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Nicht alleine sein können...

R4eg=enmäd$chen hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

mir brennt etwas auf der Seele. Ich bin jetzt 25 und hatte seit meinem 17. Geburstag durchgehend einen Partner an meiner Seite. Ich war höchstens vier Wochen allein.

Hier war alles dabei, von langjährigen Beziehungen bis zu kurzen Affären.

Ich hatte quasi immer einen Mann an meiner Seite.

Nun bin ich seit fast einem Monat von meinem Expartner getrennt, mit dem ich knapp ein Jahr zusammen war. Die Sehnsucht wächst von Tag zu Tag, wieder jemand Neues kennenzulernen.

Meine Freundinnen raten mir dazu, erstmal die letzte Beziehung zu verarbeiten und nicht gleich ein neues Abendteuer zu beginnen. Wie seht ihr das?

Es ist nicht so, dass ich mich einsam fühle. Ich habe viele Freunde und habe immer etwas zu tun. Mir geht es eher un Aufmerksamkeit. Ich brauche es, begehrt zu werden. Mir fehlt die Sexualität. Der Reiz des anderen Geschlechts. Deshalb finde ich das gar nicht so bedenklich. Man sollte ja nicht aus der Übung kommen.

Ich habe auch passend dazu eine neue Bekanntschaft, hadere aber, nach einem Treffen zu fragen. Was würdet ihr tun? Treffen ja oder nein?

Antworten
NAockexrl


Schwer zu sagen!

Einerseits könnte man sagen, warte ab, komm mal alleine zurecht.

Auf der anderen Seite kann die neue Bekanntschaft der Mann sein den du für den Rest deines Lebens an der Seite haben wirst weil es einfach passt zwischen euch.

Was hast du für ein Gefühl?

DwieDosirsmaMchtdasGxift


Regenmädchen

Ich bin jetzt 25 und hatte seit meinem 17. Geburstag durchgehend einen Partner an meiner Seite. Ich war höchstens vier Wochen allein.

Hierzu eine Verständnisfrage von mir. Wie lange ging Deine längste Beziehung durchgehend?

Es sind 8 Jahre Deines Lebens, die Du bisher auf Deiner Erfahrungssuche mit dem männlichen Geschlecht verlebt hast. Das ist für viele junge Frauen nicht ungewöhnlich, es ist wichtig seine Bedürfnisse kennenzulernen, sich zu erproben, um für eine später bleibende Beziehung genauer zu wissen was man für sich leben will. Soweit ist es völlig in Ordnung.

Mir geht es eher un Aufmerksamkeit. Ich brauche es, begehrt zu werden. Mir fehlt die Sexualität. Der Reiz des anderen Geschlechts. Deshalb finde ich das gar nicht so bedenklich. Man sollte ja nicht aus der Übung kommen.

Diese Sätze finde ich dann schon etwas bedenklicher. Weniger deswegen, weil Du Dich begehrt fühlen möchtest, Dich deshalb als Frau toller fühlst usw. Sondern, dass Du beginnen könntest die Liebe und Gefühle eines Mannes als reinen Selbstzweck zu sehen. Man kann sich auch in das Gefühl des Verliebtseins verlieben.

Das hieße, dass es dann nicht mehr der Mann selbst ist, für den Du aufrichtige Gefühle empfindest, sondern das Du IHN dafür brauchst, dass es Dir vordergründig gut geht.

Wie lange jemand braucht, um sich von einem anderen Menschen zu entlieben, alte Erinnerungen verarbeitet zu haben, vielleicht auch schwierige Muster in einer Beziehung abzulegen, ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Ich wäre nicht dafür, dass man auch dafür Normen entwickelt, weil es diese bei Individuen in der Liebe nicht gibt.

Aber einen Mann nur deshalb treffen wollen, damit Du dem wieder dieses Hochgefühl empfinden kannst, all diese abrufbaren Gefühle, die es Dir möglich machen Dich vollständig als Frau zu fühlen, hmmm. So etwas kann leicht zur Sucht werden, wenn man nicht aufpasst.

Du wählst Deine Partner dann weit weniger danach aus, ob wie zu Dir und Deiner Persönlichkeit passen, sondern eher danach, um nicht wie Du es selbst schreibst "aus der Übung" zu kommen. Das ist nicht Sinn und Zweck, um eine Liebesbeziehung einzugehen.

Hier mal etwas zum eigenen nachlesen und sacken lassen, wenn Du magst.

