotische oder sexuelle sofort zu einer inneren Verkrampfung bei ihr führt.

Ich würde mich niemals für meinen Fetisch selbst entschuldigen. Weil er Teil von mir ist. Ich leugne ihn auch nicht. Er ist immer noch da. Aber ich bin bereit, wenn der Sex passen würde, darauf zu verzichten. Wofür ich mich entschuldigt habe ist die Art, wie ich ihr meinen Fetisch aufgedrängt habe. Auch wenn das beileibe nichts Dramatisches ist, auf Strümpfe und Strapse zu stehen – nicht mal als Sexvoraussetzung sondern nur als toller Zusatzkick. Wie man bei der Seherin sieht, gibt es auch Fälle in denen man das Interesse bei der Partnerin wecken kann. Das war auch meine Hoffnung...

Was ich nicht wusste war, dass sie damals sehr sehr unsicher war, und dass sie beinahe Hassgefühle für ihre Beine hat. Die hat ihr ihre Mutter von Kindesbeinen eingetrichtert. Grundsätzlich mag meine Frau Strumpfhosen. Warum auch nicht, die richtige Strumpfhose zum richtigen Outfit ist doch schön, anfühlen tut es sich auch gut. Strumpfhosen an anderen Frauen findet sie schon attraktiv. Aber wenn ihre eigenen Beine ins Spiel kommen dann ist jegliche gute Laune sofort weg, und das ist schon seit mindestens 25 Jahren so. Die Kombination von einem Beineliebhaber und einer Beinehasserin ist fatal, vermutlich auf Dauer eben unmöglich. Leider hat es Jahre gedauert bis sie die Einstellung zu ihren Beinen so richtig eingestanden hat.

Ein bisschen reindenken kann ich mich in das Gefühl, sich selbst jahrelang für seinen Partner zu etwas zu zwingen dass man seit seiner Kindheit verabscheut. Aus gut gemeinter Rücksichtnahme, Verlustangst, und weil es vermeintlich (zumindest für viele andere Frauen) keine große Sache ist. Seine Beine dem Partner oder anderen Menschen zu zeigen, obwohl man sie selbst nicht sehen, am liebsten komplett ignorieren möchte. Es war naiv von ihr zu glauben, sie könnte jahrelang ihre Gefühle verleugnen ohne Schaden anzurichten. Und der Schaden ist jetzt eben da. Deswegen sage ich auch, dass sie Mittäterin ist. Sie hat nicht "nur" zugelassen, sie hat auch selbst gegen ihre Gefühle gehandelt.

An meinen sexuellen Vorlieben wird mein Glück nicht scheitern. Ich muss da nichts outsourcen. Was ich will ist eine Partnerin, die Lust auf mich hat, DAS ist mir viel wichtiger. Trotzdem, in einer künftigen Beziehung möchte ich eine Partnerin die mit ihrem Körper größtenteils im Reinen ist. Weil es sehr frustrierend ist, immer wieder gesagt und gezeigt zu bekommen, dass man selbst wohl blind sei, weil man nicht erkennt wie hässlich etwas tatsächlich ist. Sie nimmt mich nach wie vor nicht für voll was meine Wahrnehmung ihres Körpers angeht, und tut das als Fetischisten-Spinnereien ab. DAS tut weh. Ja, zwischen uns ist erotisch und sexuell gesehen wirklich so ziemlich alles im Arsch was möglich ist... :-(

ELhemalig+er Nuftzer ((#1x5)


Sie nimmt mich nach wie vor nicht für voll was meine Wahrnehmung ihres Körpers angeht, und tut das als Fetischisten-Spinnereien ab. DAS tut weh. Ja, zwischen uns ist erotisch und sexuell gesehen wirklich so ziemlich alles im Arsch was möglich ist... :-(

:°_

Siehst Du, das meine ich damit, dass sie sich daran festbeisst, dass dies der Grund ist und nicht nach möglichen anderen Ursachen guckt. Die z.B. auch in Eurer sonstigen Beziehungsdynamik liegen können. Oder in Etwas was nur mit ihr alleine zu tun hat....oder, oder.

":/

MMonikxa65


Ja, zwischen uns ist erotisch und sexuell gesehen wirklich so ziemlich alles im Arsch was möglich ist...

