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Mein Freund, seine Mutter und ich

C|oteS<auvage


Trotzdem möchte ich nicht einfach hinwerfen..

Das habe ich auch nicht und würde ich niemandem raten. Da muss man sein eigenes Tempo gehen und darf sich nicht von anderen, die das nicht verstehen (zB die eigene Familie, oder Freunde) zu was drängen lassen wozu man selber zu dem Zeitpunkt nicht stehen kann. Für mich weiß ich halt, dass das für mich damals eine riesen Quälerei war und ich sowas nicht mehr auch nur annähernd so lange mitmache, weil es (meiner Erfahrung nach) sinnlose Energieverschwendung ist. Worauf ich allerdings schon damals geachtet habe: Dass ich keine persönliche Entscheidung treffe, die nur nach meinem Partner ausgerichtet ist (also was zB Wohnort oder Job oder gar noch Kinder betrifft).

C;oteSa}uvagLe


"Intrigantenstadl"

;-D :)^

Allerdings sind die beiden doch schon längst da drin.

T heregsiax999


@ DieDosisMachtDasGift

Du hast das perfekt zusammengefasst ... dazu war ich nicht in der Lage, als ich zu schreiben anfing, erzählen kann ich das besser. Aber es trifft es auf den Punkt!

Ich meld' mich nachher oder morgen noch zu all den neuen Beiträgen (lieben Dank dafür), wir bekommen jetzt gleich Gäste.

DANKE schon mal für den Austausch @:)

MSelpomzene


Die Beziehung und die Gefühle passen - die Umstände nicht.

Ich will hier nichts groß wiederholen, was meine Vorrednerinnen schon gesagt haben, daher nur eines: Als ich den Satz gelesen habe, habe ich sofort gedacht, dass diese Beziehung zumindest bei meinem Verständnis des Wortes nicht passt. Für mich gehört zu einer Beziehung, dass der Partner und die gemeinsamen Pläne nämlich einen hohen Stellenwert haben.

Aber den Stellenwert hast du bei deinem Partner nicht. Zuerst kommt nämlich die Frau Mama und dann kommt seine Arbeit/die Firma (bzw. Firmen). Und dann erst kommst du. Natürlich kann ich irgendwo verstehen, dass ihm diese Firma so wichtig ist, wenn sie ein Familienbetrieb ist und er schon immer einsteigen wollte und sein Studium drauf ausgerichtet hat. Und wenn sie ihm so viel bedeutet, dass er das Theater seiner Mutter erträgt... nun denn (wobei ich bezweifel, dass das nur deswegen ist).

Aber ich könnte das nicht. Ich persönlich könnte mit keinem Mann zusammenleben, der sich für einen Job so von anderen verbiegen lässt, dass er die gemeinsamen Träume mit der Partnerin (hier: die Australienmonate) bereit ist, so einfach aufzugeben und sich schikanieren zu lassen. Natürlich hast du, liebe TE, völlig recht, wenn du sagst, dass die Mutter auch in dein Leben reinmischt. Das tut sie aber nicht direkt, sondern weil dein Partner es zulässt. Und schon da hätte ich ein gewaltiges Problem nicht mit der Mutter, sondern mit meinem Partner.

Ich verstehe, dass du deinen Freund sehr liebst. Aber das führt dazu, dass du deine berechtigte Wut auf die Mutter "überträgst", die zwar die mit den Forderungen ist, aber nur die Hälfte des Problems - und nicht die Hälfte, die deine Probleme verursacht. Deine Probleme werden durch die Person verursacht, an der deine Pläne und Wünsche hängen und das ist dein Freund. Die Mutter kann im Grunde mit allem drohen und jede Forderung stellen, die sie gerne hätte. Ob man aber drauf eingeht oder sie auflaufen lässt, das ist die andere Frage. Bei mir würde so eine Person sofort abblitzen, denn auf Erpressungsversuche reagiere ich mit Trotz und Abwehr. :=o Dein Freund tut das nicht - sicherlich weil es seine Mutter ist, aber auch, weil er die Firma will. Und diese Firma ihm offenbar wichtiger ist als eure gemeinsamen Pläne.

