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Warum machen Männer alles mit sich selbst aus?

LSaraxsa


Mir geht es in diesem Faden weder um das Meckern noch um das Heulen, noch um Dramaqueen oder Probleme herbeireden... nur mal als Anmerkung.

Nur ums reden. Und das geht auch alles ohne das oben genannte.

h#atsychixpu


Ich wollte nur sagen, dass es nicht immer die Männer sind, die genervt vom Reden sind und was mit sich selbst abmachen. Ich mach das auch, mein Mann dagegen gar nicht. Der lädt gern ALLES auf mir ab, was mir auch mal zu viel wird. Und das war ja schon das Thema.

Ich denke, das ist nicht vom Geschlecht abhängig, sondern vom Charakter und sicher auch ein bisschen von der Erziehung.

L3arasxa


Ich hab den Vor- bzw. Nachteil, dass ich weiß, dass wenn mich was beschäftigt, ich das gar nicht verbergen kann.

Deswegen sage ich lieber kurz: mir gehts heut gar nicht gut, hab mich über X aufgeregt.

Das muss ich gar nicht ausbreiten.

Offenbar gibt es aber Menschen, die denken echt, man merkt ihnen ihre Saulaune nicht an.

Lieber präventiv so einen kurzen erklärenden Satz in den Raum geworfen als irgendwann angefahren werden: "Was bist du heute so übel drauf?? Tage oder was?"

hwatsNchixpu


Bei mir ist es zu 90% einfach nur Müdigkeit. Einmal fragen find ich ok, beantworte ich auch ganz normal. Aber immer wieder nachhaken ist anstrengend. Nach jahrelanger Beziehung müsste man den anderen ja auch langsam kennen und wissen, dass man nicht weiter fragen muss.

L/olnaX5


Nach jahrelanger Beziehung müsste man den anderen ja auch langsam kennen und wissen, dass man nicht weiter fragen muss.

Sehe ich auch so.

Um etwas von Seite 6 nochmal aufzugreifen:

Blade, ich weiß nicht, ob das rumgekommen ist, kein Mensch muss alles erzählen, um die Neugier des Partners zu befriedigen.

Und schon gar nicht, wenn er einfach nur abschalten will.

Aber dann darf doch auch kommen: "du ne, ich mag nicht reden, will einfach nur abschalten, hat aber nix mit dir zu tun."

Das wäre ein Halbsatz, der halt einfach für manche Frauen wichtig wär.

Stell dir mal vor, dein Partner kommt heim, macht ein Gesicht wie ein Gollum, schmeißt die Glotze an, hat eine Saulaune, du fragst kurz: "he, alles okay?" - und der antwortet in einem Tonfall, dass alles zu spät ist: "Klar, was soll denn sein?".

Äh?

Warum kann man da nicht sagen: "Nö, nix klar, Sch*tag, Sch*arbeit."?

So, dann weiß ich, was los ist, kann noch anbieten, dass er mit mir drüber redet, wenn er nicht will ist gut. Fertig. (Larasa)

Bei diesem Beispiel liegt für mich das Problem bzw. der Kommunikationsfehler ganz klar in der - in meinen Augen sehr suboptimalen Frage. Warum zu Teufel kommt man auf die Idee zu Fragen "he, alles okay?" wenn doch bereits völlig offensichtlich ist, dass dem nicht so ist?! Ist doch fast schon klar, dass man auf eine "blöde Frage" dann auch eine entsprechend "blöde Antwort bekommt."

Eine aus meiner Sicht viel logischere und empathischer Frage wäre für mich "Hmm, was ist denn los?" Darauf kann der andere dann antworten (ohne sich in seiner Stimmung völlig verkant zu fühlen) oder sagen, dass er nicht darüber reden will. Diese Frage hätte den Vorteil, dass sie wohl sehr viel weniger inneres Augenrollen auslöst als ein "Alles okay?" wenn doch ganz offensichtlich ist, dass dem nicht so ist. Jemanden, der gerade schlechte Laune hat, fragt man doch auch nicht "Bist du glücklich?".

m7ond+slternxe


Mir geht es in diesem Faden weder um das Meckern noch um das Heulen, noch um Dramaqueen oder Probleme herbeireden... nur mal als Anmerkung.

Nur ums reden.

Ja, wir haben jetzt 10 Seiten lang geredet. Ich persönlich finde es sehr unterhaltsam und aufschlussreich, bisweilen auch ärgerlich. Aber inhaltlich sind wir keinen Millimeter voran gekommen.

Du findest es blöd, das Männer alles mit sich selbst ausmachen. Das war schon am Anfang der Diskussion so. Es ist jetzt immer noch so. Du forderst von den Männern, bzw. zumindest von Deinem Mann, sie sollen mal den Mund aufmachen und ihre Wünsche äußern, auch wenn sie sich damit angreifbar machen. Aber sie tun es nicht. Das war auch schon am Anfang der Diskussion so, und es ist jetzt immer noch so.

Das ist mein Fazit. Es bestätigt mich in dem, was ich schon immer wusste. Genau wie Dich.

