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Realfakes - Das Spiel mit den Gefühlen anderer

dGudmmschPmarr3exr74


ich wollte mich nur kurz bedanken für den link zu der blogger-autorin. normalerweise langweilen mich diese scamming- und romance-geschichten, aber das hat das mir vorstellbare maß doch weit überschritten und war äußerst spannend. Dass es hier auf med1 einen gewissen %-satz an erfundenen schicksalsschlägen gibt, ist ja noch naheliegend; und dass in Foren auch mit simultan-accounts weitverzweigte parallelexistenzen aufgebaut werden, war mir ebenso bekannt (und deutet wohl auf ein eher kontaktarmes, langweiliges realleben hin mit viel zeit z.b. aufgrund erwerbsunfähigkeit durch psychische probleme). der fall von Log Lady ist natürlich spannend, weil das parallelleben gerade *nicht* schillernder war als das reale.

aber diese aktivitäten richten sich dann wohl eher auf eine ganze gruppe hin als auf eine partnerbeziehung wie im fall der blog-autorin. dieser fall hat mich ziemlich ratlos zurückgelassen -- für mich bleibt da nur danaes vermutung übrig

Ich halte es für möglich, dass sie es tut, ohne darüber nachzudenken wieso eigentlich.

TUoryx80


Leute, die zumindest ein bisschen an der Wahrheit drehen, gibt es wohl öfter als man denkt, was?

Ich habe z.B. eine Kollegin, die dies ausgiebig macht. Nicht schlimm, verletztend oder gefährlich, aber nervig. Wenn wir morgens die ersten im Büro sind, erzählt sie mir vom Wochenende. Kommt Kollegin Nr. 3, gibt es schon eine geänderte und aufgebauschte Version ihrer Erlebnisse. Und Kollegin Nr. 4 werden sie dann nochmal ein bisschen anders erzählt. ":/

Letztes saß sie an ihrem Schreibtisch und aß Nüsse. Kollegin Nr. 4 sah das und meine ganz entsetzt: "Warum isst du das? Du bist doch allergisch gegen Nüsse!". Der hatte sie mal was von einem allergischen Schock erzählt. Die Kollegin erschrak kurz und meinte, ach, so schlimm sei das aber doch nicht. Ist auch nichts passiert.

Keine Ahnung, warum sie das macht... sie hat Familie, einen großen Freundeskreis... Nervig, echt.

L,ui~sx08


Isabell

Ich glaube schon, dass es Menshen gibt, die anfälliger dafür sind. Das heisst nicht, dass man davor gefeit sein kann, aber du schriebst ja auch, dass der junge Mann gewarnt worden war. Ich glaube schon, dass es da jeweils eine unbewusste Interaktion geben kann und einige schneller das Weite suchen als andere.

Das glaube ich auch.

Ich habe mich all' die Wochen des intensiveren Kontakts, als dann (so nach drei-vier Wochen, wir hatten fast täglichen Kontakt) die ersten Zweifel aufkamen - besser hingeschaut. Und es kamen immer mehr kleine Dinge zum Vorschein, die einfach nicht (mehr) stimmig waren.

Naja eben, du HAST es ja gemerkt. Und das auch recht früh. Es kommt immer auf die Individuelle Situation und die interagierenden Menschen an, aber ich glaube doch, dass Menschen potenziell in der Lage sind, instinktiv Fakes zu erkennen. Und oft glaube ich auch, dass es so ist, wie du schreibst, dass man es nicht sehen WILL, es aber doch sieht.

Damit sage ich nicht, dass das nicht jedem mal passieren kann. Ich finde es auch nicht schlimm oder würde mich in Frage gestellt fühlen, wenn mir das - gerade im Internet - mal passieren würde.

Manhmal fragt man sich aber dennoch, wie gerne sich einige Leute belügen lassen. Zum Beispiel die ca. 300 Damen, die Jörg Kachelmann jeweils gleichzeitig hatte. ":/

Und dann habe ich öfter mal gehört, dass es Frauen gab, die Serienmördern begegnet sind (und das natürlich nicht wussten, es stellte sich hinterher heraus), ihnen etwas komisch vorkam und sie schnell das Weite suchten. Andere Frauen hingegen gingen da argloser mit und haben das mit dem Leben bezahlt. Also davor habe ih ja nun so richtig Angst, dass ich da mal dem falschen Vertraue %:| Da finde ich die Internetgeschichten ja direkt harmlos.


