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Höchste Zeit für ein neues Gesicht!

Endlich - med1 zieht um. Auf eine neue, zeitgemäße Plattform.

Ein so großer Umzug benötigt allerdings etwas Zeit. Daher ist med1 in den kommenden 24 Stunden nur mit Einschränkungen nutzbar: Neue Diskussionen, Antworten, das Registrieren oder das Versenden und Löschen privater Nachrichten (PNs) ist für die Dauer des Umzugs nicht möglich. Diese Funktionen sind erst nach dem Abschluss der Arbeiten wieder verfügbar.

Achtung: Änderungen im persönlichen Account oder Löschungen, die Ihr während des Umzugs macht, werden nicht mit übertragen.

Unerwartete Trennung/ Scheidungswunsch durch Ehemann

S:eveXn.osf.Ndine


Nein, dem Ehepartner ist Zutritt zu gestatten, so lange die Ehe nicht geschieden ist.

Aber selbstverständlich gestattet man es ihm. Derjenige braucht doch nur zu klingeln. o:)

Manmanmanman..... ihr laßt Euch aber schnell Euer Selbstbewußtsein beschneiden.

:|N

s0heeSpxi


candy2509

Halte durch es wird besser

Kann ich hierfür irgendetwas aktiv tun, oder bringt das wirklich nur die Zeit? Klar, ich versuche mich abzulenken (aber ohne es zu verdrängen, das ist auch aktuell nicht möglich). Aber gestern war es 3 Wochen her und es wird eher schlimmer, als besser. Erwarte ich vielleicht zu viel?

sensibelmann

So wie ich in deinem anderen Thread von 2011 gelesen habe, deutete sich das ja offenbar schon kurz nach eurer Hochzeit an ... diesbezüglich war er offenbar schon lange ein unsicherer Kandidat.

Anscheinend ist das wirklich so, auch wenn er stets das Gegenteil beteuert hat. In dieser Hinsicht habe ich wohl anders gefühlt als er. Für mich gab es nie einen anderen Mann.

NoFish

Mir (m) erging es vor zwei Jahren sehr ähnlich, heute bin ich froh, dass es so gekommen ist.

Und wie war es bei dir, wann ging es dir besser?

Zu dem Schloßwechsel:

Es ist für ihn in Ordnung, damit die Wohnung mein Rückzugsort ist. Ich habe schließlich auch keinen Schlüssel zu der Mitarbeiterwohnung, in der er nun vorübergehend lebt. Klar zahlt er die Hälfte unserer Lebenshaltungskosten inklusive Miete noch bis Ende September mit, aber seine Sachen lagern ja auch noch größtenteils hier. Bisher hat er nur alltägliche Dinge wie Kleidung, Schuhe, Badsachen etc. geholt. Und er erhält selbstverständlich Zugang (nach Absprache). Das letzte was ich will, ist ihm seine Sachen vorzuenthalten. Er hat mir auch direkt freiwillig seinen Garagen-, Briefkasten- und Kellerschlüssel gegeben. Es gibt in dieser Hinsicht keinen Streit o.ä.

Morgen treffen wir uns, um die Wohnungskündigung beide zu unterschreiben. Habe das Gefühl, dass sich mein Leben auflöst :°( :°( Morgen habe ich jedoch bereits einen spontaen Termin bei meiner "alten" Therapeutin aus 2012, da jemand bei ihr abgesagt hat. Vielleicht kann ich mit ihr auch eine groben Plan für mich erarbeiten. Alles andere braucht wohl wirklich Zeit, auch wenn es so weh tut...

Aktuell frage ich mich natürlich auch, ob ich einem zukünftigen Partner einmal vertrauen kann? Bin zwar noch nicht annähernd soweit, aber natürlich liege ich gerade viel wach und da kreisen eben die Gedanken.

szensiberlBman


auch wenn er stets das Gegenteil beteuert hat.

Auf Beteuerungen kann man oft nichts geben- am Ende zählen die Taten (d.h. wie handelt jemand unter besonderen Umständen tatsächlich) und nicht die Worte, die leicht dahergesagt werden können (und oft nur Schall sind).

Habe das Gefühl, dass sich mein Leben auflöst

Dein Leben sollte nie von jemandem abhängig sein- du solltest immer auch dein eigenes Leben leben können (und das kannst du). Ein Mann sollte für dich eine wundervolle Bereicherung (wenn es wirklich passt), aber keine zwingende Notwendigkeit für dein Leben sein- das wäre keine Symbiose sondern parasitär.

Ich behaupte, dass dein Mann nie richtig aufrichtig zu dir war (egal was er behauptet)- insofern sei eher dankbar für die Änderung in deinem Leben. Ich wünsche dir viel Glück im neuen Leben ...

a-mCa2x8


ach sheepi :°_

doch, alles wird - irgendwann - wieder gut. du wirst wieder lachen und das Leben leicht nehmen können. Mir ist vor gut 1,5 Jahren fast das gleiche passiert, 10 Tage vor Weihnachten hat er mir eröffnet dass Blondie aus dem Fitnessstudio gaaanz plötzlich und unverhofft viel prickelnder sei... und mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen.

Du wirst anfangs viel weinen, trauern und dich fragen "warum??" (wird dir nur keiner beantworten können, vermutlich selbst er nicht mal genau), aber irgendwann kommt die Wut, dass der Ar*** dir einfach so was antut (Wut ist gut!) und Rachegefühle (ohhh, was habe ich ihm, und ihr, gedanklich alles angetan) und dann wird auch das weniger. Aber die Löcher kommen wieder (leider), allerdings werden die Abstände größer und der Fall hinein weniger tief, denn du lernst einfach durch die Zeit, dass das Leben weitergeht und auch letztendlich gut weitergeht. Du wirst merken, wie du dich mit dir selbst weiterentwickeln kannst - ohne "störenden Hemmschuh" an der Backe! Du kannst dich nur auf dich besinnen, ohne (auch nur unbewusst) zu gucken, ob Essen gemacht werden muss, ob du dich (mit einem Partner) wegen weggehen absprechen musst, etc. etc. Nutze diese Freiheit die dann für dich kommt!

Dann kam bei mir die "extrovertierte Phase" in der ich das Gefühl hatte alles nachholen zu müssen (weggehen, feiern, Männer daten- wenn man es nicht zuuu ernst nimmt, sondern einfach, um wieder ins Leben zurückzukommen, sind so Internet-Kennenlern-Plattformen gar nicht sooo übel; den ein oder anderen dauerhaften ganz guten Bekannten habe ich so kennengelernt, auch wenn es keine Liebe war) und nun bin ich an dem Punkt, wo ich mein Leben genieße, so wie es ist. Wenn mir dann der passende Mann über den Werg läuft ist es gut, wenn der noch etwas dafür braucht, ist es ebenfalls gut.

Und ich finde die Idee mit der "Getrennten-WG" echt gut, da kann man, wenn man mag, gemeinsam heulen, sich gegenseitig aufbauen (meinst geht es ja einem schlecht, wenn es dem andern etwas besser geht) und gemeinsam perfide Rachepläne aushecken.... und wenn man das grad mal nicht will, geht man einfach allein in sein Zimmer oder mit Freunden weg.

