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Mit mir will niemand etwas zu tun haben

WAalk#ingGh)oxst


Mist, beim letzten Absatz ist ein Zitat reingerutscht. Nur der erste Satz ist von mir.

@ ABC01

Für meine Situation bin ich allein verantwortlich und würde meine Eltern da ganz gern aus dem Spiel lassen. Vieles ist wohl auch einfach nur Veranlagung. Was ich mir allerdings nicht verkneifen kann, ist, dass sie Einiges von dem, wozu ich heute ein gestörtes Verhältnis habe, von denen initiiert wurde, weil sie im Grunde nie gecheckt haben, wie weit sie damit von den allgemeinen gesellschaftliche Normen (und sich selbst!) entfernt waren.

Weiter aus dem Ganzen erlebten: Begleitgefühle von Distanz, oder Belastung, Verpflichtung gegenüber den Partner. Wie bei einem wilden Tier, ein Fluchtgefühl in der Situation. Man hat keine Sehnsucht nach Verbindung mit dem Partner und Verbindung mit ihm. Man hat ehr das Gefühl wie einem Fremden gegenüber oder jemand den man nach einiger Zeit wieder loswerden will weil seine Anwesenheit einen irgenwie belastet (Kraft kostet). Man muss sich im Verhalten umstellen. Man will dann wieder seine Ruhe und entspannt alleine zuhause .... So funktioniert keine Beziehung. Die Rechnung geht nicht auf.

Glaub mir, mit einem Gleichgesinnten funktioniert das besser als jede normale Beziehung, solange denn beiderseitig ein Interesse an Beziehung besteht. Ich weiß da, wovon ich rede, aber ich bin auch in der Lage, mich einer normaleren Person in einem bestimmten Rahmen anzunähern.

W/alkuingyGhomst


-sie

@ ABC01

Zum Thema Gefühle. Wenn ich Blind bin oder die Augen zumache, dann kann ich mit den Fingern tasten um mir ein Bild zu machen. Bei den Gefühlen machst Du das ähnlich, Du versuchst das zu kompensieren. Ein Blinder kann nicht anderst. Wer aber die Augen aufmachen kann um zu sehen sollte das tun. Mit den Gefühlen ist das auch so. Sie haben einen exakten Sinn im Leben. Der Ersatz ist genauso mangelhaft wie beim Blinden das ertasten. Die Bierflasche kann er ertasten. Ins Freie rennen wird er aber kaum können. Er kommt nicht weit und das kostet ihm viel Kraft.

Ich habe das Gefühl (blöte Formulierung "Gefühl") dass Gefühle bei Dir mit schlechten Erfahrungen und schmerzlichem Hintergrund belegt sind Du sie deshalb versuchst auszuklammern. Emotioinalität ist einfach nur eine Erweiterung der Persönlichkeit. Kein Austausch.

Übrigens: Jeder kann das - aus dem Fenster schauen welches Wetter ist und die passende Kleidung wählen - warm/kalt nass , trocken usw.... Im Leben gibt es nicht nur emotionale oder sachliche Situationen. Man bleibt weiterhin sachlich wie bisher wo das optimal passt. Emotinaler da wo das angebracht ist, in Gesellschaft und Beziehungsthemen. -> Immer die optimale Kleidung zum Wetter passend und zur Situation. Wer Gefühle ausklammert tragt gnadenlos auch im Winter immer kurze Hosen. Um den Vergleich mit dem Wetter zu machen.

Im übertragenen Sinne: Beziehung ist bei mir das Thema, wo ich trotz Blindheit auf andere Weise sehen kann. Und deswegen will ich von dieser Fähigkeit auch Gebrauch machen.

AaBC0x1


Hallo WalkingGhost,

ok. Ich empfehle Dir von dem Faden wenigstens eine Kopie , einen Ausdruck aufzuheben für später, falls du Dir es einmal anders überlegst. Dann wünsche ich Dir noch viel Glück und dass Du verständnissvolle Leute oder Gleichgesinnte findest mit denen Du dich wohlfühlst.

@ Eltern:

Taten sicherlich alle ihr Bestes, wussten es nur nicht besser.

W9alk@ingGxhost


@ ABC01

ok. Ich empfehle Dir von dem Faden wenigstens eine Kopie , einen Ausdruck aufzuheben für später, falls du Dir es einmal anders überlegst. Dann wünsche ich Dir noch viel Glück und dass Du verständnissvolle Leute oder Gleichgesinnte findest mit denen Du dich wohlfühlst.

Danke dir für die Wünsche. Ich denke, am realistischsten ist irgendein Mittelweg, da ich nicht finde, dass meine jetzige Herangehensweise kompletter Selbstbetrug ist.

