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Unglaublich,was einige Frauen sich "herausnehmen"...

d|anaex87


Wenn eine Frau den Sex ablehnt,was sie dann tun sollte?

Ganz klar hingucken: Was ist der Grund dafür?

Eintönigkeit,Stress,Partner ist unerotisch geworden....?

Hat man die Antwort,gemeinsam daran arbeiten.

Es geht ja nicht um Schuldzuweisung,sondern um Ursachenforschung u Bekämpfung.

Du setzt aber voraus das sie leidet, vielleicht geht es ihr aber gut damit. Und vielleicht gibt es ausser "Gewöhnung" auch gar keinen richtigen Grund. Vielleicht ist das in Ordnung für sie so und sie ist nicht krank, ihr Leben gefällt ihr einfach so wie es ist. Wieso also soll sie einen anderen Zustand herstellen, sich dafür stressen und und und?

Es ist kein Fehler so zu sein, es kann eine Beziehung belasten und auch beenden, ja, aber es ist kein grundsätzlicher Fehler wenn man sich so mit sich selbst wohl fühlt. Wenn er sich im Jogger und mti Bierbauch wohlfühlt ist das auch in Ordnung. Sie hat kein Anrecht auf eine bestimmte Optik, es ist sein Körper, er muss dann halt mit den Folgen leben.

Das alles natürlich gesetzt dem Fall das gesprochen wurde und jeder für sich reflektiert hat wie er/sie sich mit der Sitation fühlt.

Und mal ganz ehrlich,etwas völlig natürliches zu einer Paarbeziehung gehörendes einfach eigenständig zu canceln,das ist schlicht nicht ok.

Doch, ist es. Man muss dann halt mit den Konsequenzen leben, aber ja, es ist total in Ordnung keinen Sex mehr zu haben wenn man keinen will.

NGyxixs


Für mich habe die Männer es selbst in der Hand - entweder sie können damit Leben oder eben nicht. Bei Letzterem gibt es jede Menge anderer Möglichkeiten ...

Mkonikoa6x5


Eben, das wäre doch ein gutes Fazit. ;-)

L+ie[bex8


Man muss dann halt mit den Konsequenzen leben, aber ja, es ist total in Ordnung keinen Sex mehr zu haben wenn man keinen will.

:)z :)^

F*a^raf-19x77


@ silk

Da bin ich mit dir einer Meinung. Veränderung der Attraktivität im Sinne von etwas älter,dicker,schlaffer...wird sicher nicht der Grund für das komplette Rinstellen des Sexlebens sein. Sollte das tatsächlich der Fall sein wäre das nicht nur Heavy,sondern würde in gewisserweise auch für weitere emotionale Defizite in der Beziehung stehen.

LG

Fbar|a-19x77


@ Seherin etc

Genau es gibt Phasen,da ist mal weniger Lust....mit Säugling zu Hause oder wenn es im Job turbulent zugeht...aber das sind eben Phasen und keine Grundeinstellung.

Grundsätzlich ist ja der Wunsch nach Sex da,nur eben der Rahmen fehlt.

Das ist etwas ganz anderes und das sehe ich auch nicht als schlimm an.

Das muss eine Beziehung aushalten können,es kommen ja auch bessere Zeiten.

Aber generelle sexuelle Ablehnung,da können nicht alle Beziehungen Stand halten, zumindest leidet die Zufriedenheit massiv.

LG

srenYsibelomxan


Sieh dir doch mal die beiden Filme, also Teil 1 und 2 an. Da gibt es eine evolutionäre Erklärung für den Lustabfall ohne das als gegeben und unabänderlich darzustellen, aber der Lustabfall, gerade der bei Frauen, wurde da endlich mal offen thematisiert und das auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen. Vielliecht kannst du damit mehr anfangen.

Naja, wissenschaftliches Arbeiten sehe ich als Naturwissenschaftler etwas anders. Mir erscheint es oft, dass die "Wissenschaftler" ihre eigenen Befindlichkeiten, ihre persönliche Erfahrung bestätigen zu suchen (ein Phänomen, dass ich außerhalb von Naturwissenschaften stärker antreffe, obwohl dieses Phänomen in der Biologie stärker als in der Physik oder Chemie aufzutreten scheint).

Aus den Filmen entnehme ich vor allem (wenn ich gutwillig die "wissenschaftlichen" Erkenntnisse annehmen wollte): Libido ist stark von Aufregung/Anregung und Langeweile beeinflusst. Viele Paare werden sich über längere Zeiträume langweilig- vermutlich weil es ihnen an Einfallsreichtum und Fantasie mangelt und vermutlich auch, weil sie bei der Partnerwahl am Anfang auf andere Prioritäten wert gelegt hatten, die in einer längeren Beziehung immer weniger eine Rolle spielen- mehr noch, es geht bei diesen Prioritäten über längere Zeiträume der Reiz verloren- das kann z.B. am Anfang das Aussehen gewesen sein, dass maßgeblich die Partnerwahl mitbestimmte und zu vordergründig war.

Und soll ich mich über die Ergebnisse wundern? Der überwiegende Teil der Menschen verfügt nur über ein begrenztes Maß an Ideen, Fantasie, Träumen, ... da ist irgenwann mal früher oder später Ende- eben weil Menschen über längere Zeit langweilig werden, wenn ihnen nichts Neues mehr einfällt. Dabei geht es gar nicht darum, ständig neue Ideen für den Sex zu entwickeln, es geht vielmehr darum, das Beziehungsleben spannend, interessant und abwechslungsreich zu gestalten, was sich auch auf die Libido auswirkt. Tritt Stillstand im Alltag ein, keine Änderung in Sicht, alles nahezu wie immer, ist natürlich eine andere Person interessanter und aufregender ...