Ich glaube, das ist noch nie besonders gut gewesen. Ein Mann, der auf Nylons steht gepaart mit einer Frau, die ihre Beine hasst, das ist schon von der Grundlage her nicht kompatibel. Und deshalb wird das auch vermutlich nichts mehr, der Körper hat nicht nur ein Schmerzgedächtnis, sondern auch ein "Lustgedächtnis", bzw. umgekehrt. Mit Willen kann man da kaum gegensteuern, DAS ist eine Art von Vergewaltigung und was ihr da versucht, ist nicht besser – aus meiner Sicht – als der Versuch damals, ihr die Strümpfe schmackhaft zu machen. Es ist wieder ein Handeln wider innerem Empfnden.

Ich gefährdet damit euer Familienleben meiner Meinung nach mehr als wenn ihr in Frieden sexuell getrennte Wege gehen würdet, denn dieses ständige Problem und der krampfhafte Versuch, die Dinge zu ändern, kann in Abneigung umschlagen. :-/

D_ie S;eherain


Weil es sehr frustrierend ist, immer wieder gesagt und gezeigt zu bekommen, dass man selbst wohl blind sei, weil man nicht erkennt wie hässlich etwas tatsächlich ist.

puh... dann sollte deine frau aber vielleicht nicht zu einem sexualthearapeuten gehen, sondern im kern mal rumbohren ":/

M[axFHePadroxom


puh... dann sollte deine frau aber vielleicht nicht zu einem sexualthearapeuten gehen, sondern im kern mal rumbohren

Ich wuerd an Milchmanns Stelle auch nicht versuchen, da weiterhin drin zumzubohren...

S#aphir_"Rubixn


Meine Intention – welche gleich zerpflückt wurde ;-D – war, dich lieber Milchmann einfach darin zu unterstützen, eine WG auszuprobieren. WG heißt nicht, dass man deshalb keine Sexualität erlebt, allerdings erlebt man die nicht mit demjenigen, mit dem man zusammenlebt. Doch mit demjenigen hat man ganz andere, bedeutende Berührungspunkte. Vielleicht kommt es zu einem wundervollen gemeinsamen Leben (wie Bruder und Schwester) irgendwann einmal, und du hast trotzdem das was du zusätzlich benötigst.

Kommt der Zeitpunkt, dass du dich neu orientieren solltest, so wirst du dies schon merken. Doch warum einer WG keine Chance geben. Klar die anderen sind doch recht einseitig und gar nicht offen für so etwas, doch ich möchte dir sagen, versuch es. Mehr als Scheitern geht eh nicht. Und wer weiß, vielleicht ist das die richtige Lebensform für euch – incl. der Kinder.

Ich finde diese neuartigen Wohnmodelle überhaupt nicht schlimm. Eine Freundin wohnt gemeinsam mit ihrem Mann, dessen Exfrau und deren Mann unter einem Dach. Hier sind einige Kinder mit dabei, und alle sind glücklich, da sie sich menschlich alle sehr gut verstehen. Nur weil einer keine Beziehung sich mit dem anderen mehr vorstellen kann, heißt das ja nicht gleich, dass man sich menschlich nicht mehr schätzt.... Ich persönlich hoffe, dass immer mehr Familien diese neuen Wege finden.

(Bevor einer fragt: Natürlich ist der Hof recht großzügig, so dass man sich gegenseitig nicht auf der Pelle sitzt.)

Probier es aus, wenn du dadurch glücklich werden kannst, super – aber das wirst du erst merken, wenn die Rahmenbedingungen neu gesteckt und erprobt wurden.

M|ilc.hmannx76


Nachdenken kann man über alles – auch über ne WG. Allerdings gibt es bei einer solchen WG ein grundsätzliches Problem: Platz. Und Platz kostet Geld. Wenn, irgendwann, sowohl meine Frau als auch ich neue Partner hätten, die sich auch voll finanziell einbringen könnten, dann wäre so ein Modell denkbar. Aber im Vorhinein allein so viel Platz zu mieten oder zu kaufen ist schlicht nicht machbar, geschweige denn sinnvoll.