[[http://www.partnerschaft-beziehung.de/beziehungssucht-liebessucht.html]]

Vielleicht hilft es Dir, Dich und Deine Wünsche besser einzuordnen, eventuell auch Dich selbst besser zu verstehen.

Wenn Du diesen Mann treffen möchtest, weil Du ihn interessant findest, neugierig auf das DAS, was ihn ausmacht als Menschen. Seine Einstellung zum Leben und Lieben entdecken magst, dann tue es.

Ist es allerdings nur, um Dich wieder vollständig, wahr genommen und bestätigt zu fühlen, dann solltest Du versuchen an die Ursachen dieser inneren "Sucht" nach Bestätigung gehen. Das würde Dir helfen eine Partnerschaft weniger zum Selbstzweck einzugehen und damit auch den potentiell erwählten Mann besser als Partnerin ergänzen lernen.

Sbapiexnt


nunja.

ich bin der meinung, dass man nie zu sich selbst findet, wenn man sich immer emotional abhängig von einer anderen person macht. damit meine ich jetzt nicht eine beziehung und liebe, sondern genau das, was du schreibst: du brauchst aufmerksamkeit. und anscheinend um jeden preis, denn wenn man im ganzen "beziehungsfähigen" alter insgesamt nur mal 4 wochen alleine war, dann hat man in der anderen zeit garantiert niemals wirklich "geliebt", sondern die andere person dazu benutzt, um die eigene gier nach externer bestätigung zu befriedigen. ich finde sowas sowohl dem vermeintlichen partner als vor allem auch einem selbst gegenüber nicht fair. wenn man es auf die spitze treiben würde, könnte man hinter solchen verhaltensmustern auch etwas pathologisches vermuten. aber soweit will ich nicht gehen.... ich finde es nur "bedenklich" und mir tut es für personen leid, die nicht aus sich selbst heraus glücklich sein können sondern dafür externe aufmunterung und zuspruch benötigen und sich daher von einer "beziehung" in die nächste stürzen.

RCegenm'ädHchen


@ DieDosis

Das trifft leider genau auf mich zu. Meine längste Beziehung dauerte 4 Jahre. Danach hatte ich immer wieder kürzere Affären. Häufig auch mit mehreren Männern gleichzeitig.

Meine letzte Beziehung war wie in dem Link beschrieben ein starkes Abhänigkeitsverhältnis, aus dem ich mich lange nicht lösen konnte. Die Trennung hat mich sehr viel Überwindung gekostet.

Wenn Du diesen Mann treffen möchtest, weil Du ihn interessant findest, neugierig auf das DAS, was ihn ausmacht als Menschen. Seine Einstellung zum Leben und Lieben entdecken magst, dann tue es.

An sich finde ich alle Männer, die ich treffen möchte, interessant und bin neugierig auf sie. Mir fällt es schwer, einen Unterschied zu sehen.

Ich bin seit einem halben Jahr in therapeutischer Behandlung. Die Ursachen für Liebenssucht treffen bei mir leider alle zu und haben auch andere Probleme verursacht. Von Essstörung bis Zwangs- und Angststörungen ist bei mir fast alles vertreten. Ich arbeite daran, nur leider gehts nicht so flott.

@ Nockerl

Also mein Gefühl sagt mir, dass ich ihn unheimlich gerne auf einer nicht-platonischen Ebene treffen würde.

Wir sind seit Frühjahr befreundet und haben uns oft auf eine Zigarette oder ein Bier getroffen, häufig waren auch andere dabei. Mein Exfreund hat es mir dann irgendwann verboten. Seitdem haben wir uns nicht mehr getroffen, aber immer mal geschrieben. Seit der Trennung eigentlich durchgehend.

Er meint, er würde sehr gerne mal einen Film mit mir gucken oder kochen. Ich habe zugesagt. Bin dann weggefahren und habe mich seitdem nicht mehr gemeldet, weil ich selber unsicher bin.

Ich mag ihn unheimlich gerne. Er ist ein sehr ehrlicher Mensch mit viel Humor.

Was mich auch abschreckt, ist die Tatsache, dass mir mein Therapeut davon abgeraten hat, die Männer zu treffen, die ich interessant finde. Häufig sind es die, zu Extremen neigen. Viel lieber soll ich mein Augenmerk auf Männer richten, die nach meinem Empfinden eher langweilig sind, aber Interesse an mir haben. Das wären die Männer, mit denen ich eine stabile Beziehung führen könne.