Zu dem, was hier über Althruismus und Egoismus gesagt wurde: Ich finde ja alles, was hier geschrieben wurde, plausibel. Und trotzdem bleibe ich dabei, dass es AUCH so etwas gibt, als ersten Impuls sozusagen, wie ehtes, pures Mitgefühl. Ich kenne das von mir, ich kenne natürlich die gesamte Paltette, aber ih kenne auch wirkliches Mitgefühl und mitleiden. Nicht mit jedem und immerzu, aber doh, das gibt es.

Meine Mutter würde ich auch so einschätzen, dass sie das bestimmten Dingen gegenüber hat. Ich glaube auch, dass das hier einige haben und ih finde es irgendwie schade, dass die meisten hier meinen, dass stets Egoismus, in welher Form auch immer, eine Rolle spielt. Wie gesagt, das gibt es natürlich auch, aber nicht immer.

Ach so, einer ganz tollen Freundin von mir traue ich das auch zu. So ein spontanes und instinktives Mitgefühl, das Taten nach sich zieht und wo es nicht darum geht, wie es einem selbst geht. Ich bin davon überzeugt. Macht nichts, wenn ich hier die einzige bin.

LSuis0g8


Ach so und dieses ein bisschen an der Wahrheit drehen oder was weglassen in vergleichsweise unwihtigen Kontexten, das würde ich jetzt auch nicht als miesen Fake einordnen.

CAinna?monx4


Ich kenne das Thema "Realfake" aus beiden Perspektiven.

Als aktiver Part habe ich sowas auch als Teenager gebracht. Ich hatte damals massive Schulprobleme und mir war das sehr, sehr peinlich. Ich kam aus einem Umfeld, in dem Leistung - auch und gerade von Gleichaltrigen - groß geschrieben wurde. Meine Familie zog um, ich blieb aber per Telefon mit meiner damaligen besten Freundin in Kontakt. Ich bin dann irgendwann gar nicht mehr zur Schule gegangen, das war mir vor ihr aber so peinlich, ich konnte es ihr nicht sagen. Ich habe sie dann gut ein halbes Jahr lang belogen. Erst waren es kleine Lügen. "Ich war heute auch in der Schule." Das wurde dann irgendwann zu: "Ich war heute auch in der Schule und habe auch eine Mathe-Klausur geschrieben." Was dann zu: "Ich war heute auch in der Schule und habe auch eine Mathe-Klausur geschrieben. Xy war auch da und hat mich geärgert, aber wir haben uns dann wieder vertragen." wurde. Und so weiter und sofort. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen und irgendwann ließ ich die Bombe dann platzen. Sie war sehr sauer auf mich und aus diesem und vielen anderen, weiteren Gründen - unter anderem der Entfernung - verlief sich die Freundschaft dann. Im Nachhinein bin ich schon traurig, dass ich nicht gleich ehrlich zu ihr war - vielleicht hätte sie gar nicht negativ reagiert? Es tut mir leid, dass ich das Vertrauen meiner besten Freundin so enttäuscht habe.

Ich habe damals gelogen, weil ich Angst vor Ablehnung hatte, wenn ich erzähle, wie es wirklich um mich und meine Schullaufbahn beschieden ist.

Heute lüge ich manchmal noch aus denselben Gründen, aber in einer "Light-Version", auch wenn ich darauf auch nicht besonders stolz bin. Wenn ich Menschen neu kennenlerne, will ich einfach noch nicht Alles von mir preisgeben müssen. Wenn ich zugeben würde, dass ich mit meiner Schul- und Berufslaufbahn ein paar Jährchen hinterherhinke, würden Fragen entstehen, warum das so ist. Und selbst wenn nicht, würde ich das ungern so stehen lassen wollen. Nein, ich würde dann gerne erzählen, wie es dazu kam, und das ist einfach so persönlich - dass erzähle ich Menschen erst, wenn ich sie richtig gut kenne. So versuche ich, Fragen nach meinem Bildungsstand auszuweichen, schmücke manchmal etwas aus, und manchmal lüge ich auch. Ich finde das selber nicht gut, mir ist aber auch noch keine bessere Lösung eingefallen. Ich baue da einfach auf das Verständnis meiner Mitmenschen, wenn ich sie - sofern sie mir ans Herz gewachsen sind - aufkläre und ihnen meine Gründe darlege. Auch wenn ich verstehen kann, wenn das nicht reicht und das Vertrauen weg ist. Es ist ne schwierige Situation, für die ich auch noch keine Lösung gefunden habe. So bleibe ich erstmal bei der offiziellen Karrieregeschichte für neue Kontakte und der persönlichen, ungeschönten für enge Kontakte.


