» »

Lust auf Sex mit anderen Frauen

NGyxQis


Ja, alle 7 Jahre sind alle menschlichen Zellen komplett erneuert, bzw. ersetzt. Dies aber nur 3 mal - ab ca. 21 Jahre beginnt man zu altern ...

E5hemnaliger NuGtzer (]#39x571)


Hierzu paßt auch gut folgender Bericht:

[[http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article150763704/Wer-einmal-fremdgeht-tut-es-immer-wieder.html]]

KViwieBoardxer


Auch wenn der letzte Post schon etwas her ist - es ist ein wirklich sehr interessanter Thread mit überaus konstruktiven Beiträgen.

Der TE schrieb ja in etwa "Ich habe Lust auf Sex mit anderen Frauen. Und der Sex mit meiner Freundin ist nicht gut.".

Die Diskussion ging dann in die Richtung "Er hat Lust auf Sex mit anderen Frauen. Dass der Sex mit seiner Freundin nicht gut ist, hat damit nichts zu tun.". Auch ich dachte, dass das Problem des TE eher so gelagert ist. Es ist nämlich auch eine viel interessantere Problematik als "Ich habe Lust auf Sex mit anderen Frauen, WEIL der Sex mit meiner Freundin nicht gut/zu wenig ist.". Letztendlich hat sich dann aber herausgestellt, dass der TE tatsächlich nur letztgenanntes Problem hat, und er es mehr oder weniger einfach lösen kann, indem er versucht, den Sex mit seiner Freundin zu verbessern bzw öfter Sex zu haben.

Ich möchte die Diskussion aber jetzt nochmals aufrollen und sie unabhängig von der Problematik des TE in die ursprüngliche Richtung lenken: "ICH HABE LUST AUF SEX MIT ANDEREN FRAUEN, OBWOHL ICH GLÜCKLICH MIT MEINER FREUNDIN BIN UND DER SEX AUCH GUT IST."

Wem geht es noch so? Ist das nicht vielleicht sogar ein Urinstinkt (Gene verbreiten) vieler Lebewesen, unter anderem der Affen? Wenn ja: Soll man seine Instinke wirklich ohne weiteres unter die gesellschaftlich geprägte Moral stellen? Kann man nicht "sozial monogam" und zugleich "körperlich polygam" sein? Kann man mit der Partnerin/dem Partner wirklich darüber sprechen, ohne sie/ihn bzw. die Beziehung nachhaltig zu verletzen? Das sind Fragen, die mich interessieren.

Ich möchte mich auch noch bei Liebe8, Ktefan, Martin_20, Nyxis bedanken, die meiner Meinung nach hier bisher die besten Inputs geliefert haben:

Liebe8:

Wenn einem der Partner nicht als Freund alleine genügt und man Lust auf Gespräche und Unternehmungen mit anderen außer ihm hat, ist das für die meisten ganz normal. Nur weil man auch gerne mal mit anderen Essen oder ins Kino geht, heißt es nicht gleich, dass der Partner wohl nicht der Richtige ist. Aber sobald es um Sex geht, sind die Zweifel groß. Woher kommt der Anspruch, der Partner müsse in sexueller Hinsicht alleine genügen? Der Partner kann doch "der Richtige" (Lebenspartner) sein, auch wenn man sexuell noch Lust auf andere Menschen/Körper hat.

Ich denke, man muss da unterscheiden: Sehnt man sich nach erfüllterem Sex mit einer Person, idealerweise dem Partner oder hat man, ganz unabhängig von der Sexqualität "Zuhause", einfach Lust auf fremde Haut? Auf andere Körper? Letzteres kann einem ein Partner nämlich nie bieten.

Ktefan:

Und jetzt nochmal aus der Sicht des indischen Gurus Sathya Sai Baba, find ich auch sehr interessant:

er sagt, dass ein Grund für das oftmalige Scheitern der heutigen Beziehungen vor allem der stetige Wunsch, quasi die Sucht, nach Leidenschaft ist. Jede Beziehung beginnt leidenschaftlich, mit körperlichem Verlangen, hormonellen Ausschüttungen und ganz viel Herzklopfen. Der erste Kuss, die erste Nacht, jeder von uns bekommt Schnappatmung bei dem Gedanken. Da steckt pure Leidenschaft drin. Das daraus entstehende sexuelle Verlangen bringt uns zusammen. Nun hat die Natur es aber so eingerichtet, dass ein hoher hormoneller Spiegel uns auch nach anderen Partnern verlangen lässt und wir für diese auch attraktiv wirken, wir werden unersättlich. Das ist die Sucht, die sich daraus entwickeln kann, die Sucht nach dem ständig neuen Hormonkick. Und wesentlich mehr von uns sind diesem Kick verfallen als wir glauben. Ich schätze mal, so etwa 50-70% der Bevölkerung der industrialisierten Staaten.

Martin_20:

Ich finde sogar ganz im Gegenteil, dass es eine ganz gesunde Einstellung ist, hin und wieder das Verlangen nach Sex mit anderen zu haben. Meine Freundin hat mir jahrelang gesagt, dass sie nie über andere Männer fantasiert, dass ich der einzige bin, mit dem sie sich Sex wünscht und dass das immer so sein würde. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie haben wir uns dann mal gegenseitig angestachelt schonungslos offen zu sein. Mit wem könnten wir uns Sex vorstellen - rein hypothetisch. Und ich war überrascht, was für Namen mir da so genannt wurden :D. Das tat richtig gut! Zu merken, dass sie eine Frau mit Bedürfnissen und Wünschen ist. Zu wissen, dass sie andere Männer reizen, sie mir aber trotzdem treu ist.

Nyxis:

Ich will Dir jetzt nicht den Wind aus den Segeln nehmen und wünsche Dir, bzw. Euch alles Gute ... Aber glaub mir, wenn man(n) nicht mit Scheiklappen durchs Leben läuft, wird man immer wieder interessante Frauen treffen, mit denen man evtl. nicht immer gleich eine Beziehung haben will, mit denen man aber durchaus mal schlafen möchte. Und sei es nur, weil man mal Lust auf große oder kleine Brüste hat ...

Ein wenig erinnert dies an die Lieblingsspeise: jeden Tag gereicht wird sie auch irgendwann fad. Ab und an braucht es da mal etwas Anderes und wenn es nur eine dünne Wassersuppe ist, die einem wieder zeigt, dass man das Beste daheim hat.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH