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Muttertag: Liebe oder Gerechtigkeit?

E$hema{lige r Nutz6er (#x586592)


Also auch ich habe von meiner Mutter sehr viel schlimmes zugefügt bekommen und wir hatten nie ein gutes Verhältnis trotzdem habe ich sie heute zusammen mit meinen Kindern besucht und einen schönen Nachmittag ( von mir aus gesehen) verbracht. Ich habe ihr Blumen ind ein paar Kleinigkeiten mitgebracht für die sie sich nicht mal bedankt hat . Aber dies ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig. Ich kann sie nicht mehr ändern sie ist eine kranke und alte Frau und sie tut mir nur noch leid. Ich habe ihr vergeben was sie mir angetan hat darüber bin ich froh. Denn aller Groll den ich hegen würde , würde vor allem meine Seele belasten und mir würde es trotzdem glaube ich nicht besser gehen wenn ich sie hassen würde.

a=ug2x33


Ankelina, es hat seinen Sinn mit den Altvorderen Frieden zu schließen, ob sie nun noch leben oder nicht. Sonst hängen sie nur wie ein Klotz am Bein.

mond+sterne, die "Würdigung" geschieht auf vielfachen Wegen, jeder findet seinen eigenen Weg.

Heute bekam meine Frau von einem fremden Mann eine Rose überreicht - zum Muttertag. Wir waren mit einem befreundeten jungen Ehepaar in diesem uns bis dahin nicht bekannten Lokal zum Mittagessen und zum Abschied wurde ihr diese geschenkt; ohne eine Frage, ob sie Mutter ist oder nicht.

FgiZx unqd Foxixe


Ankelina: Mit dem was du schreibst, hast du Recht. :)z Ich hege auch keinen Groll gg. meine Mutter, aber es macht mich immer noch traurig, wenn sie so zu mir ist. Es klappt schon besser, dass ich nicht mehr viel an mich rankommen lasse, aber ich merke auch (da ich die Einzige bin, die noch regelmäßig zu ihr geht, die Anderen wollen so wenig wie möglich mit ihr zu tun haben u. ich stehe mich allem alleine da, da sie auch mit vielen Dingen alleine nicht zurecht kommt u. jegliche fremde Hilfe ablehnt), dass es mich auf Dauer doch wieder mehr seelisch belastet, wenn ich immer so abgekanzelt werde u. sowieso nie was richtig mache. Ich hasse meine Mutter auch nicht (denke auch nicht, dass es mir damit besser gehen würde), aber Liebe kann ich auch keine (mehr) für sie empfinden.

F[ix u!nd Foxxie


ich stehe mich allem alleine da = ich stehe mit allem alleine da

BHeGautifu(lDxay89


Solche Tage sind übel. Man wird gezwungen... Dabei gibt es 364 ander Tage, an denen man an seine Mama denken kann. Dieses Jahr sogar 365 Tage!

Klar, meine Mama hat gestern auch nen schönen Strauss bekommen mit Lilien und Gerberas und alles aber grade eine Woche zuvor hat sie bereits 2 wunderschöne weisse Lilien von mir bekommen... Einfach so... Ohne was dafür zu tun oder zu machen oder zu sagen.

Wir hören und sehen uns 1-2 mal die Woche und auch da bringe ich von Zeit zu Zeit mal ne Kleinigkeit vorbei. Oder sie mir. Das ist weder gerecht oder Gerechtigkeit oder sonst irgendwas. Es ist Aufmerksamkeit, ungezwungene Aufmerksamkeit. DAS ist das schöne dran!

(Das gleiche übrigens bei meinem Papa)

LAanaxA3


Ich behandle diesen Tag ähnlich wie einen Geburtstag. Ich fahre vorbei, bringe ein Strauß Blumen oder eine andere Kleinigkeit mit oder ich rufe sie an und schicke einen Blumenstrauß mit der Post, wenn ich es nicht einrichten kann. Wir telefonieren mindestens einmal in der Woche und ich habe noch nie darauf geachtet, wer zuerst anruft. Ich bringe ihr auch an anderen Tagen etwas mit, wenn ich zu ihr fahre. Auch umgekehrt ist das so, wenn sie zu mir kommt. Ich bekomme auch immer noch etwas zum Kindertag von ihr ;-D Das ist irgendwie Tradition bei uns.

Ich empfinde diesen Tag nicht als Zwang oder als Komerz, sondern als weiteren Anlass ihr etwas Gutes zu tun.

Und genauso wie BeautifulDay89 denk ich auch genauso oft an meinen Papa.

Es gibt für alles irgendein Tag, warum sollte es nicht für die wichtigsten Menschen im Leben nicht auch einen Tag geben?

G|aylaxxi


Nicht nur an diesen einen vorgeschriebenen Tag ist Muttertag, den hat man für immer!

Wir sollten unsere Kinder danken das es sie gibt! :-D

r= |a lx f


:)= KIasse GALAXI

LdaRucLola


@ mond+sterne

heute ist Muttertag und ich habe an meine Mutter gedacht.

Klarer therapeutischer Fortschritt, oder?

Bei mir ist es geradezu ein symbolhaftes sich-freikämpfen, am Muttertag dort nicht anzurufen. In den Jahren der Verbogenheit hat mein Vater mich am Vortag angerufen um mich zu gemahnen, meiner Mutter auch ja zum Muttertag zu gratulieren. Mittlerweile mache ich das nicht mehr mit. Ich vermute, bei denen wird am Muttertag miese Stimmung gewesen sein.

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