Das ist auch nicht verboten und irgendwo auch ehrenwert, dass er den Familienbetrieb weiterführen will und sich da so ins Zeug legt und soviel dafür erträgt. Aber das heißt halt auch, dass du nicht nur die zweite Geige hinter der Mutter spielst, sondern sogar nur die dritte (nämlich auch noch hinter der Firma und seine Pläne, die Firmen zusammenzulegen und sich damit noch mehr Arbeit aufzuhalsen zeigen ja, dass er das auch in Zukunft so handhaben will). Und ob dir das ausreicht, das musst du selbst wissen. Ich könnte das nicht, weil ich arbeite, um zu leben und nicht lebe, um zu arbeiten.

gYa^to


. Es ist in meinen Augen mehr als verwerflich, für die eigenen Kinder ein vorgeplantes Lebensmodell zu entwerfen, dass ein oder auch mehr Kinder, dann völlig unanbhängig eigener Pläne krtiklos übernehmen sollen.

Das ist ja schön und gut zusammengefasst, aber die Mutter kann man nicht ändern, also muss der Sohn Stellung beziehen.

trefft eine Entscheidung und zwar eine die euch zufrieden macht.

Ich sehe das etwas anders: In erster Linie muss der Sohn eine Entscheidung treffen. Sonst macht er sich zwar nicht mehr von der Mutter abhängig, aber von seiner Freundin. Gerade weil es im wesentlichen um seine Familie (im schlimmsten Fall mit Enterbung und bösem Blut) und seine berufliche Zukunft geht, sollte er erst für sich und dann gemeinsam mit der Freundin entscheiden.

G#olfdtaxu


Theresia999

Die Zusammenlegung und dann pro Firma einen Betriebsleiter einzustellen wäre eine Möglichkeit, aber bis dahin würden sicher an die 15 Jahre vergehen. Irgendwann ist seine Mutter (und vor Allem der Opa) raus aus dem Laden und dann hätte er definitiv mehr Freiheiten aber bis dahin?! ...

Es geht nicht ums Geld sondern um ein Familienunternehmen in einer speziellen Branche an der seine ganze Kindheit und sein ganzes Herzblut hängt. Anfangs dachte ich, die Mutter blufft mit dem Verkauf, aber ich bin mir nicht mehr so sicher. Meine Idee war auch, es drauf ankommen zu lassen. Wir ziehen unsere 8 Monate durch und kommen erst Mitte 2017 - so what? Die Verträge laufen alle (an die 60) für immer 10 Jahre, die kann man nicht einfach kündigen...

Theresia999,

was willst DU eigentlich dauernd mit seiner Firma?

Das ist nicht deine Firma, das ist nicht dein Thema, oder..?

Oder willst du gerne die beiden Firmen haben wollen...?

Du vermischst hier Beziehungsfragen mit irgendwelchen Firmen, die weder dir noch deinem Freund gehören.

Warum machst du das?

Gruß *:)

K.aff@eem:onstGexr


Liebe Theresia999,

Du hast geschrieben:

Im Februar haben wir (bzw. ich) ihr dann gesagt, dass wir nach seinem Studium für 8 Monate ins Ausland gehen -

Glaube, dass es Dich und ihn nicht weiterbringt, wenn Du gegenüber seiner Mutter für Deinen Freund sprichst. So kann sie leicht den Eindruck bekommen (oder sich innerlich darauf zurückziehen), die Initiative für den Australien-Aufenthalt gehe hauptsächlich von Dir aus und er stehe sowieso nicht so richtig dahinter. Und er wiederum lernt es nicht, gegenüber seiner Mutter den Mund aufzumachen. Noch ist er jung genug, dass sich da etwas ändern könnte. Das wird aber kaum passieren, wenn Du es ihm abnimmst, und er sich hinter Dir verstecken kann. Seine Mutter: sein Problem.

