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Oldmum und der Elbenprinz (Pardon, Sohn vom Nachbarn)

pIhoenixj090x4


Es gibt so Leute, denen das egal ist, ja. Sieht man an uns hier.

Aber es gibt noch genug, die meinen, es sei asozial, wenn er wesentlich jünger ist als sie. Dann kommt sowas wie "du bist doch pervers, du stehst auf alte Frauen" oder "du hast nen hübschen Oedipuskomplex" etc etc. Fände ich nicht so toll. Insofern verstehe ich es, dass Oldmum und ihr Elbenprinz nicht sonderlich scharf auf Öffentlichkeit sind.

C@olibyrxi_


Meine Freundin, die er seit Jahren kennt, hat sich beim Stadtfest von ihm samt Sohn für einen Tag in den Freizeitpark einladen lassen. Und mir danach erzählt, wie schön der Tag doch war, und wie nett, geduldig etc. der Ex doch ist.

Ist doch gut – soll sie ihn doch nehmen. ]:D

sTens~ib@elman


Aber es gibt noch genug, die meinen, es sei asozial, wenn er wesentlich jünger ist als sie. Dann kommt sowas wie "du bist doch pervers, du stehst auf alte Frauen" oder "du hast nen hübschen Oedipuskomplex" etc etc.

Und welchen Wert hat das, sich dem anzupassen?

Wenn ich mich in meinem Leben immer daran orientiert hätte, was andere über mich meinen könnten, wäre ich zur Amöbe verkommen (OK, wahrscheinlich wäre ich karrieremäßig schneller aufgestiegen, würde geschniegelt und gestriegelt im "schönen Anzug" rumlaufen, ich wäre wer, ich hätte was zu sagen ... toll?- aber innerlich würde ich kochen- vor Falschheit und eigenem Verrat. Aber warum sollte ich mich für diesen Käse verbiegen?) %:| . Neue Einstellungen und Haltungen entwickeln sich nicht, wenn man sich den alten Haltungen wie ein Camäleon anpasst- da würden wir heute noch wie Affen leben. Ich finde es viel besser, wenn man zu seiner Haltung offen und ehrlich steht (sofern sie keinen Schaden für unbeteiligte Personen hervorruft).

Ich habe auch zu meinen Haltungen gestanden, wenn sie mir kurzzeitig persönliche Nachteile einbrachten- man fliegt ja am Ende doch nach oben... ]:D

Ich vertrage soetwas wie: "Das gehört sich nicht" überhaupt nicht- da gehe ich an die Decke (wenn da kein gut begründetes Argument mit dran hängt). Nein: "andere Leute sagen" ist kein Argument. %-|

sgens'ibelmxan


Ist doch gut – soll sie ihn doch nehmen.

;-D

fHanta}sma02


@ sensibelman

Oldmum, findest du das nicht irgendwie blöd, so ein Kaspertheater und Vesteckspiel zu veranstalten, nur weil du meinst, "was die anderen von dir denken könnten"?

Ich vermute zum einen, dass der Reiz der "Nicht-Beziehung" (nicht umsonst diese Bezeichnung...) unter anderem gerade auf dem Versteckspiel beruht. Die gemeinsam verbrachte Zeit wird dann evtl. als besonders wertvoll und aufregend empfunden, weil sie ja begrenzt und "gestohlen" wurde; und das Paar hat ein großes Geheimnis zusammen, was ebenfalls sehr verbindet. Die mit "offiziellem Charakter" verbundenen "Vorteile" werden vermutlich nicht angestrebt. Sicher wollen sie z.B. nicht zusammenziehen, da sie sowieso nebeneinander wohnen und Oldmum vermutlich gerade in dieser Konstellation eine Mutterrolle vermeiden möchte (oder soll sie ihrem Prinz ein Kinderzimmer zuweisen, ihn bekochen und das Nicht-Studium finanzieren?).