Als passiver Part habe ich das auch als Teenager mal erlebt. Ich denke, viele Jungs lügen in dem Alter (und manche auch noch später ;-) ) um Mädchen ins Bett zu kriegen. Einer kam mir aber unter, der war echt ein pathologischer Lügner! Der hat echt jedem Mädchen erzählt, was genau dieses Mädchen von ihm hören wollte. Dann waren die beiden ca. 2 Wochen zusammen, bis die Nächste dran war. Ich habe mich immer gefragt, wie die Mädchen reihenweise auf ihn reinfallen konnten - bis er es bei mir versucht hat ;-) . Bevor wir uns näher kamen, war er eher mysteriös für mich. Er wollte in unserer Clique nicht mal seinen Namen preisgeben. Dann stellte sich "plötzlich" heraus, dass wir auf dieselbe Musik standen etc. Er ließ natürlich immer erst mich erzählen und hörte mir sehr aufmerksam zu, bis auch er etwas Passendes über sich erzählen konnte. Das ging dann soweit, dass wir wirklich in die Tiefe gingen, über emotionale Höhen und Tiefen redeten und er - wen wundert's - hatte immer etwas Ähnliches erlebt wie ich. Das klingt jetzt total plump und leicht durchschaubar - er hatte das aber wirklich geschickt gemacht! Besser, als ich es jetzt darstellen kann. Naja... letztendlich wären wir fast im Bett gelandet, aber irgendetwas kam mir dann doch faul an ihm vor - vielleicht lag es daran, dass eine Freundin vor mir etwas mit ihm hatte und nur schlecht über ihn redete. Er zwar auch über sie, aber das schlechte Gefühl blieb. Der Kontakt wurde dann von seiner Seite her immer weniger, was mich sehr verletzte, da ich ihn für einen guten Freund gehalten hatte. Ich mochte ihn als Person - oder zumindest die Person, die er mir zeigte - und ich hätte ihn gerne weiter ergründet. Er bleibt bis heute mysteriös für mich, denn auch wenn er sich wie ein Arsch benahm, sah ich manchmal so eine Verletztlichkeit in ihm, von der ich gern gewusste hätte, was sie bedeute. Das hat mich damals wirklich sehr geprägt und es hallt auch noch in die Gegenwart nach - denn schließlich weiß ich bis heute nicht, was nun wahr war und was gelogen. Beeinträchtigen tut es mich und mein Beziehungsleben aber nicht.

CWhe


Keine Ahnung, warum sie das macht...

Geltungsbedürfnis.

Schon mal Angler erzählen hören? ;-)

Wenn man meint, "die hat das doch gar nicht nötig", dann steckt vielleicht ein in der Kindheit geprägtes Verhaltensmuster dahinter, um das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit gestillt zu bekommen. Und kein jetzt verfolgter Plan.

MAuff PoEttexr


Was mich interessiert, ist, weshalb Du den Thread eröffnet hast. Aus gegebene Anlass? Oder einfach nur aus Interesse?

Also, nicht direkt aus gegebenen Anlass. Mir selbst ist sowas noch nicht passiert, aber ich kenne Leute denen sowas schon passiert ist. Und bei manchen Fäden hier habe schon manchmal überlegt, na, ob das alles so stimmt? Ich wollte immer mal einen Faden dazu eröffnen. Naja, wie das so ist, wenn man nie Zeit hat... %-| . Aber dann hat sich hier doch kürzlich einer als (ganz normaler) Troll direkt geoutet und dann haben einige geschimpft wegen der verschwendeten Zeit usw. Und da ist mir wieder eingefallen, dass es viel viel schlimmere Faker gibt.

qTuacksaxlberei


Zu dem, was hier über Althruismus und Egoismus gesagt wurde: Ich finde ja alles, was hier geschrieben wurde, plausibel. Und trotzdem bleibe ich dabei, dass es AUCH so etwas gibt, als ersten Impuls sozusagen, wie ehtes, pures Mitgefühl. Ich kenne das von mir, ich kenne natürlich die gesamte Paltette, aber ih kenne auch wirkliches Mitgefühl und mitleiden. Nicht mit jedem und immerzu, aber doh, das gibt es.

