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ich möchte meine Jugendliebe wieder finden, wem geht es ähnlich?

Mgilch'mann7x6


Aah, die intellektuell-überhebliche Schiene, die anfangs nur durchgeschimmert ist, kommt jetzt stärker durch... Ok, verstehe ich, ist blöd wenn man das Gefühl hat in seinem eigenen Thread angegriffen zu werden und sich verteidigen zu müssen. Meine Meinung bleibt zwar nichts desto trotz unangetastet, aber ich werd mich mäßigen ;-) , schließlich willst du Ideen und Meinungen und dich nicht ärgern müssen.

Ich weiß nicht was mich dazu bringt, dir unbedingt von dem Kontakt abraten zu wollen. Es ist eigentlich nur ein Gefühl. Und auch dein letzter Beitrag bestätigt mich darin, dass das Problem eigentlich bei dir liegt. Das mit "ihr helfen" ist ein vorgeschobenes Argument, oder? Sie steht doch mit beiden Beinen im Leben, braucht sie wirklich Hilfe? Von einem jetzt nahezu Fremden? Denkst du das wirklich?

Aber andererseits: du sagst du hast alles probiert, um darüber hinweg zu kommen. Andere Frauen konnten dir nicht das Gleiche geben. Was sehr schade ist! Ich denke dir ist klar, dass die Intensität des jugendlichen Lebens, die an überkochenden Hormonen, neuen Erfahrungen, großer Freiheit usw. liegt, später schwer wieder erreicht werden kann. Besonders nicht auf Dauer. Auch wenn du das "rausrechnest", ist die Jugendliebe deine schönste Liebe, oder?

Letztlich willst du Ausgeglichenheit. Wenn du sie nur über Kontakt erreichen kannst, dann kontaktiere sie eben. Du hast lange überlegt, du holst dir hier noch Meinungen, bald solltest du dich entscheiden. Und dann diese Entscheidung für dich selbst konsequent durchziehen. Entweder: ja, jetzt suche ich sie, mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen. Oder: nein, ich lasse das. Und wenn der Wunsch zum Kontakt doch wieder hoch kommt (wird er wohl), dann schluck ihn runter, wisch ihn weg, was auch immer. Du solltest denke ich für dich selbst versuchen, kein lebenslanges Hadern draus zu machen. Wir haben nur ein Leben, und das sollte so glücklich sein wie es uns möglich ist. :)z

Noch ein Gedanke: Auch mit der zweitbesten Beziehung kann man glücklich sein, oder? Es ist kein Betrug, in einer Beziehung ab und an im Stillen von tollen Erlebnissen in früheren Beziehungen zu schwärmen. So lange du nicht denkst, dass du eigentlich lieber mit einer Anderen zusammen wärst.

K6lezi%o


schwalbenfreund

Danke, erwachsen bin ich bereits. Das da keine Liebe mehr ist, ist schon klar. Das da mal welche war ist unstrittig. Die Zuneigung und das schlechte Gewissen sind die Residuen dieser Beziehung.

Ich stimme hier Milchmann76 zu. Dein schlechtes Gewissen ist das des damals 17jährigen. Wie ich auch schon schrieb, so hast Du scheinbar nie gelernt zu differenzieren. Du bis heute kein 17jähriger mehr, trägst aber immer noch dessen schlechtes Gewissen mit Dir.

Die einzige Handlung die ich genannt habe und mir vorher dazu andere Meinungen anhören wollte, ist die dass ich einmal versuche Kontakt aufzunehmen und nachfrage ob alles ok ist, um falls nötig dem Menschen der für mich einmal sehr wichtig war unterstützung anzubieten.

Deine Beiträge hören sich aber nicht so an, dass Du einfach mal anrufen willst. Aber gut, wenn dem so ist - so finde ich es schon auch etwas "strange". Ich versetz mich jetzt mal umgekehrt in die Lage, bzw. erinnere mich an meine große Liebe. Die selbstverständlich auch fürchtelich tragisch für mich geendet hat, genauso jemals eine Aussprache stattgefunden hat. Ich habe das für mich dann irgendwann abgeschlossen und mein Leben gelebt. Jetzt stelle ich mir vor, dass der jetzt nach über 20 Jahren sich bei mir melden würde und mich fragte, wie es mir geht und ob ich ihn brauche? Das wäre wirklich "strange". Wenn er mir jetzt erklären wollte, warum es damals so kam, wie es kam, hätte ich null Interesse. Ich habe es für mich abgeschlossen. Seine Beweggründe würde ich mir möglicherweise anhören, aber es würde gar nichts ändern. Also schon etwas "strange". Ich habe mit ihm nichts mehr zu tun, und er fragt mich, ob er mich unterstützen soll? Hallo? So würde es also bei mir ausschauen können, wenn sich meine alte Liebe bei mir melden würde.

