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Mein Freund, seine Mutter und ich

EVla~fRemi"ch0815


Also...

So was wie "enterben" gibt es nicht! Jedenfalls nicht solange keine wirklich ernsthaften Gründe wie Gewalt usw. vorliegen. Ich würde der wehrten Mama klipp und klar sagen das sie sich aus meinem/seinem Leben herauszuhalten hat. Auch was die Zukunftsplanung angeht. Es kann ja wohl nicht sein das sie glaubt nach Belieben über ihren erwachsenen Sohn zu verfügen wie einen Sklaven.

Ich würde sie vor die Wand laufen lassen...

Es ist euer gemeinsamer Traum ein Jahr in Australien zu verbringen. Wenn ihr euch das finanziell leisten könnt solltet ihr das nach dem Studium auch durchziehen, ohne euch irgendwelche Regeln oder Termine diktieren zu lassen.

Denn ein Verkauf der Firma ist sehr unwahrscheinlich! Das hat sie nur als Druckmittel erwähnt um weiter die Oberhand zu behalten ohne das wirklich durchzuziehen. Warum glaube ich das? Weil sich scheinbar ihr ganzes Leben und Streben nur um den Erhalt der Firma dreht. Das würde sie doch nicht nur aus Trotz einfach so aufgeben!

Wenn die Mutti weiter rum moppert kann der Sohn ja mal dezent fallen lassen das er auf die Firma verzichten würde und die Mutti ruhig selbige verkaufen soll, er dann aber seinen Erb-Pflichtanteil bitte sofort ausgezahlt hätte.

Davon abgesehen, wie stellst du dir die Zukunft vor mit deinem Freund in der Firma der Mutti? Selbst wenn er Geschäftsführer würde. Das doch sicher nur auf dem Papier! Denn Mama wird ganz sicher einen Teufel tun und sich dann fein raus halten aus allem und zu Hause Winterpullis stricken... Die wird ihm schön sagen wo es lang zu gehen hat, täglich. Und dir natürlich auch! Denn du wärst ja sozusagen angehende "Großindustriellen-Gattin" und hast dich in ihren Kreisen entsprechend zu verhalten und zu denken. ;-)

Mama muss sich daran gewöhnen das nicht alle nach ihrer Pfeiffe tanzen und wenn er mal wieder auf die Haustiere aufzupassen hat dann sagt er halt mal "Nein, geht leider nicht. Pech gehabt."

DZie) Se,herxin


Ich versuche ja eigentlich eher, ihn in die Richtung zu schubsen dass er eben für SICH spricht.

auf der einen seite finde ich das wirklich lieb von dir - er wird aber erst wirklich aktiv und konsequent werden, wenn sein leidensdruck hoch genug ist und er sich nicht deinem beugt!

Also: ich habe verstanden dass ich mich nicht mehr in die Mutter-Sohn-Beziehung und auch nicht in die Firmenangelegenheiten einmischen sollte. Wichtig wäre, dass mein Freund selbst entscheidet und anfängt, sich gegen seine Mutter durchzusetzen. Richtig?

jepp :)z stärke ihn, aber lass ihn seine känpfe alleine ausfechten und kämpfe du deine.

Er sagt dazu, ich würde das zu schwarz sehen. Ich sage, er sieht es zu naiv. Was stimmt?!

beides. ihr habt beide recht - aus eurer perspektive. allerdings habt ihr wohl ganz unterschiedliche wunsch-rahmenbedingungen im hinterkopf.

ihr seid jetzt gute zwei jahre zusammen, oder? und er ist 7 jahre jünger als du?

TNheB.lac]kWixdow


Ich kenne aus meinem Verwandtenkreis und auch aus meinem beruflichen Umfeld diese Firmenstrukturen. Der Nachwuchs hat zu gehorchen und die Eltern haben ewig die Hand drauf. Was der "Erbe" wirklich möchte, ist völlig irrelevant. Im Gegenteil, man erachtet es als "Geschenk", ihm eine Firma zu überlassen. Akribisch wird jede Handlung beobachtet, jede Rechnung 2 mal durchgerechnet, jedes Schreiben kontrolliert...Dazu muss man seine Seele und sein Privatleben opfern. Mögliche Partner müssen mitziehen oder es wird solange über sie hergezogen, bis sie das Handtuch werfen.