Luis08

Ich glaube, wir reden hier in zweierlei Hinsicht aneinander vorbei. In relativ spontanen Situationen - ein Radfahrer hat vor meinen Augen einen Unfall - geht es natürlich sehr um Mitgefühl. Da spielt - überzogen dargestellt - "ich helfe jetzt, weil ich mich dann gut fühle" in diesem Moment sicher eine sehr untergeordnete Rolle. Hier ging es aber um länger andauernde Situationen (oder gar berufliche Tätigkeit als "Helfer"), oder wenn sich eine Person schlecht abgrenzen kann und hilft und helfen will, damit also eine Angriffsfläche für entsprechend gestrickte Faker bietet. Da spielt sicher nicht nur "reine Nächstenliebe" eine Rolle, da möchte man auch was für sich rausholen. So, und jetzt sind wir beim nächsten Punkt. Ich denke, ich besetze die puren Wörter Egoismus und Mitgefühl zunächst nicht so sehr mit einer Wertung. Ich denke, Du verbindest mit Egoismus etwas Schlechtes, mit "wirklichem" Mitgefühl etwas Gutes. Das tu ich so zunächst mal nicht, es hat für mich beides etwas Gutes, Schlechtes und einiges dazwischen, je nach Ausprägung und Situation. Deshalb kann ich auch sagen, dass ich neben Mitgefühl auch deshalb helfe, weil es mir gefällt, ich tu mir was Gutes damit (und auch wenn es selten mal "nur" Pflichtgefühl ist, auch dann tu ich mir was Gutes, weil ich etwas mache, was ich prinzipiell für richtig halte). Ich empfinde mich deshalb nicht als doofer Egoist, nein, ich finde es schön, dass ich unter anderem durch diesen "egoistischen" Antrieb anderen helfen kann, solange ich keinem die Hilfe penetrant aufdränge und möglichst selten (meine und anderer) Grenzen verletze.

L!uis,0x8


Ich gehe ja gerade im Geist meine sämtlichen aktuellen und zurückliegenden Real-Life und Internet-Kontakte durch. Ich glaube eht nicht, dass da ein Fake dabei war. Also dass man sih mal mit einer Person kurz ausgetauscht hat und die dann gelogen hat dass sich die Balken biegen, klar, das kann mal passiert sein, keine Ahnung. Oder dass ein entfernter Bekannter lügt oder jemand hier im Forum, wo ich mal einen Faden gelesen habe, das kann auch gut sein oder dass in der Grundschule die ein oder andere Freundin regelmäßig Quatsch erzählt hat (finde ich aber auch alles nicht so schlimm)...

Aber wie hier schon jemand sagte, ich finde es sehr schwer vorstellbar, dass man wirklich nicht merkt oder mit der Zeit ahnt, wenn einen ein enger Kontakt im richtigen Leben kontinuierlich anlügt. ":/ Mal abgesehen, dass es das wahrscheinlich auch niht oft gibt. Die meisten Menschen schwindeln wohl hie und da mal (finde ich auch nicht tragisch), aber so pathologischen Kram, der ist glaube ich nicht so oft und wenn, dann merkt man es wahrscheinlich auch früher oder später. ":/

Es war glaube ich so, dass Charles Lindbergh zwei Familien dies- und jenseits des Ozeans hatte, die jeweiln nichts voneinander wussten, aber ich wage zu behaupten, dass das ein ähnliches Phänomen sein kann wie bei den Frauen von Jörg Kachelmann, die sich in meinen Augen doch sehr naiv angestellt haben.

daanaJe%8x7


Nö, glaube ich nicht. Wie sollst du das denn ahnen? Der Mann ist auf Geschäftsreise, erzählt halt nur so ein wenig von der schönen Stadt und so und spart den Rest aus. Gerade wenn man Kinder hat, hat man doch anderes zu besprechen als welcher Kollege wann was wie auf Tagung gesagt hat, da fällt es null auf wenn der Mann einfach nichts erzählt.

