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Kann man ohne Liebe leben

AAlucasrd;9 hat die Diskussion gestartet


Ich lebe seit 27 ohne Liebe. Es ist nicht einfach aber manchmal is es mir inzwischen auch egal.

Geht man kaputt wenn man Jahrzehnte lang kein Liebe erfährt. Freunde, Eltern fallen bei mir auch weg.

Manchmal frage ich mich lohnt es sich für den rest des Lebens zu leben ?

Ich glaub das wenn man dann 50,60 ist ist man total frustriert und verbittert.

Antworten
cfhatxtie


ich glaube man stumpft ab und das man anfängt di eliebe zu verherrlichen. man hat es selbst nie erfahren und weiß nicht wie es ist also macht man das viel toller als es eigentlich ist.

pketit8e_sczandalpeusxe


Woran liegt das bei dir? Magst du ein bisschen erzählen? :)_ :)*

M[ayf}lowxer


Ja, ich denke, man kann ohne Liebe (im Sinne von Liebes-/Paarbeziehungen) leben. Aber man muss dem Leben andere, wichtige Inhalte geben.

Konkret heisst das, dass man etwas haben muss, dass einem eine Beziehung und eigene Familie/Kinder ersetzt. Und die Umsetzung der übernommenen Aufgabe muss einem (Lebens-)Sinn und Befriedigung geben.

Ganz konkret fallen mir diverse Menschen ein, die eine grosse Aufgabe übernommen haben, meist sind das lebenszeitfüllende Projekte im humanitären Bereich oder im Umwelt-/Tierschutz.

Ich glaub das wenn man dann 50,60 ist ist man total frustriert und verbittert.

Ja, genau darum ist es wichtig, den Fokus auf andere Aufgaben zu richten. Das kann durchaus dazu führen, dass man alles Bisherige, Bekannte und Sichere aufgibt und sich auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einlässt. Aber am Ende seines Lebens ist man vielleicht reicher, als manch einer der ein "Standard-Leben" geführt hatte.

Naeu(b@eg'ixnn


Liebst du dich denn selbst?

Ich denke sofern eine Selbstliebe vorhanden ist, kann man das ganz gut aushalten. Es ist ein Ersatz, hält einen aber eine ganze Weile warm.

Mit der Selbstliebe kommen dann auch meist Menschen daher, die einen auch lieben.

CrhanceM007


Geht man kaputt wenn man Jahrzehnte lang kein Liebe erfährt. Freunde, Eltern fallen bei mir auch weg.

Du meinst also nicht nur die partnerschaftliche Liebe, sondern auch jede andere Form der Liebe?

Ich glaube, das ist nicht schadlos möglich. :|N Wie groß jedoch die Schäden sind, das wird individuell ganz verschieden sein. Leben im Sinne von existieren ist sicher möglich, aber das kann ja nicht alles gewesen sein. :)*

Ich lebe seit 27 ohne Liebe.

Kannst Du dazu ein wenig mehr schreiben?

kbeinzsteixn


Ich denke, du hast es damit sehr viel schwieriger als andere, denn der Mensch brauch als biologisches Rudeltier Zuwendung, Zuneigung, Anerkennung, Rückhalt und Bestätigung. Man kann dadurch ja auch nur gewinnen.

Du musst übrigens wissen, dass du deinen Zustand jederzeit ändern kannst. Eine Partnerschaft zu finden, Freunde zu machen etc. ist kein Glück, das nur anderen passiert. ;-)

MTi/ntadxa


Ich bin ganz ehrlich – ich denke, dass das geht, wenn man den Fokus auf andere Inhalte richtet, aber: Ich würde daran zugrunde gehen.

Wie keinstein schon schrieb: Ich brauche Rückhalt und Bestätigung.

RDed-Blxack


Könnte eine interessante Diskussion werden... :)D

S)uperk`rötxe


Liebe...ist für mich so ziemlich das wichtigste was es gibt. Allerdings kann man und müssen viele ohne diese Leben. Wie schon jemand schrieb sind solche Dinge wie z.B Humanitäre Hilfe oder auch Tierschutz Dinge in der man viel von sich gibt, man gibt sozusagen etwas Liebe weiter und bekommt so ein gutes Gefühl und auch viel zurück. Ich zum Beispiel fühle mich sehr gut wenn ich jemanden geholfen habe und sei es nur das ich einer alten Dame aus dem Bus geholfen habe oder ähnliches. Viele Menschen geht es sehr schlecht und die freuen sich über Zuspruch und Hilfe. Es ist nicht die große Liebe, hilft aber mit Menschen die selber sehr sozial angagiert sind kontakt zu bekommen und aus einer gewissen Isolation hinaus zu treten.