Gute Nacht.

zzz


Fazit:

Ihr Frauen wünscht euch viele Dinge und stellt es Euch auch ganz toll vor - bis es dann soweit ist. Dann ist es irgendwie ganz anders.

Und die Folgen sind für uns Männer unkalkulierbar.

(trotz-koepfle)

Dein Fazit kann ich auch nur unterschreiben. Frauen stellen es sich ganz toll vor, wenn Männer auch mal Schwäche zeigen und weinen. Aber in Wahrheit ist es ganz anders.

zrwetsJchgxe 1


Ich denke aber auch dass es daran liegt dass Frauen und Männer total ticken.

Die Männer die ich kenne sehen dass oft so, dass wenn irgendwas kurz besprochen wurde, ist die Sache erledigt. Alles ist wieder gut, und alles ist vergessen.. Bei uns Frauen, sage ich jetzt ohne pauschalisieren zu wollen, ist es oft so dass wir dann anfangen mehr in die Tiefe zu gehen. Fragen stellen wie: Ich habe vorher nicht verstanden was du mit den Satz gemeint hast. Was wolltest du mir eigentlich damit ganz genau sagen? Wir neigen dazu jedes Wort zu analysieren. Wir grübeln dann länger über die Diskussion nach und gehen sehr in die Tiefe. Bei den Männern ist die Sache ausdiskutiert und darüber wird dann nicht mehr nachgedacht. Sieht man dann nach der Diskussion ein bisschen nachdenklich aus, wird oft gefragt warum? Die Sache wäre doch ausdiskutiert.. Deswegen denke ich dass die Männer dazu neigen viele Sachen gar nicht mit uns zu besprechen.. Die vermuten eine endlose Diskussion oder Gespräch wozu die gar kein Bock haben. Wissen die dann auch noch dazu dass wir eine komplett andere Meinung zum Thema haben, ja dann kann eine Diskussion natürlich unangenehm werden und dann wird die Sache lieber mit den besten. Kumpel besprochen der bestimmt der gleiche Meinung ist ;-)

Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass wir Frauen in der Regel öfters bereit sind Kompromisse einzugehen, den Hausfrieden zu Liebe als Männer. Ich neige selbst dazu eine Diskussion zu beenden wenn ich merke dass ich auf Granit stoße, auch wenn es innerlich in mir brodelt.

D;ie oSehSerixn


Du forderst von den Männern, bzw. zumindest von Deinem Mann, sie sollen mal den Mund aufmachen und ihre Wünsche äußern, auch wenn sie sich damit angreifbar machen.

fordert man das, damit sich der andere angreifbar macht, sich öffnet? oder will Larasa das, damit sie sicher sein kann, dass sie nicht schuld an seiner schlechten laune ist?

M0onikxa65


. Der lädt gern ALLES auf mir ab, was mir auch mal zu viel wird.

Kann ich mir lebhaft vorstellen und ginge mir genauso.

Was mir generell in diesem Faden aufstößt, Sätze in denen sich "wir Frauen" befindet. Das passt weder hier in diesem Faden noch in der Realität.

Frauen stellen es sich ganz toll vor, wenn Männer auch mal Schwäche zeigen und weinen. Aber in Wahrheit ist es ganz anders.

Das ist in meinen Augen nur Unsinn. Habe mehrmals Männer weinen sehen und ich denke, das können viele Frauen bestätigen. Es ist weder selten noch etwas Besonderes. Und weder habe ich mir das jemals "toll" vorstellt (wie denn auch? Was soll an weinenden Menschen, Männern, Frauen, Kindern denn toll sein??), noch gibt es diesbezüglich so etwas wie eine Wahrheit.

m?ond+sqtern<e


@ zwetschge 1

Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass wir Frauen in der Regel öfters bereit sind Kompromisse einzugehen, den Hausfrieden zu Liebe als Männer.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Wort Kompromiss für Frauen ein Fremdwort ist, und ich würde gerne mal abklären, wie unsere unterschiedlichen Erfahrungen zu Stande kommen.

Bei der TE habe ich nämlich den Eindruck, sie ist nicht kompromissbereit. Sie möchte ihrem Mann einfach nur ihren Willen aufzwingen.

Wie siehst Du das? Hältst Du die TE für kompromissbereit? Oder betrachtest Du sie als eine Ausnahme, weil sie nicht kompromissbereit ist?

M?onsik5a65


zwetschge

Ich neige selbst dazu eine Diskussion zu beenden wenn ich merke dass ich auf Granit stoße, auch wenn es innerlich in mir brodelt.

Das ist nicht das, was ich unter einem Kompromiss verstehen würde, sondern das wäre in diesem Fall nachgeben aus Vernunftgründen. Wie aber kommt es zu Diskussionen, bei denen du auf Granit beißt? Was ist so wichtig an diesem Diskussionsthema?