Vielleicht sind diese Monate in Australien ein Hoffnungschöpfen, eine Auszeit, die dringend nötig ist. Vielleicht bekommt dein Freund dort Eindrücke, welche ihm zeigen, daß ein eigenständiges Leben ohne ständige Beaufsichtigung der Mutter erstrebenswert sind. Vielleicht ändert sich seine Denkweise.

TOherresia~999


@ Seherin

jepp :)z stärke ihn, aber lass ihn seine känpfe alleine ausfechten und kämpfe du deine.

Ich glaube ich bin zu blöd @:) - wenn ich ihn kämpfen lasse wird er gegen die Mutter UND mich kämpfen, denn ich habe auch Wünsche, Vorstellungen und Ansprüche an die Beziehung. Mein Kampf wiederum richtet sich doch dann gegen ihn weil ich ihm doch echt nicht alles durchgehen lassen kann wenn er es eben NICHT schafft, sich gegen seine Mutter durchzusetzen. Sorry, ich habs echt immer noch nicht ganz gerafft %:| %:| %:|

beides. ihr habt beide recht - aus eurer perspektive. allerdings habt ihr wohl ganz unterschiedliche wunsch-rahmenbedingungen im hinterkopf.

ihr seid jetzt gute zwei jahre zusammen, oder? und er ist 7 jahre jünger als du?

Ja, und ich möchte asap mit ihm reden und mal fragen was er wirklich genau will und wie er es sich vorstellt. Wir hatten da schon drüber gesprochen - er misst der Familie den gleichen Stellenwert bei wie der Firma, d.h. sie soll auch eine tragende Säule in der Zukunft sein. Er weiss auch um meine Bedenken dass ich dann alleine da sitze und hat sogar Angst, dass ich dann irgendwann mit dem Kind abhaue. Er meint aber, dass wir das hinkriegen.

Und ja, 2 Jahre und 7 Jahre Unterschied - die man aber in der Tat nicht merkt bis auf dieses fehlende Durchsetzungsvermögen gegenüber unangenehmen Themen.

g~ato


ich habe verstanden dass ich mich nicht mehr in die Mutter-Sohn-Beziehung und auch nicht in die Firmenangelegenheiten einmischen sollte. Wichtig wäre, dass mein Freund selbst entscheidet und anfängt, sich gegen seine Mutter durchzusetzen. Richtig?

Stop. Dabei geht es nicht darum, was wir sagen und du machst es dann. Es geht darum, was aus unserer Sicht helfen könnte. Du solltest diese ganzen Meinungen nehmen und überlegen, ob du das kannst und ob das sinnvoll ist. Letztendlich bewerten wir ja nur das, was du hier schreibst. Wir kennen euch ja nicht. ;-)

Er sagt dazu, ich würde das zu schwarz sehen. Ich sage, er sieht es zu naiv. Was stimmt?!

Dass heißt, du sprichst deine Bedenken und Sorgen an? Sprecht ihr darüber oder wischt er deine Bedenken nur mit einem Satz weg? Ich finde es wichtig, dass er dir zuhört und deine Bedenken ernst nimmt. Entweder kann er sie dir begründet nehmen oder nicht. Denn das wird spätestens dann sehr wichtig, wenn er als Firmeninhaber getresst ist. Du solltest dich daher nicht ganz aus den Themen rausnehmen, aber wenn ihr bewusst eine gemeinsame Zukunft mit Familie und Kindern plant, solltet ihr über Dinge sprechen, die auch dich betreffen werden.

Aber dennoch bleibe ich bei meiner Aussage: Er soll erst für sich entscheiden und dann mit dir gemeinsam. Fordere eine Entscheidung ruhig ein, so lange es dich auch betrifft.

