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Lust auf Sex mit anderen Frauen

P(la;ttSfuss


@ StevieG

Dann poppe mit anderen Frauen, wenn du Lust darauf hast.

Ggf. frage deine Frau, was sie von einem Besuch in einem Swingerclub hält.

Lehnt sie ab, gehst du eben alleine.

FRion^a85


Dann poppe mit anderen Frauen, wenn du Lust darauf hast.

Wenn der TE so gewissenlos wäre, hätte er das vermutlich schon getan %-|

Kitefaxn


Irgendwie dreht sich die Diskussion hier wieder im Kreis, ich bring mal neue Aspekte rein:

Der Wahrheit am nächsten kam bisher MaryLou2004. Sie schreibt aber, dass es an der heutigen Zeit liegt. Und das ist wieder falsch. Es liegt nicht an der heutigen Zeit, der Mensch war schon immer so. MerryRose schrieb oben, dass man niemand anders brauche, wenn man den richtigen Partner hat, und auch das ist leider falsch.

In der Wissenschaft wird das heutige Beziehungsverhalten als serielle Monogamie beschrieben. Eine Beziehung über einen Zeitraum von X Jahren, gegenseitige Treue in dieser Zeit (vielleicht auch Kinder), dann Trennung und eine neue Beziehung, die wieder ähnlich lang andauert (und vielleicht wieder Kinder). Das, und da gibt's halt keine Gegenargumentation, entspricht unserem natürlichen Trieb am ehesten. Die Regeln einer lebenslangen Ehe, der klassischen Familienstruktur etc. haben wir Menschen uns selbst auferlegt in Form von Gesetzen und Geboten. Diese Regelungen entsprechen aber seit längerem nicht mehr dem Zeitgeist. Unser Gesetzgeber versucht seit Jahren, diesem Trend gegenzusteuern oder ihn zumindest in geordnete Bahnen zu lenken. Fakt ist aber, dass die Hochzeit mit 25 und eine dann 50-60 Jahre andauernde Ehe kaum noch eine Zukunft hat. Man verstehe mich bitte nicht falsch, der Wunsch danach ist in den Menschen weiterhin vorhanden, auch in mir. Wir dürfen uns aber nicht gegenseitig vormachen, dass es auch funktioniert, das wäre Selbstbetrug. Hat man erst mal eine Akzeptanz dafür entwickelt, dann ist es auch nicht mehr so schlimm, wenn man feststellt, dass auch die eigene Beziehung endlich ist. Vielleicht, wer weiß, ist das auch ganz gut so.

Und jetzt nochmal aus der Sicht des indischen Gurus Sathya Sai Baba, find ich auch sehr interessant:

er sagt, dass ein Grund für das oftmalige Scheitern der heutigen Beziehungen vor allem der stetige Wunsch, quasi die Sucht, nach Leidenschaft ist. Jede Beziehung beginnt leidenschaftlich, mit körperlichem Verlangen, hormonellen Ausschüttungen und ganz viel Herzklopfen. Der erste Kuss, die erste Nacht, jeder von uns bekommt Schnappatmung bei dem Gedanken. Da steckt pure Leidenschaft drin. Das daraus entstehende sexuelle Verlangen bringt uns zusammen. Nun hat die Natur es aber so eingerichtet, dass ein hoher hormoneller Spiegel uns auch nach anderen Partnern verlangen lässt und wir für diese auch attraktiv wirken, wir werden unersättlich. Das ist die Sucht, die sich daraus entwickeln kann, die Sucht nach dem ständig neuen Hormonkick. Und wesentlich mehr von uns sind diesem Kick verfallen als wir glauben. Ich schätze mal, so etwa 50-70% der Bevölkerung der industrialisierten Staaten.

Sai Baba sagt, es gebe sozusagen einen "Trick", um eine Beziehung in Gang zu halten. Er meint, wir müssten dafür sorgen, dass die anfängliche Leidenschaft nach einiger Zeit in einen stetigen Flow übergeht, in tiefere Gefühle, die natürlich ein abflachen der sexuellen Kurve nach sich ziehen, aber diese zu einem guten Teil ersetzen können. Miteinander wird dann nicht mehr nur aufregend und geil, sondern schön. Das ist dann Liebe.