E|hemHa[ligMe0r NutzSer (# 56869x7)


Habe mehrmals Männer weinen sehen und ich denke, das können viele Frauen bestätigen. Es ist weder selten noch etwas Besonderes. Und weder habe ich mir das jemals "toll" vorstellt (wie denn auch? Was soll an weinenden Menschen, Männern, Frauen, Kindern denn toll sein??), noch gibt es diesbezüglich so etwas wie eine Wahrheit.

:)z

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Wort Kompromiss für Frauen ein Fremdwort ist, und ich würde gerne mal abklären, wie unsere unterschiedlichen Erfahrungen zu Stande kommen.

Kann es sein, dass Du immer mit dem selben Typus Frau zusammen warst, weil dieser Typus Frau zufällig gleichzeitig etwas bietet was Dich super ergänzt und was Du in einer Beziehung sehr gerne haben möchtest?

fordert man das, damit sich der andere angreifbar macht, sich öffnet? oder will Larasa das, damit sie sicher sein kann, dass sie nicht schuld an seiner schlechten laune ist?

Die Haltung mit der das gewollt wird ist entscheidend, ja. Oft würde es in solchen Situationen vermutlich schon ausreichen, die eigene Haltung kurz anzusprechen um dem Gegenüber wiederum die Möglichkeit zu geben sich zu öffnen. Schwierig wird das dann, wenn derjenige, der seine eigene Haltung ausspricht gleichzeitig eine andere Haltung ausstrahlt, weil er oder sie seinerseits keinen Zugang zum eigenen Erleben zulassen kann. Das ist dann so richtig verdreht!

m$ond+(steTrne


@ Die Seherin

fordert man das, damit sich der andere angreifbar macht, sich öffnet? oder will Larasa das, damit sie sicher sein kann, dass sie nicht schuld an seiner schlechten laune ist?

Man fordert es nicht, damit der andere sich angreifbar macht. Aber er macht sich angreifbar, und deshalb finde ich es verständlich, wenn jemand einen zartfühlenden Wunsch nicht äußern mag. Dafür muss man dann erstmal eine Vertrauensbasis herstellen.

Auf der anderen Seite finde ich es gut, Wünsche zu äußern, weil es die Kommunikation vereinfacht, und weil es dadurch weniger Missverständnisse gibt. Warum Larasa das will, weiß ich nicht.

Das Thema Schuldgefühle wurde hier auch schon von anderen diskutiert, und ich bin ebenfalls ein Verteter ihrer These. Nämlich Männer reden häufig nicht gerne über Probleme, weil sie dann leicht neue Probleme an die Backe bekommen, beispielsweise die Schuldgefühle der Partnerin.

@ Monika65

Das ist in meinen Augen nur Unsinn. Habe mehrmals Männer weinen sehen und ich denke, das können viele Frauen bestätigen. Es ist weder selten noch etwas Besonderes. Und weder habe ich mir das jemals "toll" vorstellt (wie denn auch? Was soll an weinenden Menschen, Männern, Frauen, Kindern denn toll sein??), noch gibt es diesbezüglich so etwas wie eine Wahrheit.

Das ist kein Unsinn. Ich hatte nur eine kleine Formulierungsschwäche. :°(

Wie findest Du es, wenn ich deshalb weine? ":/ :-/

D7ie YS(eherxin


Wie findest Du es, wenn ich deshalb weine?

wenn männer (und frauen) wegen sowas weinen, dann sind sie memmen ;-D

ich verstehe sowieso diese ganze heulerei nicht! weder in diskussionen, noch bei diesen entschuldigungsgesprächen... zerhaut doch die ganze kommunikation!

L)uisx08


Was mir generell in diesem Faden aufstößt, Sätze in denen sich "wir Frauen" befindet. Das passt weder hier in diesem Faden noch in der Realität.

Dem schließe ich mich an. Das Gleiche gilt für "wir Männer". Ich kanns nicht mehr hören. Aber da beisst man ja bei vielen auf Granit, es hat überhaupt keinen Zweck, sich da den Mund fusselig zu reden; wer in Klischees denken will, tut das %-|

Kann es sein, dass Du immer mit dem selben Typus Frau zusammen warst, weil dieser Typus Frau zufällig gleichzeitig etwas bietet was Dich super ergänzt und was Du in einer Beziehung sehr gerne haben möchtest?

So in der Art denke ich auch. Warum, wenn es doch Typsache ist, tut man sich einen Typ Mensch als Partner an, der einen wegen seiner Art nur nervt. Ich hate auch schon mal gedacht, dass man selbst die entweder mitteilsamere oder pragmatischere Seite, die meines Erachtens jeder Mensch beide haben sollte im Idealfall, nicht entwickelt hat und sich dann jemanden suchen, der das Extrem davon verkörpert - um dann genervt zu sein. Oft hat es meiner Meinung nach mit eigenen Defiziten oder der falschen Partnerwahl zu tun, wenn man immer auf "die Frauen" oder "die Männer" schimpft.

Das ist ja fast so wie bei den ganzen Jungmannfäden, da sind auch immer die dämlichen Frauen an allem Schuld und nie man selbst :=o ;-D :[]

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