Ich wünsche dir alles alles Gute!!!

s0h~eepxi


sensibelmann, vielen Dank für deine Worte! Hoffentlich finde ich mit der Zeit nun zu mir selbst – damit ich mich in einer zukünftigen Beziehung gar nicht mehr erst in eine emotionale Abhängigkeit begebe. Wobei mir dies natürlich auch erst rückblickend bewusst wird. Auf in ein neues Leben... :)z

ama28, auch dir herzlichen Dank! Das macht mir auch ganz viel Mut. Ich möchte nun auch nur auf mich schauen. Im Moment macht mir das noch etwas Angst, aber im Idealfall gehe ich gestärkter aus der ganzen Sache hervor. Die Trauer lasse ich auch zu, wütend bin ich derzeit noch nicht. Aber es ist ja auch erst 3 Wochen her, das bringt bestimmt die Zeit ;-) Für mich wäre es nur schlimm, wenn ich auf die letzten 11 Jahre nur mit Groll blicken könnte. Irgendwann würde ich auch gerne wieder unsere vielen, vielen schönen Tage sehen. Denn davon gab es reichlich! Derzeit schmerzt es, dass ich die vergangen Jahre so als "weggeworfen" betrachte, aber das Gefühl ist nun mal da. Die WG wird nun konkreter und ich bin erleichtert, dass ich bald nicht mehr alleine durch 100 qm geistere...

Am Dienstag haben wir uns getroffen, um die Wohnungskündigung gemeinsam zu unterschreiben. Das war noch einmal richtig schwer und vor allem emotional für mich. Das ist so ein bißchen der "final cut" für mich... macht aber natürlich auch den Weg für meine eigene Wohnung frei. Aber ich ertrage es kaum wie er mich ansieht und er kann überhaupt nicht mit meiner Trauer und Verletzung umgehen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass er mich gerne einfach umarmen würde – aber bewusst Distanz wahren will. Es ist so ätzend, dass ich weiterhin so verliebt bin... spricht auch nicht gerade für meinen Selbstwert %:|

SRevenq.of._Nine


Es ist so ätzend, dass ich weiterhin so verliebt bin...

Von heute auf morgen hat es noch niemand geschafft, seine Gefühle für jemand anderen abzustellen, das hat also rein gar nichts mit Deinem Selbstwert zu tun. :)_

Die Trauer lasse ich auch zu, wütend bin ich derzeit noch nicht.

Aber auch die Wut braucht ihren Raum, denn das ist dann der Zeitpunkt, wo der Abschluß der ganzen Angelegenheit deutlich näher rückt.

Sicherlich gab es auch schöne Stunden und die sollte man auch keineswegs vergesen – aber es gab eben nicht nur solche. Gib' einfach allen Gefühlen, die da noch aufkommen wollen, einen angemessenen Raum. Auch wenn es sich abgedroschen anhört, den Rest erledigt wirklich die Zeit.

Dir alles Gute!

@:)

M0iss Mqoneypxenny


ich kann mich auch noch gut an eine trennung erinnern, es kam für mich völlig unvorbereitet, im nachhinein hätte ich es sehen müssen, ich wollte es aber nicht, liebe macht blind, das ist leider so. es tat so unendlich weh, ich habe oft geheult und mein herz schmerzte, als wenn ich kurz vorm herzinfakt wäre, es tat noch solange weh, ich brauchte monate bis ich ihn von den sockel, auf den ich ihn gestellt hatte, runterholte, nach fast einem jahr begann ich ihn mit anderen augen zu sehen, und zu verstehen, das er mir eigendlich nicht gut tat, nach fast 1,5 jahren etwa, war ich mit ihm größtenteils durch und kurze zeit später lernte ich meinen jetzigen mann kennen, was jetzt auch schon wieder einige jahre her ist. und ich dachte auch, ich kann nie wieder einen mann an mich ranlassen, oder anders, ich dachte, ich werde keinem mann mehr die chance geben, mir so weh zu tun...

DgieDosvism%achtxdasGift


Liebe TE,

dass es Dir im Moment so verdammt schlecht geht, werden die meisten einschießlich mir gut nachvollziehen können. Sich auf einen Menschen völlig einlassen, ihm und seinen Worten vertrauen, die einmal beschlossene gemeinsame Lebensplanung als etwas Beständiges ansehen- dem vertrauend gegenüber stehen.