L\uisw08


Ich glaube, wir reden hier in zweierlei Hinsicht aneinander vorbei. In relativ spontanen Situationen - ein Radfahrer hat vor meinen Augen einen Unfall - geht es natürlich sehr um Mitgefühl. Da spielt - überzogen dargestellt - "ich helfe jetzt, weil ich mich dann gut fühle" in diesem Moment sicher eine sehr untergeordnete Rolle. Hier ging es aber um länger andauernde Situationen (oder gar berufliche Tätigkeit als "Helfer"), oder wenn sich eine Person schlecht abgrenzen kann und hilft und helfen will, damit also eine Angriffsfläche für entsprechend gestrickte Faker bietet. Da spielt sicher nicht nur "reine Nächstenliebe" eine Rolle, da möchte man auch was für sich rausholen. So, und jetzt sind wir beim nächsten Punkt. Ich denke, ich besetze die puren Wörter Egoismus und Mitgefühl zunächst nicht so sehr mit einer Wertung. Ich denke, Du verbindest mit Egoismus etwas Schlechtes, mit "wirklichem" Mitgefühl etwas Gutes. Das tu ich so zunächst mal nicht, es hat für mich beides etwas Gutes, Schlechtes und einiges dazwischen, je nach Ausprägung und Situation. Deshalb kann ich auch sagen, dass ich neben Mitgefühl auch deshalb helfe, weil es mir gefällt, ich tu mir was Gutes damit (und auch wenn es selten mal "nur" Pflichtgefühl ist, auch dann tu ich mir was Gutes, weil ich etwas mache, was ich prinzipiell für richtig halte). Ich empfinde mich deshalb nicht als doofer Egoist, nein, ich finde es schön, dass ich unter anderem durch diesen "egoistischen" Antrieb anderen helfen kann, solange ich keinem die Hilfe penetrant aufdränge und möglichst selten (meine und anderer) Grenzen verletze.

Ja genau :)^ Ich denke halt, dass man da immer auf die individuelle Situation gucken muss.

Nee, ich finde Egoismus per se nicht shlecht. Kommt auf die Ausprägung an und auch wieder auf die Situation.

L[uuis0x8


Nö, glaube ich nicht. Wie sollst du das denn ahnen? Der Mann ist auf Geschäftsreise, erzählt halt nur so ein wenig von der schönen Stadt und so und spart den Rest aus. Gerade wenn man Kinder hat, hat man doch anderes zu besprechen als welcher Kollege wann was wie auf Tagung gesagt hat, da fällt es null auf wenn der Mann einfach nichts erzählt.

danae87

Naja und das glaube ich halt eben nicht. Nicht, wenn es sich um eine Beziehung handelt, wo man sich wirklich kennt und merkt, was bei dem anderen los ist. Ih gehöre auch zu denen, die sagen, dass man es in einer nach meinen Vorstellungen wirklich guten Beziehung merkt, wenn fremdgegangen oder eine Affaire gehabt wird.

sEensi$belmxan


Ich denke, viele Jungs lügen in dem Alter (und manche auch noch später ;-) ) um Mädchen ins Bett zu kriegen.

Meine Erfahrung im Jugendalter: Offenbar kamen damit zahlreiche Jungs damit tatsächlich eher zum Ziel. Als ehrliche Haut habe ich da oft genug gestaunt- manchmal wurmte mich das. Aber irgendwann waren dann wohl zahlreiche Mädchen erkenntnismäßig gereift- so merkte ich auch, dass Ehrlichkeit sich am Ende doch auszahlt- oder wie man so schön sagt, sollen ja Lügen eher nicht so lange Beine haben ... Der vermeintliche Erfolg mittels Lügen ist oft doch nicht von Längerfristigkeit gekrönt.

EmheYmaligerM LNutzerc (#5x73012)


Ist eine Sache der Perspektive- von außen,oben oder wo auch immer, nur nicht mittendrinn, sehe ich viele Dinge klarer und hinterher sowieso. Ist immer leicht als Nichtbetroffener darüber zu stehen- nicht nur bei dem Thema.

E_hEemanliger NLutzer v(#57x3012)


ging an Luis08

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