Eche7maliger NYutzRer (#5686x97)


Zum Thema Gefühle. Wenn ich Blind bin oder die Augen zumache, dann kann ich mit den Fingern tasten um mir ein Bild zu machen. Bei den Gefühlen machst Du das ähnlich, Du versuchst das zu kompensieren. Ein Blinder kann nicht anderst. Wer aber die Augen aufmachen kann um zu sehen sollte das tun. Mit den Gefühlen ist das auch so. Sie haben einen exakten Sinn im Leben. Der Ersatz ist genauso mangelhaft wie beim Blinden das ertasten. Die Bierflasche kann er ertasten. Ins Freie rennen wird er aber kaum können. Er kommt nicht weit und das kostet ihm viel Kraft.

Übrigens: Jeder kann das - aus dem Fenster schauen welches Wetter ist und die passende Kleidung wählen - warm/kalt nass , trocken usw.... Im Leben gibt es nicht nur emotionale oder sachliche Situationen. Man bleibt weiterhin sachlich wie bisher wo das optimal passt. Emotinaler da wo das angebracht ist, in Gesellschaft und Beziehungsthemen. -> Immer die optimale Kleidung zum Wetter passend und zur Situation. Wer Gefühle ausklammert tragt gnadenlos auch im Winter immer kurze Hosen. Um den Vergleich mit dem Wetter zu machen.

Der Vergleich ist gut weil er sehr konsistent ist und tatsächlich das Verhalten vieler Jungmänner beschreibt. Wenn man ihn weiterspinnt ist auch die Grundstruktur der Diskussionen, die über das Thema statt finden, aus dem freiwillig blind sein Verhalten heraus erklärbar und folgt eben immer demselben Muster.

Es wird festgestellt, dass das Wetter sch... ist, aber die eigene Kleidung möchten viele anbehalten und auch nicht verändern. Die Augen aufzumachen um das Wetter besser einschätzen zu können und sich daran so anzupassen, dass man selbst nicht friert oder dass einem nicht zu heiss ist, kommt auch selten in Frage. Manchmal kommt fast ein gewisser Stolz dazu dem Wetter so zu trotzen oder der Wunsch nach Anerkennung dafür in der Unterwäsche im Schnee zu stehen.

Dass sie es nicht in der Hand haben das Wetter tatsächlich zu ändern - höchstens noch in eine andere Region zu gehen wo anderes Wetter vorherrscht, wollen viele einfach nicht akzeptieren. Manchmal lesen sich solche Diskussionen so als müsse das Wetter sich doch ändern, wenn sie lange genug festgestellt haben, dass es einfach nicht akzeptabel ist.

Dazu kommt, dass sie oft ihre Gesprächsteilnehmer in die Irre führen, indem sie ständig betonen sie hätten das Wetter völlig so akzeptiert akzeptiert wie es ist und keinerlei Erwartungen mehr an Wetterentwicklungen, aber nicht danach handeln, sondern versuchen weiter so zu handeln als könnten sie das Wetter machen.

Wenn sie dann einmal im Sommer in kurzen Hosen draussen stehen und die Sonne gerade scheint, die Temperatur angenehm ist und sie sich wohlfühlen erklären sie, dass das jetzt darauf zurückzuführen ist, dass sie konsequent ihre kurzen Hosen angelassen haben und nicht darauf, dass das Wetter sich eben aufgrund einer Reihe von Faktoren und natürlich auch noch jahreszeitenabhängig ändert.

Daher enden solche Diskussionen auch eigentlich fast immer gleich und wiederholen sich immer wieder.

Im übertragenen Sinne: Beziehung ist bei mir das Thema, wo ich trotz Blindheit auf andere Weise sehen kann. Und deswegen will ich von dieser Fähigkeit auch Gebrauch machen.

Wenn ein Blinder nach einer Operation zusätzlich noch sehen kann verliert er deshalb nicht sofort seine Gabe die geschärften Sinne weiterhin einzusetzen. Er sieht nur zusätzlich.

Du wählst absichtlich eine Option Dich selbst einzuschränken. Ich glaube dass so etwas langfristig auch zum Ziel führen kann. Es ist eben der Weg "zu Fuss" und der dauert länger. Wenn er für Dich wertvoll ist ist es ja trotzdem Deine Entscheidung.

Auch von mir alles Gute.

W.alkEingGhxost


@ NotMichaelCaine

Der Vergleich ist gut weil er sehr konsistent ist und tatsächlich das Verhalten vieler Jungmänner beschreibt. Wenn man ihn weiterspinnt ist auch die Grundstruktur der Diskussionen, die über das Thema statt finden, aus dem freiwillig blind sein Verhalten heraus erklärbar und folgt eben immer demselben Muster.

Ausgangsbedingung, Herangehensweise und Zielstellung sind bei mir aber andere als bei klassischen "Jungmännern". Noch mal: Ich hatte bereits das, was ich wollte.

Dass sie es nicht in der Hand haben das Wetter tatsächlich zu ändern - höchstens noch in eine andere Region zu gehen wo anderes Wetter vorherrscht, wollen viele einfach nicht akzeptieren. Manchmal lesen sich solche Diskussionen so als müsse das Wetter sich doch ändern, wenn sie lange genug festgestellt haben, dass es einfach nicht akzeptabel ist.