Dennoch glaube ich, dass Dein nun mehr Ex-Partner innrlich schon länger ein Zweifler, und unsteter Partner in eurer Beziehung gewesen ist. Aus einer Ehe, steigt kaum jemand einfach mal so eben aus, verreist und hat dann eine neue leidenschaftliche Beziehung, für die man alles über den Haufen wirft. Deine Trennung wird von Dir als heftig und schmerzvoll empfunden, weil Du jetzt im Moment von Dir selbst enttäuscht bist, weil Du nicht erkannt hast, an welcher Stelle eurer Beziehung Dein Partner innerlich ausgestiegen ist.

Man stellt sich immer wieder die Frage, wo hab ich nicht genau hingeschaut, wo war mein Vertrauen grenzenlos, obwohl er schon auf einer anderen Ebene zu mir stand. Es muss in ihm eine Unzufriedenheit gegeben haben, ob er sie selbst immer ganz bewusst wahr genommen hat oder sie im Alltag mehr verdrängt hat, weil sich irgendwann zu viel Routine eingeschlichten hat.

Viele haben auch dieses Vermeidungsverhalten, signalsieren nicht genug, wo die eigene Unzufriedenheit einen Wendepunkt im Leben erreicht. Ich denke, dass diese vielen unterschiedlichen Phasen in eurer Beziehungszeit in ihm Fragen nachdem wohin aufgeworfen haben. Das ein Mensch sich aufgrund eines Heimatbesuches komplett entliebt, und sein Leben von grundauf umstellt, ist in meinen Augen unmöglich. Es hat zwischen euch gelebte Werte, Vorstellungen und zurück liegende Phasen von Problemen gegeben, die auch überstanden wurden.

Allerdings habt ihr euch beide sehr jung kennen gelernt, die Phase zwischen 20 und 30 ist jene, wo man sich am häufiger am meisten verändert, sich neu erprobt, einmal gefasste Lebenziele viel leichter hinterfragt, sie noch einmal neu entwirft und sich radikal verändert. Sprich man will es noch mal wissen. So lange man durch Kind/er nicht in festeren Strukturen lebt, sind solche Entscheidungen leichter zu fassen, weil nur zwei Menschen davon betroffen sind.

Vielleicht war die Phase eurer zurück liegenden Belastungen zu lang für Deinen Ex-Mann. Man hat sich zwar immer wieder aus den Phasen wo es unrund lief heraus "gehangelt", meinte ok jetzt haben wir die Power, packen es noch mal ganz neu an. Aber sowas kostet unheimlich viel Kraftanstrengungen, um wieder eine Motivation für sich aus den zurück liegenden Kämpfen zu ziehen. Manchmal mehr, als eine Paarbeziehung überlebt. Zumindest für Deinen Ex-Partner muss in seiner Wunschwelt (Gedanken), wiederkehrende Zweifel gegeben haben. Die ihm vielleicht einmal aus eurem Alltag heraus, von Dir weg deutlicher bewusst geworden sind. Vielleicht war es ihm auch nur deswegen so schnell möglich, Dir zu sagen, dass er sich ein anderes Leben wünscht.

Was Dir im Moment so wehtut, ist der Fakt, sich quasi über Nacht "ersetzt" zu fühlen, quasi nahtlos. Auch, wenn Du das heute noch nicht so sehen kannst, es ist jetzt der bessere Zeitpunkt dafür, als mit eigener Unsicherheit in eine verbindlichere Familienplanung zu gehen.

Ihr habt euch beide in den Jahren durch all diese unterschiedlichen Phasen verändert, Du bist heute nicht mehr jene 16/17jährige in die er sich mal verliebt hat. An welcher Stelle eure Beziehung augehört hat, partnerschaft miteinander zu wachsen, wird hier im Forum niemand genau sagen können, aber es gab diesen Zeitpunkt mit dem Ergebnis von heute.

