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Unterschiedliche Vorstellung von Sex in langjähriger Ehe

H^eikox69


Ich biete ihm gerne an, jeder Zeit "Abhilfe" zu schaffen - in welcher Form er das auch möchte.

Sowas habe ich schon an vielen Stellen gelesen. Das wäre meine Frau aber absolut zuwider.

Manchen Menschen ist es eine Freude, ihrem Partner einen Gefallen zu tun, Anderen bricht dabei ein Zacken aus der Krone ...

Ganz allgemein frage ich mich, was Sex überhaupt für eine Bedeutung für Deine Frau hat. Nach Deinen Schilderungen hört sich das eher so an, als ob das für sie lediglich der Triebbefriedigung dient. Triebe kann man haben, muss man aber nicht. Das Sex auch andere Dimensionen haben kann, nämlich größtmögliche und intensivste Nähe zum (hoffentlich) geliebten Partner, ist ihr vielleicht bislang entgangen. Das wäre dann auch eine etwas andere Basis für ein wenig regelmäßigeren Sex und hätte auch eine andere Qualität, wenn eine solche Nähe ihrerseits überhaupt gewollt ist.

"Ich möchte SEX mit Dir" ist was anderes als "Ich möchte Sex MIT DIR". Bei Ersterem fühlt frau sich im Zweifel nicht mal gemeint. Den Unterschied zu Zweitem muss man/frau allerdings erstmal bemerkt oder erklärt bekommen haben.

Ich mag einfach nicht jeden zweiten Abend betteln und jede zweite Woche mal Erfolg haben.

Betteln macht unattraktiv und Gefälligkeitssex ist unbefriedigend (wenn er denn nicht von Herzen kommt). Du solltest Deine Frau gut genug kennen, um schon vorher zu sehen, ob Dein Wunsch auf Gegenliebe trifft oder nicht.

Sex ist eigentlich ein Tabuthema

Mit der Ehefrau? :-o :-X

Ja. Verstehst Du mich langsam?

Naja, über Themen zu reden, über die man sich keine Gedanken macht, fällt grundsätzlich schwer. Es fehlen die Worte, man hat keine Meinung. Schwieriger wird es noch wenn man weiß, dass der andere ziemlich im Thema ist. Da fühlt man sich irgendwie unterlegen. Im "Komfortmodus" unterbindet man die Ansprache solcher Themen dann einfach.

Ich habe heute noch was interessantes gelesen, warum Placebos bei Studien über libidofördernde Medikamente für Frauen (hier Flibanserin) so erfolgreich sind: Die Studienteilnehmerinnen setzen sich mit ihrem Liebesleben auseinander, das allein reicht für eine verbesserte Libido.

Da sieht man mal wieder: Sex fängt im Kopf an. Das kann man aber nicht erzwingen. Und es setzt sich im Komfortmodus auch niemand mit seinen schwierigen Theman auseinander. Das hatte Milchmann glaube ich schon geschrieben.

Kuondimmonstexr


Sex ist eigentlich ein Tabuthema

Mit der Ehefrau?

Ja. Verstehst Du mich langsam?

Nunja, ich denke, es ist nur Tabuthema, weil ihr es habt dazu werden lassen.

Oluf ist mit seiner Frau ungefähr so lange verheiratet, wie ich alt bin.

Und genau so lange haben die beiden das Thema unangetastet gelassen. Oluf dachte, dass das ganze sich von alleine einpendelt (was die Häufigkeit betrifft). Sie hat sich vielleicht nie dran gestört und selbst wenn doch, so hat auch sie die Situation nie zur Sprache gebracht.

Wenn ich mir vorstelle, mein ganzes Leben lang nie über ein Thema geredet zu haben, kann ich gut nachvollziehen, dass das manchen schwer fällt.

Oluf und seine Frau kennen sich schon so lange. Haben viel erlebt und gemeinsam gemeistert. Sind gewachsen und haben zusammen neues erlernt. Aber wenns um Sex geht, hat da keine Entwicklung stattgefunden. Da klingt es eher so, als wäre einem der Partner auf drem Gebiet völlig fremd. Wie zwei Teenies, die grad ein paar Monate zusammen sind und die ersten gemeinsamen Nächte miteinander verbracht haben. Die sich noch schämen, zu sagen was wirklich gewünscht wird.