Die einzige Konsequenz kann tatsächlich nur lauten, nur noch unter Gleichgesinnten zu suchen, wenn man vom überwiegenden Teil der Heterosexuellen als Mängelexemplar wahrgenommen wird (das wäre dann auch genau dieser Wechsel der Region). Weißt du, wie das überwiegend zwischen heterosexuellen Männern und asexuellen Frauen abläuft? Nicht ansatzweise besser! Das ist nämlich exakt dasselbe spiegelverkeht. Da geht's auch nur darum, (quasi "nice guy"-artig) den Fuß in die Tür zu bekommen, um die Frau dann nach den eigenen sexuellen Vorstellungen und Bedürfnissen zu verbiegen.

Und dass speziell Emotionalität unter derart verschiedenen Ausgangsbedingungen möglicherweise ganz anders gelebt wird, sollte eigentlich auch naheliegend sein.

Dazu kommt, dass sie oft ihre Gesprächsteilnehmer in die Irre führen, indem sie ständig betonen sie hätten das Wetter völlig so akzeptiert akzeptiert wie es ist und keinerlei Erwartungen mehr an Wetterentwicklungen, aber nicht danach handeln, sondern versuchen weiter so zu handeln als könnten sie das Wetter machen.

Wenn sie dann einmal im Sommer in kurzen Hosen draussen stehen und die Sonne gerade scheint, die Temperatur angenehm ist und sie sich wohlfühlen erklären sie, dass das jetzt darauf zurückzuführen ist, dass sie konsequent ihre kurzen Hosen angelassen haben und nicht darauf, dass das Wetter sich eben aufgrund einer Reihe von Faktoren und natürlich auch noch jahreszeitenabhängig ändert.

Auch das ist nicht wahr. Ich habe hier sehr bestimmte Ansichten geäußert und bin auch für die Konsequenzen eingetreten. Und wenn ich sage, dass ich mich Heterosexuellen zu einem gewissen Teil in der Theorie annähern kann, ein weiterer Teil aber nur in der Praxis geht, weil man sich nur im Rahmen einer Beziehungsanbahnung bzw. Beziehung vollends öffnen kann, frage ich mich, was daran so verkehrt sein soll. Allerdings erwarte ich auch nicht, dass jemand dieses Experiment überhaupt mitgeht. Nur: Es ist niemand perfekt und über anderweitige Fehler wird auch hinweggesehen. Dieser "Fehler", der ein integraler Bestandteil meiner Persönlichkeit ist, wird aber verabsolutiert. Klar beißt sich die Katze dann in den Schwanz, wenn man sofort einen Sprung von 0 auf 100 erwartet. Allerdings hat nicht dieser eine "Fehler" die Sonderstellung, sondern der Bezug dazu, denn beim Thema Sex sehen viele offensichtlich rot. Anderenfalls wäre "kein sexuelles Bedürfnis" hier auch nicht so oft mit "lehne Sex kategorisch ab" gleichgesetzt worden.

Daher enden solche Diskussionen auch eigentlich fast immer gleich und wiederholen sich immer wieder.

Ja, weil aus der Macht der Masse heraus eine Wertung getroffen wird, was "normal" und was "unnormal" ist. Im Grunde ist so viel Engstirnigkeit aber einfach nur traurig, da sich Heterosexuelle und (Heteroromantisch-)Asexuelle in ihrer Wahrnehmung von Partnerschaftlichkeit wahrscheinlich zu 95 % gleichen.

Wenn ein Blinder nach einer Operation zusätzlich noch sehen kann verliert er deshalb nicht sofort seine Gabe die geschärften Sinne weiterhin einzusetzen. Er sieht nur zusätzlich.

Du wählst absichtlich eine Option Dich selbst einzuschränken. Ich glaube dass so etwas langfristig auch zum Ziel führen kann. Es ist eben der Weg "zu Fuss" und der dauert länger. Wenn er für Dich wertvoll ist ist es ja trotzdem Deine Entscheidung.

So wie der Begriff "Liebe" in eurer Wahrnehmung wahrscheinlich zu einem größeren Teil aus sexueller Spannung besteht und in meiner zu einem größeren Teil aus Seelenverwandtschaft, ist "Sehen" auch nicht das Maß aller Dinge. Wer legt fest, welcher von beiden Zuständen "kuriert" werden muss? Ich hab hier immer für den gesunden Mittelweg plädiert, da es nun mal auch "sexuell verklemmtere" heterosexuelle Frauen gibt, die ihren Beziehungsschwerpunkt woanders setzen.

Auch von mir alles Gute.

Danke, dir auch weiterhin alles Gute und noch mal vielen Dank für deine Mühe und Hilfe. Es hat mir insoweit die Augen geöffnet, dass ich meine Bemühungen auf normalen Single-Plattformen eigentlich komplett einstellen kann. Ein Mittelweg kann nur mal nicht erreicht werden, wenn beim Kennenlernen nur eine Seite ihren Horizont zu erweitern bereit ist.