Du wirst daraus gestärkt hervor gehen, auch wenn Du das heute noch nicht so empfinden kannst. Es wird einen Zeitpunkt in Deinem Leben geben, wo Du auf eure Beziehung mit anderen Augen und Gefühlen zurück schauen wirst. Spätestens, wenn eine neue Liebe in Dein Leben tritt (an die Du heute noch nicht denken kannst), wird Dir bewusster werden, warum es nicht funktioniert hat.

Die Trauerarbeit leistest Du jedoch im Moment allein, Dein Ex-Partner weiß mit dieser Situation nicht umzugehen, vielleicht auch deshalb dieser radikale Schritt, neue Liebe, neuer Lebensort. So ganz wohl kann er sich dort wo ihr gelebt habt nicht gefühlt haben, vielleicht ist er dort auch nie richtig angekommen und hat das bewusster wahr genommen, als er wieder in seiner vertrauten Umgebung war.

Ich wünsche Dir sehr viel Kraft, und Zuversicht für Deine neuen Ziele. Lass trotz der Trauer Freunde und auch neue Begegnungen in Deinem Leben zu, weil sie der Schüssel dafür sein werden, dass auch Du in Deiner neuen, anderen Zukunft ankommst. Schaue nicht mit zu viel Wehmut zurück, es verschließt Dir sonst zu sehr den Blickwinkel für neue Chancen, die sich nun auftun werden. Dir alles Gute, und hol Dir ruhig immer wieder etwas Input, Rat und Zuspruch aus dem Forum. Das hat schon vielen, die ähnliche Krisen bewältigen mussten geholfen.

s-he%epxi


Vielen, vielen Dank! Eure Beiträge haben mich teilweise sehr berührt und auch viele Denkanstösse gegeben. Leider mischen jetzt noch Dritte mit (anonym eine Nachricht an die neue Freundin meines Mannes gesendet) und der Kontakt ist bis zu einem weiteren organisatorischen Treffen am Dienstag erst einmal auf Eis gelegt.

Dafür ist heute mein Arbeitskollege nach seiner endgültigen Trennung letzte Nacht ganz spontan eingezogen. Komisches Gefühl... aber kein schlechtes!

Von meinem direkten Umfeld erhalte ich sehr viel positives Feedback, wie ich mit allem umgehe. Es tut gut das zu hören, hin und wieder zweifle ich nämlich an meinem Verstand ":/ Bin auf der Suche nach MEINEM Weg...

CUalamTitasx12


Das hört sich tragisch an, was du alles schreibst.

Mir hilft bei solchen Sachen, wenn ich versuche, sie ins Lächerliche zu ziehen, mich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Wenn man es zum Beispiel in einen Witz verpackt?

Da gab es mal einen, der nicht schlecht auf deine Situation passt.

Ein Mann liegt im Krankenhaus, wacht auf nach einer langen Operation, seine Frau sitzt an seinem Bett und hält seine Hand.

"Mein geliebter Mann, geht es dir besser?"

"Es geht so Lisa, du sitzt wie immer an meiner Seite!" Er schaut sie an.

"Aber natürlich kümmere mich um dich, wie immer."

"Du hast mir beigestanden, als ich meinen Beinbruch hatte, wir haben den Brand unseres Hauses überstanden, wir haben die Flut gemeinsam überstanden, du warst bei mir, als ich meinen Herzinfarkt hatte und nun bist du nach meinem Sturz an meinem Bett."

Sie schaut ihn liebevoll an.

