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Unterschiedliche Vorstellung von Sex in langjähriger Ehe

s5ensRibxelman


Sie findet es äußerst amüsant und witzig und witzelt über alle lustige Komplikationen die es mit einer Zweitfrau, einem anderen Mann oder was auch immer geben könnte

Vermutlich wirkst du nicht überzeugend und wie ihre Marionette. Ich hätte diesbezüglich aber nicht mit einer Diskussion über eine andere Frau begonnen.

Dann aber bald beruhigt und entspannt, weil sie es mir überhaupt nicht zutraut.

Das ist doch das Problem. Sie braucht dich nicht ernst nehmen, weil du ohnehin nichts ändern wirst- sie hat dich voll im Griff und die spielst nach ihren Regeln.

Ich würde unter diesen Umständen abends hin und wieder alleine (oder mit Freunden) losziehen und mich irgendwo in eine Bar setzen, ins Kino, Theater oder Disco gehen und sehr spät abends wiederkommen. Du solltest dich nicht als Marionette spielen lassen.

B}am4biexne


Hast du ihr die Filme die Soroman auf Seite 1 empfohlen hat gezeigt? Hast du bewußt gelesen was Sensibelman auf der vorherigen Seite schreibt:

Warum umarmen, oder berühren, streicheln, drücken oder küssen sich die Partner sich nicht auch einfach mal so (nicht nur, wenn man gerade Sex möchte), warum sagen sie sich nicht mal einfach was nettes einander (kann auch eine erotische Anspielung sein)?- im Alltag, beim gemeinsamen Einkaufen, beim gemeinsamen Spazieren, beim Baden, beim Fernsehen, am Computer, in der Küche, ... (biologisch ganz unerotisch gesehen,,, werden da meines Wissens nach auch Hormone freigesetzt, die die Libido gerade der Frau ankurbeln helfen). Ich glaube, das zu wenig physischer Kontakt, zuwenig Gespräch auf den Partner/die Partnerin bezogen, auch die Libido gerade bei Frauen deutlich absinken lässt (Mit Gespräch auf die Partnerin/den Partner bezogen meine ich z.B. ein ernstgemeintes schönes Kompliment- das nicht nur gedacht, sondern auch ausgesprochen wird, etwas Humorvolles, etwas Aufmunterndes, ...).

Diese ganz bewußte Wahrnehmen deiner Frau, ohne dass es gleich oder überhaupt Sex geben muß.

O[luxf


@ Bambienne,

Die Filme habe ich noch nicht gezeigt, aber das werde ich ganz gewiss noch tun.

Hast du bewußt gelesen was Sensibelman auf der vorherigen Seite schreibt:

Das ist auf jeden Fall ein positiver Ansatz. Ob es jetzt die Lösung aller Probleme ist, weiß ich nicht, aber negativ kann sich das nicht auswirken. Wer hat übrigens behauptet, dass wir uns "nicht auch einfach mal so umarmen, oder berühren, streicheln, drücken oder küssen"? Aber Ihr habt recht, im Alltagsstress kommt das natürlich immer zu kurz.

O7lxuf


ps: die reaktionen deiner frau zeugen für mich übrigens sehr von unsicherheit der eigenen sexualität gegenüber.

Ja. Das ist sicherlich der oder ein Kern der Probleme.

BRelafTonte


oder habe ich einfach die Neugier, wissen zu wollen, wie es sich mit einer anderen Frau anfühlen würde.

Glaube bitte nicht, dass es da große Unterschiede gibt!

CSomrxan


Glaube bitte nicht, dass es da große Unterschiede gibt!

Er meint sicher nicht nur die Beschaffenheit der Vagina, sondern eher das ganze Gefühl. Andere Leidenschaft, anderer Typ, anderer Duft, anderes Anfühlen, andere Gespräche, andere Interessen, andere Lustkurven, andere Praktiken...

Ich finde schon, dass da jeder Mensch individuell ist und man das auch deutlich spürt.

SsapOiexnt


Verhütet ihr hormonell?

ach, wie schade - diesmal kann man also nicht einfach die schuld auf die böse pille schieben %-|

zum rest kann ich nur sagen, was vermutlich niemand hören möchte:

ganz normaler zustand... wenn man sich in der jugend nicht ausprobiert (egal, in welcher hinsicht...) ist es vorprogrammiert, dass irgendwann im leben der zustand kommt an dem man sagt "mist, ich habe glaube ich was verpasst....". finde ich auch völlig legitim, denn in gewisser hinsicht hat man das eben auch. insofern spricht auf jeden fall schonmal für den TE, dass er es überhaupt so lange ausgehalten hat :)z

tja, und nun steht er vor einem nicht kleinen problem: er liebt seine frau (toll x:) ) - aber hat den eindruck, dass das "nicht alles im leben" gewesen sein kann. was also tun? entweder, weiterhin mit der situation abfinden (erscheint mir schwierig...), mit irgendwelchen mittelchen versuchen, die frau wieder zu mehr erotik zu überreden (wird nicht funktionieren und ändert nichts an der situation.... es bleibt noch immer die gleiche frau) - oder in der ehe ein gespräch suchen und ggf den rahmen "sexualität" öffnen. sprich, entweder gemeinsam oder im alleingang sexuelle abenteuer ausserhalb der ehe zulassen. dabei geht es nur um sex und nicht um liebe, denn lieben tun sie sich ja noch.

und an die, die jetzt gleich aufschreiben wollen:

ich kenne sehr sehr viele paare, bei denen so ein modell wunderbar funktioniert. denn sehr viele, langjährige beziehungen gelangen irgendwann an den punkt, dass die sexuelle anziehungskraft aufeinander gen 0 tendiert. völlig verständlich, denn was immer präsent und verfügbar ist wird irgendwann eben langweilig. und das leben hat mehr zu bieten, als monotonie und langeweile. @:)

C4omrxan


wenn man sich in der jugend nicht ausprobiert

denn sehr viele, langjährige beziehungen gelangen irgendwann an den punkt, dass die sexuelle anziehungskraft aufeinander gen 0 tendiert.