Was das "im Kern rumbohren" angeht hat vermutlich jeder Mensch Vorteile davon. Manche haben es vielleicht "nötiger" als Andere, aber das kann ich nicht beurteilen. Ich selbst bin schon seit nem Jahr ungefähr dabei, in meinem Kern rumzubohren, und habe das Gefühl, davon zu profitieren. Meine Frau sieht – so glaube ich zumindest – durchaus auch einen Gewinn darin, Dinge die ihr Probleme machen zu verbessern. Was ihr schlicht fehlt ist der Antrieb, das zu tun. Ich kann das nur akzeptieren, und ob wir letztlich auch an den Macken des jeweils Anderen scheitern wird sich zeigen.

Ich hab Hoffnungen, dass das Buch von David Schnarch, das ich gerade lese, uns als Menschen weiter voran bringt. Zwar hab ich erst gestern angefangen und erst ein Sechstel, hab mir aber vorgenommen es diese Woche ganz durchzuarbeiten. Die Woche ist ja noch lang. :-) Ein Problem das bei uns sehr deutlich ist ist das des "gespiegelten Selbstempfindens", was letztlich bedeutet dass man sich in der Partnerschaft über die Reaktionen des Partners definiert. Darüber hinaus zu kommen wird uns als Menschen voran bringen, und auch wenn es diese Beziehung vielleicht nicht rettet werden die Folgenden davon profitieren.

E,hoempaligear Nutzue0r (#15x)


Hmmm....was mir so gerade durch den Kopf schießt:

Was hälst Du (haltet Ihr ;-)) von ein wenig räumlicher Distanz innerhalb der Wohnung?

Ich weiß ja nicht wie groß diese ist, wie sie aufgeteilt ist – ich gehe jetzt mal von ein/zwei Kinderzimmern aus, einem Wohn- und einem Schlafzimmer, eventuell noch ein Arbeitszimmer.

Und nun die Wohnung so aufteilen, dass jeder sein eigenes Zimmer erhält und Gemeinschaftsraum ist z.B. die Küche.

So hat Jeder seinen klar definierten Raum, der wiederum aber auch den anderen Familienmitgliedern offen steht – es sei denn, man will sich ab und zu mal klar abgrenzen, was vorher geklärt werden sollte.

Ich halte von dieser Konstellation aufgrund eigener Erfahrungen sehr viel und werde auch beim nächsten Zusammenzug mit einem Mann nicht anders leben wollen.

Vielleicht gibt das Euch einfach einen neuen und verbesserten Raum für Euch selbst. Dass könnte die gesamte Situation viel mehr entspannen, vielleicht vermisst man ja auch sogar die Nähe des Anderen (nicht mal Sex) des Nächtens und so ... :=o ;-) ....

Ach und was die Kinder angeht: Wenn man als Eltern das für selbstverständlich darstellt, kein großes Bohai drum macht und vor allem DAS Argument schlechthin anbringt "Ihr habt doch auch Euer eigenes Zimmer, warum Mama und Papa nicht? ;-" – dann gewöhnen sie sich ganz schnell daran.

MTilchgmanxn76


Isabell, die Denke finde ich gut, einander mehr Raum zu geben. Allerdings dreht sich unser Alltag recht stark um die Kinder. Auch wenn sie beide ihre eigenen Zimmer haben, nehmen sie oft Spielsachen mit ins Wohnzimmer, oder wir spielen mit ihnen in ihren Zimmern. Räumliche Distanz über längere Zeit wäre nur abends sinnvoll machbar. Und die Abende als kinderfreie Zeit nutzen wir ganz gerne zumindest teilweise zusammen, da wir sonst keine Zeit nur für uns haben.

Das Problem ist glaub ich nicht so die räumliche Distanz, sondern die fehlende Distanz im Kopf. Zu wenig Abgrenzung zweier selbstständiger für ihr eigenes Wohlfühlen zuständiger Individuen, sondern ein zu starkes Fixieren auf einander. Ich hoffe das Schnarch-Buch hilft uns, von beiden Seiten eine gesunde Distanz anzustreben. Wenn die im Kopf erreicht ist, wird sie vielleicht auch räumlich mehr gelebt. Momentan ernte ich aber noch eher Vorwürfe, wenn ich Abende für mich beanspruche (umgekehrt beansprucht sie nie Abende für sich allein, wenn wir zu Hause sind).

E'hemaliagerM NutzCer (#1x5)


Räumliche Distanz kann nötige emotionale Distanz (er)schaffen.