Und er sagt: "Du verdammte Schlampe bringst mir Pech, ich werde dich verlassen!"

s&hee~pi


;-D

An manchen Tagen ist es tatsächlich der (Galgen-)humor, der mich durchhalten lässt.

sRhexepi


Kleiner Zwischenbericht:

Mit meinem Mitbewohner klappt es sehr gut – gestern haben wir wild hin- und hergeräumt, da ich aus dem Schlafzimmer raus wollte. Nun hat er quasi mein altes Schlafzimmer und das Arbeitszimmer, ich bin mit meinem ganzen Kram in das Gästezimmer gezogen. Die anderen Räume nutzen wir weiterhin gemeinschaftlich (Küche, Wohn-/Esszimmer etc.).

Die (bisher übriggebliebenen) Sachen meines Mannes habe ich in Kisten gepackt und stelle alles in den Keller, damit er es abholen kann. Wir haben uns gestern auch getroffen, um organisatorische und vor allem finanzielle Angelegenheiten zu regeln. Es ist so schwer und tut so weh... aber aktuell komme ich endlich wieder gerne nach Hause :)z

DzieKnruemxi


Es ist doch gut, wenn du nun durch deinen neuen Mitbewohner eine Ablenkung hast @:) @:)

Lass es zu, dass es immer noch weh tut, aber du hast ja auch wieder mehr "Leben" in dein Leben gebracht. Ich denke, so wie du es handhabst, wirst du das alles gut meistern @:) @:)

D\ieDosoismachtdas$Gixft


Hallo @ sheepi

das klingt absolut hoffnungsvoll und ich kann nur sagen, Du hast eine absolut geniale Entscheidung getroffen, als Du Deinen Kollegen gleichzeitig aus seiner und Deiner "Klemme" geholfen hast.

aber aktuell komme ich endlich wieder gerne nach Hause :)z

Dieser Satz stimmt mich ganz besonders froh, weil er für Dich etwas wie eine geöffnete Tür zur Zukunft bedeutet. Das war es, als ich Dir zuletzt folgendes geschieben habe ....

Lass trotz der Trauer Freunde und auch neue Begegnungen in Deinem Leben zu, weil sie der Schüssel dafür sein werden, dass auch Du in Deiner neuen, anderen Zukunft ankommst.

Genau DAS hast Du schnell umgesetzt, und Dich nicht von Deiner Trauer um die alte Beziehung klein machen lassen. Kann nur sagen toll Sheppi :)^ :)=

weiter so. Du hast gleich alte Muster durchbrochen, die Wohnung von "alten Tapeten" befreit. Glaub mir, es wird mit jedem Tag der vergeht besser.

Wenn Dein Ex-Partner seinen letzten Karton, sein vorerst letztes Tschüss ausgesprochen hat, kannst Du durchatmen. Die Scheidung hat noch ein Jahr Zeit, da ist manches was Dir heute noch wehtut weiter verarbeitet, und hat nicht mehr diese intensive Wirkung, die es für Dich im Moment noch hat.

Die Zukunft liegt vor Dir, und sie wird keineswegs schlechter sein.

szhexepi


Danke für eure Rückmeldungen!

Puh, derzeit habe ich wieder einen Hänger... zu Hause fühle ich mich jetzt sehr wohl, seit mein Zimmer fertig eingerichtet ist und auch mit meinem Mitbewohner klappt es richtig super!

Aber aktuell vermisse ich meinen Mann wieder so stark, dass ich kaum an etwas anderes denken kann. Und ich bin unsicher, wie weit ich diese Trauer um unsere Beziehung, unsere Ehe, zulassen soll. Im Moment schwanke ich sehr zwischen einigeln und ständig unterwegs sein, da fehlt mir noch die Balance. Möchte nicht in den negativen Gedanken versinken, aber gleichzeitig natürlich alles aufarbeiten.

Sein Verhalten macht es derzeit besonders schwer, da er sich nur meldet wenn er etwas von mir benötigt. Er hat sogar gefragt, ob ich ihm seine alten Bewerbungsschreiben schicke und ihm Tipps geben kann – ich soll ihm quasi helfen, aus unserem Leben zu verschwinden :°( :°( :°( Dafür bin ich anscheinend gut genug...

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