Birummbxiene


Wenn die Mutti weiter rum moppert kann der Sohn ja mal dezent fallen lassen das er auf die Firma verzichten würde und die Mutti ruhig selbige verkaufen soll, er dann aber seinen Erb-Pflichtanteil bitte sofort ausgezahlt hätte.

Das sagt sich so leicht wenn man selbst nicht der Sohn ist aber er ist in dem Glauben aufgewachsen, das Unternehmen zu übernehmen, hat sogar seine Ausbildung darauf ausgerichtet also auch er hat viel investiert in seinen Traum. Hier gehts ja offensichtlich nicht um den Beruf Sohn sondern um einen Lebenstraum.

TfherWeTsiax999


@ ElafRemich0815

So was wie "enterben" gibt es nicht! Jedenfalls nicht solange keine wirklich ernsthaften Gründe wie Gewalt usw. vorliegen. Ich würde der wehrten Mama klipp und klar sagen das sie sich aus meinem/seinem Leben herauszuhalten hat. Auch was die Zukunftsplanung angeht. Es kann ja wohl nicht sein das sie glaubt nach Belieben über ihren erwachsenen Sohn zu verfügen wie einen Sklaven.

Das geht so leider nicht auch wenn ich das gerne wollte. Er WILL ja in die Firma.

Ich würde sie vor die Wand laufen lassen...

Das würde ich manchmal aus lauter Wut über die Situation gerne. Daher hatten wir uns ja mal zusammengesponnen, es drauf ankommen zu lassen denn wie Du weiter unten ja schreibst glauben wir auch nicht, dass sie wirklich verkaufen würde. Die ganze Familie hängt sehr an der Firma. Ich kann verstehen, dass sie die Verantwortung nicht mehr alleine tragen möchte, aber es geht hier auch um den Ton den sie anschlägt.

Denn ein Verkauf der Firma ist sehr unwahrscheinlich! Das hat sie nur als Druckmittel erwähnt um weiter die Oberhand zu behalten ohne das wirklich durchzuziehen. Warum glaube ich das? Weil sich scheinbar ihr ganzes Leben und Streben nur um den Erhalt der Firma dreht. Das würde sie doch nicht nur aus Trotz einfach so aufgeben!

Das sehen wir auch so, dazu hängt zu viel dran. Aber wie gesagt, ich verstehe dass man sowas halten möchte aber muss das wirklich so durchgesetzt werden wie sie das versucht?

Wenn die Mutti weiter rum moppert kann der Sohn ja mal dezent fallen lassen das er auf die Firma verzichten würde und die Mutti ruhig selbige verkaufen soll, er dann aber seinen Erb-Pflichtanteil bitte sofort ausgezahlt hätte.

Wird er nicht - denn dann droht sie, dass er nicht mehr ihr Sohn sei und er sich daheim nicht mehr blicken lassen müsse. Es redet sich immer so leicht zu sagen, ziehs durch.. aber ich kann auch verstehen dass man Angst hat, so einen Schritt zu gehen. Dennoch steht es ausser Frage, dass emotionale Erpressung dieser Art unter aller Kanonen ist.

Davon abgesehen, wie stellst du dir die Zukunft vor mit deinem Freund in der Firma der Mutti? Selbst wenn er Geschäftsführer würde. Das doch sicher nur auf dem Papier! Denn Mama wird ganz sicher einen Teufel tun und sich dann fein raus halten aus allem und zu Hause Winterpullis stricken... Die wird ihm schön sagen wo es lang zu gehen hat, täglich. Und dir natürlich auch! Denn du wärst ja sozusagen angehende "Großindustriellen-Gattin" und hast dich in ihren Kreisen entsprechend zu verhalten und zu denken. ;-)

Anfangs dachte ich wie Du - es wird sich zeigen ob sie ihm jetzt schon nach und nach mehr Verantwortung gibt. Letztens gabs da ein Beispiel, das fand ich sehr positiv. Dennoch ja - wenn er dort "in die Lehre geht", ist es klar wer schreit und auch, wer springt. Und ich weiss jetzt schon, dass ich da ein Problem mit haben werde.