Nun bin ich total verwirrt. Ich finde ihn ja interessant. Das heißt, er kommt eigentlich nicht in Frage.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie und ob ich mir überhaupt noch Männer aussuchen soll. Von jeder Seite kommt ein anderer Rat und mir geht mein Intuition vollkommen verloren.

Entschuldigung für diesen diffusen Beitrag. Ich bin selbst verwirrt.

DuieDosiwsmachtd3a;sGift


Regenmädchen

Die Ursachen für Liebenssucht treffen bei mir leider alle zu und haben auch andere Probleme verursacht. Von Essstörung bis Zwangs- und Angststörungen ist bei mir fast alles vertreten. Ich arbeite daran, nur leider gehts nicht so flott.

Wäre es bei Dir nur die Sucht nach Nähe und Aufmerksamkeit, würde ich geneigt sein zu glauben, dass ließe sich nach und nach überwinden.

Im Komplex mit all den anderen Störungen, die Dich in Deinem Lebensalltag weit beeinträchtigen, sehe ich das Ganze schon etwas kritischer. Du wirst, da hat Dein Therapeut leider nicht ganz unrecht, fast zielgenau, jene Männer anziehen, die Dich weiter in Deinen Störungen bestätigen.

Ich erlebe es bei verschiedenen Bekannten von mir, die ihre Beziehungen meist sehr schnell auf körperlicher Ebene beginnen, und aufregenden Sex schnell für Liebe und Beziehung halten. Es sind dann gerade diese Männer, welche in der Frauenwelt das Faible haben aufregend und zugleich unnahbar zu sein. Diese Frauen tun dann wirklich alles, zum Teil bis zur Selbstaufgabe, um diesen Mann zu manipulieren, ihn auf Teufel komm raus an sich zu binden und zahlen dabei einen hohen Preis. Je mehr dann geklammert und gekämpft wird, um ihm klar zu machen ICH bin doch die EINE, desto mehr gehen diese Männer auf Rückzug oder sind dann auf die eine oder andere 'nett', damit es mit dem unkomplizierten Sex klappt oder ihnen die trostlosen Aufgaben des Alltags miterledigt werden.

Eigenes Engagment für die Beziehung außer vielleicht in den kurzen Anfängen - Fehlanzeige. Einige gehen soweit, dass sie diese Männer selbst dann noch nicht los lassen, wenn sie sich anderweitig gebunden und eine Familie gegründet haben.

Solche Beziehungen sind absolut destruktiv, und meist bleiben diese Frauen ihrem Musterverhalten treu, sich die falschen Männer zu erobern.

So lange Du nicht an die Wurzeln gekommen bist, warum es für Dich so wichtig ist, Nähe und Aufmerksamkeit zu bekommen, und dafür bereit bist viel zurück zu stecken, wird sich das nicht auflösen und Du nicht in die Stabilität innerhalb einer Beziehung ankommen. Denn übertriebene Verlustängste sind einer der bedeutsamsten, die eine Beziehung für den Partner kaum angenehm machen.

6 Monate Therapie ist wirklich noch keine lange Zeit und Du wirst viel Geduld brauchen, und vor allem einen tiefen Wunsch danach ihm zu vertrauen. Dich mit den Tipps innerlich auseinander setzen zu setzen. Hilfreich ist es oft zeitgleich ein Tagebuch zu führen, die Gefühle in Wort zu fassen. So kannst Du für Dich später die positiven Veränderungen besser reflektieren in Deiner Entwicklung.

Meist liegen viele unser verdrängten Bedürfnisse in der Kinderheit, in vielleicht nicht ausgewogenen Bindungen zu den eigenen Eltern. Aber auch hier gilt, es gibt nichts pauschales, jeder Mensch hat seinen eigenen Weg in destruktive Verhaltensweisen, die ihn in seiner eigenen Entwicklung blockieren.

Ich sag mal toi toi für die Therapie, es ist ganz wichtig, dass Du diese mit viel innerer Motivation weiter führst, damit Du soweit gesundest und erkennen kannst, wann eine Beziehung Dir nicht gut tut. Alles Gute für Dich.

RBegenm.ä}dchexn


Danke für diesen tollen Beitrag! @:)

Mit der Therapie bin ich fast fertig. Mein Therapeut lobt mein Engagement sehr. Ich hab vieles gelernt und umzusetzen versucht. Meine Sozialphobie bin ich zum Beispiel komplett los. Ich bin auch nicht mehr dysmorph, selbstverletztend oder suizidal.