Allerdings dreht sich unser Alltag recht stark um die Kinder. Auch wenn sie beide ihre eigenen Zimmer haben, nehmen sie oft Spielsachen mit ins Wohnzimmer, oder wir spielen mit ihnen in ihren Zimmern.

Bei uns war es immer so, dass da klarer abgegrenzt wird. Wohnzimmer ist Elternzimmer und da haben nur vereinzelte und ausgesuchte Spielzeuge was zu suchen.

Aber das macht ja Jeder anders ;-) – also, naja, dann schleppen sie die Spielzeuge eben ins eins Eurer Zimmer, je nachdem, wie's gerade so kommt.

Momentan ernte ich aber noch eher Vorwürfe, wenn ich Abende für mich beanspruche (umgekehrt beansprucht sie nie Abende für sich allein, wenn wir zu Hause sind).

Warum setzt Du Dich dann nicht durch, Dein Bedürfnis danach Zeit für Dich zu haben? Ich würde durchdrehen (und bin es in der Vergangenheit auch in gewisser Weise), wenn ich nicht mal ein paar Stunden am Tag für mich hätte.

Du bist doch nicht nur dafür da Deine Frau und Deine Kinder zufriedenzustellen oder sozusagen zu "bespaßen". Wenn sie damit ein Problem hat mit sich alleine etwas anzufangen, dann ist das auch IHR Problem. Sie ist ein erwachsener Mensch.

Das mag sich hart anhören, im Verhalten dauert es bis ich mich dann auch so hart ausdrücke ;-), aber wenn ich klar das Gefühl vermittelt bekomme, dass ich meinem Partner Gesellschaft zu leisten habe (sonst kommen Vorwürfe), ich mich generell auf ihn einzustellen habe – dann werde ich irgendwann sehr fuchsig (nein, nicht zickig ;-D, ich werde nur sehr deutlich ;-)).

Dieses "Wir haben uns den ganzen Tag nicht gesehen – Du interessierst mich gar nicht für mich" – das ist tödlich.....

M{ilc0hmannD7x6


Bei uns war es immer so, dass da klarer abgegrenzt wird. Wohnzimmer ist Elternzimmer und da haben nur vereinzelte und ausgesuchte Spielzeuge was zu suchen.

Im Haus war es ganz schlimm, denn da waren die Kinderzimmer im ersten Stock und das Wohnzimmer im EG. 90% der Spielsachen haben sich im Wohnzimmer gestapelt, wir hatten meist Chaos und nie Ruhe. Das hat sich so entwickelt, weil wir die Kids als Babys nicht in nem anderen Stockwerk haben wollten. In der Wohnung sind alle Spielsachen in den Kinderzimmern, und jeden Abend wird aufgeräumt. Die Kinder sind öfter länger unter sich, aber die Zeit nutzen wir dann meist um aufzuräumen, zu putzen, oder irgendwas Anderes ungestört zu erledigen.

Bei uns ist das Elternzimmer das Schlafzimmer. Im Haus haben die Kinder auch dort sehr oft gespielt (Kleiderschrank, auf dem Bett hüpfen usw.). Das haben wir in der Wohnung jetzt abgedreht. Wir haben jetzt definitiv mehr Freiraum von den Kindern, was uns gut tut. Aber noch zu wenig von einander.

Warum setzt Du Dich dann nicht durch, Dein Bedürfnis danach Zeit für Dich zu haben? Ich würde durchdrehen (und bin es in der Vergangenheit auch in gewisser Weise), wenn ich nicht mal ein paar Stunden am Tag für mich hätte.

Mach ich doch, aber sie motzt eben, weil sie das nicht als wichtigen Freiraum sondern als Zurücksetzung begreift – so kommt es mir jedenfalls vor. Gestern, als ich Heim kam hat sie auch gemotzt, dass wir uns schon nen Tag lang nicht mehr geküsst hätten. Und war dann beleidigt, als ich es nicht sofort gemacht habe. Warum sie es nicht einfach selbst gemacht hat, wenn sie es doch wollte, weiß ich nicht so genau. Vielleicht gehört das auch zu "gespiegeltem Selbstempfinden"... So nach dem Motto: "Wenn er mich nicht küsst will er wohl auch nicht dass ich ihn küsse und dann tue ich es auch nicht"... ":/

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