HALLO?! Ich meine.. das war immer mein Traum - da lerne ich dann meinen Freund kennen mit dem es grandios läuft und der denselben Wunsch hat und dann heißt es, ich wäre unreif? Das sitzt wirklich tief! Bei allem was sie da mit meinem Freund abzieht, greift sie nicht nur in sein Leben ein sondern auch meines und unseres.

Wenn Du nicht willst, dass er zulässt, dass seine Mutter in sein (und damit Dein) Leben eingreift, könntest Du das auch einfach vorleben. Aber ohne in dabei so unter Druck zu setzen, wie seine Mutter das tut.

Mein Vorschlag (also das, was ich machen würde): Indem Du ihm (nicht ihr) ohne ihm dabei irgendetwas vorzuwerfen (seine Situation ist ja wirklich nicht ganz einfach) ankündigst, dass und wann Du auf jeden Fall länger nach Australien gehst. Er kann dann völlig unabhängig entscheiden, ob er nur teilweise oder doch die ganze Zeit dabei ist.

Damit würdest Du ihm jedenfalls zeigen und selbst spüren, dass die Mutter jedenfalls auf DEIN Leben keinen direkten Einfluss hat, das kann sehr guttun. Und bestimmt hättest Du auch alleine in Australien eine super Zeit, die Dir - gerade, wenn Ihr danach doch einen Kompromiss findet, wie Ihr mit Mutter, Unternehmen, etc. leben könnt - niemand mehr nehmen kann. Und nebenbei: Durch die Reaktion darauf und den Umgang damit, dass Du alleine nach Australien gehst (oder dies tun würdest, wenn er nicht mitgeht oder kürzer mitgeht), wirst Du Deinen Freund noch besser kennenlernen, und er sich (und Dich) auch. Eine große Chance, wie ich meine.

Alles Gute!

DiiAe S>eh&erxin


und dann heißt es, ich wäre unreif? Das sitzt wirklich tief! Bei allem was sie da mit meinem Freund abzieht, greift sie nicht nur in sein Leben ein sondern auch meines und unseres

vielleicht ist gerade das dein/euer dilemma!? er ist auf eine recht unreife art noch in einem ziemlich ungesunden abhängigkeitsverhältnis seiner mutter gegenüber und kämpft sich da nicht frei. du wärest reif genug dafür dich ihr gegenüber abzugrenzen, tust das aber nicht, weil du auf irgendeine art versuchst deinen freund zu "beschützen"...

deswegen wäre es wohl wirklich ein wichtiger schritt, dass du dich komplett von diesem mutter-sohn-ding zurückziehst und ihm nur intern den rücken stärkt - es sind nämlich wirklich seine themen (auch, wenn sie auf dein/euer leben auswirkungen haben!)

Mpadame( }Charentoxn


kannst du nicht alleine länger nach Australien?

immerhin ist es dein Traum, was er treibt ist seine Sache - auch das mit den Firmen, ich würde da gar nichts mehr zu sagen an deiner Stelle. mach dein Ding und lass dich da nicht zu sehr reinziehen.

Tthere$siax999


@ Gato

Ich möchte auf keinen Fall für ihn sprechen! Ich versuche ja eigentlich eher, ihn in die Richtung zu schubsen dass er eben für SICH spricht.

Aber es mag schon sein, dass ich hier wirklich nicht alles richtig mache, ich schrieb ja auch im Anfangs-Post dass es mir mittlerweile schwer fällt, das alles richtig einzuschätzen und Emotionen vernebeln einem manchmal schon ordentlich die Sicht.