Mama muss sich daran gewöhnen das nicht alle nach ihrer Pfeiffe tanzen und wenn er mal wieder auf die Haustiere aufzupassen hat dann sagt er halt mal "Nein, geht leider nicht. Pech gehabt."

GENAU! Das muss aber von IHM kommen! :-(

T5hereskiax999


@ Brummbiene

Hier gehts ja offensichtlich nicht um den Beruf Sohn sondern um einen Lebenstraum.

Richtig - selbst wenn er die Firmen nicht bekommen könnte aus irgendeinem Grund - er sagt, er will gar nichts anderes machen und würde in der Branche bleiben :)z

T#hereLsia99x9


Das macht mich echt fertig, das Thema. Ich weiß gar nicht was der Auslöser vor ein paar Tagen war... ich kann nachts nicht schlafen oder wache auf und denk drüber nach. Könnte immer sofort heulen, es ist echt ein Graus! >:( >:(

E?ltafRemiJch08x15


Ist ja auch ein erstrebenswertes Ziel! Aber Lebenstraum hin oder her...

Es muss ihm unmissverständlich klar sein was er sich dann einkauft. Nämlich lebenslang unter der Fuchtel der Mutter zu stehen die das Zepter weiter fest in der Hand halten und jede Selbstständigkeit unterbinden wird. Wenn es ihm aber nichts ausmacht nicht die alleinige Entscheidungsbefugnis zu haben wäre es ja OK.

Das war ja nur als Drohung gedacht. Was die Mutti kann, kann er schon lange. Und selbst wenn es im unwahrscheinlichen Fall doch so weit kommen sollte, könnte er dann nicht versuchen davon - zusammen mit Theresia999 - ein eigenes kleines Unternehmen zu gründen, evtl. mit Beteiligung des Vaters der ja ein ähnliches Unternehmen führt?

T)her,esia9x99


@ Gato

Er sagt dazu, ich würde das zu schwarz sehen. Ich sage, er sieht es zu naiv. Was stimmt?!

Dass heißt, du sprichst deine Bedenken und Sorgen an?

Ja, tue ich. Also alles was die Zukunft betrifft und auch dass ich finde, dass er sich grundsätzlich mehr durchsetzen muss. Er hat da eine Neigung dazu, in angenehmen Themen aus dem Weg zu gehen, auch im Freundeskreis oder eher bei einem bestimmten Typ Mensch Wir sprechen aber vor Allem über die Zukunft.

Sprecht ihr darüber oder wischt er deine Bedenken nur mit einem Satz weg? Ich finde es wichtig, dass er dir zuhört und deine Bedenken ernst nimmt. Entweder kann er sie dir begründet nehmen oder nicht.

Er nimmt das ernst, das merke ich. Wir hatten vor ein paar Monaten das Gespräch mal ganz offen, haben stundenlang gesprochen. Eben was ihm wichtig ist, wie er Familie unterbekommen will, wie er sich das künftig vorstellt.. Problem ist, die Theorie klingt ja immer schön aber ich empfinde meine Zukunftsvorhersage eben als realistisch(er) und nicht so rosig wie er. Er versucht also, mir die Sorge zu nehmen, aber ich bin nicht überzeugt. Da stehe ich also und frage mich: wie weit soll, kann, muss und will ich das später mitmachen? Welche positiven Seiten ziehe ich raus, wie kann man das managen? Was kommt aber auch ganz sicher an Stress auf uns zu? Es ist echt schwierig.

Denn das wird spätestens dann sehr wichtig, wenn er als Firmeninhaber getresst ist. Du solltest dich daher nicht ganz aus den Themen rausnehmen, aber wenn ihr bewusst eine gemeinsame Zukunft mit Familie und Kindern plant, solltet ihr über Dinge sprechen, die auch dich betreffen werden.