Eshemalitger Nu6tzer (#}568697x)


Die einzige Konsequenz kann tatsächlich nur lauten, nur noch unter Gleichgesinnten zu suchen,

Das ist - völlig unabhängig von der Art der Gesinnung (gilt z.b. auch für Religionen, wenn die jemandem wichtig sind) - immer die einzige Möglichkeit, wenn man selbst darauf besteht, dass ein bestimmter Teil der eigenen Gesinnung anerkannt und vom Partner mitgelebt wird. Gilt auch für die von Dir angesprochenen Frauen.

Ja, weil aus der Macht der Masse heraus eine Wertung getroffen wird, was "normal" und was "unnormal" ist.

Nein. Weil jedes Individuum eine Bedürfnisstruktur hat und die Masse der Menschen eben der Bedürfnisstruktur "Emotionale" unterliegen während die Minderheit eben "Nicht-Emotionale" sind und deshalb die Wahrscheinlichkeit das ein "Emotionaler" bei ungefilterter Suche auf einen "Emotionalen" trifft ungleich höher ist als das ein "Emotionaler" auf einen "Nicht-Emotionalen" trifft. Deshalb gibts mehr "emotionale Beziehungen".

Vergleichbar mit: ein Schwuler Mann trifft täglich zahlreiche Männer, die Anzahl der schwulen Männer darunter ist aber wenn er zum Bäcker unterwegs ist selbstverständlich wesentlich geringer, als wenn er in ein Szene Lokal geht. Was glaubst Du wie würden die heterosexuellen Männer auf dem Weg zum Bäcker reagieren, wenn er sie anflirtet und auf einer Beziehung bestehen würde, man könnte sich ja annähern?

Verschiedene Bedürfnisse sind doch einfach tatsächlich existent?! Es nutzt niemandem die zu leugnen? Es sucht sich ja auch kein heterosexueller Mann aus heterosexuell zu sein, um damit einen schwulen Kollegen auf der Arbeit zu ärgern, weil der ihn nicht bekommen kann?!

Wer legt fest, welcher von beiden Zuständen "kuriert" werden muss?

Niemand. Die Erwartung, dass andere sich in den eigenen Zustand umändern oder diesem annäheren, wenn die dazu keinerlei Veranlassung haben ist nur schlicht die Falsche?!

Und wenn die Welt - bezüglich Emotionen - nun mal zu (fiktiv) 95 % aus "Emotionalen" und zu 5 % aus "Nicht-emotionalen" besteht ist die logische Folge, dass "Nicht-emotionale" statistisch häufiger auf "Emotionale" treffen, zumindest wenn sie "ohne Filter" suchen und nicht in einem Umfeld in dem sich "Nicht-emotionale" treffen. Rein "sachlich" ist das völlig logisch. "Emotionale" dagegen treffen eben sehr selten auf "Nicht-emotionale" sondern egal wo sie hingehen auf überdurchschnittlich viele "Emotionale" und haben es aufgrund der eigenen Bedürfnisausrichtung dann eben leichter, weil die häufiger vorkommt.

Es geht nicht darum das zu werten. Es geht darum zu erklären, warum es völlig logisch ist, dass Minderheiten gerade wenn es um Bedürfnisse geht eben nur unter entsprechenden Minderheiten 100 % Gleichgesinnte finden. Das hat nichts damit zu tun, dass Minderheiten von Mehrheiten böse ausgegrenzt werden, sondern damit das die Mehrheit andere Bedürfnisprioritäten hat als die Minderheit. Die "Emotionalen" wollen doch die "Nicht-emotionalen" auch gar nicht daran hindern ihrerseits Beziehungen einzugehen?

Wenn jemand schwul ist kann er sich auch nicht hinstellen und sich darüber beklagen, dass die ganzen Heteros mit ihm keine Beziehung eingehen wollen. (Er kann schon - es nutzt nur nix). Nicht weil Heterosexualität normaler ist als Homosexualität sondern einfach weil mehr Menschen heterosexuell sind und deshalb eben keine schwule Beziehung eingehen wollen, weil es nicht ihren Bedürfnissen entspricht - genausowenig wie es den Bedürfnissen eines Schwulen entsprechen würde eine Beziehung mit einer Frau einzugehen.

W4alkqingG7hosxt


@ NotMichaelCaine

Das ist - völlig unabhängig von der Art der Gesinnung (gilt z.b. auch für Religionen, wenn die jemandem wichtig sind) - immer die einzige Möglichkeit, wenn man selbst darauf besteht, dass ein bestimmter Teil der eigenen Gesinnung anerkannt und vom Partner mitgelebt wird. Gilt auch für die von Dir angesprochenen Frauen.

Im Grunde ist das allerdings bei jeder Beziehung so, weil man niemals eine 100 % deckungsgleiche Gesinnung hat. Und wie gesagt, die meisten verstehen das Verhältnis von Sexualität und Asexualität wie einen Grauverlauf. Man kann den Graben dazwischen aber auch als unüberwindbarer hinstellen, als er eigentlich ist. Jedenfalls werde ich keine weitere Energie mehr in die Überwindung des Grabens fehlinvestieren.