Oluf hat sich verändert. Ihm ist der Stillstand in dem Punkt aufgefallen und er will sich auch da weiter entwickeln. Ist auch okay so.

Aber die Situation ist halt super schwierig.

Oluf, ihr müsst eine gemeinsame Gesprächsbasis finden. Anders gehts nicht. Und da du hier als Vorreiter auftrittst, solltest du sie dabei leiten und unterstützen.

Das ist neu für sie. Das alles überfordert sie vielleicht. Sich nach 25 Jahren der Gewohnheit ganz neu auszurichten ist bestimmt nicht einfach.

Nimm dir bewusst in ruhigen Momenten Zeit für Gespräche (z.B. an eurem gemeinsamen Wochenende). Sorg für eine gemütliche Atmosphäre und biete ihr nen sicheren Rahmen, in dem sich das Gespräch bewegen kann. Wähle deine Worte gut und überlegr vorher, ob deine Botschaft bei ihr tatsächlich ankommt. Es reicht nicht, es zu sagen. Sie muss es auch verstehen.

Sowas ist immer sehr schwierig, weil der andere Dinge oft ungewollt als kritisierend oder abwertend auffasst, selbst wenn man das gar nicht so sagen wollte.

Sag ihr, dass du interessiert daran bist, dass ihr beide Happy seid. Dass du grundsätzlich sehr zufrieden bist aber dir überlegt hast, dies und jenes mal mit einzubauen. Frag sie dann auch nach ihrer Meinung dazu, binde sie mit ein. Wenn sie die Chance hat, selbst Ideen beizutragen, wird die dich als weniger aufdringlich empfinden.

Mach ihr klar, dass du sie nach sll den Jahren immer noch zum Anbeißen findest, weil sie eine so tolle und schöne Frau ist.

Das ist alles nicht einfach. Aber das ganze Thema habt ihr schon viel zu lange umschifft. Es wird langsam Zeit, damit offener umzugehen. Und auch, wenn euch das scheinbar beide frustriert: manchmal muss man eben in den sauren Apfel beißen und Störfaktoren angehen. Auch, wenn man dadurch mal Zoff riskiert.

Cmomraxn


Ganz allgemein frage ich mich, was Sex überhaupt für eine Bedeutung für Deine Frau hat. Nach Deinen Schilderungen hört sich das eher so an, als ob das für sie lediglich der Triebbefriedigung dient.

Glaube ich eher nicht, da sie selbst keine Triebe zeigt und für Triebe auch kein Verständnis hat. Vermutlich ist Sex bei ihr der christlich-ursprüngliche Zweck, Nachkommen zu zeugen.

Ich habe heute noch was interessantes gelesen, warum Placebos bei Studien über libidofördernde Medikamente für Frauen (hier Flibanserin) so erfolgreich sind: Die Studienteilnehmerinnen setzen sich mit ihrem Liebesleben auseinander, das allein reicht für eine verbesserte Libido.

Lust beginnt im Kopf. Wenn meine Frau und ich schon tagsüber spontan beschließen, den Abend vielleicht mit einem Porno-Stündchen auf dem Sofa einzuleiten, dann ist sie schon feucht, bevor wir den Film eingelegt haben. Weil es in ihrem Kopf ist, was passieren wird.

Ich glaube, viele dauerhafte Lustlosigkeiten (wenn biologisch und psychisch alles OK ist) entstehen dadurch, dass man sich mit der Lust nicht auseinandersetzen möchte (und schon gar keine Gespräche). Ob das dann "pfui" ist oder was weiß ich - keine Ahnung. Man glaubt, dass man Sex hat, wenn man Lust hat. Keine Lust, kein Sex. Das Potenzial steckt aber doch woanders. Man hat nicht gelernt, Lust auf die Lust zu entwickeln.