Was die "anderen" betrifft, sind das hier immerhin vor allem die eigenen Kinder von Oldmum. Welche Mutter wünscht sich schon einen kompletten Affront durch die Kinder? Theoretische Toleranz und Verständnis (wie hier im Faden zuhauf) – alles schön und gut; aber wird die Situation ganz konkret im engsten Umfeld erlebt, sieht die unmittelbare emotionale Reaktion vermutlich anders aus. Z.B. aufgrund gesellschaftlich geprägter Assoziationen und evtl. weil sich das "von Natur aus" intuitiv irgendwie "falsch" anfühlt, hmm, schwierig zu beschreiben; jedenfalls sind diverse psychologische Effekte im Spiel, die sich nicht so ohne Weiteres aushebeln lassen. Ich habe kürzlich bei uns in einem Park ein Paar ähnlicher Konstellation gesehen (und überlegte mir, ob Oldmum wohl in meiner Stadt wohnt ]:D ) – und ich muss zugeben, ich fühlte mich irgendwie unangenehm berührt, obwohl ich das gar nicht will.

Ich finde sehr wohl Oldmums Beschreibungen ihrer Liebe (?) wundervoll (wenn auch teils ein wenig in Szene gesetzt); sie erlebt gerade intensive, ergreifende Gefühle, wie viele Menschen sie sich tief im Innersten wohl ersehnen...

Ich verstehe, dass sie diese ganz persönliche magische, zauberhafte Welt für sich durch die "schnöde Öffentlichkeit" in Gefahr sieht und auch dass sie sich und ihren Kindern die damit verbundene zumindest anfänglich unschöne Auseinandersetzung einfach ersparen will.

Jugendliche können vermutlich ganz schön krass und erbarmungslos reagieren – man kann nicht von ihnen "verlangen", dass sie so reflektiert sind wie wir hier, noch dazu bei unmittelbarer Betroffenheit.

Schwierig, schwierig.... Generell bin ich selber ja auch sehr für Ehrlichkeit; ich hasse Lügen... Sollte das Ganze irgendwann auffliegen (und davon gehe ich aufgrund der Schilderungen durchaus aus), ist der "Schaden" evtl. rein aufgrund der vielen Lügen dann sogar besonders groß.

Ich hab' den Eindruck, dass Oldmum sich im Status Quo pudelwohl fühlt, ihn liebend gern erhalten würde – doch leider ist es ein labiles Gleichgewicht, aus vielen Gründen...

Insofern gibt es hier sicher keinen einzig "richtigen" Rat. Oldmum wird dem Gefühl folgen, und bestimmt jeden Augenblick zutiefst genießen (was viele, die in offiziellen Beziehungen leben, längst vergessen haben).

eFlfampaxr


ich schätze, die kosten-nutzen-rechnung in bezug auf das versteckspiel und die direkt und indirekt beteiligten (also auch der elbenprinz und die nachbarsfamilie, deren urteil ja auch nochmal auf ihn wirkt; und natürlich die kinder) fällt einfach zu ungunsten der offenheit aus. es ist eben nicht nur Oldmums leben, und solange sie damit zurechtkommt, ja auch ihre entscheidung, sich da zurückzunehmen.


auch wenn meine situation sich von deiner kräftig unterscheidet – ich bin die erste freundin, die erste sexualpartnerin meines mannes. anfangs habe ich da von mir auf ihn geschlossen und war mir sehr sicher, daß er das auf dauer gar nicht mehr gut finden würde. seitdem ist aber nie ein problem daraus erwachsen, vielleicht "paßt" es einfach.

und auch wenn er jünger ist und sich selbst sucht und du ihm nicht zutraust, seine eigenen entscheidungen schon abschätzen zu können, weil ihm da die lebens- und liebeserfahrung fehlt, ist er doch mündig genug, um seine eigenen entscheidungen zu treffen. wenn für ihn das thema eigene kinder so essentiell ist, wird er das schon merken. und selbst dann bleibt ja für ihn abzuwägen, ob die beziehung zu dir weniger, genauso oder mehr gewicht für ihn hat.