Letztlich haben die Beziehungen die ich nach ihr hatte dazu geführt das mein Interesse daran ziemlich nachgelassen hat. Denn so toll, ist der Hinweis: werde erwachsen, hake diese Sache ab und suche dir eine neue Beziehung, nicht

Toll? Nö, wenn man selbst etwas an sich arbeiten muss, ist es nie toll, leicht, schön, oder dergleichen. :|N Schwer, anstrengend, aufwühlend, erkenntnisreich, etc. - schon mehr.

Das habe ich schon vor 20 jahren gemacht und heute weiss ich, das eben keine Liebe so stark und vertraut war wie diese, ich habe auch nie wieder eine Frau getroffen die ich so geliebt habe wie diese erste, obwohl ich es mehrmals aufrichtig probiert habe.

Genau "war". Vergangenheit. Sie hat aber nicht sein sollen. Nur, weil man liebt, bedeutet es noch lange nicht, dass auch eine Beziehung möglich ist.

Die Wegwerfmentalität macht, bei manchen Menschen, wohl auch vor Beziehungen nicht halt (nicht einmal innerhalb von Familien) und ist ein fester Bestandteil der Gesellschaft in der wir leben. Ich bin alt genug um zu wissen was ich will und brauche und ständig wechselnde Beziehungen und Partnerinnen brauche und will ich nicht. Ich möchte mich auch nicht mehr mit Menschen umgeben die Liebesbeziehungen konsumieren als wären es Popcorn nur weil sie es für ihr Ego brauchen, egal ob Mann oder Frau. Insofern, werde ich so oder so entsprechend meiner Überzeugung handeln und leben und auf solche Menschen verzichten.

Für mich hat das nichts mit Wegwerfen, sondern mit Akzeptanz und Respekt zu tun. Die Beziehung wurde damals beendet. Dass Du innerlich etwas anderes vorgehabt hättest, ändert nichts daran. Dass das, das stärkste Gefühl war, dass Du zu einer anderen Person gefühlt hast, liegt in der Natur der Sache - Du warst 17. Das ist in der Regel so, das in diesem Alter Gefühle oft sehr stark wahrgenommen werden. Viele Menschen hängen der ersten Liebe nach, vor allem, weil sie mehr oder minder tragisch endet und sie nie wirklich gelebt wurd. Das lässt viel Platz für Illusionen. Wenn das gewesen wäre, dann und wenn das so gewesen wäre, etc. etc. Sie verklären dieses kurzen Liebesgeschichten so sehr, dass sie nicht mehr sehen, dass sie nicht funktioniert hat und das durchaus seine berechtigten Gründe hatte.

sBchwalbaenXfEreunxd


Aah, die intellektuell-überhebliche Schiene, die anfangs nur durchgeschimmert ist, kommt jetzt stärker durch... Ok, verstehe ich, ist blöd wenn man das Gefühl hat in seinem eigenen Thread angegriffen zu werden und sich verteidigen zu müssen. Meine Meinung bleibt zwar nichts desto trotz unangetastet, aber ich werd mich mäßigen ;-) , schließlich willst du Ideen und Meinungen und dich nicht ärgern müssen.

Sach mal, gehts noch?

Ghrap%efr*ui>tsaxft


Hallo schwalbenfreund,

bei mir haben sich 2 Jugendfreunde nach vielen Jahren wieder gemeldet und für ihr damaliges (Fehl-)Verhalten entschuldigt. Ich fand das super.

Der eine hat sein schlechtes Gewissen über 16 Jahre lang mit sich rumgetragen, der andere kam nach 10 Jahren damit an.

Also ich finde, für eine Aussöhnung ist es nie zu spät.

VG

svchwaflbetnfrexund


Hallo schwalbenfreund,

bei mir haben sich 2 Jugendfreunde nach vielen Jahren wieder gemeldet und für ihr damaliges (Fehl-)Verhalten entschuldigt. Ich fand das super.

Der eine hat sein schlechtes Gewissen über 16 Jahre lang mit sich rumgetragen, der andere kam nach 10 Jahren damit an.