Ich mache ja gerne Pizza-Vergleiche, weil ich Pizza liebe. Ich habe dennoch nur selten spontan Lust auf Pizza, wenn mich jemand in der Sekunde danach fragt - und wenn, ist der Moment meistens unpassend, weil keine Pizza zur Hand ist. Niemand käme auf die Idee, aus diesem Grund keine Pizza zu machen. Aber wenn ich darüber nachdenke, dass mal wieder eine Pizza toll wäre, dann sehe ich diese vor meinem geistigen Auge. Und dann plant man, am Abend in die Pizzeria zu gehen oder sich am Wochenende eine schöne selbst zu machen. Und aus dieser Beschäftigung damit erwächst dann eine Vorfreude - und natürlich tierisch Lust auf die Pizza.

Genauso verhält es sich mit dem Sex im ablenkungsreichen Alltag. Man kann seine Lust in Grenzen bewusst steuern, indem man sich einfach damit beschäftigt. Wenn Lust etwas Positives ist, dann sollte man sich die Lust auf die Lust bewahren und fördern. Wenn man sich sagen kann: "Hey, ich hätte mal wieder Lust auf Lust." dann ist der erste Schritt geschafft.

s_ensibeelmxan


Sorg für eine gemütliche Atmosphäre und biete ihr nen sicheren Rahmen, in dem sich das Gespräch bewegen kann. Wähle deine Worte gut und überlege vorher, ob deine Botschaft bei ihr tatsächlich ankommt. Es reicht nicht, es zu sagen. Sie muss es auch verstehen.

Naja, falls das so nicht klappen sollte: Manchmal ist es besser, wenn es bei einer Auseinandersetzung richtig kracht- oft fangen Menschen erst dann an, richtig nachzudenken. Manchmal ist eine Rücksichtnahme keine Rücksichtnahme, sondern Feigheit vor dem Konflikt. Konflikte kann man nur anfangen zu lösen, wenn man sie klar und deutlich ausspricht (unabhängig von möglichen Reaktionen, auch nicht mit großem Drumrumreden), nicht wenn man sie unter den Teppich kehrt.

Ein "zartes Säuseln" vergisst sich leicht und schnell.

SQtuhlxbein


Ein "zartes Säuseln" vergisst sich leicht und schnell.

"Zartes Säuseln" hat ja bisher nichts gebracht. Das wird auch beim nächsten Versuch nichts bringen.

D*ie )Seherxin


ich finde es auch fatal, wenn ihr beide auf dem kommunikationslevel verharren würdet - damit bleibt nämlich dann in der sexualität auch alles beim alten, nur der frust wird halt wachsen!

warum belässt du es beim augenrollen und dem "mannmann, der denkt immer nur an sex"? warum sagst du nicht mal ganz deutlich: es geht hier immer nicht nur um sex! es geht um unser ganzes selbstverständnis als paar! es geht um liebe, leidenschaft, begehren... und das müssen wir beide endlich mal angehen, weil unsere beziehung sonst immer mehr auf der kippe steht, als dir bewusst ist!

MIilch(mainn76


Hmm. Vielleicht ist es ein Problem der Art "Wenn's dir nicht passt verlass mich doch, sonst leb damit". Der sichere Hafen der Ehe hat so manche Vorzüge, aber es ist eben ein Hafen den man nicht einfach so leichtfertig verlässt. Das ist beiden Partnern sicher klar. Mein Eindruck ist dass Oluf noch nicht so weit ist, an "auf der Kippe" zu denken, geschweige denn darüber zu sprechen. Aber vielleicht täusch ich mich auch.

O{luf


Betteln macht unattraktiv

Auch in der Ehe? Auch je. Noch ein Problem.

und Gefälligkeitssex ist unbefriedigend

Darum geht es eben.

O2luxf


Liebe Forsiten,

vielen Dank wieder für alle Anregungen. Ich denke, Comrans letzter Beitrag, bietet noch die realistischste und erfolgversprechendsten Anregungen:

Das Potenzial steckt aber doch woanders. Man hat nicht gelernt, Lust auf die Lust zu entwickeln.

Irgendwie den ganzen Tag über schon vorsicht den Lust erwecken, damit sie dann irgendwann auch wirklich kommt. Das könnte funktionieren. Ich muss auch zugeben, dass ich selber auch oft den ganzen Tag im Stress und Hektik bin. Das mag natürlich nicht immer unbedingt sehr förderlich sein. Ein Problem bleibt da aber; das werde ich aber wohl auf mir nehmen müssen: wenn ich es schon den ganzen Tag vorbereite, habe ich abends garantiert einen unwahrscheinlichen Lust, bei meiner Frau ist immer noch nichts sicher.