KAFFEEMONSTER schrieb auch, dass ich besser nicht für ihn sprechen solle bzgl. des Auslandsaufenthalts. Dazu muss ich sagen dass wir das schon seit Anfang 2014 geplant hatten - im Juli 2014 war die Planung so konkret, dass ich mich beruflich verändert und die nächsten 2 Jahre zusammen mit ihm besprochen und darauf ausgelegt hatte (natürlich mit Plan B - also sollte es nicht klappen mit dem Ausland zwecks Trennung oder so, dann hätte jeder einen für sich sicheren Weg weitergehen können). Jeder in der Familie wusste dann Bescheid, nur seine Mutter nicht weil er sich nicht getraut hat, ihr das zu sagen oder der richtige Zeitpunkt nicht da war. Dann war irgendwann Februar 2015, seine Mama sprach mich an, es ging um meinen Freund und die Zukunft, und dann bin ich in so eine missliche Lage gekommen, dass ich damit rausrücken musste. Mein Freund selbst war bei dem Gespräch aber eben nicht dabei. Das ist alles ziemlich dämlich gelaufen aber ich bin schon der Meinung, dass ER ihr das hätte sagen sollen.

@ Goldtau

was willst DU eigentlich dauernd mit seiner Firma?

Die Firma, oder eher diese Lage mit dem gewünschten Zusammenschluss ist in meinen Augen ein riesen Berg, der mit allen den anderen Umständen doch kaum zu erklimmen ist. Wir diskutieren einfach sehr viel darüber, welche Möglichkeiten es gäbe und wir man das später aufziehen könnte. Die Ansätze sind gut und es mag auch zu schaffen sein - aber dann kam seine Mutter und sagte - wenn er in die Firma des Vaters einsteigt, dann geht sie und er wird kein Fitzelchen Freizeit mehr haben. Seit dem ist es für mich ein sehr großes Problem welches schließlich unsere Zukunft beeinflusst. Diese Ideen bzgl. Betriebsleiter sind auch von ihm, ich habe es nur wiedergegeben. Was das andere mit den Verträgen angeht und seiner Mama - ich hatte diesen Gedanken und er hat ihn mit überlegt. Es sind einfach Gegenüberlegungen wie man seiner Mama etwas den Wind aus den Segeln nehmen könnte, ob sie es wirklich durchziehen würde oder nicht..... aber eben halt Überlegungen von uns BEIDEN :-)

Das ist nicht deine Firma, das ist nicht dein Thema, oder..?

Nein, so gehesehen natürlich nicht aber s.o.

Oder willst du gerne die beiden Firmen haben wollen...?

Gott bewahre....

Du vermischst hier Beziehungsfragen mit irgendwelchen Firmen, die weder dir noch deinem Freund gehören.

Warum machst du das?

Ich habs versucht oben zu erklären. Mir wird hier auch gerade erst bewusst, dass ich einiges mit Knick in der Optik sehe, von daher mag das auch dazu gehören. Aber ich bleibe dabei, für unsere Zukunft sehe ich die Zusammenlegung beider Firmen als Bedrohung.

LG

T1heremsia999


@ Seherin

und dann heißt es, ich wäre unreif? Das sitzt wirklich tief! Bei allem was sie da mit meinem Freund abzieht, greift sie nicht nur in sein Leben ein sondern auch meines und unseres

vielleicht ist gerade das dein/euer dilemma!? er ist auf eine recht unreife art noch in einem ziemlich ungesunden abhängigkeitsverhältnis seiner mutter gegenüber und kämpft sich da nicht frei. du wärest reif genug dafür dich ihr gegenüber abzugrenzen, tust das aber nicht, weil du auf irgendeine art versuchst deinen freund zu "beschützen"...

Ja, das stimmt. Ich versuche eigentlich nicht, ihn aufzuhetzen sondern dass er mal überlegt und sich wehrt. Es geht nicht darum, immer auf Konfrontation zu gehen aber der Mutter zu zeigen, dass er eben nicht mehr 15 ist und er bitte mit ihm auf Augenhöhe kommunizieren soll. Nur schiesst sie halt so oft übers Ziel hinaus dass man halt echt fast nix Gutes mehr sagen kann diesbezüglich. Wobei ich wirklich immer versuche, ihren Standpunkt zu verstehen und mit einzubeziehen. Oft halte ich mittlerweile eben auch einfach meinen Mund.