Früher habe ich andere Menschen gemieden und konnte sehr gut Grenzen setzen. Heute suche ich ihre Nähe und bin nicht mehr in der Lage, Grenzen zu setzen und für meine Bedürfnisse einzustehen.

Ich scheine es verlernt zu haben bzw. habe ich es gegen den Wunsch eingetauscht, gemocht zu werden. Früher war mir das egal. Entweder auf meine Art oder gar nicht, lautete da das Motto.

Also sollte ich den Burschen erstmal nicht treffen oder? :-|

Wann weiß ich, ob ich wieder jemanden treffen kann? Wie erkenne ich, ob es ein Mann ist, der zu mir passt?

MMond\see


Wann weiß ich, ob ich wieder jemanden treffen kann? Wie erkenne ich, ob es ein Mann ist, der zu mir passt?

Ich würde mir eine vernünftige Liste machen, mit Eigenschaften die dein zukünftiger Freund unbedingt haben sollte. Zum Beispiel einen Job oder dass er sich nicht jedes Wochenende rumtreibt. Da kann man schonmal sehr gut aussortieren wer nicht in Frage kommt. Der Rest entscheidet dann dein Gefühl. Ich war früher auch ähnlich und war die letzten 12 Jahre durchgehend in einer Beziehung (oder hatte Bekanntschaften/Affären) und war nie länger als ein paar Tage Single. Als eine Störung sehe ich das bei mir aber nicht. Mittlerweile finde ich aber, dass die Liste der Männer nicht zu lang werden sollte, weil ich von mir selbst lieber einen anständigen Eindruck behalten möchte und keine Frau sein will, die sich mit jedem Dahergelaufenen einlässt. Man kann sich ja auch mit jemandem treffen, ohne sofort eine Beziehung anzufangen oder mit demjenigen ins Bett zu gehen. Solange bis man sich sicher ist und sich wirklich verliebt hat.

dvanaxe87


Regenmädchen

Ich würde es daran fest machen wie du zu dir selbst stehst. Du hattest offenbar in den letzten Jahren keinen besonders liebevollen Umgang mit dir selbst. Du hast dich isoliert und verletzt, sowas macht man nicht wenn man sich mag.

Es gibt den Satz das man anderen Menschen nur geben kann was man selbst für sich hat und ich habe die Erfahrung gemacht, dass da viel Wahres dran ist. Menschen die sich selbst nicht lieben s wie sie sind, können in der Regel andere Menschen auch nicht lieben. Sie nutzen sie um Löcher zu stopfen, die Liebe die sie für sich selbst empfinden sollten durch die Liebe eines anderen Menschen zu ersetzen. Es ist also mehr so das sie einen brauchen als das sie einen lieben.

Wenn du dich selber ehrlich magst, nicht so trotzig wie früher sondern richtig ehrlich und offen, mit deinen Fehlern und deinen Stärken (was nicht heißt das man an Fehlern nicht mehr arbeitet), dann würde ich es wieder versuchen. Denn dann wirst du weggehen wenn jemand nicht gut zu dir ist, weil du einfach dich selbst zu sehr liebst um dir so weh tun zu lassen. Und dann kannst du in Ruhe probieren welche Männer wirklich zu dir passen, abseits deiner Schwierigkeiten.

Cyomr(an


Meine Freundinnen raten mir dazu, erstmal die letzte Beziehung zu verarbeiten und nicht gleich ein neues Abendteuer zu beginnen. Wie seht ihr das?

Deine Freunde haben völlig Recht. Wenn eine Beziehung scheitert, dann solltest du Zeit haben zum Reflektieren. Was du in dieser Beziehung vermisstest und was falsch gelaufen ist.

Wenn du immer den Bedarf hast, nicht allein zu sein, wirst du dir darüber nie Gedanken machen können.

Mir fehlt die Sexualität.

Da kannst du dir selbst helfen - du hast ja gesunde Hände und vielleicht auch entsprechende Spielzeuge. Aber du schriebst davor, es ginge dir um Aufmerksamkeit. Das ist etwas ganz anderes - wenn du Aufmerksamkeit brauchst, dann willst du von deinen Defiziten ablenken oder du hast angst mit dir allein zu sein. Lerne dich zu lieben, und du wirst auch ein selbstbewussterer Beziehungsmensch werden. @:)

RlegeIn1mädchxen


Ich danke euch für eure zahlreichen Beiträge! @:)

@ Comran

Ohja, die habe ich. Da hast du natürlich recht! ]:D

Nur eine Frage bleibt zurück.