ich glaube übrigens, daß die versteckte beziehung und die übergriffigkeit des umfelds durchaus zwei verschiedene baustellen sind. warum sollte es nötig sein, sich dafür zu rechtfertigen, keine beziehung zu wollen – oder in ordnung, einfach kuppel- und sonstige anbahnungsversuche zu starten, wenn die betreffende person nicht möchte? :-/

p:hoenVixj0904


Es hat überhaupt keinen Wert, sich solchen Normen anzupassen. Aber das gute Verhältnis zu den eigenen Eltern hat schon einen Wert - und falls die so denken würden, wie ich's im Beispiel aufgeführt habe, wäre er vermutlich nicht glücklich, dass die Beziehung zu seinen Eltern leidet oder kaputt geht. Außerdem hieß es was von Dorf - und da spricht sich sowas noch viel schneller rum. Ich denke zwar, dass Leute, die einen dann für krank halten, einen meiden oder über einen herziehen, die Bekanntschaft eh nicht wert waren, aber es kann einem durchaus das Leben zur Hölle machen.

Meine letzte Freundin stammte vom Dorf. Ihre Familie hat man dort gehasst. Das waren zwar auch Bekloppte, die es nicht besser verdienten, aber wenn ich mir überlege, dass das allein daran lag, dass der Vater mehr verdient hat als der Durchschnittsarbeitnehmer, dann ist das schon übel. Und wenn so leicht der "Dorfzorn" zu erregen ist, würde ich so eine Beziehung auch eher geheimhalten, wenn ich da leben müsste. Die Leute sind erstaunlich kreativ, wenn ihnen was nicht passt und dieser Psychoterror ist wirklich schlimm. Ganz egal, ob man mit den Leuten übereinstimmt oder nicht, sowas will man nicht erleben.

Iandivid=ualxist


@ fantasma

Schöner Beitrag! :)^

Ich glaube auch, dass die "Beziehung" nur in dieser Form existenzfähig ist und durch ein Outing ihren Zauber verlöre und plötzlich einen Ernst bekäme, den sie gar nicht lange aushielte. Und dass Oldmum diese Erkenntnis möglicherweise ebenso fürchtet wie alle anderen Probleme und Prozesse, die dadurch in Gang kämen.

Auf Dauer würde wohl tragfähige Substanz für eine Partnerschaft fehlen, ganz abgesehen mal davon, dass diese ihren größten Härtetest umgehend durch das Erdbeben eines Outings selbst zu bestehen hätte. Sie würde dadurch so durchgeschüttelt, dass sie schon allein dadurch sowieso nie mehr dieselbe sein könnte wie vorher.

Andererseits gibt es gegenüber einem Outing noch eine Steigerungsmöglichkeit dieser Probleme: wenn es auffliegt. Das ist der noch schlimmere Abgrund, an dem Oldmum wandelt. Wie ich sie einschätze, wird sie das aber von nichts abhalten.

Ich fürchte, das Outing kommt so oder so. Wenn nicht aktiv, dann irgendwann aus heiterem Himmel durch einen "ganz dummen Zufall". Es ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Und dass die hier nicht Null sein kann, auch nicht gerade ganz in der Nähe von Null, liegt auf der Hand.

sJmUioleN-4-mxe


Oldmum, ich habe vor kurzem auf Youtube eine Doku von 37 Grad zum Thema "Ungleiche Paare" gesehen. Da war eine mittlerweile 50jährige Lehrerin, die schon ewig lange mit einem ehemaligen Schüler zusammen ist. Er ist um die 30 gewesen meine ich. Ich fand die Doku super interessant. Bin übrigens auch stille Mitleserin und finde, du handelst richtig, in dem du deine Beziehung momentan im Verborgenen lebst. Ich wünsche Euch alles Gute @:)

s#ensitbelxman


@ fantasma

Schöner Beitrag! :)^

:)z

Ich glaube auch, dass die "Beziehung" nur in dieser Form existenzfähig ist und durch ein Outing ihren Zauber verlöre und plötzlich einen Ernst bekäme, den sie gar nicht lange aushielte.

OK, das ist ein gutes Argument.

LcovHius


Jetzt hat er nicht die innere Unruhe wie ich in dem Alter, aber mir fehlt der Glaube, dass es so bleibt.