Kleines Beispiel - eben im Februar sagte sie zu ihm ich finde nur noch eine gute Eigenschaft an Dir, nämlich dass Du nicht böse bist, aber das wars Das hat ihn logischerweise tierisch verletzt. Es gab noch mehr Themen. Er schleppte das dann über 2 Monate mit sich herum und ist dann ein Wochenende ohne mich nach Hause gefahren um den Hund zu hüten; die Eltern waren noch 1 Tag da. Ich fragte, ob er das Thema nochmal ansprechen wolle.... hätte er sich keine Gedanken gemacht, sagt er. Ich sagte dann dass ich ihn so einschätze dass er so tut als wäre nix, Hauptsache gute Laune und viel über alles mögliche reden bis sie dann im Flieger sitzen. Hat er mir recht gegeben. Er wäre dem aus dem Weg gegangen. Im Endeffekt ist er dann aber los und hat mit seiner Mutter gesprochen und es war ein wirklich gutes Gespräch zwischen den beiden, was mich sehr gefreut hat.

Es geht doch auch so aber irgendwie muss ich ihn da immer pushen, versteht ihr?

deswegen wäre es wohl wirklich ein wichtiger schritt, dass du dich komplett von diesem mutter-sohn-ding zurückziehst und ihm nur intern den rücken stärkt - es sind nämlich wirklich seine themen (auch, wenn sie auf dein/euer leben auswirkungen haben!)

Boah das ist echt schwer - wie soll das denn gehen? Ich kann doch nicht zusehen wie sie unser/mein Leben plant und er aus der Falle nicht rauskommt? Kann ich mich raushalten und mich dann trennen in 2 Jahren weil ich das nicht so möchte? :-( Ich find es so schwer, hier die Balance zu halten. Ich will ja auch keinen "Krieg" gegen seine Mama führen - ich mag die so wirklich gern und ich bin super in der Familie aufgenommen aber es hakt halt an zwei Stellen.. extrem. Ich bin immer für ihn da und stütze ja sogar seine Überlegungen mit der Firma. Ich versuche nur anzubringen dass er überlegen soll welchen Stellenwert unsere eigene Familie dann haben soll und dass er das bitte bedenken und mit berücksichtigen muss. Wirklich, ich versuche nicht das als Druckmittel zu nutzen, ganz im Gegenteil.

LG Theresia

T6hereusi!ay999


@ Madame Charenton

kannst du nicht alleine länger nach Australien?

Theoretisch ginge das schon aber dann hätte ich es ja immer schon machen können. Ich wollte das mit meinem Partner oder einer guten Freundin machen :-) Ist mit Freundin aber nicht (mehr) möglich.

immerhin ist es dein Traum, was er treibt ist seine Sache - auch das mit den Firmen, ich würde da gar nichts mehr zu sagen an deiner Stelle. mach dein Ding und lass dich da nicht zu sehr reinziehen.

Aber wenn es doch direkte Auswirkungen hat? :-(

gQato


Aber ich bleibe dabei, für unsere Zukunft sehe ich die Zusammenlegung beider Firmen als Bedrohung.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Dafür muss erst mal alles mit den Firmen geklärt sein. Das scheint ja noch gar nicht klar, wie sich das entwickeln wird. Ihr solltet daher erst mal die aktuellen (drohenden) Konflikte auflösen und das ist die Australiengeschichte.

Wie stellt er sich das denn jetzt vor? Hast du ihn das schon mal direkt gefragt? Ich finde die Idee, auf jeden Fall alleine die ganzen 8 Monate zu gehen gar nicht so schlecht. So lebst du deinen Traum und er kann für sich entscheiden. Ohne das du ihn drängst oder bevormundest.