Also ich finde, für eine Aussöhnung ist es nie zu spät.

VG

Grapefruitsaft

Danke, ich dachte schon ich kämpfe hier alleine auf verlorenen Posten gegen die Beziehungskonsumentenmentalität.

Ich kann auch nichts negatives daran finden einen Menschen nach über 20 Jahren zu kontaktieren der einem einmal so nahe stand, ich würde mich auch darüber freuen wenn sich so jemand meldet. Das Ergebnis eines solchen Wiedersehens ist doch total offen, deshalb verstehe ich auch nicht warum hier manche meinen genau zu wissen wie das (schief) laufen würde.

D'umaxl


schwalbenfreund

Dann mach es doch. Mir würde es da wie Kleio gehen: Vergangenheit ist Vergangenheit.

Das Ergebnis eines solchen Wiedersehens ist doch total offen, deshalb verstehe ich auch nicht warum hier manche meinen genau zu wissen wie das (schief) laufen würde.

Wo liest du das?

Kgleixo


schwalbenfreund

Danke, ich dachte schon ich kämpfe hier alleine auf verlorenen Posten gegen die Beziehungskonsumentenmentalität.

Nur, weil nicht alle Deiner Meinung sind, heißt es doch nicht, dass Du auf verlorenem Posten stehst. Wenn Du sie kontaktieren willst, dann tue es doch. Das heißt aber auch nicht, dass andere ihre Meinung deswegen ändern.

M:ilc`hm#ann76


Cool, ein thread in dem ich der böse bin. :-D

Ich sehs wie dumal und andere: vergangenen ist vergangenen. Aber wenn du ohnehin bereits entschieden hast, dann schreite zur tat!

T4raucmxale


Hallo Schwalbenfreund,

ich kann Dich menschlich gut verstehen, da ich auch so eine bin, die nie loslassen/Menschen vergessen kann, ewig hinterhertrauert, auch nach Jahrzehnten noch.... jedoch bin ich dennoch der Meinung, daß es vermutlich nicht viel bringen wird sich bei ihr zu melden. Hab das selber auch schon probiert (es war natürlich eine komplett andere Geschichte wie bei Dir, aber dennoch dachte ich auch nach über 15 J noch oft an diesen Mann und wollte auch tats "nur" platonischen Kontakt, dennoch aber gerne wissen wie es ihm geht und hätte mich RIESIG über ein Lebenszeichen von ihm gefreut, aber wie fast zu erwarten es kam keine Antwort (schrieb ihm eine Mail, im Gegensatz zu Dir konnte ich ihn schon per Mail ausfindig machen)

so ist das leider oft. Ich verstehe wsa du meinst mit Beziehungskonsummentalität, andererseits kenne ich auch den umgekehrten Fall, wenn jemand bei mir umgekehrt nicht loslassen konnte und das dann nervig wird. Jedoch sich einmal nach so vielen Jahren nochmal zu melden, finde ich vollkommen o.k bloß muß man dann halt akzeptieren, wenn keine Antwort kommt, mußte ich dann ja auch leider und meldete mich dann auch nicht mehr.. Selbst ist das für mich auch schwer nachvollziehbar ,da ich wie Du wahrscheinl auch ein mensch bin, der da wohl immer antworten würde also höflich halt und wenns nur ne Absage wäre, also einfach damit der andere weiß woran man ist, also ob man nochmal Lust hat auf neuen Kontakt auch nur freundschaftlich oder Bekanntschaftsschiene oder nicht.. aber viele denken da halt anders und melden sich einfach nicht mehr so auch z.T ja sogar bei guten Freunden,die sich irgendwann mal abseilen ohne Angabe von Gründen. Naja ,wichtig finde ich es halt nur, daß Du wenn Du Kontakt suchst sie echt nur einmal anschreibst/kontaktiert und dann echt sie in Ruhe lässt, sofern sie kein Interesse an weiterem Kontakt hat also dann nicht drauf reagiert oder ne Absage macht.

wobei wie sie kontaktieren, ohne Adresse und Tel Nr?

Einwohnermeldeamt geht nur wenn du eine alte Adresse von ihr hast und noch ihr Geb Datum kennst.

