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Unglaublich,was einige Frauen sich "herausnehmen"...

MNobnYikax65


Doch,es liegt auf der Hand.

Bei mir liegt es nicht auf der Hand. :-D

Es gibt verschiedene Arten und Weisen damit umgezugehen, dass man nicht bekommt, was man will. Die Forderung an den Partner, dafür zu sorgen, dass man es bekommt ist nur eine Variante. Die übrigens im Erfüllungsfall genauso unzufrieden macht, nur eben dann den anderen Part.

SVilkP2eaxrl


Ich möchte etwas zur Diskussion stellen,was mir selbst unverständlich ist.

Wurde hier schon etwähnt, dass die meisten Menschen meinen, ihre Selbstverständlichkeiten sollten die aller sein? ]:D

wmave_xseven


Aber-wenn man einfach so bestimmt(egal ob Mann o Frau,es sind aber nun mal mehr Frauen) es gibt generell keinen Sex mehr und fertig,dann ist das einfach nicht ok.

Wieso sollte das nicht ok sein? Jeder Mensch hat das Recht auf Selbstbestimmung. Man muss halt nur mit Konsequenzen des Partners rechnen, sofern kein Kompromiss erzielt werden kann. Wenn einer in der Partnerschaft plötzlich für sich entscheidet, seinen Job zu kündigen und in eine Waldhütte zu ziehen, ist das auch zunächst mal zu akzeptieren. Ob man das als Partner mitmacht oder damit die Grundlage der Partnerschaft entzogen ist, muss jedes Paar für sich entscheiden. Ob beim Sex oder anderen Fragen der Partnerschaft wird immer entscheidend sein: Was sind die Grundpfeiler? Um deine Worte zu verwenden: Wer nimmt sich heraus, diese für fremde Paare festzulegen?

e0nigmakti9c160x6


Ich weiss nicht ob Du's wusstest, aber die meisten Menschen ( inclusive so Irre wie Stalin, Hitler oder Putin) halten ihren Menschenverstand für gesund. Gesunder Menschenverstand ist die Blackbox Argumentation des kleinen Mannes und lässt keinerlei Einsortierung der tatsächlichen Haltungen zu.

Sehr viele Leute halten sich für sehr viele Dinge - was ebenfalls keinerlei Aussagen darüber zulässt, was tatsächlich gegeben ist.

Das ist nachweislich falsch. Sonst hätten wir keine Emanzipation und wären bezüglich der Anerkennung der Schwulen und Lesbenbewegung keinen Schritt weiter. Aufklärung hilft langfristig immer. Selbst wenns eine Generation dauert.

... und trotzdem gibt es in diesen Punkten genügen Unbelehrbare, die auch nach zwei Generationen ihre Meinung nicht überdenken würden, weil sie das gar nicht wollen.

Wir diskutieren hier ja auch über allgemeine Zusammenhänge und nicht darüber ob Du noch bei gesundem Menschenverstand bist ( was ich dir nicht absprechen will).

Vielleicht wäre es ja zutreffend .

Ich weiss es jetzt nicht mehr genau, aber ich glaube Du bist jemand mit wenig Beziehungserfahrung oder? Falls ja würde die vielleicht noch die Erfahrung fehlen, dass Einfühlung und stummes miteinander zwar funktionieren kann, aber eigentlich grade von Seiten der Männer eine sehr klare Kommunikation darüber erwartet wird was Frau denn nun konkret erwartet, weil Mann ja keine Gedanken lesen kann ;-).

Sehr vorteilhaft ausgedrückt - ersetze "wenig" mit "keine" und es kommt hin. Darum erhebe ich auch in solchen Fäden noch weniger Anspruch auf die Richtigkeit meiner Aussagen, als ich das ohnehin tue, sogar in Dingen mit denen ich mich auskenne.

Davon abgesehen - Ist denn das Erwarten von Kommunikation so verkehrt, egal ob nun von männlicher oder weiblicher Seite aus ? Wie viele Beziehungsprobleme könnten vielleicht gelöst werden, wenn nur klarer und deutlicher kommuniziert würde ?

FTaraR-19x77


@ Monika

Du sagtest es gibt verschiedene Arten u Weisen damit umzugehen,wenn der Partner einem etwas völlig versagt...

Wie groß ist die Bandbreite denn nun wirklich?!

Entweder hinnehmen und tiefe Unzufriedenheit oder im Bereich der Sexualität Fremdgehen...beides führt in den meisten Fällen zum Ende der Beziehung.

Und wenn das Aufrechterhalten der Beziehung u das Zufrieden sein beider Seiten das Ziel ist ( was ja etwas grundsätzliches ist),dann ist es eben nicht ok.

LG

E*hempaligesr Nuztzer (#56x8697)


Ist denn das Erwarten von Kommunikation so verkehrt, egal ob nun von männlicher oder weiblicher Seite aus ?

Nichts! Deswegen tun wirs ja in diesem Faden!