Ansonsten möchte ich meine Frage noch mal wiederholen:

Wie ist das eigentlich mit Australien? Lässt sich das überhaupt so einfach realisieren, wie ihr euch das vorstellt? Gerade was Visum und Finanzierung betrifft.

Die Frage dabei ist nur, ob die 8 Monate auch realistisch sind und nicht aus anderen Gründen eine Verkürzung droht.

Tkhyehresioa999


Also: ich habe verstanden dass ich mich nicht mehr in die Mutter-Sohn-Beziehung und auch nicht in die Firmenangelegenheiten einmischen sollte. Wichtig wäre, dass mein Freund selbst entscheidet und anfängt, sich gegen seine Mutter durchzusetzen. Richtig?

Meine Situation, ohne dann doch noch einen neuen Thread eröffnen zu müssen.

Ich liebe ihn und ich stehe hinter ihm. Egal wann der Umzug ansteht würde ich mit ihm mitgehen und meine Familie, Freunde und mein geliebtes Bundesland hinter mir lassen (was ich ihm nie vorwerfen will da es meine eigene Entscheidung ist). Das wird schwer und ich habe furchtbar Angst davor. Obwohl mich seine Familie sehr mag und ich da gut aufgenommen bin. Aber trotzdem, ist halt nicht meine Familie, die so ganz anders ist als seine. Je später der Umzug, desto lieber wäre es mir. Früher wollte ich keine Kinder, mit ihm kann ich mir das aber gut vorstellen. Aber ich habe eben Sorge, dass wir da hinziehen und recht bald ein Kind bekommen (ich bin halt schon 33) und dann übernimmt er Firma 1 und später noch 2, unterschätzt das Familienleben und ich sitze dann alleine mit Kind in einem "fremden" Bundesland im Haus und kümmer' mich ums Kind und habe nullkommanichts von meinem Ehemann und all den Plänen, die wir hatten. Er sagt dazu, ich würde das zu schwarz sehen. Ich sage, er sieht es zu naiv. Was stimmt?!

T~heresNia9x99


@ Gato

Was keine Zukunftsmusik ist, ist dass er 2017 in die Firma der Mutter einsteigt. Das ist und bleibt Fakt. Hätte ich auch kein Problem damit, ich denke das wäre gut machbar.

Zu Australien:

Wie stellt er sich das denn jetzt vor? Hast du ihn das schon mal direkt gefragt? Ich finde die Idee, auf jeden Fall alleine die ganzen 8 Monate zu gehen gar nicht so schlecht. So lebst du deinen Traum und er kann für sich entscheiden. Ohne das du ihn drängst oder bevormundest.

Nun ja, wir mussten nun auf 4 Monate verkürzen. Das liegt daran dass er ja noch Berufserfahrung sammeln möchte bevor der Firmeneinstieg kommt. Ursprünglich war ja 8 Monate Ausland und über 1 Jahr arbeiten angesagt. Durch die "Deadline" mit 2017 muss nun beides innerhalb von 14 Monaten unter einen Hut gebracht werden. Er stellt sich vor, sich aus dem Ausland zu bewerben und dann, wieder daheim angekommen, arbeiten zu gehen. Wo, ist noch offen, es könnte auch in einem anderen Bundesland sein.

Wie ist das eigentlich mit Australien? Lässt sich das überhaupt so einfach realisieren, wie ihr euch das vorstellt? Gerade was Visum und Finanzierung betrifft.

Die Frage dabei ist nur, ob die 8 Monate auch realistisch sind und nicht aus anderen Gründen eine Verkürzung droht.

Finanziell sind 4 Monate natürlich besser - die 8 Monate wären aber durchaus stemmbar gewesen da wir in Australien nicht nur reisen sondern auch arbeiten werden. Die Finanzierung ist abgedeckt, beidseitig finanziell. Visum ist auch kein Problem, wir sind gerade an der Planung.

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