Und wer weiß was kommt, vielleicht ändert sich alles noch wenn man versucht an seiner Situation selbst zu ändern. Ich weiß das schreibt sich so einfach. Aber um etwas ändern zu wollen erfordert das manchmal auch Mut und man muß über seinen eigenen Schatten springen.

N6eubexginn


Könnte eine interessante Diskussion werden...

Red-Black

Ja, denke ich auch.

Wirst du dazu auch etwas antworten? :)D

Aqlu,card9


Woran liegt das bei dir? Magst du ein bisschen erzählen? :)_ :)*

Steht alle hier, erster Post.

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/617279/]]

Ich denke das es schwieriger mit den Jahren wird mit diesem Gefühl umzugehen.

Was auch vielleicht daran liegt das sich das Umfeld immer weiterentwickelt während man selber stehenbleibt.

Ich habe zwar aufgeholt aber nie eingeholt.

Ich denke, das ich in 10-20 Jahren wenn es so weitergeht, entweder völlig frustriert und berbittert sein werde, oder ich werde ein völliges "Mir egal Gefühl" verinnerlicht haben, und einfach auch nichts mehr eingehen.

Arlucaxrd9


Ich denke es fällt auch einfacher wenn man zumindest ein kleinen Ersatz hat, z.b. die Eltern etc.

S3u~perkrö.te


Alucard9

Also eigentlich sind ja die Eltern die erste Bezugsperson und diese ist enorm wichtig, schlimm wenn diese wegfällt. Für mich ist es auch sehr schwer richtige Freundschaften aufzubauen und ich bin froh das ich meine Familie selbst gründen konnte. Ich habe allerdings damals auch gedacht "für immer" allein zu bleiben und dann ging auf einmal alles schnell. Es hätte anders kommen können für mich.

Wahrscheinlich ist das größte problem für dich das du dich nicht auf andere Menschen einlassen kannst weil du ihnen mißtraust, so entnehme ich es zumindest aus deinen früheren Beiträgen. Vielleicht irre ich mich auch. Ich bin auch sehr mißtrauisch und stehe mir oft selbst im weg, manchmal könnte ich mich in meinem allerwertesten beissen und so kommt es das ich nicht soviele Soziale Kontakte habe.

Ich habe schon welche, aber meist sind das Leute die sehr selbstbewußt sind und einen immens großen Freundeskreis haben das ihnen Zeit fehlt.

Deshalb habe ich geschrieben versuchs mal mit einem Verein, Humanitäre Hilfe etc. weil oft was zurück kommt von Menschen und du vielleicht die "guten" kennenlernst, das könnte dein Weltbild etwas gerade rücken. Freundschaften sind der erste Weg, ohne Freundschaft hätte ich zum Beispiel meinen Mann erst gar nicht kennengelernt. Du bist jung und kannst all die Dinge die du möchtest noch erfahren, alles erleben. Hast du das negative einmal richtig verarbeitet?

Keiner kann dich richtig kennenlernen wenn du dich innerlich verschließt. Wenn ich deine Beiräge so lese denke ich das du ein liebenswerter Mensch bist und sicherlich liebe erfahren kannst.

Steck den Kopf nicht in den Sand, okay :)* .

S6teBrne_nkiCnd51


Ich bin m 51 und hatte nie im Leben eine richtige Freundin

Mitte 20 war ich mal 2,5 Jahre mit einer so 'richtig' zusammen, bis ich erfuhr, sie war eine von meinem älteren Bruder finanzierte 'Professionelle' die einzig den Zweck erfüllte, mich vor diesem Bruder, der in einer Sekte ist, seelisch total zu entblößen.

Die erste sprach ich mit 9 Jahren an, - sie verspottete mich wegen leichter, optischer Anomalitäten.

Da ich nie ohne Liebe leben wollte und konnte,hat all das mein gesamtes Leben zerstört.

Mit meinen geistigen Anlagen hätte ich durchaus Ingenieur oder Arzt werden können.

So aber habe ich keinen Schulabschluss und kaum gearbeitet und sitze mein ganzes Leben allein vorm TV und mache mich mit Alkohol,Hanf und verschriebenen Psychopharmaka zu und warte darauf,das ich ernsthaft Krank werde und endlich sterbe.

Das man mich zwischenzeitlich völlig Anlasslos für 7 Jahre in der Psychiatrie zwischen zumeist völlig Dummen und Verhaltensgestörten verschwinden ließ,hätte ich beinahe vergessen.

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