Wie lernt man denn, sich zu lieben und anzunehmen?

Was du in dieser Beziehung vermisstest und was falsch gelaufen ist.

Ich hab durch meine Therapeuten das Glück, dass mir auch ein Externer bei der Reflektion hilft. Seiner Meinung nach ist unsere Beziehung gescheitert, weil ich a) bindungsphobisch bin und mir deshalb Männer aussuche, die kein großes Interesse an mir haben und b) zu Extremen neige. Der Mann soll bitte das genaue Gegenteil von mir sein und dies auch hart ausleben. Meine Sensoren reagieren also ausschließlich auf falsche Männer.

In die, die sich für mich interessieren und die, die mir ähnlich sind, in die verliebe ich mich nicht. Kann mich in sie nicht verlieben. Fühle mich sogar angeekelt.

Ich hatte in der Zeit auch einige Männer, die sehr nett zu mir waren, mir Blumen brachten, mir sagten, dass sie mich liebten etc. aber das führte nur dazu, dass ich mich unmöglich und respektlos ihnen gegenüber verhalten habe. Ich habe jedes Interesse verloren, sobald ich gemerkt habe, dass der andere mich mehr mag als ich ihn. Die hab ich dann einfach weggekelt und mir einen neuen Arsch gesucht :-/

Meint ihr, das ändert sich jemals?

@ Mondsee

Das mit der Liste ist eine sehr gute Idee. Ich glaube, ich werde auch gleich eine machen und auch mal aufschreiben, wieso meine letzte Beziehung nicht funktioniert hat.

Das hab ich alles bislang noch nicht ausprobiert :)z

d'anaxe87


Wie lernt man denn, sich zu lieben und anzunehmen?

Ich glaube da gibt es keinen Masterplan. Bei mir hab ich damit angefangen möglichst ehrlich zu mir zu sein und mich einfach auszuhalten. Auch dann wenn ich mich dann albern fand oder lächerlich oder dumm. Einfach aushalten und trotzdem weiterhin nett zu mir sein. Das war ganz schwer aber auch ganz hilfreich.

Lwimodste


Ich hab durch meine Therapeuten das Glück, dass mir auch ein Externer bei der Reflektion hilft. Seiner Meinung nach ist unsere Beziehung gescheitert, weil ich a) bindungsphobisch bin und mir deshalb Männer aussuche, die kein großes Interesse an mir haben und b) zu Extremen neige. Der Mann soll bitte das genaue Gegenteil von mir sein und dies auch hart ausleben. Meine Sensoren reagieren also ausschließlich auf falsche Männer.

In die, die sich für mich interessieren und die, die mir ähnlich sind, in die verliebe ich mich nicht. Kann mich in sie nicht verlieben. Fühle mich sogar angeekelt.

Ich hatte in der Zeit auch einige Männer, die sehr nett zu mir waren, mir Blumen brachten, mir sagten, dass sie mich liebten etc. aber das führte nur dazu, dass ich mich unmöglich und respektlos ihnen gegenüber verhalten habe. Ich habe jedes Interesse verloren, sobald ich gemerkt habe, dass der andere mich mehr mag als ich ihn. Die hab ich dann einfach weggekelt und mir einen neuen Arsch gesucht :-/

Meint ihr, das ändert sich jemals?

mir gehts genauso :)

könnte ich eins zu eins übernehmen ;-D @:)

P^umm}ell`uff


Was ich nicht verstehe, wenn man ne Affäre hat ist man doch trotzdem Singel? Es geht nur um Sex und hat keine wirkliche Bindung zum anderen

HWappry Banxana


Klingt so als willst du dir unter gar keinen Umständen zugestehen geliebt zu werden. Vielleicht willst du dich auch mit selbst bestrafen. Jetzt verletzt du dich nicht mehr körperlich sondern folterst dich permanent psychisch. Denkst du vielleicht das du es nicht verdient hast geliebt zu werden, aus welchen Gründen auch immer? Und sobald du das Gefühl bekommst deine Maske bekommt Risse, das jemand den verletzten, einsamen Menschen hinter der Maske sieht, gehst du mit allen Mitteln sofort auf Abstand damit dir ja niemand jemals wieder weh tun kann. Kann das sein? Du setzt dich selbst herab in dem es dir nur noch um Sex geht (gehen darf?) Fühlst du dich wertlos? Ist schon sehr selbstzerstörerisch, dein Verhalten.

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