SRavethe!night


@ Fara-1977:

Wie viele Frauen kennst du denn, die dir so offen ihr Sexualleben beschreiben?

LPie4be8


Wie groß ist die Bandbreite denn nun wirklich?!

Entweder hinnehmen und tiefe Unzufriedenheit oder im Bereich der Sexualität Fremdgehen...beides führt in den meisten Fällen zum Ende der Beziehung.

Das sind offenbar die einzigen beiden Optionen, die du dir vorstellen kannst, aber es gibt noch mehr. Zu verzichten muss nicht zwangsläufig zu einer "tiefen Unzufriedenheit" führen. Es gibt auch die Möglichkeit, sowas zu akzeptieren und seinen Frieden damit zu machen. Kann oder will vielleicht nicht jeder, aber es ist eine Option.

FDaXra-19x77


@ Silk

Nein,ich möchte meine Meinung nicht zur Meinung aller machen!

Es gibt aber nun mal in unserer Gesellschaft bestimmte Werte u Normen,die vom Gros der Menschen geteilt wird.

Dazu zählt eben auch die Paarbeziehung.

Eine Paarbeziehung unterscheidet sich ja nun mal durch die gemeinsame Sexualität von all anderen Beziehungen. Wenn der Sex einer Seite wurscht ist,dann wird daraus eine non-sexuelle Paarbeziehung...folglich könnte man auch mit seinem besten Freund oder Kumpel Zusammensein.

LG

S2ilkPe^axrl


Fara

Ich persönlich teile durchaus Deine Meinung. Aber andere dürfen gern eine andere haben, und die sehe ich gleichberechtigt neben meiner.

Fharna-19377


@ Liebe8

Hallo!

Die von dir beschriebene Option " hinnehmen,akzeptieren u seinen Frieden damit finden" ist doch eher die große Ausnahme.

Oder warum gibt es so viele Fäden wo von fehlender Sexualität geklagt wird...?

Warum fühlt sich in den meisten Fällen der zurückgewiesene Partner schlecht und unzufrieden?

Vielleicht kommt es phasenweise zu einem stillen Leiden und hinnehmen.

Aber langfristig wird es gewiss Kinsequenzen haben wie Trennung oder Fremdgehen.

Und genau das wäre doch vermeidbar gewesen, wenn beide sich die Frage stellen würden?

"Warum ist es so?"

"Ist mindestens einer von beiden unglücklich deswegen?"

Wenn ja : " Wie können wir es gemeinsam ändern/eine Lösung finden?"

LG

LYiebOe8


Die von dir beschriebene Option " hinnehmen,akzeptieren u seinen Frieden damit finden" ist doch eher die große Ausnahme.

Erlebe ich in meinem Umfeld, in dem es viele Paare gibt, die über 40 Jahre verheiratet sind, ehrlich gesagt nicht so.

FSara-?197x7


@ Silk

Natürlich darf jeder seine Meinung haben!

Aber es gibt ja oft die große Verwunderung,wenn die großen Konsequenzen kommen...

Ich schrieb es ja schon in meinem Eingangspost,dass besagte Frauen sich wundern oder es gar verwerflich finden,wenn der Mann auf Sexseiten unterwegs oder sich tatsächlich real Ersatz sucht...

Selbstverständlich sehe ich darin kein Freiticket zum Fremdgehen,jedoch aber einen idealen Nährboden dafür.

Und wenn man eine Beziehung eingeht ist doch eigentlich das Ziel,die Beziehung so aufrecht zu erhalten,dass beide Partner glücklich u zufrieden sein können in dem Kontrukt der Zweierbeziehung.

Da kann man doch nicht einfach die Konditionen völlig ändern. Und dazu zählt nun mal auch der Teil der Sexualität.

LG

uCvg4x1


Aber wenn mann/fraue keine Lust mehr hat, hat er/sie halt keine Lust mehr, was soll man dann machen?

Ich hab das Gefühl, der umgekehrte fall ist viel häufiger.. dass der Mann nicht (mehr) will.

FIaraP-197x7


Zur Selbstbestimmung...

Jemand betonte ganz deutlich die Selbstbestimmung des einzelnen.

Sorry,aber Selbstbestimmung hat seine Grenzen.

Wenn man in einer Beziehung die Grundpfeiler einfach so ändert,ohne Rücksprache,dann grenzt das an massiven Egoismus und schliesst tatsächliche Beziehungsfähigkeit aus!

Das Beispiel mit dem Job und dem Waldbewohner:

Wenn man am Fortbestand der Beziehung interessiert ist,kann man nicht einfach im Alleingang beschließen den Job zu kündigen und als Aussteiger im Wald zu leben!

Davor erfordert es Kommunikation und gemeinsame Wegfindung.

Eine Beziehung lebt von Absprachen,gemeinsamer Lösungsfindung und eben manchmal auch von Kompromissen. Sind die Kompromisse nicht tragbar, muss gemeinsam nach einer Lösung gesucht werden.

LG

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