Wie gesagt nervig wirds wenn jemand Dir dann nachstellt, aber wie ich Dich verstanden habe, willst Du sie nur einmal kontaktieren und wirst dann auch akzeptieren, wenn sie halt keinen Kontakt mehr will, hoffe ich zumindest..

würde Dir wünschen, daß ein neuer Kontakt mgl wäre ,sehe die Chancen da aber eher schlecht, denke auch , daß sie wohl vremutlich nach so vielen Jahren keine Lust mehr auf erneuten Kontakt hat, ist ja meist so.. (finde das auch schade, doch so ist es ja ..)

ach und nochwas,: ich hab auch den EIndruck, daß Du zuviel reinprojezierst in sie, da Du sie damals kanntest und nun über 20 J vorbei sind, sie kann heute ganz anders sein als damals , muß auch trotz Scheidung nicht einsam sein, könnte einen neuen Freund haben, lesbisch geworden sein, asexuell, gerne Single oder was auch immer.. und vielleicht hat jaauch sie ihren Mann verlassen und nicht umgekehrt und ist von daher gar nicht einsam und fände einen erneuten Kontakt unter der Prämisse, daß Du ihr helfen willst auch merkwürdig, da sie viell gar keine Hilfe braucht. Sei doch lieber ehrlich und sage ihr dann nicht, daß Du ihr helfen willst, sondern daß DU gerne Kontakt zu ihr hättest, da Du sie nie vergessen hast und klar, daß Du ihr dann im Notfall auch helfen wollen würdest ,doch es geht ja um erster Linie auch um Dein Bedürfnis und deine "Sehnsucht" nach ihr, oder?

EjhemJali$ger NuPtzer (#1x5)


Schwalbenfreund

Hier muß ich ja doch nochmal ;-):

Du schreibst:

Ich weiss du meinst es gut, meine Ratio vertritt auch genau deinen Standpunkt. Wobei ich finde dass du mit "spionieren" und "Stalking" deutlich übertreibst oder besser gesagt dramatisierst.

andererseits, einen Beitrag weiter oben

Dann [bezieht sich auf ein Schlechtgehen ihrerseits] würde ich die Familie kontaktieren und in Conclusio das notwendige in die Wege leiten und die Entfernung könnte mich daran nicht hindern. Woher weisst du das so genau, dass meine Hilfe von ihr total ungebeten wäre?

Wenn ein Ex-Freund von mir sich nach 23 (!) Jahren auf diese Art in mein Leben einmischen würde, nur weil er "gehört" hat, dass es mir schlecht geht und noch dazu ohne einen Hilferuf in seine Richtung meinerseits – ich würde im Dreieck hüpfen, also es als extrem übergriffig empfinden. Zwar würde ich nicht unbedingt den Begriff "Stalking" verwenden, aber ja, es würde mir in gewisser Weise sogar Angst machen und ich würde mich fragen, wie schräg Du wohl drauf bist. Sorry.

Kleio schreibt dazu:

Welche Hilfe könntest Du ihr denn geben? Einen Therapeuten zu finden, kann ihr auch ein anderer helfen. Du bist kein Therapeut. Somit haben sich Deine Möglichkeiten in Sachen Hilfe erschöpft.

:)z :)^

Ich verstehe wirklich so Einiges – aber Deine Intention/Motivation kann ich nur bis zu dem Punkt "Ich würde gerne mal wissen wie es XY geht...." nachvollziehen. Der restliche (gedankliche) Rattenschwanz den Du hinter Dir herziehst.... ":/

Diese Aussage trifft so ziemlich das was ich nicht verstehe:

ch bin halt hin und her gerissen zwischen meiner Ratio (die in etwa die Argumente teilt die vom Milchmann76 hier genannt werden) und dem Gefühl, dass sie mich brauchen könnte.

Wieso sollte sie Dich brauchen, ihr habt überhaupt keinen Kontakt, Du gehörst seit 23 Jahren bis auf zwei Telefonate die auch schon wieder Jahre her sind nicht mal ansatzweise in ihr Umfeld. Ich verstehe genauso auch Kleios Aussage mit dem "Ritter in strahlender Rüstung auf dem weißen Ross.....etc." genauso. Ihr geht es schlecht und Du kommst an und schon sagt sie "DICH habe ich gebraucht! Ja!"? :|N :|N Du bist ein Fremder für sie! Genauso wie sie für Dich eine Fremde ist.