Und jetzt noch mal zur Komfortzone.

Die Komfortzone hat sich als ein wunderbares Erklärungsmodell herausgestellt. Vielen Dank! Aber taugt es auch als Lösungsmodell? Die inhärente Eigenschaft der Komfortzone ist, das man nicht herauskommen möchte. Man braucht halt einen sehr starken Anreiz um sich dazu zu entscheiden diese Zone zu verlassen. Das ich u.U. bereit wäre die Komfortzone zu verlassen, werdet Ihr wohl glauben. Aber was bringt meine Frau dazu hier heraus zu kommen? Wie stell Ihr Euch das vor?

OOluxf


Forsiten?

Foristen war gemeint.

SRtuh%lbein


Das ich u.U. bereit wäre die Komfortzone zu verlassen, werdet Ihr wohl glauben. Aber was bringt meine Frau dazu hier heraus zu kommen? Wie stell Ihr Euch das vor?

Dazu hatte ich dir schon mal was geschrieben, auch wenn ich das Wort Komfortzone nicht verwendet hatte.

Du hattest sie für einen kurzen Moment aus ihrer Komfortzone herausgeholt, als du angedeutet hattest, dass du dich anderweitig orientieren könntest. Daraufhin hat sie deinen Facebook-Account und deine Mails kontrolliert und war beruhigt, d.h. sie ist in ihre Komfortzone zurückgesunken. Du hast sie in ihre Komfortzone zurückkehren lassen. Nachdem du das vermasselt hast, wirst du einen neuen Versuch starten müssen. Und vorher änderst du deine Passwörter! Dann hat sie keine Kontrolle mehr über das, was du tust und vorhast. Und du solltest ihr darüber auch keine Auskunft mehr erteilen. Damit hast du sie aus der Komfortzone herausgebracht.

Das ich u.U. bereit wäre die Komfortzone zu verlassen ...

Unter welchen Umständen denn? Das klingt sehr vage und unentschlossen. Du solltest dir schon überlegen, wie weit du bereit bist, zu gehen. ist eine Trennung als letzte Möglichkeit für dich denkbar?

Obluf


@ Stuhlbein

was meinst Du jetzt:

Dann hat sie keine Kontrolle mehr über das, was du tust und vorhast. Und du solltest ihr darüber auch keine Auskunft mehr erteilen.

Soll ich abends im Büro sitzen bleiben, damit sie denkt, dass ich bei einer Kollegin im Bett liege? Das ist doch auch kindisch, oder? Oder tue ich es tatsächlich, und hoffe sie kriegt es irgendwann heraus?

K&ondimZonstexr


Soll ich abends im Büro sitzen bleiben, damit sie denkt, dass ich bei einer Kollegin im Bett liege? Das ist doch auch kindisch, oder? Oder tue ich es tatsächlich, und hoffe sie kriegt es irgendwann heraus?

Wenn du das wirklich tust, bist du nicht nur raus aus der "Komfortzone", sondern auch früher oder später wieder Single. Zurecht.

Ich finde den Gedankengang des "bewusst eifersüchtig machen" bzw."bewusst mit ihren Ängsten spielen" absolut grauenvoll.

Natürlich ist es okay, ab und zu mal ein wenig zu Flirten o.ä. Das steigert dein Selbstwertgefühl ind zeigt ihr, dass du ein toller Kerl bist.

Aber absichtlich deiner Frau wehtun, indem du sie nicht nur im Glauben lassen willst, ne andere zu haben, sondern das tatsächlich sogar durchziehen willst? Holla die Waldfee.

Du bist unzufrieden, die Situation belastet dich. Aber rechtfertigt das wirklich, ihr extra und im vollen Bewusstsein weh zu tun?

Ich komm da echt nicht drauf klar.

Und vielleicht solltest du dir mal genau anhören und ansehen, was bei Leuten abgeht, die von ihrem Partner betrogen wurden. Was das anrichten kann.

Oluf sagt, "Gefälligkeitssex" ist scheiße.

Aber seine Frau dazu bringen, öfters die "Beine breit zu machen", indem man sich ein Betthäschen zulegt und hofft, dass sie das rausbekommt, ist natürlich viel viel besser.