Nun gut, er empfiehlt Meditation, um diesen Flow zu erlernen. Ich als Agnostiker, der jeglichen esoterischen Mist als Humbug bezeichnen würde, habe da einen anderen Weg gefunden. Ich spiele im Kopf immer wieder mal unsere schönen Momente durch, hole Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse hervor. Das sorgt nicht nur dafür, dass ich insgesamt entspannter werde, es steigert auch immer wieder das Verlangen nach meiner Süßen.

Und da wären wir wieder bei den sauren Äpfeln. Apfel 3 müsste um Apfel 3a ergänzt werden. Verzicht üben und Emotion auf den Partner fokussieren. Apfel 3a wäre dann gar nicht so sauer, sondern eher süßsauer, und so haben wir sie doch am liebsten.

Es sei denn, man ist (als Mann) an eine frigide Latzhosenträgerin oder (als Frau) an einen sandalentragenden Bierbauch geraten. Da helfen dann auch keine schönen Gedanken mehr. Wenn der Partner auf Annäherungsversuche nicht nur abwehrend, sondern eher aggressiv reagiert, dann hat man nur noch die Wahl zwischen Schlag an den Backen oder Trennung. Gesetzeskonform würde ich dann zur Trennung raten.

Es sei denn, Frauchen wird durch den Schlag feucht im Höschen, aber das ist wieder eine andere Geschichte...

ahmazNonex67


@ Ktefan

....meinen Respekt: So ists genau richtig in der Liebe.

Ich glaube aber auch: Wenns im Bett nicht klappt (nach 8 Monaten) dann wirds nach 8 Jahren auch nicht besser... Manchmal schon - aber dann hat man 8 Jahre Herzblut und unzählige Feinarbeiten daran vorgenommen.

Manchmal wird auch der Sex besser, aber die Beziehung nicht - tja.

Im Fall des TE rate ich mal ganz entspannt: Sprich mit Deiner Freundin und halte die Reaktion aus. Eine Lösung - wie auch immer die aussehen mag - findet ihr nur, wenn ihr zwei darüber redet.

Ein gutes Neues Jahr wünscht die

diesapea/recidxa


Sowas ist ne ganz schlechte Voraussetzung für eine Beziehung. Aber so scheint es heute zu sein: funktioniert ein Partner nicht mehr so wie gewünscht, wird er ausgetauscht.

Was den Sex angeht, da kann ich dir nur raten, mit ihr zu reden und gemeinsam zu versuchen, mehr Aufregung hineinzubringen.

Wieso wenn man schon nach 8 Monaten keine Lust mehr auf Sex mit seiner Partnerin hat vielleicht ist es dann auch nicht der richtige Partner?? Er schreibt ja schon dass der Sex nicht "überagend" ist!

Wenn man mit seinem Partner glücklich ist, braucht man keine andere Person in sexueller Hinsicht

So sehe ich das! Also klar kann man andere attraktiv finden aber dass der Wunsch nach Sex mit anderen so übermächtig ist... ":/ Da denke ich einfach das kann nicht der richtige sein.

PUürppiwLang/strumrpxf


Wenn du deine Freundin regelmässig sehen tätst und nicht nur einmal die Woche hättest auch mehr Sex mit ihr und dann wär dein Drang nach noch mehr Sex ganz schnell weg .

Das was jetzt bei dirda läuft ins nur Kopfkino weil da der öftere Sex dir fehlt und dann kommen solche Gedanken automatisch auch nach andren Frauen.

Braucht man gar keine andere lange Erklärungen für weil logisch und muss man nur einfach nach handeln und machen.

s,cheonrefif


Püppi hat recht.

Mangels Masse wird das so sein, aber Gelegenheit macht auch Diebe

PyüppiLan0gstrjumpxf


Stevie liebt seine Freundin schreibt er, wenn er richtig liebt braucht er keine andren Gelegenheiten nur mehr Möglichkeiten. ;-)

s0chConrxeif


wenn er sie lieben würde, wäre das überhaupt kein Thema :)z

L#iebke8


Wenn man mit seinem Partner glücklich ist, braucht man keine andere Person in sexueller Hinsicht

So sehe ich das! Also klar kann man andere attraktiv finden aber dass der Wunsch nach Sex mit anderen so übermächtig ist... ":/ Da denke ich einfach das kann nicht der richtige sein.