Nein. Weil jedes Individuum eine Bedürfnisstruktur hat und die Masse der Menschen eben der Bedürfnisstruktur "Emotionale" unterliegen während die Minderheit eben "Nicht-Emotionale" sind und deshalb die Wahrscheinlichkeit das ein "Emotionaler" bei ungefilterter Suche auf einen "Emotionalen" trifft ungleich höher ist als das ein "Emotionaler" auf einen "Nicht-Emotionalen" trifft. Deshalb gibts mehr "emotionale Beziehungen".

Welche Beziehung ist vom ersten Moment an emotional? Ich glaube, zu Beginn spielen da ganz andere Phänomene eine Rolle, die oberflächlich als "Liebe" oder "Emotionen" fehlgedeutet werden, und der Rest muss erst mal wachsen.

Vergleichbar mit: ein Schwuler Mann trifft täglich zahlreiche Männer, die Anzahl der schwulen Männer darunter ist aber wenn er zum Bäcker unterwegs ist selbstverständlich wesentlich geringer, als wenn er in ein Szene Lokal geht. Was glaubst Du wie würden die heterosexuellen Männer auf dem Weg zum Bäcker reagieren, wenn er sie anflirtet und auf einer Beziehung bestehen würde, man könnte sich ja annähern?

Verschiedene Bedürfnisse sind doch einfach tatsächlich existent?! Es nutzt niemandem die zu leugnen? Es sucht sich ja auch kein heterosexueller Mann aus heterosexuell zu sein, um damit einen schwulen Kollegen auf der Arbeit zu ärgern, weil der ihn nicht bekommen kann?!

Falscher Vergleich. Heterosexuell und (heteroromantisch-)asexuell liegen sehr nah beieinander und unterscheiden sich im Stellenwert von Sex (aber nicht im Sinne von Schwarz und Weiß). Heterosexuell und homosexuell sind zwei vollkommen entgegengesetzte Zustände. Und die einzige Reaktion, die ich von Homosexuellen in Bezug auf Asexuelle kenne, ist, dass das nicht mal eine sexuelle Orientierung sei und wir einfach nur psychisch krank wären. So was ist das Gipfel der Doppelmoral.

Niemand. Die Erwartung, dass andere sich in den eigenen Zustand umändern oder diesem annäheren, wenn die dazu keinerlei Veranlassung haben ist nur schlicht die Falsche?!

Und wenn die Welt - bezüglich Emotionen - nun mal zu (fiktiv) 95 % aus "Emotionalen" und zu 5 % aus "Nicht-emotionalen" besteht ist die logische Folge, dass "Nicht-emotionale" statistisch häufiger auf "Emotionale" treffen, zumindest wenn sie "ohne Filter" suchen und nicht in einem Umfeld in dem sich "Nicht-emotionale" treffen. Rein "sachlich" ist das völlig logisch. "Emotionale" dagegen treffen eben sehr selten auf "Nicht-emotionale" sondern egal wo sie hingehen auf überdurchschnittlich viele "Emotionale" und haben es aufgrund der eigenen Bedürfnisausrichtung dann eben leichter, weil die häufiger vorkommt.

Es geht nicht darum das zu werten. Es geht darum zu erklären, warum es völlig logisch ist, dass Minderheiten gerade wenn es um Bedürfnisse geht eben nur unter entsprechenden Minderheiten 100 % Gleichgesinnte finden. Das hat nichts damit zu tun, dass Minderheiten von Mehrheiten böse ausgegrenzt werden, sondern damit das die Mehrheit andere Bedürfnisprioritäten hat als die Minderheit. Die "Emotionalen" wollen doch die "Nicht-emotionalen" auch gar nicht daran hindern ihrerseits Beziehungen einzugehen?

Wenn jemand schwul ist kann er sich auch nicht hinstellen und sich darüber beklagen, dass die ganzen Heteros mit ihm keine Beziehung eingehen wollen. (Er kann schon - es nutzt nur nix). Nicht weil Heterosexualität normaler ist als Homosexualität sondern einfach weil mehr Menschen heterosexuell sind und deshalb eben keine schwule Beziehung eingehen wollen, weil es nicht ihren Bedürfnissen entspricht - genausowenig wie es den Bedürfnissen eines Schwulen entsprechen würde eine Beziehung mit einer Frau einzugehen.

Das habe ich nirgendwo erwartet. Ändern im Rahmen des Möglichen kann man immer nur sich selbst, aber nie sein Umfeld. Was ich kritisiert habe, ist diese unglaubliche Engstirnigkeit beim Thema Sex. Auch andere müssen sich für eine funktionierende Beziehung in Bezug auf gewisse Eigenarten ändern, was noch nicht heißt, dass sie das auch tun. Und manchmal bleibt auch wirklich alles auf der Strecke, außer, dass derjenige eben heterosexuell tickt (und derjenige muss noch nicht mal ansatzweise gut aussehen). Im Vergleich dazu komme ich mir ehrlich gesagt unverhältnismäßig disqualifiziert vor. Verstehst du, was ich meine? Es wird hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht und von Beginn an knallhart abgeblockt, während man bei den Defiziten anderer entweder blind oder inkonsequent ist. Angemessen ist das meines Erachtens nicht, aber gegen irrationale Massenphänomene kommt man logischerweise nicht an.