Wenn sie dann überhaupt noch mit dir schläft (für den Fall, dass sie dich nicht hochkant rausgeworfen hat oder nur noch heulend irgendwo in der Ecke sitzt) ist das einzige Motiv richtige Angst dich zu verlieren.

Sehr erstrebenswert, mit den tiefen Ängsten des Partner so zu eigenen Gunsten zu spielen.

Irgendwo habe ich in deinen Texten gelesen, dass du sie lieben würdest.

Mal Hand aufs Herz: wirklich?

Du möchtest, dass sie sich für dich ändert. Sie soll offener werden, aktiver im Bett sein und dich am besten 2-3 mal wöchentlich anfallen, weil sie dich so toll und heiß findet.

Und weil sie das nicht so tut und ihr beide nicht wisst, wie man das erreichen soll, lautet der Plan jetzt also dann eben ihren Willen mit harten Mitteln zu brechen?

Liebe sieht für mich echt anders aus.

Wenn dir dein Sexleben so sehr missfällt und du so unzufrieden bist, dann sei konsequent und geh, wenn ihr keine gemeinsame Lösung findet.

Das wird ihr das Herz brechen, aber irgendwann kommt sie damit klar. Vielleicht werdet ihr sogar irgendwann gute Freunde.

Und ihr beide habt die Chance, mit einem anderen Partner glücklich zu werden.

Aber was du in Betracht ziehst, wird ihr nicht nur das Herz brechen. Es wird sie eventuell kaputt machen. Weil sie sich allein die Schuld geben wird. Sie wird sich schuldig fühlen, weil sie dir nicht bieten konnte, was du brauchst. Wird sich unattraktiv und ungeliebt fühlen. Im besten Fall wird sie dich irgendwann hassen und gehen. Im schlimmsten Fall hasst sie sich selbst und geht daran jämmerlich und langsam ein. Und das wäre furchtbar unfair, denn ihr habt es beide gemeinsam so weit kommen lassen.

D{i%e Se^herixn


Du möchtest, dass sie sich für dich ändert. Sie soll offener werden, aktiver im Bett sein und dich am besten 2-3 mal wöchentlich anfallen, weil sie dich so toll und heiß findet.

Und weil sie das nicht so tut und ihr beide nicht wisst, wie man das erreichen soll, lautet der Plan jetzt also dann eben ihren Willen mit harten Mitteln zu brechen?

Liebe sieht für mich echt anders aus.

das empfinde ich jetzt als ungerecht! zum einen hat Oluf seine wünsche anders formuliert und zum anderen kamen solche tipps (die aber auch nicht wirklich lautetetn "mit harten mitteln brechen") von anderen!

und zur liebe gehört doch in einer beziehung der sex dazu.

ich bin nach wie vor der meinung, dass er behutsam, aber hartnäckig reden muss, aussprechen, wie sehr ihn das belastet, was genau ih,m fehlt, dass es weit über den sexuellen akt hinausgeht.

bei den beiden ist es ja auch insofern schwieriger als in den "typischen" fäden, weil die beiden lange jahre beide mit wenig sex zufrieden zu sein schienen! da war nie die große leidenschaft und lustvoller sex da, der im laufe der jahre weniger und "fader" geworden ist. da gibt es nichts wiederzubeleben, sondern da geht es um einen sexuellen neuanfang!

Mxoni"ka65


Ich sehe das anders. Sie haben jahrelang nicht viel Sex gehabt. Plötzlich wird es ihm wichtig, und da soll sie dann mitziehen? Wo soll das herkommen, wenn es Jahre vorher auch nicht da war. Ich finde es unmöglich, dann womöglich noch mit emotionaler Erpressung zu arbeiten. Egal woher der Vorschlag kommt. Dass ihm das so wichtig geworden ist, ist in erster Linie mal sein Problem. Da bin ich dann noch eher für offene Karten, habe ich selber so gehandhabt, ich rede nicht aus dem Blauen heraus. Eine über Jahre gereifte und solide Beziehung geht daran nicht zugrunde, wenn beide sie erhalten wollen. Aber Druck, jetzt soll plötzlich mehr Sex her, ist sinnlos.

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