Danke Gato, genau das meine ich, das hatte ich nicht verstanden. Ich sollte mich mehr raushalten, da habt ihr alle wirklich recht. Aber ich kann ihn nicht einfach machen lassen - da hängt eben auch meine Zukunft dran und so wie es steht, bin ich der zweite Stuhl und ich möchte nicht in der Abstellkammer landen. Ich sehe für all seine Planungen nur eine Zukunft, wenn er sich für EINE der beiden Firmen entscheidet. Da will er aber bisher nicht von ablassen, was ich auch verstehen kann. Aber zwei Firmen, Familie und seine Wunschthemen die er noch umsetzen will.. das geht meiner Meinung nach nicht.

Aber dennoch bleibe ich bei meiner Aussage: Er soll erst für sich entscheiden und dann mit dir gemeinsam. Fordere eine Entscheidung ruhig ein, so lange es dich auch betrifft.

Ja.. das könnte aber im schlimmsten Fall eine Trennung zur Folge haben. Vor dem Gedanken scheue ich mich natürlich. AUgen zumachen geht aber auch nicht.

D5ie SRehekrin


Ich glaube ich bin zu blöd @:) - wenn ich ihn kämpfen lasse wird er gegen die Mutter UND mich kämpfen, denn ich habe auch Wünsche, Vorstellungen und Ansprüche an die Beziehung. Mein Kampf wiederum richtet sich doch dann gegen ihn weil ich ihm doch echt nicht alles durchgehen lassen kann wenn er es eben NICHT schafft, sich gegen seine Mutter durchzusetzen.

nimm mal den "kampf" kurz aus deinen gedanken heraus und konzentrier dich auf das, um was es wirklich geht:

- du willst mit ihm zusammensein und auch bleiben

- du möchtest mit ihm gemeinsam diese zeit in australien verbringen

- du möchtest in nicht allzuweiter ferne kinder mit ihm

das sind zuerst einmal die theme zwischen euch, zu denen er stellung beziehen muss. wenn seine mutter ihre vorstellungen an ihn heranträgt, ist es erst einmal seine sache zu überlegen, wie er wessen vorstellungen (mit seinen) zusammenbringt - inhaltlich und zeitlich.

erst wenn er für sich prioritäten gesetzt hat, kommt ihr beide wieder ins spiel. und das, was er mit seiner mutter dann macht/kämpft, das muss er für sich selber klarbekommen.

und ja... schlimmstenfalls wird er sich irgendwann vielleicht auch zwischen den träumen seiner mutter und deinen/euren entscheiden müssen!

w^hitBe magPic


Puh ich sehe hier viele PArrallen zu meinem Leben und dem meiner Freundin.

Allerdings ist deine Situation noch schlimmer.

Zunächst einmal stehst du vor einen berg an Problemen und Entscheidungen, die du in kurzer zeit treffen musst und lösen musst und das wird nicht immer schmerzfrei sein.

Ein Kind das so abhängig von den Eltern ist, wie dein Partner hat eigentlich kein eigenes leben. Das Leben bestimmen die eltern.

Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten.

1. Dein Partner fügt sich und euer leben ist von nun an vorbestimmt, mit all den problemen die hier schon benannt worden sind.

2. Dein Partner fügt sich nicht und ihr werdet einige harte Kämpfe deswegen auskämpfen müssen.

Egal welche Entscheidung er trifft, es wird keine leichte Zeit werden.

Mein Rat wäre, dass du mit deinem Partner redest und ihn erstmal einmal fragst, welche entscheidung er treffen möchte bezüglich seiner Zukunft.

Und da geht es nicht um welche Firma wann übernommen wird und wann man wie nach Australien geht sondern ganz einfach darum.

Will er sein leben nach den Wünsche seiner Mutter (Vater) Ausrichten oder will er sein leben nach SEINEN Wünschen ausrichten.

Nur darum geht es.

Da sist ein tiefe, schmerzhafte Entscheidung.

Denn entweder es wird eine zukunft unter der bestimmung der Firma und seiner Mutter (Vater) geben. In der DU das letzte Rad am Wagen bist und deine Wünsche nicht mehr zählen werden.

Denn er ist dann für die Firma da und du wirst zu HAuse sitzen und auf ihn warten ggfs. den Kindern erklären dürfen, warum papa nicht da ist.