WmalPkingGxhost


*der Gipfel

Ethemaligerk Nutz.er (p#5i900]7x1)


Im Vergleich dazu komme ich mir ehrlich gesagt unverhältnismäßig disqualifiziert vor. Verstehst du, was ich meine? Es wird hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht und von Beginn an knallhart abgeblockt, während man bei den Defiziten anderer entweder blind oder inkonsequent ist.

Du kannst dich darüber beschweren, aber es ist nicht deine Sache, wie sich andere entscheiden und wie die ihre Prioritätensetzung beim Kennenlernen usw. haben. Ich würde dir da als Gegenüber auch was husten, wenn diese deine Denke durchblitzen würde. ... Den Vergleich von NMC mit dem Wetter fand ich da sehr treffend.

W>alkin{gG[hGosTt


@ _Zuschauer_

Du kannst dich darüber beschweren, aber es ist nicht deine Sache, wie sich andere entscheiden und wie die ihre Prioritätensetzung beim Kennenlernen usw. haben.

Naja, siehe hier:

Das habe ich nirgendwo erwartet. Ändern im Rahmen des Möglichen kann man immer nur sich selbst, aber nie sein Umfeld.

Ich würde dir da als Gegenüber auch was husten, wenn diese deine Denke durchblitzen würde.

Was soll an der Denke, dass man für eine funktionierende Langzeitbeziehung mehr als nur eine Kompetenz braucht, so verkehrt sein? Ein Authentizitätsproblem haben dann übrigens eher die Heterosexuellen und nicht ich, weil's ja entgegen allen hohlen Geschwätzes doch nur primär ums Ficken geht. Und worüber ich mich beschwere, ist übrigens auch nicht die Prioritätensetzung Einzelner, sondern der gesellschaftliche Druck insgesamt. Einerseits werde ich von einem Wettbewerb ausgeschlossen, weil man meine Andersartigkeit (Autarkie von Sex, mehr nicht!) für unüberwindbar hält, und andererseits wird mir trotzdem eine Wertung ausgestellt.

Den Vergleich von NMC mit dem Wetter fand ich da sehr treffend.

Bereits auf der vorangegangenen Seite hatte ich geschrieben, dass es wohl die einzig realistische Option ist, nur noch unter meinesgleichen zu suchen, da es bei so viel Borniertheit nichts bringt, eine Brücke zu bauen. Wie gesagt, Emotionalität und Sexualität zu relativieren ist für viele offenbar ein rotes Tuch, denn was mir hier alles an fehlender Authentizität, verzerrter Denkweise usw. unterstellt wurde, ist schon beachtlich. Ich hab hier auch mehrfach meine Prinzipien sehr präzise erläutert, nur um dann im weiteren Diskussionsverlauf sinngemäß mit meinen eigenen Worten "belehrt" zu werden. Kann man das, was ich schreibe, vielleicht zur Abwechslung auch mal ernst nehmen?

Ekhemaliger Nnutzer T(#56x8697)


Wie gesagt, Emotionalität und Sexualität zu relativieren ist für viele offenbar ein rotes Tuch, denn was mir hier alles an fehlender Authentizität, verzerrter Denkweise usw. unterstellt wurde, ist schon beachtlich

Es wurde Dir ja nicht ohne Aufzeigen von Zusammenhänge "unterstellt" sondern anhand von Deiner Art Dich auszudrücken erläutert.

Kann man das, was ich schreibe, vielleicht zur Abwechslung auch mal ernst nehmen?

Wir nehmen das ernst, aber was Du schreibst ist widersprüchlich auch wenn Du das aus Selbstschutz nicht sehen willst.

Jemand der in einem Satz alles dramatisch sieht ( Feuerwehr, Reaktion der Flamme auf die Beendigung einer Beziehung) und im nächsten Absatz dann überhaupt kein Problem mehr sieht, alle Probleme bereits vor Urzeiten gelöst hat und genau wüsste wie es ging oder im einen Satz darum bittet seine Eltern rauszulassen und ihnen 2 Sätze weiter doch die Verantwortung zuschiebt, der eiert.

Es ist nicht schlimm zu eiern, überhaupt nicht! Aber rational geht anders. Und wenn dieser jemand sich selbst für rational hält und eigentlich emotional immer von einem extrem ins andere springt um es dann, wenn ihn jemand darauf hinweist, anschliessend sofort wieder zu relativieren und sich für rational zu erklären, ist das nicht authentisch. Es ist einfach nur rationalisieren von eigenen Gefühlen anstelle sie rechtzeitig dazu zu verwenden, die eigenen Interessen zu vertreten und um Aktionen herbeizuführen, die dazu führen weniger in Situationen zu geraten die einem selbst aufgrund des eigenen Mindsets schaden könnten. Gefühle können warnen- Gefühle schlagen auch an, wenn die "richtige" Sorte Mensch in der Umgebung auftaucht.