Ich fand im Übrigen den ersten Film auch interessant. Es machte mir nur allzu deutlich, warum ich früher eher wenig Chancen beim anderen Geschlecht hatte- ich war wenig verstellt, wenig gekünstelt, wenig Schauspieler. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass das richtig war, weil ich dadurch viel eher an passende Frauen geriet (da merkte ich, dass es deutlich weniger Frauen gibt die zu mir passen könnten, als ich erhofft hatte).

Ich glaube, dass Menschen über Verstellung zwar ihre Chancen erhöhen, einen Partner zu finden, die Wahrscheinlichkeit aber, einen eher unpassenden Partner zu finden, damit steigt.

Zudem ist es nicht nur im sexuellen Bereich so, dass Menschen versuchen, gegenüber anderen Menschen sich anders zu geben als sie sind- sie glauben, dass sie besser Anerkennung und Achtung finden, wenn sie sich so darstellen, wie es vermeintlich bei anderen Personen besser ankommt. Das halte ich aber auch für nachvollziehbar: wenn Menschen sich weniger verstellen, kommt es eher zu Konflikten oder Auseinandersetzungen- oder in manchen Fällen zum Mobbing (nicht mainstreamtauglich). In Kurzform: Viele Menschen wollen belogen werden und Lügen selbst. Wer offen und ehrlich ist, muss häufiger mit Schmähungen, Beleidigungen und Abweisungen rechnen (mir macht das ehrlich gesagt weniger aus- ich bin diesbezüglich selbstbewusst genug, auch stärkeren Anfeindungen zu widerstehen- vor allem wenn sie wenig geistige oder argumentative Substanz zeigen). Letztenendes ist es ein soziales Dilemma, wenn Menschen dazu mehr oder weniger genötigt werden (oder meinen, genötigt zu sein), sich zu verstellen.

Ich halte übrigens Menschen in anonymen Foren oft für ehrlicher und aufrichtiger (abgesehen von provozierenden Fakes), als Menschen im realen Leben.

spensib#elman


Man muss dann halt mit den Konsequenzen leben, aber ja, es ist total in Ordnung keinen Sex mehr zu haben wenn man keinen will.

d’accord.

Fjara-19:77


@ danae

Da liegt ja der Hase im Pfeffer.

Die Konsequenzen sind eben oft nicht gewünscht.

Was können die Konsequenzen sein? Fremdgehen und/oder Trennung. Beides wird logischerweise oft abgelehnt..

Der Partner soll es einfach hinnehmen und alles läuft weiter wie bisher. Das kann es aber nicht. Denn langfristig ist die Unzufriedenheit zu groß.

LG

LAichtAm,HoriKzont


es geht vielmehr darum, das Beziehungsleben spannend, interessant und abwechslungsreich zu gestalten, was sich auch auf die Libido auswirkt.

(sensibelman)

Ich glaube, diese Tatsache wird von vielen unterschätzt. Sexuelle Attraktivität ist so viel mehr als gutes Aussehen bzw. Charme oder auch nur eine tolle "Technik" im Bett.

L^ichtAmHhorizonxt


@ Fara-1977

Und wenn das so ist sollten sich beide Partner fragen warum das so ist, und nicht nur die Frau.

F9ar$a-1w9x77


@ Licht am Horizont

Hallo!

Ich habe ja mehrfach geschrieben,dass beide an der Bekämpfung der Ursache arbeiten sollten.

Herausfinden muss es aber erst mal der Partner, der aus dem bisher gelebten Sexleben aussteigt. Weiß er warum das so ist, dann dem Partner das dringend kommunizieren u dran arbeiten. Geht das so nicht,dann externe Hilfe dazuholen.

Denn langfristig ist eine Partnerschaft nicht haltbar,wenn beide stur voreinander stehen und einer sagt "ich will nicht" und der andere sagt"ich aber wohl."

Klar sollte auch der aktivere Part in sich gehen u gucken,was er für das wieder aktiv werden des Partners tun kann.

LG

NRyx4is


Was können die Konsequenzen sein? Fremdgehen und/oder Trennung. Beides wird logischerweise oft abgelehnt..

Alles kann man halt nicht haben - von daher muss man (Frau) damit leben, wenn man(n) sich etwas Anderes such, wenn Frau den Sex einstellt. Im Grunde ganz einfach.

Kuannte6nmeDchanixker


Jau, und dann ist Mann das Ars*hloch. Weil er nach tausenden Versuchen aufgegeben hat, dass zu thematisieren, sie sich immer zurückgezogen hat. Bäng. Fairer wäre es, sich nach Zeit x mit Ultimatum zu trennen. Will keiner, wenn da Kind, Kegel und Haus dran hängen.

Fbara?-19x77


@ Nyxis

Ja,genau.

Aber das ist es ja,was ich so verwunderlich finde. Sex einstellen und erwarten alles läuft weiter und wenn es nicht so ist,von den Socken sein.

Umgekehrt genauso,klassisches Gegenbeispiel: Mann stellt die regelmäßige Körperpflege ein und wundert sich,wenn Frau sich daran stört oder gar sich anders orientiert.

Das geht beides nicht in einer Beziehung,wo beide Zufriedenheit haben wollen.

LG

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