(Sorry, ich sehe gerade, dass ich fast dasselbe wie Kleio und Milchmann schreibe, habe nach und nach geschrieben ;-) – Beiden absolute Zustimmung. :)^ )

Vor allem, von Kleio:

Viele Menschen hängen der ersten Liebe nach, vor allem, weil sie mehr oder minder tragisch endet und sie nie wirklich gelebt wurd. Das lässt viel Platz für Illusionen. Wenn das gewesen wäre, dann und wenn das so gewesen wäre, etc. etc. Sie verklären dieses kurzen Liebesgeschichten so sehr, dass sie nicht mehr sehen, dass sie nicht funktioniert hat und das durchaus seine berechtigten Gründe hatte.

:)^

Das Ganze hat überhaupt nichts mit einer "Beziehungskonsummentalität" in der Form wie Du sie beschreibst zu tun. Sondern damit, dass dieser bestimmte Mensch schon seit Jahrzehnten nicht mehr aktiv in Deinem Leben ist – bzw. Du nicht mehr in seinem.

Ich kann auch nichts negatives daran finden einen Menschen nach über 20 Jahren zu kontaktieren der einem einmal so nahe stand, ich würde mich auch darüber freuen wenn sich so jemand meldet. Das Ergebnis eines solchen Wiedersehens ist doch total offen, deshalb verstehe ich auch nicht warum hier manche meinen genau zu wissen wie das (schief) laufen würde.

Da frage ich doch auch mal: Wer schreibt das hier?

Der Bezug liegt darauf, dass Du meinst genau da anknüpfen zu können wo ihr aufgehört habt, dass sie Dich sogar brauchen könnte.

Daran Jemanden zu kontaktieren den man mal kannte, der Einem viel bedeutet hat, mit dem man eine schöne Zeit hatte – stört sich Niemand.

Traumale schreibt:

ich kann Dich menschlich gut verstehen, da ich auch so eine bin, die nie loslassen/Menschen vergessen kann, ewig hinterhertrauert, auch nach Jahrzehnten noch....

Ich trauere zwar Niemandem hinterher, ich kann auch loslassen und ich leide auch nicht unter den Beziehungen die ich losgelassen habe. Aber grundsätzlich gibt es schon ein paar Menschen, mit denen ich auch heute nach Jahren gerne noch mal reden würde, gerne ein paar Antworten hätte oder selber geben würde. Doch ich fände es lediglich schön, würde mich freuen, wenn sich das mal ergeben würde. Wenn man vielleicht feststellt, man versteht sich noch immer gut, trotz blöder Dinge die vorgefallen sind oder, oder. Aber ich stricke mir gedanklich bezüglich dieser Personen nichts zurecht, ich mutmaße nicht, wie es ihnen geht, vor allem nicht aufgrund ihrer damaligen Lage/Umstände/Verhalten. Und der Gedanke ICH könnte ihnen helfen oder sie könnten mich brauche – der ist für mich völlig abstrus.

C\ote6SDauvxage


Aber wenn sie z.B. einen Job hätte, dann gäbe es dazu "Spuren" im Netz, es gibt nichts von ihr keine Nummer oder Adresse, kein Foto, keine wiss. Veröffentlichungen, keine Projektdaten und keine Firmennamen. So etwas gibt es eigentlich nur selten, jeder hinterlässt Spuren im Netz...

Da täuschst du dich – brauchst bloß deine eigene Aussage über dich selbst nochmal zu lesen:

sie hätte mich in den letzten 12 Jahren nur schwerlich finden oder erreichen können, ich habe mehrere Jahre für diverse Projekte im Ausland gearbeitet und hatte gar keine Anschrift in Deutschland.


Dann würde ich die Familie kontaktieren und in Conclusio das notwendige in die Wege leiten und die Entfernung könnte mich daran nicht hindern. Woher weisst du das so genau, dass meine Hilfe von ihr total ungebeten wäre?

Ich weiß überhaupt nichts, ich halte nur deine Annahmen und Lösungsvorschläge für relativ unrealistisch.

Hier hingegen schreibst du selbst:

Ich habe auch die Gründe genannt warum sie nichts mehr von mir wissen will und das ich das nachvollziehen kann.

Dazu wiederum würde ich sagen: Wie sie drauf ist und was sie heute über dich denkt, weißt du erst, wenn du sie kontaktiert hast.

Der Begriff "auskosten" kann in diesem Zusammenhang wirklich nur von einer Frau verwendet werden.