Das ist kein Vorwurf. Solche Phasen durchlaufen sicher die meisten Menschen mal unterschiedlich intensiv. Dann setzt man sich halt mal ehrlich hin, lässt das sacken und nimmt es auseinander. Allein oder mit Hilfe von Freunden oder mit professioneller Hilfe. Dazu gibts auch Tools. ABC01 hat einige angesprochen. Es gibt noch viel mehr. Es kann schwer sein das passende für einen selbst zu finden. Dann wär vielleicht wieder ein Profi gut der mithilft.

Klar - wir Mitschreibenden können auch aufhören, da unsere ehrliche Meinung vielleicht nicht wirklich gefragt ist. Wär ja auch ok. Schliesslich sind wir Fremde. Am Ende bestimmst Du was Du mit Hinweisen anfängst.

In diesem Sinn gute Nacht.

WIalkin*gGxhost


@ NotMichaelCaine

Es wurde Dir ja nicht ohne Aufzeigen von Zusammenhänge "unterstellt" sondern anhand von Deiner Art Dich auszudrücken erläutert.

Eben diese Rückschlüsse von der Ausdrucksweise auf irgendwas anderes halte ich für problematisch, weil ich im Moment eigentlich nur Informationen transportiere. Vielleicht hätte ich dazu sagen sollen, dass meine aktuelle Verfassung nicht die zum Zeitpunkt der Threaderstellung ist. Ich schreibe hier wirklich aus einer gewissen Distanz.

Wir nehmen das ernst, aber was Du schreibst ist widersprüchlich auch wenn Du das aus Selbstschutz nicht sehen willst.

Was genau ist widersprüchlich?

Jemand der in einem Satz alles dramatisch sieht ( Feuerwehr, Reaktion der Flamme auf die Beendigung einer Beziehung) und im nächsten Absatz dann überhaupt kein Problem mehr sieht, alle Probleme bereits vor Urzeiten gelöst hat und genau wüsste wie es ging oder im einen Satz darum bittet seine Eltern rauszulassen und ihnen 2 Sätze weiter doch die Verantwortung zuschiebt, der eiert.

Speziell das Thema Eltern hab ich von meiner Seite gar nicht angeschnitten, weil ich es für unerheblich halte, und auch wenn ich mich in der alleinigen Verantwortung sehe, erwächst daraus für mich keine Verpflichtung, über jedes Detail zu schweigen. Das hat auch nichts mit Dramatisierung zu tun, denn wenn ich mich überhaupt nicht dazu geäußert hätte, hätte man mir sowieso Verdrängung vorgeworfen. Im Grunde ist jeder das Produktion seiner Sozialisation, muss seinen Werdegang aber dennoch selbst auf die richtige Bahn bringen. Und von welcher "Flamme" reden wir eigentlich? Ich hatte zu dieser Personen nie einen tieferen Bezug. Das war eine Bekanntschaft, bei der man schaut, ob es passen könnte - mehr nicht. Den tieferen Bezug gab es nur zu den ersten beiden bzw. zu Nr. 1 jetzt noch, wobei ich wie gesagt selbst nicht 100 % sicher bin, ob ich richtig damit umgehe.

Es ist nicht schlimm zu eiern, überhaupt nicht! Aber rational geht anders. Und wenn dieser jemand sich selbst für rational hält und eigentlich emotional immer von einem extrem ins andere springt um es dann, wenn ihn jemand darauf hinweist, anschliessend sofort wieder zu relativieren und sich für rational zu erklären, ist das nicht authentisch. Es ist einfach nur rationalisieren von eigenen Gefühlen anstelle sie rechtzeitig dazu zu verwenden, die eigenen Interessen zu vertreten und um Aktionen herbeizuführen, die dazu führen weniger in Situationen zu geraten die einem selbst aufgrund des eigenen Mindsets schaden könnten. Gefühle können warnen- Gefühle schlagen auch an, wenn die "richtige" Sorte Mensch in der Umgebung auftaucht.