Fehlt dir der Glaube, Oldmum, wenn du ihn ansiehst, oder fehlt er dir nur auf Grund deiner bisherigen Lebenserfahrung? In ersterem Fall wirst du wohl recht bekommen, auf Letzteres würde ich nichts geben. Ich halte viel von Intuition und wenig von Vorurteilen, schon gar nicht, wenn sie sich wie oft zur selffulfilling prophecy aufschwingen. Das eine vom anderen zu unterscheiden ist aber mitunter – schwierig.

Abgesehen davon hast du aber völlig Recht: Es ist sinnlos, jetzt darüber Grübelzeit zu verschwenden.

BGamb`ixene


Seit Tagen lese ich hier mit.

@ Olmum *:) @:)

ich kann dich und den Zwiespalt in dem du steckst sehr gut verstehen. Beim ersten lesen dachte ich sehr tolerant über euch.

Dann hab ich mir vorgestellt, der Junge wäre mein Sohn und auf einmal kam der Gedanke: wenn die wirklich zusammenbleiben, gäbe es keine gemeinsamen Kinder aus der Beziehung. Komisch, das mich als Mutter des Jungen NUR das stören würde.

Sonst wäre es mir einfach wichtig meinen Jungen GLÜCKLICH zu wissen. Mit wem auch immer.

IBndo9vina


Grundsätzlich kann ich dem Beitrag von Fantasma nur zustimmen, einzig diesen Punkt

oder soll sie ihrem Prinz ein Kinderzimmer zuweisen, ihn bekochen

finde ich etwas abstrakt, einem Partner weist man kein Kinderzimmer zu, er würde sicherlich im Schlafzimmer einziehen wie ein älterer Gefährte auch. ;-)

Allerdings wohnt er "noch" nebenan, er wird ja wohl nicht auf immer und ewig bei seinen Eltern wohnen bleiben, dann würden die erstohlenen, harmlos anmutenden Gelegenheiten auch vielleicht etwas rar werden.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, welche Haltung ich dazu einnehme. Einerseits ist die Liebe natürlich nicht vom Alter abhängig, andererseits schrecken mich diese offenen Heimlichkeiten (besonders in Bezug auf oldmums Kinder und seinen Eltern) doch ab. Sollte diese Beziehung durch einen dummen Zufall auffliegen, wird sicher nachträglich eine ganze Menge an zwischenmenschlichen Kontakten während dieser Zeit hinterfragt und analysiert (und vor allem in Frage gestellt) werden.

Gibt es denn Überlegungen, das irgendwann mal mit den engsten Familienangehörigen zu kommunizieren? Also irgendeine Deadline? Wenn er einen Plan fürs Leben hat, wenn er ausgezogen ist, wenn ihre Kinder ausgezogen sind, oder erwachsen?

OsldMmuwm


Huh, da ist ja richtig was los gewesen. Hallo zusammen *:)

@ Sensibelman:

Oldmum, findest du das nicht irgendwie blöd, so ein Kaspertheater und Vesteckspiel zu veranstalten, nur weil du meinst, "was die anderen von dir denken könnten"?

Teils, teils. Blöd fühle ich mich, wenn alle paarweise rumlaufen. Aber meistens fühle ich mich erfrischend jung, weil es oft so herrlich verrückt ist. Eigentlich bin ich ein Mensch, der sein Herz auf der Zunge trägt, auch wenn es mal unbequem ist. Aber wir sehen wenig Sinn drin, uns und anderen durch zu viel Offenheit weh zu tun. Wenn wir auffliegen, dann habe ich ein breites Kreuz – er hat mehr Angst, glaube ich.

@ Colibri:

Ist doch gut – soll sie ihn doch nehmen. ]:D

Hab ich mir auch schon gedacht. Sind neuerdings bei Facebook befreundet ... würde mich freuen.

@ Fantasma:

Wow, du triffst den Punkt @:) Das mit dem Kinderzimmer ist aber sowas von Finger in der Wunde ... nachmittags Playstation mit den Jugendlichen, abends ins Schlafzimmer? Dieser Rollenwechsel eines Freundes wäre für meine Kinder extrem schwierig, das gäbe Rebellion pur. Momentan ist das hier alles harmonisch, warum zerstören?