Es hat einen Grund, warum das einvernehmliche Öffnen in der Sexualität meist im mittleren Alter stattfindet (was man an der Altersstruktur von Swingerclubs auch deutlich erkennt). Man ist nicht nur selbstbewusster, sondern man möchte neue Wege beschreiten.

Ein komplettes Austoben vorher finde ich auch kontraproduktiv. Was will man dann im gemeinsamen sexuellen Leben über Jahrzehnte noch entdecken - been there, done that? Eigentlich auch gefährlich. Schön ist es, wenn man sich die Neugierde und das Verlangen bewahrt. Die ersten Jahre reicht es, zusammen im Bett zu sein. Und dann kennt man das zur Genüge und probiert mehr. Seien es neue Praktiken wie Anal, Rollenspiele, Partnertausch, Spielzeug, extreme Formen, erotische Literatur usw.. Dazu muss man aber Lust haben und bereit sein, neue erotische Felder gemeinsam zu erschließen. Das ist die Frau hier aber nicht, und das ist der Knackpunkt.

Einen generellen Verlust der sexuellen Anziehungskraft für langjährige Beziehungen möchte ich bestreiten, dazu gibt es zu viele Gegenbeispiele. Es ist aber auch ein bisschen Arbeit damit verbunden.

seensaibevlXmxan


Einen generellen Verlust der sexuellen Anziehungskraft für langjährige Beziehungen möchte ich bestreiten,

Ich auch. Und ich habe auch kein besonderes Verlangen nach anderen Frauen, obwohl ich meine Frau seit über 30 Jahren sehr gut kenne und ich mich in meiner Jugend nicht besonders (mit anderen Frauen) ausgetobt habe.

Und Nudeln mit Tomatensoße oder Spinat, Kartoffeln mit Spiegelei oder Rosenkohl mag ich immer noch sehr gerne essen, obwoh ich das schon über 50 Jahre kenne falls jetzt wieder jemand mit dem Essensbeispiel kommen sollte

Spapixent


Einen generellen Verlust der sexuellen Anziehungskraft für langjährige Beziehungen möchte ich bestreiten, dazu gibt es zu viele Gegenbeispiele

ich schrieb auch nicht "generell ist das so" sondern

denn sehr viele, langjährige beziehungen gelangen irgendwann an den punkt, dass die sexuelle anziehungskraft aufeinander gen 0 tendiert

da wirst du mir doch zustimmen, oder? ;-D

shensibFelman


denn was immer präsent und verfügbar ist wird irgendwann eben langweilig. und das leben hat mehr zu bieten, als monotonie und langeweile.

Das passiert vor allem, wenn man Monotonie und Langeweile in die Beziehung einkehren lässt. Monotonie und Langeweile kann man auch innerhalb der Beziehung vermeiden (bedarf dann aber mehr Fantasie, Einfallsreichtum und Aktivität). Es bedarf nicht zwingend externer Menschen/Öffnng der Beziehung, um Abwechslung in eine Beziehung zu bringen (obwohl es sicherlich eine Möglichkeit darstellt).

BXatery Wx.


@ Sapient

ach, wie schade - diesmal kann man also nicht einfach die schuld auf die böse pille schieben

Das tut mir auch in der Seele weh ]:D

Zur Entschuldigung sei gesagt, dass viele Pillenwarnerinnen junge Mädchen / Studentinnen sind, die nicht ansatzweise wissen, was eine langjährige Beziehung ist, die nicht wissen, wie sehr der Alltag mit Kindern, der Ärger im Beruf, Schulden für ein Haus, nachlassende Gesundheit und beginnende WJ das Sexualleben beeinträchtigen können.

soensikbelmaxn


wie sehr der Alltag mit Kindern, der Ärger im Beruf, Schulden für ein Haus, nachlassende Gesundheit

Darauf können Menschen aber selbst starken Einfluss nehmen. Stress bekommt man nicht, sondern den verschafft man sich. Auch die Gesundheit ist über ziemlich weite Strecken selbst beeinflussbar (Stress ist eine Komponente davon) und keinesfalls nur Schicksal.

Die hormonelle Wirkung der Pille wirkt nun mal statistisch auch auf die weibliche Libido. Deswegen sind die Warnungen nicht unbegründet sondern wissenschaftlich belegbar und sind genauso berechtigt angesprochen zu werden, wie andere Faktoren.

B9aterP W.


@ Sensibelman

Die hormonelle Wirkung der Pille wirkt nun mal statistisch auch auf die weibliche Libido.

Das weiß ich, es steht ja in jeder Packungsbeilage.

Dennoch halte ich den Rat, die Pille abzusetzen und alles wird gut, für zu naiv.

Denn wenn ich die Pille absetze, verschönert das noch lange nicht den Kerl. Die Alltagssorgen verschwinden dadurch auch nicht.

Svap|ient


der sensibelmann hat - wie immer - für alles und in allem den richtigen ratschlag... und das eigene leben muss demnach ein einziges vorzeigemodell sein. dummerweise liegen aber zwischen theorie und praxis WELTEN.

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