Ich denke, bei der Informationsmenge kommt einfach manche Gewichtung falsch rüber. Was ich dir sagen kann, ist, dass ich Grenzen und moralische Prinzipien in Bezug auf die Beziehungsproblematik immer strikt eingehalten hab. Man könnte es auch so ausdrücken, dass mir das das vorrangige Bedürfnis war, weil ich nicht zu etwas werden wollte, was ich ablehne, nur um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das bedeutet aber nicht, dass ein anderes, konfliktäres Bedürfnis nicht trotzdem existiert. Konfliktär deshalb, weil die meisten anderen Männer ihr Ziel eben durch Grenzüberschreitungen erreichen und ich mit meiner Vorgehensweise dadurch von vornherein konkurrenzfähig bin. Was ich hier anspreche, sind sich immer wiederholende gleichartige Prozesse, aber ich mache deswegen einer Einzelperson keine Vorwürfe, nur weil sie nicht von einem bestimmten Schema abweicht - sie kann offensichtlich nicht anders. Das Gesamtbild, das sich aus diesen Einzelerscheinungen ergibt, ist aber nun mal Teil des Problems. Natürlich gibt es andere Punkte, wo ich selbst hin- und hergerissen bin und dementsprechend herumeiere, aber das betrifft eher meine Vorgehensweise und nicht meine Erwartungshaltung gegenüber anderen. Und es ist so, dass ich eigentlich gar nix (mehr) von anderen erwarte, sondern mich unter den Gegebenheiten allenfalls selbst anders ausrichten kann.

Das ist kein Vorwurf. Solche Phasen durchlaufen sicher die meisten Menschen mal unterschiedlich intensiv. Dann setzt man sich halt mal ehrlich hin, lässt das sacken und nimmt es auseinander. Allein oder mit Hilfe von Freunden oder mit professioneller Hilfe. Dazu gibts auch Tools. ABC01 hat einige angesprochen. Es gibt noch viel mehr. Es kann schwer sein das passende für einen selbst zu finden. Dann wär vielleicht wieder ein Profi gut der mithilft.

Wie soll ich etwas beispielsweise hier auseinandernehmen, wenn ich die entsprechenden Einzelerscheinungen nicht ansprechen kann, ohne dass es heißt, ich wäre von der betreffenden Person gekränkt? Zumal so was hier in jedem zweiten Beziehungs-Thread Gang und Gäbe ist.

Klar - wir Mitschreibenden können auch aufhören, da unsere ehrliche Meinung vielleicht nicht wirklich gefragt ist. Wär ja auch ok. Schliesslich sind wir Fremde. Am Ende bestimmst Du was Du mit Hinweisen anfängst.

Natürlich sind eure ehrlichen Meinungen gefragt, und ich bin auch dankbar dafür. Aber ich bin durchaus in der Lage, gewisse Einschränkungen zu treffen, wo meine Baustellen gerade nicht liegen, ohne dass das Ganze gleich Selbstbetrug ist.

Außerdem ist es ja nicht so, dass es hier keine wesentliche Erkenntnis gab. Und diese Erkenntnis werde ich auch entsprechend umsetzen.

WualUkingGh:osxt


*konkurrenzunfähig

E.h#em aliger N#utzer .(#568x697x)


Eben diese Rückschlüsse von der Ausdrucksweise auf irgendwas anderes halte ich für problematisch, weil ich im Moment eigentlich nur Informationen transportiere.

Ich glaube Dir, dass Du das glaubst. Das geht aber nicht.

Jede Aussage hat immer sachliche, selbstaussagende, bezügliche und auffordernde Anteile. Die sind unterschiedlich gewichtet.

So kannst Du z.B. eine Sachaussage treffen deren bezügliche Aussage ist: ich vermute dass Du(Gegenüber) das besser weisst und deren auffordernder Anteil auf Bestätigung der Sachaussage steht während die Selbstaussage z.B. sein könnte ich weiss hier nicht bescheid und bin verunsichert.

Oder Du triffst eine Sachaussage, deren bezügliche Aussage ist: du weisst nicht wie es richtig geht, deren auffordernder Anteil daraus besteht, dass das Gegenüber tun sollst was Du in der Sachaussage angesprochen hast und deren Selbstaussage ist: ich weiss wie es richtig ist.

Die selbstaussagenden, bezüglichen und die sachlichen Anteile haben immer einen Bezug zur aktuellen Situation in der die Sachaussage getroffen wird.

Wenn ich in einem Raum stehe und sage "Wenn ich den Lichtschalter betätige wird es hell." (was sich ausschliesslich nach einer Sachaussage anhört) hängt es von den aktuellen Umständen ab ob ich von anderen die im Raum stehen ausgelacht werde, das bezweifelt wird ( weil einer weiss, dass die birne durchgebrannt ist) oder jemand unauffällig die psychatrische Abteilung anruft, weil man mir eigentlich die Frage gestellt hat ob es mir gut geht. Sachaussagen allein sind nicht treffbar.

Du bestimmst für Dich jetzt einfach für Dich, dass Deine Sachaussagen die wichtigsten sind. Die anderen Anteile sind Dir vielleicht zu emotional besetzt und Du weisst dass Du darauf nur begrenzt Einfluss hast, was Dir wiederum Angst macht?! Oder Du nimmst sie gar nicht wahr?! und deshalb existieren sie für Dich nicht. (ausblenden - absichtliches erblinden). Andere Menschen sehen aber trotzdem das Gesamtbild und lassen sich nicht auf Deine Sachaussagen reduzieren, weil die nicht zur Interaktion führen. Das tun nur die selbstaussagenden bezüglichen und auffordenden Anteile der Kommunikation.

Ich bin jetzt etwas vorsichtig und lass es erst mal dabei.

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