Denn der Anteil an Lebenszeit den du genannt hast, der für die Firma(en) drauf geht, ist enorm. Wochenende tagsüber bis abends. Wann soll dann Zeit für die Familie sein?

Wie stellt er sich das vor.

Klar "könnt ihr es schaffen

Aber ist das der weg den ihr gehen wollt? Wollt ihr es nur Schaffen oder wollt ihr ein Familienleben haben.

Variante zwei wird einen Kampf mit der Mutte rbeinhalten, der zur Zerreissprobe werden wird.

Ständige Kämpfe oder Kontaktabbruch. Vorwürfe und Selbstzweifel, die ihr dann auch bewältigen müsst.

Ich geben einigen Vorredner nicht ganz recht. Denn es sind/ Werden auch deien Baustellens ein. Klar muss er sich entscheiden, aber diese Entscheidung wird DEIN Leben maßgeblich mit beeinflussen.

M,eVhno


Aus Deinen Schilderungen ergibt sich für mich ein schwieriges Bild der Lage. Ich denke, die Firma wird Euer Lebensinhalt werden, wenn Dein Freund dort einsteigt - mehr noch als bisher. Erst kommt die Firma, dann alles andere.

Ich möchte auch noch einen weiteren Punkt ansprechen, der vorher schon einmal skizziert wurde: Ich schätze seine Mutter als so dominant ein, dass sie sich nicht aus der Firma zurückziehen wird.

Selbst wenn sie alle Macht auf dem Papier an Deinen Freund abgegeben haben sollte wird sie sich in das tägliche Geschäft bzw. die Strategie etc einmischen. Vielleicht behält sie noch Anteile, um mitreden zu können. Das wird ein harter Kampf in den nächsten Jahren (unter Umständen die nächsten 20 Jahre) und stellt harte Anforderungen an Euch.

T'aps


Ich glaube ich bin zu blöd - wenn ich ihn kämpfen lasse wird er gegen die Mutter UND mich kämpfen, denn ich habe auch Wünsche, Vorstellungen und Ansprüche an die Beziehung. Mein Kampf wiederum richtet sich doch dann gegen ihn weil ich ihm doch echt nicht alles durchgehen lassen kann wenn er es eben NICHT schafft, sich gegen seine Mutter durchzusetzen. Sorry, ich habs echt immer noch nicht ganz gerafft

Lass die ganzen Hinweise und Tipps hier erst einmal sacken. Manche Dinge sagen sich als Außenstehender ganz leicht.

Wenn der Partner eine Firma hat (momentan ist es zwar noch nicht so weit, aber ich glaube kaum, dass sich an dem Fakt noch was ändern wird), dann ist man in gewisser Weise auch mit der Firma verheiratet. Eine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben gibt es nicht - meine Erfahrung. Es ist völlig normal, das die Zukunft deines Freundes in der Firma dich direkt betrifft und du dich nicht heraushalten willst. Die Entscheidung liegt zwar letztendlich bei ihm, aber das heißt nicht, dass Du mit deiner Meinung hinter dem Berg halten solltest. Versucht eine gemeinsame Entscheidung zu treffen. Aber ich denke nicht, dass Du ihm die Firma ausreden solltest, das würde er dir ewig vorhalten.

Einerseits weiß man, dass man dem Partner nicht alles durchgehen lassen sollte, aber andererseits liebt man ihn ja und will ihn nicht verlieren. Ich kenne diesen Zwiespalt zur Genüge. Ich selbst habe ab einem gewissen Punkt klein beigegeben. Manche Schlachten kann man nicht gewinnen.

Was die Schwiegermutter betrifft, habe ich beide ihr Ding machen lassen und habe mich völlig rausgehalten. Und so im Nachhinein betrachtet (Schwiegereltern sind längst tot), war das die richtige Entscheidung.

Vielleicht seht ihr einiges nach eurem Australienaufenthalt aus einer anderen Perspektive. Ein gewisser Abstand ist manchmal wirklich nicht schlecht.

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