Erklär mir das bitte mal. Ich glaube, mein Freund verwendet auch solche Begriffe, muss ich mir jetzt Sorgen machen? Und, um nun nicht mit sprachlichen Feinheiten vom Inhalt abzulenken: Was sagst du zu meiner in diesem Zusammenhang geäußerten Vermutung, dass du sie eigentlich vielleicht gar nicht finden willst?

ich dachte schon ich kämpfe hier alleine auf verlorenen Posten gegen die Beziehungskonsumentenmentalität.

Für mich ist Loslassen-Können eine positive Fähigkeit und hat mit Beziehungskonsumdenken nichts zu tun.

Ich weiß nicht was mich dazu bringt, dir unbedingt von dem Kontakt abraten zu wollen. Es ist eigentlich nur ein Gefühl.

Ich rate dir eher, sie unbedingt zu suchen, zu versuchen mit ihr in Kontakt zu treten und ihr zu erzählen, was all die Jahre bis heute in dir vorging – sofern sie selber das nicht ablehnt natürlich.

Einwohnermeldeamt geht nur wenn du eine alte Adresse von ihr hast und noch ihr Geb Datum kennst.

Ich hab damals nur den Namen und eine irgendwann gültige Adresse gebraucht.

G]lamourxmaus


@schwalbenfreund

Du magst das anders sehen, doch ich widerspreche dem weiterhin.

Es gibt nur eine Liebe im Leben.

(Für mich gibt es folglich diese Stufungen "große Liebe", "kleine Liebe" nicht)

Wäret ihr füreinander bestimmt gewesen, dann hätte Gott euch auch zusammen gelassen.

Also kann sie sooo wichtig garnicht gewesen sein.

DU solltest m.E. die Sache ruhen lassen;

es hat einen Grund das ihr keinen Kontakt mehr habt (du ihr email und Tel. nicht hast.)

C^oteSNauva@ge


Es gibt nur eine Liebe im Leben.

(Für mich gibt es folglich diese Stufungen "große Liebe", "kleine Liebe" nicht)

Wäret ihr füreinander bestimmt gewesen, dann hätte Gott euch auch zusammen gelassen.

Das fände ich vermutlich auch dann abwegig, wenn ich religiös wäre.

C\hancGe0r0x7


Du magst das anders sehen, doch ich widerspreche dem weiterhin.

Es gibt nur eine Liebe im Leben.

Vielleicht einfach mal akzeptieren lernen, dass es mehr als die eigene Meinung und die eigenen Erfahrungen gibt im Leben? ;-)

M7ilc`hmVa%nn76


Es gab mal einen Faden hier, der ganz grobe Parallelen hat. Ich hoffe ich gebe ihn richtig wieder. Ein Typ hatte jahrelang so eine Art online-Beziehung mit einem Mädel über größere Distanz. Einerseits wollte er das Mädel endlich wirklich kennenlernen, um zu wissen ob ein echte Beziehung entstehen könnte. Andererseits hatte er Angst davor, dass dann die guten Gefühle, die Erwartungen und projizierten Charaktereigenschaften sich mit einem Schlag in Luft auflösen könnten. Jahrelang war er hin- und hergerissen. Mit viel Zusprache hier im Forum hat er sich schließlich entschlossen, sie doch zu treffen. Dem jahrelangen Geeiere ein Ende zu setzen. Es wurde dann leider nichts daraus, doch wenigstens jagt er nicht länger seiner eigenen Phantasie hinterher.

Die Parallele sehe ich darin, dass du auch eher so ein Typ bist, der dazu tendiert lange und länger im Hadern festzustecken. Ein "Ja" hast du nicht geschafft, für das endgültige "Nein" fehlt dir die Kraft. Es gibt eben Menschen denen es schwer fällt loszulassen. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern eine normale Charaktereigenschaft.

Tu dir selbst den Gefallen und entscheide dich. Die leichtere Entscheidung für dich ist vermutlich, den Kontakt zu suchen. Ich hoffe dass du es locker angehen kannst, deine Erwartungen zu Hause lässt und ein zwangloses Gespräch führen kannst. Das Ergebnis davon ist theoretisch tatsächlich vollkommen offen. Aber sollte sie dich irgendwann abweisen, bitte sei respektvoll und dränge sie nicht, dir die Absolution zu erteilen. Sie schuldet dir nichts. Und du ihr – zumindest aus meiner Sicht – auch nicht.

Mich würde wirklich interessieren wie es ausgeht. Wäre toll wenn du uns auf dem Laufenden halten könntest.

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