Sollte das Ganze irgendwann auffliegen (und davon gehe ich aufgrund der Schilderungen durchaus aus), ist der "Schaden" evtl. rein aufgrund der vielen Lügen dann sogar besonders groß.

Sehe ich aber nicht so. Wenn wir erwischt werden, ist das erst mal ein "Einzeldelikt", es fliegt ja nicht gleich alles auf. Wir würden dann halt entscheiden müssen, ob und wie es weitergeht, wie wir damit umgehen. Ob wir uns auf "war ein angetrunkener Ausrutscher" oder "tja, findet euch ab, wir sind zusammen" einigen. Momentan sind wir nur bei einem "die täten schön blöd schauen", wobei sich die Vorstellung immer von Schrecken zu lustig gewandelt hat. Sogar dieser Gedanke gewinnt eine gewisse Normalität.

Und ja, ich fühle mich pudelwohl.

@ elamar:

Er trifft seine Entscheidungen, aber ich muss damit rechnen, dass sie nicht für die Ewigkeit sind.

Die Übergriffigkeit des Umfeld ist eine liebevolle, das macht es ja noch schwieriger. Wenn sich Menschen um mich sorgen, in die Richtung von "du bist doch noch nicht zu alt für eine Beziehung, dir läuft schon noch einer über den Weg, und wir helfen dir beim schauen", dann ist das nicht bös gemeint. Diverse blöde Sprüche gehören dazu, ich verteile auch genug :=o

@ phoenix:

Ja, Dorf, mit allem was dazugehört – im Guten wie im Schlechten. Und eine persona non grata bin ich einerseits eh schon durch meine Art zu leben. Auf der anderen Seite bin ich aber Teil des Konglomerats, bin z.B. im Kirchenvorstand und in Vereinen.

@ Individualist:

Hast Recht. Jetzt ist es schön ... und ich fürchte, eine Veränderung würde es nicht verbessern.

@ smile-4-me:

Danke für den Tipp, ich geh suchen @:)

@ LoveHus:

Wahrscheinlich beides ein bisschen

@ bambiene:

Danke von Mutter zu Mutter @:)

OZldmuxm


@ Indovina:

Gibt es denn Überlegungen, das irgendwann mal mit den engsten Familienangehörigen zu kommunizieren? Also irgendeine Deadline? Wenn er einen Plan fürs Leben hat, wenn er ausgezogen ist, wenn ihre Kinder ausgezogen sind, oder erwachsen?

Ich habe eine Freundin, die hat Lehramt Gymnasium studiert, und ist tatsächlich nach dem Referandariat auf ihrer "alten" Schule gelandet. Jetzt war sie dort zwar acht Jahre weg, trotzdem war es für sie zunächst ein blödes Gefühl, plötzlich mit etlichen ihrer alten Lehrer am Tisch zu sitzen. Sie hat ein bisschen gebraucht, diesen Rollenwechsel zu verinnerlichen.

Auf unsere Situation übertragen meine ich damit, dass ich einen nahtlosen Rollenwechsel, sprich Umzug nach nebenan, für nicht machbar halte. Minimum er geht eine Weile richtig (ist eh "nur" in den Semesterferien und die Mehrzahl der Wochenenden da, sonst 100 km weg, aber das langt nicht). Ein Student, der am Wochenende mit ihnen Bälle tritt oder auch mal PC spielt, ist irgendwie zu dicht dran. Irgend(ein) ernsthafter Plan fürs Leben wäre mir wichtig, wobei der durchaus unkonventionell sein darf. Und ja, auch meine Kinder sollten die Pubertät hinter sich gelassen haben und eine gewisse Eigenverantwortung für ihr Leben übernommen haben. Will sagen, wenn sie sich für eine Weile gegen mich entscheiden, sollten sie eine Alternative haben – bis sie sich mit der Situation arangiert haben.

Eine ganze Menge Wenns, deswegen Carpe Diem. ]:D

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