Ich kann den Anspruch, dass der Partner nur "der Richtige" ist, wenn er einem alleine in jeder Hinsicht genügt, ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Kaum jemand erwartet, dass man neben dem Partner keine anderen Freunde hat. Wenn ich sage, dass ich meine Freizeit nur mit meinem Partner verbringe, werde ich sogar schräg angeschaut. Sobald es aber um Sex geht, soll er alleine genügen, um als "der Richtige" zu gelten. Das verstehe ich nicht.

Wenn man Lust hat, mit anderen etwas in der Freizeit zu unternehmen, finden das alle ganz normal. Da sagt niemand "Komisch, wieso reicht es dir nicht, nur mit deinem Partner Essen oder ins Kino zu gehen? Wieso reizt es dich so, dich auch mit anderen zu unterhalten, mit ihnen zu lachen, Spaß zu haben?"

:-/

U\nhaPppyLxife


Dennoch, die langjährigen Beziehungen, die auch noch glücklich verlaufen in meinem Umfeld, sind aber die, wo beide ca. 95% ihrer Zeit gemeinsam verbringen!

Es macht mich so unendlich traurig, wie viele hier denken :°(

Zählen Werte einer Beziehung gar nicht mehr. Immer nur Sex Sex Sex. Herr Gott, warum kann sich keiner mehr damit begnügen, was er hat. Und ja unsere heutige Gesellschaft ist das letzte!!

EGhemalig er Nutgze.r (#3x9571)


Es scheint wirklich an der heutigen Zeit zu liegen. Man braucht immer den "Kick", sei es nun den Kick immer aufregenden Sex zu haben

Diesbezüglich stimme ich Ktefan uneingeschränkt zu: Die Menschen sind immer schon so gewesen - man denke nur an das Römische Reich in der Spätphase -, indem zu allen Zeiten die weitaus meisten Männer und Frauen bezüglich Sex für sich herausgeholt haben, was sie konnten, und nur eine Minderheit hat bewußt darauf verzichtet, indem diese Menschen für sich einen anderen Lebenssinn definiert haben.

dxescapBare>cxida


Liebe8

Ich kann den Anspruch, dass der Partner nur "der Richtige" ist, wenn er einem alleine in jeder Hinsicht genügt, ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Kaum jemand erwartet, dass man neben dem Partner keine anderen Freunde hat

In jeder Hinsicht, meine ich nicht, hier geht es doch "nur" um Sex. Wenn ich schon nach 8 Monaten einer Beziehung so sehr das Verlangen nach anderen Sexpartnern hätte dass ich in einem Forum nach Hilfe suchen muss wäre für mich der Partner nicht der richtige. Ich möchte nach 8 Monaten noch meinen Partner so sehr begehren dass ich keinen anderen Mann "will".

LWi'ebCe8


In jeder Hinsicht, meine ich nicht

Ja eben. Wenn einem der Partner nicht als Freund alleine genügt und man Lust auf Gespräche und Unternehmungen mit anderen außer ihm hat, ist das für die meisten ganz normal. Nur weil man auch gerne mal mit anderen Essen oder ins Kino geht, heißt es nicht gleich, dass der Partner wohl nicht der Richtige ist. Aber sobald es um Sex geht, sind die Zweifel groß. Woher kommt der Anspruch, der Partner müsse in sexueller Hinsicht alleine genügen? Der Partner kann doch "der Richtige" (Lebenspartner) sein, auch wenn man sexuell noch Lust auf andere Menschen/Körper hat.

Uknhap)pyLifxe


Der Partner kann doch "der Richtige" (Lebenspartner) sein, auch wenn man sexuell noch Lust auf andere Menschen/Körper hat.

Nein, das glaube ich nicht. Wer so denkt, ist nichts Wert.

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